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Archiv für die Kategorie ‘LED Lampen mit AA/AAA Batterien/Akkus’

Led Lenser H4

22. November, 2011 3 Kommentare

Led Lenser H4 001

Destruktivia ist ein kleiner Planet der Baldorana-Galaxie. Für gewöhnlich kommt man dort miteinander klar, kriegt gelegentlich eins auf die Fresse und wird von seinem Widersacher anschließend auf eine bis drei Flaschen Radosti eingeladen. Dabei erzählt man sich zur “Ummagumma”-Version von Pink Floyds “Careful with that axe, Eugene” so lange schmutzige Witze, bis einer den anderen unter den Tisch gesoffen hat, und alles ist wieder im Lot.

Eines Tages wurde der Planet von einer gewaltigen Stoßwelle erschüttert, die den Bewohnern mindestens ziemlich starke Kopfschmerzen bereitete.

Led Lenser H4 002

 

Vom Himmel stürzte ein blaues, undefinierbares Ding herab und bohrte sich mit einem lauten Krachen in den Boden.

Led Lenser H4 003

 

Für eine kurze Zeit war es komplett still auf Destruktivia.
Schließlich bahnte sich Wotzan der Wollüstige einen Weg durch das Chaos und hob das undefinierbare Ding auf.

Led Lenser H4 004

 

Schon bald scharten sich auch andere Bewohner um ihn und das undefinierbare blaue Ding. An seiner Unterseite war etwas Schwarzes befestigt.
“Damit kann man das Ding irgendwo festmachen und drehen”, stellte Wotzan fest.

Led Lenser H4 005

 

An der Vorderseite des Dings war ein schwarzer Schalter angebracht. Feifcent, ein unterbelichteter Rapper-Raptor, kroch auf den Schalter zu. “Mach mal an”, forderte Wotzan ihn auf.

Led Lenser H4 006

 

Feifcent drückte auf den Schalter. “Verf….. Scheiße, was ist denn das für ein Mist? Ich bin blind!”, schrie er.

Led Lenser H4 007

 

Nachdem Feifcent wieder halbwegs etwas sehen konnte, schaltete er das Ding aus und beäugte es von vorne, zusammen mit She-Woman, der im Körper eines Plastikspielzeugs gefangenen Reinkarnation von Janis Joplin. “Die drei Dinger in der Mitte machen Licht”, stellte die selbsternannte Untersuchungskommission fest.

Led Lenser H4 008

 

Um das Ding genauer unter die Lupe zu nehmen, wurde es verladen und abtransportiert.

Led Lenser H4 009

 

Nachdem das Ding in den Forschungslabors abgeliefert worden war, fanden die Bewohner nicht unweit der Absturzstelle einen Pappkarton, in dem das Ding offenbar einst gesteckt haben musste. Im Karton waren noch eine Anleitung, wie das Ding zu handhaben war und eine Broschüre, in der viele weitere dieser komischen Leuchtdinger abgebildet waren.

Led Lenser H4 010

 

Auf dem Karton und in der Anleitung fanden die Destruktivianer auch einige Informationen, mit denen sie zwar nichts anfangen konnten, die sie aber trotzdem fürs Protokoll festhielten. “45 Lumen” stand da zum Beispiel. Die Annahme, dass es sich dabei um einen Druckfehler handelte und es nicht “Lumen”, sondern “Lumpen”, der auf Destruktivia gängigen Währung, heißen sollte, wurde schnell wieder verworfen.
Die drei Dinger in der Mitte waren laut Anleitung “High-End-LEDs”. Genaueres stand da nicht.
Weiterhin erfuhren die Bewohner, dass das Ding mit Schale 118 Gramm wog und mit selbiger als “Flashlight” in der Hand getragen werden konnte. Das schwarze Ding an der Unterseite war ein “Intelligent Clip”, mit der man das Flashlight am Gürtel befestigen und um 360 Grad drehen konnte. Eine spontane Untersuchung ergab zwar, dass die Intelligenz des intelligenten Clips noch weit unter der von Feifcent lag, aber das mit dem Befestigen und Drehen stimmte zumindest.
“Hier steht auch noch was von ‚Headlamp’, also ‚Hetzlampe’. Eine Lampe für die Jagd, wie fein”, stellte Feifcent fest. Die Englischkenntnisse des Rapper-Raptors ignorierend, lasen die anderen Bewohner, dass das Ding als Headlamp ohne die blaue Hülle 85 Gramm wog.
Nun galt es, die Hülle irgendwie aufzubekommen. Mit vereinten Kräften machte man sich daran, den Verschluss zu öffnen.

Led Lenser H4 011

 

Tatsächlich – die Hülle klappte auf.

Led Lenser H4 012

 

Wotzan holte die Lampe heraus. Neugierig begannen die Destruktivianer, das Ding genauer zu untersuchen.

Led Lenser H4 013

 

She-Woman entdeckte etwas. “Hinten ist ein viereckiges Teil”, sagte sie, “wozu das wohl gut sein mag?”

Led Lenser H4 014

 

Gemeinsam mit Feifcent popelte She-Woman das Teil aus seiner Gummiummantelung. Darin befanden sich drei Stäbe mit der Aufschrift “AAA”. Nahm man diese Stäbe heraus und drückte vorne auf den Knopf, blieb die Lampe dunkel. Steckte man die Stäbe wieder hinein, leuchtete die Lampe. Es musste also einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen den Stäben hinten und den Leuchtdingern vorne geben.

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“Vielleicht können wir mit dem Teil, was vor einiger Zeit an der Küste angeschwemmt wurde, noch mehr herausfinden”, sagte Wotzan. Die Bewohner schleppten einen viereckigen Kasten heran, schalteten die Lampe ein, richteten sie auf den Sensor des Kastens aus und begannen eine Messung.

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Beim Einschalten: 320 Lux
nach 5 Minuten: 286 Lux
nach 15 Minuten: 260 Lux
nach 30 Minuten: 243 Lux
nach 45 Minuten: 230 Lux
nach 60 Minuten: 218 Lux
nach 75 Minuten: 208 Lux
nach 90 Minuten: 200 Lux
nach 105 Minuten: 194 Lux
nach 120 Minuten: 189 Lux
nach 135 Minuten: 185 Lux
nach 150 Minuten: 181 Lux
nach 165 Minuten: 177 Lux
nach 180 Minuten: 174 Lux
nach 195 Minuten: 170 Lux
nach 210 Minuten: 165 Lux
nach 225 Minuten: 157 Lux
nach 240 Minuten: 149 Lux
“Die Lampe wird ja immer dunkler”, meckerte Wotzan und brach den Test ab.
Sanio, ein wortkarger Priester aus der Gilde der Schlottenfatzer, trat vor und präsentierte ein anderes der komischen Stäbchen, die hinten dafür sorgten, dass vorne Licht rauskam. Darauf stand “Eneloop”. Die Stäbchen im Lampenkasten wurden durch die Eneloop-Stäbchen ersetzt und die Messung erneut durchgeführt.

Led Lenser H4 017

 

Diesmal zeigte der Kasten zu Beginn nur 241 Lux an. Die Werte fielen jedoch deutlich langsamer und stabilisierten sich schon bald.
Beim Einschalten: 241 Lux
nach 5 Minuten: 233 Lux
nach 15 Minuten: 224 Lux
nach 30 Minuten: 218 Lux
nach 45 Minuten: 218 Lux
nach 60 Minuten: 218 Lux
nach 75 Minuten: 218 Lux
nach 90 Minuten: 218 Lux
nach 105 Minuten: 218 Lux
nach 120 Minuten: 217 Lux
nach 135 Minuten: 214 Lux
nach 150 Minuten: 213 Lux
nach 165 Minuten: 212 Lux
nach 180 Minuten: 211 Lux
nach 195 Minuten: 210 Lux
nach 210 Minuten: 210 Lux
nach 225 Minuten: 203 Lux
nach 240 Minuten: 197 Lux
“Gefällt mir besser”, sagte Wotzan, “zumindest wird das Ding kaum dunkler.”
Feifcent hatte derweil nach insgesamt acht Stunden Messung den Tee komplett auf und begann, die Qualität der Strippen, die von hinten nach vorne führen, einem Beißtest zu unterziehen.

Led Lenser H4 018

 

In der Ferne ertönten leise Klänge. Zunächst zart, wurden sie immer lauter und schwollen zu einem ekstatischen Klangkosmos an. Engelstrompeten spielten in nie zuvor dargebrachter Musikalität und Reinheit “Freude schöner Götterfunken”.
In den Flammen waren undeutlich die Umrisse eines Gesichts zu erkennen.

Led Lenser H4 019

 

Das Gesicht schälte sich allmählich immer deutlicher aus den züngelnden Flammen, die ihm nichts anhaben zu können schienen. Die Musik wurde lauter und lauter.

Led Lenser H4 020

 

Schließlich erstarb die Hymne der Götter mit einem gigantischen Paukenschlag, der einige kleinere Planeten aus ihrer Umlaufbahn warf. Nun erkannten die Destruktivianer das Gesicht. Es war das von Lichtinsdunkel, dem – sofern der Preis nicht stimmte – unbestechlichsten Lampentester im ganzen Universum.

Led Lenser H4 021

Mit seiner wohlklingenden, gütigen, sanftmütigen Stimme sprach er zu den Destruktivianern.
“Ihr habt gute Arbeit geleistet. Lasst mich jetzt vollenden, was nur ich vollenden kann”, sagte er.
Ehrfürchtig nickten die Bewohner und übergaben dem Boten des Lichts die Lampe. Doch nicht wenige von ihnen, so sagt es die Legende, tippten sich dabei beiläufig an die Stirn und dachten: “Hoffentlich ist dieser Arsch bald wieder weg.”

Resümee:
Mit der H4 hat Led Lenser eine gute Idee umgesetzt. Bei Verwendung der Lampe in der Plastikschale hat man eine griffige Handlampe, die mit dem drehbaren Clip auch am Gürtel getragen werden kann. Nutzt man die H4 als Stirnlampe, hat man einen leichten Begleiter, dessen Gewicht man kaum spürt. Das Licht reicht zur Wegausleuchtung mehr als aus, auch nach einigen Stunden im Dauerbetrieb. Eine Regelung wäre schön gewesen, aber auch ungeregelt erfüllt die H4 ihren Zweck, denn ob vor den Füßen nun etwas mehr oder weniger Licht ist, spielt beim angedachten Einsatzzweck keine große Rolle. Wer es trotzdem lieber gleichmäßig hell haben möchte, kann zu Akkus, wie den im Test verwendeten Eneloops, greifen. Die Ausgangshelligkeit ist damit zwar geringer, dafür sorgen die Akkus aber zumindest für eine “Pseudo-geregelte” Lampe. Nach einer halben bis dreiviertel Stunde im Dauerbetrieb ist fürs Auge kein Unterschied zwischen dem Batterie- und dem Akkubetrieb mehr feststellbar. Nach einer Stunde sind die Werte mit beiden Stromversorgern auch am Luxmeter gleich. Spätestens ab diesem Punkt können die Akkus ihren Vorteil ausspielen, da der Wert nahezu konstant gehalten wird.
Da die Lampe nur eine Leuchtstufe hat, ist sie quasi “idiotensicher”. Ob die gute Idee der Lampe nicht nur umgesetzt, sondern auch gut umgesetzt wurde, kann nur ein Langzeittest zeigen. Denn vor allem dann, wenn die Lampe mal als Hand-, mal als Stirnlampe genutzt wird, macht das dünne Käbelchen, das von der Batteriebox zur Lampe führt, beim Ein- und Auspacken so einiges mit und wird arg strapaziert. Pfiffig wäre ein steckbares Kabel gewesen, das bei Bedarf gewechselt werden kann und das sogar als Ersatzteil im Lieferumfang enthalten hätte sein können. Wir sprechen hier schließlich von einem Pfennigartikel. Doch es ist, wie es ist – das Kabel ist fest montiert, und wenn es einmal einen Kabelbruch geben sollte, hilft nur die Reklamation oder der Griff zum Lötkolben. Der Listenpreis liegt bei rund 35 Euro (Stand: November 2011). Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise von Zweibrüder www.zweibrueder.com. Erhältlich ist die Lampe unter anderem beim Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de

Led Lenser H4 022
“White-wall-beamshot” der H4

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Led Lenser H4 023
Kontroll-Shot

 

Led Lenser H4 024
Led Lenser H4 nach vier Stunden Dauerbetrieb mit Batterien. Zwar ist die Lampe deutlich dunkler als zu Beginn, für die Wegausleuchtung reicht das Licht aber allemal noch locker.

 

Led Lenser H4 025
Led Lenser H4 mit frischen Batterien

 

Led Lenser H4 026
Lummi Wee

 

Led Lenser H4 027
LiteXpress Mini-Palm 101

 

Led Lenser H4 028
iTP A3 EOS 1,2 Volt-Akku

 

Led Lenser H4 029
Fenix LD10

Review Xeno E03 V2

17. Juli, 2011 7 Kommentare

Xeno E03 001
Die Xeno E03 V2 passt in jede Handtasche. Ist sie mehr als eine Ergänzung zum Schminkzeug? Und: Ist sie sexy?


Verpackung/Lieferumfang:
Ausgeliefert wird die Lampe in einer Metallbox, die ebenfalls noch in eine Handtasche passt. Dabei sind ein Ersatzschalter, zwei Ersatz-O-Ringe und eine englischsprachige Bedienungsanleitung. Die Lampe ist in mehreren Farben und Lichtfarben erhältlich. Zum Test stand das Modell in “Rose Red” mit “Cool White”-LED zur Verfügung.

Xeno E03 002
Lieferumfang der E03 V2. Wenn man den Inhalt entfernt, können in der praktischen Box auch Lippenstift, Wimperntusche und Nagellack aufbewahrt werden. Oder für den Herren: Schrauben und Nägel. Oder für Kinder: Sammelbilder und Zahnspangen. Oder Fischfutter. Oder…


Beschreibung der Lampe:
Länge: 96,5 mm
Reflektoröffnung: 17 mm
Durchmesser Kopf: 21,5 mm
Durchmesser Tail: 21 mm
Gewicht: 49 g
Gewicht mit Akku: 75 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.

Nach dem Auspacken entpuppte sich die Lampe zunächst als kleine Diva, die sich von mir nicht anmachen lassen wollte. Wenn man hinten drückte, kam vorne nichts raus. Kurz überbrückt – Licht. Aha, also der Schalter. Auseinandergeschraubt – kein Fehler zu entdecken. Wieder zusammengeschraubt – angeschaltet – immer noch Diva. Der Fehler fand sich schließlich in der Tailcapfeder, die keinen Kontakt herstellte. Nach einigen kleinen Dehnübungen wollte die Diva dann auch wie sie sollte.

Xeno E03 003
Nein, hier hat niemand zu feste gedrückt. Die “Griffmulden” sind auch bei anderen Xeno-Lampen zu finden.

 

Xeno E03 004
“Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste…” Beim Auf- und Zuschrauben quietschte die Lady freudig erregt. Ein wenig Vaseline half ihr auf die Sprünge.

 

Xeno E03 005
Für eine kleine Lampe ist die Materialstärke mehr als ausreichend.

 

Xeno E03 006
Soso, in der Kleinen steckt also ein Tiger…


Leuchteinheit:
Eine Cree XP-G-R5-LED macht die Lady helle. Wenig ladylike ist die Orangenhaut des Reflektors, die hier allerdings ausnahmsweise mal einen Sinn hat. Bei der Linse geht’s ans Eingemachte. Der Hersteller spricht von einer “High quality toughened mineral-glass-lens, precision polish the edge for impact-resistant.” Mehrere Übersetzungsprogramme sprechen von einer “Hohe Qualität härtete Mineral Glaslinse, Präzision polieren den Rand für schlagfest.” Ein Mädel der härteren Gangart mit Sprachfehler also…

Xeno E03 007
Ein OP-Reflektor sorgt für eine gleichmäßige Lichtverteilung. Und welche Frau kann schon von sich behaupten, dass sie einen nachleuchtenden Dichtring hat?


Stromversorgung/Laufzeittest:
Ihre Geheimnisse entlocken kann man der Dame auf zwei Arten: Sanft und schmeichelnd mit einem NiMh-Akku/einer AA-Batterie oder auf die harte Tour mit einem 14500-LiIon-Akku. Mit beiden Stromversorgern soll das kleine Luder eine Stunde am Stück können. Der Unterschied liegt in der Helligkeit. Während mit einer AA-Zelle 140 Lumen erreicht werden, geht die Kleine richtig ab, wenn sie mehr gefordert wird. Scharfe 220 Lumen entströmen ihr bei dieser Behandlung. Zum Test musste das Baby selbstverständlich auf alle erdenklichen Arten ran, und ebenso selbstverständlich bei voller Belastung. Damit es nicht zu heiß herging, wurde ein Ventilator zugeschaltet.
Praxistest Laufzeitmessung LiIon 14500 (750mAh):
beim Einschalten: 2.900 Lux
nach 5 Minuten: 2.500 Lux
nach 10 Minuten: 2.400 Lux
nach 20 Minuten: 2.100 Lux
nach 30 Minuten: 1.900 Lux
nach 40 Minuten: 1.300 Lux
Nach 45 Minuten wurden noch 500 Lux gemessen, der Akku entnommen und mit 3,01 Volt Leerlaufspannung gemessen.

Praxistest Laufzeitmessung NiMh-Akku (2.000 mAh):
beim Einschalten: 1.400 Lux
nach 5 Minuten: 1.200 Lux
nach 10 Minuten: 1.200 Lux
nach 20 Minuten: 1.100 Lux
nach 30 Minuten: 1.100 Lux
nach 40 Minuten: 1.000 Lux
nach 50 Minuten: 800 Lux
Nach 55 Minuten wurden noch 200 Lux gemessen. Der Akku wurde nach Entnahme noch mit 0,89 Volt Leerlaufspannung gemessen.

Praxistest Laufzeitmessung AA-Batterie (Alkaline):
beim Einschalten: 1.400 Lux
nach 5 Minuten: 1.000 Lux
nach 10 Minuten: 900 Lux
nach 20 Minuten: 300 Lux
Die Batterie hatte zu diesem Zeitpunkt eine Leerlaufspannung von 1,26 Volt. Wie bei vielen aktuellen Lampen bricht die Spannung der Batterie unter Leistung ein. Zwar erholt sie sich nach einiger Ruhezeit wieder zumindest soweit, dass für einen kurzen Zeitraum wieder mehr Helligkeit zur Verfügung steht, bricht aber anschließend umso schneller wieder ein.
Fazit: Am besten kommt der Treiber mit NiMh-Akkus klar. Die Lichtausbeute ist damit zwar geringer, dafür über die gesamte Laufzeit konstanter als bei Verwendung eines LiIon-Akkus. Von einem Batteriebetrieb ist abzuraten, da die Batterie den Saft, den die Lady fordert, nicht über einen längeren Zeitraum liefern kann, was zeigt, dass dieser Stromversorger antiquiert und für aktuelle Lampen immer weniger geeignet ist. Aber wen wundert’s? Warum sollte ein knackiges junges Ding wie die Xeno E03 auch auf alte, potenzschwache Säcke stehen? Steckt dagegen ein 14500-LiIon-Akku im Rohr, wird die Kleine richtig heiß, baut dafür aber auch schneller ab. Ohne Kühlung ist von einem Dauerbetrieb mit voller Leistung abzuraten. Grundsätzlich sollte man den Akku wechseln, wenn das Baby deutlich nachlässt, ansonsten saugt es mehr an ihm als er vertragen kann.

Bedienung:
Ein Druck auf den Reverse-Clicky, der einen weichen Druckpunkt hat, bringt die Lady in Stimmung. Sie verfügt über drei Leuchtstufen, die wie folgt angegeben sind: High (220lm/1h-LiIon; 140lm/1h-NiMh), Low (110lm/2h-LiIon; 40lm/4H-NiMh), Ultra Low (50lm/5h-LiIon; 10lm/20h-NiMh). Zu den Leuchtstufen ist zu sagen, dass der geneigte Tester den Angaben nicht so recht Glauben schenken mag. Zwischen dem High beim Betrieb mit NiMh-Akku (140 Lumen) und dem Ultra Low beim Betrieb mit LiIon-Akku (50 Lumen) ist kaum ein Unterschied feststellbar, und das Mid beim Betrieb mit 14500-Akku (110 Lumen) ist bereits deutlich heller. Die Bezeichnung “Ultra Low” beim Betrieb mit einem 14500-Akku passt überhaupt nicht, da man nicht mal eine Karte blendfrei lesen kann. Beim NiMh-Akku-Betrieb ist das zwar möglich, aber mit “Ultra Low” hat das ähnlich viel zu tun wie Alice Schwarzer mit Hardcore-Pornos.
Beim Einschalten startet die Lampe in der mittleren Stufe. Durch Antippen des Schalters wechselt sie in den dunklen Modus, bei zweimaligem Antippen gibt die Kleine Vollgas. Sie hat keine Memory-Funktion; nachdem die Lampe länger als drei Sekunden ausgeschaltet war, startet sie beim Einschalten immer im mittleren Modus.

Xeno E03 008
Das Gummi ist, wie der Dichtring im Bezel, nachleuchtend. Im Dunkeln siehr die Kleine damit durchaus reizvoll aus.

 

Xeno E03 009
Frauen zicken manchmal rum. Bei der Testkandidatin musste zunächst die Feder gedehnt werden, bevor sie wollte wie ihr Lampenprofessor.


Beam:
Sollte man ihn fraulich nennen dürfen? Er ist sehr harmonisch, mit weichem Übergang vom Spot zum Spill, es gibt keine harten Konturen. Und vor allem: Keine Ringe trüben das Gesamtbild!

Xeno E03 010
“White-wall-beamshot” der Xeno X03 V2.

Resümee:
Die Lampe ist sicherlich kein One-night-stand, sondern ein Partner, der auch auf längere Sicht Spaß bereiten kann. Wer es gerne sanft und gleichmäßig mag, sollte zu einem NiMh-Akku greifen. Aber mit einem LiIon-Akku kann die Kleine auch hart und heftig. Die HA-III-Anodisierung sorgt dafür, dass bei der Lady nicht so schnell der Lack ab ist, und der Body ist ebenfalls so gut gebaut, dass man auch länger Spaß daran hat. Das anfängliche Problem mit der zickigen Tailcapfeder dürfte ein Einzelfall sein. Die Probandin wurde freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt. Weitere Infos bietet der Hersteller www.xenoled.com Zu einem Preis von 32 Euro (Stand: Juli 2011) kann man mit der Kleinen viele vergnügliche Stunden verbringen.

Xeno E03 011
Größenvergleich. Von links: Surefire 6P, Xeno E03, Fenix LD10, 4Sevens Quark Mini 123.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich: Einige andere Lampen mit Cree XP-G-R5-LED, alle jeweils auf hellster Stufe.

Xeno E03 012
Kontroll-Shot

 

Xeno E03 013
Xeno X03 NiMh-Akku Ultra Low

 

Xeno E03 014
Xeno E03 NiMh-Akku Low

 

Xeno E03 015
Xeno E03 NiMh-Akku High

 

Xeno E03 016
Xeno E03 LiIon-Akku Ultra Low

 

Xeno E03 017
Xeno E03 LiIon-Akku Low

 

Xeno E03 018
Xeno E03 LiIon-Akku High

 

Xeno E03 019
Sunwayman V10A

 

Xeno E03 020
EagleTac P20A2 MKII

 

Xeno E03 021
Lumapower D-Mini VX

 

Xeno E03 022
Lumintop TD-15

Sunree M60

3. März, 2011 Ein Kommentar

Sunree M60 001
Mit der M60 bietet Sunree eine Lampe mit zwei LEDs, aber nur einem Reflektor. Sinn und Zweck der Übung ist klar: Während die LED, die im Reflektor sitzt, für den mittleren und entfernten Bereich zuständig ist, leuchtet ihr reflektorloser Kollege den Nahbereich gleichmäßig aus.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Blisterverpackung sind die Lampe mit Überkopfband, eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache und ein Garantiezettel in chinesischer Sprache enthalten.

Sunree M60 002
Lieferumfang der M60.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 63 mm
Gewicht: 131 g
Gewicht mit Akkus: 183 g
wasserdicht: nach IPX6.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die M60 mit zwei AA-Zellen (Batterie, Akku). Das Batteriefach wird mit einer Rändelschraube verschlossen, die zwar nicht die stabilste ist, aber ihren Zweck durchaus erfüllt. Angegeben ist die Lampe in der hellsten Stufe mit einer Laufzeit von 2,5 Stunden und einer Laufzeit von 30 Stunden in der dunkelsten. Auf werksseitige Lumenangaben verzichtet Sunree komplett. Stattdessen werden lediglich Angaben zum Verhältnis Leuchtweite/Laufzeiten gemacht. Weiterhin ist aus der leicht verwirrenden Zeichnung auf dem Waschzettelchen herauszulesen, dass in die Lampe beim Betrieb in der hellsten Stufe (von Sunree als “Super high” bezeichnet) nach einer Minute in die “High”-Stufe wechselt. Zum Test trat die Lampe dem Luxmeter in der “High”-Stufe gegenüber. Für den nötigen Strom sorgten LSD-Akkus (Sanyo Eneloop) mit einer Kapazität von 2.000mAh.
Praxistest Luxmessung:
beim Einschalten: 2.050 Lux
nach 3 Minuten: 1.920 Lux
nach 5 Minuten: 1.860 Lux
nach 15 Minuten: 1.710 Lux
nach 30 Minuten: 1.620 Lux
nach 45 Minuten: 1.620 Lux
nach 60 Minuten: 1.610 Lux
nach 75 Minuten: 1.610 Lux
nach 90 Minuten: 1.610 Lux
nach 105 Minuten: 1.600 Lux
Kurz darauf fiel der Wert schlagartig auf 430 Lux. Die Akkus wurden zu diesem Zeitpunkt mit einer Leerlaufspannung von 1,13 Volt gemessen. Weitere fünfzehn Minuten später fiel der Wert auf 30 Lux. Gemessene Leerlaufspannung jetzt: 1.06 Volt, Ende des Tests.
Beim Betrieb mit Alkali-Batterien sind die Werte zu Beginn der Laufzeit ähnlich.
beim Einschalten: 2.030 Lux
nach 3 Minuten: 1.910 Lux
nach 5 Minuten: 1.850 Lux
nach 15 Minuten: 1.710 Lux
nach 30 Minuten: 1.560 Lux
nach 45 Minuten: 1.210 Lux
Nach 51 Minuten begann die Lampe zu blinken. Und erwies sich dabei als äußerst renitent. Das Herunterschalten in eine andere Stufe war nicht möglich, auch nicht beim Wechsel auf die andere LED. Wenn die Lampe einmal angefangen hat zu blinken, ist sie davon nicht mehr abzubringen. Sie blinkt kontinuierlich in einem durch und wird dabei immer dunkler. Auch nach zwei Stunden blinkt sie noch stur vor sich hin, statt die Restkapazität der Batterien in einem wesentlich sinnvolleren dunkleren Modus zu nutzen. Da hilft nur das Ausschalten und der fromme Wunsch, dem Chinesen, der das verzapft hat, an einer dunklen, abgelegenen Straßenecke zu begegnen.
Etwas mehr als 20 Minuten verhielt sich die Lampe mit beiden Stromversorgern nahezu identisch (die etwas unterschiedlichen Werte dürften Toleranzen bei den Messungen geschuldet sein). Anschließend können die Eneloops ihren Vorteil ausspielen. Während die Werte länger als 90 Minuten fast konstant sind, wird die Lampe beim Batteriebetrieb zusehends dunkler und streicht bereits nach knapp 50 Minuten die Segel.
Fazit: Ein Betrieb mit Batterien macht nur dann Sinn, wenn die Lampe nicht durchgängig in der hellsten Stufe betrieben wird, ansonsten muss man reichlich Ersatz mitnehmen. Beim Betrieb mit Eneloops zeigt die Lampe durch schlagartigen Leistungsabfall an, dass die Akkus bald gewechselt werden müssen und liefert noch eine Viertelstunde lang brauchbares Restlicht.

Sunree M60 003
Das Batteriefach.

 

Sunree M60 004
Die Rändelschraube muss nicht wirklich viel aushalten. Und das ist auch gut so.

 

Sunree M60 005
Die Batteriekontakte erfüllen zumindest ihren Zweck.

 

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Blick ins Batteriefach.

 

Sunree M60 007
Die Löcher an der Unterseite dienen der Kühlung.

 

Sunree M60 008
Verhältnis von Laufzeit und Reichweite statt ANSI-Lumen. Nicht nur hier geht die Lampe eigene Wege, wie wir noch sehen werden…


Leuchteinheit:
Für die Ausleuchtung des Nahbereichs kommt eine Cree-XR-E-Q5-LED zum Einsatz, die nackig im Gehäuse sitzt. Eine Cree-XR-E-Q3-LED in einem OP-Reflektor ist fürs Fernlicht zuständig.

Sunree M60 009
Links die reflektorlose LED für den Nahbereich, rechts die LED für die Ausleuchtung weiter entfernter Bereiche.


Bedienung:
Hier hat Sunree offenbar per Losverfahren entschieden, wer die Lampe programmieren darf. Allerdings unter der Voraussetzung, dass derjenige vorher noch nie mit Taschenlampen zu tun hatte. Die “Flood”-LED ohne Reflektor verfügt über die Leuchtstufen “Super high”, “High” und “Low”; die LED im Reflektor zusätzlich über eine “Medium”-Stufe. Der Betrieb mit der “Flood”-LED ist nachvollziehbar. Wird der Einschalknopf durchgedrückt, startet die Lampe in Medium. Beim Antippen wechselt sie auf Low, bei erneutem Antippen auf High, dann folgt wieder Medium usw. Befindet sich die Lampe im “Super high”-Modus, wechselt sie brav, wie in der Beschreibung angegeben, nach einer Minute in den “Medium”-Modus. Drückt man den Knopf durch, schaltet die Lampe aus. Drückt man ihn erneut durch, wird zur anderen LED gewechselt. Soweit alles schön und gut, hätte man der Lampe nicht einen “Allzeit-Pseudo-Memory-Modus” verpasst. Denn egal, ob nach einer Sekunde, einer Minute, einer Stunde oder einem Tag – die Lampe wechselt grundsätzlich bei jedem Einschalten den Modus. Positiv gesehen bietet die Lampe somit am nächsten Tag zumindest immer eine Überraschung.
Doch der eigentliche Brüller ist das Schaltkonzept der zweiten LED. Beim Einschalten wird ebenfalls zuerst der mittlere Modus aktiviert. Tippt man den Schalter nun an, wechselt die Lampe nicht auf “Low”, sondern auf “High”. Beim nächsten Antippen folgt “Low”, dann “Super high”. Anschließend nimmt die Helligkeit über eine Minute minimal, aber kontinuierlich ab, um dann innerhalb weniger Sekunden auf “Medium” zu fallen. Dann geht die ganze Prozedur wieder von vorne los, also: Medium-High-Low-Super high, fallend auf Medium. Tippt man den Schalter aus dem “Low”-Modus zweimal kurz hintereinander an, wird der SOS-Modus aktiviert. Und den hat die Lampe sich, davon bin ich fest überzeugt, selbst einprogrammiert, um einen Hilferuf nach einem anderen Programmierer abzusetzen. Denn Schillers “Glocke” auswendig zu lernen ist ein Kinderspiel im Vergleich dazu, dieses Bedienkonzept zu verinnerlichen.
Der Neigungswinkel wird durch Kunststoffzähne am Lampengehäuse verstellt, die in ein Gegenstück am Lampenhalter greifen, das ebenfalls aus Kunststoff besteht. Das wirkt auf den ersten Blick vielleicht nicht sonderlich solide, ist es aber. Rückblickend auf meine seligen Slot-Racing-Zeiten kann ich sagen, dass Kunststoffgetriebe eine halbe Ewigkeit gehalten haben, solange das Spiel zwischen Zahnrad und Ritzel optimal eingestellt war. Und diese Kombination war weitaus höheren Belastungen ausgesetzt als der Verstellmechanismus der M60. Das Überkopfband ist lang genug, damit die Lampe auch auf größeren Köpfen sicheren Halt findet.

Sunree M60 010
Hinter diesem unscheinbaren Schalter verbirgt sich ein Füllhorn lustiger Überraschungen.

 

Sunree M60 011
Der Verstellmechanismus verspricht durchaus eine lange Lebensdauer.

 

Sunree M60 012
Das Überkopfband hält die Lampe auch auf großen Köpfen sicher.


Beam:
Je nach angewählter LED stehen breit ausleuchtendes oder fokussiertes Licht zur Verfügung. Die Lichtfarben wurden unterschiedlich gewählt. Während das Flutlicht kaltweiß wirkt, ist das fokussierte Licht von der Lichtfarbe her deutlich wärmer.

Sunree M60 013
“White-wall-beamshots” der Reflektor-LED…

Sunree M60 014
…und ihrem Kollegen ohne Reflektor.


Resümee:
“M60 is the first double light source headlamp in the world”, wirbt der Hersteller. “M60 is the first double light source headlamp with such a funny Bedienkozept in the universe” wäre passender. Wen die hahnebüchene Bedienung nicht stört, der bekommt mit der Sunree M60 eine durchaus brauchbare Stirnlampe, die durch ihre beiden LEDs vielseitig verwendbar ist. Die Verarbeitung geht in Ordnung, den ein- oder anderen Sturz überlebt die Lampe problemlos, und auch starker Regen macht ihr nichts. Den Preis von unter 50 Euro (Stand: Februar 2011) ist die Lampe auf jeden Fall wert, aber der Programmierer muss auf die stille Treppe. Die Lampe wurde für den Test freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt. Weitere Infos sind auf der Herstellerseite www.sunree.com zu finden.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Alle Bilder zeigen die Lampen in den jeweils hellsten Leuchtstufen.

Sunree M60 015
Sunree M60, LED ohne Reflektor

 

Sunree M60 016
Sunree M60, LED mit Reflektor

 

Sunree M60 017
Taclights T-Eye

 

Sunree M60 018
Led Lenser H7R

 

Sunree M60 019
Spark ST5-150CW

 

Sunree M60 020
Fenix LD20

Review Lumapower Trust Model 1

14. Februar, 2011 Keine Kommentare

Lumapower Trust Model 1 001
Mit dem Model 1 der Trust-Serie bietet Lumapower eine gut verarbeitete EDC-Lampe für AA-Batterie,- NiMh-Akku- und Lithium-Ionen-Zellen-Betrieb.


Verpackung/Lieferumfang:
Geliefert wird die Lampe in einer Pappverpackung mit Sichtfenster. Zusätzlich enthalten sind ein Ersatz-Tailcap-Gummi in schwarz, Ersatz-O-Ringe sowie eine englischsprachige Bedienungsanleitung.

Lumapower Trust Model 1 002
Lieferumfang der Trust Model 1.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 102 mm
Reflektoröffnung: 17 mm
Durchmesser Kopf: 22 mm
Durchmesser Tail: 22 mm
Gewicht: 55 g
Gewicht mit Batterie: 78 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nur mit montiertem Trageclip.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Besonderheiten: Die Lampe kann wahlweise “Bezel-up” oder “Bezel down” getragen werden. Und das gleich doppelt: Denn einerseits kann der Clip gedreht werden, andererseits können Lampenkopf und Tailcap wahlweise hinten oder vorne am Mittelstück montiert werden.

Lumapower Trust Model 1 003

Lumapower Trust Model 1 004

Lumapower Trust Model 1 005

Lumapower Trust Model 1 006
Lustig, lustig, tralalalala…für Dreh-, Wende- und Umsteckspielchen ist die kleine Lampe ein williger Partner.

 

Lumapower Trust Model 1 007
Lampenkopf, -körper und Endkappe.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Als Stromlieferanten können wahlweise ein 14500-Akku oder eine AA-Batterie/ein AA-Akkus gewählt werden. Die maximale Helligkeit erreicht die Lampe nur mit einem 14500-Akku mit 4,2 Volt. Angegeben ist sie mit 370 Lumen bei Verwendung eines 14500-Akkus und mit 130 Lumen bei Verwendung eines AA-Akkus/einer AA-Batterie. Leider waren die mir zum Test zur Verfügung stehenden 14500-Akkus zu lang, sodasss kein Laufzeittest durchgeführt werden konnte. Die gemessene Anfangshelligkeit mit einem 10440-Akku, der mit ein wenig Gefummel Kontakt herstellte, betrug 1620 Lux. Mit einem LSD-Akku mit einer Kapazität von 2.000 mAh wurden die folgenden Werte gemessen:
Praxistest Luxmessung:
beim Einschalten: 800 Lux
nach 15 Minuten: 760 Lux
nach 30 Minuten: 750 Lux
nach 45 Minuten: 730 Lux
nach 60 Minuten: 680 Lux
Innerhalb der nächsten sechs Minuten fiel der Wert bis auf 400 Lux. Der Akku wurde entnommen und mit einer Leerlaufspannung von 0,96 Volt gemessen, Ende des Tests.
Wie das Lumapower-eigene Laufzeitdiagramm www.lumapower.com/products/Trust-Model-1/Trust1_Ultra.jpg zeigt, ist die Laufzeit mit einem 14500-Akku geringer. Die Regelung ist dabei alles andere als überzeugend.
Fazit: Wer eine nicht allzu helle EDC sucht, kann die Lampe mit einem AA-Akku oder einer AA-Batterie betreiben und hat über den Großteil der Laufzeit eine fast durchgängig helle Lampe. Bei voller Power mit einem 14500er geht die volle Lichtleistung im Dauerbetrieb nach kurzer Zeit flöten und nimmt mit fortlaufender Zeit weiter ab.

Leuchteinheit:
Bestückt ist die Trust Model 1 mit einer Cree XP-G R5-LED, die in einem OP-Reflektor sitzt. Die Frontlinse besteht aus Glas.

Lumapower Trust Model 1 008
Die Leuchteinheit.


Bedienung:
Durch einen Druck auf den leichtgängigen Forward-Clicky wird die Lampe eingeschaltet. Bei festgezogenem Lampenkopf steht nur der Ultra-Modus, die hellste Leuchtstufe zur Verfügung. Morsen ist in diesem Modus durch Antippen des Clickys möglich. Wenn man den Lampenkopf nach rechts dreht, gelangt man in den regulären Modus, in dem durch Antippen des Clickys nacheinander die Stufen low-medium-high angewählt werden. Drückt man den Clicky durch, schaltet die Lampe in der gewählten Helligkeitsstufe ein. Bleibt die Lampe länger als eine Sekunde an, wird diese Leuchtstufe gespeichert und wird beim nächsten Einschalten bzw. beim Wechsel aus dem Ultra-Modus in den normalen Modus gespeichert. Die Lampe verfügt über eine so genannte “Lock”-Funktion. Wenn man die Lampe in der gewünschten Helligkeitsstufe mindestens eine Sekunde eingeschaltet lässt, sie dann ausschaltet und den Clicky viermal innerhalb einer Sekunde antippt, wird die gewählte Leuchtsufe dauerhaft gespeichert; die anderen Leuchtstufen sind dann nicht mehr anwählbar. Das Entsperren funktioniert auf die gleiche Weise.

Beam:
Auf kürzeste Entfernung setzt sich der Hotspot mit einigen kleinen Ringen vom Sidespill ab. Doch bereits auf die Entfernung von wenigen Metern ergibt sich ein ausgewogenes Leuchtbild ohne jegliche Ringe.

Lumapower Trust Model 1 009
“White-wall-beamshot” der Trust Model 1.


Resümee:
Die Lumapower Trust Model 1 ist durch die Möglichkeit der Verwendung von einer AA-Batterie/einem AA-Akku und einem 14500-Akku vielseitig verwendbar. Die volle Helligkeit steht nur mit einem 14500-Akku zur Verfügung. Allerdings ist die Regelung dann alles andere als gut. Wer bei einer EDC mit weniger Licht auskommt, erhält beim Betrieb mit einer AA-Batterie/einem AA-Akku eine wesentlich konstanter geregelte Lampe. Die Gesamtverarbeitung der Lampe ist hochwertig, der Preis von knapp unter 50 Euro (Stand: Februar 2011) geht daher absolut in Ordnung. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de Weitere Infos sind auf der Herstellerseite www.lumapower.com zu finden.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen Zum Vergleich: Die Lumapower D-Mini-VX XP-G R5 und die Lumintop L1C, beide ebenfalls aus der EDC-Fraktion mit Cree XP-G R5-LED.

Lumapower Trust Model 1 010
Lumapower Trust Model 1 (NiMh-Akku)

 

Lumapower Trust Model 1 011
Lumapower Trust Model 1 (4,2-Volt-Akku)

 

Lumapower Trust Model 1 012
Lumapower D-Mini-VX R5

 

Lumapower Trust Model 1 013
Lumintop L1C

 

Review Wolf-Eyes AK6

5. Februar, 2011 Keine Kommentare

Wolf-Eyes AK6 001
Sie ist solide, gut geregelt und handlich – dennoch dürfte die Wolf-Eyes AK6 nur einen eingeschränkten Käuferkreis finden. Schade eigentlich.


Verpackung/Lieferumfang:
In einem Geschenkkarton sind neben der Lampe mit montiertem Lanyardring sechs Batterien (Wolf-Eyes Li-FeS2), ein Lanyard und eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache enthalten.

Wolf-Eyes AK6 002
Lieferumfang der AK6.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 195 mm
Reflektoröffnung: 35,5 mm
Durchmesser Kopf: schmalste Stelle 44mm, breiteste Stelle 47 mm
Durchmesser Tail: 44 mm
Gewicht: 336 g
Gewicht mit Akkus: 492 g
Gewicht mit Batterien: 474 g
Und weil’s so schön ist: Gewicht mit den mitgelieferten W-E Li-FeS2-Batterien: 432 g.
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein
Rollschutz: ja, mit montiertem Lanyardring.
Löcher für Lanyard: montierter Lanyardring.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.

Wolf-Eyes AK6 003
Der werksseitig montierte Ring für die Lanyardbefesetigung.

 

Wolf-Eyes AK6 004
Das Batterierohr. Alle Gewinde laufen sauber und spielfrei.



Stromversorgung/Laufzeittest:
Sechs AA-Batterien/Akkus powern die Lampe. Die Stromversorger werden in ein Batteriemagazin eingesetzt, das solide verarbeitet ist. Nichts klappert, und die Batterien/Akkus können beim Bestücken des Magazin nicht von alleine aus selbigem herausfallen. Laut Wolf-Eyes soll mit den im Lieferumfang enthaltenen Batterien ein Lichtstrom von 650 Lumen für 2,5 Stunden geliefert werden. Da die Lampe bereits vor Testbeginn einige Zeit mit den von Werk bestückten Batterien in Betrieb war, erfolgte der Test mit Eneloop-Akkus mit einer Kapazität von 2.000mAh. Die Lampe wurde dabei in der hellsten Stufe betrieben und durch einen Ventilator gekühlt.
Praxistest Luxmessung:
beim Einschalten: 8.800 Lux
nach 15 Minuten: 8.300 Lux
nach 30 Minuten: 8.300 Lux
nach 45 Minuten: 8.300 Lux
nach 60 Minuten: 8.300 Lux
nach 75 Minuten: 8.300 Lux
Nach 84 Minuten begann die Lampe, in schneller Folge zu blinken und wurde dabei zunehmend dunkler. Sechs Minuten später wurden die Akkus entnommen und mit 1,0 Volt gemessen.
Herkömmliche Alkali-Batterien sind nicht der Lampe beste Freunde, wie ein zweiter Test zeigte. Beim Einschalten wurden 8.800 Lux gemessen. Nach 15 Minuten schaffte der Alkali-Sixpax immerhin noch 8.000 Lux, nach 21 Minuten musste er dann den hohen geforderten Strömen Tribut zollen. Die Lampe begann zu blinken und wurde dunkler. Unmittelbar nach Entnahme hatten die Zellen im Schnitt noch eine Leerlaufspannung von 1,31 Volt. Nach einigen Stunden der Erholung betrug die Spannung 1,44 Volt. Erneut ging es ab in die Batteriemagazin-Folterkammer. Erneut zeigte das Luxmeter zu Beginn der Messung 8.800 Lux. Diesmal dauerte es gerade mal zweieinhalb Minuten, bis die Lampe zu blinken begann. Unter Last war die Spannung innerhalb dieser kurzen Zeit bis auf 1,27 Volt eingebrochen – Testende.
Obwohl die mitgelieferten Batterien nicht für einen Testlauf eingesetzt werden konnten, ist davon auszugehen, dass mit ihnen tatsächlich eine deutlich längere Laufzeit (bei ebenfalls konstanter Helligkeit) als mit den Eneloop-Akkus erreicht wird, wie diverse Tests zum Thema Lithium-Batterien vs LSD-Akkus in der Vergangenheit gezeigt haben.
Fazit: Die Regelung der AK6 ist über die gesamte Laufzeit überdurchschnittlich gut. Mit bloßem Auge ist bis zum Schluss kein Helligkeitsunterschied feststellbar, sondern lediglich messbar. Während des Dauerbetriebs in der hellsten Stufe wird die Lampe nach einer Viertelstunde deutlich über Körpertemperatur warm, dabei wird die Wärme über das gesamte Lampengehäuse abgeführt. Ein Wärmeproblem unter regulären Nutzungsbedingungen im Freien besteht nicht.

Wolf-Eyes AK6 005
Das Batteriemagazin ist solide verarbeitet. Hier klappert nichts, und im Gegensatz zu vielen anderen Batteriemagazinen, in die man oft gerne die Finger deren Entwickler quetschen möchte, sitzen die Batterien stramm in den Aufnahmen.

 

Wolf-Eyes AK6 006
An den Pluspolen sitzt jeweils eine Diode, die rot leuchtet, wenn die Lampe an ist. Ist die Lampe aus oder sind die Stromversorger leer, leuchtet nix mehr. Der Sinn und Zweck erschließt sich mir nicht, aber das geht mir bei den meisten Politikern ähnlich.

 

Wolf-Eyes AK6 007
Die Feder für den Pluskontakt.


Leuchteinheit:
Als Lichtquelle dient eine Cree-MCE-LED, die in einem OP-Reflektor sitzt. Über die Vergütung der verwendeten Glaslinse macht Wolf-Eyes keine Angaben.

Wolf-Eyes AK6 008
Vorderansicht.

 

Wolf-Eyes AK6 009
Die Leuchteinheit…

Wolf-Eyes AK6 010
…kann bei Bedarf komplett getauscht werden.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die AK6 mit einem Forward-Clicky mit mittelhartem Druckpunkt. Durch Antippen werden nacheinander die folgenden Leuchtstufen angewählt: 200 Lumen (7 Stunden); 18 Lumen (60 Stunden); 100 Lumen (11 Stunden); 300 Lumen (4,5 Stunden); 650 Lumen (2,5 Stunden); Strobe; SOS. Die Helligkeits- und Laufzeitangaben sind Herstellerangaben. Durchdrücken des Clickys schaltet die Lampe in der entsprechenden Leuchtstufe ein. Eine Memory-Funktion gibt es nicht; die Lampe startet beim Einschalten immer mit 200 Lumen. Trotz ihrer leichten Kopflastigkeit liegt die AK6 gut in der Hand. Gegen versehentliches Einschalten kann die Endkappe leicht gelöst werden.

Wolf-Eyes AK6 011
Endkappe mit Tailcap-Gummi. Der eigentliche Schalter…

Wolf-Eyes AK6 012
…sitzt auf dem Batteriemagazin.


Beam:
Das typische MCE-Kreuz ist nur auf kürzeste Entfernungen auffällig sichtbar, doch schon ab etwa einem halben Meter setzt sich der Hotspot weich und ohne Ringe von Sidespill ab. Auf größere Distanzen liefert die AK6 ein Lichtbild, das zwischen Flooder und Thrower angesiedelt ist.

Wolf-Eyes AK6 013
“White-wall-beamshot” der AK6.


Resümee:
Verarbeitung und Leistung stimmen bei der Wolf-Eyes AK6. Auch die Regelung ist exzellent und der Preis gerechtfertigt. Die Lampe liegt trotz ihres Gewichts gut und satt in der Hand. Über die Stromversorgung mit sechs AA-Zellen kann man geteilter Meinung sein, zumindest ist sie nicht sonderlich fortschrittlich. Doch das eigentliche Problem, das die Lampe meiner ganz persönlichen Meinung nach hat, ist ein gänzlich anderes: Sie ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Für einen etwas höheren Anschaffungspreis liefert die Fenix TK45 eine ähnliche Reichweite, ist aber sichtbar heller und hat ein wesentlich homogeneres Lichtbild. Und wer einen MCE-, SST-50- oder XM-L-Thrower sucht, greift zu Lampen wie der Taclights Patriot oder der Thrunite Catapult, die bezüglich Größe, Gewicht und Preis in einer ähnlichen Liga spielen. Nichtsdestotrotz bekommt man mit der AK6 ein zuverlässiges und solides Produkt, von dem man lange etwas haben wird. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de Weitere Infos sind auf der Herstellerseite www.wolf-eyes.com zu finden.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich: die Fenix TK45 als Fluter (angegeben mit 760 Lumen) und die Taclights Patriot als MCE-Thrower (angegeben mit 800 Lumen).

Wolf-Eyes AK6 014
Wolf-Eyes AK6

 

Wolf-Eyes AK6 015
Fenix TK45

 

Wolf-Eyes AK6 016
Taclights Patriot

Review Taclights T-Eye

29. Dezember, 2010 Ein Kommentar

Taclights T-Eye 001
Die Taclights T-Eye ist eine robust verarbeitete Stirnlampe, die für eine homogene Ausleuchtung des Nahbereichs konzipiert wurde.

 

Taclights T-Eye 002
Die ungewöhnliche Form war gleichzeitig Namensgeber.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Transporttasche aus Nylon sind die Lampe, 2 Stirnbänder nebst Halterungen (davon eine nachleuchtend), zwei Ersatz-O-Ringe und ein Datenblatt in englischer Sprache enthalten.

Taclights T-Eye 003
Lieferumfang der T-Eye.

 

Taclights T-Eye 004
Die Transporttasche kann am Gürtel befestigt werden.

 

Taclights T-Eye 005
Auch eine nachleuchtende Halterung zählt zum Lieferumfang. Das Bild ist leicht geschummelt; hier wurde mit 8 Sekunden belichtet.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 70 mm
Gewicht: 39 g
Gewicht mit Akku und Stirnband: 90 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Besonderheiten: Bei der T-Eye wurde kein Reflektor verbaut, um den Nahbereich so gleichmäßig wie möglich auszuleuchten. Die Lampe wurde komplett durchanodisiert, gegen versehentliches Einschalten kann die Endkappe leicht gelöst werden.

Taclights T-Eye 006
Auch das Gewinde wurde anodisiert.

 

Taclights T-Eye 007
Trotz geringer Materialstärke am Gewinde wirkt die Lampe insgesamt robust.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die T-Eye mit einem AA-Akku/einer AA-Batterie. In der hellsten Leuchtstufe liefert die Lampe laut Hersteller 80 Lumen für 2,5 Stunden. Der Test erfolgte mit einem Eneloop-Akku mit einer Kapazität von 2.000mAh. Dabei wurde die Lampe in der hellsten Stufe betrieben.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten zeigte das Messgerät 45 Lux an.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 45 Lux
nach 30 Minuten: 45 Lux
nach 45 Minuten: 45 Lux
nach 60 Minuten: 45 Lux
nach 75 Minuten. 45 Lux
nach 90 Minuten: 45 Lux
Nach 94 Minuten begannen die Werte rasch zu sinken. Nach 100 Minuten wurden noch 10 Lux gemessen, die Leerlaufspannung des Akkus unmittelbar nach Entnahme betrug 0,89 Volt – höchste Zeit zum Wechseln und Testabbruch.
Fazit: Die T-Eye verfügt über eine hervorragende Regelung bis zum Ende der Laufzeit, das sich mit einem deutlichen Helligkeitsverlust ankündigt.

Leuchteinheit:
Hinter einer Glaslinse leuchtet eine Cree XR-E-Q5-LED. Ein Reflektor wurde nicht verbaut.

Taclights T-Eye 008
Blick ins Auge der T-Eye.


Bedienung:
Mit einem Reverse-Clicky an der linken Seite der Lampe wird selbige eingeschaltet. Dabei startet sie immer in der dunkelsten Stufe, in der sie laut Hersteller 5 Lumen für 72 Stunden liefert. Im ausgeschalteten Zustand der Lampe werden durch Antippen des Schalters nacheinander die Leuchtstufen dunkel, mittel (angegeben mit 15 Lumen für 18 Stunden) und hell (angegeben mit 80 Lumen für 2,5 Stunden) angewählt. Drückt man den Schalter durch, schaltet die Lampe im entsprechenden Modus ein. Will man bei eingeschalteter Lampe in einen anderen Modus wechseln, muss man zweimal drücken, da die Lampe beim nächsten Druck ausgeschaltet wird. Der Druckpunkt des Schalters ist mittelhart. Gegen ein versehentliches Einschalten kann die Schalterkappe leicht gelöst werden. Befestigt ist die T-Eye in einer Gummihalterung am Stirnband. Der Neigungsinkel lässt sich durch Drehen der Lampe stufenlos verstellen, dabei sitzt die Lampe fest genug, um sich nicht selbstständig zu verstellen. Das Stirnband ist lang genug, damit die Lampe auch auf größeren Köpfen sicheren Halt findet.

Taclights T-Eye 009
Der Schalter macht einen hochwertigen Eindruck.

 

Taclights T-Eye 010
Die Schalterkappe von innen.

 

Taclights T-Eye 011
Durch Drehen in der Halterung wird der Neigungswinkel verstellt. Dabei sitzt die Lampe fest genug, um sich nicht ungewollt selbsttätig zu verstellen.

 

Taclights T-Eye 012
Das Stirnband ist für große und kleine Köpfe geeignet.

Beam:
Durch den “fehlenden” Reflektor erzielt die T-Eye eine äußerst gleichmäßige Ausleuchtung des unmittelbaren und leicht erweiterten Nahbereichs, die von einer Lampe mit Reflektor, selbst bei Verwendung eines Diffusers, nicht annähernd erreicht werden kann. Für die Ferne ist die Lampe aufgrund dieser Leuchtcharakteristik allerdings nicht geeignet.

Taclights T-Eye 013
“White-wall-beamshot” der T-Eye. Das Bild gibt die Ausgewogenheit des Beams nicht in vollem Umfang wieder, da die Lampe mangels ausreichend großer weißer Wand nur etwa 40 Zentimeter von der Wand entfernt steht.


Resümee:
Die Taclights T-Eye ist ideal für die gleichmäßige Ausleuchtung des Nahbereichs und damit ideal zum Schrauben am Auto an schwer zugänglichen Stellen und für jegliche Arbeiten im Nahbereich. Auch Geocacher werden mit der Lampe als Lauflicht ihre helle Freude haben. Die 80 Lumen reichen für die Wegausleuchtung mehr als aus, und die dunkelste Stufe eignet sich hervorragend zum Lesen von Karten, Hinweisen oder an Stationen. Für die Reflektorsuche ist sie aufgrund ihres Flut-Charakters nicht geeignet, aber dafür gibt es andere Lampen. Für einen Preis von 64 Euro (Stand: Dezember 2010) bekommt man zudem ein hervorragend verarbeitetes Produkt, das keinen Vergleich scheuen muss. Weitere Hinweise finden sich auf der Herstellerseite www.taclights.cn Erhältlich ist die Lampe in Deutschland unter www.taschenlampen-papst.de

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich: Die Petzl Tikka XP2, angegeben mit 60 Lumen, als Lampe mit Reflektor und ähnlichem Lumenwert.

Taclights T-Eye 014
Taclights T-Eye

Taclights T-Eye 015
Petzl Tikka XP2

Varta LED-Taschenlampen

24. November, 2010 3 Kommentare

Varta LED-Lampen 001
Mit der “Clamp Light LED”, der “Industrial Focus Control LED”, der “Industrial Rubbermate LED” und der “4 Watt LED Outdoor Pro” hat Varta vier LED-Lampen für den Haushaltsgebrauch im Programm.

Verpackung/Lieferumfang:
Alle Lampen werden in einer Blisterverpackung geliefert. Bis auf die 4 Watt LED Outdoor Pro sind bei allen Lampen Batterien zum Betrieb enthalten.

Gewicht mit Batterien:
Industrial Rubbermate LED: 527 g
4 Watt LED Outdoor Pro: 448 g
Clamp Light LED: 398 g
Industrial Focus Contol LED: 283 g

Varta LED-Lampen 002
Das Schwergewicht: Industrial Rubbermate LED.

 

Varta LED-Lampen 003
Die Günstigste: Industrial Focus Control LED.

 

Varta LED-Lampen 004
Die Klemm- und Dreh-Lampe: Clamp Light LED.

 

Varta LED-Lampen 005
Die längste: 4 Watt LED Outdoor Pro.


Besonderheiten:
Alle Modelle sind durch Drehen des Lampenkopfs fokussierbar. Auch bei der Industrial Focus Control ist dies möglich, aber vom Hersteller anders vorgesehen. Durch einen Drehschalter kann hier der Fokus verstellt werden. Die entstehenden Lichtbilder der Varta-Lampen sind denen der Maglites ähnlich. Die Clamp Light LED kann mittels eines Klemmhebels an Gegenständen befestigt werden sowie mit einem eingeschraubten (und demontierbaren) Magneten an metallenen Flächen. Zudem ist der Kopf der Clamp Light dreh- und schwenkbar.

Varta LED-Lampen 006
Die Industrial Focus Control kann durch einen Drehschalter fokussiert werden.

 

Varta LED-Lampen 007
Die Clamp Light mit schwenk- und drehbarem Kopf.

 

Varta LED-Lampen 008
Durch die Klemmfunktion ist die Lampe als Arbeitslampe verwendbar, wenn man die Hände frei haben möchte.

 

Varta LED-Lampen 009
Mit dem Magneten lässt sich die Lampe an metallenen Gegenständen befestigen. Für die Straßenverkehrszulassung ist allerdings eine Sondergenehmigung erforderlich.

 

Varta LED-Lampen 010
Bei allen Lampen (ausgenommen Outdoor Pro) finden Kunststoffgewinde Verwendung.


Stromversorgung:
Flashaholics werden selbige als hinterwäldlerisch bezeichnen, denn zwei D-Zellen (Industrial Rubbermate) sowie drei C-Zellen (4 Watt LED Outdoor Pro) sind nicht mehr wirklich zeitgemäß. Die Industrial Focus Control wird mit vier AA-Zellen, die Clamp Light mit drei AA-Zellen betrieben. Die Industrial Rubbermate LED ist vom Hersteller mit 180 Lumen für 11 Stunden angegeben, die 4 Watt LED Outdoor Pro mit 150 Lumen für 50 Stunden, die Clamp Light LED mit 130 Lumen für 50 Stunden und die Industrial Focus Control mit 120 Lumen für 4 Stunden. Die Angaben mögen gleichwohl richtig wie irrelevant sein. Denn die maximale Helligkeit ist nur unmittelbar nach dem Einschalten verfügbar; anschließend kann man den Testkandidaten beim Dunklerwerden zuschauen, weil ungeregelt. Somit macht auch ein Laufzeittest wenig Sinn. Aber wir nehmen im Sinne des Herstellers an, dass die angegebenen Laufzeiten bis zum letzten Dahindümpeln der Lampen wahrscheinlich tatsächlich erreicht werden.

Reflektor/Linse:
Zum Einsatz kommen, je nach Modell, Cree 7090 XP-C-, XP-E- und XR-E-LEDs, die hinter einer Plastiklinse sitzen. Als Reflektoren wurden SMOs aus Kunststoff verwendet.

Varta LED-Lampen 011
Die LEDs stammen von Cree.

 

Varta LED-Lampen 012
Linse und Reflektor bestehen bei allen Probanden aus Kunststoff.


Bedienung:
Eingeschaltet werden die Lampen mit einem seitlichen Schalter, der bei allen Modellen hinter dem Lampenkopf sitzt. Die Schalter haben, je nach Modell, einen weichen bis mittelharten Druckpunkt und sind als Reverse-Clickys ausgelegt. Die Industrial Focus Control und die 4 Watt LED Outdoor Pro verfügen über eine, die Industrial Rubbermate und die Clamp Light über zwei Leuchtstufen, die durch Drücken des Schalters nacheinander in der Reihenfolge hell-dunkel durchgeschaltet werden.

Beam:
Hier hat man seitens des Herstellers sicherlich keinen Wert auf Ästhetik gelegt. Der Beam ist bei allen Testkandidaten unrund, verwaschen und voller Ringe.

Varta LED-Lampen 013
Das Lichtbild ist nichts für Ästheten.


Resümee:
Der Einsatzbereich ist aufgrund der Konzeption klar definiert. Interessant sind die Lampen für Leute, die eine unkomplizierte Lampe suchen und sich über nachlassende Helligkeit und Stromversorgung keine Gedanken machen möchten, denn die entsprechenden Batterien gibt es in jedem Super- oder Baumarkt. Für alle anderen Nutzer gibt es fürs gleiche Geld bessere Lampen. Die günstigste Lampe, die Industrial Focus Control LED, liegt derzeit preislich im Schnitt bei etwa 17 Euro, die teuerste Lampe, die Clamp Light LED, wird teilweise über 40 Euro angeboten. (Stand: November 2010). Zur Verfügung gestellt wurden die Lampen freundlicherweise von der Haeberlein & Mauerer Ag | Agentur fuer public relations, weitere Informationen sind auf der Herstellerseite www.varta-consumer.de/content.php?path=/791_1191497382.html&domain=www.varta-consumer.de zu finden.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich: Drei Lampen mit angegebenen 180 Lumen: die Varta Industrial Rubbermate LED, die LED Lenser P7 und die Fenix LD20 (altes Modell).

Varta LED-Lampen 014
Varta Industrial Rubbermate LED

Varta LED-Lampen 015
LED Lenser P7

Varta LED-Lampen 016
Fenix LD20 mit Cree XR-E-Q5-LED

Review Wolf-Eyes Krait

8. November, 2010 5 Kommentare

Wolf-Eyes Krait 001

Mit der Krait bietet Wolf-Eyes eine handliche fokussierbare Lampe, die mit zwei AA-Zellen betrieben wird.


Verpackung/Lieferumfang:
In einem stabilen Pappkarton wird die Lampe mit zwei Batterien zum Betrieb und einem Lanyard ausgeliefert.

Wolf-Eyes Krait 002
Lieferumfang der Krait.


Beschreibung der Lampe:
Länge defokussiert: 154 mm
Länge fokussiert: 163 mm
Reflektoröffnung: 23 mm
Durchmesser Kopf breiteste Stelle: 30 mm
Durchmesser Tail: 22 mm
Gewicht: 90 g
Gewicht mit Akkus: 142 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja, allerdings nur mit montiertem Clip zur Lanyardbefestigung.
Löcher für Lanyard: Das Lanyard kann an dem mitgelieferten und vormontierten Clip befestigt werden.
wasserdicht: spritzwassergeschützt.
Besonderheiten: Durch stufenloses Vor- und Zurückschieben des Lampenkopfs kann der Lichtkegel von Streu- auf Punktlicht verändert werden.

Wolf-Eyes Krait 003
Das Lanyard kann am vormontierten Ring befestigt werden. Wer lieber ohne Lanyard unterwegs ist, kann den Ring nach dem Entfernen der Tailcap auch abnehmen. Allerdings hat die Lampe ohne Ring keinen Rollschutz mehr.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Angetrieben wird die Krait von zwei AA-Zellen in einem Spannungsbereich von 0,8 bis 4,2 Volt. Laut Hersteller liefert die Lampe in der hellsten Einstellung 220 Lumen für 70 Minuten. Zum Test trat sie mit zwei LSD-Akkus (Eneloop, 2000mAh) komplett fokussiert in der hellsten Einstellung an.
Praxistest Luxmessung:
Unmittelbar nach dem Einschalten betrug der gemessene Wert 11.200 Lux.
Weitere Messergebnisse:
nach 10 Minuten: 10.800 Lux
nach 20 Minuten: 10.700 Lux
nach 30 Minuten: 10.700 Lux
nach 40 Minuten: 10.700 Lux
nach 50 Minuten: 10.700 Lux
nach 60 Minuten: 10.500 Lux
Innerhalb der nächsten Minuten fiel der Wert kontinuierlich. Nach 65 Minuten lag er bei 2.200 Lux, Tendenz: weiter fallend. Nach 70 Minuten und gemessenen 800 Lux wurde der Test beendet. Die Akkus wurden unmittelbar nach Entnahme noch mit 0,86 Volt gemessen, es ist also an der Zeit, sie schleunigst zu wechseln; besser bereits dann, wenn das Licht sichtbar dunkler wird. Bei komplett defokussierter Lampe wurden beim Einschalten 700 Lux gemessen.
Fazit: Die Regelung funktioniert über fast die gesamte Laufzeit hervorragend. Da man die Lampe im Praxisbetrieb nicht kontinuierlich in der hellsten Stufe benutzen dürfte, ist eine Nachtwanderung mit einem Satz Akkus problemlos möglich.

Reflektor/Linse:
Hinter einer asphärischen Plastiklinse sitzt eine Cree XR-E-R2-LED in einem Aluminium-Reflektor.

Wolf-Eyes Krait 004
Die LED sitzt zentriert…

Wolf-Eyes Krait 005
…und versenkt im Reflektor.


Bedienung:
Ein Reverse-Clicky schaltet die Lampe ein. Der Clicky hat einen mittelharten Druckpunkt und ist gut zu erreichen. Morsen und Momentlicht sind mit der Lampe nicht möglich. Durch Antippen des Clickys werden die verschiedenen Leuchtstufen in der Reihenfolge high-medium-low-Turbo-Blinken durchgeschaltet. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und startet immer auf high (werksseitig angegeben mit 150 Lumen). Durch Vor- und Zurückschieben des Lampenkopfs kann die Lampe fokussiert werden.

Wolf-Eyes Krait 006
Der Clicky von außen.

Wolf-Eyes Krait 007
Der Clicky von innen.

 

Wolf-Eyes Krait 008
Durch Vor- und Zurückschieben des Lampenkopfs wird die Krait fokussiert.


Beam:
In allen Einstellungen sind die für fokussierbare Lampen typischen Ringe im Beam zu sehen. Komplett fokussiert ist das Abbild der LED sichtbar.

Wolf-Eyes Krait 009
Die Wolf-Eyes Krait in halbfokussierter Einstellung. Die “Donuts” im Lichtbild sind ein typisches Merkmal für fokussierbare Lampen.


Resümee:
Die Wolf-Eyes Krait ist eine insgesamt solide verarbeitete Lampe mit stufenloser Fokussierung, die jedoch in allen Einstellungen durch zahlreiche Ringe im Lichtbild erkauft wird. Für Lampen-Ästheten ist die Lampe sicher nichts. Wer hingegen auf ein sauberes Lichtbild nicht sonderlich viel Wert legt und eine Lampe sucht, die sowohl für den Nahbereich als auch für die Ferne geeignet ist, findet mit der Wolf-Eyes Krait einen zuverlässigen Partner, wobei die verbaute LED nicht mehr wirklich zeitgemäß ist. Die primäre Zielgruppe dürften Geocacher sein, die nur mit einer einzigen Lampe unterwegs sind. Aber auch beim Gassi-Gehen mit dem Hund dürfte die Krait aufgrund ihres geringen Gewichts und der nahezu konstanten Regelung sicherlich Freunde finden. Der Preis von 59 Euro (Stand: November 2010) geht in Ordnung. Weitere Informationen finden sich auf der Herstellerseite www.wolf-eyes.com.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Als Vergleichslampen: Die LED Lenser P7 aus der Fraktion der fokussierbaren Lampen und die Eagle Tac P20A2 mit festem Fokus, die wie die Krait ebenfalls mit 2 AA-Zellen betrieben wird.

Wolf-Eyes Krait 010
Wolf-Eyes Krait defokussiert

Wolf-Eyes Krait 011
Wolf-Eyes Krait fokussiert

Wolf-Eyes Krait 012
LED Lenser P7 defokussiert

Wolf-Eyes Krait 013
LED Lenser P7 fokussiert

Wolf-Eyes Krait 014
Eagle Tac P20 A2

Romisen RC-C8

21. September, 2010 Keine Kommentare

Romisen RC-C8 001
Mit der RC-C8 bietet Romisen eine günstige fokussierbare Einsteigerlampe, die mit Alkali-Batterien, Ni-Mh-Akkus, Lithium-Batterien und Lithium-Akkus betrieben werden kann.


Verpackung/Lieferumfang:
Die RC-C8 kommt in einer Pappschachtel, in der neben der Lampe ein Lanyard und ein Rohr zur Aufnahme eines 18650-Akkus enthalten sind.

Beschreibung der Lampe:
Länge defokussiert: 119 mm
Länge fokussiert: 136 mm
Reflektoröffnung: 25,5 mm
Durchmesser Kopf: 34 mm
Durchmesser Tail: 29 mm
Gewicht: 96 g
Gewicht mit Batterien: 131 g
Gewicht mit Akku: 134 g
Anodisierung: HA II, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: spritzwassergeschützt.
Besonderheiten: Die Lampe ist durch Drehen des Lampenkopfs fokussierbar. In der fokussierten Einstellung ist das Abbild der LED sichtbar. Die Lampe wurde komplett durchanodisiert; durch leichtes Lösen der Tailcap kann so ein ungewolltes Einschalten vermieden werden. Vom “Styling” her erinnert die RC-C8 an die Romisen RC-29, bei der die Tailcap ebenfalls orange ist und der Bezel-Ring in der gleichen Farbe gehalten.

Romisen RC-C8 002
Die Halterung für den Betrieb mit 3 AAA-Zellen.

 

Romisen RC-C8 003
Das Adapter-Röhrchen für den Betrieb mit 2 CR123-Batterien oder einem 18650-Akku.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Wahlweise können drei AAA-Batterien/Akkus oder bei Verwendung des mitgelieferten Adapter-Röhrchens ein 18650-Akku bzw. zwei CR123-Batterien verwendet werden. Der herstellerseitig angegebene Spannungsbereich liegt zwischen 3 und 8 Volt, die RC-C8 verträgt allerdings auch zwei 16340-Akkus mit einer Spannung von 8,4 Volt. Zum Test trat die Lampe komplett fokussiert in der hellsten Leuchtstufe mit einem 18650-Akku mit einer Kapazität von 2.400mAh an.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten zeigte das Luxmeter einen Wert von 8.500 Lux an.
Weitere Messergebnisse:
nach 5 Minuten: 7.900 Lux
nach 15 Minuten: 7.600 Lux
nach 30 Minuten: 7.300 Lux
nach 45 Minuten: 7.100 Lux
nach 60 Minuten: 7.100 Lux
nach 75 Minuten: 7.000 Lux
nach 90 Minuten: 7.000 Lux
nach 105 Minuten: 6.900 Lux
nach 120 Minuten: 6.600 Lux
nach 150 Minuten: 6.200 Lux
nach 180 Minuten: 5.500 Lux
Da die Lampe nach drei Stunden 30 Prozent ihrer ursprünglichen Leuchtkraft eingevüßt hatte (ausgehend vom Wert von 7.900 Lux, der nach fünf Minuten angezeigt wurde), folgte an dieser Stelle der Testabbruch. Der Akku wurde unmittelbar nach Entnahme noch mit 3,6 Volt gemessen, etwas mehr an Laufzeit bei abnehmender Leuchtstärke war also durchaus noch drin.
Fazit: Alles eine Frage des Maßstabs. Für eine Lampe, die gerade mal soviel kostet wie ein oder zwei hochwertige Akkus zum Betrieb derselben, ist die Regelung durchaus zufriedenstellend, und für eine Lampe, die als Einsteiger-, Zweit- oder Notfalllampe eingesetzt wird, allemal ausreichend. Da die Lampe über relativ wenig Leistung verfügt, tritt zu keinem Zeitpunkt ein Wärmeproblem auf.

Reflektor/Linse:
Statt eines Reflektors verfügt die RC-C8 über eine Plastiklinse, die samt Kopf vor- und zurückgedreht werden kann. Dadurch wird das Licht, je nach Einstellung, gestreut oder gebündelt. Als LED wurde eine nicht näher spezifizierte Cree XR-E verbaut.

Romisen RC-C8 004
Linse statt Reflektor. Durch Drehen des Lampenkopfs wird der Fokus verstellt.


Bedienung:
Durch einen Druck auf den Reverse-Clicky wird die Lampe eingeschaltet. Angegeben ist sie von Romisen mit 90 Lumen in der hellsten Stufe, in der die Lampe nach dem Einschalten immer startet und somit über kein Memory verfügt. Morsen und Momentlicht sind nicht möglich. Durch Antippen des Schalters werden die weiteren Stufen low und Strobe aktiviert. Der Schalter hat einen weichen bis mittelharten Druckpunkt und ist gut zu erreichen. Den hochwertigsten Eindruck macht er Schalter nicht gerade, wie er sich auf Dauer schlägt, kann nur ein Langzeittest zeigen.

Romisen RC-C8 005
Der Clicky ist nicht der besten einer, aber dafür wenigstens orange.

 

Romisen RC-C8 006
Innenansicht.


Beam:
“Mr.Donut” lässt grüßen. In allen Einstellungen produziert die RC-C8 jede Menge Ringe, was den einen mehr, den anderen weniger stören mag.

Romisen RC-C8 007
Auch von der Materialstärke her ist die RC-C8 eher ein “Leichtgewicht”.

 

Romisen RC-C8 008
Die RC-C8 (rechts) neben ihrem kleineren, aber etwas helleren Brüderchen, der RC29.


Resümee:
Mit der RC-C8 definiert Romisen die Fokussierbarkeit sicherlich nicht neu. Aber angesichts des günstigen Preises von knapp 15$ (Stand: September 2010) darf man von dieser Lampe auch keine Wunderdinge erwarten. Als Zweit- oder Notfal-Lampe dürfte die RC-C8 ihren Dienst über einen langen Zeitraum verlässlich erfüllen. Von daher geht das Preis-Leistungsverhältnis mehr als in Ordnung, zumal die Lampe sowohl mit herkömmlichen Batterien, NiMh-Akkus, LiIon-Akkus und Lithium-Batterien betrieben werden kann.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich: Romisen RC-C8 (angegeben mit 90 Lumen), Romisen RC29 (angegeben mit 100 Lumen), LED Lenser T7/P7 (angegeben mit 180 Lumen).

Romisen RC-C8 009
RC-C8 defokussiert

 

Romisen RC-C8 010
RC29 defokussiert

 

Romisen RC-C8 011
LED Lenser T7 defokussiert

 

Romisen RC-C8 012
Romisen RC-C8 fokussiert

 

Romisen RC-C8 013
Romisen RC29 fokussiert

 

Romisen RC-C8 014
LED Lenser T7 fokussiert

 

 

Videoreview – EagleTac P20A2

9. August, 2010 Keine Kommentare

Hallo,

hier nun also auch ein Videoreview zu der neuen EagleTac P20A2.

Hier geht es zum Textreview inkl. Datenblatt & Beamshots + schöne Bilderstrecke:  Hier klicken!

Vielen Dank an Mertrado-Shop Akkudo http://www.akkudo.de/ für die Bereitstellung der Lampe. Weitere Informationen finden sich auf der Herstellerseite www.eagletac.com.

Gruß derpilgerer