Wo viel Licht entsteht, entsteht auch viel Schatten.

Review Taclights T-Eye

Review Taclights T-Eye

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Die Taclights T-Eye ist eine robust verarbeitete Stirnlampe, die für eine homogene Ausleuchtung des Nahbereichs konzipiert wurde.

 

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Die ungewöhnliche Form war gleichzeitig Namensgeber.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Transporttasche aus Nylon sind die Lampe, 2 Stirnbänder nebst Halterungen (davon eine nachleuchtend), zwei Ersatz-O-Ringe und ein Datenblatt in englischer Sprache enthalten.

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Lieferumfang der T-Eye.

 

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Die Transporttasche kann am Gürtel befestigt werden.

 

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Auch eine nachleuchtende Halterung zählt zum Lieferumfang. Das Bild ist leicht geschummelt; hier wurde mit 8 Sekunden belichtet.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 70 mm
Gewicht: 39 g
Gewicht mit Akku und Stirnband: 90 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Besonderheiten: Bei der T-Eye wurde kein Reflektor verbaut, um den Nahbereich so gleichmäßig wie möglich auszuleuchten. Die Lampe wurde komplett durchanodisiert, gegen versehentliches Einschalten kann die Endkappe leicht gelöst werden.

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Auch das Gewinde wurde anodisiert.

 

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Trotz geringer Materialstärke am Gewinde wirkt die Lampe insgesamt robust.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die T-Eye mit einem AA-Akku/einer AA-Batterie. In der hellsten Leuchtstufe liefert die Lampe laut Hersteller 80 Lumen für 2,5 Stunden. Der Test erfolgte mit einem Eneloop-Akku mit einer Kapazität von 2.000mAh. Dabei wurde die Lampe in der hellsten Stufe betrieben.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten zeigte das Messgerät 45 Lux an.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 45 Lux
nach 30 Minuten: 45 Lux
nach 45 Minuten: 45 Lux
nach 60 Minuten: 45 Lux
nach 75 Minuten. 45 Lux
nach 90 Minuten: 45 Lux
Nach 94 Minuten begannen die Werte rasch zu sinken. Nach 100 Minuten wurden noch 10 Lux gemessen, die Leerlaufspannung des Akkus unmittelbar nach Entnahme betrug 0,89 Volt – höchste Zeit zum Wechseln und Testabbruch.
Fazit: Die T-Eye verfügt über eine hervorragende Regelung bis zum Ende der Laufzeit, das sich mit einem deutlichen Helligkeitsverlust ankündigt.

Leuchteinheit:
Hinter einer Glaslinse leuchtet eine Cree XR-E-Q5-LED. Ein Reflektor wurde nicht verbaut.

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Blick ins Auge der T-Eye.


Bedienung:
Mit einem Reverse-Clicky an der linken Seite der Lampe wird selbige eingeschaltet. Dabei startet sie immer in der dunkelsten Stufe, in der sie laut Hersteller 5 Lumen für 72 Stunden liefert. Im ausgeschalteten Zustand der Lampe werden durch Antippen des Schalters nacheinander die Leuchtstufen dunkel, mittel (angegeben mit 15 Lumen für 18 Stunden) und hell (angegeben mit 80 Lumen für 2,5 Stunden) angewählt. Drückt man den Schalter durch, schaltet die Lampe im entsprechenden Modus ein. Will man bei eingeschalteter Lampe in einen anderen Modus wechseln, muss man zweimal drücken, da die Lampe beim nächsten Druck ausgeschaltet wird. Der Druckpunkt des Schalters ist mittelhart. Gegen ein versehentliches Einschalten kann die Schalterkappe leicht gelöst werden. Befestigt ist die T-Eye in einer Gummihalterung am Stirnband. Der Neigungsinkel lässt sich durch Drehen der Lampe stufenlos verstellen, dabei sitzt die Lampe fest genug, um sich nicht selbstständig zu verstellen. Das Stirnband ist lang genug, damit die Lampe auch auf größeren Köpfen sicheren Halt findet.

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Der Schalter macht einen hochwertigen Eindruck.

 

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Die Schalterkappe von innen.

 

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Durch Drehen in der Halterung wird der Neigungswinkel verstellt. Dabei sitzt die Lampe fest genug, um sich nicht ungewollt selbsttätig zu verstellen.

 

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Das Stirnband ist für große und kleine Köpfe geeignet.

Beam:
Durch den “fehlenden” Reflektor erzielt die T-Eye eine äußerst gleichmäßige Ausleuchtung des unmittelbaren und leicht erweiterten Nahbereichs, die von einer Lampe mit Reflektor, selbst bei Verwendung eines Diffusers, nicht annähernd erreicht werden kann. Für die Ferne ist die Lampe aufgrund dieser Leuchtcharakteristik allerdings nicht geeignet.

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“White-wall-beamshot” der T-Eye. Das Bild gibt die Ausgewogenheit des Beams nicht in vollem Umfang wieder, da die Lampe mangels ausreichend großer weißer Wand nur etwa 40 Zentimeter von der Wand entfernt steht.


Resümee:
Die Taclights T-Eye ist ideal für die gleichmäßige Ausleuchtung des Nahbereichs und damit ideal zum Schrauben am Auto an schwer zugänglichen Stellen und für jegliche Arbeiten im Nahbereich. Auch Geocacher werden mit der Lampe als Lauflicht ihre helle Freude haben. Die 80 Lumen reichen für die Wegausleuchtung mehr als aus, und die dunkelste Stufe eignet sich hervorragend zum Lesen von Karten, Hinweisen oder an Stationen. Für die Reflektorsuche ist sie aufgrund ihres Flut-Charakters nicht geeignet, aber dafür gibt es andere Lampen. Für einen Preis von 64 Euro (Stand: Dezember 2010) bekommt man zudem ein hervorragend verarbeitetes Produkt, das keinen Vergleich scheuen muss. Weitere Hinweise finden sich auf der Herstellerseite www.taclights.cn Erhältlich ist die Lampe in Deutschland unter www.taschenlampen-papst.de

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich: Die Petzl Tikka XP2, angegeben mit 60 Lumen, als Lampe mit Reflektor und ähnlichem Lumenwert.

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Taclights T-Eye

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Petzl Tikka XP2

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