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Archiv für die Kategorie ‘MC-E / P7 Led Lampen’

Ferei M9

5. September, 2010 Lichtinsdunkel 6 Kommentare

Ferei M9 001
Die Ferei M9 liefert viel und vor allem gleichmäßiges Licht im erweiterten Nahbereich – eine ideale Lauflampe.

 

Ferei M9 002
Die Ferei M8. Bis aufs äußere Erscheinungsbild sind beide Lampen identisch.


Verpackung/Lieferumfang:
Lampe, Lanyard, Bedienungsanleitung, Test-Zertifikat, ausgeliefert in einem Pappkarton.

Ferei M9 003
Lieferumfang der M9.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 139 mm
Reflektoröffnung: 28 mm
Durchmesser Kopf: 34 mm
Durchmesser Tail: 26,5 mm
Gewicht: 113 g
Gewicht mit Akku: 163 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Loch in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Ein 18650-Akku sorgt für die nötige Power. Den Herstellerangaben zufolge liefert die Lampe 450 bis 900 Lumen bei einer Laufzeit von einer Stunde. Neben der High-Stufe gibt es noch “Mid” (50 %), “Mini” (10%) und “Blinking” (50%). Zum Test trat die Lampe in der höchsten Stufe, bestückt mit einem 2400mAh-Akku an.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten zeigte das Luxmeter 4.200 Lux.
Weitere Messergebnisse:
nach 10 Minuten: 3.900 Lux
nach 20 Minuten: 3.700 Lux
nach 30 Minuten: 3.600 Lux
nach 40 Minuten: 3.300 Lux
nach 50 Minuten: 2.600 Lux
nach 60 Minuten: 1.700 Lux
Fazit: Obwohl die Regelung nicht optimal ist, fällt der sichtbare Verlust an Helligkeit zumindest 40 Minuten lang kaum auf. Dann jedoch wird die Lampe merklich dunkler, und es wird Zeit, den Akku zu wechseln, obwohl die Lampe noch etwa eine halbe Stunde bei ständig nachlassender Leuchtkraft durchhält. Nach 75 Minuten macht die M9 durch Blinkzeichen darauf aufmerksam, dass der Akku spätestens jetzt gewechselt werden sollte. Selbiger hatte unmittelbar nach Entnahme noch eine Leerlaufspannung von 3,2 Volt – ein früherer Wechsel ist also im Sinne der Akkulebensdauer ratsam. Was beim Test auffiel, war eine merkliche Erwärmung vor allem des Lampenkopfs. Der zur Kühlung zugeschaltete Ventilator musste durchgängig auf höchster Stufe laufen. Die M9 hat beim Dauerbetrieb auf high ein Wärmeproblem – was allerdings bei einer Lampe dieser Größe, in der eine Multichip-LED verbaut wurde, zu erwarten war und nicht ungewöhnlich ist. Ohne Kühlung sollte die Lampe daher nicht über längere Zeit auf high betrieben werden.

Reflektor/Linse:
Für die Erleuchtung sorgt eine Cree-MC-E-LED. Verteilt wird das Licht über einen OP-Reflektor aus Aluminium, der hinter einer anti-reflex-beschichteten Glaslinse sitzt.

Ferei M9 004
Eine Multichip-LED von Cree macht richtig hell.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die M9 mit einem Reverse-Clicky mit weichem Druckpunkt. Beim Durchtasten werden nacheinander die Leuchtstufen hell-mittel-dunkel-Blinken erreicht. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und startet beim Einschalten in der Leuchtstufe, in der sie zuletzt ausgeschaltet wurde. Morsen und Momentlicht sind nicht möglich.

Ferei M9 005
“Innenansicht” des Schalters.


Beam:
Nur auf kürzeste Entfernungen setzt sich der Hotspot vom Spill ab. Schon ab wenigen Metern “verschwimmen” beide, wodurch die Lampe ein homogenes Lichtbild liefert und ein Areal von 30 bis 40 Metern gleichmäßig ausleuchtet.

Ferei M9 006
“White-wall-beamshot” der M9.


Resümee:
Die M9 ist hervorragend geeignet, um bei Nachtwanderungen den Weg gleichmäßig und hell auszuleuchten. Auch die Laufzeit auf höchster Stufe mit einer Akkuladung geht in Ordnung. Im Praxisbetrieb sollte man allerdings tunlichst vermeiden, die Lampe ohne Kühlung kontinuierlich auf high laufen zu lassen. Denn durch das handliche Format mit kleinem Lampenkopf kann die entstehende Wärme der LED nicht ausreichend abgeführt werden. Doch auch auf der mittleren Stufe liefert die M9 ein angenehmes und für die meisten Situationen ausreichend helles Lauflicht. Die Verarbeitung ist solide, somit geht auch der Preis von 59 Euro (Stand: September 2010) in Ordnung. In Deutschland erhältlich ist die Lampe unter www.taschenlampen-papst.de.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Ferei M9 007
Ferei M9 “Mini”

 

Ferei M9 008
Ferei M9 “Mid”

 

Ferei M9 009
Ferei M9 “High”

 

Ferei M9 010
Solarforce L2 MCE-Drop-in

 

Ferei M9 011
Fenix TK45 Turbo

Review Taclights Patriot

Taclights Patriot 001

Die Patriot ist das Flaggschiff des chinesischen Herstellers Taclights. Bis auf den doofen militärischen Namen handelt es sich dabei um eine gelungene MCE-Lampe mit exzellenten Thrower-Qualitäten.

 

Verpackung/Lieferumfang:
Pappkarton, Lampe. Mehr nicht.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 198 mm
Reflektoröffnung: 61 mm
Durchmesser Kopf: 76 mm
Durchmesser Tail: 49 mm
Gewicht: 508 g
Gewicht mit Akkus: 602 g
Anodisierung: HA III, gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nur bedingt.
Löcher für Lanyard: ja, Loch in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Mikroschalter zum Durchschalten der Modi. Auffällig ist der große Kopf mit tiefem Reflektor.

Taclights Patriot 002

“Unterdimensioniert” kann man diesen Kopf nun wirklich nicht nennen.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Zwei 18650-Akkus oder alternativ 4 CR123A-Batterien versorgen die Lampe mit Strom. Die Betriebsspannung liegt zwischen 7,4 und 12 Volt. Laut Hersteller soll die Lampe auf der hellsten Stufe 800 Lumen für 100 Minuten liefern. Der Laufzeittest erfolgte in der hellsten Stufe mit zwei 18650er-Akkus mit einer Kapazität von 2500mAh.
Praxistest Luxmessung:
Unmittelbar nach dem Einschalten wurden 21.800 Lux gemessen. Nach fünf Minuten lag der Wert bei 21.200 Lux
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 20.700 Lux
nach 30 Minuten: 20.700 Lux
nach 45 Minuten: 20.700 Lux
nach 60 Minuten: 20.700 Lux
nach 75 Minuten: 20.700 Lux
nach 90 Minuten: 20.700 Lux
Nach 95 Minuten begann die Lampe, schnell herunterzuregeln und zu flackern, als Zeichen, dass ein Akkuwechsel ansteht. Die Akkus wurden unmittelbar nach Entnahme mit 3,22 und 3,13 Volt gemessen. Auf der dunkelsten Stufe kann die Patriot anschließend noch einige Zeit genutzt werden, plötzlich im Dunkeln steht man mit ihr nicht.
Während des Betriebs war lediglich eine leichte Erwärmung der Lampe feststellbar. Ein Wärmeproblem scheint die Patriot nicht zu kennen. Dennoch wurde rein prophylaktisch in kurzen Intervallen eine Kühlung durch einen Modellbau-Ventilator zugeschaltet.
Fazit: Die Regelung der Lampe funktioniert über die gesamte Laufzeit ausgezeichnet. Lediglich zu Beginn der Laufzeit büßt die Lampe 1000 Lux ein, was allerdings gerade mal fünf Prozent ihrer maximalen Helligkeit ausmacht.

Taclights Patriot 003

Die Akkus sind nebeneinander angeordnet.

 

 

Reflektor/Linse:
Hinter einer Glaslinse sitzen ein OP-Reflektor und eine Cree-MCE-LED.

Taclights Patriot 004

Vorderansicht des Patrioten.

 

Taclights Patriot 005

Kopf und Reflektor.

 

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Patriot mit einem Forward-Clicky. Morsen ist mit der Lampe nicht möglich, da sie beim nächsten Druck auf den Clicky ausgeschaltet wird und beim übernächsten Druck in den nächsten Modus wechselt. Falls man in Krisengebieten von der Truppe getrennt werden sollte, kann man den Kameraden folglich nicht mitteilen, dass man Wasser benötigt oder im afghanischen Autokino gerade ein toller Streifen läuft. Die Schaltreihenfolge ist high-aus-medium-aus-low-aus-Strobe-aus-SOS-aus. Die Umschaltung erfolgt über einen Mikroschalter, der einen weichen bis mittelharten Druckpunkt hat und trotz der Größe/Dicke der Lampe sehr angenehm zu schalten ist. Die Lampe ist ein wenig kopflastig, dennoch liegt sie gut in der Hand.

Taclights Patriot 006

Der Schalter ist in der Tailcap versekt. Leider liegt zwischen den verschiedenen Helligkeitsstufen immer die “Aus-Stufe”.

 

Beam:
Der Hotspot setzt sich auf kurze Distanzen ohne störende Ringe weich vom Sidespill ab. Das bleibt auch auf die Entfernung so. Die Lampe liefert ausreichend hellen Sidespill, dabei ist das Lichtbild nicht so ausgewogen, wie man es von den meisten MCE-Lampen gewohnt ist. Ihre Stärke spielt die Patriot auf die Entfernung aus. Sie hat keine Probleme, mit guten Single-LED-Throwern mitzuhalten, ganz im Gegenteil: Auf weite Entfernungen wird ein viel größerer Bereich hell ausgeleuchtet. Die “White-Wall-Beamshots” zeigen die Patriot auf high, medium und low.

Taclights Patriot 007

Taclights Patriot 008

Taclights Patriot 009

 

Resümee:
Der Name ist sch… …on gewöhnungsbedürftig, die Lampe dafür umso besser. Die Taclights Patriot ist ein waschechter MCE-Thrower, der gleichzeitig in den gut gewählten niedrigeren Leuchtstufen auch als Lauflampe Verwendung finden kann. Nicht gut gelöst ist das Schaltkonzept. Zwischen den einzelnen Leuchtstufen muss man immer über “Aus” gehen. Strobe und SOS sollten meiner Meinung nach, gerade angesichts dieser Tatsache, im UI versteckt sein oder ganz weggelassen werden. Wer beispielsweise aus der mittleren Stufe auf high wechseln möchte, hat eine regelrechte Schaltorgie vor sich. Eine Memory-Funktion hat die Patriot nicht, sie startet immer im hellsten Modus, was angesichts des Schaltkonzepts sicherlich einen Vorteil darstellt. Die Verarbeitung ist hochwertig und kann ohne Schwierigkeiten mit den Produkten der “namhaften” Konkurrenz mithalten. Erhältlich ist die Lampe unter www.taschenlampen-papst.de zu einem Preis von 159 Euro (Stand: Mai 2010). Zur Verfügung gestellt wurde die Patriot freundlicherweise von Taclights. (www.taclights.cn).

Taclights Patriot 010

Größenvergleich: Olight M30 mit Verlängerung, Taclights Patriot.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 aufgenommen. Als Vergleich: Olight M30 als MCE-Lampe, Raidfire Spear (OP) als “Semi-Thrower” und Eastward YJ XGR2 als Thrower (alle auf höchster Leuchtstufe).

Taclights Patriot 011

Olight M30

 

Taclights Patriot 012

Edgetac Raidfire Spear OP

 

Taclights Patriot 013

Eastward YJ XGR2

 

Taclights Patriot 014

Taclights Patriot high

 

Taclights Patriot 015

Taclights Patriot medium

 

Taclights Patriot 016

Taclights Patriot low

Review Taclights Behemoth C12

Taclights Behemoth C12 001

Mit der Behemoth C12 kommt diesmal eine Lampe des relativ unbekannten chinesischen Herstellers Taclights auf den Prüfstand, die im Nah- und Fernbereich einsetzbar ist.

 

Zuerst wird nicht etwa der Lampe, sondern ihrem Namen auf den Grund gegangen. Was sich anhört wie ein Mittel gegen Blähungen, klärt sich spätestens beim Besuch eines bekannten Online-Wörterbuchs. Zitat: “Behemoth ist der Name eines Ungeheuers der jüdisch-christlichen Mythologie.”
Kann die Lampe ihrem Namen gerecht werden, oder ist sie doch eher ungeheuerlich?

 

Verpackung und Lieferumfang:
Die Behemoth wird in einem stabilen Pappkarton geliefert. Erhältlich ist sie in zwei Ausführungen: Als C12 (Lieferumfang: Lampe und Bedienungsanleitung) und als C12R (Lieferumfang: Lampe, Bedienungsanleitung, zwei 18650-Akkus, Ladegerät.)

Taclights Behemoth C12 002

Lieferumfang der Behemoth C12.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 234 mm
Reflektoröffnung: 44,5 mm
Durchmesser Kopf: 52 mm
Durchmesser Tail: 30,5 mm
Gewicht: 281 g
Gewicht mit Akkus: 377 g
Anodisierung: HA II, gleichmäßige Ausführung.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja
Löcher für Lanyard: nein.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Die Anwahl der Modi erfolgt über einen Selektorring an der Tailcap. Ein- und ausgeschaltet wird die Behemoth über einen Clicky mit Mikroschalter.
Erster Eindruck:
Positiv fiel zunächst auf, dass alle Gewinde bereits ab Werk ausreichend gefettet sind. Negativ fiel auf, dass sich beim Ab- und Festschraubens des Lampenkopfs ein kleines Stück des O-Rings am Body löste. Dies ist nicht der Qualität des Rings geschuldet, sondern der Tatsache, dass er etwas zu dick ist und vom Lampenkopf beim Zuschrauben in Richtung Lampenkörper gedrückt wird. Ersatz-O-Ringe wurden leider nicht mitgeliefert, doch gemäß dem Motto “Die Welt gehört den Mutigen” musste das Ungeheuer den Unterwassertest eben so bestehen. Ergebnis: Nach mehrmaligem Ein- und Ausschalten und Durchschalten der Modi drang kein Wasser in die Lampe ein.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die C12 in einem Arbeitsbereich von 7,4 bis 12 Volt mit zwei 18650-Akkus oder vier CR123A-Batterien. Laut Hersteller liefert sie in der hellen Stufe 650 Lumen bei einer Laufzeit von 100 Minuten. Über den dunkleren Modus macht der Hersteller keine Angaben, sondern charakterisiert ihn als “target illumination”, zur Ausleuchtung größerer Flächen im Nahbereich. Der Praxistest erfolgte in der hellen Stufe, die Lampe wurde dabei mit zwei 18650er-Akkus mit einer Kapazität von 2500 mAh betrieben.
Praxistest Luxmessung:
Direkt nach dem Einschalten zeigte das Luxmeter 20.100 Lux Weitere Messergebnisse:
nach 5 Minuten: 19.200 Lux
nach 10 Minuten: 18.900 Lux
Nach 20 Minuten und angezeigten 18.900 Lux wurde die Behemoth spürbar warm. Da der Testlauf bei fest montierter Lampe ohne jegliche Kühlung stattfand, wurde eine konstante Kühlung in Form eines kleinen Modellbau-Ventilators installiert. Anschließend blieben die Lux-Werte bis zum Ende der Laufzeit nahezu konstant.
nach 30 Minuten: 18.900 Lux
nach 40 Minuten: 18 800 Lux
nach 50 Minuten: 18.700 Lux
nach 60 Minuten: 18.900 Lux
nach 70 Minuten: 18.900 Lux
nach 75 Minuten: 19.300 Lux
nach 80 Minuten: 18.300 Lux
Innerhalb der nächsten Minuten fiel der Wert kontinuierlich. Nach 85 Minuten zeigte das Luxmeter noch 12.200 Lux, Tendenz: schnell weiter fallend. Nach 90 Minuten wurde der Test bei 7.400 Lux abgebrochen. Die verwendeten Akkus wurden unmittelbar nach Entnahme noch mit knapp unter 3V gemessen. Kein Grund zur Besorgnis, aber auch kein Freifahrtschein, sie noch wesentlich länger zu verwenden, wenn das Licht dunkler wird.
Fazit: Bis auf die ersten Akkuspitzen bekommt der Treiber der Lampe die Akkus schnell in den Griff. Die Helligkeit wird, bei leichter Kühlung, über den gesamten Testzeitraum fast kontinuierlich gleichbleibend gehalten. Die zugeschaltete Kühlung durch den Modellbau-Ventilator lässt aus meiner Sicht nicht wirklich auf ein gravierendes Wärmeproblem der Lampe schließen, denn beim Einsatz draußen wird die Lampe schließlich durch die Umgebungsluft beim Laufen und den eigenen Blutkreislauf gekühlt. Sicher – ohne jegliche Kühlung gibt es ein Wärmeproblem, aber das ist im Vergleich zu den meisten mir bekannten Lampen mit MCE-Emitter als eher gering einzustufen.

Reflektor/Linse:
Zum Einsatz kommt eine Cree-Multichip-LED, die hinter einer Glaslinse sitzt. Als Reflektor wird ein OP verwendet.

Taclights Behemoth C12 003

Eine Cree MC-E sorgt für Licht.

Bedienung:
Mittels eines Mikroschalters wird die Lampe ein- und ausgeschaltet. Dieser Schalter ist taktischer Natur, Momentlicht und Morsen sind problemlos mit einer Hand möglich. Doch da der Schaltweg bis zum eigentlichen Punkt, an dem der Schalter einrastet, relativ weit und der Druckpunkt sehr hart ist, war – zumindest mir – eine Einhandbedienung nicht möglich. Ist die Lampe einmal eingeschaltet, können die drei Modi in der taktischen Fausthaltung auch mit einer Hand angewählt werden. Dies geschieht über einen Selektorring an der Tailcap. Dreht man den Ring nach links, gibt das Ungeheuer seine geballte Leuchtkraft preis. Ein Stückchen weiter rechts liegt der “Low-Modus”, und in der Endstellung ganz rechts erreicht man den Strobe-Modus. Leider ist der Selektorring stufenlos verstellbar. Somit erfolgt keine spürbare Rückmeldung, in welchem Modus man sich gerade befindet, außer in den Endstellungen. Bei Tageslicht bereitet das keine sonderlichen Probleme, doch falls man die Lampe im Dunkeln in der “Low”-Stufe einschalten möchte, gerät dieser Versuch zum Lotteriespiel, sofern die Lampe nicht zuletzt in ebendiesem Modus ausgeschaltet wurde.

Taclights Behemoth C12 004

Der Selektorring (mit Schräubchen) hat keine Rasterung.

Beam:
Auf kürzeste Entfernungen setzt sich ein klar definierter Hotspot durch eine dunklere Corona vom Sidespill ab. Bereits ab wenigen Metern Entfernung zeigt die Lampe, dass sie ihren Namen zu recht trägt. Sie leuchtet einen großen Bereich gleichmäßig aus und erzielt dabei gleichzeitig eine gute Reichweite, wobei der Schwerpunkt eher in Richtung Fluter geht.

Taclights Behemoth C12 005

“White-wall-Beamshot” des Ungeheuers.

Resümee:
Insgesamt macht die Taclights Behemoth C12 einen mehr als ordentlichen Eindruck. Die Lichtleistung ist beeindruckend, dabei ist die Lampe immer noch handlich. An einigen Stellen allerdings ist Nachbesserung angesagt. (zu dicker O-Ring an der Verbindung Body/Kopf, keine Ersatz-O-Ringe, Druckpunkt des Clickys, Selektorring). Nicht, dass das Gesamtpaket schlechter wäre als bei manch anderen Fabrikaten, aber gerade ein noch unbekannter Hersteller sollte verstärkt darauf achten, dass es eben noch einen Tick besser ist. Zu beziehen sein wird die Lampe in Deutschland voraussichtlich ab Mai/Juni 2010 unter www.taschenlampen-papst.de, weitere Infos gibt es auf der Herstellerseite www.taclights.cn. Der Preis für die Lampe wird voraussichtlich bei 129 Euro (Stand: April 2010) liegen. Zu Verfügung gestellt wurde das Ungeheuer freundlicherweise von Taclights.

Taclights Behemoth C12 006

Größe ist immer ein relativer Begriff. Die Taclights Behemoth im Vergleich mit der Olight M30, der Raidfire Spear, der Fenix TK11…

Taclights Behemoth C12 007

…und der Led Lenser X21.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 aufgenommen. Das erste Bild zeigt als Vergleich die Olight M30 auf hellster Stufe, Bild 2 die Behemoth auf high, Bild 3 die Behemoth auf low. Wie auf Bild 2 zu sehen ist, “überstrahlt” die Behemoth im Spot sogar, was nicht dem Eindruck des menschlichen Auges entspricht. Hier hätte ich kürzer belichten müssen – ein Phänomen, das bei der eigentlich bewährten Einstellung bisher nur bei der Led Lenser X21 aufgetreten ist.

Taclights Behemoth C12 008

Taclights Behemoth C12 009

Taclights Behemoth C12 010

Review Ferei M8

27. Februar, 2010 Lichtinsdunkel 4 Kommentare

Ferei M8 001

Wer auf der Suche nach einer Lampe mit hellem und gleichmäßigem Lauflicht ist, sollte die Ferei M8 antesten. Sie macht im Nahbereich richtig hell.

Verpackung und Lieferumfang:
Ferei M8, Holster, Lanyard, Bedienungsanleitung, ausgeliefert in einer stabilen Pappverpackung.

Ferei M8 002

Lieferumfang der Ferei M8.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 137 mm
Durchmesser Reflektoröffnung: 28 mm
Durchmesser Kopf: 34 mm
Durchmesser Tail: 26,5 mm
Gewicht: 113 g
Gewicht mit Akku: 161 g
Anodisierung: HA III, sauber ausgeführt.
Tailstand: ja, allerdings etwas wackelig, da der Clicky fast mit der Tailcap abschließt.
Rollschutz: nur bedingt.
Löcher für Lanyard: ja, Loch in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Gespeist wird die Ferei von einem 18650-Akku, mit dem sie im Dauerbetrieb laut Hersteller 450 bis 900 Lumen bei einer Laufzeit von einer Stunde erzielen soll. Darüber hinaus verfügt die M8 über drei weitere Leuchtstufen: Mid (50 %), Mini (10%) und Blinking (50%), die durch mehrmaliges Drücken des Clickys nacheinander erreicht werden. Im Praxistest (mit 2400mAh-Akku) auf der hellsten Stufe wird die Lampe ordentlich warm. Bereits nach zehn Minuten liegt die Wärme deutlich über Körpertemperatur – trotz Kühlung durch die Hand. Im Freien allerdings wird die Lampe bei den derzeitigen Temperaturen ausreichend gekühlt. Da ich jedoch keine Lust hatte, eine Stunde ums Haus zu laufen, war beim Laufzeittest am Stück regelmäßige Wasserkühlung angesagt. Ohne nennenswerten Lichtverlust hält die Ferei gute 55 Minuten durch. Danach wird das Licht etwas dunkler. Nach weiteren zehn Minuten blinkt die Lampe mehrere Male, um vor zu niedriger Akkukapazität zu warnen. Anschließend wird sie kontinuierlich dunkler bis sie das “Schlüsselloch-Such-Niveau” erreicht.

Reflektor/Linse:
Hinter einer Glaslinse mit Anti-Reflex-Beschichtung sitzt eine Cree-MC-E-LED. Für die Lichtverteilung ist ein Orange-Peel-Reflektor aus Aluminium zuständig.

Ferei M8 004

Die Kombination aus Multichip-LED und OP-Reflektor sorgt für eine homogene Ausleuchtung.

Bedienung:
Ein Clicky in der Tailcap schaltet die Lampe ein. Durch mehrmaliges Tasten werden die Leuchtstufen hell-mittel-dunkel-Blinken nacheinander erreicht. Der Clicky ist gut zu erreichen und hat einen weichen bis mittelharten Druckpunkt, den ich für meinen Teil sehr angenehm finde.

Ferei M8 003

Großer Clicky mit weichem bis mittelhartem Druckpunkt.

Beam:
Durch den MC-E-Emitter in Verbindung mit dem OP-Reflektor geht der Hotspot sauber und weich in den Spill über. Bereits ab einer Entfernung von wenigen Metern liefert die M8 ein homogenes Lichtbild und leuchtet die Umgebung im Umkreis von 30 bis 40 Metern gleichmäßig hell aus.

Resümee:
Was das Verhältnis gleichmäßige Ausleuchtung bei größtmöglicher Helligkeit betrifft, war bei den kleinen, handlichen Lampen bislang die MTE SSC P7 meine Referenzlampe (wohlgemerkt nicht, was die Qualität betrifft). Weder die Olight M30, noch andere, teils deutlich größere MCE- oder P7-Lampen, kamen an die MTE heran, was die Gleichmäßigkeit des Beams betrifft. Die Ferei M8 kann locker mit der MTE mithalten und übertrifft sie in Punkto Helligkeit sogar noch etwas. Auch die Lichtfarbe (weiß) ist im Gegensatz zur MTE (gelblich) angenehmer. Die Leuchtdauer ist mit einer knappen Stunde auf High guter Durchschnitt für eine Multi-Emitter-Lampe, die mit einem einzelnen 18650er-Akku betrieben wird. Was allerdings auch bei der Ferei M8 ein Problem darstellt, ist die Wärmeableitung aufgrund ihrer handlichen Abmessungen und der damit verbundenen fehlenden Masse. Langfristig besteht die Gefahr, dass die LED irgendwann den Hitzetod stirbt, wenn die Lampe bei hohen Außentemperaturen dauerhaft im hellsten Modus betrieben wird. Nötig ist das indes nicht, denn auch auf der mittleren Stufe liefert die M8 bereits ein angenehmes, helles Lauflicht. Für jemanden, der eine helle, gleichmäßige Ausleuchtung im Nahbereich sucht, ist die Ferei M8 ein absoluter Kauftipp. Auch der Preis von 59 Euro (Stand: Februar 2010) geht aufgrund der Qualität in Ordnung. In Deutschland kann die Lampe bei www.taschenlampen-papst.de bezogen werden. Weitere Infos sind auf der Herstellerseite www.ferei.com zu finden.

Die Beamshots wurden mit Blende 4 bei 2 Sekunden Belichtung aufgenommen.

BeamFerei M8

Ferei M8

BeamMTE SSC P7

MTE SSC P7

BeamOlight M30

Olight M30

Lumapower D-Mini VX Ultra

14. Januar, 2010 Lichtinsdunkel Ein Kommentar

Lumapower Mini VX Ultra001

Den Beinamen “Ultra” trägt die Lumapower D Mini VX Ultra zu Recht, denn sie macht richtig, richtig hell.

Verpackung und Lieferumfang:
Neben der Lampe sind in einer Papp/Plastikverpackung ein Verlängerungsadapter für den Betrieb mit einem 18650-Akku, ein Ersatzgummi für die Tailcap in schwarz, mehrere Ersatz-O-Ringe, eine Bedienungsanleitung und eine Garantiekarte enthalten.

Lumapower Mini VX Ultra002

Beschreibung der Lampe:
Länge: 94 mm
Durchmesser Kopf: 37,5 mm
Durchmesser Tail: 29 mm
Gewicht: 87 g
Gewicht mit Batterie: 103 g

Verlängerte Version:
Länge: 135 mm
Gewicht: 102 g
Gewicht mit Akku: 148 g

Lumapower Mini VX Ultra003

Die Mini VX-Ultra kommt mit einer HAIII-Anodisierung daher, die sehr sauber und gleichmäßig ausgeführt wurde. Einen richtigen Rollschutz hat die Lampe nicht, aber wenn man sie hinlegt, bleibt sie zumindest liegen. Der Tailstand ist möglich, wasserdicht ist die Lampe ebenfalls. Für die Befestigung eines Lanyards sind zwei Löcher in der Tailcap vorgesehen. Das Schaltergummi sowie der Dichtring hinter der Linse sind nachleuchtend.

Stromversorgung:
Für den nötigen Saft sorgt in der kurzen Version eine CR123-Batterie (alternativ ein16340/ RCR-123-A-Akku). Bei Verwendung des Verlängerungsadapters kommt ein 18650er-Akku zum Einsatz. Zum Umbau muss die Pill umgeschraubt werden; zusätzlich wird eine kleine Feder in eine Halterung am Adapter gesteckt, die den Kontakt vom Akku zur Elektronik herstellt. Die Verwendung von 2 CR123s oder zwei 16340er-Akkus kann laut Hersteller zur Zerstörung der Lampe führen. Die Laufzeit ist mit dem 18650er-Akku ist mit 95 Minuten bei maximalen 550 Lumen angegeben. Über die Lumenzahl bei Verwendung der CR123-Batterie macht der Hersteller keine Angaben, in der Praxis ist der Unterschied drastisch und dürfte bei weniger als der Hälfte liegen. Beim Test auf der höchsten Leuchtstufe mit “Blutkühlung” wird die Lampe deutlich über Körpertemperatur warm. Nach gut einer Stunde im Dauerbetrieb auf der höchsten Stufe lässt die Leuchtleistung merklich nach. Anschließend liefert die Lampe noch rund 20 bis 30 Minuten kontinuierlich dunkler werdendes Restlicht.

Lumapower Mini VX Ultra004

Reflektor/Linse:
Das Licht wird von einem OP-Reflektor aus Aluminium verteilt, der hinter einer Glaslinse sitzt. Als LED kommt eine Luminus SST-50 zum Einsatz.

Lumapower Mini VX Ultra005

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem taktischen Forward-Clicky. Dieser ist gut zu erreichen und relativ schwergängig. Die drei Leuchtstufen der Lampe werden durch mehrmaliges leichtes Antippen des Schalters nacheinander erreicht. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-mittel-hell. Hält man den Schalter länger als eine Sekunde gedrückt oder drückt ihn ganz durch, wird die entsprechende Leuchtstufe gespeichert und ist beim nächsten Einschalten aktiviert. Weiterhin verfügt die Lumapower über einen “Tactical lock”, der verhindert, dass bei mehrmaligem schnellen Ein- und Ausschalten der Lampe kurz hintereinander ein anderer als der gewählte Modus aktiviert wird. Um den Tactical lock zu aktivieren, muss man den Clicky im gewünschten Modus länger als eine Sekunde leicht drücken, kurz loslassen und innerhalb einer Sekunde viermal schnell antippen. Um den gelockten Modus zu entsperren, muss man den Clicky erneut innerhalb einer Sekunde viermal antippen.

Lumapower Mini VX Ultra006

Beam:
Durch den OP-Reflektor erzeugt die Lumapower einen klar definierten Hotspot, der weich in einen gleichmäßigen Spill übergeht. Auf die Entfernung liefert die Lampe eine homogene Ausleuchtung.

Resümee:
“Und immer wieder geht die Sonne auf” oder so ähnlich heißt es in einem alten Schlager. Die Erinnerung daran kam, als ich die Mini VX-Ultra im hellsten Modus betrieben habe. Dummerweise habe ich dabei auf den Schreibtisch geleuchtet und bin vom reflektierten Licht fast erblindet. Der optionale Betrieb mit dem kurzem Adapter und der CR123-Batterie ist vom Hersteller mit “for ermergency use only” angegeben. Praktisch ist’s trotzdem, wenn man vielleicht mal nicht so viel Licht und eine wirkliche Mini-Lampe braucht. Das Bedienkonzept wirkt durchdacht, und man hat sich schnell daran gewöhnt. Der Preis von 109 Euro (Stand Januar 2010) ist zwar nicht von Pappe, aber andere Lampen mit ähnlicher Lichtleistung und Qualität sind auch nicht günstiger. Weitere Infos sind auf der Herstellerseite www.lumapower.com zu finden.

Die Beamshots wurden mit Blende 4 und einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei ISO 800 aufgenommen. Bild 1 zeigt die Lumapower im “Notbetrieb” mit einer CR123-Batterie, Bild 2 die Lumapower mit einem 18650er-Akku, Bild 3 die Olight M30.

Lumapower Mini VX 123

Lumapower Mini VX 18650

Olight M30

Review Epsilon ED-P71

8. Januar, 2010 Lichtinsdunkel 6 Kommentare

Mit der ED-P71 bietet Epsilon eine P7-Lampe, bei der man sich um eine vernünftige Wärmeableitung kaum Gedanken machen dürfte.

Verpackung und Lieferumfang:
Lampe in stabilem Pappkarton.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 165 mm
Durchmesser Kopf: 60 mm
Durchmesser Tail: 32 mm
Gewicht: 282 g
Gewicht mit Akku: 328 g
Die Anodisierung ist vom Typ III und wurde sauber und gleichmäßig ausgeführt. Der Tailstand ist möglich; in der Tailcap dienen zwei Löcher zur Befestigung eines Lanyards. Einen Rollschutz hat die Lampe nicht. Auffälligstes Merkmal ist der verhältnismäßig große Kopf.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Für die nötige Power sorgt ein 18650er-Akku. Laut Hersteller liefert die Lampe mit einem 2500mAh-Akku in der hellsten Stufe 900 Lumen für 50 Minuten, die mittlere Stufe (30 Prozent) ist mit einer Laufzeit von 120 Minuten angegeben, die dunkelste Stufe (10 Prozent) mit einer Laufzeit von 480 Minuten. Beim Praxistest mit einem 2400mAh-Akku wurden beim Dauerbetrieb im hellsten Modus gute 60 Minuten erreicht, bevor die Lampe erste Ermüdungserscheinungen zeigte. Für weitere 30 bis 45 Minuten liefert die Epsilon immer noch brauchbares Licht, bevor sie richtig zu dümpeln beginnt. Die 900 Lumen sind allerdings dezent übertrieben, wie bei den Beamshots (unten) im Vergleich zur Olight M30, die mit 700 Lumen angegeben ist, unschwer zu erkennen.

Reflektor/Linse:
Hinter einer anti-reflex-beschichteten Glaslinse verrichtet eine SSC P7 W724C0-LED ihre Dienste. Für die Lichtverteilung sorgt ein Orange-Peel-Reflektor aus Aluminium (nein, er ist nicht gelb, das macht die Reflektion des Blitzes, obwohl indirekt geblitzt).

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Epsilon mit einem taktischen Forward-Clicky, der gut erreichbar ist und einen mittelharten Druckpunkt hat. Es stehen drei Leuchtstufen zur Verfügung, die durch Antippen des Clickys erreicht werden. Die Schaltreihenfolge ist high-medium-low. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und schaltet in dem Modus wieder ein, in dem sie ausgeschaltet wurde.

Beam:
Die Epsilon ED-P71 erzeugt einen klar definierten Hotspot, der weich in den Sidespill übergeht. Auf kürzeste Entfernungen ist das typische “MCE-Kreuz” zu erkennen. Der nahezu fließende Übergang vom Hotspot in den Sidespill sorgt für ein angenehmes, gleichmäßiges Lauflicht mit immer noch guten Thrower-Eigenschaften.

Resümee:
Trotz ihrer Länge von lediglich 165 Millimetern ist die Epsilon durch ihren großen Kopf keine Lampe für die Hosentasche. Aber wer eine P7-Lampe sucht, bei der er keine Angst haben muss, dass die LED beim Dauerbetrieb im hellsten Modus einen möglichen frühen Hitzetod stirbt, ist mit der Epsilon gut bedient. Zwar ist die Tatsache, dass die Lampe die Wärme gut übers Gehäuse ableitet und dabei nicht so warm wird wie viele andere Lampen mit Multi-Emitter, allein keine Garantie dafür. Aber der Grundsatz: “je mehr Masse, desto besser” findet hier seine praktische Umsetzung. Eine Bezugsquelle in Deutschland ist mir nicht bekannt. Die verlängerte Version ED-P72 mit Adapter für den Betrieb mit 2 18650er-Akkus (kann ohne Adapter zur ED-P71 umgebaut werden) ist für 89 Euro (Stand Januar 2010) unter www.taschenlampen-papst.de erhältlich. Weitere Infos unter www.epsilon-digital.com/ED-P72/ED-P72_800x1200.jpg

Größenvergleich mit einigen “Klassikern” und zwei weiteren MCE-Lampen. Von links nach rechts: Mini-Maglite, Fenix LD 20, Raidfire Spear, MTE SSC P7, Epsilon ED-P71, Olight M30.

Die folgenden Beamshots wurden mit Blende 4 und einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei ISO 800 aufgenommen. Bild 1 zeigt die Epsilon ED-P71, Bild 2 die MTE SSC P7, Bild 3 die Olight M30.

Aufteilung in Kategorien – Testartikel

9. Juli, 2009 JoFrie 5 Kommentare

So habe heute mal fleissig Kategorien angelegt. Damit, so hoffe ich, wird die Seite etwas übersichtlicher und der Nutzwert höher. Falls jemanden etwas fehlt, hinterlasst einen Comment, ich pflege dann gegebenenfalls Kategorien nach.Die Reviewer sind angewiesen dann neue Reviews entsprechend neu ein zu stellen, eine Lampe kann entsprechend in mehreren Kategorien auftauchen. So kann man später entweder durch die Kategorien eine Lampe finden, oder durch die Suche.

Diesen Artikel hier stelle ich mal in ALLE Kategorien, damit alle Kategorien ersichtlich werden.

Aufteilung ist wie folgt wir haben folgende Hauptkategorien:

-Videoreviews
-Textreviews
-Hersteller
-Vorstellungen
-Spaß
-Anderes

Dann folgen Unterteilungen nach Akku/Batterietypen und LED Typ, bei den Herstellern nach Namen – hier fehlen sicher noch einige, also immer her mit den Namen.

Hoffe die “Struktur” ist so in Ordnung, wenn nicht – meldet Euch mit Vorschlägen.