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Archiv für die Kategorie ‘Led Lampen mit CR123 Akku/Batterien’

Review Xeno G42

Xeno G42 001
Die Xeno G42 ist ein waschechter XP-G-Thrower mit eigenständigem Design und einer exzellenten Verarbeitungsqualität.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer stabilen Pappbox mit Umverpackung sind die Lampe, ein Ersatzschalter, Ersatz-O-Ringe, ein nachleuchtendes Schaltergummi, zwei Lanyards und eine englischsprachige Bedienungsanleitung enthalten.

Xeno G42 002
Abgesehen davon, dass serienmäßig kein Holster mitgeliefert wird, kann man den Lieferumfang durchaus als “üppig” bezeichnen.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 160 mm
Reflektoröffnung: 39 mm
Durchmesser Kopf: 46,5 mm
Durchmesser Tail: 28 mm
Gewicht: 254 g
Gewicht mit Akku: 302 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: so ziemlich überall: in der Tailcap, am Trageclip, am Lampenkörper sowie einem optionalen Metallring.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.

Der erste Gedanke nach dem Auspacken war “Oh, Akku schon drin?!” Ein Druck auf den Clicky belehrte mich eines Besseren. Die Lampe bringt “nackig” bereits das an Gewicht auf die Waage, was andere Lampen befüllt schaffen. Mit der G42 hat man auf jeden Fall ordentlich “was in der Hand”.
Der Trageclip ist fester Bestandteil der Lampe, was für mein Dafürhalten keine gute Lösung ist. Ich persönlich empfinde einen Trageclip als extrem störend, wenn ich eine Lampe in der Hand halte. Egal wie man die Lampe umgreift, spürt man immer diesen “Fremdkörper”. Aufgrund etlicher Gespräche mit anderen Lampennutzern zeigt die Erfahrung, dass ich bei weitem nicht der Einzige bin, dem das so geht. Im Fall der G42 bleibt also nur der Griff zur Flex, wenn man den Trageclip nicht nutzen möchte, was unweigerlich zur Folge hat, dass man ihn anschließend auch nie wieder nutzen kann…

Xeno G42 003
Das Design der G42 kann durchaus als eigenständig bezeichnet werden. Das fängt bei kleinen Details wie hier am Bezelring an.

 

Xeno G42 004
Ausgeprägte Kühlrippen und “Griffmulden” für die Fingerchen.

 

Xeno G42 005
Dünnwandig sieht anders aus…

 

Xeno G42 006
Der silberne Metallring ist abnehmbar und dient zur Befestigung des Lanyards.

 

Xeno G42 007
Das lange Lanyard ist in dezenter Tarnfarbe gehalten.

 

Xeno G42 008
Befestigt werden kann das Lanyard hinten und vor… …äähmm, scheiße, da hat man mir doch glatt die Kappe des falschen Werbeträgers untergejubelt!

 

Xeno G42 009
So, jetzt nochmal mit dem richtigen Werbeträger: Befestigt werden kann das Lanyard hinten und vorne an der Lampe.

 

Xeno G42 010
Der Trageclip ist fester Bestandteil der Lampe. Abgesehen von der Tatsache, dass die Beschichtung beim Testmodell nicht sonderlich toll ist, nervt mich persönlich ein Clip extrem bei der Handhabung.


Leuchteinheit:
Eine Cree XP-G-R5-LED sitzt in einem tiefen SMO-Reflektor. Bezüglich der Frontlinse zitiere ich mal aus der Bedienungsanleitung: “High quality toughened mineral-glass lens, precision polish the edge for impact-resistant.” Was frei übersetzt etwa soviel bedeutet wie: “Unsere Linse ist um keinen Deut besser oder schlechter als die Linsen der Konkurrenz, aber wir benutzen wesentlich mehr Adjektive, um dies zu erklären.”

Xeno G42 011
Eine Cree XP-G-R5-LED sorgt für Licht.

 

Xeno G42 012
Tiefer Reflektor für maximale Reichweite. Der Dichtring am Bezel ist nachleuchtend.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben werden kann die G42 in einem Spannungsbereich von 3 bis 6 Volt. Die Stromversorgung ist wahlweise mit einem 18650-Akku oder mit zwei CR123-Batterien möglich. Laut Hersteller liefert die Lampe in der hellsten Stufe 420 OTF-Lumen für 1,5 Stunden. Am Luxmeter trat sie mit einem 18650-Akku in dieser Stufe an. Zur Kühlung wurde ein Ventilator zugeschaltet.
Praxistest Laufzeitmessung:
beim Einschalten: 24.500 Lux
nach 5 Minuten: 24.100 Lux
nach 15 Minuten: 24.200 Lux
nach 30 Minuten: 24.300 Lux
nach 45 Minuten: 24.300 Lux
nach 60 Minuten: 24.300 Lux
nach 75 Minuten: 24.300 Lux
Nach 81 Minuten begann der Wert zu sinken. Nach 85 Minuten zeigte das Luxmeter noch 23.800 Lux. Nach 90 Minuten waren es 22.800 Lux, nach 95 Minuten 21.300 Lux. Eine kurze Überprüfung des Akkus ergab eine Leerlaufspannung von 3,59 Volt. Im Idealfall sollte der Akku an dieser Stelle gewechselt werden. Da da Auge den Unterschied zwischen 24.300 Lux und 21.300 Lux bei langsam dunkler werdender Lampe im Langzeitbetrieb allerdings nicht wahrnimmt, ist dies in der Praxis kaum möglich. Im weiteren Verlauf wurde die Lampe kontinuierlich dunkler. Nach 105 Minuten wurden noch 13.500 Lux gemessen, und diese Differenz nimmt auch das Auge wahr. Die Leerlaufspannug betrug zu diesem Zeitpunkt 3,31 Volt. Ende des Tests.
Fazit: Die Regelung ist über den gesamten Laufzeitraum exzellent. Die sinnvoll nutzbare Akkukapazität ist nach etwa anderthalb Stunden erschöpft, was die Lampe durch kontinuierliches Dunklerwerden signalisiert. An dem Punkt, an dem der Verlust an Helligkeit fürs Auge deutlich sichtbar wird, kann der Akku jederzeit ohne bleibende Schädigung gewechselt werden. Im Notfall steht allerdings auch noch für längere Zeit dunkler werdendes Restlicht zur Verfügung – eine in meinen Augen sinnvolle Lösung. Auch bei längerem Betrieb in der hellsten Stufe wird die Lampe nur handwarm; die Wärme wird gut übers Gehäuse abgeführt.
Ein messbarer Unterschied in der Helligkeit zwischen 1x 18650-Akku und 2x CR123-Batterien war nicht auszumachen. Die Versorgung mit 1x 18650 ist dementsprechend die sinnvollere Alternative.

Bedienung:
Ein Forward-Clicky mit mittelhartem Druckpunkt schaltet die Lampe ein. Momentlicht ist möglich, Morsen nicht, da der Clicky auch die drei Leuchtstufen durchschaltet. Einmaliges Antippen gibt “high” (420 OTF-Lumen für 1,5 Stunden), zweimaliges Antippen “low” (138 OTF-Lumen für 6 Stunden), dreimaliges Antippen “ultra low” (10 OTF-Lumen für 100 Stunden) (alle Angaben laut Hersteller). Wird der Schalter durchgedrückt, schaltet die Lampe in der jeweiligen Leuchtstufe ein. Um bei eingeschalteter Lampe den Modus zu wechseln, muss man die Lampe kurz aus- und wieder einschalten. Vernachlässigbar weil praxisfremd ist dabei die Tatsache, dass bei einem schnellen Doppelclick bei eingeschalteter Lampe (aus-an) innerhalb von ein oder zwei Zehntelsekunden der Modus nicht gewechselt wird.
Die Lampe hat keine Memory-Funktion und startet immer auf high. Auf Geblinke wurde komplett verzichtet, was nicht nur meine Wenigkeit sondern auch schätzungsweise drei Milliarden Prozent aller Nutzer begrüßen dürften.

Xeno G42 013
Tailcap und Schalter hinterlassen mechanisch (und zumindest, was mich betrifft) auch optisch einen guten Eindruck.

 

Xeno G42 014
Tailcap-Innenansicht.


Beam:
Ein echt krasser Hotspot (yo, Alta, yo!) setzt sich mit einer dunkleren Corona deutlich vom Sidespill ab. Auf größere Entfernungen zeigt sich im Lichtbild ein heller Punkt mit ausreichend Streulicht zur unmittelbaren Wegausleuchtung.

Xeno G42 015
“White-wall-beamshot” der G42.


Resümee:
Die G42 von Xeno ist gut durchdacht und in meinen Augen fast perfekt umgesetzt. Abgesehen vom nicht abnehmbaren Trageclip habe ich nichts zu meckern. Die Verarbeitung ist sehr solide, die Regelung ausgezeichnet. Über Design kann man bekanntlich streiten. Zumindest mir gefällt die Lampe, und eine gewisse Eigenständigkeit kann man der G42 auf keinen Fall absprechen. Auch das umfangreiche Zubehör, zu dem auch ein Ersatzschalter zählt, ist keinesfalls gewöhnlich. Die Leuchtweite ist für einen 18650-Einzeller mit XP-G-LED beachtlich. Damit stellt die Lampe sogar viele Thrower mit XR-E-LED in den Schatten oder kann zumindest locker mithalten – bei wesentlich gleichmäßigerer Ausleuchtung des Nahbereichs. “Erkauft” wird dies durch den großen Kopf mit tiefem Reflektor, wodurch die Lampe ein relativ hohes Gewicht mitbringt. Wer damit leben kann, bekommt fürs Geld eine zuverlässige Lampe, die das Potential hat, sich auch gegen die renommierte Konkurrenz zu behaupten. Erhältlich ist die Lampe zu einem Preis von 99 Euro (Stand: Juni 2011). Zum Test zur Verfügung gestellt wurde sie freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de. Weitere Infos finden sich auf der Herstellerseite www.xenoled.com

Xeno G42 016
Größenvergleich. Von links: Lumintop TD15, Tiablo A9, Xeno G42, Solarforce Skyline1. Interessant ist auch der Gewichtsvergleich. Hier ist die Solarforce Skyline1 mit einem Leergewicht von 276 Gramm Spitzenreiter, gefolgt von der Xeno G42 mit 254 Gramm. Die Tiablo A9 bringt es auf 150 Gramm, die Lumintop TD15 wiegt ohne Akku 139 Gramm.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 1 Sekunde bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Das angeleuchtete “Y” unter der Baumkrone ganz hinten ist etwa 200 Meter entfernt. Das Licht in der rechten Bildhälfte stammt von einer Straßenlaterne.

Xeno G42 017
Xeno G42

 

Xeno G42 018
Lumintop TD15

 

Xeno G42 019
Tiablo A9

 

Xeno G42 020
Eastward XRG2

 

Xeno G42 021
Fenix TK35

 

Xeno G42 022
Ledwave XP-100 Turbo-Led

 

Xeno G42 023
Solarforce Skyline1

 

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Romisen RC-B12

17. Januar, 2011 Keine Kommentare

Romisen RC-B12 001
Die Romisen RC-B12 vereint Lauf- und UV-Licht in einer Lampe, was sie besonders für Geocacher interessant macht.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer dünnen Pappschachtel wird die Lampe mit Lanyard ausgeliefert.

Romisen RC-B12 002
Lieferumfang der RC-B12.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 137 mm
Reflektoröffnung: 29,5 mm
Durchmesser Kopf: mm
Durchmesser Tail: 37 mm
Gewicht: 124 g
Gewicht mit Akku: 170 g
Anodisierung: HA II, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: spritzwassergeschützt.
Besonderheiten: Die Lampe verfügt über eine weiße LED und zwei UV-LEDs. Die Lichtquellen können durch Umschalten des Clickys gewechselt werden.

Romisen RC-B12 003
Solide Materialstärke.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Die RC-B12 kann in einem Spannungsbereich von 3 bis 8,4 Volt betrieben werden. Möglich ist die Versorgung mit einem 18650-Akku, zwei CR123-Batterien/RCR123-Akkus mit jeweils 3 Volt oder zwei 16340-Akkus mit jeweils 3,7 Volt. Herstellerseitig ist die Lampe mit 180 Lumen angegeben. Über die Wellenlänge des UV-Lichts war keine Angabe zu finden. Beim Test wurde die Lampe in der regulären Beleuchtungsstufe betrieben; als Stromversorger diente ein 18650-Akku mit einer Kapazität von 2.600mAh.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten wurden 5.800 Lux gemessen.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 5.500 Lux
nach 30 Minuten: 5.200 Lux
nach 45 Minuten: 5.000 Lux
nach 60 Minuten: 4.700 Lux
nach 75 Minuten: 4.500 Lux
nach 90 Minuten: 4.400 Lux
nach 120 Minuten: 4.100 Lux
nach 150 Minuten: 3.900 Lux
nach 180 Minuten: 3.700 Lux
nach 210 Minuten: 3.500 Lux
nach 240 Minuten: 3.400 Lux
An dieser Stelle wurde der Test abgebrochen, aus dem simplen Grund, dass ich irgendwann auch mal ins Bett musste und keine Lust mehr hatte, solange zu warten, bis die Lampe wenigstens 50 Prozent ihrer Ausgangshelligkeit eingebüßt hatte, was mir zumindest einen würdigen Abgang beschert hätte. Ich gab den Kampf resigniert auf und entnahm den Akku, der zu dieserm Zeitpunkt noch eine Leerlaufspannung von 3,82 Volt hatte – genug Reserven also, um mich auch noch den Rest der Nacht zu beschäftigen.
Fazit: Die Regelung ist sicherlich nicht überragend. Nach 30 Minuten Dauerbetrieb hat die Lampe zehn, nach etwas mehr als einer Stunde zwanzig Prozent ihrer urspünglichen Helligkeit eingebüßt. Der Vorteil, der sich dadurch ergibt, ist eine lange Laufzeit, sodass man ohne Akkuwechsel durch die Nacht kommt, ohne dass die Lampe dabei zur Funzel wird. Während des Betriebs wird die Lampe auch ohne Kühlung nicht mal handwarm, kann also problemlos durchgängig betrieben werden. Mehr Leistung bei deutlich kürzerer Laufzeit wird mit anderen Stromversorgern erzielt. Mit zwei 3,7-Volt-Akkus sowie zwei 3-Volt-Akkus/Batterien lag der gemessene Ausgangswert jeweils bei 8.600 Lux.

Romisen RC-B12 004
Das schluckt die RC-B12: v.l.: 18650-Akku, CR123-Batterien, RCR123-Akkus, 16340-3,7-Volt-Akkus.


Leuchteinheit:
Die Frontlinse besteht aus beschichtetem Glas. Der Reflektor ist aus Aluminium gefertigt und leicht texturiert. Fürs weiße Licht ist eine Cree XR-E-Q5-LED zuständig. Hinter zwei Aussparungen im Reflektor sitzen zwei UV-LEDs.

Romisen RC-B12 005
OP-Reflektor mit seitlichen Aussparungen für die UV-LEDs.

 

Romisen RC-B12 006
Die Leuchtmittel der Romisen.


Bedienung:
Mittels Reverse-Clicky wird die Lampe eingeschaltet. Der Schalter macht nicht den hochwertigsten Eindruck, sollte seinen Dienst in der Praxis aber dennoch auch über eine längere Zeit verrichten. Die Lampe startet beim Einschalten immer in der hellen Leuchtstufe, bei jedem Antippen des Clickys wechselt sie zwischen UV-Licht und weißem Licht. Erneuters Durchdrücken des Clickys schaltet die Lampe aus.

Romisen RC-B12 007
Ein möglicher Schwachpunkt könnte der Clicky sein.

 

Romisen RC-B12 008
Zerlegter Clicky.


Beam:
Auf kürzeste Distanzen setzt sich der Hotspot durch einige kleinere Ringe vom Sidespill ab. Diese Charakteristik ist auch auf die Entfernung zu beobachten, ohne dass der Hotspot dabei aufdringlich wirkt. Zur Wegausleuchtung erzeugt die Lampe immer noch genügend Streulicht.

Romisen RC-B12 009
“White-wall-beamshot” der RC-B12.


UV-Licht:
Über die Wellenlänge des Lichts fehlen die Angaben. Geldfälscher kann man mit der RC-B12 nicht entlarven. Um UV-Hinweise beim Geocachen zu entdecken, reicht der tatsächliche UV-Anteil im Licht allemal aus.

Romisen RC-B12 010
Versuchsanordnung: 50-Ocken-Schein und UV-Hinweis.

 

Romisen RC-B12 011
Die Referenz: Nichia Custum made-UV-Drop-in 365nm. Nicht nur der UV-Hinweis ist deutlich erkennbar, auch der Geldschein gibt seine Geheimnisse preis.

 

Romisen RC-B12 012
Romisen RC-B12: Der Geldschein bleibt blass, aber der UV-Hinweis ist ebenfalls zu erkennen. Dass der Unterschied nur allzu deutlich ausfällt, ist kein Wunder, denn allein das Referenz-Drop-in kostet den fünffachen Preis der Romisen.


Resümee:
Durch die Leuchtcharakteristik und die Option, auf UV-Licht umzuschalten, ist die Zielgruppe klar definiert: Geocacher, die mit einer einzigen und günstigen Lampe einen Nachtcache angehen möchten. Die Helligkeit reicht für die meisten Situationen völlig aus, manche Cacher würden sich vielleicht sogar eine zweite, dunklere Stufe wünschen. Mit dem Streulicht, das die Lampe erzeugt, ist der Weg problemlos zu erkennen, und die Reichweite ist hoch genug, um 99 Prozent aller Reflektoren zu entdecken. Auch UV-Hinweise können sich vor der RC-B12 nicht verbergen. Die Verarbeitung ist für eine Lampe dieser Preisklasse in Ordnung, auch wenn der Clicky nicht den hochwertigsten Eindruck hinterlässt. In Deutschland ist die Lampe für rund 35 Euro erhältlich (Stand: Januar 2011).

Romisen RC-B12 013
Größenvergleich. Von links: Romisen RC-B12, Led Lenser P7, Fenix LD20, Garmin etrex H.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich: die Fenix LD20 mit Cree XR-E-Q5-LED sowie die Ferei W150, beide mit ebenfalls von den Herstellern angegebenen 180 Lumen.

Romisen RC-B12 014
Romisen RC-B12

 

Romisen RC-B12 015
Fenix LD20

 

Romisen RC-B12 016
Ferei W150

Review Lumapower Signature GX

Lumapower Signature GX 001
Mit der Signature GX Tactical Edition erweitert Lumapower die Signature-Serie um ein weiteres Modell.


Verpackung/Lieferumfang:
Neben der Lampe mit vormontiertem Trageclip sind in einer Papp/Plastikverpackung ein Holster, Ersatz-O-Ringe, ein Ersatz-Schaltergummi (schwarz) und eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache enthalten.

Lumapower Signature GX 002
Lieferumfang der Signature GX.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 159 mm
Reflektoröffnung: 37,5 mm
Durchmesser Kopf: 45 mm
Durchmesser Tail: 26 mm
Gewicht: 120 g
Gewicht mit Akku: 166 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Löcher in der Tailcap und im Trageclip.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Besonderheiten: Die Lampe verfügt über einen seitlichen Schalter zum Durchschalten der Modi. Gegen unbeabsichtigtes Einschalten kann die Endkappe leicht gelöst werden. Vom Gehäuse und Schaltkonzept her ist die Lampe identisch mit der “regulären” Signature Tactical Edition. Der auffälligste Unterschied ist der größere Lampenkopf; darüber hinaus wurde statt der Cree 7090 XR-E-R2-LED eine Cree 7090 XP-G-R5-LED verbaut.

Lumapower Signature GX 003
Oben: Signature Tactical, unten: Signature GX Tactical mit OP-Reflektor-Kopf. Die Gehäuse beider Lampen sind identisch.

 

Lumapower Signature GX 004
Der Dichtring im Bezel und das Schalterkappengummi sind nachleuchtend.

 

Lumapower Signature GX 005
Solide Materialstärke.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Die Signature GX kann in einem Spannungsbereich zwischen 2,8 und 8,4 Volt betrieben werden. Als Stromversorger können somit wahlweise ein 18650-Akku, zwei CR123-Batterien/RCR123-Akkus mit einer Spannung von 6 Volt oder zwei 16340-Akkus mit einer Spannung von 8,4 Volt verwendet werden. In der hellsten Stufe soll die Lampe laut Hersteller 450 Lumen liefern. Der Test erfolgte mit einem 18650-Akku mit einer Kapazität von 2.600mAh. Die Lampe lief dabei in der hellsten Stufe. Zur Kühlung wurde ein Ventilator zugeschaltet.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten wurden 19.800 Lux gemessen. Innerhalb der ersten Minuten fiel der Wert auf 19.400 Lux.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 19.400 Lux
nach 30 Minuten: 19.400 Lux
nach 45 Minuten: 18.800 Lux
nach 60 Minuten: 18.100 Lux
nach 75 Minuten: 17.400 Lux
nach 90 Minuten: 16.800 Lux
nach 105 Minuten: 15.800 Lux
nach 120 Minuten: 13.600 Lux
Nach 125 Minuten wurden noch 9.700 Lux angezeigt – 50% der Ausgangshelligkeit, was den Testabbruch zur Folge hatte. Der Akku wurde direkt nach Entnahme noch mit 3,24 Volt gemessen – höchste Zeit für einen Wechsel. Im Verlauf des Tests lief der Probant 38 Minuten konstant geregelt, bevor die Helligkeit erstmals nachließ. Ohne Kühlung wird die Lampe nicht mehr als handwarm.
Fazit: Sieht man von den ersten Minuten unmittelbar nach dem Einschalten ab, in der die Lampe minimal an Helligkeit einbüßt, ist sie für knapp 40 Minuten konstant geregelt. Anschließend baut sie langsam ab. Nach 75 Minuten liegt der Verlust gegenüber der maximalen Helligkeit bei knapp zehn Prozent, nach etwa zwei Stunden ist er auch fürs Auge deutlich wahrbehmbar. Insgesamt bietet die Signature GX einen guten Kompromiss aus Regelung und Laufzeit.

Leuchteinheit:
Verbaut wurde ein SMO-Reflektor aus Aluminium, der hinter einer beschichteten Glaslinse sitzt. Als LED kommt eine Cree XP-G R5 zum Einsatz.

Lumapower Signature GX 006
Eine Cree 7090 XP-G-R5-LED sorgt fürs Licht. Dass der obere Rand des Gewindes zum Lampenkopf nicht sauber anodisiert wurde, ist bei der Signature-Serie keine Seltenheit.

 

Lumapower Signature GX 007
Bezel, Reflektor und Kopf.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem taktischen Forward-Clicky, mit dem auch Momentlicht und Morsen möglich sind. Der Clicky hat einen mittelharten Druckpunkt. Unterhalb des Lampenkopfs befindet sich ein zusätzlicher Schalter mit weichem Druckpunkt, mit dem die Modi in der Reihenfolge ultra-high-medium-low-strobe durchgeschaltet werden. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und startet immer in der zuletzt gewählten Einstellung.

Lumapower Signature GX 008
Mit dem seitlichen Schalter werden die Modi durchgeschaltet.

 

Lumapower Signature GX 009
Innenansicht des Clickys.


Beam:
Der Hotspot setzt sich auf kürzeste Distanzen ohne Ringe definiert vom Sidespill ab, was auch auf die Entfernung so bleibt. Obwohl die Lampe dadurch eher der Thrower-Fraktion zuzuordnen ist, ist die Gesamtausleuchtung immer noch ausgewogen.

Lumapower Signature GX 010
“White-wall-beamshot” der Signature GX.


Resümee:
Die Lumapower Signature GX Tactical ergänzt die Signature-Familie um ein weiteres Mitglied mit eigenständigen Leuchteigenschaften. Wer einen leichten Thrower mit immer noch ausgewogenem Gesamtlichtbild sucht, wird hier fündig. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Regelung nicht erste Sahne aber durchaus noch im guten Bereich. Die Abnahme der Helligkeit, die nach rund 40 Minuten Dauerbetrieb beim Betrieb auf höchster Stufe beginnt, kommt einer längeren Laufzeit zugute. Der Preis von 84 Euro (Stand: Januar 2011) ist angemessen. Weitere Infos finden sich auf der Herstellerseite www.lumapower.com Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich ist.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Familienduell stellten sich weitere Modelle der Signature-Serie sowie aus der Thrower-Fraktion die Solarforce Skyline 1 und die Thrunite Catapult V2.

Lumapower Signature GX 011
Lumapower Signature

Lumapower Signature GX 012
Lumapower Signature Tactical

Lumapower Signature GX 013
Lumapower Signature Tactical Teleforce Head

Lumapower Signature GX 014
Lumapower Signature SST 50

Lumapower Signature GX 015
Lumapower Signature SST 50 mit Turbohead

Lumapower Signature GX 016
Lumapower Signature GX

Lumapower Signature GX 017
Solarforce Skyline 1

Lumapower Signature GX 018
Thrunite Catapult V2

Review Wolf-Eyes Night Hunter

19. Dezember, 2010 Keine Kommentare

Wolf-Eyes Night Hunter 001
Die Night Hunter von Wolf-Eyes ist eine fokussierbare Lampe, die durch ihre asphärische Linse eine gute Reichweite erzielt, wahre “Beam-Ästheten” jedoch gehörig das Fürchten lehrt.


Verpackung/Lieferumfang:
In einem stabilen Pappkarton sind die Lampe, ein Akku zum Betrieb, ein externes Ladegerät, ein Lanyard und eine englischsprachige Bedienungsanleitung enthalten.

Wolf-Eyes Night Hunter 002
Lieferumfang des Nachtjägers.

 

Wolf-Eyes Night Hunter 003
Im “All-inclusive-Paket” ist auch ein Ladegerät enthalten.


Beschreibung der Lampe:
Länge defokussiert: 147 mm
Länge fokussiert: 152,5 mm
Reflektoröffnung: 35 mm
Durchmesser Kopf: 45 mm
Durchmesser Tail: 29 mm
Gewicht:182 g
Gewicht mit Akku: 230 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Loch in der Tailcap.
wasserdicht: durch den verstellbaren Fokus lediglich spritzwassergeschützt.
Besonderheiten: Die Lampe verfügt über eine asphärische Linse und ist durch Drehen des Lampenkopfs stufenlos fokussierbar. In den Endstellungen sitzt der Kopf fest auf dem Lampenkörper, in allen Einstellungen dazwischen hat er einiges an Spiel.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Gespeist wird der Nachtjäger mit einem 18650-Akku oder zwei CR123-Batterien (RCR123Akkus) mit jeweils 3 Volt und kann in einem Spannungsbereich von 3,7 bis 6 Volt betrieben werden. Angegeben ist die Lampe mit 450 Lumen für zwei Stunden. Der Testlauf erfolgte mit dem mitgelieferten Akku mit einer Kapazität von 2600mAh. Die Lampe wurde auf maximalen Fokus eingestellt. Zur Kühlung wurde ein Ventilator zugeschaltet.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten zeigte das Messgerät einen Wert von 17.200 Lux an.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 17.200 Lux
nach 30 Minuten: 17.200 Lux
nach 45 Minuten: 17.200 Lux
nach 60 Minuten: 17.200 Lux
nach 75 Minuten: 17.200 Lux
nach 90 Minuten: 17.200 Lux
nach 105 Minuten: 16.900 Lux
Innerhalb der nächsten Minuten sanken die Luxwerte schnell. Nach 120 Minuten wurden noch 6.100 Lux gemessen und der Test unterbrochen. Der Akku hatte unmittelbar nach Entnahme noch eine Leerlaufspannung von 3,17 Volt. Zur Schonung desselben wurde der Test abgebrochen.
Fazit: Besser kann eine Lampe kaum geregelt sein. Für anderthalb Stunden steht die maximale Helligkeit zur Verfügung, danach wird die Lampe schnell dunkler. Die Tatsache, dass die Lampe ab diesem Zeitpunkt ungeregelt läuft, spricht praxisbezogen sogar für die Regelung, da die Lampe nicht einfach ausgeht, sondern dem Benutzer durch Dunklerwerden signalisiert, dass ein Akkuwechsel ansteht. Dieser sollte dann allerdings auch vorgenommen werden, um den Akku langfristig nicht mehr zu strapazieren als nötig. Dennoch steht im Notfall noch für längere Zeit ausreichend Restlicht zur Verfügung. Beim Betrieb auf hellster Stufe ohne jegliche Kühlung ist eine Erwärmung feststellbar, mehr als handwarm wird die Lampe jedoch auch bei durchgängigem Betrieb nicht.

Reflektor/Linse:
Hinter einer asphärischen Glaslinse sitzt eine Cree 7090 XP-G-R5-LED in einem Aluminiumreflektor.

Wolf-Eyes Night Hunter 004
Asphärische Linse für maximale Reichweite.


Bedienung:
Zu Jagd bläst die Lampe über einen Mikroschalter in der Tailcap, der über einen relativ harten Druckpunkt verfügt. Morsen ist mit der Lampe nicht möglich. Durch Antippen des Schalters werden nacheinander die Stufen max, medium (20 % Leistung), low (2 % Leistung) und Strobe (100 % Leistung) angewählt. Drückt man den Schalter durch, wird die Lampe in der entsprechenden Stufe eingeschaltet. Die Lampe verfügt über keine Memory-Funktion und startet somit immer auf high. Gegen versehentliches Einschalten kann die Tailcap leicht gegen den Uhrzeigersinn gelöst werden.

Wolf-Eyes Night Hunter 005
Als Clicky wurde ein Mikroschalter verbaut.

 

Wolf-Eyes Night Hunter 006
Die Tailcap von innen.


Beam:
Gäbe es eine Schreckenskammer der Lichtbilder, würde die Night Hunter sicher ganz vorne mitspielen. Ob defokussiert, fokussiert oder in allen Zwischenstellungen sind zahlreiche Ringe im Beam zu sehen. Durch die asphärische Linse erzielt die Lampe dabei allerdings eine ordentliche Reichweite, und bekifft kommt die Night Hunter im fokussierten Zustand sogar ziemlich gut.

Wolf-Eyes Night Hunter 007
“White-wall-beamshot” der Night Hunter.


Resümee:
Sitzt, wackelt und hat Luft – nicht nur der Lampenkopf ist nur ein Kritikpunkt der Wolf-Eyes Night Hunter. Das mitgelieferte Ladegerät, das den Preis unnötig in die Höhe treibt, ist ein weiterer. Vom Beam, der ein einziges Grauen ist und der fehlenden Wasserdichtigkeit ganz zu schweigen. Hat Wolf-Eyes bei dieser Lampe also alles falsch gemacht? Mitnichten, denn die Regelung der Night Hunter ist exzellent, und für jemanden, der den Einstieg in die LiIon-Technik wagen möchte, wird hier ein Gesamtpaket abgeliefert, das durchaus in Ordnung geht (der Nachteil des mitgelieferten Ladegeräts kann also auch ein Vorteil sein). Die Lampe leuchtet durch die Fokussierbarkeit den Nah- und Fernbereich – wenn auch unschön – aus und erzielt eine mehr als ordentliche Reichweite. Bei einem Preis von 78 Euro (Stand: Dezember 2010) sollten Lampenästheten und/oder Leute, die ohnehin mit mehr als einer Lampe unterwegs sind, besser die Finger von der Night Hunter lassen; für Geocaching-Einsteiger oder zum Gassigehen mit dem Hund hingegen kann sie durchaus eine Überlegung wert sein. Weitere Infos finden sich auf der Herstellerseite www.wolf-eyes.com

Wolf-Eyes Night Hunter 008
Solide Materialstärke des Bodys.

 

Wolf-Eyes Night Hunter 009
Der Pluskontakt wird über eine Feder hergestellt.


Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich, jeweils in defokussierter und fokussierter Einstellung: Wolf-Eyes Krait, LED Lenser H7R, MTE M-2 sowie als Thrower mit Fixfokus die Eastward XGR5.

Wolf-Eyes Night Hunter 010
Wolf-Eyes Night Hunter defokussiert

Wolf-Eyes Night Hunter 011
Wolf-Eyes Krait defokussiert

Wolf-Eyes Night Hunter 012
LED Lenser H7R defokussiert

Wolf-Eyes Night Hunter 013
MTE M-2 defokussiert

Wolf-Eyes Night Hunter 014
Wolf-Eyes Night Hunter fokussiert

Wolf-Eyes Night Hunter 015
Wolf-Eyes Krait fokussiert

Wolf-Eyes Night Hunter 016
LED Lenser H7R fokussiert

Wolf-Eyes Night Hunter 017
MTE M-2 fokussiert

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Review Lumapower D-Mini VX XP-G-R5

3. Dezember, 2010 Keine Kommentare

Lumapower D-Mini VX R5 001
Mit der R-5-Version hat Lumapower die D-Mini-VX-Reihe um ein Modell mit der aktuellen Cree 7090 XP-G-R5-LED erweitert.


Verpackung/Lieferumfang:
Neben der Lampe sind in einer Papp/Plastikverpackung ein Ersatzgummi für die Tailcap in schwarz, mehrere Ersatz-O-Ringe und eine englische Bedienungsanleitung enthalten.

Lumapower D-Mini VX R5 002
Lieferumfang der XP-G R5-Version.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 95 mm
Reflektoröffnung: 29,5 mm
Durchmesser Kopf: 37,5 mm
Durchmesser Tail: 29 mm
Gewicht: 87 g
Gewicht mit Akku: 105 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein
Löcher für Lanyard: ja, Löcher in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Besonderheiten: Das Schaltergummi sowie der Dichtring hinter der Linse sind nachleuchtend. Zum alternativen Betrieb mit einem 18650-Akku ist ein separater Adapter als optionales Zubehör erhältlich.
Kleine Anmerkung am Rande: Die Lampe hat auch einen unfreiwilligen Crashtest schadlos überstanden. Nachdem sie mir auf dem Weg zum Auto aus der Hand fiel und aus einer Höhe von etwa 1,80 Metern mit Schmackes auf den Asphalt knallte, blieben als einzige Spuren ein paar Macken zurück.

Lumapower D-Mini VX R5 003
Solide Wandstärke der Mini-VX.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Gepowert wird die Lampe, wie ihre Schwestermodelle, mit einem 16340-Akku mit 3,7 (4,2) Volt. Alternativ ist auch die Stromversorgung mit einer CR123-Batterie/RCR123-Akku mit 3 Volt möglich, allerdings bei geringerer Lichtausbeute. Die Laufzeiten sind mit einem 18650-Akku mit einer Kapazität von 2.800mAh mit 180 Minuten bei 300 Lumen sowie 5.500 Minuten bei 15 Lumen angegeben. Mit einer CR123-Batterie soll die Lampe laut Hersteller 80 Minuten auf high und 700 Minuten auf low laufen. Der Test wurde in der “Packungsversion” mit einem AW 16340-Akku mit einer Kapazität von 750mAh durchgeführt, da einerseits der Verlängerungsadapter nicht zur Verfügung stand, andererseits trotzdem die volle Lichtausbeute erzielt wird. Zudem ist die Lampe in den Augen des geneigten Testers gerade aufgrund ihrer geringen Abmessungen mit voller Lichtausbeute interessant. Zur Kühlung wurde ein Ventilator zugeschaltet.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten zeigte das Luxmeter einen Wert von 9.400 an, der innerhalb der ersten zwei Minuten auf 9.000 Lux sank.
Weitere Messergebnisse:
nach 10 Minuten: 8.200 Lux
nach 20 Minuten: 7.000 Lux
Nach 25 Minuten und angezeigten 5.300 Lux schaltete die Lampe ab.
Fazit: Die kurze Laufzeit war zu erwarten, die schlechte Regelung nicht. Die Lampe baut direkt nach dem Einschalten ab und wird kontinuierlich dunkler. Hier hat Lumapower in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass es deutlich besser geht. Ohne Kühlung wird die Lampe zwar warm, die Gefahr einer Überhitzung der LED ist jedoch nicht gegeben. Im Praxisbetrieb dürften längere Laufzeiten erzielt werden, da man die Lampe in den meisten Fällen nicht durchgängig auf höchster Stufe betreiben dürfte.

Reflektor/Linse:
Das Licht wird von einem OP-Reflektor aus Aluminium verteilt, der hinter einer Glaslinse sitzt. Als Leuchtmittel dient eine Cree 7090 XP-G-R5-LED.

Lumapower D-Mini VX R5 004
Bezel, Linse und Reflektor.

 

Lumapower D-Mini VX R5 005
Eine Cree 7090 XP-G-R5-LED sorgt für die Erleuchtung.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem taktischen Forward-Clicky, der gut zu erreichen ist und einen mittelharten bis harten Druckpunkt hat. Die Lampe verfügt über vier Leuchtstufen, die durch mehrmaliges Antippen des Schalters nacheinander erreicht werden. Die Schaltreihenfolge ist low-medium-high-Turbo. Wird der Schalter durchgedrückt, wird die entsprechende Leuchtstufe gespeichert und ist beim nächsten Einschalten aktiviert. Darüber hinaus verfügt die Lampe über einen “Tactical lock”, der verhindert, dass bei mehrmaligem schnellen Ein- und Ausschalten der Lampe kurz hintereinander ein anderer als der gewählte Modus aktiviert wird. Um den Tactical lock zu aktivieren, muss man den Clicky im gewünschten Modus länger als eine Sekunde leicht drücken, kurz loslassen und innerhalb einer Sekunde viermal schnell antippen. Das Entsperren funktioniert auf die gleiche Weise.

Lumapower D-Mini VX R5 006
Tailcap mit Clicky.

 

Lumapower D-Mini VX R5 007
Der Clicky von innen.


Beam:
Auf kürzeste Entfernungen ist der Hotspot durch einige kleine Ringe vom Sidespill abgesetzt. Bereits auf wenige Meter Entfernung liefert die Lampe eine homogene Ausleuchtung.

Lumapower D-Mini VX R5 008
“White-wall-beamshot” der D-Mini VX XP-G R5.


Resümee:
Die D-Mini VX XP-G R5 knüpft nahtlos an die Vorgänger an und liefert viel Licht bei geringen Abmessungen. Wen der, im Verhältnis zur Lampe, relativ große Kopf nicht stört, kann die Lampe als EDC oder Backup-Lampe nutzen. Aber auch als “Erstlampe” macht die Lumapower eine gute Figur, vorausgesetzt, man hat einen Ersatzakku dabei, denn die Laufzeit in der kurzen Version bei voller Leistung ist erwartungsgemäß nicht sonderlich hoch. Bei geringerer Lichtausbeute und dem Betrieb mit einer CR123-Batterie kommt man immerhin auf etwa eine Stunde. Ein Manko ist allerdings die Regelung. Die Lampe wird nach dem Einschalten bis zum Abschalten kontinuierlich dunkler. Sehr schön finde ich persönlich die konsequente Vermeidung jeglicher Blinkmodi, die von den meisten Nutzern als eher lästig empfunden werden, trotzdem aber von nahezu allen Herstellern immer wieder ins UI integriert werden. Der Preis von 79 Euro (Stand: Dezember 2010) ist aufgrund der schlechten Regelung sicherlich ein wenig überhöht. Weitere Infos sind auf der Herstellerseite www.lumapower.com zu finden.

Lumapower D-Mini VX R5 009
Größenvergleich. Von links: Fenix LD20, LED Lenser P7, Surefire 6P, Fenix LD10, Lumapower D-Mini VX.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Als Vergleich dienen die beiden “Schwestern” mit XR-E-R2-LED und Luminus SST-50-LED sowie die EagleTac T20C2 Mark II mit XP-G-R5-LED.

Lumapower D-Mini VX R5 010
EagleTac T20C2 Mark II

Lumapower D-Mini VX R5 011
Lumapower D-Mini VX XP-G R5

Lumapower D-Mini VX R5 012
Lumapower D-Mini VX XR-E R2

Lumapower D-Mini VX R5 013
Lumapower D-Mini VX Ultra mit Luminus SST-50-LED

Review Skyray S-R5

16. Oktober, 2010 Keine Kommentare

Skyray S-R5 001
“Gut geklaut ist halb gewonnen”, oder etwas Ähnliches muss man sich bei Skyray bei der S-R5 gedacht haben, denn die Lampe ist eine optische Eins-zu-eins-Kopie der Lumens Factory Seraph SP-6.


Verpackung/Lieferumfang:
Die Testlampe wurde in Knisterfolie verpackt in einem dünnen Pappkarton geliefert. Neben der Lampe war im Karton noch ein Lanyard enthalten.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 135 mm
Reflektoröffnung: 25 mm
Durchmesser Kopf: 34 mm
Durchmesser Tail: 30,5 mm
Gewicht: 117 g
Gewicht mit Akku: 163 g
Anodisierung: HA II, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nur auf planen Flächen, wackelig.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Schlitz in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Mithilfe zweier erhabener Gummiringe am Body kann die Lampe bequem im Zigarrengriff gehalten werden.

Skyray S-R5 002
Kopf, Lampenkörper und Schalterkappe.

 

Skyray S-R5 003
Zwei Gummiringe erleichtern die Haltung im Zigarrengriff.

 

Skyray S-R5 004
Die Wandstärke ist eher gering.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Das verwendete Drop-in verträgt bis zu 18 Volt. Dadurch können in der Lampe sowohl ein 18650-Akku, zwei CR123-Batterien oder alternativ zwei RCR123-Akkus mit einer Spannung von 6 Volt sowie zwei 16340-Akkus mit einer Spannung von 8,4 Volt verwendet werden. Je höher die Voltzahl, desto heller die Lampe. Zum Test wurde der wohl gebräuchlichste Stromversorger, ein 18650-Akku, verwendet, Kapazität: 2.400mAh. Die Lampe wurde in der hellsten Stufe betrieben und prophylaktisch durch einen Ventilator gekühlt.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten zeigte das Luxmeter einen Wert von 7.800. Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 7.400 Lux
nach 30 Minuten: 7.200 Lux
nach 45 Minuten: 7.000 Lux
nach 60 Minuten: 6.900 Lux
nach 75 Minuten: 6.700 Lux
nach 90 Minuten: 6.500 Lux
nach 105 Minuten: 6.300 Lux
nach 120 Minuten: 6.000 Lux
nach 135 Minuten: 5.200 Lux
nach 150 Minuten: 4.100 Lux
Wenige Minuten später sank der Wert auf 3.900 Lux, was einem Lichtverlust von 50 Prozent gegenüber der Maximalleistung entspricht, Testende. Der Akku hatte unmittelbar nach Entnahme eine Leerlaufspannung von 3,34 Volt. Im Notfall steht damit noch für einige Zeit Restlicht zur Verfügung; um lange Freude am Akku zu haben, sollte man die Lampe allerdings auch nur im Notfall noch länger betreiben.
Fazit: Die Regelung ist sicherlich nicht die allerbeste, liegt aber noch im akzeptablen Bereich, vor allem in Anbetracht des Preises, für den man keine Wunderdinge erwarten darf. Nach 45 Minuten Dauerbetrieb auf high beträgt der Verlust an Lichtleistung zehn, nach 105 Minuten zwanzig Prozent. Ohne Kühlung wird die Lampe zwar warm, im “Draußen-Betrieb” mit in der Hand gehaltener Lampe und Umgebungsluft als Kühlung stellt das jedoch kein Problem dar. Lediglich beim Betrieb mit zwei Zellen mit insgesamt höherer Voltzahl als die 4,2 Volt, die ein einzelner 18650-Akku liefert, ist aufgrund der höheren Wärmeentwicklung von einem durchgängigen Betrieb in der höchsten Stufe abzuraten.

Reflektor/Linse:
Die Frontlinse besteht aus Glas, der Reflektor ist ein SMO, und fürs Licht sorgt eine Cree XP-G-R5-LED.

Skyray S-R5 005
Das Drop-in kann in einem Spannungsbereich von 4,2 bis 18 Volt betrieben werden. Dadurch ist die Verwendung verschiedener Batterie- und Akkutypen möglich.


Bedienung:

Eingeschaltet wird die Skyray S-R5 mit einem Reverse-Clicky, der gut erreichbar ist und einen weichen Druckpunkt hat. Allerdings stellt er die Achillesferse der Lampe dar, denn er wurde aus billigsten Komponenten zusammengebaut. Etwaige Kontaktprobleme können mit minimalen Kenntnissen selbst behoben werden, aber inwieweit sich die Qualität der verbauten Teile negativ auf die Lebensdauer auswirkt, kann nur der Langzeitbetrieb zeigen. Die Lampe verfügt über fünf Leuchtstufen; die Schaltreihenfolge ist high-medium-low-Strobe-SOS. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und startet beim Einschalten immer in der Leuchtstufe, die beim letzten Ausschalten aktiviert war. Morsen ist mit der Lampe nicht möglich.

Skyray S-R5 006
Endkappe mit Schalter.

 

Skyray S-R5 007
Schalter auseinandergebaut: Der Schwachpunkt der Lampe, denn hochwertig sieht anders aus.


Beam:
Der Hotspot setzt sich klar vom Sidespill ab, ohne aufdringlich zu wirken. Durch ihre Leuchtcharakteristik ist die Lampe sowohl für die Wegausleuchtung, als auch zum Erkennen weiter entfernter Objekte einsetzbar.

Skyray S-R5 008
“White-wall-beamshot” der S-R5. Der “eckige” Beam ist durch den Bezelring bedingt.


Resümee:
Für einen Preis von 39 Euro (Stand: Oktober 2010) bekommt man eine Lampe, die diesen Preis mehr als wert ist. Die Gesamtverarbeitung geht in Ordnung, und durch das wechselbare Drop-in bleibt die Lampe auch langfristig aktuell. Lediglich die Tailcap mit billigem Schalter gibt Anlass zur Kritik. Wie er sich im Dauerbetrieb schlägt, bleibt abzuwarten. Durch die Kompatibilität zu Surefire und Solarforce können im Falle eines Defekts auch komplette Tailcaps dieser beiden Firmen verwendet werden, in denen höherwertige Schalter verbaut sind. Als Einsteigerlampe ist die Skyray S-R5 auf jeden Fall ein Kauftipp. In Deutschland ist die Lampe unter www.taschenlampen-papst.de erhältlich.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Als Vergleichslampen dienen die EagleTac T20C2 MarkII und die Fenix TK12 mit OP-Reflektor, bei denen ebenfalls eine Cree XP-G-R5-LED verbaut wurde.

Skyray S-R5 009
Skyray S-R5 low

 

Skyray S-R5 010
Skyray S-R5 medium

 

Skyray S-R5 011
Skyray S-R5 high

 

Skyray S-R5 012
EagleTac T20C2 MarkII high

 

Skyray S-R5 013
Fenix TK12 OP high

Romisen RC-C8

21. September, 2010 Keine Kommentare

Romisen RC-C8 001
Mit der RC-C8 bietet Romisen eine günstige fokussierbare Einsteigerlampe, die mit Alkali-Batterien, Ni-Mh-Akkus, Lithium-Batterien und Lithium-Akkus betrieben werden kann.


Verpackung/Lieferumfang:
Die RC-C8 kommt in einer Pappschachtel, in der neben der Lampe ein Lanyard und ein Rohr zur Aufnahme eines 18650-Akkus enthalten sind.

Beschreibung der Lampe:
Länge defokussiert: 119 mm
Länge fokussiert: 136 mm
Reflektoröffnung: 25,5 mm
Durchmesser Kopf: 34 mm
Durchmesser Tail: 29 mm
Gewicht: 96 g
Gewicht mit Batterien: 131 g
Gewicht mit Akku: 134 g
Anodisierung: HA II, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: spritzwassergeschützt.
Besonderheiten: Die Lampe ist durch Drehen des Lampenkopfs fokussierbar. In der fokussierten Einstellung ist das Abbild der LED sichtbar. Die Lampe wurde komplett durchanodisiert; durch leichtes Lösen der Tailcap kann so ein ungewolltes Einschalten vermieden werden. Vom “Styling” her erinnert die RC-C8 an die Romisen RC-29, bei der die Tailcap ebenfalls orange ist und der Bezel-Ring in der gleichen Farbe gehalten.

Romisen RC-C8 002
Die Halterung für den Betrieb mit 3 AAA-Zellen.

 

Romisen RC-C8 003
Das Adapter-Röhrchen für den Betrieb mit 2 CR123-Batterien oder einem 18650-Akku.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Wahlweise können drei AAA-Batterien/Akkus oder bei Verwendung des mitgelieferten Adapter-Röhrchens ein 18650-Akku bzw. zwei CR123-Batterien verwendet werden. Der herstellerseitig angegebene Spannungsbereich liegt zwischen 3 und 8 Volt, die RC-C8 verträgt allerdings auch zwei 16340-Akkus mit einer Spannung von 8,4 Volt. Zum Test trat die Lampe komplett fokussiert in der hellsten Leuchtstufe mit einem 18650-Akku mit einer Kapazität von 2.400mAh an.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten zeigte das Luxmeter einen Wert von 8.500 Lux an.
Weitere Messergebnisse:
nach 5 Minuten: 7.900 Lux
nach 15 Minuten: 7.600 Lux
nach 30 Minuten: 7.300 Lux
nach 45 Minuten: 7.100 Lux
nach 60 Minuten: 7.100 Lux
nach 75 Minuten: 7.000 Lux
nach 90 Minuten: 7.000 Lux
nach 105 Minuten: 6.900 Lux
nach 120 Minuten: 6.600 Lux
nach 150 Minuten: 6.200 Lux
nach 180 Minuten: 5.500 Lux
Da die Lampe nach drei Stunden 30 Prozent ihrer ursprünglichen Leuchtkraft eingevüßt hatte (ausgehend vom Wert von 7.900 Lux, der nach fünf Minuten angezeigt wurde), folgte an dieser Stelle der Testabbruch. Der Akku wurde unmittelbar nach Entnahme noch mit 3,6 Volt gemessen, etwas mehr an Laufzeit bei abnehmender Leuchtstärke war also durchaus noch drin.
Fazit: Alles eine Frage des Maßstabs. Für eine Lampe, die gerade mal soviel kostet wie ein oder zwei hochwertige Akkus zum Betrieb derselben, ist die Regelung durchaus zufriedenstellend, und für eine Lampe, die als Einsteiger-, Zweit- oder Notfalllampe eingesetzt wird, allemal ausreichend. Da die Lampe über relativ wenig Leistung verfügt, tritt zu keinem Zeitpunkt ein Wärmeproblem auf.

Reflektor/Linse:
Statt eines Reflektors verfügt die RC-C8 über eine Plastiklinse, die samt Kopf vor- und zurückgedreht werden kann. Dadurch wird das Licht, je nach Einstellung, gestreut oder gebündelt. Als LED wurde eine nicht näher spezifizierte Cree XR-E verbaut.

Romisen RC-C8 004
Linse statt Reflektor. Durch Drehen des Lampenkopfs wird der Fokus verstellt.


Bedienung:
Durch einen Druck auf den Reverse-Clicky wird die Lampe eingeschaltet. Angegeben ist sie von Romisen mit 90 Lumen in der hellsten Stufe, in der die Lampe nach dem Einschalten immer startet und somit über kein Memory verfügt. Morsen und Momentlicht sind nicht möglich. Durch Antippen des Schalters werden die weiteren Stufen low und Strobe aktiviert. Der Schalter hat einen weichen bis mittelharten Druckpunkt und ist gut zu erreichen. Den hochwertigsten Eindruck macht er Schalter nicht gerade, wie er sich auf Dauer schlägt, kann nur ein Langzeittest zeigen.

Romisen RC-C8 005
Der Clicky ist nicht der besten einer, aber dafür wenigstens orange.

 

Romisen RC-C8 006
Innenansicht.


Beam:
“Mr.Donut” lässt grüßen. In allen Einstellungen produziert die RC-C8 jede Menge Ringe, was den einen mehr, den anderen weniger stören mag.

Romisen RC-C8 007
Auch von der Materialstärke her ist die RC-C8 eher ein “Leichtgewicht”.

 

Romisen RC-C8 008
Die RC-C8 (rechts) neben ihrem kleineren, aber etwas helleren Brüderchen, der RC29.


Resümee:
Mit der RC-C8 definiert Romisen die Fokussierbarkeit sicherlich nicht neu. Aber angesichts des günstigen Preises von knapp 15$ (Stand: September 2010) darf man von dieser Lampe auch keine Wunderdinge erwarten. Als Zweit- oder Notfal-Lampe dürfte die RC-C8 ihren Dienst über einen langen Zeitraum verlässlich erfüllen. Von daher geht das Preis-Leistungsverhältnis mehr als in Ordnung, zumal die Lampe sowohl mit herkömmlichen Batterien, NiMh-Akkus, LiIon-Akkus und Lithium-Batterien betrieben werden kann.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich: Romisen RC-C8 (angegeben mit 90 Lumen), Romisen RC29 (angegeben mit 100 Lumen), LED Lenser T7/P7 (angegeben mit 180 Lumen).

Romisen RC-C8 009
RC-C8 defokussiert

 

Romisen RC-C8 010
RC29 defokussiert

 

Romisen RC-C8 011
LED Lenser T7 defokussiert

 

Romisen RC-C8 012
Romisen RC-C8 fokussiert

 

Romisen RC-C8 013
Romisen RC29 fokussiert

 

Romisen RC-C8 014
LED Lenser T7 fokussiert

 

 

Ferei M9

5. September, 2010 Keine Kommentare

Ferei M9 001
Die Ferei M9 liefert viel und vor allem gleichmäßiges Licht im erweiterten Nahbereich – eine ideale Lauflampe.

 

Ferei M9 002
Die Ferei M8. Bis aufs äußere Erscheinungsbild sind beide Lampen identisch.


Verpackung/Lieferumfang:
Lampe, Lanyard, Bedienungsanleitung, Test-Zertifikat, ausgeliefert in einem Pappkarton.

Ferei M9 003
Lieferumfang der M9.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 139 mm
Reflektoröffnung: 28 mm
Durchmesser Kopf: 34 mm
Durchmesser Tail: 26,5 mm
Gewicht: 113 g
Gewicht mit Akku: 163 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Loch in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Ein 18650-Akku sorgt für die nötige Power. Den Herstellerangaben zufolge liefert die Lampe 450 bis 900 Lumen bei einer Laufzeit von einer Stunde. Neben der High-Stufe gibt es noch “Mid” (50 %), “Mini” (10%) und “Blinking” (50%). Zum Test trat die Lampe in der höchsten Stufe, bestückt mit einem 2400mAh-Akku an.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten zeigte das Luxmeter 4.200 Lux.
Weitere Messergebnisse:
nach 10 Minuten: 3.900 Lux
nach 20 Minuten: 3.700 Lux
nach 30 Minuten: 3.600 Lux
nach 40 Minuten: 3.300 Lux
nach 50 Minuten: 2.600 Lux
nach 60 Minuten: 1.700 Lux
Fazit: Obwohl die Regelung nicht optimal ist, fällt der sichtbare Verlust an Helligkeit zumindest 40 Minuten lang kaum auf. Dann jedoch wird die Lampe merklich dunkler, und es wird Zeit, den Akku zu wechseln, obwohl die Lampe noch etwa eine halbe Stunde bei ständig nachlassender Leuchtkraft durchhält. Nach 75 Minuten macht die M9 durch Blinkzeichen darauf aufmerksam, dass der Akku spätestens jetzt gewechselt werden sollte. Selbiger hatte unmittelbar nach Entnahme noch eine Leerlaufspannung von 3,2 Volt – ein früherer Wechsel ist also im Sinne der Akkulebensdauer ratsam. Was beim Test auffiel, war eine merkliche Erwärmung vor allem des Lampenkopfs. Der zur Kühlung zugeschaltete Ventilator musste durchgängig auf höchster Stufe laufen. Die M9 hat beim Dauerbetrieb auf high ein Wärmeproblem – was allerdings bei einer Lampe dieser Größe, in der eine Multichip-LED verbaut wurde, zu erwarten war und nicht ungewöhnlich ist. Ohne Kühlung sollte die Lampe daher nicht über längere Zeit auf high betrieben werden.

Reflektor/Linse:
Für die Erleuchtung sorgt eine Cree-MC-E-LED. Verteilt wird das Licht über einen OP-Reflektor aus Aluminium, der hinter einer anti-reflex-beschichteten Glaslinse sitzt.

Ferei M9 004
Eine Multichip-LED von Cree macht richtig hell.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die M9 mit einem Reverse-Clicky mit weichem Druckpunkt. Beim Durchtasten werden nacheinander die Leuchtstufen hell-mittel-dunkel-Blinken erreicht. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und startet beim Einschalten in der Leuchtstufe, in der sie zuletzt ausgeschaltet wurde. Morsen und Momentlicht sind nicht möglich.

Ferei M9 005
“Innenansicht” des Schalters.


Beam:
Nur auf kürzeste Entfernungen setzt sich der Hotspot vom Spill ab. Schon ab wenigen Metern “verschwimmen” beide, wodurch die Lampe ein homogenes Lichtbild liefert und ein Areal von 30 bis 40 Metern gleichmäßig ausleuchtet.

Ferei M9 006
“White-wall-beamshot” der M9.


Resümee:
Die M9 ist hervorragend geeignet, um bei Nachtwanderungen den Weg gleichmäßig und hell auszuleuchten. Auch die Laufzeit auf höchster Stufe mit einer Akkuladung geht in Ordnung. Im Praxisbetrieb sollte man allerdings tunlichst vermeiden, die Lampe ohne Kühlung kontinuierlich auf high laufen zu lassen. Denn durch das handliche Format mit kleinem Lampenkopf kann die entstehende Wärme der LED nicht ausreichend abgeführt werden. Doch auch auf der mittleren Stufe liefert die M9 ein angenehmes und für die meisten Situationen ausreichend helles Lauflicht. Die Verarbeitung ist solide, somit geht auch der Preis von 59 Euro (Stand: September 2010) in Ordnung. In Deutschland erhältlich ist die Lampe unter www.taschenlampen-papst.de.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Ferei M9 007
Ferei M9 “Mini”

 

Ferei M9 008
Ferei M9 “Mid”

 

Ferei M9 009
Ferei M9 “High”

 

Ferei M9 010
Solarforce L2 MCE-Drop-in

 

Ferei M9 011
Fenix TK45 Turbo

Review Romisen RC-A8

20. August, 2010 Keine Kommentare

Romisen RC A8 001
Leuchten kann man mit ihr selbstverständlich auch, aber in erster Linie ist die Romisen RC-A8 eine “Designerlampe”.


Verpackung/Lieferumfang:
In Luftpolsterfolie verpackt kommt die Lampe mit Lanyard in einem dünnen Pappkarton.

Romisen RC A8 002
Lieferumfang der RC-A8.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 122 mm
Reflektoröffnung: 20 mm
Durchmesser Kopf breiteste Stelle: 27,5 mm
Durchmesser Tail breiteste Stelle: 21,5 mm
Gewicht: 63 g
Gewicht mit Akku: 81 g
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Unterwassertest bestätigt.
Besonderheiten: Die Lampe wurde quasi “naturbelassen”, sprich: nicht anodisiert und kommt in blankem Aluminium daher. Ungewöhnlich ist die Form der Lampe, die sich mit einigen Rundungen optisch vom Gros der Taschenlampen abhebt.

Romisen RC A8 003
Lampenkopf, Body und Tailcap, wobei die Tailcap fast die Hälfte der gesamten Lampe ausmacht.


Stromversorgung/Laufzeittest:

Betrieben werden kann die Lampe in einem Spannungsbereich von 1,3 bis 4 Volt. Angegeben ist sie mit vom Hersteller mit 200 Lumen bei einer Laufzeit von 1,5 bis 2 Stunden bei Verwendung einer CR123-Batterie.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten wurden 2.900 Lux gemessen.
Weitere Messergebnisse:
nach 10 Minuten: 2.900 Lux
nach 20 Minuten: 2.900 Lux
nach 30 Minuten: 2.900 Lux
nach 40 Minuten: 2.800 Lux
nach 50 Minuten: 2.700 Lux
nach 60 Minuten: 2.600 Lux
nach 70 Minuten: 2.400 Lux
nach 80 Minuten: 2.600 Lux
nach 90 Minuten: 2.000 Lux
nach 100 Minuten: 1.300 Lux
Innerhalb der nächsten Minuten sank der Wert bis auf 900 Lux, und die Lampe tat durch Blinkzeichen kund, das bald Ende im Gelände ist. Nach 102 Minuten schaltete sie ab.
Beim Test mit einem 16340-Akku mit 3,7 Volt und einer Kapazität von 880mAh wurden folgende Werte gemessen:
Beim Einschalten: 4.100 Lux.
nach 10 Minuten: 4.000 Lux
nach 20 Minuten: 3.900 Lux
nach 30 Minuten: 3.800 Lux
Nach 35 Minuten wurde die Lampe schnell dunkler; der Wert sank bis auf 2.800 Lux, bevor die Lampe kurz und schnelle Blinkzeichen von sich gab und nach 36 Minuten abschaltete. Der Akku wurde unmittelbar nach Entnahme mit 3,22 Volt gemessen.
Fazit: Was die Regelung betrifft, können sich andere, deutlich teurere Lampen, ein Stück von der RC-A8 abschneiden. Über einen langen Zeitraum bleibt die maximale Lichtausbeute sowohl beim Batterie-, als auch beim Akkubetrieb nahezu konstant. Mit dem Abschalten selbst ist das – zumindest beim Akkubetrieb – so eine Sache, da zwischen dem ersten merklichen Verlust an Helligkeit und dem Abschalten gerade mal eine Minute liegt. Ohne Ersatzakku ist man aufgeschmissen. Bezüglich der Wärmeentwicklung gibt es keine Probleme. Auch beim Akkubetrieb wird die Lampe nicht mehr als handwarm.

Romisen RC A8 004
Die Regelelektronik macht einen guten Job.


Reflektor/Linse:

Zum Einsatz kommt eine Cree XR-E-LED. Um welchen Typ es sich dabei genau handelt, weiß ich nicht, da verschiedene Modelle verbaut wurden. Für die Lichtverteilung sorgt ein OP-Reflektor, der hinter einer Glaslinse sitzt.

Romisen RC A8 005
Lampenkopf mit Reflektor und Linse.

 

Romisen RC A8 006
Eine Cree-XR-E-LED sorgt fürs Licht.


Bedienung:

Eingeschaltet wird die RC-A8 mit einem Forward-Clicky, mir dem auch Momentlicht und Morsen möglich sind. Der Clicky hat einen weichen bis mittelharten Druckpunkt. Die Lampe verfügt über eine Leuchtstufe.

Romisen RC A8 007
Der Schalter.

 

Romisen RC A8 008
Innenansicht.


Beam:
Auf kurze Entfernungen setzt sich der Hotspot deutlich vom Spill ab, dies allerdings nahezu ohne störende Ringe. Auch auf etwas weitere Entfernungen bleibt eine leichte Trennung von Spot und Spill erkennbar. Insgesamt ist das Lichtbild noch recht homogen.

Romisen RC A8 009
“White-wall-beamshot” der RC-A8.


Resümee:
Mit einer Länge von 122 Millimetern ist die Romisen RC-A8 für eine einzellige CR123-Lampe eigentlich viel zu groß. Auch die angegebenen 200 Lumen sind dezent übertrieben. Da aufgrund der Größe (fast) auch der Einsatz als EDC-Lampe ausscheidet, stellt sich die Frage: Wozu ist dieses Lämpchen überhaupt gut, zumal auch die Verarbeitungsqualität nicht gerade überragend ist? Die Antwort findet sich, wenn man aufs Äußere der RC-A8 schaut. Sie lädt aufgrund ihrer ungewöhnlichen Form geradezu zum Sammeln ein, und wenn man sich den Preis anschaut, der gerade mal zwischen 14 und 20 US-Dollar liegt: Billiger kommt man nicht an ein Designerlämpchen, das zudem noch, sowohl mit Batterie, als auch mit Akku über eine gut funktionierende Regelung verfügt, die man für diesen Preis nicht erwarten darf. Somit eignet sich die RC-A8 auch hervorragend als Zweitlampe. Die Lampe wurde freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Romisen RC A8 010
Romisen RC-A8 mit CR123-Batterie

 

Romisen RC A8 011
Romisen RC-A8 mit 16340-Akku

 

Romisen RC A8 012
Fenix LD15

 

Romisen RC A8 013
Fenix LD20 mit XR-E-Q5-LED

 

Review Olight M21 Warrior

Olight M21 Warrior 001
Mit der M21 Warrior liefert Olight eine in allen Punkten gelungene Lampe mit SST-50-LED.

 

Verpackung/Lieferumfang:
Die Lampe wird in einem Kunststoffkoffer geliefert. Enthalten sind weiterhin zwei CR123-Batterien zum Betrieb, ein Holster, ein Lanyard, ein flacher Ring als Alternative zum vormontierten Combat-Ring, ein Batterierohr zur Verwendung der Lampe mit CR123-Batterien, Ersatz-O-Ringe, ein Ersatz-Tailcap-Gummi in weiß sowie eine Bedienungsanleitung (englisch).

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Lieferumfang im Kunststoffkoffer.

 

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Der Aufkleber an der Unterseite ist… nennen wir es mal… gewöhnungsbedürftig. Nutzer, die die Lampe nicht ausschließlich in Krisengebieten einsetzen, können ihn bei Bedarf auch abziehen.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 144 mm
Reflektoröffnung: 34 mm
Durchmesser Kopf: 40 mm
Durchmesser Tail: 25 mm
Gewicht: 120 g
Gewicht mit Akku: 168 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: ja, am Combat-Ring.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Besonderheiten: Der vormontierte Combat-Ring kann gegen einen flachen Ring ausgetauscht werden. Der Trageclip ist abnehmbar.

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Die Lampe mit flachem Ring und ohne Clip.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Als Stromversorger können zwei CR123-Batterien oder entsprechende Akkus, ein 18650-Akku oder ein 17670-Akku verwendet werden. Die Leuchtstufen werden von Olight mit 500 Lumen für vier Stunden, 80 Lumen für 18 Stunden und 20 Lumen für 30 Stunden angegeben. Zum Test trat die Lampe in der hellsten Leuchtstufe mit einem 18650-Akku mit einer Kapazität von 2400mAh an. Zur Kühlung der Lampe wurde während des Tests ein Ventilator zugeschaltet.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten wurden 6.700 Lux gemessen.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 6.700 Lux
nach 30 Minuten: 6.700 Lux
nach 45 Minuten: 6.700 Lux
nach 60 Minuten: 6.700 Lux
nach 75 Minuten: 6.700 Lux
Nach knapp 80 Minuten wurde das Licht dunkler. Innerhalb der nächsten zehn Minuten sank der Wert auf 4.600 Lux. Der Akku hatte nach Entnahme eine Leerlaufspannung von 3,5 Volt. Die Lampe gibt einem bei dunkler werdendem Licht also genug Zeit, den Akku zu wechseln. Ob die von Olight angegebene Laufzeit von vier Stunden aufs letzte Dahindümpeln der Lampe bezogen ist, weiß ich nicht. Und nur, um das herauszufinden, wollte ich den Akku nicht als Versuchskaninchen missbrauchen. Ohnehin ist es irrelevant, denn was will ich mit einer SST-50-Lampe, die irgendwann die Helligkeit einer Mini-Mag hat?
Fazit: Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Ist es Superman? Ist es eine Fenix? Nein, es ist die Olight M21 Warrior! Die Regelung ist fantastisch, die maximale Helligkeit wird bis zum Ende der sinnvoll nutzbaren Akkukapazität konstant gehalten. Ohne Kühlung wird die Lampe erwartungsgemäß deutlich warm. Im Praxisbetrieb reichen die Kühlung durch den Blutkreislauf und die Umgebungsluft beim Laufen aus, die Lampe auch über einen längeren Zeitraum in der höchsten Leuchtstufe zu betreiben.

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Das Röhrchen für den Batteriebetrieb. Beim Betrieb ohne Röhrchen klappern die Batterien ein wenig im Lampenkörper, was allerdings kaum auffällt.


Reflektor/Linse:
Eine Luminus SST-50-LED sorgt für Licht. Der Reflektor ist ein OP aus Aluminium, davor sitzt eine ultraklare Glaslinse.

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Reflektor und LED.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die M21 Warrior mit einem Forward-Clicky in der Tailcap, mit dem auch Momentlicht und Morsen möglich sind. Der Schalter hat einen weichen bis mittelharten Druckpunkt. Die verschiedenen Modi werden durch Lösen und Festdrehen des Lampenkopfs erreicht. Von Werk aus lief das Gewinde sehr “kratzig”, nach einer kleinen Fettung war dieses Problem behoben und sogar die Bedienung mit einer Hand möglich. Die Schaltreihenfolge ist low-medium-high-Strobe. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und schaltet in dem Modus wieder ein, in dem sie zuletzt ausgeschaltet wurde. Gegen unbeabsichtigtes Einschalten kann die Tailcap leicht gelöst werden. Das Holster der M21 Warrior ist einfach nur klasse. Es bietet nicht nur zwei kleine Außentaschen für Ersatzakkus; die Lampe kann sogar im Holster bedient werden.

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Die Tailcap.

 

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Die Lampe kann auch im Holster bedient werden.


Beam:
Der Hotspot geht ohne störende Ringe weich in den Sidespill über. Bereits ab einer Entfernung von wenigen Metern bietet die M21 Warrior eine gleichmäßige Ausleuchtung des erweiterten Nahbereichs.

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Der erweiterte Nahbereich wird gleichmäßig ausgeleuchtet.


Resümee:
Die Olight M21 Warrior ist ein starkes Stück Lampe. Verarbeitung, Haptik, Lichtausbeute und Regelung lassen keine Wünsche offen. Lediglich die mittlere Leuchtstufe hätte in meinen Augen ruhig ein wenig heller gewählt sein können. Aber das ist Meckern auf höchstem Niveau und gleichzeitig auch Geschmackssache. Der Preis von rund 95 Euro (Stand: Juli 2010) geht für eine Lampe dieser Klasse absolut in Ordnung. Weitere Infos finden sich auf der Herstellerseite www.olightworld.com. Die Lampe wurde freundlicherweise von www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt.

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Die einzelnen Komponenten der Lampe.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Olight M21 Warrior 011
M21 Warrior low

 

Olight M21 Warrior 012
M21 Warrior medium

 

Olight M21 Warrior 013
M21 Warrior high

 

Olight M21 Warrior 014
Lumapower Signature Tactical SST-50

 

Olight M21 Warrior 015
Ferei M9

 

Olight M21 Warrior 016
Olight M30