Wo viel Licht entsteht, entsteht auch viel Schatten.

Review 4Sevens Quark Mini123

Review 4Sevens Quark Mini123

4Sevens Quark Mini123 001

Viel Licht bei wenig Lampe bietet die 4Sevens Quark Mini123.

 

Verpackung/Lieferumfang:
In einer Geschenkbox sind die Lampe, eine CR123A-Batterie zum Betrieb, ein Lanyard, ein Ersatz-O-Ring und eine Bedienungsanleitung (englisch) enthalten.

4Sevens Quark Mini123 002

Lieferumfang der Mini123.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 60 mm
Reflektoröffnung: 17 mm
Durchmesser Kopf: 20,5 mm
Durchmesser Tail: 20,5 mm
Gewicht: 20 g
Gewicht mit Batterie: 36 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein
Löcher für Lanyard: ja, Loch in der Tailcap.
wasserdicht: ja, bestätigt durch Praxistest.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die Mini123 mit einer CR123-Batterie. Angegeben ist sie laut Hersteller mit 189 Lumen auf high bei einer Laufzeit von 1,2 Stunden, mit 40 Lumen auf medium bei einer Laufzeit von 8 Stunden und mit 3 Lumen bei einer Laufzeit von 6,25 Tagen. Alternativ ist auch der Betrieb mit einem 3,7-Volt-Akku möglich. In allen Leuchtstufen ist die Lampe damit entsprechend heller, auf high soll sie laut Hersteller 240 Lumen liefern. Allerdings weist 4Sevens auch darauf hin, dass von einem Dauerbetrieb auf high länger als eine Minute abzuraten ist, was sich durch die Abmessungen der Lampe und der dadurch mangelnden Wärmeableitung erklärt. Am Luxmeter wurde die Lampe auf einen Meter beim Betrieb auf high mit einer 3-Volt-Batterie mit 2.200 Lux gemessen, mit einem 3,7-Volt-Akku waren es 2.900 Lux. Da die Lampe auf high auch beim Batteriebetrieb schnell warm wird und in der Regel als EDC-Lampe ohnehin nicht über einen längeren Zeitraum auf höchster Stufe betrieben werden sollte, habe ich auf einen Laufzeittest verzichtet. Stattdessen habe ich die Lampe mit einer fast leeren Batterie noch mal am Luxmeter getestet. Hier wurden immer noch 2.000 Lux gemessen.
Fazit: Die Regelung des Zwergs funktioniert gut. In der hellsten Stufe wird die Lampe schnell warm und sollte nicht über einen längeren Zeitraum auf high betrieben werden. Die Beurteilung, ob man bei einer Lampe, die als EDC-Lampe konzipiert wurde und als solche nur immer kurzzeitig auf high betrieben wird, von einem Wärmeproblem sprechen kann, bleibt jedem selbst überlassen.

 

Reflektor/Linse:
Für Licht sorgt eine Cree XP-G-R5-LED. Der Reflektor ist ein OP aus Aluminium, die Frontlinse besteht aus Glas.

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Als LED wurde eine Cree XP-G R5 verbaut.

 

Bedienung:
Ein Twisty schaltet die Lampe in der dunkelsten Leuchtstufe ein. Durch kurzes Lösen und Festdrehen des Lampenkopfs innerhalb einer Sekunde erreicht man die mittlere Leuchtstufe. Durch erneutes Lösen- und Festdrehen, ebenfalls innerhalb einer Sekunde, gelangt man in die hellste Stufe. Durchläuft man den kompletten Zyklus innerhalb von drei Sekunden zweimal (low-medium-high-low-medium-high), folgen die von 4Sevens mit “Special Outputs” benannten Modi Strobe-SOS-Beacon (high)-Beacon (low), die nacheinander ebenfalls durch kurzes Lösen und Festdrehen des Lampenkopfs angewählt werden. Selbst beim Anwählen der “Special Outputs” ist eine Einhandbedienung möglich, denn das Gewinde der Mini123 läuft butterweich. Über eine Memory-Funktion verfügt die Lampe nicht; sie startet immer im dunkelsten Modus.

 

Beam:
Der Hotspot setzt sich klar definiert vom Sidespill ab, allerdings nur auf kürzeste Distanzen. Bereits ab Entfernungen von wenigen Metern liefert die Lampe eine gleichmäßige Gesamtausleuchtung.

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low

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medium

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high

 

Resümee:
Mit der Quark Mini123 liefert 4Sevens ein starkes Stück EDC-Lampe ab. Die Lichtausbeute ist für eine derart kleine Lampe riesig. Auch das Bedienkonzept ist überzeugend, da die Blinkmodi gut im UI “versteckt” sind und nicht versehentlich aktiviert werden können. Bei einem Preis zwischen 46 und 55 Euro (Stand: Juni 2010) kann man ebenfalls nicht meckern. Weitere Informationen finden sich auf der Herstellerseite www.4Sevens.com. Die Lampe wurde zum Test freundlicherweise von www.selected-lights.de zur Verfügung gestellt.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 aufgenommen. Als Vergleich: Fenix P1D Q5 mit angegebenen 180 Lumen.

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Fenix P1D Q5 auf high

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Quark Mini123 (low)

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Quark Mini123 (medium)

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Quark Mini123 (high)

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Quark Mini123 (3,7-Volt-Akku, high)

 

Die Quark Mini123 ist idiotensicher. Selbst meine beiden Praktikanten haben es geschafft, die Lampe zum Leuchten zu bringen.

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Geschafft! Der Lampenkopf ist ab.

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Doch dann das erste Problem: Wie baut man das Ding richtig zusammen? Manchmal sind die beiden einfach zu verspielt…

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Da hilft nur das ausgiebige Studieren der Bedienungsanleitung.

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So sieht das doch schon viel besser aus.

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Hurra! Sie leuchtet!

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