Wo viel Licht entsteht, entsteht auch viel Schatten.

UV-Vergleich

UV-Vergleich

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Wieviel UV-Licht brauchen Geocacher tatsächlich? Neun Kandidaten traten im Test gegeneinander an, um dieser Frage auf den Grund zu gehen.

 

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Im Einzelnen stellten sich dem UV-Test: Handheld Blacklight (ohne Angaben), UV-Lampe Taschenlampen-Papst (375-380nm, 16 Euro), Schlüsselanhänger-Testset mit sechs Lampen (365-405nm, 15 Euro), 1W 390-405nm-Drop-in, 15 Euro), UV-Lampe Taschenlampen-Papst (365nm, 20 Euro), Tank 007 TK566 (1W UV-LED 400nm, 32 Euro), 3W 365nm-China-Drop-in, 85 Euro) und Nichia NCSU033A UaP5M (365nm-Drop-in, 179 Euro.) Fast vergessen hätte ich die UV-Lampe Taschenlampen-Papst (395-400nm, 8 Euro), die sich dann aber doch noch an die Arbeit machen durfte.

Während die Komplett-Lampen quasi “out of the box” in den Test gingen, bekamen die drei Drop-ins zum Vergleich ein Solarforce-L2P-Lampengehäuse spendiert. Testkriterien waren eine mit UV-Marker beschriebene Pappe, die einen UV-Hinweis beim Geocachen simulieren soll, ein 20-Euro-Schein sowie ein Personalausweis.

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Versuchsaufbau bei Tageslicht.

 

 

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Handheld Blacklight

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Taschenlampen-Papst 375-380nm (16 Euro)

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Schlüsselanhänger-Set (15 Euro)

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365-370nm

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370-375nm

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375-380nm

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380-385nm

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390-395nm

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400-405nm

 

 

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Taschenlampen-Papst 365nm (20 Euro)

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Tank007 TK566 400nm (32 Euro)

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1W-Drop-in 390-405nm (15 Euro)

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3W-Drop-in 365nm China (80 Euro)

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Nichia-Drop-in Custum-made 365nm (179 Euro)

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Taschenlampen-Papst 395-400nm (8 Euro)

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Bilder sagen mehr als tausend Worte. Das Nichia Drop-in stellt alles in den Schatten. Sowohl die Schrift, als auch der Mittelstreifen beim Geldschein sowie die Adler im Personalausweis können sich vor dem unumstrittenen Spitzenreiter nicht verstecken. Das Custum-made-Drop-in schlägt jeden Mitstreiter um Längen, hat allerdings mit 179 Euro (wahlweise mit OP oder SMO-Reflektor) auch einen gesalzenen Preis. Platz zwei im Test belegt das 365nm-China-Drop-in, das mit 85 Euro zu Buche schlägt. Eine gute Figur machen das Handheld Blacklight, das zusätzlich auch mit einer kleinen Taschenlampe ausgestattet ist, und der 365-370nm-Schlüsselanhänger des Testsets, der für 3 Euro auch separat erhältlich ist. Auch die Taschenlampen-Papst-Lampe mit einer Wellenlänge von 365nm macht für 20 Euro keinen schlechten Eindruck. Wirklich rausgeschmissenes Geld ist das 1W-Drop-in (390-405nm für 15 Euro, und auch die Tank007 TK566 kann eher durch ihre kompakte Größe als durch ihre Leistung im UV-Bereich beeindrucken. Auch die Taschenlampen-Papst-Lampen mit 375-380nm und 395-400nm liegen deutlich unter dem Durchschnitt.

Fazit: Sekt oder Selters – auch, wenn die Unterschiede zwischen den Testkandidaten mal mehr, mal weniger gravierend sind: Wer ein wirklich nutzbares UV-Licht in allen Bereichen sucht, kommt um die 179 Euro für das Nichia-Drop-in nicht herum, alles andere wäre halbherzig und nur unnötige Geldverschwendung, denn früher oder später landet man ohnehin bei diesem Kandidaten, der absolut konkurrenzlos “State of the art” ist, auch, wenn die Bilder die Überlegenheit nicht annähernd so darstellen können, wie sie das menschliche Auge tatsächlich wahrnimmt.
Für Geocacher kommt es dagegen in erster Linie darauf an, versteckte Hinweise mittels UV-Licht zu entdecken. Und diesbezüglich erfüllt bereits die günstigste Lampe im Test, die Taschenlampen-Papst-UV-Lampe mit 395-400nm für acht Euro, die vorgegebenen Kriterien. Als Cacher muss man weder Geldfälscher entlarven, noch Ausweise kontrollieren. Von daher ist man mit diesem Kandidaten absolut ausreichend bedient.
Leider nicht zum Test zur Verfügung stand die ARC AAA-UV-Lampe, die für etwas mehr als 60 Euro erhältlich ist und im Test mit großem Vorsprung den zweiten Platz belegt hätte, allerdings mit immer noch gebührendem Abstand zum Testsieger. Die Testlampen und Drop-ins wurden freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt, wo sie auch erhältlich sind.

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