Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Led Lampen mit CR123 Akku/Batterien’

Brontelight RA01

21. Oktober, 2011 Keine Kommentare

Bronte RA01

Bei der Bronte RA01 handelt es sich um eine Schlüsselanhängerlampe, die – in der Natur der Sache liegend – voll EDC-tauglich ist.
Sie wird in oben abgebildeter Verpackung geliefert!
Außer der Lampe und dem Schlüsselanhänger sind im Lieferumfang noch zwei Ersatzdichtungen, sowie eine, leider nur englischsprachige, Bedienungsanleitung enthalten.
Die Maße der Lampe in mm lauten:

Länge: 74,5
Durchmesser: 14

Reflektordurchmesser: 11,5

Gewicht ohne Batterie: 22g.
Maximaloutput: 80lm (Herstellerangabe)
Maximallaufzeit: 65 Stunden (Herstellerangabe)

 

 

 

 

 

 

.
Die allgemeine Verarbeitung der Lampe, besonders des Gewindes und der Gehäuseanodisierung, kann ich nur als perfekt bezeichnen.

Zum Einsatz kommt eine Cree XPG-R5 LED.

Zum Betrieb der Lampe wird eine AAA ( Micro) – Zelle benötigt.
Dabei ist sowohl die Verwendung einer Primärzelle (Alkali-Mangan), oder einer Sekundärzelle (NiMh) möglich.
Das Einlegen der Zelle geschieht nach Abschrauben des Lampenkopfes:

.

.

.

Nach dem Wiederaufschrauben desselbigen ist die Lampe voll betriebsbereit.
Einen Schalter gibt es nicht, der Kopf wird zum Betrieb ganz festgezogen.
Diese Lampe startet im Mid Mode.
Insgesamt gibt es 3 Level, low, mid und high.
Eine Weiterschaltung geschieht durch schnelles Lösen und Festziehen des Kopfes, die Reihenfolge dabei ist: mid, high, low.
Dies ist zumindest bei der getesteten Lampe so, wobei hier anzumerken ist, das sie in kaltem Zustand nach dem Bruchteil einer Sekunde von high wieder auf mid zurückspringt.
Anfangs habe ich das der Unzulänglichkeit der von mir zunächst verwendeten Alkali-Mangan-Zelle zugeschrieben (Stromlieferfähigkeit), auch die Verwendung eines NiMh- Akkus schaffte aber keine Abhilfe.
Sobald die Lampe ein – oder zwei Minuten gelaufen ist, und man mehrmals versucht hat, auf high zu schalten, funktioniert es plötzlich.

Nun hält das Testmuster die höchste Helligkeitsstufe konstant.
Ein Umschalten bei Betriebstemperatur stellt ebenfalls kein Problem dar und funktioniert auf Anhieb.
Nach dem Erkalten beginnt diese Prozedur allerdings beim Testmuster wieder von vorn.
Dies stellt für mich den einzigen Kritikpunkt der Lampe dar.
Von ihrer Helligkeit war ich schlichtweg erstaunt. Selbst die erheblich größere und leistungsfähigere Fenix LD20 R4 leuchtet auf high (ca. 100lm Herstellerangabe) nur etwas heller als die kleine Bronte auf max. (80lm Herstellerangabe).
Hier zunächst die shots der Bronte RA01 auf:
Kontrollshot:

.

low:

.

mid:

.

high:
.

Im Verleich dazu die Fenix LD20 R4 auf high:

.

Bis zur Kelleraußenwand beträgt die Distanz 6m!
Mir gefällt, dass die Bronte, im Vergleich zur Fenix, einen großen Bereich erhellen kann.
Mit einem voll aufgeladenen 1000mAh NiMh- Akku erreicht die RA01 eine Laufzeit von exakt 43 min., bevor sie auf mid zurückschaltet. Der Akku sollte dann schleunigst gewechselt werden, da er bereits weit entladen ist. Bekanntlich ist dies den NiMh-Zellen in Bezug auf deren Lebensdauer ja nicht unbedingt zuträglich.
Im Dauerbetrieb auf high, warscheinlich bei so einer kleinen EDC eher selten der Fall, erwärmt die Bronte sich auf über 50°C.
Die Wärme wird allerdings gut an die Hand abgeleitet, so dass, bezüglich Erwärmung, sogar der Dauerbetrieb auf high kein Problem darstellt.
Besondere Erwähnung verdient die Ausführung des Schlüsselanhängers, der nach meiner Meinung beispielhaft gefertigt wurde.
Hier einige Details:

.

.

 

 

Diese Lampe sollte auch im rauhen Alltagsbetrieb nicht verloren gehen.

Fazit:
Abgesehen von den Schaltschwierigkeiten des Testmusters (hoffentlich ein Einzelfall)
hinterlässt die Bronte RA01 bei mir einen rundweg positiven Eindruck.
Sie überzeugt in puncto Abmessungen, Verarbeitung (sowohl der Lampe selber, als auch dem Schlüsselanhänger), und Leuchtleistung.
Empfehlenswert ist für mich die Verwendung von LSD – NiMh – Zellen.
Die eignen sich auch für den gelegentlichen Gebrauch und müssen vielleicht nur ein mal im Jahr wiederaufgeladen werden.
Mit ihr erwirbt man einen voraussichtlich für viele Jahre treuen, zuverlässigen Begleiter.
Der “Taschenlampen-Papst” JoFrie hat die Lampe für diesen kleinen Test dankenswerterweise zur Verfügung gestellt.
Auch wenn sie momentan noch nicht auf seiner Seite ist, dürfte sie bei ihm erhältlich sein. Die bereits erhältlichen Brontelight findet Ihr hier – Brontelight

Gruß
Roland

Review Xeno F7 V6

29. August, 2011 Keine Kommentare

 


Diesmal durfte ich folgende Lampe testen:  Xeno F7V6 V2
Diese Taschenlampe gesellt sich zu den „Lichtschwertern“ in der 300 Lumen-Klasse. Endlich mal eine Lampe wo man auch was in der Hand hält, die ber nciht unnötig schwer oder groß ist.

Verpackung und Lieferumfang

Die Xeno F7 kam in einer einfachen Pappbox verpackt an.  Die wesentlichen Informationen zur verbauten LED, den verwendbaren Batterien ist auf der Rückseite der Verpackung per Aufkleber vermerkt.

Packungsinhalt:
-  Taschenlampe Xeno F7
- Metallring zur Montage des großen Lanyard
- 1 Lanyard  & 1 Handschlaufe
- Ersatzschalter
- 2 Ersatzdichtungsringe
- Anleitung/ Garantie (englisch/ chinesisch)

Technische Daten

Die Xeno F715 macht vom ersten Augenblick an einen guten Eindruck.
Das Gewicht ohne Batterien beträgt  117Gramm mit einem 18650 Akku 166 Gramm.
Die Länge beträgt 13,6cm und der Kopfdurchmesser 3,3cm
Der  Body ist vollständig aus Aluminium gefertigt und mit einer Anodisierung versehen die gleichmäßig ausgeführt wurde.  Als  Rollschutz gibt es bei der Lampe einen Gummiring der sich entfernen läßt und zusätzlich im Kopfbereich einige Höcker. Ohne den Gummirollschutz liegt die Lampe aber wesentlich besser in der Hand.  Ein Tailstand ist problemlos und stabil möglich.  Am Tailcap ist die Möglichkeit gegeben die kleine Handschlaufe zu befestigen.
Zur Befestigung des großen Lanyards ist es nötig den zusätzlichen Metallring zu montieren. Leider sitzt dieser Ring bei angeschraubtem Tailcap nicht fest fixiert an der Taschenlampe so das das daraus resultierende klappern nach kurzer Zeit ziemlich nervt.


Leider nicht völlig durchdacht die Befestigung für das Lanyard

Das Gewinde der Lampe ist sauber geschnitten und läßt sich leicht und gleichmäßig schrauben. Das Gewinde ist  mit einer Dichtung von 2 O-Ringen versehen.

Laut Hersteller ist das Gehäuse wasserdicht. Es wird eine Wasserdichtigkeit von 10m angegeben. Das Dichtungskonzept macht einen guten Eindruck. Den Wassereimertest hat die F7 schadlos überstanden, auch das durchschalten der Modi unter Wasser war problemlos möglich.

Tauchbad im Wassereimer  (Bild 2 zusammen mit Xeno E15)

Stromversorgung und Laufzeit

Die Xeno F7 hat die möglichkeit mit einem 18650 LI-ION-Akku oder 2 CR123A Zellen betrieben zu werden. Die Nutzung von 16340 Akkus ist nicht erlaubt. Im Test habe ich nur mit 18650 Akkus getestet da dies auf dauer die sinnigste Energieversorgung sein dürfte. Der Akku paßte auch als protected Version problemlos.

die mögliche Energielieferanten

Folgende Laufzeiten und Helligkeiten sind vom Hersteller mit einem 18650-Akkus mit 2600 mAh angegeben:

HIGH 300lm 2,5h
MID 115lm 8,0 h
LOW 10lm 100,0h

Der Praxistest  mit einem Thrustfire protected 18650-Akku  (2.400mAh) im High-Modus bestätigte die angegebene Laufzeit. mit meinen schwächeren 2.400mAh Akku wurde eine Laufzeit von  2:25 Stunden erziehlt, danach wurde die Lampe konstant dunkler bis sie sich auf dem LOW-Level einpendelte.  Da ich unbedingt wissen wollte wie lange Licht aus der Lampe rauskommt habe ich den Test weiterlaufen lassen. Nach 3:07 Stunden war dann endgültig Ende und das Restlicht war nicht mehr zur Orientierung geeignet. Allerdings hat die Lampe den Akku nicht in die Schutzschaltung befördert.

Hier die Messergebnisse für den HIGH-Modus mit 1x 18650:


 

Einschalten: 7.700 Lux
nach 2 Minuten 7.350 Lux
nach 5 Minuten: 7.300 Lux
nach 10 Minuten: 7.300 Lux
nach 20 Minuten: 7.300 Lux
nach 30 Minuten: 7.250 Lux
nach 60 Minuten: 7.250 Lux
nach 90 Minuten: 7.250 Lux
nach 120 Minuten: 7.250 Lux
nach 140 Minuten: 7.250 Lux
nach 145 Minuten: 7.250 Lux
nach 150 Minuten: 6.100 Lux
nach 152 Minuten: 4.400 Lux
nach 154 Minuten: 2.400 Lux
nach 156 Minuten: 837 Lux
nach 158 Minuten: 297 Lux
nach 180 Minuten: 230 Lux
nach 187 Minuten: 30 Lux

Im LOW- und MID-Modus ist an der Taschenlampe keine nennenswerte Erwärmung festzustellen. Im HIGH-Modus wird die Lampe nach etwa 5 Minuten im Kopfbereich etwas wärmer als Handwarm, der restliche Body ist etwas kühler. Die Temperatur ist  allerdings nur so hoch das die Lampe mit „Blutkühlung“ auf Körpertemperatur gehalten werden kann. 

Die elektronische Reglung arbeitet sehr gut und liefert über den gesamten Zeitraum eine annähernd gleichbleibende Helligkeit (- 50Lux), bis dann nach fast 2,5 Stunden die Helligkeit rapide innerhalb weniger Minuten absinkt. Danach bietet einem die Lampe aber noch genügend Zeit und Licht den Ersatzakku zu suchen. Auch das die Elektronik den Akku nicht in die Schutzschaltung treibt soll hier lobend erwähnt werden. Die Lampe arbeitet in allen Leuchtmodi lautlos, kein Pfeifen wie bei Billiglampen ist zu hören.

 

Reflektor und Linse

Die Linse aus gehärtetem Glas gefertigt. Das Reflektormaterial konnte ich nicht bestimmen da der Lampenkopf nicht demontierbar ist. Von der Ansicht her scheint der Reflektor aber aus  Kunststoff gefertigt zu sein. Die LED ist beim Testkandidaten  sauber im SMO-Reflektor zentriert.   Beim Testkanidaten sind auf dem Reflektor kleine Einschlüsse zu erkennen, die das Lichtbild aber nicht beeinflussen. Bei anderen Lampen dieses Types sind diese Einschlüsse nicht vorhanden.  Als LED-Typ kommt bei Testkanidaten eine eine CREE XP-G- 1B R5 LED zum Einsatz. Die Lampe ist laut Herstellerwebsite auch mit  folgenden alternativen LEDs gefertigt: CREE  XP-G 3C R5  (Neutral weiß) CREE XP-E 7B Q3 (warm weiß)

Bedienung

Über den Schalter in der Tailcap wird die Taschenlampe ein- und ausgeschaltet. Der Schalter ist als Reverse Clicky ausgelegt.  Ein Morsen ist mit dieser Lampe nicht möglich da der Clicky auch als Moduschalter dient.  Die Xeno F7  startet immer im HIGH-Modus (länger als 3 Sekunden ausgeschaltet), wenn der Clicky nochmals angetastet wird wechselt die Lampe in den MID-Modus, eine weitere Tastung und man gelangt in den LOW-Modus.

Der Schalter ist gut zu erreichen und hat einen relativ weichen Druckwiderstand.
Beim Ein-  und Ausschalten bemerkt man den Druckpunkt gut, das durchtasten der Modi geschieht ohne erkennbaren Druckpunkt.
Das Gehäuse sind mit teilweise mit einer griffigen Riffelung versehen die der Hand im trockenen wie auch im nassen Zustand einen guten Grip liefert. Die Lampe ist auch mit dickeren Handschuhen problemlos zu handeln.
Positiv fällt hier auch der Verzicht auf die Blinkmodis auf. Ich persönlich hätte mich über einen Start im MID-Modus eher gefreut, da dieser hell genug ist für die meisten Aufgaben.

Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

 


Das Lichtbild ist gleichmäßig ausgeprägt, da die Lampe als Thrower konstruiert wurde ist der eigentliche  Spot  eng begrenzt und öffnet sich auf größeren Entfernungen kaum. um den Spot herum ist der Streulichtbereich relativ eng gehalten,  reicht aber  zur Ausleuchtung des Weges vor den Füßen ab der MID-Stufe völlig aus.
Modus Leuchtweite
(Objekt erkennbar)
Reflektor
erkennbar
HIGH 250m 500m+
MID 120m 350m
LOW 20m 100m

Der MID-Modus  macht einen sehr guten Eindruck und leuchtet im Normalfall ordentlich aus. Im HIGH-Modus bietet die Lampe ein gehöriges Reservepotential und einiges an Reichweite.

Der LOW-Modus reicht aus um den direkten Weg vor sich auszuleuchten und als Notlicht zu nutzen ohne das die Nachtsicht spürbar beinflußt wird.

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

Modus Spot Spill
HIGH 7.700 Lux
7.300 Lux
910 Lux
MID 3.200 Lux 390 Lux
LOW 235 Lux 71 Lux

Die Werte wurden mit frisch geladenem Akku  gemessen.

mitgeliefertes Zubehör

Was ich vermisst habe ist ein Holster oder einen Gürtelclip für die Lampe. Ich persönlich habe solche eine Lampe gerne in einem Holster mit dabei. Die zusätzlichen Dichtungsringe sind ein sonnvolles Zubehör. Ein zusätzlicher Clicky  weckt bei mir immer ein ungutes Gefühl, zumal der Wechsel des Schalters durch einen ungeübten eher nicht gemacht wird.

Praxistest

Für den Alltagsgebrauch eine solide Taschenlampen. Die Ausleuchtung von Feld – und Waldwegen ist schon im MID-Modus ausreichend, der HIGH-Modus befeuert die Lampe zu einem kleinen Fackscheinwerfer, leider fehlt es dieser Lampe  ein wenig an der Streuung um zu einer Allroundlampe zu werden.

 


Reflektorstrecke (HIGH / MID / LOW)

Der 100m – Reflektor meiner Teststrecke (3×3 cm) ist in allen 3 Modes  erkennbar. Auf der Indoor Reflektorstrecke erlebte ich das erste “Aha-Erlebnis”! Selbst in der kleinsten Stufe ist der Finalreflektor auf 75m klar erkennbar. Auch die kleinen 1×1 cm Reflektoren sind noch bis auf 40m gut erkennbar. Durch die relativ starke Bündlung des Strahles ist auch auf 20m ein objekt im LOW-Modus klar erkennbar. Leider gibt dasFoto vom LOW-Modus  das Ergebnis nur relativ schlecht wieder. Im MID & HIGH-Modus brachte die Indoor-Reflektorstrecke keine neuen erkenntnisse. Auf 75m alle Reflektoren erkennbar, die Wand auf 75m hell erleuchtet.  Alos dann morgens in aller frühe noch vor der Dunkelheit ein Stück gerader Landstraße (500m ) gescuht und den Outdoor-Reflektor-Test gemacht. Die katzenaugen der Leitpfosten sidn im HIGH-Modus auf 500m kein Problem, der Baum auf 250m war auch sehr gut beleuchtet. im MID-Modus war bei den reflektoren bei etwa 350m Ende, der 400m Reflektor war nur noch leicht erkennbar. Der ca 120m entfernt stehende Baum war im MID-Modus auch gut ausgeleuchtet. Im LOW-Modus war der 100m entfernte Leitpfosten mit Reflektor noch erkennbar.

Die Xeno  F7 “durfte” an einem ganz besonderen Test teilnehmen. Eine 48 Stunden Einsatzübung im Katastrophenschutz.  Während dieser Übung war die Lampe mein treuer Begleiter sowohl auf dem Wasser als auch auf Land.  Vorwiegend wurde die MID-Stufe benutzt die völlig ausreichend war. Bei der abendlichen Suchübung eine gut zu nutzende Lampe – wie schon im Absatz weiter oben geschrieben fehlt ihr aber ein wenig an Flood ein Verlust an Reichweite ist da eher zu verschmerzen.  Weder Schlamm, noch Wasser noch die anderen Umwelteinflüsse konnten der Lampe äußerlich etwas anhaben. Die Anodisierung ist Top! Nach einer Feuchtreinigung unter Leitungswasser sieht die Lampe wieder wie neu aus.

 

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Xeno F7 ist eine China-Taschenlampe die eine hervorragende Verarbeitung bietet.   Die Nutzung von 18650 –Akkus macht bei einer Lampe dieser Leistungsklasse Sinn. Was mir persönlich im Lieferumfang fehlt ist ein Holster oder ein Gürtelclip . Die Xeno F7 V6 ist im Augenblick (August 2011) für 48-50 EUR im Onlinehandel zu kaufen.
Der Preis ist für die gebotene Qualität akzeptabel. Im Vergleich zu den „Chinakrachern“ von DX erhält man eine Lampe die von der Qualität passt. Der Beipackzettel ist leider etwas knapp gehalten in Bezug auf die Normen wonach die Werte vom Hersteller ermittelt wurden. Gerade in Bezug auf die Wasserdichtigkeit wäre es interessant zu wissen ob diese nur für kurzfristiges untertauchen oder dauerhaftes untertauchen gilt.  Einen starken Regenschauer wird sie aber auf alle Fälle überleben!

Die Lampe wurde für den Test freundlicherweise von www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt. Auf der Herstellerseite www.xenoled.com finden sich weitere Informationen.

 

Kurzwertung:

Positiv:
- Verarbeitung
- Lichtleistung
- Leuchtmodi

Neutral:
-  Preis (Preis-Leistungsverhältnis akzeptabel)

Negativ:
- Lieferumfang (kein Holster / Gürtelclip)
- rappelige Konstruktion des Lanyardhalters
- Anleitung ohne Informationen zu den Normen (Wasserdichtigkeit)
- kleine Einschlüsse im Reflektor (nur beim Testexemplar)

 

Review Olight M30

1. Dezember, 2009 3 Kommentare

Olight_M30_002

Die M30 Triton von Olight bietet eine gelungene Kombination aus Flutlicht und Throw bei einem durchdachten Bedienkonzept und noch handlichen Maßen.

Verpackung und Lieferumfang:
Die M30 Triton wird in einem Hartplastikkoffer geliefert. Neben der werksseitig mit drei CR123-Batterien bestückten Lampe sind ein Verlängerungsadapter für den Betrieb mit zwei 18650er-Akkus, ein Döschen mit Schmierfett für den Adapter, eine Batterieaufnahme für die CR123-Batterien, ein Diffuser, ein Holster sowie eine Bedienungsanleitung in Englisch enthalten.

Olight_M30_010

Lampe mit Verlängerung.

Olight_M30_001
Lieferumfang im Koffer.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 177 mm
Länge mit Verlängerung: 211 mm
Durchmesser Kopf: 44,5 mm
Durchmesser Tail breiteste Stelle: 33 mm
Gewicht: 162 g
Gewicht mit Batterien: 213 g
Gewicht mit Verlängerung: 179 g
Gewicht mit Verlängerung und 18650er-Akkus: 272 g
Die Lampe ist nach HA III anodisiert. Die Anodisierung wurde sehr sorgfältig und gleichmäßig ausgeführt. Einen Rollschutz hat die M30 nicht, die eckige Tailcap verhindert das Rollen nur bedingt. Der Tailstand ist möglich. Für die Befestigung eines optionalen Lanyards dient ein Loch in der Tailcap. Getragen werden kann die Lampe entweder mit dem werksseitig montierten Clip, der auch entfernt werden kann oder mit dem mitgelieferten Holster. Wobei hier der Begriff „Holster“ eine Beleidigung für alle Holster dieser Welt ist. Denn das im Lieferumfang enthaltene Lederstückchen, das sich Holster nennt, bietet weder einen vernünftigen Schutz, noch kann die Lampe im Bedarfsfall schnell aus selbigem gezogen werden. Die M30 ist nach IPX-8-Standard spritzwassergeschützt. Im Praxistest erweist sie sich als wasserdicht. Auch beim Ein- und Ausschalten sowie beim Durchschalten der Modi unter Wasser dringt kein Wasser in die Lampe ein.

Die Tailcap.

Die Tailcap mit Zusatzschalter.

Olight_M30_005

In dieses Holster sollte man dessen Erfinder quetschen.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Ohne Verlängerung kann die Lampe mit drei CR123-Batterien betrieben werden. Mit Verlängerungsadapter können wahlweise vier CR123-Batterien oder zwei 18650-Akkus verwendet werden. Allerdings ist die M30 in der “Langversion” als „Taschenlampe“ schon fast zu groß. Ein guter Kompromiss zwischen Laufleistung und Betriebskosten ist die Variation ohne Verlängerung mit zwei 18500er-Akkus. Die Laufzeiten im hellen Modus sowie im Strobe-Modus sind vom Hersteller mit 1,5 Stunden angegeben. Weitere Herstellerangaben: 120 Lumen für 7,5 Stunden, 8 Lumen für 90 Stunden. Die angegebenen 700 Lumen sind sicherlich ein klein wenig übertrieben, dennoch ist die Lampe für ein Exemplar ihrer Größe sehr hell. Der Praxistest erfolgte mit zwei 18500-er-Akkus mit einer Kapazität von 1500mAh – was einen guten Kompromiss aus Größe und Laufzeit der Lampe darstellt.
Praxistest Luxmessung:
Unmittelbar nach dem Eischalten zeigte das Luxmeter 8.200 Lux an.
Weitere Messergebnisse:
nach 5 Minuten: 7.700 Lux
nach 10 Minuten: 7.500 Lux
nach 20 Minuten: 7.300 Lux
nach 30 Minuten: 7.000 Lux
nach 40 Minuten: 6.700 Lux
nach 50 Minuten: 6.600 Lux
nach 60 Minuten: 6.400 Lux
nach 70 Minuten: 5.800 Lux
Innerhalb der nächsten Minuten sank der Wert kontinuierlich. Nach 80 Minuten wurden noch 2.900 Lux gemessen, Testabbruch. Die gemessene Akkuspannung betrug nach Entnahme 3,11 und 3,22 Volt. Durch Herunterschalten in die mittlere Leuchtstufe steht noch für lange Zeit dunkles Restlicht zur Verfügung, das zur Wegbeleuchtung immer noch ausreicht. Während des Tests wurde die Lampe bereits in den ersten Minuten nach dem Einschalten deutlich über Körpertemperatur warm, was eine Konstantkühlung durch ein aufgelegtes Kühlkissen und einen Modellbau-Ventilator notwendig machte.
Fazit: In der hellsten Stufe sollte die Lampe ohne Kühlung nicht über einen längeren Zeitraum betrieben werden, da die von der LED erzeugte Wärme nicht ausreichend abgeleitet wird. Die Regelung funktioniert alles andere als ausgezeichnet, die M30 baut in der Helligkeit über den gesamten Zeitraum kontinuierlich ab. Allerdings liefert die Lampe bereits in der mittleren Stufe ein mehr als ausreichend helles Lauflicht, sodass die volle Helligkeit im Praxisbetrieb eher für kurzfristige Einsätze benötigt werden dürfte.

Olight_M30_006

Verlängerungsadapter für die 18650er-Akkus.

Olight_M30_007

Batterierohr für die CR123-Batterien.

Reflektor:
Bei der M30 kommen ein OP-Reflektor aus Aluminium und eine Glaslinse zum Einsatz. Als Leuchtmittel dient eine Cree-MC-E-Quad-LED.

Olight_M30_003

Blick in den Rachen des Biestes.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die M30 mit einem taktischen Forward-Clicky in der Tailcap, der sich weich schalten lässt und gut erreichbar ist. Morsen ist damit möglich. Es stehen insgesamt vier Modi zur Verfügung, die im eingeschalteten Zustand mit einem zusätzlichen Clicky, der seitlich an der Tailcap sitzt, aktiviert werden. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-mittel-hell-Strobe. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und schaltet somit in dem Modus wieder ein, der beim Ausschalten aktiviert war. Der seitliche Knopf verfügt über eine weitere Funktion. Wenn er im ausgeschalteten Modus gedrückt und gehalten wird, aktiviert er den Strobe-Modus. Da dieser Knopf in der Tailcap versenkt ist, ist er auf die Schnelle nicht leicht zu finden. Eine große Hilfe stellt hier der Trageclip dar; anhand seiner Position ist auch der seitliche Schalter nahezu blind zu finden. Mit demontiertem Trageclip allerdings gerät die Suche nach dem seitlichen Clicky im Dunkeln zum Blindflug.

Olight_M30_004

Der Clip ist die beste Hilfe, um den seitlichen Clicky zu finden.

Beam:
Die M30 Triton erzeugt einen sauberen Beam ohne Donuts mit einem großen ausgeprägten Hotspot und großem Spill. Durch Abdrehen des silbernen Kranzes am Lampenkopf wird der Spill noch mal deutlich erweitert (und die Lampe 4 Millimeter kürzer und 7 Gramm leichter). Das typische „MCE-Kreuz“ ist nur im Nahbereich bis zirka 30 Zentimeter sichtbar. Der mitgelieferte Diffuser schluckt einiges an Licht. Für eine gleichmäßige Ausleuchtung von Innenräumen ist er dennoch gut geeignet.

Olight_M30_008

Der Diffuser schluckt einiges an Licht.

Resümee:
Mit der M30 Triton von Olight bekommt man eine sauber verarbeitete, robuste Lampe, die eine lange Lebensdauer verspricht. Die verschiedenen Leuchtstufen sind gut gewählt, und das Schaltkonzept mit den beiden Clickys wirkt durchdacht, allerdings nicht bis ins letzte Detail. Warum die Strobe-Funktion, die durch Drücken und Halten des seitlichen Schalters aktiviert wird, zusätzlich in die reguläre Schaltreihenfolge integriert wurde, bleibt das Geheimnis der Konstrukteure. Obwohl der seitliche Clicky in der Tailcap versenkt ist, kann man sich seine Position anhand des Trageclips gut merken. Trotz der großzügig dimensionierten Kühlrippen hat die Lampe ein Wärmeproblem. Auch die Regelung hat Olight nicht wirklich gut in den Griff bekommen. Allerdings wird man die volle Leistung in der Praxis selten über einen längeren Zeitraum benötigen, da auch bereits die mittlere Leuchtstufe ein ausreichend helles Lauflicht bietet. Ein Ärgernis ist das mitgelieferte Holster, das schlicht und einfach nur Schrott ist. Auf eine solche “Beilage” hätte Olight besser verzichten können, dann gäbe es zumindest an diesem Punkt nichts zu meckern. Preislich liegt die Lampe zwischen 110 und 130 Euro. (Stand: Dezember 2009) Weitere Infos finden sich unter http://www.olightworld.com/.

Zum Vergleich noch ein paar Beamshots. Kameraeinstellung: F4, Belichtungszeit 2 Sekunden bei Iso 800.

BeamOlightM30

Olight M30

BeamMTESSCP7

MTE SSC P7

BeamFenixTK11R2

Fenix TK11 R2

BeamLEDLenserX21

LED Lenser X21

Review – Nitecore EZ123

26. November, 2009 2 Kommentare

Nitecore EZ123 - Gesamtansicht
Nitecore EZ123 - In der Hand



Lieferumfang:

Neben der Lampe werden in einer Papp / Plastikverpackung zusätzlich eine Garantiekarte, ein Ersatz O-Ring, eine Tragschlaufe, eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache und ein kleiner Karabiner zur Befestigung am Schlüsselbund geliefert.


Abmessungen & Gewicht

Länge: 70 mm
Durchmesser: 19mm
Gewicht ohne Batterie: 26 Gramm
Gewicht mit Batterie: 43 Gramm


Material & Verarbeitung

Der erste optische Eindruck der Lampe ist sehr gut. Das HA III anodisierte Aluminium wurde sauber verarbeitet und es sind keine Unregelmäßigkeiten erkennbar. Auch wenn die Wandstärke des Batterierohrs nur ca. 1 mm beträgt, fühlt sich die Lampe sehr robust und stabil an. Das Gewinde an der aus Messing gefertigten Pill ist bereits ab Werk vorgefettet und läuft gleichmäßig, sauber und ohne zu kratzen. Zwei O-Ringe verhindern das Eintreten von Feuchtigkeit bis zu 1,5m Wassertiefe für 30 Minuten nach IPX-8 Standard. Am hinteren Ende befindet sich ein zu einem Standard-Kamerastativ passendes Gewinde. Zusätzlich sind mehrere Löcher für eine Tragschlaufe vorhanden.

Nitecore EZ123 - Pill
Nitecore EZ123 - Gewinde
Nitecore EZ123 - Auf Stativ



Stromversorgung & Laufzeiten:

Betrieben wird die EZ 123 mit normalen 3 V CR123A Lithium Batterien bzw. Akkus. Die Laufzeiten betragen im hellen Modus (~180 Lumen) ca. 60 Minuten  und im niedrigen Modus (~20 Lumen) ca. 15 Stunden.

Nitecore EZ123 - zerlegt



LED & Reflektor

Die Lichtquelle ist eine Cree XR-E Q5 LED welche nicht ganz 100%ig mittig im Reflektor sitzt, was sich jedoch nicht sichtbar auf das Lichtbild auswirkt. Der Orange-Peel beschichtete Metallreflektor wird von einer Anti-Reflektions beschichteten Glaslinse geschützt, welche ca. 2 mm ins Gehäuse eingelassen ist. Ein zusätzlicher O-Ring vor der Linse verhindert zudem das Eindringen von Wasser.

Nitecore EZ123 - LED Reflektor

Bedienung & Modi

Zur Bedienung kann man nur sagen: Simpel. Kein SOS / Strobe Unsinn, welchen man in einer als EDC konzipierten Lampe in den meisten Fällen ohnehin nicht benötigt.
Wer schon einmal eine MagLite Solitaire hatte wird das Bedienkonzept auf Anhieb beherrschen. Zum einschalten der Lampe dreht man einfach den Kopf zu, wie man z.B. eine Flasche zuschrauben würde. Sobald die Lampe im “low”-Modus leuchtet dreht man einfach eine gute dreiviertel Umdrehung weiter und die Lampe schaltet auf “high”. Das Abschalten funktioniert sinngemäß in entgegengesetzter Richtung. Entgegen der Aussage des Herstellers lässt sich die Lampe nur umständlich mit einer Hand einschalten, da doch ein wenig Kraft benötigt wird um den Kopf der Lampe zu drehen.


Ausleuchtung & Beam

Die Lampe ist für kurze bzw. mittlere Distanzen sehr gut geeignet. Aufgrund des engen/kleinen Reflektors ist der Spillbeam entsprechend kleiner als bei anderen Lampen mit 1x CR123A. Der deutliche Hotspot mit schönem Corona ergibt ein angenehmes Lichtbild. Beamshots: < Indoor  ISO 125 – F4,5 – 1/25 sec > <Outdoor ISO 125 – F4,5 – 2,5 sec>

EZ123 - Low - 250
EZ123 - High - 250
Nitecore EZ123 - Outdoor low - 2,5
Nitecore EZ123 - Outdoor high - 2,5



Fazit

Als ich die EZ123 das erste Mal in den Händen hatte war ich aufgrund der Größe zuerst etwas skeptisch, ob sie von der Lichtleistung an meine momentane EDC-Lampe Ultrafire A40 rankommen würde. Doch wider Erwarten kann ich sagen, dass sie locker mithalten kann. In Sachen Verarbeitung überzeugt die EZ123 ebenfalls durch und durch. Einzig den Twisty finde ich für die Einhandbedienung der Lampe eher hinderlich, mir persönlich hätte ein Tailcap-Clicky besser gefallen. Alles in allem eine sehr empfehlenswerte EDC-Lampe, welche selbst im kleinsten Winkel einer jeden Hosentasche ihren Platz finden dürfte. Mit der guten Lichtleistung auf kurze bzw. mittlere Distanzen ist man auf die meisten Alltagssituationen mit der Lampe gut gerüstet. Preislich ist sie ab ca. 35 € erhältlich, was wie ich finde, ein für diese Lampe durchaus fairer Preis ist.

Vielen Dank an Nitecore für’s bereitstellen der Lampe!

Review Fenix P1D Q5

16. November, 2009 Keine Kommentare

FenixP1DQ5_001

Hätte Alladin eine Wunderlampe, könnte es durchaus die Fenix P1D Q5 sein.

Verpackung und Lieferumfang:
In einer Pappverpackung liefert Fenix neben der Lampe noch ein passendes Holster, einen Ersatz-O-Ring, einen Befestigungsclip/Schlüsselring sowie eine Bedienungsanleitung (englisch), eine Garantiekarte und eine kleine Werbebroschüre mit.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 71 mm
Durchmesser Kopf: 22 mm
Durchmesser Body: 20 mm
Gewicht: 28 g
Gewicht mit Batterie: 44 g
Die Lampe ist aus Aluminium gefertigt und nach HA III anodisiert, wobei die Anodisierung gut und gleichmäßig ausgeführt wurde. Insgesamt ist die Lampe hervorragend verarbeitet und wasserdicht. Letzteres konnte ich durch einen Test bestätigen. Einen Rollschutz hat die kleine Fenix nicht, beherrscht aber den Tailstand. Für die Befestigung des Schlüsselrings oder eines optionalen Lanyards hat die Lampe am Tail ein Loch. Die Lampe ist in schwarz bzw. alternativ auch in silber oder oliv erhältlich.

Stromversorgung:
Gespeist wird die Lampe von einer CR-123-Batterie. Die Laufzeiten sind mit 1 Stunde im hellsten Modus (180 Lumen), 2,8 Stunden (95 Lumen) und 21 Stunden (16 Lumen) angegeben. Alternativ ist auch der Betrieb mit geschützten 3,7 Volt Lithium-Ionen-Akkus möglich. Im hellsten Modus wird die Lampe ziemlich schnell warm. Zwar rät der Hersteller lediglich bei hohen Außentemperaturen vom Dauerbetrieb in diesem Modus ab, trotzdem habe ich den Leuchtdauertest nicht auf der hellsten, sondern nur auf der mittleren Stufe durchgeführt. Ohne großartig merklichen Verlust der Helligkeit erreichte die Fenix eine Laufzeit von mehr als drei Stunden. Kurz vor Ende dieser Laufzeit wurde die Lampe spürbar warm, was mit einem drastischen Helligkeitseinbruch einherging. Diesbezüglich kann man den Herstellerangaben bezüglich der Laufzeit tatsächlich einmal Glauben schenken.

Reflektor:
Die Lampe hat einen OP-Reflektor und eine Glaslinse. Als LED kommt eine Cree Q5 zum Einsatz.

Bedienung:
Aus den sieben Zentimetern Lampe kommen wahlweise 16, 95 oder 180 Lumen (Herstellerangaben). Darüber hinaus stehen noch ein Strobe- und ein SOS-Modus (beide in der hellsten Leuchtstufe) zur Verfügung, die ich persönlich eher lästig finde. Doch da die einzelnen Leuchtstufen einzig dadurch durchgeschaltet werden, dass der Lampenkopf innerhalb von 1,5 Sekunden hin- und hergedreht wird, kann man diese Modi auch überspringen, indem man die Lampe ausschaltet (in diesem Fall ausdreht) und länger als 1,5 Sekunden wartet. Nach erneutem Drehen wird wieder auf die erste Leuchtstufe von 95 Lumen geschaltet. Die Schaltreihenfolge ist 95 lm – 180 lm – 16 lm – Strobe – SOS. Wer in erster Linie den mittleren und den dunkelsten Modus nutzen möchte, muss immer über hell gehen. Das mag gewöhnungsbedürftig sein, aber irgendeine Schaltreihenfolge muss werksseitig schließlich festgelegt sein. Und die ist meiner Meinung nach sehr gut gewählt: Mit der ersten Stufe kommt man in den meisten Situationen aus, und wenn es mal richtig hell sein muss, kommt die volle Helligkeit in Stufe zwei. Da die Lampe zwar winzig, aber von der Leistung her alles andere als eine Schlüssellampe ist, ist es durchaus zu verschmerzen, den dunkelsten Modus erst über eine zusätzliche Drehung des Lampenkopfes zu erreichen. Die Lampe ist problemlos mit einer Hand zu bedienen.

Beam:
Im Beam liefert die P1D Q5 einen weichen, nicht ganz klar definierten Hotspot mit einem gleichmäßigen Spill. Für weite Entfernungen ist die Lampe nicht geeignet, aber auch nicht konzipiert. Dafür werden der Nahbereich und die unmittelbare Umgebung sauber und gleichmäßig ausgeleuchtet.

Resümee:
Mit der Fenix P1D Q5 bekommt man eine solide verarbeitete Lampe, die das hält, was sie verspricht. Durch die verschiedenen Helligkeitsstufen ist sie vielseitig einsetzbar. Das Licht, das sie auf der hellsten Stufe liefert, hält man bei einer derart kleinen Lampe nicht für möglich. Mit einem Preis zwischen 45 und 60 Euro ist die Fenix P1D Q2 zwar nicht gerade billig, dafür bekommt man eine wahrhaftige EDC-Lampe oder EDC-Zweitlampe, denn dieser Zwerg passt in jede noch so kleine Hosentasche. Da Fenix mit der PD 10 vor kurzem ein Nachfolgemodell auf den Markt gebracht hat, ist damit zu rechnen, dass die Preise für die P1D Q5 langfristig fallen werden. (Stand: November 2009)

FenixP1DQ5_002

FenixP1DQ5_003

FenixP1DQ5_004

FenixP1DQ5_005

Review Fenix TK11 R2

4. November, 2009 5 Kommentare


Die Lampe mit Rollschutz.

Die Fenix TK11 R2 ist das Upgrade der TK11. Statt der Q5-LED ist hier eine R2-LED verbaut, mit der die Lampe einen Lichtstrom von 240 Lumen leistet.

Verpackung und Lieferumfang:

Die TK11 R2 wird in einer stabilen Pappverpackung geliefert. Zum Lieferumfang gehören neben der Lampe, die werksseitig mit zwei CR 123-Batterien bestückt ist, ein Holster aus Nylon, ein Lanyard, eine Ersatz-Gummi-Endkappe in orange und zwei Ersatz-O-Ringe. Mit dabei sind ferner eine Bedienungsanleitung (englisch), eine Garantiekarte und eine kleine Werbebroschüre.


Beschreibung der Lampe:

Länge: 135,5 mm

Durchmesser Kopf: 34,1 mm

Durchmesser Tail: 25,5 mm

Gewicht: 126 g

Gewicht mit zwei CR 123-Batterien: 158 g

Gewicht mit einem 18650-Akku: 172 g

Die Lampe ist aus Aluminium gefertigt und verfügt über eine Typ-III-Anodisierung, die sehr gut und gleichmäßig ausgeführt wurde. Ein Combat-Ring sorgt für einen hervorragenden Rollschutz und gute Griffigkeit. Wer mag, kann den Ring allerdings auch abschrauben. Durch den hervorstehenden Clicky ist ein Tailstand nicht möglich. Das Lanyard kann alternativ am Tail oder dem Combat-Ring befestigt werden. Laut Hersteller ist die Lampe nach IPX-8 wasserdicht, was in der Praxis durch einen Unterwassertest bestätigt wurde.


Stromversorgung:

Die Lampe kann wahlweise mit 2 CR 123A-Batterien oder einem 18650-Akku betrieben werden und ist für eine konstante Stromversorgung digital geregelt. Die Laufzeiten liegen laut Herstellerangaben mit dem 18650er-Akku bei 2,7 Stunden im Turbo-Modus und 12 Stunden im normalen Modus sowie mit 2 CR 123-Batterien bei 1,5 Stunden im Turbo-Modus und 10 Stunden im normalen Modus. Im Praxisbetrieb sind die Laufzeiten geringfügig kürzer.


Reflektor:

Die TK11 R2 ist mit einem Smooth-Reflektor aus Aluminium und einer Glaslinse ausgestattet. Als Leuchtmittel kommt eine Cree-R2-LED zum Einsatz.


Bedienung:

Die Lampe hat zwei Helligkeitsstufen: 240 Lumen und 64 Lumen (Herstellerangaben). Eingeschaltet wird sie mit einem taktischen Forward-Clicky, der auch Morsen ermöglicht, das Anwählen der beiden Helligkeitsstufen erfolgt durch Drehen des Lampenkopfes (nicht mit einer Hand möglich). Der Clicky ist gut zu erreichen, angenehm zu schalten und macht insgesamt einen guten Eindruck.


Beam:

Die TK11 R2 erzeugt im Beam einen gleichmäßigen Spill mit einem deutlich ausgeprägten Hotspot. Die Ausrichtung geht dabei eindeutig in Richtung Throw. Durch die Kombination von LED und Smooth-Reflektor wird so eine Leuchtweite von 200 Metern und mehr erreicht.


Resümee:

Die Fenix TK11 R2 ist eine sauber verarbeitete und robuste Lampe, die eine lange Lebensdauer verspricht. Die zwei Leuchtstufen sind gut gewählt; für die meisten Alltagssituationen dürfte bereits die schwächere Stufe genügen. Die Laufzeiten sind ausreichend, der mögliche Betrieb mit wahlweise einem 18650er-Akku oder zwei CR 123-Batterien ist ein zusätzlicher Pluspunkt. Der Preis von 75 bis 80 Euro für die Lampe ist angemessen.

FenixTK11R2_007

FenixTK11R2_002

FenixTK11R2_003

FenixTK11R2_004

FenixTK11R2_005

FenixTK11R2_006

Review JetBeam Jet-III M

13. Juli, 2009 6 Kommentare

Heute hab ich mal meine persönliche Lieblingslampe reviewed, die JetBeam Jet-III M.

Verpackung und Lieferumfang
Die JetBeam Jet-III Pro M wird in einer schicken Pappschachtel mit Schaumstoffausfüllung geliefert. Die Verpackung sieht schon mal wertig aus und man wird beim öffnen mit einer erstklassig verarbeiteten Lampe belohnt.

Body
Die Lampe selbst besteht aus hart anodisiertem Aluminium (HA-III) und sieht von der Färbung her richtig schön in Richtung Titan aus. Ein sattes grau, top verarbeitet und mit gleichmäßig gefrästen Riffeln zur Verbesserung des Halts.
Am Kopf der Lampe sind zum Body hin Riefen eingefräst, ursprünglich zwar zur Kühlung des Heads gedacht haben sie hier denke ich eher einen optischen Zweck um die Lampe besser aussehen zu lassen.
Ganz vorne am Head ist ein Ring aus Edelstahl aufgedreht, den man genau wie am anderen Ende der Lampe bei dem Ring am Forward-Clickie mit einem separat erhältlichen Werkzeug herausdrehen und durch andere Ringe ersetzen kann. So gibt es auch Zusatz-Einsätze mit „aggressiverer“ Optik, wer´s mag.
Die Standardausführung mit dem flachen Ring vorne und dem leicht welligen Ring am Schalter hinten sieht schon mal sehr gut aus und setzt farbige Akzente.
Mit dem Standardring ist sowohl der Tailstand als auch das Hinstellen auf den Schalter möglich. Der hintere Ring hat auch ein kleines Loch zur Befestigung eines Fangriemens bzw. Lanyards.
Als Rollschutz für die Lampe dient ein Metall-Gürtelclip, dieser besteht aus lackiertem bzw. brüniertem Metall.
Gewicht der Lampe mit Akku 175g, ohne Akku 128g.
Länge: 13,8cm

Stromversorgung
Betrieben wird die Lampe standardmäßig mit einem 18650er Akku, meinen Lieblings-Akkus sozusagen. Damit erreicht die Lampe auch die Höchstleistung an Lumen laut Hersteller, nämlich ganz ordentliche 225.
Alternativ kann man die Lampe auch mit 2 Zellen im Kaliber CR123 betreiben, wobei dann die Laufzeit der Leuchtdauer einbricht auf 2 statt 3 Stunden. Laut Hersteller akzeptiert sie auch Akkus der Größe 16340, jedoch hab ich da keine zur Hand um damit die Leistungsdaten zu vergleichen. Also ganz klare Empfehlung hier die 18650er Akkus zu nutzen.

Reflektor / Linse
Standardmäßig ist die Lampe mit einem SMO Aluminium-Reflektor und einer Glaslinse ausgestattet.
Als Leuchtquelle ist eine CREE 7090 XR-E ( Q5) LED verbaut, welche sauber und mittig montiert ist.

Bedienung
Die Bedienung der Lampe ist denkbar einfach und idiotensicher. Durch die Verwendung des Forward-Clickies kann man die Lampe auch als sogenannte „taktische Lampe“ nutzen, also wie bei den ersten Surefire-Lampen durch leichtes drücken des Schalters die Lampe zum leuchten bringen, wenn man wieder los lässt ist sie wieder aus, ohne hörbares klicken oder ähnliches. Wenn man den Schalter nach vorne durchdrückt bis zu einem hörbaren und spürbaren Klick ist die Lampe dauerhaft eingeschaltet bis man sie genau so auch wieder ausschaltet. Forward-Clickies sind mittlerweile schon fast Standard und haben sich bewährt. Druckpunkt des Schalters ist einwandfrei, sollte jeder damit gut zurecht kommen.
Die Lampe unterstützt 2 Betriebsarten. Es gibt den High- und Low-Modus. Wechseln dazwischen funktioniert, in dem man den LED Kopf komplett um einige Grad nach rechts oder links dreht. Dazu ist auch am vordere Ende des Lampenkörpers eine Lasergravur.
Es besteht die Möglichkeit durch den Programmiermodus die Helligkeit des Low-Modus zu regulieren, falls einem der von Werk voreingestellte Modus zu hell/dunkel ist.

Beam
Die Lampe produziert einen sauberen weißen Strahl mit ordentlich Licht und einem deutlich Sichtbaren Hotspot in der Mitte. Der Lichtfluss ist gleichmäßig und angenehm. Sie ist nicht umsonst meine Lieblings-Lampe in dieser Größenordnung. Was die Leuchtstärke angeht hält sie locker mit der Raidfire Spear mit und übertrifft die Fenix TK10 sowie die LED Lenser P7, welche man als vergleichbare Produkte anderer Hersteller anführen kann.
Also wenn ich die Wahl zwischen diesen 4 Lampen habe, würde ich jedes Mal mit Überzeugung wieder die JetBeam Jet-III M wählen.
Reichweitentest auf meiner Reflektorenstrecke folgt mit Fotos sobald ich die Strecke eingerichtet habe, der erste Test heut mittag im stillgelegten Eisenbahntunnel war leider nix (zu kurz und nicht dunkel genug).

Aber dafür gibts hier jetzt schon mal n paar normale Fotos der Lampe:

Straßenpreis dieser Lampe sind ~80€ je nach Shop, ich hab meine von NeoLumen.eu

Außerdem gibt es mittlerweile noch eine Version aus Titan, da liegt der Preis dann natürlich etwas höher, ~160€

Aufteilung in Kategorien – Testartikel

9. Juli, 2009 5 Kommentare

So habe heute mal fleissig Kategorien angelegt. Damit, so hoffe ich, wird die Seite etwas übersichtlicher und der Nutzwert höher. Falls jemanden etwas fehlt, hinterlasst einen Comment, ich pflege dann gegebenenfalls Kategorien nach.Die Reviewer sind angewiesen dann neue Reviews entsprechend neu ein zu stellen, eine Lampe kann entsprechend in mehreren Kategorien auftauchen. So kann man später entweder durch die Kategorien eine Lampe finden, oder durch die Suche.

Diesen Artikel hier stelle ich mal in ALLE Kategorien, damit alle Kategorien ersichtlich werden.

Aufteilung ist wie folgt wir haben folgende Hauptkategorien:

-Videoreviews
-Textreviews
-Hersteller
-Vorstellungen
-Spaß
-Anderes

Dann folgen Unterteilungen nach Akku/Batterietypen und LED Typ, bei den Herstellern nach Namen – hier fehlen sicher noch einige, also immer her mit den Namen.

Hoffe die “Struktur” ist so in Ordnung, wenn nicht – meldet Euch mit Vorschlägen.