Brontelight RA01
Bei der Bronte RA01 handelt es sich um eine Schlüsselanhängerlampe, die – in der Natur der Sache liegend – voll EDC-tauglich ist.
Sie wird in oben abgebildeter Verpackung geliefert!
Außer der Lampe und dem Schlüsselanhänger sind im Lieferumfang noch zwei Ersatzdichtungen, sowie eine, leider nur englischsprachige, Bedienungsanleitung enthalten.
Die Maße der Lampe in mm lauten:
Länge: 74,5
Durchmesser: 14
Reflektordurchmesser: 11,5
Gewicht ohne Batterie: 22g.
Maximaloutput: 80lm (Herstellerangabe)
Maximallaufzeit: 65 Stunden (Herstellerangabe)
.
Die allgemeine Verarbeitung der Lampe, besonders des Gewindes und der Gehäuseanodisierung, kann ich nur als perfekt bezeichnen.
Zum Einsatz kommt eine Cree XPG-R5 LED.
Zum Betrieb der Lampe wird eine AAA ( Micro) – Zelle benötigt.
Dabei ist sowohl die Verwendung einer Primärzelle (Alkali-Mangan), oder einer Sekundärzelle (NiMh) möglich.
Das Einlegen der Zelle geschieht nach Abschrauben des Lampenkopfes:
.
.
.
Nach dem Wiederaufschrauben desselbigen ist die Lampe voll betriebsbereit.
Einen Schalter gibt es nicht, der Kopf wird zum Betrieb ganz festgezogen.
Diese Lampe startet im Mid Mode.
Insgesamt gibt es 3 Level, low, mid und high.
Eine Weiterschaltung geschieht durch schnelles Lösen und Festziehen des Kopfes, die Reihenfolge dabei ist: mid, high, low.
Dies ist zumindest bei der getesteten Lampe so, wobei hier anzumerken ist, das sie in kaltem Zustand nach dem Bruchteil einer Sekunde von high wieder auf mid zurückspringt.
Anfangs habe ich das der Unzulänglichkeit der von mir zunächst verwendeten Alkali-Mangan-Zelle zugeschrieben (Stromlieferfähigkeit), auch die Verwendung eines NiMh- Akkus schaffte aber keine Abhilfe.
Sobald die Lampe ein – oder zwei Minuten gelaufen ist, und man mehrmals versucht hat, auf high zu schalten, funktioniert es plötzlich.
Nun hält das Testmuster die höchste Helligkeitsstufe konstant.
Ein Umschalten bei Betriebstemperatur stellt ebenfalls kein Problem dar und funktioniert auf Anhieb.
Nach dem Erkalten beginnt diese Prozedur allerdings beim Testmuster wieder von vorn.
Dies stellt für mich den einzigen Kritikpunkt der Lampe dar.
Von ihrer Helligkeit war ich schlichtweg erstaunt. Selbst die erheblich größere und leistungsfähigere Fenix LD20 R4 leuchtet auf high (ca. 100lm Herstellerangabe) nur etwas heller als die kleine Bronte auf max. (80lm Herstellerangabe).
Hier zunächst die shots der Bronte RA01 auf:
Kontrollshot:
.
.
.
high:
.
Im Verleich dazu die Fenix LD20 R4 auf high:

.
Bis zur Kelleraußenwand beträgt die Distanz 6m!
Mir gefällt, dass die Bronte, im Vergleich zur Fenix, einen großen Bereich erhellen kann.
Mit einem voll aufgeladenen 1000mAh NiMh- Akku erreicht die RA01 eine Laufzeit von exakt 43 min., bevor sie auf mid zurückschaltet. Der Akku sollte dann schleunigst gewechselt werden, da er bereits weit entladen ist. Bekanntlich ist dies den NiMh-Zellen in Bezug auf deren Lebensdauer ja nicht unbedingt zuträglich.
Im Dauerbetrieb auf high, warscheinlich bei so einer kleinen EDC eher selten der Fall, erwärmt die Bronte sich auf über 50°C.
Die Wärme wird allerdings gut an die Hand abgeleitet, so dass, bezüglich Erwärmung, sogar der Dauerbetrieb auf high kein Problem darstellt.
Besondere Erwähnung verdient die Ausführung des Schlüsselanhängers, der nach meiner Meinung beispielhaft gefertigt wurde.
Hier einige Details:

.
.
Diese Lampe sollte auch im rauhen Alltagsbetrieb nicht verloren gehen.
Fazit:
Abgesehen von den Schaltschwierigkeiten des Testmusters (hoffentlich ein Einzelfall)
hinterlässt die Bronte RA01 bei mir einen rundweg positiven Eindruck.
Sie überzeugt in puncto Abmessungen, Verarbeitung (sowohl der Lampe selber, als auch dem Schlüsselanhänger), und Leuchtleistung.
Empfehlenswert ist für mich die Verwendung von LSD – NiMh – Zellen.
Die eignen sich auch für den gelegentlichen Gebrauch und müssen vielleicht nur ein mal im Jahr wiederaufgeladen werden.
Mit ihr erwirbt man einen voraussichtlich für viele Jahre treuen, zuverlässigen Begleiter.
Der “Taschenlampen-Papst” JoFrie hat die Lampe für diesen kleinen Test dankenswerterweise zur Verfügung gestellt.
Auch wenn sie momentan noch nicht auf seiner Seite ist, dürfte sie bei ihm erhältlich sein. Die bereits erhältlichen Brontelight findet Ihr hier – Brontelight
Gruß
Roland





































































Twitter
RSS
Neuste Kommetare