Wo viel Licht entsteht, entsteht auch viel Schatten.

Olight SR90

Olight SR90

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Die Olight SR90 ist in allen Belangen ein echter Power-Klopper.

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Verpackung/Lieferumfang:
Ins Haus kommt der Prügel in einem stabilen Alukoffer. Als Zubehör sind ein Ladegerät für das im Griff enthaltene Akkupack, ein Tragegurt, Ersatz-O-Ringe sowie eine englischsprachige Bedienungsanleitung enthalten.

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Dieses stabile Transportmittel ist im Lieferumfang enthalten.

 

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Lampe und Zubehör.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 337 mm
Reflektoröffnung: 88 mm
Durchmesser Kopf: 100 mm
Durchmesser Tail: 52 mm
Gewicht: 1588 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: Die Lampe verfügt vorne und hinten über zwei stabile Metallringe, in die der mitgelieferte Tragegurt per Karabiner befestigt werden kann.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Das sechszellige Akkupack ist fest in den Griff integriert.
Auf den ersten Blick wirkt alles wie für die Ewigkeit gebaut. Hier hat Olight ganze Arbeit geleistet, auch bei Details wie dem Tragegurt und der Befestigungsmöglichkeit.

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Im Auslieferungszustand ist die Elektronik im Batterierohr durch eine schraubbare Metallkappe geschützt.

 

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Vor dem Zusammenbau muss die Kappe entfernt werden.

 

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Die Kontakte im Lampenkopf.

 

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Auch beim Tragegurt wurde nicht gespart.

 

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Mittels Karabiner wird der Gurt vorne und hinten in einen stabilen Metallring eingehängt.


Leuchteinheit:
Eine Luminus-SST-90-LED sitzt in einem SMO-Reflektor aus Aluminium. Die Frontlinse besteht aus antireflex-beschichtetem Glas.

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Der Smooth-Reflektor hat einen Durchmesser von 80 Millimetern und deutet an, was die Stärke der Lampe ist. Mit vollem Namen heißt sie “Olight SR90 Intimidator”. Unter dem Begriff “Intimidator” findet man in großen, bunten Internetz unter anderem eine Achterbahn in den Staaten oder ein Kampfschiff aus “Krieg der Sterne”. Fakt ist jedenfalls: Wo man mit der Lampe hinleuchtet, wird jegliche Intimität augenblicklich im Keim erstickt.

 

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Verbaut wurde eine Luminus-SST-90-LED.

 

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Größenverhältnis Reflektor zu AA-Akku.

 

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Das nenne ich mal Linsen-Materialstärke!


Stromversorgung/Laufzeittest:
Im Griffstück befindet sich ein Akkupack, das aus sechs 18650-Akkus zusammengesetzt ist. Das Laden erfolgt über ein mitgeliefertes Netzteil. Angegeben ist die SR90 in der hellsten Stufe mit 2.200 Lumen. Getestet wurde sie in ebendieser Stufe. Zur Kühlung diente ein Ventilator.
Laufzeitmessung:
beim Einschalten: 64.500 Lux
nach 5 Minuten: 63.900 Lux
nach 10 Minuten: 62.900 Lux
nach 20 Minuten: 62.500 Lux
nach 30 Minuten: 62.400 Lux
nach 40 Minuten: 62.200 Lux
nach 50 Minuten: 62.000 Lux
nach 60 Minuten: 61.900 Lux
nach 70 Minuten: 61.600 Lux
Nach 72 Minuten begann die Lampe, langsam herunterzuregeln, Ende des Tests.
Fazit: Nach Erreichen der Betriebstemperatur hält die SR90 die maximale Leistung nahezu konstant über den gesamten Laufzeitraum. Ohne Kühlung wird sie schon ordentlich warm, wobei die Wärme gut nach hinten abgeleitet wird. Einem Dauerbetrieb auf High dürfte in der Praxis nichts entgegenstehen, solange die Lampe bewegt und durch die Umgebungsluft gekühlt wird.

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Endkappe abgeschraubt.


Bedienung:
Ein Reverse-Schalter mit weichem Druckpunkt schaltet die Lampe ein. Sie verfügt über zwei Leuchtstufen und Strobe. Wird der Schalter bei eingeschalteter Lampe gedrückt gehalten, wechselt die Lampe zwischen dem hellen Modus, der mit 2.200 Lumen für 80 Minuten angegeben ist und dem dunklen Modus (herstellerseitig mit 700 Lumen für 9 Stunden angegeben). An dieser Stelle sei mir gestattet, ein wenig abzuschweifen, aber ich finde einen Low-Modus mit 700 Lumen zumindest erwähnenswert. Der zuletzt gewählte Modus wird gespeichert und beim nächsten Einschalten aktiviert. Doppelklicken aktiviert direkt den Strobe, egal, ob bei ein- oder ausgeschalteter Lampe.
Hinten an der Lampe finden sich vier grüne Leuchtdioden, die während des Betriebs auf Knopfdruck den Ladestand anzeigen. Leuchten alle vier Dioden, beträgt er 85 Prozent und mehr, bei drei Dioden 60 bis 80 Prozent, bei zwei Dioden 40 bis 60 Prozent, bei einer Diode 20 bis 40 Prozent.

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Wenn wir bei “Krieg der Sterne” bleiben, ist dies der Knopf der Macht.

 

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Alles im grünen Bereich: Vier Leuchtidioten… pardon, Leuchtdioden informieren per Knopfdruck über die Kapazität des Akkupacks. Am Ladegerät selbst leuchtet während des Ladens eine rote Diode, die bei vollgeladenerm Akkupack auf Grün wechselt.


Beam:
Ein verhältnismäßig kleiner Hotspot setzt sich deutlich vom Sidespill ab. Auf größere Entfernungen kommt der Thrower-Charakter der Lampe zum Tragen. Entfernungen von mehreren hundert Metern schafft die Lampe locker, bei nicht stark ausgeprägtem, aber großem Sidespill.

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“White-wall-beamshot” der SR90.


Resümee:
Die Olight SR90 ist nicht nur gewichts- sondern auch lichtmäßig ein echter Klopper und ein Thrower par excellence. Die Verarbeitung ist hochwertig und auch das Bedienkonzept stimmig. Der Strobe-Modus kann auf die, in meinen Augen, einzig sinnvolle Art – per Direktzugriff – erreicht und zudem nicht aus Versehen aktiviert werden. Eine gute Regelung hat Olight der Lampe ebenfalls mit auf den Weg gegeben. Im Dunkeln steht man mit der SR90 dennoch nicht von einem Moment auf den anderen, da die Lampe langsam dunkler wird und zudem der Ladestand während des Betriebs grob durch vier Leuchtdioden angezeigt werden kann. Der Preis von rund 350 Euro (Stand: Januar 2012) mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, dafür sind die Akkus zum Betrieb sowie ein Lader, die in guter Qualität einzeln auch mit 120 bis 150 Euro zu Buche schlagen, quasi bereits im Preis enthalten. Generell sei hier jedoch angemerkt, dass ich geschlossenen Akkupacks in mehrzelligen Lampen grundsätzlich ein wenig kritisch gegenüberstehe, da man keine Möglichkeit hat, die Zellen separat zu überprüfen. Zum Test zur Verfügung gestellt wurde die Lampe vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich ist. Weitere Infos sind auf der Seite www.olightworld.com zu finden.

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Die SR90 im Kreise ihrer Bekannten.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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Olight SR90 Low

 

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Olight SR90 High

 

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Led Lenser X21 fokussiert

 

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Microfire K3500R Warrior III

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