Wo viel Licht entsteht, entsteht auch viel Schatten.

Lumapower D-Mini VX Ultra

Lumapower D-Mini VX Ultra

Lumapower Mini VX Ultra001

Den Beinamen “Ultra” trägt die Lumapower D Mini VX Ultra zu Recht, denn sie macht richtig, richtig hell.

Verpackung und Lieferumfang:
Neben der Lampe sind in einer Papp/Plastikverpackung ein Verlängerungsadapter für den Betrieb mit einem 18650-Akku, ein Ersatzgummi für die Tailcap in schwarz, mehrere Ersatz-O-Ringe, eine Bedienungsanleitung und eine Garantiekarte enthalten.

Lumapower Mini VX Ultra002

Beschreibung der Lampe:
Länge: 94 mm
Durchmesser Kopf: 37,5 mm
Durchmesser Tail: 29 mm
Gewicht: 87 g
Gewicht mit Batterie: 103 g

Verlängerte Version:
Länge: 135 mm
Gewicht: 102 g
Gewicht mit Akku: 148 g

Lumapower Mini VX Ultra003

Die Mini VX-Ultra kommt mit einer HAIII-Anodisierung daher, die sehr sauber und gleichmäßig ausgeführt wurde. Einen richtigen Rollschutz hat die Lampe nicht, aber wenn man sie hinlegt, bleibt sie zumindest liegen. Der Tailstand ist möglich, wasserdicht ist die Lampe ebenfalls. Für die Befestigung eines Lanyards sind zwei Löcher in der Tailcap vorgesehen. Das Schaltergummi sowie der Dichtring hinter der Linse sind nachleuchtend.

Stromversorgung:
Für den nötigen Saft sorgt in der kurzen Version eine CR123-Batterie (alternativ ein16340/ RCR-123-A-Akku). Bei Verwendung des Verlängerungsadapters kommt ein 18650er-Akku zum Einsatz. Zum Umbau muss die Pill umgeschraubt werden; zusätzlich wird eine kleine Feder in eine Halterung am Adapter gesteckt, die den Kontakt vom Akku zur Elektronik herstellt. Die Verwendung von 2 CR123s oder zwei 16340er-Akkus kann laut Hersteller zur Zerstörung der Lampe führen. Die Laufzeit ist mit dem 18650er-Akku ist mit 95 Minuten bei maximalen 550 Lumen angegeben. Über die Lumenzahl bei Verwendung der CR123-Batterie macht der Hersteller keine Angaben, in der Praxis ist der Unterschied drastisch und dürfte bei weniger als der Hälfte liegen. Beim Test auf der höchsten Leuchtstufe mit “Blutkühlung” wird die Lampe deutlich über Körpertemperatur warm. Nach gut einer Stunde im Dauerbetrieb auf der höchsten Stufe lässt die Leuchtleistung merklich nach. Anschließend liefert die Lampe noch rund 20 bis 30 Minuten kontinuierlich dunkler werdendes Restlicht.

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Reflektor/Linse:
Das Licht wird von einem OP-Reflektor aus Aluminium verteilt, der hinter einer Glaslinse sitzt. Als LED kommt eine Luminus SST-50 zum Einsatz.

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Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem taktischen Forward-Clicky. Dieser ist gut zu erreichen und relativ schwergängig. Die drei Leuchtstufen der Lampe werden durch mehrmaliges leichtes Antippen des Schalters nacheinander erreicht. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-mittel-hell. Hält man den Schalter länger als eine Sekunde gedrückt oder drückt ihn ganz durch, wird die entsprechende Leuchtstufe gespeichert und ist beim nächsten Einschalten aktiviert. Weiterhin verfügt die Lumapower über einen “Tactical lock”, der verhindert, dass bei mehrmaligem schnellen Ein- und Ausschalten der Lampe kurz hintereinander ein anderer als der gewählte Modus aktiviert wird. Um den Tactical lock zu aktivieren, muss man den Clicky im gewünschten Modus länger als eine Sekunde leicht drücken, kurz loslassen und innerhalb einer Sekunde viermal schnell antippen. Um den gelockten Modus zu entsperren, muss man den Clicky erneut innerhalb einer Sekunde viermal antippen.

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Beam:
Durch den OP-Reflektor erzeugt die Lumapower einen klar definierten Hotspot, der weich in einen gleichmäßigen Spill übergeht. Auf die Entfernung liefert die Lampe eine homogene Ausleuchtung.

Resümee:
“Und immer wieder geht die Sonne auf” oder so ähnlich heißt es in einem alten Schlager. Die Erinnerung daran kam, als ich die Mini VX-Ultra im hellsten Modus betrieben habe. Dummerweise habe ich dabei auf den Schreibtisch geleuchtet und bin vom reflektierten Licht fast erblindet. Der optionale Betrieb mit dem kurzem Adapter und der CR123-Batterie ist vom Hersteller mit “for ermergency use only” angegeben. Praktisch ist’s trotzdem, wenn man vielleicht mal nicht so viel Licht und eine wirkliche Mini-Lampe braucht. Das Bedienkonzept wirkt durchdacht, und man hat sich schnell daran gewöhnt. Der Preis von 109 Euro (Stand Januar 2010) ist zwar nicht von Pappe, aber andere Lampen mit ähnlicher Lichtleistung und Qualität sind auch nicht günstiger. Weitere Infos sind auf der Herstellerseite www.lumapower.com zu finden.

Die Beamshots wurden mit Blende 4 und einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei ISO 800 aufgenommen. Bild 1 zeigt die Lumapower im “Notbetrieb” mit einer CR123-Batterie, Bild 2 die Lumapower mit einem 18650er-Akku, Bild 3 die Olight M30.

Lumapower Mini VX 123

Lumapower Mini VX 18650

Olight M30

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