EDI-T T13
Nicht nur optisch ist die T13 der T12 sehr ähnlich. Auch Technisch gibt es viele
Gemeinsamkeiten, welche leider nicht nur positiver Natur sind.
Verpackung und Lieferumfang
Geliefert wird die EDI-T T13 in einer simplen Pappverpackung, welche ausreichend gepolstert Ihren Zweck erfüllt. Geliefert bekommt man neben der Lampe selbst ein 18650er Akku (gelabelt von EDI-T), ein halbwegs brauchbares Holster, eine Bedienungsanleitung sowie zwei Ladegeräte (230 & 12V) mit denen sich der Akku direkt in der Lampe laden lässt.
Länge: 160mm
Gewicht ohne Akku: 135g
Die T13 ist gleichmäßig nach HA-II anodisiert. Auf der Homepage des Herstellers konnte ich leider keine Angaben zur Wasserdichtigkeit finden. Aufgrund der Konstruktion gehe ich aber davon aus, dass ein Regenschauer der T13 nichts ausmachen sollte. Von einem Betrieb in der Badewanne würde ich dennoch abraten… Tailstand beherrscht die Lampe wohingegen ein Rollschutz nicht vorhanden ist.
Energieversorgung
Neben dem mitgelieferten mit EDI-T gelabeltem 18650er Akku passen alle von mir getesteten Akkus (TrustFire, Wolf-Eyes, UltraFire) problemlos in die Lampe und lassen sich mit diesen betreiben. Eine Besonderheit der T13 ist die Ladebuchse direkt am Körper der Lampe. Hierrüber kann der Akku direkt in der Lampe entweder an der Steckdose oder am Zigarettenanzünder geladen werden. Schaut man sich die beiden Ladegeräte genauer an so fällt auf, dass hier jeweils eine USB-Buchse vorhanden ist. Doch Vorsicht! USB bringt laut Spezifikation 5V, diese Ladegeräte allerdings nur 4,2V. Somit sind diese Ladegeräte zum füttern von Mobiltelefonen, MP3-Player usw. nicht geeignet. Ebenso sollte man nicht auf die Idee kommen, den Akku in der Lampe mit einem USB-Netzteil aufzuladen…
Die von mir getestete Laufzeit beträgt ca. 3 Stunden. In den ersten beiden Stunden bringt die Lampe gleichbleibend helles Licht, in der dritten Stunde wird sie kontinuierlich dunkler bis schließlich nach 3 1/2 Stunden nur noch vor sich hin dümpelt.
Bedienung & Modi
Als ich die Lampe das erste mal in den Händen hielt und jedes Teil einmal ausgiebig befingerte war mir eines nicht ganz klar. Wie wird hier der Fokus verstellt? Nach ein paar zieh- und drehversuchen wurde deutlich, dass der Fokusmechanismus ziemlich klemmte. Einige Versuche mit sanfter Gewalt später lies sich der Fokus schließlich auch einigermaßen verstellen, jedoch immernoch nur mit immensen Kraftaufwand. Abhilfe schaffte hier dann etwas Schmiermittel und das kontinuierliche fokussieren und defokkusieren der Lampe über ein paar Minuten hinweg. Der Fokus lässt sich nun zwar einstellen, präzise ist aber etwas anderes. Neben dem Fokus welcher sich durch nach vorne Schieben / nach hinten ziehen des Kopfes verstellen lässt, hat die Lampe zum ein und ausschalten sowie zum Wählen der Modi an der Tailcap einen gut erreichbaren und leicht bedienbaren reverse-clicky. Die Ladebuchse kann durch abschrauben des darüberliegenen Ringes leicht erreicht werden. Leicht allerdings auch erst, wenn man den Ring das erste mal vom Lampenkörper gelößt bekommt. Den haben Jungs in der Fertigung bei EDI-T nämlich “gefühlt” mit der Rohrzange und Hebel angezogen. Die Lampe hat drei Modi (100%, 30%, Strobe) welche sich durch antippen des Clickies durchschalten lassen. Die Lampe hat kein Memory und schaltet somit bei jedem An & Aus in den nächsten Modi, was mitunter sehr störend sein kann.
Linse & LED
Unter der Haube verrichtet eine Cree XR-E ihren Dienst. Laut Hersteller kommen im high-Modus 250, im low-Modus ca. 80 Lumen aus der Lampe. Die Plastiklinse macht keinen besonders vertrauenserweckenden Eindruck und sollte somit pfleglich behandelt werden.
Lichtbild
Auffällig ist die starke Ringbildung und der große Hotspot (defokkusiert) welcher sich deutlich sichtbar ausserhalb der Mitte abbildet. Fokussiert ähnelt der Hotspot einem “Abbild” des Emitters, umrandet von teilweise ins gelbliche gehenden Ringen.
Fazit:
Abgesehen von einigen Fertigungsfehlern ist die Lampe durchaus zu gebrauchen, jedoch sicher nichts für den eingefleischten Flash-a-holic. So lange man den Beam nicht aus der Nähe an einer Wand betrachtet dürfte er für die meisten einfacheren Anforderungen durchaus okay sein. Positiv fällt die Lampe mit ihrer Laufzeit auf. Bei Vollgas kann lässt einen der Akku erst nach ca. 3 1/2 Stunden im Stich. Durchaus interessant (jedoch von mir nicht getestet) ist die an der Lampe befindliche Ladebuchse. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Ladeelektronik gleicher Qualität wie der Rest der Lampe ist und wage somit zu bezweifeln, ob man damit dem Akku auf Dauer einen gefallen tut…


















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