Wo viel Licht entsteht, entsteht auch viel Schatten.

Xeno F42

Xeno F42

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Die Xeno F42 ist eine stabile und zuverlässige Lampe ohne jegliches Blinkgedöns, dafür aber mit einer ordentlichen Reichweite.


Verpackung/Lieferumfang:
In einem Pappkarton sind die Lampe, ein Ersatzschalter, ein Ersatzgummi für die Tailcap, Ersatz-O-Ringe, zwei Lanyards und eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache enthalten.

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Lieferumfang der F42.

 

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Für den Fall der Fälle sind auch ein kompletter Ersatzschalter und ein Tailcap-Gummi dabei.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 159 mm
Reflektoröffnung: 38,5 mm
Durchmesser Kopf: 46,5 mm
Durchmesser Tail: 25,5 mm
Gewicht: 183 g
Gewicht mit Akku: 229 g
Gewicht mit Batterien: 215 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.

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Solide Materialstärke.

 

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Doppelte O-Ringe gewährleisten die Wasserdichtigkeit.

 

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Innenansicht Tailcap.

 

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Ein Gummiring sorgt dafür, dass die Lampe besser im Zigarrengriff gehalten werden kann. Wer ihn nicht benötigt, kann die Tailcap abschrauben und den Ring nach hinten abziehen.

 

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Zusätzlich zum “regulären” Lanyard ist auch ein Trageband im Lieferumfang enthalten, das, wie hier im Bild gezeigt, vorne und hinten an der Lampe befestigt werden kann.

 

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Links im Bild die F42, rechts der große Bruder G42, der insgesamt noch massiver gebaut und rund 70 Gramm schwerer ist. Die Macken an der G42 sind übrigens nicht die “Military”-Anodisierung, sondern rühren daher, dass mir die Lampe beim Cachen bereits zweimal böse heruntergefallen ist. Bis auf besagte Macken hat der Lampe das allerdings nicht das Geringste ausgemacht. Und das dürfte bei der F42 nicht anders sein.


Leuchteinheit:
Eine Cree XP-G-R5-LED sitzt in einem SMO-Reflektor. Die Frontlinse besteht aus doppelseitig beschichtetem Glas.

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Der tiefe Reflektor sorgt für ordentlich Reichweite.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Die F42 kann in einem Spannungsbereich von 3 bis 6 Volt betrieben werden. Als Stromversorger können somit wahlweise zwei CR123-Batterien oder ein 18650-Akku verwendet werden. Zum Test wurde die Lampe mit einem 18650-Akku von AW mit einer Kapazität von 2.600mAh betrieben und in der hellsten Stufe, die mit 350 OTF-Lumen für 1,5 Stunden angegeben ist, eingeschaltet. Zur Kühlung lief ein Ventilator mit.
Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 25.400 Lux
nach 5 Minuten: 25.300 Lux
nach 10 Minuten: 25.300 Lux
nach 20 Minuten: 25.300 Lux
nach 30 Minuten: 25.300 Lux
nach 40 Minuten: 25.300 Lux
nach 50 Minuten: 25.300 Lux
nach 60 Minuten: 25.300 Lux
nach 70 Minuten: 24.600 Lux
nach 80 Minuten: 23.500 Lux
nach 90 Minuten: 21.800 Lux
nach 100 Minuten: 19.500 Lux
nach 110 Minuten: 13.500 Lux
nach 120 Minuten: 6.600 Lux
Der Akku wurde entnommen und mit einer Leerlaufspannung von 3,08 Volt gemessen.
Fazit: Die F42 liefert 80 Minuten eine nahezu gleichbleibende Leistung. Erst nach 90 Minuten liegt der Verlust bei mehr als zehn Prozent. Anschließend sinken die gemessenen Werte kontinuierlich. Im Idealfall sollte man den Akku spätestens dann wechseln, wenn die Lampe auch fürs Auge merklich dunkler wird und den Akku nicht so weit auslutschen wie hier im Test.
Während des Betriebs wird die Lampe ohne Kühlung zwar warm; einem Dauerbetrieb in der hellsten Stufe steht dennoch nichts im Wege, wenn die Lampe nicht gerade eingeschaltet auf dem Wohnzimmertisch liegt.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Forward-Clicky mit mittelhartem Druckpunkt. Antippen gibt Momentlicht, Durchdrücken Dauerlicht. Die F42 hat drei Leuchtstufen, die durch mehrmaliges Antippen angewählt werden können. Die Reihenfolge ist High (angegeben mit 350 OTF-Lumen für 1,5 Stunden), Low (angegeben mit 120 OTF-Lumen für 6 Stunden) und Ultra Low (angegeben mit 10 OTF-Lumen für 100 Stunden). Die Lampe hat keine Memory-Funktion und startet immer in der hellsten Stufe. Gegen versehentliches Einschalten kann die Endkappe leicht aufgedreht werden.

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Die Tailcap.


Beam:
Bedingt durch die Kombination aus XP-G-LED und tiefem SMO-Reflektor erzielt die Lampe eine enorme Reichweite bei gleichzeitig guter Ausleuchtung des Nahbereichs. Der Hotspot setzt sich mit einer dunkleren Corona sauber vom Sidespill ab. Im direkten Vergleich zum großen Bruder G42 mit angegebenen 420 OTF-Lumen war sowohl von der Helligkeit als auch von der Reichweite her mit bloßem Auge kein Unterschied feststellbar. Am Luxmeter wurden bei der F42 sogar 3 Prozent mehr gemessen, was allerdings nicht der Lampe, sondern einer gewissen Serienstreuung zuzuschreiben ist.

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“White-wall-beamshot” der F42.


Resümee:
Beim letzten Test einer Xeno-Lampe hatte ich geschrieben, dass ich zu einem Fan dieser Marke geworden bin. Die F42 unterstreicht das. Verarbeitung und Regelung stimmen, und auch das Konzept mit drei sinnvoll aufeinander abgestimmten Leuchtstufen und der Verzicht auf Geblinke überzeugt. Was die Reichweite betrifft, dürfte die F42 den meisten Lampen ihrer Größe überlegen sein – mal ausgenommen reine Thrower mit Kollimatorlinse, bei denen allerdings der praktische Nutzen doch sehr eingeschränkt ist. Die F42 liefert gleichzeitig noch ausreichendes Licht zur Wegausleuchtung und ist somit für Geocacher, Nachtwanderer oder Gassi-Geher gleichermaßen tauglich. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Taschenlampenpapst www.taschenlampen-papst.de, wo sie zu einem Preis von 49 Euro (Stand: Januar 2012) auch erhältlich ist. Und für diesen Kurs wüsste ich derzeit keine bessere Lampe, was die Kombination Reichweite/Handlichkeit/Preis angeht. Weitere Informationen finden sich auf der Herstellerseite www.xenoled.com

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Größenvergleich. Von links: Xeno F42, Eastward XGR2, Solarforce Skyline1, Led Lenser M14, Fenix TK35.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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Xeno F42

 

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Xeno G42

 

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Eastward XGR2

 

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Lumintop TD-15

 

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Led Lenser M14 fokussiert

 

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Solarforce Skyline1

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