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Archiv für die Kategorie ‘P4 / Q5 / R2 LED Lampen’

XENO E15 V2

16. Juni, 2011 Keine Kommentare

Dieser Review befasst sich mit der Xeno E15 V2. Diese Lampe zähle ich zu der Kategorie EDC Taschenlampe (Every Day Carry).   Von der Marke Xeno hatte ich bis mich dieser Testkandidat erreichte noch nichts gehört.

Verpackung und Lieferumfang

Die Xeno E15 kam in einer Metalbox  mit Pappüberwurf verpackt an.   Auch als Geschenkverpackung macht die Dose schon einen guten Eindruck. Nach dem Öffnen setzte sich die positive Überraschung über den Inhalt weiter fort.


Die Verpackung macht einen wertigen ersten Eindruck

Der Lieferumfang war

- Taschenlampe Xeno E15
- Erweiterungs Tube für 2x AA
- Diffusorzylinder
- Lanyard / Handschlaufe
- Ersatzschalter
- 2 Ersatzdichtungsringe
- Anleitung/ Garantie (englisch/ chinesich)

Der Packungsinhalt

Technische Daten

Die Xeno E15 ist wie oben schon geschrieben in die Kategorie der EDC-Lampen einzuordnen. Von der Größe und dem Gewicht unterscheidet sie sich kaum von den billigen Modellen aus China. Aber in Bezug  Qualität und Verarbeitung ist sie um Welten besser als die Billiglampen.
Nun zu den einzeln Eckdaten:

Ausführung Länge Durchmesser Gewicht
ohne Batterie mit Batterie
1x AA 9,7 cm 2,1 cm 54 g 80 g
1x AA mit Diffusor 17 ,0 cm 2,4 cm 68 g 94 g
2x AA 14,7 cm 2,1 cm 69 g 121 g
2x AA mit Diffusor 22,0 cm 2,4 cm 83 g 135 g

Der  Body ist vollständig aus Aluminium gefertigt und mit einer Anodisierung versehen die gleichmäßig ausgeführt wurde. Bei der Anodisierung handelt es sich um einer Anodisierung vom Typ 3 in Gun Gray. Auch die Gewinde sind mit anodisiert worden. Einen Rollschutz gibt es bei der Lampe keinen. Ein Tailstand ist auch bei aufgeschraubter Erweiterung und Diffusor problemlos und stabil möglich.  Am Tailcap ist die Möglichkeit gegeben ein Lanyard / Handschlaufe zu befestigen.

Die Gewinde der Lampe sind sauber geschnitten und lassen sich leicht und gleichmäßig schrauben. Die Gewinde (auch die der Erweiterung) sind  mit einer Dichtung von 2 O-Ringen versehen. Die Dichtung zur Glasscheibe und der Schaltergummi sind aus nachleuchtendem (grün) Material gefertigt.

Laut Hersteller ist das Gehäuse wasserdicht. Es wird eine Wasserdichtigkeit von 10m angegeben. Das Dichtungskonzept macht einen guten Eindruck, die Schwachstelle für eindringendes Wasser sehe im Bereich des Schalters sollte er unter Wasser betätigt werden. Leider ist weder auf der Website noch auf dem “Beipackzettel” eine Information vermerkt nach welchem Standard die Wasserdichtigkeit ermittelt wurde.

Stromversorgung und Laufzeit

Die Xeno E15 wieder ein wahrer „Allesfresser“ in Bezug auf die möglichen Ennergiequellen

Mögliche Batterien / Akkus:

- Alkaline AA 1,5V (1x oder 2x)
- NiMH AA- Akku 1,2V (z.B. Eneloop) (1x oder 2x)
- Li-Ion Akku 14500 3,7V (TrustFire protectetd) (1x)

Im Test haben alle 3 Sorten von Energielieferanten problemlos gepaßt, auch der protected Li-Ion Akku hatte aufgrund seiner etwas größeren Länge keine Probleme.

Folgende Laufzeiten sind vom Hersteller angegeben:
1x AA-Akku  (2600mAh)
HIGH-Modus:  1 Stunde, MID-Modus 4 Stunden, LOW-Modus 20 Stunden
2x AA-Akku  (2600mAh)
HIGH-Modus:  1 Stunde, MID-Modus 8 Stunden, LOW-Modus 50 Stunden
1x 14500-Akku  (750mAh)
HIGH-Modus:  1 Stunde, MID-Modus 2 Stunden, LOW-Modus 5 Stunden.


die möglichen Ausbaukombiantionen

Der Praxistest ergab mit einem Eneloop-Akku (1.900mAh) im High-Modus eine Laufzeit von  0:51 Stunden, danach wechselte die Lampe in den LOW-Modus. Der Akku hatte direkt nach der Entnahme eine Restsspannung von 0,75 V.  Bis zum Umschalten blieb die Helligkeit  nahezu konstant.

Im LOW- und MID-Modus ist an der Taschenlampe keine nennenswerte Erwärmung festzustellen. Im HIGH-Modus wird die Lampe nach etwa 10 Minuten Handwarm Nach etwa 15 Minuten ohne Kühlung ist die maximale Temperatur erreicht. Die Temperaur ist  allerdings nur so hoch das die Lampe mit „Blutkühlung“ auf Körpertemeratur gehalten werden kann.  Die Wärme verteilt sich relativ gleichmäßig auf das gesamte Gehäuse, wobei der Lampenkopf etwas wärmer ist.

Die elektronische Reglung arbeitet sehr gut und liefert über den gesamten Zeitraum eine annähernd gleichbleibende Helligkeit (- 100Lux). Die Elektronik ist lautlos, kein Pfeifen wie bei Billiglampen ist zu hören.

 

Reflektor und Linse

Die Linse aus gehärtetem Glas gefertigt. Das Reflektormaterial konnte ich nicht bestimmen da der Lampenkopf nicht demontierbar ist. Von der Ansicht her scheint der Reflektor aber aus  Kunststoff gefertigt zu sein. Die LED ist beim Testkandidaten  sauber im OP-Reflektor zentriert.  Als LED-Typ kommt bei Testkanidaten eine eine CREE XP-G- 1B R5 LED zum Einsatz. Die Lampe ist laut Herstellerwebsite auch mit  folgenden alternativen LEDs gefertigt:
CREE  XP-G 3C R5  (Neutral weiß) CREE XP-E 7B Q3 (warm weiß)


OP Reflektor

Bedienung

Über den Schalter in der Tailcap wird die Taschenlampe ein- und ausgeschaltet. Der Schalter ist als Reversed Clicky ausgelegt.  Ein Morsen ist mit dieser Lampe nicht möglich da der Clicky auch als Moduschalter dient.  Die Xeno E15  startet immer im MID-Modus (länger als 3 Sekunden ausgeschaltet), wenn der Clicky nochmals betätigt wechselt die Lampe in den LOW Modus, ein weiterer Click und man gelangt in den HIGH-Modus.
Der Start im MID-Modus macht Sinn, da diese beleuchtungsstufe für den Großteil der Einsätze der optimalste ist

Der Schalter ist gut zu erreichen und hat einen relativ weichen Druckwiderstand. Beim Betätigen fühlt er sich aber teilweise etwas schwammig an. Dies liegt daran das die Schalterkappe im Gegensatz zu den meisten Lampen nicht texturiert ist.
Das Gehäuse und die Batterieerweiterung sind mit einer Riffelung versehen die der Hand im trockenen wie auch im nassen Zustand einen guten Grip liefert.


Die Riffelung des Gehäuses bietet guten Grip


Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

Die Lampe ist als Flooder ausgelegt.  Die Leuchtweite beträgt im
- HIGH-Modus  60m
- MID-Modus  40m
-LOW-Modus  15m

Der HIGH-Modus  macht einen guten Eindruck und leuchtet im Arbeitsbereich ordentlich aus. Im MID-Modus ist die Lampe in ihrem Element. Die Helligkeit reicht aus um den direkten Weg vor sich gut auszuleuchten und hat eine brauchbare Leuchtdauer. Die Helligkeit im LOW-Modus reicht gerade so aus den direkten Bereich vor den Füßen auszuleuchten.  Als Notlicht mit langer Leuchtdauer ist dieser Modus optimal.

Die Ausleuchtung ist  durchgängig hell, ab einer Entfernung von etwa 1 m entsteht aber in der Mitte ein etwas dunklerer Punkt der von einem helleren Ring umgeben ist.  Dieser Effekt tritt bei allen Leuchtstufen auf. Auf dem Foto unten ist der Effekt zu erkennen.
Beim Ausleuchten eines Weges ist das weniger störend, aber wenn man die Lampe als Arbeitslampe nutzt stört dieser Helligkeitsunterscheid doch etwas.

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

Batterie / Akku HIGH MID LOW
1x Alkaline AA 1450 Lux 570 Lux 60 Lux
1x Eneloop AA 1450 Lux 570 Lux 60 Lux
1x 14500 Akku 2470 Lux 1780 Lux 620 Lux
2x Alkaline AA 1930 Lux 760 Lux 310 Lux
2x Eneloop AA 1930 Lux 570 Lux 310 Lux

Die Werte wurden mit frisch geladenen Akkus  bzw. neuer Alkaline Batterie gemessen.

Was  auffällt ist die geringere Helligkeit mit 2x Eneloop im Vergleich zu den Alkaline Batterien. Dies scheint bei der Regelelektronik so programmiert zu sein, ich habe diese Messung mit insgesamt 4  Enneloop-Akkus und allen mögliche Konstellationen probiert und das Ergebnis was immer gleich.

Reflektor- und Leuchtstrecke

Die Xeno E15 V2  hat sich auf meiner neuen Indoor-Reflektorteststrecke erstaunlich gut geschlagen. Mit diesen Werten für eine Flood-Lampe hatte ich nicht gerechnet.

Modus Reflektorsichtbarkeit Objektsichtbarkeit
HIGH 60 m 30 m
MID 40 m 15 m
LOW 15 m 5-6m


Leuchtstrecke XENO E13 V2 HIGH,  MID, LOW (ISO 100 Blende 11 Belichtung 4 Sekunden)

mitgeliefertes Zubehör

Die Batterieerweiterung und der Diffusor sind praktische Zubehörteile, besonders der Diffusor hat mir gut gefallen wenn man die Lampe z.B. als Zeltlaterne beim Campen nutzen möchte.
Was ich vermisst habe ist eine Gürteltasche oder einen Gürtelclip für die Lampe. Ich persönlich habe meine EDC-Lampe immer am Gürtel befestigt.

Praxistest

Für den Alltagsgebrauch eine gute , solide Taschenlampen. Die Ausleuchtung von Feld – und Waldwegen ist schon im MID-Modus ausreichend, der HIGH-Modus leuchtet auf etwa 30m eine große Fläche hell aus. Für den normalen Nachtspaziergang  und im Haushalt stellt die Lampe eine brauchbare Lichtleitung für die meisten Fälle bereit.

Für Geocaching (besonders Nachtcaches) ist die Xeno E15  relativ gut geeignet. Die Lichtleistung im MID-Modus reicht normal aus um Reflektoren sicher zu finden ohne die im näheren Umfeld zu überstrahlen. Die Laufzeit in diesem Modus ermöglicht einen Nachtcache mit 1 Batterie . Wenn mal etwas mehr Licht benötig wird ist der HIGH-Modus ausreichend. Der 100m – Reflektor meiner Outdoor-Teststrecke (3×3 cm) ist im HIGH-Modus gut erkennbar, im MID-Modus erkennt man „irgendwas reflektierendes“. Im LOW-Modus  reicht die Helligkeit aus um Hinweise zu lesen ohne das die Nachtsicht zu stark beeinträchtigt wird.  Die Laufzeiten mit der Batterieerweiterung sollten auch für ausgedehnte Caches ausreichend sein.  Es wird zwar wegen der fehlenden Reichweite einige Nicht-Caches geben die man mit der Lampe nicht lösen kann, aber für einen normalen reicht die Lichtleistung völlig aus.

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Xeno E15 V2  ist eine China-Taschenlampe die eine gute Verarbeitung bietet.  Die solide Verarbeitung sollte für ein langes Leben der Lampe sorgen. Das breite Spektrum an einsetzbaren Energielieferanten macht diese Lampe  als Notfalllicht (Li-ION Akku / Batterie), wie auch als „Jackentaschenlampe“ (NiMH-Akku oder Alkaline) einsetzbar. Was mir persönlich im Lieferumfang fehlt ist eine Gürteltasche oder ein Gürtelclip . Die Xeno E15  V2 ist im Augenblick (Juni 2011) für 52-59 EUR im Onlinehandel zu erwerben.
Der Preis ist zwar für eine EDC relativ hoch, aber in Relation zu dem was man geboten bekommt akzeptabel.
Der Beipackzettel ist leider etwas knapp gehalten in Bezug auf die Normen wonach die Werte vom Hersteller ermittelt wurden. Gerade in Bezug auf die Wasserdichtigkeit wäre es interessant zu wissen ob diese nur für kurzfristiges untertauchen oder dauerhaftes untertauchen gilt.

Die Lampe wurde für den Test freundlicherweise von www.Taschenlampen-Papst.de zur Verfügung gestellt.


Größenvergleich: Ultrafire C3, XENO E15 V2, Lumintop P1A, Trustfire S-A2

Kurzwertung:

Positiv:
- Verarbeitung
- Lichtleistung, Leuchtcharakteristik, Leuchtmodi
- vielseitige Energiequellen (Alkaline AA, NiMH-Akku, LI-ION-Akku)
- Lieferumfang (Verpackung, Diffusor, Batterieerweiterung)

Neutral:
-  relativ hoher Preis (dank Preis-Leistungsverhältnis aber akzeptabel)

Negativ:
- Ausleuchtung (Schatten- und “Hell-Ring” im Spot)
- Lieferumfang (fehlende Gürteltasche / Gürtelclip)
- Anleitung ohne Informationen zu den Normen (Wasserdichtigkeit)

 

Bilderstrecke Sunree M60

8. Dezember, 2010 Keine Kommentare

Hallo,

dank JoFrie habe ich mal wieder ein Testexemplar bekommen. Die Sunree M60 Stirnlampe. Das besondere an der Lampe ist das sie mit zwei LEDs ausgestattet ist. Eine mit Reflektor und einem ähnlichem Lichtbild dem einer LD20(Q5), bezüglich Spill zu Hotspot Verhältnis und außerdem besitzt die Lampe noch eine Led ohne herkömmlichen Reflektor, deren Abstrahlcharakteristik der Zebralights ohne Reflektor ähnelt.

Leider funktionieren beide LEDs nicht gleichzeitig sondern immer nur jeweils eine.

Weiterhin auffälig ist das die Led mit Reflektor als Q3, ich gehe mal von einer XR E Q3 aus und die Reflektorlose als  Q5-5A, davon auszugehen ebenfalls XR E Q5-5A, daherkommen.

Die Q3 ist deutlich wärmer als die Q5 und hat eine angenehme Lichtfarbe. Da ich nur Coolwhite Lampen besitze ist es schwer die Lichtfarbe mit anderne Modellen zu vergleichen. Jedoch ist meine Nachttischlampe bedeutend wärmer ;-)

LED:
-1*Cree Q3 5A
-1*Cree Q5
Energieversorgung:
-2AA
Gewicht:
- 129 g ohne Batterien/Akkus
Forward current:
Q5:
Superhigh: 960mA
High: 630mA
low: 30mA
Q3:
Superhigh 960mA
high: 860mA
mid: 380mA
low: 30mA

(gemessen mit minderwertigem Multimeter und mit 2 Eneloops betrieben, soll der Vergleichbarkeit der Lichtmodi dienen)

So kam die Lampe bei mir an

So wird die Stirnlampe ausgeliefert.

Blister

Blick in den aufgeschnittenen Blister.

Kopfband

Kopfband mit Überkopfband, letzteres ist nicht drigend notwendig gibt aber zusätzlich Halt.

Batteriefach

Gut zu erkennen das die Schraube des Batteriefachs sehr dünn ausfällt.

Eneloops

Leider passen in die Camo-Version der Lampe keine Eneloopzellen, aber dank -jha- ist mir bekannt das sie in die weiße Version tadellos reinpassen.

Kontakte

Blick auf den Deckel des Batteriefachs, die Kontakte könnten besser sein. Einen richtigen Verpolungsschutz gibt es nicht, allerdings passt der Deckel aufgrund der Ausbuchtung (rechts im Bild) nur auf eine Art auf das Batteriefach. Wenn man aber die Akkus falsch herum einsetzt hilft das nichts ;-)

Modi & LaufzeitenKurz und bündig auf einen Blick alle Modi und Laufzeiten in der Bedienungsanleitung. Leider ist die Modewahl mal wieder nicht optimal. SOS brauchen die wenigsten und wenn man es einbaut dann bitte doch so das man nicht immer drüberschalten muss. Auch die Superhigh Modi hätte man sich sparen können, denn 1 min lang (die nebenbei auch nie erreicht wird, weil die Lampe vorher runterregelt) ein bisschen mehr Licht ist eher uninteressant.

Taster

Der Taster fühlt sich in punkto Druckpunkt ganz gut an. Die Stirnlampe wird durch durckdrücken des Tasters eingeschaltet und startet entweder mit der Flood oder der Throw LED. Welche an geht ist dadurch bedingt welche als letztes an war. Also wird man immer zu 50% daneben liegen wenn man eine bestimmte LED braucht. Taster drücken-> An Flood -> drücken -> Aus -> drücken -> An Throw. Durch die Modi schaltet man durch antippen des Tasters. Beides ist mit Handschuhen möglich.

Led

Hier ein Blick auf die beiden LEDs. Links im Bild die Floodled (Q5), rechts im Bild Throwled (Q3). Leider ein klarer Contrapunkt das hierbei 2 verschiedene Lichtfarben gewählt wurden, links coolwhite, rechts neutralwhite. Vorallem so nah beieinander fällt der Unterschied besonders auf.

Kühllöcher

Die Löcher unten und die Schlitze oben und an der Seite dienen der Kühlung der LED. Ein Metallgehäuse hätte zwar bessere Wärmeleiteigenschaften aber auch deutlich mehr Gewicht als Plastik.

Neigung

Man kann die Lampe um 90° nach unten neigen. Somit durchaus genug um alles im Blick zu haben oder die Blendung der Mitmenschen zu verringern ;-)

IPX 6

Die Lampe ist nach IPX 6 gegen Wasser geschützt. Dies entspricht einem Wasserstrahl aber eben leider nicht einem Tauchgang. Allerdings ergab der Test unter dem Wasserhahn das die IPX 6 trotz der Löcher zur Kühlung erreicht wird, auch ein Wasserstrahl von unten gegen die Luftlöcher machte der Lampe nichts aus. Regensicher ist sie damit sicherlich.

Floodled

Abstrahlcharakteristik der Floodled (coolwhite)

Throwled

Abstrahlcharakteristik der Throwled (Q3). Bei beiden Bildern war der Weißabgleich der Kamera gleich, so dass man die Lichtfarbe ebenfalls vergleich kann.

FazitFazit:

Die Sunree M60 mit ihren 2 LEDs deckt sowohl den Nahbereich als auch die Entfernung ab. Leider ist die Leistung der Throwled (Q3) entwas begrenzt und ich hätte mir da mehr gewünscht, allerdings wird es für die meisten Anwendungen genügend sein. Schlimmer ist da der Unterschied der Lichtfarben der doch leider störender Natur ist. Beide neutralwhite oder beide coolwhite wäre mir persönlich lieber. Aber für den Preis von unter 50€, für den sie erscheinen soll, ist sie doch eine gute Lampe für viele Anwendungsgebiete. Vorallem die Floodled bringt die selbe Leistung wie eine Zebralight H501 und die Abstrahlcharakteristik ist einer Zebralight auch sehr ähnlich und der Abstrahlwinkel ist sogar größer.

Review EDI-T T12

21. Dezember, 2009 6 Kommentare

EDI-T_T12_001Mit der T12 schickt der chinesische Lampenhersteller EDI-T eine Lampe ins Rennen, die durchaus eine Alternative zur LED Lenser P7 darstellt.

Verpackung und Lieferumfang:
In einem Pappkarton finden sich neben der Lampe, die werksseitig bereits mit einem 18650er-Akku bestückt ist, ein Ladegerät (in diesem Fall eine Röhre mit dazugehörigem Netzteil), ein Holster, ein Lanyard sowie eine Bedienungsanleitung.

EDI-T_T12_002

Beschreibung der Lampe:
Länge: 125 mm
Länge komplett fokussiert: 133 mm
Durchmesser Kopf: 34,5 mm
Durchmesser Tail: 27,5 mm
Gewicht: 114 g
Gewicht mit Akku: 160 g
Die Lampe ist nach HA II gleichmäßig anodisiert. Unter dem Punkt „Waterproofness“ gibt der Hersteller an: „IPX 7 dusttightness und waterproofness“. In der Paxis steht der IPX-7-Standard für Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Da ich die Lampe nur zu Testzwecken erhalten habe und bei bisherigen Praxistests von Lampen mit Schiebefokus immer zumindest eine geringe Menge Wasser in die Lampen eingedrungen ist, habe ich mir das zeitweilige Untertauchen verkniffen. Aber zumindest Regen sollte der EDI-T nichts ausmachen. Die Lampe hat keinen Rollschutz. Der Tailstand ist, wenn auch sehr wackelig, möglich.

Stromversorgung:
Gespeist wir die EDI-T von einem 18650-Akku. Es stehen insgesamt drei Leuchtstufen (250 Lumen für 3 Stunden, 200 Lumen für 4 Stunden, 120 Lumen für 5,5 Stunden) sowie zwei Blinkmodi (Strobe und SOS) zur Verfügung. Dies sind Herstellerangaben. Die Laufzeitangabe für die hellste Stufe wird im Praxisbetrieb fast erreicht. Die Lampe liefert für mehr als zweieinhalb Stunden ein gleichbleibend helles Licht. Das vorhandene Restlicht reicht noch etwa eine Stunde aus, um bequem von A nach B zu kommen.

Reflektor/Linse:
Hinter einer Plastiklinse verrichtet eine Cree XR-E Q5-LED ihre Dienste. Der Lampenkopf kann stufenlos verschoben werden, um zwischen breit streuendem Licht und extrem fokussiertem Licht zu wechseln.

Bedienung:
Keine. Zumindest nicht nach dem Auspacken. Statt zu leuchten, klapperte das Testmodell lediglich munter vor sich hin. Ursache war die LED-Einheit, die nicht mit dem Lampenkörper verschraubt war. Nachdem das Problem behoben war, ließ sich die Lampe durch den gut erreichbaren Reverse-Clicky (mittelharter Druckpunkt) einschalten. Insgesamt stehen fünf Modi zur Verfügung, die im eingeschalteten Zustand der Lampe durch mehrmaliges Antippen des Clickys angewählt werden. Die Schaltreihenfolge ist hell-mittel-dunkel-Strobe-SOS. Eine Memory-Funktion hat die T12 nicht und schaltet somit nach dem Ausschalten immer im nächsten Modus ein. Abgesehen vom eingebauten SOS-Modus ist Morsen mit der Lampe nicht möglich.

Beam:
Defokussiert liefert die Lampe einen hellen Beam ohne Hotspot. Komplett fokussiert ist fast nur der Hotspot in Form eines Abbilds der LED sichtbar, auf Entfernungen von wenigen Metern umrandet von zahlreichen Ringen. Auf größere Entfernungen wird das Viereck der LED zu einer Art „eckigem Throw“, der weit reicht. In allen anderen Einstellungen sind im Lichtkegel auf kurze Entfernungen zahlreiche Ringe sichtbar, die auf längere Distanzen allerdings weniger auffallen.

Resümee:
Insgesamt ist die Lampe wie ihr Tailstand – ein wenig wackelig. Abgesehen davon, dass das Testmodell erst nach einer kleinen Operation einsatzfähig war, klappert der Akku im Lampenkörper spür- und hörbar vor sich hin. Die Funktion wird dadurch allerdings nicht beeinträchtigt. Der mitgelieferte Akku und die Röhre zum Laden können als Vorteil und auch Nachteil angesehen werden. Vorteil: Jemand, der weder über Akku noch Ladegerät verfügt, bekommt mit der Lampe ein „All-inclusive-Paket“, ohne sich über irgendwas Gedanken machen zu müssen. Nachteil: Ohne besagtes Zubehör könnte der Preis für die nackte Lampe günstiger sein. Ein wenig nervig ist die Bedienung. Wer vorrangig mit einem Leuchtmodus arbeitet, muss sich bei jedem Einschalten erst durch sämtliche Modi tasten. Den Vergleich mit der LED Lenser P7 mag jeder für sich selbst entscheiden. Preislich tun sich beide Lampen nicht viel. Die qualitativ besser verarbeitete Lampe ist die LED Lenser. Im direkten Vergleich ist die EDI-T ein wenig heller und der bessere Thrower. Definitiv die Nase vorn hat die EDI-T beim Gewicht (36 Gramm leichter) und vor allem bei der Laufzeit. Hier sprechen zweieinhalb Stunden konstante Helligkeit der EDI-T gegenüber anderthalb Stunden der LED Lenser, während der das Licht auch noch zunehmend dunkler wird, eine deutliche Sprache.  Erhältlich ist die EDI-T T12 in Deutschland unter www.taschenlampen-papst.de für 50 Euro. (Stand: Dezember 2009)

EDI-T_T12_003

Die Laderöhre der T12.

EDI-T_T12_004

Größenvergleich: links die EDI-T, rechts die LED Lenser.

Review – Nitecore EZ123

26. November, 2009 2 Kommentare

Nitecore EZ123 - Gesamtansicht
Nitecore EZ123 - In der Hand



Lieferumfang:

Neben der Lampe werden in einer Papp / Plastikverpackung zusätzlich eine Garantiekarte, ein Ersatz O-Ring, eine Tragschlaufe, eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache und ein kleiner Karabiner zur Befestigung am Schlüsselbund geliefert.


Abmessungen & Gewicht

Länge: 70 mm
Durchmesser: 19mm
Gewicht ohne Batterie: 26 Gramm
Gewicht mit Batterie: 43 Gramm


Material & Verarbeitung

Der erste optische Eindruck der Lampe ist sehr gut. Das HA III anodisierte Aluminium wurde sauber verarbeitet und es sind keine Unregelmäßigkeiten erkennbar. Auch wenn die Wandstärke des Batterierohrs nur ca. 1 mm beträgt, fühlt sich die Lampe sehr robust und stabil an. Das Gewinde an der aus Messing gefertigten Pill ist bereits ab Werk vorgefettet und läuft gleichmäßig, sauber und ohne zu kratzen. Zwei O-Ringe verhindern das Eintreten von Feuchtigkeit bis zu 1,5m Wassertiefe für 30 Minuten nach IPX-8 Standard. Am hinteren Ende befindet sich ein zu einem Standard-Kamerastativ passendes Gewinde. Zusätzlich sind mehrere Löcher für eine Tragschlaufe vorhanden.

Nitecore EZ123 - Pill
Nitecore EZ123 - Gewinde
Nitecore EZ123 - Auf Stativ



Stromversorgung & Laufzeiten:

Betrieben wird die EZ 123 mit normalen 3 V CR123A Lithium Batterien bzw. Akkus. Die Laufzeiten betragen im hellen Modus (~180 Lumen) ca. 60 Minuten  und im niedrigen Modus (~20 Lumen) ca. 15 Stunden.

Nitecore EZ123 - zerlegt



LED & Reflektor

Die Lichtquelle ist eine Cree XR-E Q5 LED welche nicht ganz 100%ig mittig im Reflektor sitzt, was sich jedoch nicht sichtbar auf das Lichtbild auswirkt. Der Orange-Peel beschichtete Metallreflektor wird von einer Anti-Reflektions beschichteten Glaslinse geschützt, welche ca. 2 mm ins Gehäuse eingelassen ist. Ein zusätzlicher O-Ring vor der Linse verhindert zudem das Eindringen von Wasser.

Nitecore EZ123 - LED Reflektor

Bedienung & Modi

Zur Bedienung kann man nur sagen: Simpel. Kein SOS / Strobe Unsinn, welchen man in einer als EDC konzipierten Lampe in den meisten Fällen ohnehin nicht benötigt.
Wer schon einmal eine MagLite Solitaire hatte wird das Bedienkonzept auf Anhieb beherrschen. Zum einschalten der Lampe dreht man einfach den Kopf zu, wie man z.B. eine Flasche zuschrauben würde. Sobald die Lampe im “low”-Modus leuchtet dreht man einfach eine gute dreiviertel Umdrehung weiter und die Lampe schaltet auf “high”. Das Abschalten funktioniert sinngemäß in entgegengesetzter Richtung. Entgegen der Aussage des Herstellers lässt sich die Lampe nur umständlich mit einer Hand einschalten, da doch ein wenig Kraft benötigt wird um den Kopf der Lampe zu drehen.


Ausleuchtung & Beam

Die Lampe ist für kurze bzw. mittlere Distanzen sehr gut geeignet. Aufgrund des engen/kleinen Reflektors ist der Spillbeam entsprechend kleiner als bei anderen Lampen mit 1x CR123A. Der deutliche Hotspot mit schönem Corona ergibt ein angenehmes Lichtbild. Beamshots: < Indoor  ISO 125 – F4,5 – 1/25 sec > <Outdoor ISO 125 – F4,5 – 2,5 sec>

EZ123 - Low - 250
EZ123 - High - 250
Nitecore EZ123 - Outdoor low - 2,5
Nitecore EZ123 - Outdoor high - 2,5



Fazit

Als ich die EZ123 das erste Mal in den Händen hatte war ich aufgrund der Größe zuerst etwas skeptisch, ob sie von der Lichtleistung an meine momentane EDC-Lampe Ultrafire A40 rankommen würde. Doch wider Erwarten kann ich sagen, dass sie locker mithalten kann. In Sachen Verarbeitung überzeugt die EZ123 ebenfalls durch und durch. Einzig den Twisty finde ich für die Einhandbedienung der Lampe eher hinderlich, mir persönlich hätte ein Tailcap-Clicky besser gefallen. Alles in allem eine sehr empfehlenswerte EDC-Lampe, welche selbst im kleinsten Winkel einer jeden Hosentasche ihren Platz finden dürfte. Mit der guten Lichtleistung auf kurze bzw. mittlere Distanzen ist man auf die meisten Alltagssituationen mit der Lampe gut gerüstet. Preislich ist sie ab ca. 35 € erhältlich, was wie ich finde, ein für diese Lampe durchaus fairer Preis ist.

Vielen Dank an Nitecore für’s bereitstellen der Lampe!

Review Fenix P1D Q5

16. November, 2009 Keine Kommentare

FenixP1DQ5_001

Hätte Alladin eine Wunderlampe, könnte es durchaus die Fenix P1D Q5 sein.

Verpackung und Lieferumfang:
In einer Pappverpackung liefert Fenix neben der Lampe noch ein passendes Holster, einen Ersatz-O-Ring, einen Befestigungsclip/Schlüsselring sowie eine Bedienungsanleitung (englisch), eine Garantiekarte und eine kleine Werbebroschüre mit.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 71 mm
Durchmesser Kopf: 22 mm
Durchmesser Body: 20 mm
Gewicht: 28 g
Gewicht mit Batterie: 44 g
Die Lampe ist aus Aluminium gefertigt und nach HA III anodisiert, wobei die Anodisierung gut und gleichmäßig ausgeführt wurde. Insgesamt ist die Lampe hervorragend verarbeitet und wasserdicht. Letzteres konnte ich durch einen Test bestätigen. Einen Rollschutz hat die kleine Fenix nicht, beherrscht aber den Tailstand. Für die Befestigung des Schlüsselrings oder eines optionalen Lanyards hat die Lampe am Tail ein Loch. Die Lampe ist in schwarz bzw. alternativ auch in silber oder oliv erhältlich.

Stromversorgung:
Gespeist wird die Lampe von einer CR-123-Batterie. Die Laufzeiten sind mit 1 Stunde im hellsten Modus (180 Lumen), 2,8 Stunden (95 Lumen) und 21 Stunden (16 Lumen) angegeben. Alternativ ist auch der Betrieb mit geschützten 3,7 Volt Lithium-Ionen-Akkus möglich. Im hellsten Modus wird die Lampe ziemlich schnell warm. Zwar rät der Hersteller lediglich bei hohen Außentemperaturen vom Dauerbetrieb in diesem Modus ab, trotzdem habe ich den Leuchtdauertest nicht auf der hellsten, sondern nur auf der mittleren Stufe durchgeführt. Ohne großartig merklichen Verlust der Helligkeit erreichte die Fenix eine Laufzeit von mehr als drei Stunden. Kurz vor Ende dieser Laufzeit wurde die Lampe spürbar warm, was mit einem drastischen Helligkeitseinbruch einherging. Diesbezüglich kann man den Herstellerangaben bezüglich der Laufzeit tatsächlich einmal Glauben schenken.

Reflektor:
Die Lampe hat einen OP-Reflektor und eine Glaslinse. Als LED kommt eine Cree Q5 zum Einsatz.

Bedienung:
Aus den sieben Zentimetern Lampe kommen wahlweise 16, 95 oder 180 Lumen (Herstellerangaben). Darüber hinaus stehen noch ein Strobe- und ein SOS-Modus (beide in der hellsten Leuchtstufe) zur Verfügung, die ich persönlich eher lästig finde. Doch da die einzelnen Leuchtstufen einzig dadurch durchgeschaltet werden, dass der Lampenkopf innerhalb von 1,5 Sekunden hin- und hergedreht wird, kann man diese Modi auch überspringen, indem man die Lampe ausschaltet (in diesem Fall ausdreht) und länger als 1,5 Sekunden wartet. Nach erneutem Drehen wird wieder auf die erste Leuchtstufe von 95 Lumen geschaltet. Die Schaltreihenfolge ist 95 lm – 180 lm – 16 lm – Strobe – SOS. Wer in erster Linie den mittleren und den dunkelsten Modus nutzen möchte, muss immer über hell gehen. Das mag gewöhnungsbedürftig sein, aber irgendeine Schaltreihenfolge muss werksseitig schließlich festgelegt sein. Und die ist meiner Meinung nach sehr gut gewählt: Mit der ersten Stufe kommt man in den meisten Situationen aus, und wenn es mal richtig hell sein muss, kommt die volle Helligkeit in Stufe zwei. Da die Lampe zwar winzig, aber von der Leistung her alles andere als eine Schlüssellampe ist, ist es durchaus zu verschmerzen, den dunkelsten Modus erst über eine zusätzliche Drehung des Lampenkopfes zu erreichen. Die Lampe ist problemlos mit einer Hand zu bedienen.

Beam:
Im Beam liefert die P1D Q5 einen weichen, nicht ganz klar definierten Hotspot mit einem gleichmäßigen Spill. Für weite Entfernungen ist die Lampe nicht geeignet, aber auch nicht konzipiert. Dafür werden der Nahbereich und die unmittelbare Umgebung sauber und gleichmäßig ausgeleuchtet.

Resümee:
Mit der Fenix P1D Q5 bekommt man eine solide verarbeitete Lampe, die das hält, was sie verspricht. Durch die verschiedenen Helligkeitsstufen ist sie vielseitig einsetzbar. Das Licht, das sie auf der hellsten Stufe liefert, hält man bei einer derart kleinen Lampe nicht für möglich. Mit einem Preis zwischen 45 und 60 Euro ist die Fenix P1D Q2 zwar nicht gerade billig, dafür bekommt man eine wahrhaftige EDC-Lampe oder EDC-Zweitlampe, denn dieser Zwerg passt in jede noch so kleine Hosentasche. Da Fenix mit der PD 10 vor kurzem ein Nachfolgemodell auf den Markt gebracht hat, ist damit zu rechnen, dass die Preise für die P1D Q5 langfristig fallen werden. (Stand: November 2009)

FenixP1DQ5_002

FenixP1DQ5_003

FenixP1DQ5_004

FenixP1DQ5_005

Review Fenix TK11 R2

4. November, 2009 5 Kommentare


Die Lampe mit Rollschutz.

Die Fenix TK11 R2 ist das Upgrade der TK11. Statt der Q5-LED ist hier eine R2-LED verbaut, mit der die Lampe einen Lichtstrom von 240 Lumen leistet.

Verpackung und Lieferumfang:

Die TK11 R2 wird in einer stabilen Pappverpackung geliefert. Zum Lieferumfang gehören neben der Lampe, die werksseitig mit zwei CR 123-Batterien bestückt ist, ein Holster aus Nylon, ein Lanyard, eine Ersatz-Gummi-Endkappe in orange und zwei Ersatz-O-Ringe. Mit dabei sind ferner eine Bedienungsanleitung (englisch), eine Garantiekarte und eine kleine Werbebroschüre.


Beschreibung der Lampe:

Länge: 135,5 mm

Durchmesser Kopf: 34,1 mm

Durchmesser Tail: 25,5 mm

Gewicht: 126 g

Gewicht mit zwei CR 123-Batterien: 158 g

Gewicht mit einem 18650-Akku: 172 g

Die Lampe ist aus Aluminium gefertigt und verfügt über eine Typ-III-Anodisierung, die sehr gut und gleichmäßig ausgeführt wurde. Ein Combat-Ring sorgt für einen hervorragenden Rollschutz und gute Griffigkeit. Wer mag, kann den Ring allerdings auch abschrauben. Durch den hervorstehenden Clicky ist ein Tailstand nicht möglich. Das Lanyard kann alternativ am Tail oder dem Combat-Ring befestigt werden. Laut Hersteller ist die Lampe nach IPX-8 wasserdicht, was in der Praxis durch einen Unterwassertest bestätigt wurde.


Stromversorgung:

Die Lampe kann wahlweise mit 2 CR 123A-Batterien oder einem 18650-Akku betrieben werden und ist für eine konstante Stromversorgung digital geregelt. Die Laufzeiten liegen laut Herstellerangaben mit dem 18650er-Akku bei 2,7 Stunden im Turbo-Modus und 12 Stunden im normalen Modus sowie mit 2 CR 123-Batterien bei 1,5 Stunden im Turbo-Modus und 10 Stunden im normalen Modus. Im Praxisbetrieb sind die Laufzeiten geringfügig kürzer.


Reflektor:

Die TK11 R2 ist mit einem Smooth-Reflektor aus Aluminium und einer Glaslinse ausgestattet. Als Leuchtmittel kommt eine Cree-R2-LED zum Einsatz.


Bedienung:

Die Lampe hat zwei Helligkeitsstufen: 240 Lumen und 64 Lumen (Herstellerangaben). Eingeschaltet wird sie mit einem taktischen Forward-Clicky, der auch Morsen ermöglicht, das Anwählen der beiden Helligkeitsstufen erfolgt durch Drehen des Lampenkopfes (nicht mit einer Hand möglich). Der Clicky ist gut zu erreichen, angenehm zu schalten und macht insgesamt einen guten Eindruck.


Beam:

Die TK11 R2 erzeugt im Beam einen gleichmäßigen Spill mit einem deutlich ausgeprägten Hotspot. Die Ausrichtung geht dabei eindeutig in Richtung Throw. Durch die Kombination von LED und Smooth-Reflektor wird so eine Leuchtweite von 200 Metern und mehr erreicht.


Resümee:

Die Fenix TK11 R2 ist eine sauber verarbeitete und robuste Lampe, die eine lange Lebensdauer verspricht. Die zwei Leuchtstufen sind gut gewählt; für die meisten Alltagssituationen dürfte bereits die schwächere Stufe genügen. Die Laufzeiten sind ausreichend, der mögliche Betrieb mit wahlweise einem 18650er-Akku oder zwei CR 123-Batterien ist ein zusätzlicher Pluspunkt. Der Preis von 75 bis 80 Euro für die Lampe ist angemessen.

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Aufteilung in Kategorien – Testartikel

9. Juli, 2009 5 Kommentare

So habe heute mal fleissig Kategorien angelegt. Damit, so hoffe ich, wird die Seite etwas übersichtlicher und der Nutzwert höher. Falls jemanden etwas fehlt, hinterlasst einen Comment, ich pflege dann gegebenenfalls Kategorien nach.Die Reviewer sind angewiesen dann neue Reviews entsprechend neu ein zu stellen, eine Lampe kann entsprechend in mehreren Kategorien auftauchen. So kann man später entweder durch die Kategorien eine Lampe finden, oder durch die Suche.

Diesen Artikel hier stelle ich mal in ALLE Kategorien, damit alle Kategorien ersichtlich werden.

Aufteilung ist wie folgt wir haben folgende Hauptkategorien:

-Videoreviews
-Textreviews
-Hersteller
-Vorstellungen
-Spaß
-Anderes

Dann folgen Unterteilungen nach Akku/Batterietypen und LED Typ, bei den Herstellern nach Namen – hier fehlen sicher noch einige, also immer her mit den Namen.

Hoffe die “Struktur” ist so in Ordnung, wenn nicht – meldet Euch mit Vorschlägen.