Wo viel Licht entsteht, entsteht auch viel Schatten.

Romisen RC-C8

Romisen RC-C8

Romisen RC-C8 001
Mit der RC-C8 bietet Romisen eine günstige fokussierbare Einsteigerlampe, die mit Alkali-Batterien, Ni-Mh-Akkus, Lithium-Batterien und Lithium-Akkus betrieben werden kann.


Verpackung/Lieferumfang:
Die RC-C8 kommt in einer Pappschachtel, in der neben der Lampe ein Lanyard und ein Rohr zur Aufnahme eines 18650-Akkus enthalten sind.

Beschreibung der Lampe:
Länge defokussiert: 119 mm
Länge fokussiert: 136 mm
Reflektoröffnung: 25,5 mm
Durchmesser Kopf: 34 mm
Durchmesser Tail: 29 mm
Gewicht: 96 g
Gewicht mit Batterien: 131 g
Gewicht mit Akku: 134 g
Anodisierung: HA II, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: spritzwassergeschützt.
Besonderheiten: Die Lampe ist durch Drehen des Lampenkopfs fokussierbar. In der fokussierten Einstellung ist das Abbild der LED sichtbar. Die Lampe wurde komplett durchanodisiert; durch leichtes Lösen der Tailcap kann so ein ungewolltes Einschalten vermieden werden. Vom “Styling” her erinnert die RC-C8 an die Romisen RC-29, bei der die Tailcap ebenfalls orange ist und der Bezel-Ring in der gleichen Farbe gehalten.

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Die Halterung für den Betrieb mit 3 AAA-Zellen.

 

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Das Adapter-Röhrchen für den Betrieb mit 2 CR123-Batterien oder einem 18650-Akku.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Wahlweise können drei AAA-Batterien/Akkus oder bei Verwendung des mitgelieferten Adapter-Röhrchens ein 18650-Akku bzw. zwei CR123-Batterien verwendet werden. Der herstellerseitig angegebene Spannungsbereich liegt zwischen 3 und 8 Volt, die RC-C8 verträgt allerdings auch zwei 16340-Akkus mit einer Spannung von 8,4 Volt. Zum Test trat die Lampe komplett fokussiert in der hellsten Leuchtstufe mit einem 18650-Akku mit einer Kapazität von 2.400mAh an.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten zeigte das Luxmeter einen Wert von 8.500 Lux an.
Weitere Messergebnisse:
nach 5 Minuten: 7.900 Lux
nach 15 Minuten: 7.600 Lux
nach 30 Minuten: 7.300 Lux
nach 45 Minuten: 7.100 Lux
nach 60 Minuten: 7.100 Lux
nach 75 Minuten: 7.000 Lux
nach 90 Minuten: 7.000 Lux
nach 105 Minuten: 6.900 Lux
nach 120 Minuten: 6.600 Lux
nach 150 Minuten: 6.200 Lux
nach 180 Minuten: 5.500 Lux
Da die Lampe nach drei Stunden 30 Prozent ihrer ursprünglichen Leuchtkraft eingevüßt hatte (ausgehend vom Wert von 7.900 Lux, der nach fünf Minuten angezeigt wurde), folgte an dieser Stelle der Testabbruch. Der Akku wurde unmittelbar nach Entnahme noch mit 3,6 Volt gemessen, etwas mehr an Laufzeit bei abnehmender Leuchtstärke war also durchaus noch drin.
Fazit: Alles eine Frage des Maßstabs. Für eine Lampe, die gerade mal soviel kostet wie ein oder zwei hochwertige Akkus zum Betrieb derselben, ist die Regelung durchaus zufriedenstellend, und für eine Lampe, die als Einsteiger-, Zweit- oder Notfalllampe eingesetzt wird, allemal ausreichend. Da die Lampe über relativ wenig Leistung verfügt, tritt zu keinem Zeitpunkt ein Wärmeproblem auf.

Reflektor/Linse:
Statt eines Reflektors verfügt die RC-C8 über eine Plastiklinse, die samt Kopf vor- und zurückgedreht werden kann. Dadurch wird das Licht, je nach Einstellung, gestreut oder gebündelt. Als LED wurde eine nicht näher spezifizierte Cree XR-E verbaut.

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Linse statt Reflektor. Durch Drehen des Lampenkopfs wird der Fokus verstellt.


Bedienung:
Durch einen Druck auf den Reverse-Clicky wird die Lampe eingeschaltet. Angegeben ist sie von Romisen mit 90 Lumen in der hellsten Stufe, in der die Lampe nach dem Einschalten immer startet und somit über kein Memory verfügt. Morsen und Momentlicht sind nicht möglich. Durch Antippen des Schalters werden die weiteren Stufen low und Strobe aktiviert. Der Schalter hat einen weichen bis mittelharten Druckpunkt und ist gut zu erreichen. Den hochwertigsten Eindruck macht er Schalter nicht gerade, wie er sich auf Dauer schlägt, kann nur ein Langzeittest zeigen.

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Der Clicky ist nicht der besten einer, aber dafür wenigstens orange.

 

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Innenansicht.


Beam:
“Mr.Donut” lässt grüßen. In allen Einstellungen produziert die RC-C8 jede Menge Ringe, was den einen mehr, den anderen weniger stören mag.

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Auch von der Materialstärke her ist die RC-C8 eher ein “Leichtgewicht”.

 

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Die RC-C8 (rechts) neben ihrem kleineren, aber etwas helleren Brüderchen, der RC29.


Resümee:
Mit der RC-C8 definiert Romisen die Fokussierbarkeit sicherlich nicht neu. Aber angesichts des günstigen Preises von knapp 15$ (Stand: September 2010) darf man von dieser Lampe auch keine Wunderdinge erwarten. Als Zweit- oder Notfal-Lampe dürfte die RC-C8 ihren Dienst über einen langen Zeitraum verlässlich erfüllen. Von daher geht das Preis-Leistungsverhältnis mehr als in Ordnung, zumal die Lampe sowohl mit herkömmlichen Batterien, NiMh-Akkus, LiIon-Akkus und Lithium-Batterien betrieben werden kann.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich: Romisen RC-C8 (angegeben mit 90 Lumen), Romisen RC29 (angegeben mit 100 Lumen), LED Lenser T7/P7 (angegeben mit 180 Lumen).

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RC-C8 defokussiert

 

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RC29 defokussiert

 

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LED Lenser T7 defokussiert

 

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Romisen RC-C8 fokussiert

 

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Romisen RC29 fokussiert

 

Romisen RC-C8 014
LED Lenser T7 fokussiert

 

 

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