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Archiv für die Kategorie ‘Led Lampen mit 18650 Akkus’

Ferei M9

5. September, 2010 Lichtinsdunkel 2 Kommentare

Ferei M9 001
Die Ferei M9 liefert viel und vor allem gleichmäßiges Licht im erweiterten Nahbereich – eine ideale Lauflampe.

 

Ferei M9 002
Die Ferei M8. Bis aufs äußere Erscheinungsbild sind beide Lampen identisch.


Verpackung/Lieferumfang:
Lampe, Lanyard, Bedienungsanleitung, Test-Zertifikat, ausgeliefert in einem Pappkarton.

Ferei M9 003
Lieferumfang der M9.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 139 mm
Reflektoröffnung: 28 mm
Durchmesser Kopf: 34 mm
Durchmesser Tail: 26,5 mm
Gewicht: 113 g
Gewicht mit Akku: 163 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Loch in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Ein 18650-Akku sorgt für die nötige Power. Den Herstellerangaben zufolge liefert die Lampe 450 bis 900 Lumen bei einer Laufzeit von einer Stunde. Neben der High-Stufe gibt es noch “Mid” (50 %), “Mini” (10%) und “Blinking” (50%). Zum Test trat die Lampe in der höchsten Stufe, bestückt mit einem 2400mAh-Akku an.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten zeigte das Luxmeter 4.200 Lux.
Weitere Messergebnisse:
nach 10 Minuten: 3.900 Lux
nach 20 Minuten: 3.700 Lux
nach 30 Minuten: 3.600 Lux
nach 40 Minuten: 3.300 Lux
nach 50 Minuten: 2.600 Lux
nach 60 Minuten: 1.700 Lux
Fazit: Obwohl die Regelung nicht optimal ist, fällt der sichtbare Verlust an Helligkeit zumindest 40 Minuten lang kaum auf. Dann jedoch wird die Lampe merklich dunkler, und es wird Zeit, den Akku zu wechseln, obwohl die Lampe noch etwa eine halbe Stunde bei ständig nachlassender Leuchtkraft durchhält. Nach 75 Minuten macht die M9 durch Blinkzeichen darauf aufmerksam, dass der Akku spätestens jetzt gewechselt werden sollte. Selbiger hatte unmittelbar nach Entnahme noch eine Leerlaufspannung von 3,2 Volt – ein früherer Wechsel ist also im Sinne der Akkulebensdauer ratsam. Was beim Test auffiel, war eine merkliche Erwärmung vor allem des Lampenkopfs. Der zur Kühlung zugeschaltete Ventilator musste durchgängig auf höchster Stufe laufen. Die M9 hat beim Dauerbetrieb auf high ein Wärmeproblem – was allerdings bei einer Lampe dieser Größe, in der eine Multichip-LED verbaut wurde, zu erwarten war und nicht ungewöhnlich ist. Ohne Kühlung sollte die Lampe daher nicht über längere Zeit auf high betrieben werden.

Reflektor/Linse:
Für die Erleuchtung sorgt eine Cree-MC-E-LED. Verteilt wird das Licht über einen OP-Reflektor aus Aluminium, der hinter einer anti-reflex-beschichteten Glaslinse sitzt.

Ferei M9 004
Eine Multichip-LED von Cree macht richtig hell.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die M9 mit einem Reverse-Clicky mit weichem Druckpunkt. Beim Durchtasten werden nacheinander die Leuchtstufen hell-mittel-dunkel-Blinken erreicht. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und startet beim Einschalten in der Leuchtstufe, in der sie zuletzt ausgeschaltet wurde. Morsen und Momentlicht sind nicht möglich.

Ferei M9 005
“Innenansicht” des Schalters.


Beam:
Nur auf kürzeste Entfernungen setzt sich der Hotspot vom Spill ab. Schon ab wenigen Metern “verschwimmen” beide, wodurch die Lampe ein homogenes Lichtbild liefert und ein Areal von 30 bis 40 Metern gleichmäßig ausleuchtet.

Ferei M9 006
“White-wall-beamshot” der M9.


Resümee:
Die M9 ist hervorragend geeignet, um bei Nachtwanderungen den Weg gleichmäßig und hell auszuleuchten. Auch die Laufzeit auf höchster Stufe mit einer Akkuladung geht in Ordnung. Im Praxisbetrieb sollte man allerdings tunlichst vermeiden, die Lampe ohne Kühlung kontinuierlich auf high laufen zu lassen. Denn durch das handliche Format mit kleinem Lampenkopf kann die entstehende Wärme der LED nicht ausreichend abgeführt werden. Doch auch auf der mittleren Stufe liefert die M9 ein angenehmes und für die meisten Situationen ausreichend helles Lauflicht. Die Verarbeitung ist solide, somit geht auch der Preis von 59 Euro (Stand: September 2010) in Ordnung. In Deutschland erhältlich ist die Lampe unter www.taschenlampen-papst.de.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Ferei M9 007
Ferei M9 “Mini”

 

Ferei M9 008
Ferei M9 “Mid”

 

Ferei M9 009
Ferei M9 “High”

 

Ferei M9 010
Solarforce L2 MCE-Drop-in

 

Ferei M9 011
Fenix TK45 Turbo

Review Jaunt E7

23. Juli, 2010 Lichtinsdunkel 3 Kommentare

Jaunt E7 001
Die Jaunt E7 ist ein gutes Beispiel dafür, was man beim Bau einer Taschenlampe alles verkehrt machen kann.


Verpackung/Lieferumfang:

In einem stabilen Pappkarton sind neben der Lampe ein Holster, ein Lanyard, ein Ersatz-O-Ring und eine “VIP-Card” enthalten. Weiterhin finden sich im Karton noch ein Ladegerät und ein 18650-Akku, die beim Testmodell nicht enthalten waren.

Jaunt E7 002
Lieferumfang des Testmodells.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 137 mm
Reflektoröffnung: 28 mm
Durchmesser Kopf: 36 mm
Durchmesser Tail: 23,5 mm
Gewicht: 108 g
Gewicht mit Akku: 156 g
Anodisierung: HA II, die Ausführung könnte besser sein.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap und am Combatring.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Beim Auspacken fiel zunächst ein leichtes Klappern auf. Die Ursache war die Pill, die nicht richtig festgeschraubt war. Beim Festziehen fiel dann auf, dass die Platine mit der LED nur aufgelegt wurde und lediglich durch das Loch im Reflektor in Position gehalten wird. Der Combatring als Rollschutz und für die Haltung im Zigarrengriff ist fester Bestandteil des Lampenkörpers. Die Anodisierung ist, obwohl vom Hersteller als HA III angegeben, nur vom Typ II. An einigen winzigen Stellen kommt noch das Aluminium durch, hier wurde ein wenig schlampig gearbeitet. Ob man mit der “VIP-Card” an einem Gewinnspiel teilnehmen kann oder einen Logenplatz in der chinesischen Oper bekommt, entzieht sich meiner Kenntnis, da sie in chinesischer Sprache gehalten ist.

Jaunt E7 003
Zugeschaut und mitgebaut: Die Platine wurde einfach nur aufgelegt und festgelötet.

 

Jaunt E7 004
Durch das Loch im Reflektor wird die LED “zentriert”.

 

Jaunt E7 005
Der Ring für die Haltung im Zigarrengriff ist fester Bestandteil des Bodys.

 

Jaunt E7 006
Nur chinesische VIPs wissen, was mit dieser Karte anzufangen ist.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die Lampe mit einem 18650-Akku oder alternativ mit zwei CR123-Batterien. Laut Hersteller liefert sie in der hellsten Stufe 248 Lumen, was doch ein wenig gestrunzt ist, wie die Bilder weiter unten zeigen. Zum Test trat die Lampe in der hellsten Stufe an. Als Stromversorger diente ein 18650-Akku mit einer Kapazität von 2400mAh. Beim Einschalten zeigte das Luxmeter 9.700 Lux.
Praxistest Luxmessung:
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 9.000 Lux
nach 30 Minuten: 8.300 Lux
nach 45 Minuten: 6.900 Lux
nach 60 Minuten: 6.800 Lux
nach 75 Minuten: 6.400 Lux
nach 90 Minuten: 6.000 Lux
nach 105 Minuten: 5.800 Lux
nach 120 Minuten: 5.600 Lux
nach 150 Minuten: 5.500 Lux
nach 180 Minuten: 5.300 Lux
Nach vier Stunden zeigte das Luxmeter noch einen Wert von 3.100 Lux. Der Akku wurde nach Entnahme mit 3,61 Volt gemessen. Beim ersten Testlauf legte die Lampe nach 50 Minuten ein ungewöhnliches Verhalten an den Tag. Die Werte am Luxmeter kletterten um 600 Lux nach oben und lagen über dem nach 45 Minuten gemessenen Wert. Bei der Wiederholung des Tests mit einem anderen Akku gleicher Kapazität verhielt sich die Lampe “brav” und wurde nicht mitten im Test wieder heller. Bis zum Ende des Tests blieb die Differenz von 600 “Mehr-Lux” aus Versuch 1 gegenüber dem zweiten Testlauf konstant.
Fazit: Das Positive zuerst: Die Lampe hat kein Wärmeproblem. Auch beim Ausschalten des beim Test prophylaktisch zugeschalteten Ventilators über einen längeren Zeitraum wurde die Lampe nie mehr als handwarm. Was angesichts der Tatsache, dass die Lampe von Beginn der Laufzeit an kontinuierlich dunkler wird, nicht verwundert. Bereits nach 20 Minuten hat die E7 zehn, nach 45 Minuten fast 30 Prozent ihrer Ausgangshelligkeit eingebüßt. Nach 50 Minuten verhält sich die Lampe geregelt; ab diesem Zeitpunkt geht der Lichtabbau nur sehr langsam vonstatten.

Reflektor/Linse:
Die LED ist eine Cree 7090 XR-E Q5. Als Reflektor dient ein OP aus Aluminium, der hinter einer Glaslinse sitzt.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem leichtgängigen Forward-Clicky. Sie verfügt über fünf Leuchtstufen, die in der Reihenfolge high-medium-low-Strobe-SOS durchgeschaltet werden. Die Betonung liegt hier auf “Schalten”, denn eine Tastfunktion gibt es nicht. Um die nächste Leuchtstufe zu erreichen, muss der Clicky innerhalb von zwei Sekunden ganz durchgedrückt werden. Morsen und Momentlicht sind dadurch nicht möglich. Die Lampe hat keine Memory-Funktion und startet immer in der hellsten Leuchtstufe.

Jaunt E7 007
Die Bedienung ist ungewöhnlich, da der Schalter über keine Tastfunktion verfügt. Der Schalter selbst macht nicht den hochwertigsten Eindruck.


Beam:
Der Hotspot setzt sich mit einigen “Cree-Ringen” deutlich von Spill ab. Auf die Entfernung wird der Übergang fließender. Die Ausrichtung der Lampe liegt irgendwo zwischen “noch Fluter” und “leichtem Thrower”.

Jaunt E7 008
“White wall beamshot” der Jaunt E7.


Resümee:
Auch hier das Positive zuerst: Die Jaunt E7 macht vorne Licht, wenn man hinten draufdrückt. Doch angefangen mit Äußerlichkeiten wie der nicht gut ausgeführten Anodisierung über die LED-Einheit, die einfach nur “aufgelegt” ist bis hin zur fehlenden Regelung bzw. einer Regelung, die erst dann einsetzt, wenn man den Akku eigentlich bereits getauscht hat, wurde so ziemlich alles verkehrt gemacht. Erhältlich ist die Lampe für 44$. Auch, wenn Ladegerät und Akku in diesem Preis enthalten sind, ist das immer noch viel zu teuer. Qualitativ vergleichbare Lampen ohne jegliches Zubehör gibt es beim China-Dealer des Vertrauens bereits für 15 bis 20 Euro.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Das erste Bild zeigt die Jaunt E7 (angegeben mit 248 Lumen), das mittlere die EagleTac P20A2 (angegeben mit 230 Lumen). Ganz unten: Fenix TK11 R2 (angegeben mit 240 Lumen).

Jaunt E7 009

Jaunt E7 010

Jaunt E7 011

Review Olight M21 Warrior

16. Juli, 2010 Lichtinsdunkel 4 Kommentare

Olight M21 Warrior 001
Mit der M21 Warrior liefert Olight eine in allen Punkten gelungene Lampe mit SST-50-LED.

 

Verpackung/Lieferumfang:
Die Lampe wird in einem Kunststoffkoffer geliefert. Enthalten sind weiterhin zwei CR123-Batterien zum Betrieb, ein Holster, ein Lanyard, ein flacher Ring als Alternative zum vormontierten Combat-Ring, ein Batterierohr zur Verwendung der Lampe mit CR123-Batterien, Ersatz-O-Ringe, ein Ersatz-Tailcap-Gummi in weiß sowie eine Bedienungsanleitung (englisch).

Olight M21 Warrior 002
Lieferumfang im Kunststoffkoffer.

 

Olight M21 Warrior 003
Der Aufkleber an der Unterseite ist… nennen wir es mal… gewöhnungsbedürftig. Nutzer, die die Lampe nicht ausschließlich in Krisengebieten einsetzen, können ihn bei Bedarf auch abziehen.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 144 mm
Reflektoröffnung: 34 mm
Durchmesser Kopf: 40 mm
Durchmesser Tail: 25 mm
Gewicht: 120 g
Gewicht mit Akku: 168 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: ja, am Combat-Ring.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Besonderheiten: Der vormontierte Combat-Ring kann gegen einen flachen Ring ausgetauscht werden. Der Trageclip ist abnehmbar.

Olight M21 Warrior 004
Die Lampe mit flachem Ring und ohne Clip.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Als Stromversorger können zwei CR123-Batterien oder entsprechende Akkus, ein 18650-Akku oder ein 17670-Akku verwendet werden. Die Leuchtstufen werden von Olight mit 500 Lumen für vier Stunden, 80 Lumen für 18 Stunden und 20 Lumen für 30 Stunden angegeben. Zum Test trat die Lampe in der hellsten Leuchtstufe mit einem 18650-Akku mit einer Kapazität von 2400mAh an. Zur Kühlung der Lampe wurde während des Tests ein Ventilator zugeschaltet.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten wurden 6.700 Lux gemessen.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 6.700 Lux
nach 30 Minuten: 6.700 Lux
nach 45 Minuten: 6.700 Lux
nach 60 Minuten: 6.700 Lux
nach 75 Minuten: 6.700 Lux
Nach knapp 80 Minuten wurde das Licht dunkler. Innerhalb der nächsten zehn Minuten sank der Wert auf 4.600 Lux. Der Akku hatte nach Entnahme eine Leerlaufspannung von 3,5 Volt. Die Lampe gibt einem bei dunkler werdendem Licht also genug Zeit, den Akku zu wechseln. Ob die von Olight angegebene Laufzeit von vier Stunden aufs letzte Dahindümpeln der Lampe bezogen ist, weiß ich nicht. Und nur, um das herauszufinden, wollte ich den Akku nicht als Versuchskaninchen missbrauchen. Ohnehin ist es irrelevant, denn was will ich mit einer SST-50-Lampe, die irgendwann die Helligkeit einer Mini-Mag hat?
Fazit: Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Ist es Superman? Ist es eine Fenix? Nein, es ist die Olight M21 Warrior! Die Regelung ist fantastisch, die maximale Helligkeit wird bis zum Ende der sinnvoll nutzbaren Akkukapazität konstant gehalten. Ohne Kühlung wird die Lampe erwartungsgemäß deutlich warm. Im Praxisbetrieb reichen die Kühlung durch den Blutkreislauf und die Umgebungsluft beim Laufen aus, die Lampe auch über einen längeren Zeitraum in der höchsten Leuchtstufe zu betreiben.

Olight M21 Warrior 005
Das Röhrchen für den Batteriebetrieb. Beim Betrieb ohne Röhrchen klappern die Batterien ein wenig im Lampenkörper, was allerdings kaum auffällt.


Reflektor/Linse:
Eine Luminus SST-50-LED sorgt für Licht. Der Reflektor ist ein OP aus Aluminium, davor sitzt eine ultraklare Glaslinse.

Olight M21 Warrior 006
Reflektor und LED.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die M21 Warrior mit einem Forward-Clicky in der Tailcap, mit dem auch Momentlicht und Morsen möglich sind. Der Schalter hat einen weichen bis mittelharten Druckpunkt. Die verschiedenen Modi werden durch Lösen und Festdrehen des Lampenkopfs erreicht. Von Werk aus lief das Gewinde sehr “kratzig”, nach einer kleinen Fettung war dieses Problem behoben und sogar die Bedienung mit einer Hand möglich. Die Schaltreihenfolge ist low-medium-high-Strobe. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und schaltet in dem Modus wieder ein, in dem sie zuletzt ausgeschaltet wurde. Gegen unbeabsichtigtes Einschalten kann die Tailcap leicht gelöst werden. Das Holster der M21 Warrior ist einfach nur klasse. Es bietet nicht nur zwei kleine Außentaschen für Ersatzakkus; die Lampe kann sogar im Holster bedient werden.

Olight M21 Warrior 007
Die Tailcap.

 

Olight M21 Warrior 008
Die Lampe kann auch im Holster bedient werden.


Beam:
Der Hotspot geht ohne störende Ringe weich in den Sidespill über. Bereits ab einer Entfernung von wenigen Metern bietet die M21 Warrior eine gleichmäßige Ausleuchtung des erweiterten Nahbereichs.

Olight M21 Warrior 009
Der erweiterte Nahbereich wird gleichmäßig ausgeleuchtet.


Resümee:
Die Olight M21 Warrior ist ein starkes Stück Lampe. Verarbeitung, Haptik, Lichtausbeute und Regelung lassen keine Wünsche offen. Lediglich die mittlere Leuchtstufe hätte in meinen Augen ruhig ein wenig heller gewählt sein können. Aber das ist Meckern auf höchstem Niveau und gleichzeitig auch Geschmackssache. Der Preis von rund 95 Euro (Stand: Juli 2010) geht für eine Lampe dieser Klasse absolut in Ordnung. Weitere Infos finden sich auf der Herstellerseite www.olightworld.com. Die Lampe wurde freundlicherweise von www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt.

Olight M21 Warrior 010
Die einzelnen Komponenten der Lampe.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Olight M21 Warrior 011
M21 Warrior low

 

Olight M21 Warrior 012
M21 Warrior medium

 

Olight M21 Warrior 013
M21 Warrior high

 

Olight M21 Warrior 014
Lumapower Signature Tactical SST-50

 

Olight M21 Warrior 015
Ferei M9

 

Olight M21 Warrior 016
Olight M30

Review Taclights Coplite

Taclights Coplite 001
Nach der Patriot durchläuft heute eine weitere Lampe von Taclights, die Coplite, den Testparcours des Ausbilders.


Verpackung/Lieferumfang:
In einem stabilen Pappkarton wird die Lampe mit Holster, Lanyard und einem Datenblatt (englisch) ausgeliefert.

Taclights Coplite 002
Lieferumfang nicht nur für Polizisten.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 146 mm
Reflektoröffnung: 26 mm
Durchmesser Kopf: 34 mm
Durchmesser Tail: 30,5 mm
Gewicht: 136 g
Gewicht mit Akku: 182 g
Anodisierung: HA II, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nur bedingt.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: Beim Unterwassertest im Waschbecken (Ein- und Ausschalten, Durchschalten der Modi) drang Wasser in den Lampenkörper ein. Der Funktion tat das indes keinen Abbruch. Ein zweiter Versuch ohne Schaltvorgänge lieferte das gleiche Ergebnis. Auch als an der Tailcap nichts gedrückt oder gedreht wurde, drang Wasser in den Body ein. Die Testlampe ist an der Endkappe bzw. am Selektorring schlicht und einfach nicht ganz dicht. In den Lampenkopf drang kein Wasser ein.
Besonderheiten: Statt eines Clickys verfügt die Lampe über einen Mikroschalter. Die Gewinde wurden ebenfalls anodisiert und von Werk aus bereits ausreichend gefettet.

Taclights Coplite 003
Auch die Gewinde wurden anodisiert. Durch leichtes Lösen der Tailcap kann die Lampe so gegen versehentliches Einschalten gesichert werden.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die Coplite mit zwei CR123-Batterien oder einem 18650-Akku in einem Spannungsbereich von 3,7 bis 6 Volt. Der Betrieb mit zwei 3,7-Volt-Akkus ist also nicht möglich. Angegeben ist die Coplite mit 220 Lumen bei einer Laufzeit von 150 Minuten. Die Lumenangabe ist dezent übertrieben. Über den dunklen Modus macht Taclights keine Angaben. Ohne entsprechende Messausrüstung hier einen genauen Wert anzugeben, ist nicht möglich; der durch “Bouncing” festgestellte Wert dürfte zwischen 10 und 20 Lumen liegen. Zum Test trat die Lampe in der hellen Leuchtstufe mit einem 18650er-Akku mit 2400mAh an.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten zeigte das Luxmeter 6.700 Lux.
Weitere Messergebnisse:
nach 10 Minuten: 6.700 Lux
nach 20 Minuten: 6.500 Lux
nach 30 Minuten: 6.400 Lux
nach 40 Minuten: 6.200 Lux
nach 50 Minuten: 6.000 Lux
nach 60 Minuten: 5.900 Lux
nach 80 Minuten: 5.700 Lux
nach 100 Minuten: 5.400 Lux
nach 120 Minuten: 5.200 Lux
nach 140 Minuten: 5.100 Lux
nach 160 Minuten: 5.000 Lux
Nach 180 Minuten und weiterhin 5.000 Lux habe ich den Test abgebrochen und die Leerlaufspannung des Akkus gemessen. Unmittelbar nach Entnahme waren es 3,76 Volt, was einer Restkapazität zwischen 30 und 40 Prozent entspricht. Somit ist auch über die drei Stunden Dauerbetrieb hinaus noch für einige Zeit brauchbares Restlicht gegeben. Während des Betriebs war lediglich eine minimale Erwärmung übers gesamte Gehäuse feststellbar.
Fazit: Die Regelung der Coplite ist sicherlich nicht grandios, aber durchaus zufriedenstellend. Nach 30 Minuten im Dauerbetrieb liegt der Lichtverlust bei fünf, nach einer Stunde bei knapp über zehn Prozent. Im Praxisbetrieb ohne durchgängigen Betrieb in der hellen Stufe dürften somit lange Einsatzzeiten ohne Akkuwechsel erzielt werden. Ein Wärmeproblem war bei der Lampe nicht festzustellen.

Reflektor/Linse:
Hinter einer beschichteten Glaslinse verrichtet eine Cree XR-E-R2-LED ihre Dienste. Für die Lichtverteilung sorgt ein OP-Reflektor aus Aluminium.

Taclights Coplite 004
Dadurch, dass die Linse tief im Bezel sitzt, ist sie gut geschützt. Ein leicht texturierter Orange-Peel-Reflektor verteilt das Licht.


Bedienung:
Mittels eines Mikroschalters in der Tailcap wird die Coplite eingeschaltet. Der Schalter selbst ist relativ leichtgängig, aber dadurch, dass der Weg bis zum Druckpunkt, an dem er einrastet, relativ lang ist, war zumindest mir eine Einhandbedienung nur im Zigarrengriff möglich. Auf kurze Tastimpulse reagiert die Lampe sofort, Momentlicht und Morsen sind somit möglich. In der Mitte der Tailcap sitzt ein Selektorring, mit dem die drei Modi hell (Anschlagsstellung links), dunkel und schneller Strobe (Anschlagsstellung rechts) angewählt werden. Der Selektorring hat keine Rasterung; der dunkle Modus ist im Dunkeln dadurch nur nach Gefühl anwählbar.

Taclights Coplite 005
Die Tailcap. Der Selektorring hat ohne Rasterung lediglich links und rechts zwei Anschlagsstellungen; dazwischen liegt der dunkle Modus, der im Dunkeln nur nach Gefühl angewählt werden kann. Beim Testmodell drang durch die Tailcap Wasser ins Gehäuse ein – eindeutig suboptimal.


Beam:

Die Lampe erzeugt einen klar definierten Hotspot, der sich ohne störende Ringe vom Sidespill absetzt.

Taclights Coplite 006
Echte Cops sagen durch die Blume, dass man stehen bleiben soll, oder sie schießen. Das neckische Muster entsteht durch die Zacken des Bezels.


Resümee:
Die Taclichts Coplite ist eine gut verarbeitete Lampe mit eigenwilligem Design, die die, teilweise auch deutlich teurere, Konkzrrenz nicht fürchten muss. Die Regelung ist nicht “State of the art”, geht aber in Ordnung, und nicht nur Cops haben für lange Zeit immer noch ausreichend Licht. Nach drei Stunden Dauerbetrieb war die Helligkeit mittels Bouncing mit der Fenix LD20 auf high (mit angegebenen 94 Lumen) vergleichbar. Einziger Kritikpunkt ist der Selektorring, der über keine Rasterung verfügt und dadurch das Anwählen des dunklen Modus’ zur Gefühlssache macht. Dass der Selektorring bzw. das Clickygummi für die Undichtigkeit der Lampe verantwortlich ist, dürfte ein Einzelfall sein, da diese Tailcap auch bei anderen Taclights-Modellen Verwendung findet und solche Probleme dort nicht auftreten. Deutsche Cops würden sich über das Testmodell der Taclights Coplite als Dienstlampe auf jeden Fall freuen, es sei denn, sie arbeiten bei der Wasserschutzpolizei. In Deutschland ist die Lampe zum Preis von 59 Euro (Stand: Juni 2010) unter www.taschenlampen-papst.de zu beziehen, weitere Infos finden sich auf der Herstellerseite www.taclights.cn.

Taclights Coplite 007
Waschen, Legen, Föhnen, Zustechen, Scheiben einschlagen: Die Coplite ist auch für härtere Gangarten geeignet.

 

Taclights Coplite 008
Größenvergleich. Von links: Surefire 6P, Taclights Coplite, Fenix TK11.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 1 Sekunde bei Blende 4,8 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich: Die Fenix TK11 R2, die vom Lichtbild her ähnlich ist, aber mehr Spill liefert und einen Tick heller ist.

Taclights Coplite 009
Taclights Coplite

 

Taclights Coplite 010
Fenix TK11 R2

Review Ultrafire ZF 7370

Ultrafire ZF 7370 001

“Gut und billig” – mit diesem Slogan hat irgendwann mal eine Supermarktkette geworben. “Gar nicht mal so schlecht und billig” könnte der Slogan für die Ultrafire ZF 7370 sein.

 

Verpackung/Lieferumfang:
In einer Blisterverpackung sind die Lampe und zwei CR123A-Batterien zum Betrieb enthalten.

Ultrafire ZF 7370 002

Lieferumfang mit Batterien.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 161 mm
Reflektoröffnung: 46 mm
Durchmesser Kopf: 55 mm
Durchmesser Tail: 26 mm
Gewicht: 222 g
Gewicht mit Akku: 270 g
Anodisierung: HA II, gleichmäßige Ausführung.
Tailstand: nur auf geraden Flächen.
Rollschutz: nur bedingt.
Löcher für Lanyard: nein
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Die Lampe verfügt über einen Selektorring zur Anwahl der Helligkeitsstufen. Die Verarbeitung wirkt insgesamt nicht sonderlich hochwertig. Die LED sitzt nicht zentriert, bei der Anodisierung des Bodys hat das Gewinde zur der Tailcap ebenfalls ungewollt ein wenig Farbe mitbekommen. Der Clicky hört sich beim Einschalten wenig vertrauenerweckend an. Auf den Grund gehen konnte ich dem nicht, denn obwohl innen zwei Aussparungen für den Einsatz eines Werkzeugs vorhanden sind, gelang es mir nicht, den Clicky gewaltfrei zu öffnen. O-Ringe sind an allen dichtungsrelevanten Stellen vorhanden.

Ultrafire ZF 7370 003

So arbeitet der Anodisiermeister kurz vor Feierabend.

Ultrafire ZF 7370 004

Orange als Warnfarbe? Der Clicky hört sich beim Drücken ziemlich billig an.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Gespeist wird die ZF 7370 von zwei CR123A-Batterien oder alternativ von einem 18650-Akku. Angegeben ist die Lampe vom Hersteller mit 200 Lumen in der hellsten Stufe. Neben dieser Stufe stehen noch eine Medium-Stufe (50%), eine Low-Stufe (25%), ein Blinkmodus und ein SOS-Modus zur Verfügung. Der Test erfolgte in der hellsten Stufe bei Verwendung eines 18650-Akkus mit 2400mAh.
Praxistest Luxmessung:
Unmittelbar nach dem Einschalten zeigte das Luxmeter 12.300 Lux. Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 12.300 Lux
nach 30 Minuten: 12.000 Lux
nach 45 Minuten: 11.400 Lux
nach 60 Minuten: 10.900 Lux
nach 75 Minuten: 10.500 Lux
nach 90 Minuten: 10.200 Lux
nach 105 Minuten: 10.100 Lux
nach 120 Minuten: 9.900 Lux
nach 135 Minuten: 9.500 Lux
nach 150 Minuten: 8.800 Lux
Innerhalb der nächsten 15 Minuten sank der Wert auf 6.700 Lux, mit stetig fallender Tendenz. Nach drei Stunden wurde der Test bei 3.600 Lux abgebrochen. Der Akku wurde unmittelbar nach Entnahme noch mit 3,20 Volt gemessen. In den dunkleren Stufen reicht das Restlicht noch für lange Zeit aus, um den Weg zu finden. Während des Tests war nach 20 Minuten eine leichte Erwärmung am Gehäuse feststellbar. Da die Lampe auf einem Stativ befestigt war und somit ohne jegliche Kühlung, wurde prophylaktisch in regelmäßigen Abständen eine Kühlung durch einen Modellbau-Ventilator zugeschaltet. Im Praxisbetrieb dürfte die Lampe problemlos über längere Zeit auf der höchsten Stufe betrieben werden können.
Fazit: Die Regelung der Lampe ist nicht das Nonplusultra, aber durchaus zufriedenstellend. Nach einer Stunde im Dauerbetrieb auf der hellsten Stufe hat die Ultrafire gerade mal zehn, nach zwei Stunden zwanzig Prozent ihrer Ausgangshelligkeit eingebüßt.

 

Reflektor/Linse:
Für Licht sorgt eine Cree XR-E Q5-LED. Der Reflektor ist ein leicht texturierter OP, die Frontlinse besteht aus Glas.

Ultrafire ZF 7370 005

Durch den silbernen Combat-Ring ist die Linse gut geschützt.

 

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Reverse-Clicky, mit dem auch Morsen möglich ist. Der Schalter ist gut zu erreichen und hat einen weichen bis mittelharten Druckpunkt. Die Anwahl der Helligkeitsstufen erfolgt über einen Selektorring unterhalb des Lampenkopfs. In der Anschlagsstellung links ist die hellste Leuchtstufe aktiviert. Dreht man den Selektorring nach rechts, folgen die Stufen “medium”, “low”, “Blinken” (schneller Wechsel zwischen Strobe und Blinken) sowie “SOS” in der Anschlagsstellung rechts. Der Selektorring rastet in allen Helligkeitsstufen sicher ein, ein ungewolltes Verstellen wird dadurch ausgeschlossen.

Ultrafire ZF 7370 006

Die Helligkeitsstufen werden mit dem Selektorring eingestellt.

 

Beam:
Der Hotspot setzt sich weich vom Sidespill ab. Im Verhältnis zur Größe des Gesamtbeams ist er relativ klein. Das bleibt auch auf die Entfernung so. Die Lampe kann als Lauflampe eingesetzt werden, kann aber auch zum Einsatz kommen, wenn es mal ein paar Meter mehr sein dürfen. Von der Ausrichtung her tendiert die Ultrafire eher in Richtung Thrower, bedingt durch den OP-Reflektor allerdings ohne störende Ringe im Beam.

Ultrafire ZF 7370 007

low

Ultrafire ZF 7370 008

medium

Ultrafire ZF 7370 009

high

 

Resümee:
Die ZF 7370 ist eine der besseren Lampen, die unter dem Ultrafire-Label angeboten werden. Auch, wenn die Verarbeitung nicht hochwertig ist, erfüllt die Lampe zuverlässig ihre Dienste. Ein möglicher Schwachpunkt könnte der Clicky sein, der sich beim Schalten ziemlich “billig” anhört. Ob auch er auf Dauer zuverlässig seine Dienste verrichtet, kann nur ein Langzeittest zeigen. Ansonsten gibt es nichts zu meckern. Die Leuchtstufen sind sinnvoll gewählt und gut einzustellen, die Regelung geht in Ordnung, genauso wie die Laufzeit, und die Lampe ist im Nah- und Fernbereich einsetzbar. Der Preis von knapp über 30 US-Dollar (Stand: Juni 2010) ist durchaus angemessen.

 

Der Outdoor-Beamshot wurde mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 aufgenommen.

Ultrafire ZF 7370 010

Review Taclights Patriot

Taclights Patriot 001

Die Patriot ist das Flaggschiff des chinesischen Herstellers Taclights. Bis auf den doofen militärischen Namen handelt es sich dabei um eine gelungene MCE-Lampe mit exzellenten Thrower-Qualitäten.

 

Verpackung/Lieferumfang:
Pappkarton, Lampe. Mehr nicht.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 198 mm
Reflektoröffnung: 61 mm
Durchmesser Kopf: 76 mm
Durchmesser Tail: 49 mm
Gewicht: 508 g
Gewicht mit Akkus: 602 g
Anodisierung: HA III, gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nur bedingt.
Löcher für Lanyard: ja, Loch in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Mikroschalter zum Durchschalten der Modi. Auffällig ist der große Kopf mit tiefem Reflektor.

Taclights Patriot 002

“Unterdimensioniert” kann man diesen Kopf nun wirklich nicht nennen.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Zwei 18650-Akkus oder alternativ 4 CR123A-Batterien versorgen die Lampe mit Strom. Die Betriebsspannung liegt zwischen 7,4 und 12 Volt. Laut Hersteller soll die Lampe auf der hellsten Stufe 800 Lumen für 100 Minuten liefern. Der Laufzeittest erfolgte in der hellsten Stufe mit zwei 18650er-Akkus mit einer Kapazität von 2500mAh.
Praxistest Luxmessung:
Unmittelbar nach dem Einschalten wurden 21.800 Lux gemessen. Nach fünf Minuten lag der Wert bei 21.200 Lux
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 20.700 Lux
nach 30 Minuten: 20.700 Lux
nach 45 Minuten: 20.700 Lux
nach 60 Minuten: 20.700 Lux
nach 75 Minuten: 20.700 Lux
nach 90 Minuten: 20.700 Lux
Nach 95 Minuten begann die Lampe, schnell herunterzuregeln und zu flackern, als Zeichen, dass ein Akkuwechsel ansteht. Die Akkus wurden unmittelbar nach Entnahme mit 3,22 und 3,13 Volt gemessen. Auf der dunkelsten Stufe kann die Patriot anschließend noch einige Zeit genutzt werden, plötzlich im Dunkeln steht man mit ihr nicht.
Während des Betriebs war lediglich eine leichte Erwärmung der Lampe feststellbar. Ein Wärmeproblem scheint die Patriot nicht zu kennen. Dennoch wurde rein prophylaktisch in kurzen Intervallen eine Kühlung durch einen Modellbau-Ventilator zugeschaltet.
Fazit: Die Regelung der Lampe funktioniert über die gesamte Laufzeit ausgezeichnet. Lediglich zu Beginn der Laufzeit büßt die Lampe 1000 Lux ein, was allerdings gerade mal fünf Prozent ihrer maximalen Helligkeit ausmacht.

Taclights Patriot 003

Die Akkus sind nebeneinander angeordnet.

 

 

Reflektor/Linse:
Hinter einer Glaslinse sitzen ein OP-Reflektor und eine Cree-MCE-LED.

Taclights Patriot 004

Vorderansicht des Patrioten.

 

Taclights Patriot 005

Kopf und Reflektor.

 

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Patriot mit einem Forward-Clicky. Morsen ist mit der Lampe nicht möglich, da sie beim nächsten Druck auf den Clicky ausgeschaltet wird und beim übernächsten Druck in den nächsten Modus wechselt. Falls man in Krisengebieten von der Truppe getrennt werden sollte, kann man den Kameraden folglich nicht mitteilen, dass man Wasser benötigt oder im afghanischen Autokino gerade ein toller Streifen läuft. Die Schaltreihenfolge ist high-aus-medium-aus-low-aus-Strobe-aus-SOS-aus. Die Umschaltung erfolgt über einen Mikroschalter, der einen weichen bis mittelharten Druckpunkt hat und trotz der Größe/Dicke der Lampe sehr angenehm zu schalten ist. Die Lampe ist ein wenig kopflastig, dennoch liegt sie gut in der Hand.

Taclights Patriot 006

Der Schalter ist in der Tailcap versekt. Leider liegt zwischen den verschiedenen Helligkeitsstufen immer die “Aus-Stufe”.

 

Beam:
Der Hotspot setzt sich auf kurze Distanzen ohne störende Ringe weich vom Sidespill ab. Das bleibt auch auf die Entfernung so. Die Lampe liefert ausreichend hellen Sidespill, dabei ist das Lichtbild nicht so ausgewogen, wie man es von den meisten MCE-Lampen gewohnt ist. Ihre Stärke spielt die Patriot auf die Entfernung aus. Sie hat keine Probleme, mit guten Single-LED-Throwern mitzuhalten, ganz im Gegenteil: Auf weite Entfernungen wird ein viel größerer Bereich hell ausgeleuchtet. Die “White-Wall-Beamshots” zeigen die Patriot auf high, medium und low.

Taclights Patriot 007

Taclights Patriot 008

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Resümee:
Der Name ist sch… …on gewöhnungsbedürftig, die Lampe dafür umso besser. Die Taclights Patriot ist ein waschechter MCE-Thrower, der gleichzeitig in den gut gewählten niedrigeren Leuchtstufen auch als Lauflampe Verwendung finden kann. Nicht gut gelöst ist das Schaltkonzept. Zwischen den einzelnen Leuchtstufen muss man immer über “Aus” gehen. Strobe und SOS sollten meiner Meinung nach, gerade angesichts dieser Tatsache, im UI versteckt sein oder ganz weggelassen werden. Wer beispielsweise aus der mittleren Stufe auf high wechseln möchte, hat eine regelrechte Schaltorgie vor sich. Eine Memory-Funktion hat die Patriot nicht, sie startet immer im hellsten Modus, was angesichts des Schaltkonzepts sicherlich einen Vorteil darstellt. Die Verarbeitung ist hochwertig und kann ohne Schwierigkeiten mit den Produkten der “namhaften” Konkurrenz mithalten. Erhältlich ist die Lampe unter www.taschenlampen-papst.de zu einem Preis von 159 Euro (Stand: Mai 2010). Zur Verfügung gestellt wurde die Patriot freundlicherweise von Taclights. (www.taclights.cn).

Taclights Patriot 010

Größenvergleich: Olight M30 mit Verlängerung, Taclights Patriot.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 aufgenommen. Als Vergleich: Olight M30 als MCE-Lampe, Raidfire Spear (OP) als “Semi-Thrower” und Eastward YJ XGR2 als Thrower (alle auf höchster Leuchtstufe).

Taclights Patriot 011

Olight M30

 

Taclights Patriot 012

Edgetac Raidfire Spear OP

 

Taclights Patriot 013

Eastward YJ XGR2

 

Taclights Patriot 014

Taclights Patriot high

 

Taclights Patriot 015

Taclights Patriot medium

 

Taclights Patriot 016

Taclights Patriot low

Review Fenix TK12 R5

Fenix TK12 R5 001

Nicht nur Fans der TK10 oder der TK11 werden auch an der Fenix TK12 R5 Gefallen finden – es ist eine Lampe für (fast) alle Situationen.

 

Verpackung/Lieferumfang:
Neben der Lampe sind in der Fenix-typischen Verpackung ein Lanyard, ein Holster, eine Ersatz-Gummikappe für den Clicky, Ersatz-O-Ringe, ein Trageclip, eine Bedienungsanleitung (englisch) und eine Garantiekarte enthalten.

Fenix TK12 R5 002

Lieferumfang der TK12.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 138 mm
Reflektoröffnung: 24,5 mm
Durchmesser Kopf: 34 mm
Durchmesser Tail: 25,5 mm
Gewicht: 124 g
Gewicht mit Akku: 172 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja, mit Combat-Ring und/oder Trageclip.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap und am Combat-Ring.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: abnehmbarer Combat-Ring, abnehmbarer Gürtelclip. Die Lampe verfügt über mehrere Modi und Leuchtstufen, die durch Drehen des Lampenkopfs angewählt werden können.

Fenix TK12 R5 003

Die TK12 mit montiertem Clip und Combat-Ring.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Angegeben ist die Lampe mit 280 Lumen im hellen und 65 Lumen im dunkleren Modus. Betrieben werden kann die TK12 R5 wahlweise mit einem 18650er-Akku oder zwei CR123-Batterien. Der Test erfolgte im hellen Modus mit einem 18650-Akku mit einer Kapazität von 2400 mAh.
Praxistest Luxmessung:
beim Einschalten: 7000 Lux
nach 10 Minuten: 6900 Lux
nach 20 Minuten: 6800 Lux
nach 40 Minuten: 6800 Lux
nach 60 Minuten: 6800 Lux
nach 80 Minuten: 6800 Lux
nach 100 Minuten: 6700 Lux
nach 120 Minuten: 6700 Lux
nach 140 Minuten: 6700 Lux
Innerhalb der folgenden zehn Minuten sank der Wert bis auf 4500 Lux, Tendenz: langsam weiter fallend. Das Restlicht reicht problemlos noch für 20 bis 30 Minuten aus, um den Weg zu erleuchten, ohne dass der Akku an die Grenze zum kritischen Bereich getrieben wird.
Fazit: Die TK12 R5 verfügt über eine ausgezeichnete Regelung, bei der die Helligkeit fast über die gesamte Laufzeit konstant bleibt. Erst nach mehr als zwei Stunden wird das Licht langsam schwächer, ohne dass die Lampe Einen anschließend ohne Vorwarnung im Dunkeln stehen lässt.
Eine deutliche Erwärmung im Dauerbetrieb war zwar festzustellen, allerdings war die Lampe zur Messung auch auf einem Stativ befestigt und wurde nicht bewegt. Aus diesem Grund erfolgte eine regelmäßige Kühlung durch einen Modellbau-Ventilator. Im Praxisbetrieb dürfte bereits die Umgebungsluft beim Laufen, respektive die “Blutkühlung” genügen, um die Lampe ausreichend zu kühlen, zumal die Wärmeentwicklung beim Test deutlich unter der vieler Lampen mit ähnlicher Lichtleistung lag.

Reflektor/Linse:
Hinter einer Anti-Reflex-beschichteten Glaslinse leuchtet eine Cree XP-G R5-LED. Der Reflektor besteht aus Aluminium, die Ausführung ist Orange Peel.

Fenix TK12 R5 004

Frontansicht.

Bedienung:
Mit einem taktischen Forward-Clicky wird die Lampe eingeschaltet. Der Clicky ist gut zu erreichen und hat einen weichen Druckpunkt, der das Einschalten ohne Kraftaufwand ermöglicht.
Die Lampe verfügt über drei Modi. Im von Fenix mit “Default mode” bezeichneten Modus stehen zwei Leuchtstufen zur Verfügung. Eine helle, die mit 280 Lumen angegeben ist und eine dunkle mit angegebenen 65 Lumen. Bei festgezogenem Lampenkopf ist die helle Stufe aktiviert. Durch Lösen des Lampenkopfs erreicht man die dunklere Leuchtstufe. Dieser Modus entspricht dem (einzigen) der TK11/TK10. Die beiden Zusatzmodi der TK12 werden angewählt, indem man den Lampenkopf bei eingeschalteter Lampe in schneller Folge zweimal löst und wieder festzieht, bzw. bei gelöstem Lampenkopf festzieht-löst-festzieht. Auf den “Default mode” folgt der “Hunting mode”, in dem es die Leuchtstufen “hell” (bei festgezogenem Kopf) und “Strobe” (bei gelöstem Kopf) gibt. Der dritte Modus, von Fenix “Camping mode” genannt, bietet laut Hersteller 120 Lumen bei festgedrehtem und 11 Lumen bei gelöstem Lampenkopf.
Ein unbeabsichtigter Wechsel der Modi ist durch das Bedienkonzept, bei dem sowohl die Anwahl der Modi als auch das Umschalten innerhalb der Modi durch Festdrehen und Lösen des Lampenkopfs geschieht, zwar möglich, im Praxisbetrieb aber nahezu ausgeschlossen.

Beam:
Ein definierter Hotspot setzt sich ohne störende Ringe vom Spill ab. Bereits ab wenigen Metern liefert die Lampe ein homogenes Lichtbild und leuchtet eine Fläche von 20 bis 30 Metern gleichmäßig aus.

Fenix TK12 R5 005

Ein OP-Reflektor sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung. Künftig wird die Lampe laut Fenix nur noch mit SMO-Reflektor ausgeliefert. Aufgrund der Charakteristik des verwendeten LED-Typs dürfte das Lichtbild damit immer noch homogen sein, bei etwas höherer Reichweite.

TK12 R5 vs TK11 R2:
Rein äußerlich wirkt die TK12, die 2,5 Zentimeter länger ist als die TK11, im direkten Vergleich weniger kantig. Auch die “inneren Werte” unterscheiden sich. Durch die Verwendung der Cree XP-G-R5-LED ist die TK12 R5 heller und leuchtet einen größeren Bereich gleichmäßig aus, während die TK11 R2 eine höhere Reichweite hat. Der Hotspot der TK12 ist größer, sie ist von der Lichtfarbe her neutraler, und im “Hell-dunkel-Modus” ist das “Low” der TK12 erheblich dunkler und blendet auf kürzeste Distanzen weniger. In der Bildserie ist links immer die TK12 zu sehen.

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Fenix TK12 R5 010

Resümee:
Zunächst war ich ob des Bedienkonzepts der Lampe etwas skeptisch. Drei Modi, die durch Hin- und Herdrehen des Lampenkopfs angewählt werden, während die unterschiedlichen Leuchtstufen innerhalb der Modi ebenfalls durch Drehen angewählt werden – kann das funktionieren?
Es kann, und zwar richtig gut. Ich liebe meine TK11 (und hoffe, dass sie gerade nicht mitliest), aber die TK12 gefällt mir noch wesentlich besser. Sie ist quasi eine TK11 mit Zusatzmodi, die zum Lesen, zum Leuchten in Innenräumen, oder durch die Strobe-Funktion auch als Warnlampe nahezu jedes Einsatzgebiet abdeckt. In der Regel wird man einen Modus favorisieren, der meistens aktiviert ist. Wenn man den Modus wechseln möchte, geht das im Praxisbetrieb schnell und unkompliziert; ein versehentlicher Wechsel in einen anderen Modus ist nahezu ausgeschlossen. Regelung, Laufzeit, geringe Wärmeentwicklung, Verarbeitung, Handhabung – all das macht die TK12 R5 zu einer rundum gelungenen Lampe, bei der auch der Preis von rund 75 Euro (Stand: Mai 2010) stimmt. Weitere Infos finden sich unter www.fenixlight.com. Zu Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Flashlightshop (www.flashlightshop.de).

Die Outdoor-Beamshots wurden mit Blende 4 und einer Belichtungszeit von 2 Sekunden aufgenommen. Das obere Bild zeigt die TK12, unten zum Vergleich die TK11, beide auf High.

Fenix TK12 R5 011

Fenix TK12 R5 012

Review Lumapower Signature Tactical Edition

Lumapower Signature Tactical 001

Mit der Lumapower Signature hat die Signature Tactical Edition gerade mal noch den Namen und das Bedienkonzept gemein.

Lumapower Signature Tactical 002

Die original Signature…

Lumapower Signature Tactical 003

…und die Signature Tactical Edition.

Lumapower Signature Tactical 004

Mit Teleforce Head bestückt, ist die Lampe knapp 1,2 Zentimeter länger als mit dem OP-Reflektor-Kopf.

 

Verpackung/Lieferumfang:
In der Lumapower-typischen Verpackung sind neben der Lampe mit OP-Reflektor ein zweiter Kopf mit SMO-Reflektor (Teleforce Head), Ersatz-O-Ringe, ein Ersatzgummi für die Tailcap, zwei Holster und eine Bedienungsanleitung (englisch) enthalten.

Lumapower Signature Tactical 005

Mit diesem Zubehör wird die Lampe geliefert.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 134,5 mm
Länge mit Teleforce Head: 146 mm
Reflektoröffnung: 20 mm
Reflektoröffnung Teleforce Head: 21,5 mm
Durchmesser Kopf: 27,5 mm
Durchmesser Kopf Teleforce Head: 27,8 mm
Durchmesser Tail: 26 mm
Gewicht: 82 g
Gewicht mit Teleforce Head: 91 g
Gewicht mit Akku: 128 g
Gewicht mit Teleforce Head und Akku: 137 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: seitlicher Schalter zum Durchschalten der Modi, abnehmbarer Trageclip, zweiter Kopf und zwei Lanyards im Lieferumfang enthalten. Der Teleforce Head, der für eine größere Reichweite ausgelegt ist, ist tiefer und mit einem SMO-Reflektor ausgestattet. Gegen unbeabsichtigtes Einschalten der Lampe kann die Tailcap leicht gelöst werden.

Lumapower Signature Tactical 006

Der Trageclip kann nach Abschrauben von Tailcap und Combat-Ring ohne “Kratzgefahr” nach hinten abgezogen werden.

Lumapower Signature Tactical 007

Serienmäßig montierter Kopf mit OP-Reflektor.

Lumapower Signature Tactical 008

Der SMO-Reflektor im Teleforce Head ist ein gutes Stück tiefer.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Die Lampe ist für eine Betriebsspannung von 2,5 bis 8,4 Volt ausgelegt. Betrieben wird sie mit einem 18650-Akku oder wahlweise zwei CR123-Batterien. Alternativ können auch ein 17670-, ein 17650- oder zwei 16340-Akkus verwendet werden. Die höchste Leuchtstufe, von Lumapower mit “Ultra” bezeichnet, ist beim Betrieb mit einem 18650-Akku mit 280 Lumen bei einer Laufzeit von 210 Minuten bis auf 50 Prozent der Lichtleistung angegeben. Zum Test standen zwei Modelle, eins in Schwarz, eins in Silber, zu Verfügung, wobei das silberne Modell mit dem Teleforce Head bestückt wurde. Der Test erfolgte mit letzterem auf höchster Stufe bei Verwendung eines 18650er-Akkus mit 2400 mAh. Der Hersteller selbst warnt davor, die Lampe länger als 15 Minuten am Stück im Ultra-Modus zu betreiben. (Überhitzungsgefahr). Deshalb erfolgte während des Tests eine Konstantkühlung durch einen Modellbauventilator.
Praxistest Luxmessung:
Unmittelbar nach dem Einschalten wurden 9.000 Lux gemessen.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 8.600 Lux
nach 30 Minuten: 8.500 Lux
nach 60 Minuten: 8.500 Lux
nach 90 Minuten: 8.000 Lux
nach 120 Minuten: 7.600 Lux
nach 150 Minuten: 6.000 Lux
nach 180 Minuten: 2.100 Lux, Abbruch des Tests. Unmittelbar nach Entnahme hatte der Akku noch eine Spannung von 3,16 Volt, kein Grund zur Panik also.
Fazit: Die Lampe ist über die ersten zwei Stunden nicht überragend, aber insgesamt doch gut geregelt. Danach allerdings sinken die Werte schnell. Ein Wärmeproblem im Praxisbetrieb dürfte nur dann auftreten, wenn die Lampe im hellsten Modus über eine längere Zeit ohne jegliche Kühlung (wie etwa die “Luftkühlung” beim Laufen oder die Kühlung durch den Blutkreislauf) betrieben wird. Dennoch: Wenn schon der Hersteller einräumt, dass thermische Probleme auftreten können, sollte man die Wärmeentwicklung gut beobachten und gegebenenfalls auf “high” schalten. Dieses Problem dürfte im täglichen Leben aber eher theoretischer Natur sein, denn auch die High-Stufe macht bereits ausreichend hell.

Reflektor/Linse:
Eine Cree XR-E R2-LED sorgt für die Erleuchtung. Beide Reflektoren bestehen aus Aluminium, beide Köpfe verfügen über eine beschichtete Glaslinse.

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Ansicht des werksseitig montierten OP-Reflektor-Kopfs von vorne.

Bedienung:
Ein taktischer Forward-Clicky sorgt beim Antippen für Moment- oder beim Durchdrücken für Dauerlicht. Die Helligkeitsstufen werden mit einem seitlichen Schalter unterhalb des Lampenkopfs angewählt. Beide Bedienelemente sind gut erreichbar und haben einen weichen (seitlicher Schalter) und mittelharten (Clicky) Druckpunkt. Wer die “herkömmliche” Taschenlampenhaltung bevorzugt, hat den Daumen automatisch auf dem Schalter unterhalb des Lampenkopfs liegen. In der taktischen Fausthaltung ist sogar eine Einhandbedienung möglich, bei der der kleine Finger das Durchschalten der Helligkeitsstufen übernimmt (oder bei Riesenpranken der Ringfinger). Die Schaltreihenfolge ist ultra-high-medium-low-strobe. Die Lampe startet immer in der zuletzt gewählten Einstellung.

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Mit dem seitlichen Schalter werden die einzelnen Stufen durchgeschaltet.

Lumapower Signature Tactical 011

Das silberne Modell ist werksseitig mit einem nachleuchtenden Schaltergummi bestückt, bei der Ausführung in schwarz liegt dieses der Verpackung bei.

Beam:
Mit OP-Reflektor-Kopf bestückt, geht der Spot weich in den Sidespill über. Auf eine Entfernung von 25 bis 30 Meter wird ein großer Bereich gleichmäßig ausgeleuchtet. Mit SMO-Reflektor (Teleforce Head) ist der Beam zunächst mal potthässlich. Ein greller Hotspot geht, von einigen Ringen abgegrenzt, in den Spill über, der im Randbereich erneut mehrere Ringe aufweist. Doch gemach: Was zählt, ist laut einer alten Fußballerweisheit bekanntlich “auffm Platz”. Und hier macht der Teleforce Head eine ausgezeichnete Figur. Zwar ist der gesamte Beam deutlich kleiner als der beim Betrieb mit dem OP-Reflektor-Kopf, aber auch hier liefert die Lampe ein ausgewogenes Lichtbild mit einer Reichweite, die man so einer kleinen Lampe kaum zugetraut hätte. Mein erster Eindruck: Nicht zu glauben, dass das tatsächlich die gleiche Lampe ist!
Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 aufgenommen.

Lumapower Signature Tactical 012

Beamshot an der weißen Wand. Links im Bild das Modell mit Teleforce Head.

Lumapower Signature Tactical 013

Lichtbild mit Teleforce Head.

Lumapower Signature Tactical 014

Lichtbild mit OP-Reflektor-Kopf.

Lumapower Signature Tactical 015

Zum Vergleich: Lichtbild der Original-Signature mit Teleforce Head. Auch an Helligkeit haben die neuen Modelle zugelegt.

Resümee:
Mit der Weiterentwicklung der Signature ist Lumapower ein Volltreffer gelungen. Die Signature Tactical Edition bietet bereits mit dem werksseitig montierten Kopf mit OP-Reflektor vielseitige Einsatzmöglichkeiten, die durch Verwendung des Teleforce Heads noch erweitert werden. Da der Kopf als Ganzes gewechselt wird, kann man innerhalb weniger Sekunden zwischen zwei völlig unterschiedlichen Leuchtcharakteristiken auswählen. Obwohl die Lampe nach etwas mehr als 120 Minuten deutlich herunterregelt, kann sich die Gesamtlaufzeit sehen lassen. Mit einer Akkuladung kommt man somit lange aus. Und gemäß dem Motto “Wenn schon, denn schon” hat Lumapower für die unterschiedlichen Lampengrößen auch zwei unterschiedliche Holster beigelegt. Bei einem Preis von 79 Euro für die schwarze und 84 Euro für die silberne Ausführung (Stand: April 2010) ist die Lampe jeden Cent wert. Die Lampen wurden freundlicherweise von Lumapower (www.lumapower.com) und Taschenlampen-Papst (www.taschenlampen-papst.de) zur Verfügung gestellt.

Lumapower Signature Tactical 016

“Signature Tactical on ice”. Nicht nur hier,…

Lumapower Signature Tactical 017

…auch im Eiswasser macht die Lampe eine gute Figur.

Lumapower Signature Tactical 018

Review Taclights Behemoth C12

Taclights Behemoth C12 001

Mit der Behemoth C12 kommt diesmal eine Lampe des relativ unbekannten chinesischen Herstellers Taclights auf den Prüfstand, die im Nah- und Fernbereich einsetzbar ist.

 

Zuerst wird nicht etwa der Lampe, sondern ihrem Namen auf den Grund gegangen. Was sich anhört wie ein Mittel gegen Blähungen, klärt sich spätestens beim Besuch eines bekannten Online-Wörterbuchs. Zitat: “Behemoth ist der Name eines Ungeheuers der jüdisch-christlichen Mythologie.”
Kann die Lampe ihrem Namen gerecht werden, oder ist sie doch eher ungeheuerlich?

 

Verpackung und Lieferumfang:
Die Behemoth wird in einem stabilen Pappkarton geliefert. Erhältlich ist sie in zwei Ausführungen: Als C12 (Lieferumfang: Lampe und Bedienungsanleitung) und als C12R (Lieferumfang: Lampe, Bedienungsanleitung, zwei 18650-Akkus, Ladegerät.)

Taclights Behemoth C12 002

Lieferumfang der Behemoth C12.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 234 mm
Reflektoröffnung: 44,5 mm
Durchmesser Kopf: 52 mm
Durchmesser Tail: 30,5 mm
Gewicht: 281 g
Gewicht mit Akkus: 377 g
Anodisierung: HA II, gleichmäßige Ausführung.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja
Löcher für Lanyard: nein.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Die Anwahl der Modi erfolgt über einen Selektorring an der Tailcap. Ein- und ausgeschaltet wird die Behemoth über einen Clicky mit Mikroschalter.
Erster Eindruck:
Positiv fiel zunächst auf, dass alle Gewinde bereits ab Werk ausreichend gefettet sind. Negativ fiel auf, dass sich beim Ab- und Festschraubens des Lampenkopfs ein kleines Stück des O-Rings am Body löste. Dies ist nicht der Qualität des Rings geschuldet, sondern der Tatsache, dass er etwas zu dick ist und vom Lampenkopf beim Zuschrauben in Richtung Lampenkörper gedrückt wird. Ersatz-O-Ringe wurden leider nicht mitgeliefert, doch gemäß dem Motto “Die Welt gehört den Mutigen” musste das Ungeheuer den Unterwassertest eben so bestehen. Ergebnis: Nach mehrmaligem Ein- und Ausschalten und Durchschalten der Modi drang kein Wasser in die Lampe ein.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die C12 in einem Arbeitsbereich von 7,4 bis 12 Volt mit zwei 18650-Akkus oder vier CR123A-Batterien. Laut Hersteller liefert sie in der hellen Stufe 650 Lumen bei einer Laufzeit von 100 Minuten. Über den dunkleren Modus macht der Hersteller keine Angaben, sondern charakterisiert ihn als “target illumination”, zur Ausleuchtung größerer Flächen im Nahbereich. Der Praxistest erfolgte in der hellen Stufe, die Lampe wurde dabei mit zwei 18650er-Akkus mit einer Kapazität von 2500 mAh betrieben.
Praxistest Luxmessung:
Direkt nach dem Einschalten zeigte das Luxmeter 20.100 Lux Weitere Messergebnisse:
nach 5 Minuten: 19.200 Lux
nach 10 Minuten: 18.900 Lux
Nach 20 Minuten und angezeigten 18.900 Lux wurde die Behemoth spürbar warm. Da der Testlauf bei fest montierter Lampe ohne jegliche Kühlung stattfand, wurde eine konstante Kühlung in Form eines kleinen Modellbau-Ventilators installiert. Anschließend blieben die Lux-Werte bis zum Ende der Laufzeit nahezu konstant.
nach 30 Minuten: 18.900 Lux
nach 40 Minuten: 18 800 Lux
nach 50 Minuten: 18.700 Lux
nach 60 Minuten: 18.900 Lux
nach 70 Minuten: 18.900 Lux
nach 75 Minuten: 19.300 Lux
nach 80 Minuten: 18.300 Lux
Innerhalb der nächsten Minuten fiel der Wert kontinuierlich. Nach 85 Minuten zeigte das Luxmeter noch 12.200 Lux, Tendenz: schnell weiter fallend. Nach 90 Minuten wurde der Test bei 7.400 Lux abgebrochen. Die verwendeten Akkus wurden unmittelbar nach Entnahme noch mit knapp unter 3V gemessen. Kein Grund zur Besorgnis, aber auch kein Freifahrtschein, sie noch wesentlich länger zu verwenden, wenn das Licht dunkler wird.
Fazit: Bis auf die ersten Akkuspitzen bekommt der Treiber der Lampe die Akkus schnell in den Griff. Die Helligkeit wird, bei leichter Kühlung, über den gesamten Testzeitraum fast kontinuierlich gleichbleibend gehalten. Die zugeschaltete Kühlung durch den Modellbau-Ventilator lässt aus meiner Sicht nicht wirklich auf ein gravierendes Wärmeproblem der Lampe schließen, denn beim Einsatz draußen wird die Lampe schließlich durch die Umgebungsluft beim Laufen und den eigenen Blutkreislauf gekühlt. Sicher – ohne jegliche Kühlung gibt es ein Wärmeproblem, aber das ist im Vergleich zu den meisten mir bekannten Lampen mit MCE-Emitter als eher gering einzustufen.

Reflektor/Linse:
Zum Einsatz kommt eine Cree-Multichip-LED, die hinter einer Glaslinse sitzt. Als Reflektor wird ein OP verwendet.

Taclights Behemoth C12 003

Eine Cree MC-E sorgt für Licht.

Bedienung:
Mittels eines Mikroschalters wird die Lampe ein- und ausgeschaltet. Dieser Schalter ist taktischer Natur, Momentlicht und Morsen sind problemlos mit einer Hand möglich. Doch da der Schaltweg bis zum eigentlichen Punkt, an dem der Schalter einrastet, relativ weit und der Druckpunkt sehr hart ist, war – zumindest mir – eine Einhandbedienung nicht möglich. Ist die Lampe einmal eingeschaltet, können die drei Modi in der taktischen Fausthaltung auch mit einer Hand angewählt werden. Dies geschieht über einen Selektorring an der Tailcap. Dreht man den Ring nach links, gibt das Ungeheuer seine geballte Leuchtkraft preis. Ein Stückchen weiter rechts liegt der “Low-Modus”, und in der Endstellung ganz rechts erreicht man den Strobe-Modus. Leider ist der Selektorring stufenlos verstellbar. Somit erfolgt keine spürbare Rückmeldung, in welchem Modus man sich gerade befindet, außer in den Endstellungen. Bei Tageslicht bereitet das keine sonderlichen Probleme, doch falls man die Lampe im Dunkeln in der “Low”-Stufe einschalten möchte, gerät dieser Versuch zum Lotteriespiel, sofern die Lampe nicht zuletzt in ebendiesem Modus ausgeschaltet wurde.

Taclights Behemoth C12 004

Der Selektorring (mit Schräubchen) hat keine Rasterung.

Beam:
Auf kürzeste Entfernungen setzt sich ein klar definierter Hotspot durch eine dunklere Corona vom Sidespill ab. Bereits ab wenigen Metern Entfernung zeigt die Lampe, dass sie ihren Namen zu recht trägt. Sie leuchtet einen großen Bereich gleichmäßig aus und erzielt dabei gleichzeitig eine gute Reichweite, wobei der Schwerpunkt eher in Richtung Fluter geht.

Taclights Behemoth C12 005

“White-wall-Beamshot” des Ungeheuers.

Resümee:
Insgesamt macht die Taclights Behemoth C12 einen mehr als ordentlichen Eindruck. Die Lichtleistung ist beeindruckend, dabei ist die Lampe immer noch handlich. An einigen Stellen allerdings ist Nachbesserung angesagt. (zu dicker O-Ring an der Verbindung Body/Kopf, keine Ersatz-O-Ringe, Druckpunkt des Clickys, Selektorring). Nicht, dass das Gesamtpaket schlechter wäre als bei manch anderen Fabrikaten, aber gerade ein noch unbekannter Hersteller sollte verstärkt darauf achten, dass es eben noch einen Tick besser ist. Zu beziehen sein wird die Lampe in Deutschland voraussichtlich ab Mai/Juni 2010 unter www.taschenlampen-papst.de, weitere Infos gibt es auf der Herstellerseite www.taclights.cn. Der Preis für die Lampe wird voraussichtlich bei 129 Euro (Stand: April 2010) liegen. Zu Verfügung gestellt wurde das Ungeheuer freundlicherweise von Taclights.

Taclights Behemoth C12 006

Größe ist immer ein relativer Begriff. Die Taclights Behemoth im Vergleich mit der Olight M30, der Raidfire Spear, der Fenix TK11…

Taclights Behemoth C12 007

…und der Led Lenser X21.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 aufgenommen. Das erste Bild zeigt als Vergleich die Olight M30 auf hellster Stufe, Bild 2 die Behemoth auf high, Bild 3 die Behemoth auf low. Wie auf Bild 2 zu sehen ist, “überstrahlt” die Behemoth im Spot sogar, was nicht dem Eindruck des menschlichen Auges entspricht. Hier hätte ich kürzer belichten müssen – ein Phänomen, das bei der eigentlich bewährten Einstellung bisher nur bei der Led Lenser X21 aufgetreten ist.

Taclights Behemoth C12 008

Taclights Behemoth C12 009

Taclights Behemoth C12 010

Review Ferei W 150

Ferei W150 001

Nein, fahren kann sie nicht, aber als “Anlasser” fungiert bei der Ferei W 150 statt eines gewöhnlichen Clickys ein Magnetschalter.

 

Verpackung und Lieferumfang:
Neben der Lampe sind in einem stabilen Karton noch ein Holster, ein Lanyard und eine Bedienungsanleitung enthalten.

Ferei W150 002

Lieferumfang der W 150.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 147,5 mm
Reflektoröffnung: 23,5 mm
Durchmesser Kopf: 36 mm
Durchmesser Tail: 30 mm
Gewicht: 181 g
Gewicht mit Akku: 228 g
Anodisierung: HA III, gleichmäßig und sauber ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja, durch den Ring, unter dem der Magnetschalter sitzt.
Löcher für Lanyard: ja
wasserdicht: bis 150 Meter.
Besonderheiten: Ausgewiesen ist die Lampe als Tauchlampe, wodurch sich auch die Verwendung des Magnetschalters erklärt. Ein Clicky würde dem Wasserdruck in einiger Tiefe nicht standhalten. Der Magnetschalter sitzt zwischen Lampenkörper und Lampenkopf. Die Linse ist einige Millimeter im Bezel versenkt und somit gut geschützt.

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An der Endkappe kann das Lanyard befestigt werden.

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Die Frontlinse ist gut geschützt.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Die Lampe wird wahlweise mit einem 18650-Akku oder 2 CR123-Batterien betrieben und soll laut Hersteller 180 Lumen Lichtleistung für drei Stunden liefern. Testergebnis: Mit einem 2400mAh-Akku bleibt die Helligkeit für zwei Stunden nahezu konstant. Anschließend geht die W 150 in einen Sparmodus, in dem sie für eine Viertelstunde ein etwas dunkleres Licht liefert. Dann tut sie durch Blinkzeichen kund, dass die Akkukapazität sich dem Ende zuneigt und der Akku baldigst gewechselt werden sollte (allerdings vielleicht nicht gerade in 150 Metern Wassertiefe). Ohne Akkuwechsel wird sie kontinuierlich dunkler, und nach weiteren 20 Minuten ist dann endgültig Ende im Gelände, oder unter Wasser: Schluss im Fluss. Der Test erfolgte mit einem geschützten Akku, mit einem ungeschützten sollte die Lampe nicht bis zum Dahindümpeln betrieben werden.

 

Reflektor/Linse:
Eine Cree Q5-LED verteilt ihr Licht mittels eines OP-Reflektors aus Aluminium. Die Frontlinse besteht aus Glas. Für eine gleichmäßige Ausleuchtung ist der Reflektor stark texturiert.

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Für Licht sorgt eine Cree 7090 XR-E-Q5-LED.

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Für ein gleichmäßiges Lichtbild ist die “Orangenhaut” stark ausgeprägt.

 

Bedienung:
Über einen Magnetdrehschalter zwischen Kopf und Body wird die Lampe ein- und ausgeschaltet. Der Schalter ist leichtgängig genug, um die Lampe in der “klassischen” Haltung mit einer Hand ein- und auszuschalten und schwergängig genug, damit sie sich nicht von selbst ein- oder ausschaltet. In der taktischen Fausthaltung ist die Einhandbedienung zwar schwierig, aber nicht unmöglich.

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Mit einem Ringmagnetschalter wird die Lampe ein- und ausgeschaltet.

 

Beam:
Der Hotspot geht weich in den Spill über. Bereits ab wenigen Metern ist die Gesamtausleuchtung recht homogen. Von der Charakteristik her tendiert die Lampe in Richtung Fluter.

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“White-wall-Beamshot” der W 150.

 

Resümee:
Durch die Verwendung eines Magnetschalters vermeidet auch jemand, der mit der Lampe nicht tauchen möchte, das Problem eines möglichen Clicky-Verschleißes. Mit einer Laufzeit von mehr als zwei Stunden im Dauerbetrieb liegt die Lampe im besseren Durchschnitt. Für den normalen “Straßenbetrieb” wäre eine zweite, dunklere Leuchtstufe wünschenswert; ob die allerdings beim Tauchen sinnvoll ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Anodisierung wurde gut und gleichmäßig ausgeführt, wie auch die Lasergravur von Markennamen und Seriennummer. Lediglich die rote Farbe im “Ferei”-Schriftzug nutzt sich ziemlich schnell ab. Angesichts der guten Verarbeitung sind die 49 Euro für die Ferei W 150 (Stand: März 2010) sicherlich nicht zu teuer. Weitere Infos gibt es auf der Herstellerseite www.ferei.com. In Deutschland ist die Lampe unter www.taschenlampen-papst.de erhältlich. Bereit gestellt wurde die Testlampe freundlicherweise von Ferei.

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Ob im Bach, Fluss oder Meer: Wasser kann der Lampe nichts anhaben.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 aufgenommen. Die beiden orangenen Reflektoren sind 20 bzw. 40 Meter entfernt, der rote 60 Meter, der weiße 70 Meter. Da es im Wald nach 70 Metern steil bergab geht, können in den Bildern nur die Beamcharakteristiken, nicht aber die tatsächlich möglichen Reichweiten dargestellt werden. Als Vergleichslampen dienen drei Lampen, die werksseitig ebenfalls mit 180 Lumen angegeben sind: die Fenix LD 20, die Fenix P1D Q5 und die Led Lenser P7.

BeamFerei W150

Ferei W 150

BeamFenix LD20

Fenix LD 20

BeamFenix P1D Q5

Fenix P1D Q5

BeamLEDLenser P7

Led Lenser P7 (fast komplett fokussiert)