Wo viel Licht entsteht, entsteht auch viel Schatten.

Review Lumapower Signature GX

Review Lumapower Signature GX

Lumapower Signature GX 001
Mit der Signature GX Tactical Edition erweitert Lumapower die Signature-Serie um ein weiteres Modell.


Verpackung/Lieferumfang:
Neben der Lampe mit vormontiertem Trageclip sind in einer Papp/Plastikverpackung ein Holster, Ersatz-O-Ringe, ein Ersatz-Schaltergummi (schwarz) und eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache enthalten.

Lumapower Signature GX 002
Lieferumfang der Signature GX.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 159 mm
Reflektoröffnung: 37,5 mm
Durchmesser Kopf: 45 mm
Durchmesser Tail: 26 mm
Gewicht: 120 g
Gewicht mit Akku: 166 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Löcher in der Tailcap und im Trageclip.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Besonderheiten: Die Lampe verfügt über einen seitlichen Schalter zum Durchschalten der Modi. Gegen unbeabsichtigtes Einschalten kann die Endkappe leicht gelöst werden. Vom Gehäuse und Schaltkonzept her ist die Lampe identisch mit der “regulären” Signature Tactical Edition. Der auffälligste Unterschied ist der größere Lampenkopf; darüber hinaus wurde statt der Cree 7090 XR-E-R2-LED eine Cree 7090 XP-G-R5-LED verbaut.

Lumapower Signature GX 003
Oben: Signature Tactical, unten: Signature GX Tactical mit OP-Reflektor-Kopf. Die Gehäuse beider Lampen sind identisch.

 

Lumapower Signature GX 004
Der Dichtring im Bezel und das Schalterkappengummi sind nachleuchtend.

 

Lumapower Signature GX 005
Solide Materialstärke.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Die Signature GX kann in einem Spannungsbereich zwischen 2,8 und 8,4 Volt betrieben werden. Als Stromversorger können somit wahlweise ein 18650-Akku, zwei CR123-Batterien/RCR123-Akkus mit einer Spannung von 6 Volt oder zwei 16340-Akkus mit einer Spannung von 8,4 Volt verwendet werden. In der hellsten Stufe soll die Lampe laut Hersteller 450 Lumen liefern. Der Test erfolgte mit einem 18650-Akku mit einer Kapazität von 2.600mAh. Die Lampe lief dabei in der hellsten Stufe. Zur Kühlung wurde ein Ventilator zugeschaltet.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten wurden 19.800 Lux gemessen. Innerhalb der ersten Minuten fiel der Wert auf 19.400 Lux.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 19.400 Lux
nach 30 Minuten: 19.400 Lux
nach 45 Minuten: 18.800 Lux
nach 60 Minuten: 18.100 Lux
nach 75 Minuten: 17.400 Lux
nach 90 Minuten: 16.800 Lux
nach 105 Minuten: 15.800 Lux
nach 120 Minuten: 13.600 Lux
Nach 125 Minuten wurden noch 9.700 Lux angezeigt – 50% der Ausgangshelligkeit, was den Testabbruch zur Folge hatte. Der Akku wurde direkt nach Entnahme noch mit 3,24 Volt gemessen – höchste Zeit für einen Wechsel. Im Verlauf des Tests lief der Probant 38 Minuten konstant geregelt, bevor die Helligkeit erstmals nachließ. Ohne Kühlung wird die Lampe nicht mehr als handwarm.
Fazit: Sieht man von den ersten Minuten unmittelbar nach dem Einschalten ab, in der die Lampe minimal an Helligkeit einbüßt, ist sie für knapp 40 Minuten konstant geregelt. Anschließend baut sie langsam ab. Nach 75 Minuten liegt der Verlust gegenüber der maximalen Helligkeit bei knapp zehn Prozent, nach etwa zwei Stunden ist er auch fürs Auge deutlich wahrbehmbar. Insgesamt bietet die Signature GX einen guten Kompromiss aus Regelung und Laufzeit.

Leuchteinheit:
Verbaut wurde ein SMO-Reflektor aus Aluminium, der hinter einer beschichteten Glaslinse sitzt. Als LED kommt eine Cree XP-G R5 zum Einsatz.

Lumapower Signature GX 006
Eine Cree 7090 XP-G-R5-LED sorgt fürs Licht. Dass der obere Rand des Gewindes zum Lampenkopf nicht sauber anodisiert wurde, ist bei der Signature-Serie keine Seltenheit.

 

Lumapower Signature GX 007
Bezel, Reflektor und Kopf.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem taktischen Forward-Clicky, mit dem auch Momentlicht und Morsen möglich sind. Der Clicky hat einen mittelharten Druckpunkt. Unterhalb des Lampenkopfs befindet sich ein zusätzlicher Schalter mit weichem Druckpunkt, mit dem die Modi in der Reihenfolge ultra-high-medium-low-strobe durchgeschaltet werden. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und startet immer in der zuletzt gewählten Einstellung.

Lumapower Signature GX 008
Mit dem seitlichen Schalter werden die Modi durchgeschaltet.

 

Lumapower Signature GX 009
Innenansicht des Clickys.


Beam:
Der Hotspot setzt sich auf kürzeste Distanzen ohne Ringe definiert vom Sidespill ab, was auch auf die Entfernung so bleibt. Obwohl die Lampe dadurch eher der Thrower-Fraktion zuzuordnen ist, ist die Gesamtausleuchtung immer noch ausgewogen.

Lumapower Signature GX 010
“White-wall-beamshot” der Signature GX.


Resümee:
Die Lumapower Signature GX Tactical ergänzt die Signature-Familie um ein weiteres Mitglied mit eigenständigen Leuchteigenschaften. Wer einen leichten Thrower mit immer noch ausgewogenem Gesamtlichtbild sucht, wird hier fündig. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Regelung nicht erste Sahne aber durchaus noch im guten Bereich. Die Abnahme der Helligkeit, die nach rund 40 Minuten Dauerbetrieb beim Betrieb auf höchster Stufe beginnt, kommt einer längeren Laufzeit zugute. Der Preis von 84 Euro (Stand: Januar 2011) ist angemessen. Weitere Infos finden sich auf der Herstellerseite www.lumapower.com Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich ist.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Familienduell stellten sich weitere Modelle der Signature-Serie sowie aus der Thrower-Fraktion die Solarforce Skyline 1 und die Thrunite Catapult V2.

Lumapower Signature GX 011
Lumapower Signature

Lumapower Signature GX 012
Lumapower Signature Tactical

Lumapower Signature GX 013
Lumapower Signature Tactical Teleforce Head

Lumapower Signature GX 014
Lumapower Signature SST 50

Lumapower Signature GX 015
Lumapower Signature SST 50 mit Turbohead

Lumapower Signature GX 016
Lumapower Signature GX

Lumapower Signature GX 017
Solarforce Skyline 1

Lumapower Signature GX 018
Thrunite Catapult V2

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