Wo viel Licht entsteht, entsteht auch viel Schatten.

Review Ferei W 150

Review Ferei W 150

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Nein, fahren kann sie nicht, aber als “Anlasser” fungiert bei der Ferei W 150 statt eines gewöhnlichen Clickys ein Magnetschalter.

 

Verpackung und Lieferumfang:
Neben der Lampe sind in einem stabilen Karton noch ein Holster, ein Lanyard und eine Bedienungsanleitung enthalten.

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Lieferumfang der W 150.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 147,5 mm
Reflektoröffnung: 23,5 mm
Durchmesser Kopf: 36 mm
Durchmesser Tail: 30 mm
Gewicht: 181 g
Gewicht mit Akku: 228 g
Anodisierung: HA III, gleichmäßig und sauber ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja, durch den Ring, unter dem der Magnetschalter sitzt.
Löcher für Lanyard: ja
wasserdicht: bis 150 Meter.
Besonderheiten: Ausgewiesen ist die Lampe als Tauchlampe, wodurch sich auch die Verwendung des Magnetschalters erklärt. Ein Clicky würde dem Wasserdruck in einiger Tiefe nicht standhalten. Der Magnetschalter sitzt zwischen Lampenkörper und Lampenkopf. Die Linse ist einige Millimeter im Bezel versenkt und somit gut geschützt.

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An der Endkappe kann das Lanyard befestigt werden.

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Die Frontlinse ist gut geschützt.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Die Lampe wird wahlweise mit einem 18650-Akku oder 2 CR123-Batterien betrieben und soll laut Hersteller 180 Lumen Lichtleistung für drei Stunden liefern. Testergebnis: Mit einem 2400mAh-Akku bleibt die Helligkeit für zwei Stunden nahezu konstant. Anschließend geht die W 150 in einen Sparmodus, in dem sie für eine Viertelstunde ein etwas dunkleres Licht liefert. Dann tut sie durch Blinkzeichen kund, dass die Akkukapazität sich dem Ende zuneigt und der Akku baldigst gewechselt werden sollte (allerdings vielleicht nicht gerade in 150 Metern Wassertiefe). Ohne Akkuwechsel wird sie kontinuierlich dunkler, und nach weiteren 20 Minuten ist dann endgültig Ende im Gelände, oder unter Wasser: Schluss im Fluss. Der Test erfolgte mit einem geschützten Akku, mit einem ungeschützten sollte die Lampe nicht bis zum Dahindümpeln betrieben werden.

 

Reflektor/Linse:
Eine Cree Q5-LED verteilt ihr Licht mittels eines OP-Reflektors aus Aluminium. Die Frontlinse besteht aus Glas. Für eine gleichmäßige Ausleuchtung ist der Reflektor stark texturiert.

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Für Licht sorgt eine Cree 7090 XR-E-Q5-LED.

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Für ein gleichmäßiges Lichtbild ist die “Orangenhaut” stark ausgeprägt.

 

Bedienung:
Über einen Magnetdrehschalter zwischen Kopf und Body wird die Lampe ein- und ausgeschaltet. Der Schalter ist leichtgängig genug, um die Lampe in der “klassischen” Haltung mit einer Hand ein- und auszuschalten und schwergängig genug, damit sie sich nicht von selbst ein- oder ausschaltet. In der taktischen Fausthaltung ist die Einhandbedienung zwar schwierig, aber nicht unmöglich.

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Mit einem Ringmagnetschalter wird die Lampe ein- und ausgeschaltet.

 

Beam:
Der Hotspot geht weich in den Spill über. Bereits ab wenigen Metern ist die Gesamtausleuchtung recht homogen. Von der Charakteristik her tendiert die Lampe in Richtung Fluter.

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“White-wall-Beamshot” der W 150.

 

Resümee:
Durch die Verwendung eines Magnetschalters vermeidet auch jemand, der mit der Lampe nicht tauchen möchte, das Problem eines möglichen Clicky-Verschleißes. Mit einer Laufzeit von mehr als zwei Stunden im Dauerbetrieb liegt die Lampe im besseren Durchschnitt. Für den normalen “Straßenbetrieb” wäre eine zweite, dunklere Leuchtstufe wünschenswert; ob die allerdings beim Tauchen sinnvoll ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Anodisierung wurde gut und gleichmäßig ausgeführt, wie auch die Lasergravur von Markennamen und Seriennummer. Lediglich die rote Farbe im “Ferei”-Schriftzug nutzt sich ziemlich schnell ab. Angesichts der guten Verarbeitung sind die 49 Euro für die Ferei W 150 (Stand: März 2010) sicherlich nicht zu teuer. Weitere Infos gibt es auf der Herstellerseite www.ferei.com. In Deutschland ist die Lampe unter www.taschenlampen-papst.de erhältlich. Bereit gestellt wurde die Testlampe freundlicherweise von Ferei.

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Ob im Bach, Fluss oder Meer: Wasser kann der Lampe nichts anhaben.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 aufgenommen. Die beiden orangenen Reflektoren sind 20 bzw. 40 Meter entfernt, der rote 60 Meter, der weiße 70 Meter. Da es im Wald nach 70 Metern steil bergab geht, können in den Bildern nur die Beamcharakteristiken, nicht aber die tatsächlich möglichen Reichweiten dargestellt werden. Als Vergleichslampen dienen drei Lampen, die werksseitig ebenfalls mit 180 Lumen angegeben sind: die Fenix LD 20, die Fenix P1D Q5 und die Led Lenser P7.

BeamFerei W150

Ferei W 150

BeamFenix LD20

Fenix LD 20

BeamFenix P1D Q5

Fenix P1D Q5

BeamLEDLenser P7

Led Lenser P7 (fast komplett fokussiert)

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