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Archiv für die Kategorie ‘LED Lampen mit AA/AAA Batterien/Akkus’

Review TrustFire S-A2

13. Dezember, 2011 Ein Kommentar

Der heutige Review befast sich mit  der Trustfire S-A2.  Diese Lampe reiht sich in die Reihe der EDC-Lampen ein.  Man kann dieses Lämpchen auch als „kleiner Giftzwerg“ bezeichnen, was aus dem kleinen Lampengehäuse an Lichtleitung rausgequetscht wird ist nicht von schlechten Eltern.

Dieser Rewiew ist in diesem Fall auch schon ein Langzeittest, da ich die Lampe seit nun 11 Monaten im Einsatz habe. Damals beim Kauf hatte ich auch besagtes „China-Lotto“ gespielt und war  beindruckt von dem was geliefert wurde.

Verpackung und Lieferumfang

Meine Version der Lampe kam Dealextreme typisch verpackt an. Neutrale dünne Pappschachtel , mit Lampe in Luftpolsterfolie eingewickelt. Das ganze dann in einem Luftpolsterusmchlag.   Keine Bedienungsanleitung mit technischen Daten oder  eine Garantiekarte mit Servieinformationen,  eben DX-typisch
Packungsinhalt:
-  Taschenlampe Trustfire S-A2
- 1  Handschlaufe

 

Technische Daten

Die Trustfire  macht auch nach 11 Monaten Nutzung noch einen guten Eindruck, nichts an ihr was verschlissen wirkt, das spricht für eine  ordentliche Verarbeitung.
Länge der Lampe: 10,0 cm, Durchmesser 2,0 cm.  Das Leergewicht beträgt 50 Gramm, mit Akku (14500) 70Gramm bzw. (Eneloop) 77 Gramm.
Der Body ist aus Aluminium gefertigt  und sie Anodisierung sollte HA II sein. Die Anodisierung ist bei meinem Exemplar gleichmäßig und sauber erfolgt.  Nach denn 11 Monaten  Einsatz sind bis auf  wenige kleine Stellen an den Kanten keine Kratzer oder ähnliches auf der Lampe zu entdecken.
Das Gewinde der Tailcap ist sauber geschnitten und leicht gefettet; 1 Dichtungsring sorgt für eine gewisse Wasserdichtigkeit. Die Tailcap hat mehrere Befestigungen für die Handschlaufe. Alles in allem würde ich der Lampe eine Wasserdichtigkeit IPX7 (zeitweise untertauchen)  geben. Da sich der Hersteller und der Distributor darüber ausschweigen, unterbleibt der Praxistest  im Wassereimer. Regen und Outdooreinsätze haben der kleinen Lampe aber in der hinsicht nicht zugesetzt. Die Lampe verfügt über keinen Rollschutz  und ein Tailstand ist nicht möglich, da der Schalter 1 mm nach hinten herausragt.

Reflektor, Linse, Emitter

Die Frontscheibe beschichtetem Glas und der der Reflektor aus Aluminium gefertigt.
Der Reflektor  bei diesem Modell ist ein SMO-Reflektor , der einen ordenlichen Throw für eine Lampe dieser Größe bewirkt. Zum Einsatz in der Trustfire S-A2  kommt eine Cree Q5 LED. Dieser Emitter produziert ein angenehmes weißes Licht.´

Stromversorgung und Laufzeit

Die Trustfire ist für die Verwendung mit verschiedensten Energiequellen zugelassen. Vom 14500 Li-Ion Akku über Mignon Akkus bis hin zur Alkaline ist alles möglich. Gerade das man auch AA-Akkus und Alkaline Batterien nutzen kann machen die Lampe als „Immer dabei“  interessant. Zur Not kann man an der nächsten Tanke den Engievorrat wieder aufladen.
Dealextreme gibt  für  die Lampe 230 Lumen an. Dieser Wert ist zwar etwas hoch gegriffen aber realistische 180 Lumen mit einem 14500 Akku dürften es doch sein, optisch wirk eine Fenix TK20 dunkler.

Der Praxistest wurde diesmal etwas ausgiebiger durchgeführt um den verschiedenen Batterietypen gerecht zu werden. Mit einem protected 14500 Akku ergab sich im HIGH-Modus eine Laufzeit von  1:04 Stunden, doch der LOW-Modus überraschte mit 8:37 Stunden Laufzeit. In beiden Modies war die Helligkeit nach dem „einpendeln“ bis zum Ende absolut konstant. Die Reglung der Lichtleitung verdient nur ein Wort Exzellent! Die reglung ist wohl auf den Lithium Akku hin optimiert aber auch mit einem Eneloop-Aku beindruckt die Reglung.  Leider Saugt die Lampe bei Eneloops den Akku vollständig leer, aber zum Laufzeitende hin  wird hier die Lampe dunkler und gibt so Feedback für einen baldigen Akkuwechsel.

  14500 protected Eneloop
  HIGH LOW HIGH LOW
Zeit Lux Temp. Lux Temp. Lux Temp. Lux Temp.
Start

6.700

23°C

980

25°C

4.200

25°C

560

25°C
0:01

6.500

23°C

980

25°C

4.000

27°C

560

25°C
0:02

6.500

26°C

980

25°C

3.900

29°C

550

25°C
0:05

6.500

41°C

960

26°C

3.600

33°C

540

25°C
0:10

6.600**

47°C

950

26°C

3.600

35°C

540

27°C
0:15

6.400

40°C *

950

26°C

3.600

35°C

540

27°C
0:20

6.400

37°C *

950

26°C

3.600

35°C

540

27°C
0:25

6.400

35°C *

950

26°C

3.600

37°C *

540

27°C
0:30

6.400

34°C *

910

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
0:35

6.300

33°C *

910

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
0:40

6.300

33°C *

910

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
0:45

6.300

33°C *

900

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
0:50

6.300

33°C *

890

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
0:55

6.300

33°C *

870

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
1:00

6.300

32°C *

870

27°C

3.400

37°C *

520

27°C

1:04

6.300

31°C *

1:06

1.700

37°C *
1:15

860

27°C

520

27°C
1:30

830

27°C

520

27°C
1:45

830

27°C

520

27°C
2:00

820

27°C

520

27°C
2:15

820

27°C

520

27°C
2:30

820

27°C

520

27°C
3:00

820

27°C

520

27°C
3:30

820

27°C

520

27°C
4:00

820

27°C

520

27°C
5:00

820

27°C

520

27°C
6:00

820

27°C

520

27°C
7:00

820

27°C

500

27°C
7:30

820

350

27°C

7:40

250

27°C
8:00

820

27°C

8:37

820

27°C

* mit aktivem Lüfter  ** bei Temperaturen >45°C steigt die Lichtleitung an.
 

Wenn die Lampe beim Lithium-Akku abschaltet kann man ihr zwar noch kurz wieder Licht entlocken, aber diese Zeit reicht nur noch den Ersatzakku aus der Tasche zu holen. Man  sollte diese Aktion auch möglichst kurz halten da die Lampe die Zellen bis kurz vor die Schutzschaltung auslutscht.  Diese Auslutschen ist auch das einzigste Manko an der Reglung.
entgegen dem Foto wurde mit Eneloop-Akkus getest – diese befanden sich im Ladegerät

Bedienung

Der Schalter im Tailcap ist Reverse Clicky mit relativ hartem Druckpunkt. Mit Hilfe des Clicky werden bei dieser Lampe die 3 Leuchtstufen HIGH-LOW-Strobe durchgeschaltet. Die Lampe hat keinen Memory und schaltet somit immer in der HIGH-Stufe an.  Persönlich hätte ich mir eher die Reihenfolge LOW-HIGH-Strobe gewünscht, aber mit diesem kleinen Manko kann ich leben. Auch der Strobe-Mode ist zu verkraften da das UI ohne den Memory auskommt.

Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

Die Lampe ist als Thrower ausgelegt, aber leuchtet mit ihrem Spill den Weg vor den Füßen noch ausreichend aus. Auch im LOW-Modus reicht es im Dunkeln den weg auf einigen Metern voraus problemlos zu finden.
Der LOW-Modus wird bei dieser Lampe nicht durch Spannungsreduktion an der LED bewirkt sondern durch gepulstes an und abschalten der LED. Mit dem blosen Auge nicht zu bemerken, aber eine Videokamera zeigt den Effekt deutlich.

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

Modus 14500 Eneloop Alkaline
HIGH

6.700 Lux (6.500Lux)

4.200 Lux
(3500 Lux)

3.900 Lux
(3.200 Lux)

LOW

 980 Lux
(820 Lux)

560Lux
(520 Lux)

500 Lux
(460 Lux)

Die Helligkeit in Klammern ist die Helligkeit die sich während des Betriebes einstellt. Die Werte wurden jeweils mit einer  frischen Zelle gemessen.

 

mitgeliefertes Zubehör

dieser Punkt des Rewievs entfällt , da es außer der Handschlaufe kein Zubehör gab.

Praxistest

Die Trustfire S-A2 ist eine günstige Lampe zum „Immer dabei haben“  die viel Licht liefert.  Für Anwendungen im Nahbereich ist der LOW-Modus ausreichend dimensioniert und in diesem Modus ist die Akkulaufzeit als akzeptabel zu bezeichnen. Auch für längere Dunkelheit empfiehlt sich dieser Modus, für eine Nachtwanderung reicht dann auch ein Batteriesatz.
Der Testlauf auf der Reflektorstrecke zeigt was an Lichtleistung hinter der kleinen Lampe steckt! Im LOW-Modus ist der 70m Reflektor noch problemlos zu erkennen im High-Modus ist der Testtunnel überaschend hell. Meine Aussage am Anfang „Kleiner Giftzwerk“ ist in dieser Hinsicht absolut gerechtfertigt.

  

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Trustfire S-A2  ist eine Taschenlampe die für ihren Preis viel bieten kann. Durch den Einkauf in China sollte einem klar sein das man auf unter Umständen auf  Garantieansprüche verzichten muss und eine Lieferzeit von 2 Wochen in Kauf nimmt. Für rund 10 EUR inkl. Versand erhält man diese Taschenlampe, der Preis ist seit 1 Jahr bei DX stabil.

Kurzwertung:

Positiv:
- Preis-/Leistung
- Lichtleistung
- Reglung
- Energievielfalt (14500; AA-Akku, Alkaline)

Neutral:
-  Qualität
- Lieferumfang (Zubehör)

Negativ:
- Lieferumfang (kein Manual / Garantieinformation)
- (leicht) übertriebene Angaben in Bezug auf Lichtleistung

Video Review Xeno E03 V2

20. Oktober, 2011 Keine Kommentare

Nach dem Lichtinsdunkel ein ausführliches Textreview zur Xeno E03 erstellt hat ( -> Review Xeno E03.)

Hier nun ein paar bewegte Bilder zur Lampe.

Inhalt:

  1. Einleitung /Lieferumfang
  2. 0:54 min: Verarbeitung
  3. 2:27 min: Größenvergleich mit Maglite C3, LedLenser P7, Ultrafire C3.Brinyte PD03A
  4. 3:23 min: Modi und Leuchtvergleich mit LedLenser P7
  5. 4:30 min: Fazit
  6. 5:27 min: Outdoorfotos Vergleich mit LedLenser P7, Brinyte PD03A, KD C8 CREE XML T6

Eine kurze Bemerkung noch zu den Vergleichslampen:

Die LedLenser verwende ich als Referenz , da sie weit verbreitet ist und meiner Meinung nach eigentlich völlig ausreicht zum spazierengehen im Wald oder Reflektor zu suchen (wie eine Fenix LD20 auch) .

Ich hab die Lichtausgabe mit einer selbst gebauten Ulbrichtkugel gemessen, daher verzichte ich auf Einheiten sondern setze die LedLenser als 100%.

Die Kaidomain C8 CREE XML T6 ist eigentlich eher der Einsteiger in die “XML T6 Klasse” und war von einem Jahr von wenigen mit mehreren Modi (und sie war billig, daher nur für Bastler zu empfehlen).

 

Review Underwater Kinetics UK4AA eLED Zoom

14. September, 2011 Keine Kommentare

Dieser Review befasst sich mit der Underwater Kinetics UK4AA eLED Zoom.  Die von mir getestete Version ist die mit der 2W LED, inzwischen ist auch eine Version mit einer 3W LED verfügbar.

Dies ist eine eher ungewöhnlichen Lampe für den „Otto-Normal- Benutzer“.  Diejenigen die in Hilforganisationen tätig sind kennen aber diese Taschenlampe umso besser. Bei vielen  Rettungsdiensten und Feuerwehren sowie beim THW ist diese Lampe Ausrüstungsgegenstand für die Einsatzkräfte. Egal ob als Hand- oder auch als Helmampe  die UK4AA kann vielseitig genutzt werden. Auch in Bezug auf die verfügbaren Leuchtmittel und Ausstattungen  gibt sie der Lampentyp vielseitig;  Xenon oder LED, mit oder ohne Zoom, gelbes oder schwarzes Gehäuse, Front- oder Heckschalter.

Dieser Review wird die LED-Varianten mit Zoom genauer unter die Lupe nehmen.

Verpackung und Lieferumfang

Meine Version der Lampe kam in einer Pappschachtel verpackt an, teilweise werden die Lampen aber auch in einer Blisterverpackung ausgeliefert.

Packungsinhalt:
-  Taschenlampe UK4 eLED Zoom
-  4x Alkalinebatterien
- 1  Bedienungsanleitung in Deutsch
- 1 CE-Konformitätserklärung

Technische Daten

Die UK4AA eLED Zoom macht vom ersten Augenblick an klar was sie ist: eine Einsatzlampe – ein auf Handhabung getrimmtes Arbeitswerkzeug.
Das Gewicht ohne Batterien beträgt  77 Gramm mit den 4 AA Alkaline Batterien  175 Gramm. Die Länge beträgt 17 cm und der Kopfdurchmesser 3,5cm
Der  Body ist  aus bruchfestem Kunststoff (ABS/Polycarbonat) gefertigt. Der Lampenkopf ist aus einem High-Grip-Kunstoff gefertigt so das die Zommverstellung auch mit Handschuhen möglich ist. Die Form des Bodys dient als  Rollschutz. Die Lampe liegt gut in der Hand und der Schalter läßt sich beim Einsatz als Handlampe gut mit den Zeigefinger oder dem Daumen bedienen. Ein Tailstand ist, aufgrund des Durchausgleichventiles am Boden des Bodys nicht möglich.  An den Aretierungen für die Helmmontage ist es auch möglich eine Handschlaufe zu befestigen.
Das Gewinde der Lampe ist wie der Body aus Kunststoff gegossen und  läßt sich leicht und gleichmäßig schrauben. Das Gewinde ist  mit einer O-Ring Dichtung versehen.

Laut Datenblatt ist die Lampe wasserdicht bis zu einer Tauchtiefe von 3m gemäß IP68 und hat eine Zulassung zur Anwendung in explosionsfähigen Bereichen der Zone 1 und 2. Die Wasserdichtigkeit wurde im Praxistest auf 3,5 m Tiefe überprüft.
Da diese Lampen vielfach in harten Einsatz ihren Dienst verrichten ist die Qualität entsprechend hoch gehalten.

Stromversorgung und Laufzeit

Die UK4AA eLED Zoom soll mit 4 Alkaline Batterien vom Typ Mignon (AA) betreiben werden. Über die Nutzung von Akkus gibt der Hersteller keine Informationen.
Der Hesteller gibt als Helligkeit 40 Lumen , eine Reichweite von 54m und eine Leuchtdauer von 3-4 Stunden an. Diese Werte sind allerdings auf keinen Fall mit  denen von diversen China-Herstellern zu vergleichen.

Der Praxistest ergab mit Duracell Alkaline Batterien eine Laufzeit von etwa 4 Stunden  Stunden, danach wurde die Lampe relativ  zügig dunkler. Nach 5:20 Stunden stabilisierte sich die Helligkeit auf 50 Lux , einem Wert der bei der Lampe noch ausreichend ist um den Weg vor sich und das direkte Arbeitsumfeld (ca 5-6m)  auszuleuchten. Da ich unbedingt wissen wollte wie lange Licht aus der Lampe rauskommt habe ich den Test weiterlaufen lassen. Nach 6:40 Stunden habe ich dann die Messung abgebrochen da bei der verbleibenden Helligkeit von 35 Lux Messwerte kaum noch etwas aussagen. Das  endgültige  Ende kamm dann nach 7:20 Stunden –  das Licht war nun  nicht mehr zur Orientierung geeignet.
Die Reglung funktioniert nach der Endspielphase auf 750 Lux   gut,  dies ist eine Helligkeit bei der man arbeiten kann.  Für den Einsatzbereich der Lampe finde ich diese Art der Reglung (immer dunkler wertend) gut, da man so im Einsatz nicht von jetzt auf gleich im dunkeln steht. Der Zeitraum von4 Stunden Hell und danach 3 Stunden  bis zum absoluten Ende der Batterie lassen einem genügend Zeit Reserve-Batterien einzulegen.

Hier die Messergebnisse für die UK4AA eLED Zoom:

defokussiert fokussiert
Einschalten 1.130 Lux 1.450 Lux
nach 0:02 Stunden 900 Lux
nach 0:10 Stunden 770 Lux 1.160 Lux
nach 0:20 Stunden 750 Lux 1.100 Lux
nach 0:30 Stunden 750 Lux
nach 1:00 Stunden 750 Lux
nach 1:30 Stunden 750 Lux
nach 2:00 Stunden 750 Lux
nach 2:30 Stunden 750 Lux
nach 3:00 Stunden 750 Lux
nach 3:30 Stunden 750 Lux
nach 3:50 Stunden 750 Lux
nach 4:00 Stunden 720 Lux
nach 4:10 Stunden 690 Lux
nach 4:20 Stunden 410 Lux
nach 4:30 Stunden 300 Lux
nach 4:40 Stunden 150 Lux
nach 4:50 Stunden 100 Lux
nach 5:00 Stunden 90 Lux
nach 5:10 Stunden 70 Lux
nach 5:20 Stunden 50 Lux
nach 6:00 Stunden 50 Lux
nach 6:40 Stunden 35 Lux

Die fokussierten  werte sind nur in einigen Fällen gemessen worden.

 

Reflektor und Linse

 

Die LED Einheit mit Linse 1

Die Linsen aus Kunststoff gefertigt. Einen Reflektor gibt es bei dieser Version nicht da durch die 2 Linsensysteme die Abstahlung realisiert wird. Linsensystem 1 ist direkt auf der LED-Einheit federnd gelagert und diesnt als Zoomeinsteller, je nachdem wie der Lampenkopf gedreht wird. Lisnensystem2 ist vorne im Lampenkopf fest montiert.  Welcher LED-Typ zum Einsatz kommt wird vom Lampenhersteller nicht exakt angegeben, lediglich die Aussage 2W  (1,7W) Hochleistungs-LED  wird in der Beschreibung angegeben.  Die Lichtfarbe ist vergleichbar mit einer Cree XP-G R5 LED.

Die UK4AA ELED Zoom in Einzelteilen

Bedienung

Über den Schalter hinter dem Kopf wird die Taschenlampe ein- und ausgeschaltet. Der Schalter ist als Forward Clicky ausgelegt.  Ein Morsen ist mit dieser Lampe  möglich – kurzes antasten gibt Momentlicht, durchdrücken Dauerlicht.  Es ist nur ein Leuchtmodus verfügbar. Der Schalter läßt sich mit Handschuhen bedienen, der Druckpunkt ist recht fest bei der Lampe. Die Version mit Heckschalter ist bei Helmmontage leichter zu bedienen, als Handlampe ist die Version mit Frontschalter besser geeignet.

Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

Die Lampe ist vom Leuchtbild her sehr ausgewogen ausgelegt.  Die Leuchtweite beträgt
ca  70m , die Zoomfunktion macht sichtbar kaum einen Unterschied in der Leuchtweite, die Größe des Spots wird reguliert.

Durch das Linsensystem sind um den Spot Ringe sichtbar. Diese stören ab einer Entfernung von ca 1m  kaum noch, ab einer Entfernung von 2m sind sie im Leuchtbild kaum mehr erkennbar.

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

defokussiert fokussiert
Einschalten 1.130 Lux 1.450 Lux
Dauerbetrieb 750 Lux 1.100 Lux

mitgeliefertes Zubehör

dieser Punkt des Rewievs entfällt , da es kein Zubehör gab.
Im Fachhandel sind folgend Zubehörteile für die Lampe zu erhalten:
- Winkelkopf (90° Winkel)  [ca. 15 EUR]
- Signalaufsatz [ca 11 EUR]
- Nylon Gürteltasche [ca 9 EUR]

Praxistest

Für den Einsatzgebrauch eine solide Lampe auf die Verlass ist.  Das Gehäuse ist robust , wasser- und staubdicht. Diese Merkmale wurden im Praxiseinsatz schon mehrfach getestet. Je nach Untergrund sind Fallhöhen von > 10m auch kein Problem für die Lampe.  Die Leuchtcharakteristik ist ausgewogen und deckt die meisten Einsatzsituationen ab.
Im Alltagsgerauch zuhause könnte man schon fast sagen eine unkaputtbare Taschenlampe.
Damit dieser Test mit anderen Lampen vergleichbar bleibt noch folgt noch der Testlauf auf der Reflektorstrecke:

Bild 1+ 2 Reflektorstrecke defokussiert, fokussiert  - Bild 3  Leuchtbild

Schlußwort , Fazit und Preis

Die UK4AAeLED Zoom  ist Taschenlampe die eine sehr hochwertige Qualität bietet.  Die Verarbeitung  für Einsatzzwecke sorgt  für ein langes Leben der Lampe. Die Nutzung von Alkaline Batterien ist für mich im privatgebrauch ein Minuspunkt, als Einsatzlampe fällt er dafür nicht ins Gewicht, da dort die Nutzung von Akkus eher nachteile bringt (wann lädt man die Akkus auf?)
Der aktuelle Preis der UK4AA eLED Zoom liegt im Augenblick (September 2011) bei ca 50-60 EUR im Onlinehandel.
Der Preis ist für die gebotene Qualität durchaus akzeptabel, immerhin handelt es sich um eine Speziallampe.

Kurzwertung:

Positiv:
- Verarbeitung
- Leuchtcharakteristik

Neutral:
-  Preis (Preis-Leistungsverhältnis akzeptabel)
-  keine Verwendung von Akkus

Negativ:
- Lieferumfang (kein Holster / Gürtelclip)


 

Fenix HL21

25. Juni, 2011 2 Kommentare

In diesem Review befasse ich mich mit der Fenix HL21. Die HL21 ist die neue Kopflampe von Fenix, und stellt den Nachfolger zur HL20 dar.  Wie schon die HL20 hat die HL21 die Energieversorgung vorne an der Lampe und wird mit einer Mignon Zelle (AA)  oder Akku versorgt.  Im Vergleich zur HL20 ist die Laufzeit in den höheren Stufen etwas gesteigert und die Leuchtcharakteristik ist auf mehr Reichweite getrimmt worden.

 

Verpackung und Lieferumfang


Die Fenix HL21  kam in einer blisterähnlichen Verpackung an.  Der Lieferumfang war

- Kopflampe Fenix HL21
- Strinband, synthetik
-  Diffusor / Streulichtaufsatz
- 1 Ersatzdichtungsring
- 1 AA Alkaline Batterie
- Anleitung und Garantiekarte (englisch / chinesich)

Technische Daten

Da bei einer Kopflampe die üblichen Daten gerade in Bezug auf Gewicht etc. wenig über den kompfort aussagen beschränke ich mich in diesem Review auf wenige Daten:  Gewicht ohne Batterie 61Gramm, mit Batterie 87 Gramm. Durchmesser des Kopfes 1,4 cm.
Die Lampe ist vorwiegend aus Kunststoff gefertigt. Der Lampenkopf ist im vorderen Bereich aus anodisiertem Aluminium  gefertigt und sauber mit der restlichen Lampe verbunden. Der Kunststoff wirkt hochwertig und macht einen langlebigen Eindruck. Die Rasterung ist ebenfalls aus Kunststoff gefertigt und macht einen haltbaren Eindruck auf mich.  Ein etwas größerer Verstellwinkel nach unten wäre in einigen Anwendungsbereichen praktisch gewesen.


der maximale Neigungswinkel der HL21

Das Gewinde des Batteriefaches  ist recht stramm, und man benötig etwas kraft um es zu lösen. Sobald man den Deckel aber gelöst hat lässt sich das Gewinde sauber  und leichtgängig schrauben.  Das Gewinde ist bei Auslieferung leicht eingefettet.
Laut Hersteller ist das Gehäuse gemäß  IPX-8 wasserdicht  und soll ein eintauchen bis 2m Wassertiefe für 30 Minuten  überleben.  Optisch macht das Gehäuse auch den Eindruck diese Werte einhalten zu können. Einen starken Regenschauer überlebt dieKopflampe aber auf alle Fälle. Einen Sturz soll die Lampe aus 1,5m ebenfalls problemlos überstehen können, wobei ich diese Sturzhöhe als unrealistisch ansehe, wenn mir bislang eine Kopflampe runter gefallen ist dann meist aus Höhen über 1,5 m

Stromversorgung und Laufzeit

Im Beipackzettel sind die möglichen Batterien die erlaubt sind angegeben:
- Alkaline AA 1,5V
- NiMH AA- Akku 1,2V (z.B. Eneloop)
-Lithium AA-Zelle  1,5V

Fenix empfiehlt als Energiequelle NiMH-Akkus mit hoher Kapazität.

Folgende Laufzeiten sind vom Hersteller angegeben (mit 2.500mAh Akku): High-Modus: 2:03 Stunden, MID-Modus 5:43 Stunden LOW-Modus 53 Stunden.

Der Praxistest ergab mit einem Eneloop-Akku (1.900mAh) im HIGH-Modus eine Laufzeit von  1:10 Stunden, danach wechselte die Lampe in den MID-Modus wo sie noch weitere 2:30 Stunden weiterleuchtete. Der Akku hatte direkt nach der Entnahme eine Restspannung von 0,79 V.  Bis zum Umschalten blieb die Helligkeit konstant.

Im LOW- und MID-Modus ist an der Lampe keine nennenswerte Erwärmung festzustellen. Im HIGH-Modus wird die Lampe nach etwa 10 Minuten am Kopf handwarm und hält dann auch diese Temperatur ohne weitere Kühlung.

Die elektronische Reglung arbeitet mit Eneloop-Akkus sehr gut und liefert über den gesamten Zeitraum eine annähernd gleichbleibende Helligkeit (+/- 60Lux). Die Elektronik ist lautlos, kein Pfeifen ist zu hören.

Reflektor und Linse

Die Linse aus beschichtetem Kunststoff gefertigt. Das Reflektormaterial konnte ich nicht bestimmen da der  Lampenkopf nicht demontierbar ist. Von der Ansicht her scheint der Reflektor aus Kunststoff gefertigt zu sein. Die LED ist beim Testkandidaten  sauber im SMO-Reflektor zentriert.  Als LED-Typ kommt eine CREE XR-E R2 LED zum Einsatz.

Bedienung

Über den Schalter wird die Lampe  ein- und ausgeschaltet und auch der Moduswechsel durchgeführt. Der Schalter ist als Reverse- Clicky ausgelegt.   Die Fenix HL21  bietet folgende Modies: HIG, MID, LOW, SOS.
Die Elektronik merkt sich den letzten Zustand und startet wieder mit diesem.

Ein kurzer Druck auf den Schalter schaltet die Lampe ein oder aus.  Ein längerer Druck (über 1 Sekunde)  löst einen Wechsel der Helligkeitsstufe aus (HIGH-LOW-MID). Ein kurzer Doppelklick wechselt zwischen normaler Beleuchtung und SOS-Funktion.
Im Praxistest hat sich gezeigt das der Schalter  etwas ungünstig positioniert ist , ein umschalten zwischen den Modies oben auf der Lampe wäre von der Bedienbarkeit praktischer.  Der Schalter hat einen relativ harten Druckpunkt und einen kurzen Schaltweg.

Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

Die Lampe ist vorwiegend als Thrower ausgelegt.  Für eine Nachbereichsausleuchtung ist die im Lieferumfang enthaltene Streuscheibe gut geignet.  Im HIGH- und MID-Modus liefert sie gute Ausleuchtung, im LOW-Modus reicht das Licht für das nachtangepaßte Auge um den Weg vor sich ausreichend zu erkennen.

Die von Fenix angegebene Leuchtweite von 93 m im HIGH-Modus kann ich nicht ganz gestätigen, subjektiv würde ich sie sie mit  ca 75m angeben.

Das Leuchtbild ist gleichmäßig mit einem deutlich erkennbaren Spot der auch auf Entfernung kaum aufreißt. Mit der Streuscheibe leuchtet die Lampe ab etwa 1,5m  gleichmäßig aus, der Spot bleibt noch erkennbar. Durch die Streuscheibe kommt es im Nahbereich zu “dunklen Flecken”, die aber  ab mit der Entfernung abnehmen

erstes Bild ohne Streuscheibe, zweites Bild mit Streuscheibe ( es sind die “dunklen Flecken im Randbereich erkennbar)

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

Modus ohne Diffusor mit Diffusor
HIGH 2610 Lux 240 Lux
MID 1280 Lux 120 Lux
LOW 100 Lux 10 Lux

Bei der Helligkeit macht es keinen Unterschied ob ein Eneloop Akku oder eine Alkaline Batterie genutzt wurde.  Die mir zum Test vorliegende Lampe zeigte im HIGH-Modus mit Alkaline Batterien das Phänomen das die Helligkeit konstant abnahm bis auf einen Wert knapp oberhalb der MID-Stufe (1410 Lux) mit Akkus tritt dieser Effekt allerdings nicht auf.  Zur Zeit wird abgeklärt ob es sich dabei um ein Problem meiner Testlampe handelt, sobald es weitere Infos gibt werde ich sie hier reinschreiben.
Die von Fenix angegeben 90 Lumen sind konservativ angegeben, im Spot kann die Lampe gut und gerne mit Lampen von 180 (China-) Lumen und mehr mithalten.

Reflektor- und Leuchtstrecke

Die HL21 hat sich auf meiner neuen Indoor-Reflektorteststrecke gut geschlagen.

Getestet wurde die Erkennbarkeit von Reflektoren (1x1cm grau) und 1×2 cm grün / rot) Sowie die Erkennbarkeit  eines bunten Objektes mit der Größe eine 15×11 cm aus nicht reflektierendem Material. Die Angegebene Entfernung ist dabei die Entfernung bei der Objekt und die Farben klar erkennbar sind.

Modus Reflektor
sichtbarkeit
Objekt-sichbarkeit
HIGH
ohne Diffusor 75m + 25m
mit Diffusor 30m 10m
MID
ohne Diffusor 45m 15m
mit Diffusor 25m 8m
LOW
ohne Diffusor 25m 10m
mit Diffusor 15m 4m



Leuchtstrecke Fenix HL21  HIGH, MID, LOW  jeweils ohne und mit Diffusor  (ISO 100 Blende 11 Belichtung 4 Sekunden)

mitgeliefertes Zubehör

Das textile Kopfband macht einen wertigen Eindruck. Nur mit der Größenverstellung von Fenix kann ich  mich persönlich nicht anfreunden. Eine feste Einstellung der Bandgröße ist nicht möglich, bei jedem absetzen muss man die Größe wieder neu einstellen.  Ich finde das eher lästig als nützlich.  Das Kopfband ist recht breit (2,6cm) und läßt so die Lampe bequem tragen. In die Helmschlaufen meines Kletterhelmes (Salewa TOXO G2) paßt das Band gerade so rein.

Die mitgelieferte Diffusorscheibe ist nach der Montage drehbar am Lampenkopf befestigt, ich hätte mir eine stramme Paßform gewünscht. Die Funktion wird dadurch aber nicht beeinträchtigt.

Praxistest

Alltagbetrieb einer Kopflampe? Bei den meisten wird sie wohl als Arbeitslampe genutzt werden. Dafür ist die Fenix auf alle Fälle gut geeignet.  Im MID-Modus reicht die Helligkeit mit Diffusorscheibe in den meisten Situationen für die Arbeit aus, wenn etwas mehr Licht benötigt wird ist der HIG-Modus auch sehr hilfreich.
Die SOS-Funktion lasse ich mal außen vor weil sie wohl so gut wie nie benötigt wird.

Für Geocaching (besonders Nachtcaches) ist die Fenix als Primärlampe zur Reflektorsuche sehr gut. Zum einen ist die Laufzeit von ca 5 Stunde im MID-Modus  ausreichend um einen Nachtcache mit 1 Batterie zu meistern.  Reflektoren erkennt man auch auf größere Entfernungen in diesem Modus. Für längere Wegpassagen mit nachtangepaßtem Auge reicht der LOW-Modus völlig aus. Wenn man mit Licht gehen möchte dann bietet sich der MID-Modus mit Diffusor an. In Kombination mit einer Handlampe für größere Reichweiten eine brauchbare Kombination.

Bei meinem weiteren Hobby dem Fotografieren ist die Lampe mit Diffusor sehr praktisch. Sie leuchtet in dunklen Ecken die Umgebung sehr gut und ohne Schlagschatten aus.  Als Kopflampe zur gezielten „Zusatzbeleuchtung“ ist die HL21 für mich geeignet. Auch die verschiedenen Lichtstufen lassen hierbei brauchbar ausnutzen.

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Fenix HL21 ist Kopflampe die dem Besitzer Freude bereiten wird.  Die solide Verarbeitung sorgt für ein langes Leben.  Die Wasserdichtigkeit reicht aus um auch einen stärkeren Regenguss schadlos zu überleben.

Negativ aufgefallen ist mir das Stirnband. Die Einstellmethode der Bandlänge empfinde ich eher als nervig als praktisch. Da das Kopfband sich aber austauschen läßt kann man es gegen ein anders austauschen.  Der locker sitzende Diffusor ist ein weiterer kleiner Negativpunkt.

Die Fenix HL21  ist im Augenblick (Juli 2011) ab 32 EUR im Onlinehandel zu kaufen.

Die Lampe wurde für den Test freundlicherweise vom Flashlightshop www.Flashlightshop.de zur Verfügung gestellt.

Kurzwertung:

Positiv:
- Verarbeitung
- Lichtleistung (Dimensionierung der Leuchtmodies)
- Ausleuchtung (mit und ohne Diffusor)

Neutral:
- Verpackung
- Lieferumfang
- Preis

Negativ:
- Verstellbarkeit des Kopfbandes
- lockerer Sitz des Diffusors

 

XENO E15 V2

16. Juni, 2011 Keine Kommentare

Dieser Review befasst sich mit der Xeno E15 V2. Diese Lampe zähle ich zu der Kategorie EDC Taschenlampe (Every Day Carry).   Von der Marke Xeno hatte ich bis mich dieser Testkandidat erreichte noch nichts gehört.

Verpackung und Lieferumfang

Die Xeno E15 kam in einer Metalbox  mit Pappüberwurf verpackt an.   Auch als Geschenkverpackung macht die Dose schon einen guten Eindruck. Nach dem Öffnen setzte sich die positive Überraschung über den Inhalt weiter fort.


Die Verpackung macht einen wertigen ersten Eindruck

Der Lieferumfang war

- Taschenlampe Xeno E15
- Erweiterungs Tube für 2x AA
- Diffusorzylinder
- Lanyard / Handschlaufe
- Ersatzschalter
- 2 Ersatzdichtungsringe
- Anleitung/ Garantie (englisch/ chinesich)

Der Packungsinhalt

Technische Daten

Die Xeno E15 ist wie oben schon geschrieben in die Kategorie der EDC-Lampen einzuordnen. Von der Größe und dem Gewicht unterscheidet sie sich kaum von den billigen Modellen aus China. Aber in Bezug  Qualität und Verarbeitung ist sie um Welten besser als die Billiglampen.
Nun zu den einzeln Eckdaten:

Ausführung Länge Durchmesser Gewicht
ohne Batterie mit Batterie
1x AA 9,7 cm 2,1 cm 54 g 80 g
1x AA mit Diffusor 17 ,0 cm 2,4 cm 68 g 94 g
2x AA 14,7 cm 2,1 cm 69 g 121 g
2x AA mit Diffusor 22,0 cm 2,4 cm 83 g 135 g

Der  Body ist vollständig aus Aluminium gefertigt und mit einer Anodisierung versehen die gleichmäßig ausgeführt wurde. Bei der Anodisierung handelt es sich um einer Anodisierung vom Typ 3 in Gun Gray. Auch die Gewinde sind mit anodisiert worden. Einen Rollschutz gibt es bei der Lampe keinen. Ein Tailstand ist auch bei aufgeschraubter Erweiterung und Diffusor problemlos und stabil möglich.  Am Tailcap ist die Möglichkeit gegeben ein Lanyard / Handschlaufe zu befestigen.

Die Gewinde der Lampe sind sauber geschnitten und lassen sich leicht und gleichmäßig schrauben. Die Gewinde (auch die der Erweiterung) sind  mit einer Dichtung von 2 O-Ringen versehen. Die Dichtung zur Glasscheibe und der Schaltergummi sind aus nachleuchtendem (grün) Material gefertigt.

Laut Hersteller ist das Gehäuse wasserdicht. Es wird eine Wasserdichtigkeit von 10m angegeben. Das Dichtungskonzept macht einen guten Eindruck, die Schwachstelle für eindringendes Wasser sehe im Bereich des Schalters sollte er unter Wasser betätigt werden. Leider ist weder auf der Website noch auf dem “Beipackzettel” eine Information vermerkt nach welchem Standard die Wasserdichtigkeit ermittelt wurde.

Stromversorgung und Laufzeit

Die Xeno E15 wieder ein wahrer „Allesfresser“ in Bezug auf die möglichen Ennergiequellen

Mögliche Batterien / Akkus:

- Alkaline AA 1,5V (1x oder 2x)
- NiMH AA- Akku 1,2V (z.B. Eneloop) (1x oder 2x)
- Li-Ion Akku 14500 3,7V (TrustFire protectetd) (1x)

Im Test haben alle 3 Sorten von Energielieferanten problemlos gepaßt, auch der protected Li-Ion Akku hatte aufgrund seiner etwas größeren Länge keine Probleme.

Folgende Laufzeiten sind vom Hersteller angegeben:
1x AA-Akku  (2600mAh)
HIGH-Modus:  1 Stunde, MID-Modus 4 Stunden, LOW-Modus 20 Stunden
2x AA-Akku  (2600mAh)
HIGH-Modus:  1 Stunde, MID-Modus 8 Stunden, LOW-Modus 50 Stunden
1x 14500-Akku  (750mAh)
HIGH-Modus:  1 Stunde, MID-Modus 2 Stunden, LOW-Modus 5 Stunden.


die möglichen Ausbaukombiantionen

Der Praxistest ergab mit einem Eneloop-Akku (1.900mAh) im High-Modus eine Laufzeit von  0:51 Stunden, danach wechselte die Lampe in den LOW-Modus. Der Akku hatte direkt nach der Entnahme eine Restsspannung von 0,75 V.  Bis zum Umschalten blieb die Helligkeit  nahezu konstant.

Im LOW- und MID-Modus ist an der Taschenlampe keine nennenswerte Erwärmung festzustellen. Im HIGH-Modus wird die Lampe nach etwa 10 Minuten Handwarm Nach etwa 15 Minuten ohne Kühlung ist die maximale Temperatur erreicht. Die Temperaur ist  allerdings nur so hoch das die Lampe mit „Blutkühlung“ auf Körpertemeratur gehalten werden kann.  Die Wärme verteilt sich relativ gleichmäßig auf das gesamte Gehäuse, wobei der Lampenkopf etwas wärmer ist.

Die elektronische Reglung arbeitet sehr gut und liefert über den gesamten Zeitraum eine annähernd gleichbleibende Helligkeit (- 100Lux). Die Elektronik ist lautlos, kein Pfeifen wie bei Billiglampen ist zu hören.

 

Reflektor und Linse

Die Linse aus gehärtetem Glas gefertigt. Das Reflektormaterial konnte ich nicht bestimmen da der Lampenkopf nicht demontierbar ist. Von der Ansicht her scheint der Reflektor aber aus  Kunststoff gefertigt zu sein. Die LED ist beim Testkandidaten  sauber im OP-Reflektor zentriert.  Als LED-Typ kommt bei Testkanidaten eine eine CREE XP-G- 1B R5 LED zum Einsatz. Die Lampe ist laut Herstellerwebsite auch mit  folgenden alternativen LEDs gefertigt:
CREE  XP-G 3C R5  (Neutral weiß) CREE XP-E 7B Q3 (warm weiß)


OP Reflektor

Bedienung

Über den Schalter in der Tailcap wird die Taschenlampe ein- und ausgeschaltet. Der Schalter ist als Reversed Clicky ausgelegt.  Ein Morsen ist mit dieser Lampe nicht möglich da der Clicky auch als Moduschalter dient.  Die Xeno E15  startet immer im MID-Modus (länger als 3 Sekunden ausgeschaltet), wenn der Clicky nochmals betätigt wechselt die Lampe in den LOW Modus, ein weiterer Click und man gelangt in den HIGH-Modus.
Der Start im MID-Modus macht Sinn, da diese beleuchtungsstufe für den Großteil der Einsätze der optimalste ist

Der Schalter ist gut zu erreichen und hat einen relativ weichen Druckwiderstand. Beim Betätigen fühlt er sich aber teilweise etwas schwammig an. Dies liegt daran das die Schalterkappe im Gegensatz zu den meisten Lampen nicht texturiert ist.
Das Gehäuse und die Batterieerweiterung sind mit einer Riffelung versehen die der Hand im trockenen wie auch im nassen Zustand einen guten Grip liefert.


Die Riffelung des Gehäuses bietet guten Grip


Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

Die Lampe ist als Flooder ausgelegt.  Die Leuchtweite beträgt im
- HIGH-Modus  60m
- MID-Modus  40m
-LOW-Modus  15m

Der HIGH-Modus  macht einen guten Eindruck und leuchtet im Arbeitsbereich ordentlich aus. Im MID-Modus ist die Lampe in ihrem Element. Die Helligkeit reicht aus um den direkten Weg vor sich gut auszuleuchten und hat eine brauchbare Leuchtdauer. Die Helligkeit im LOW-Modus reicht gerade so aus den direkten Bereich vor den Füßen auszuleuchten.  Als Notlicht mit langer Leuchtdauer ist dieser Modus optimal.

Die Ausleuchtung ist  durchgängig hell, ab einer Entfernung von etwa 1 m entsteht aber in der Mitte ein etwas dunklerer Punkt der von einem helleren Ring umgeben ist.  Dieser Effekt tritt bei allen Leuchtstufen auf. Auf dem Foto unten ist der Effekt zu erkennen.
Beim Ausleuchten eines Weges ist das weniger störend, aber wenn man die Lampe als Arbeitslampe nutzt stört dieser Helligkeitsunterscheid doch etwas.

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

Batterie / Akku HIGH MID LOW
1x Alkaline AA 1450 Lux 570 Lux 60 Lux
1x Eneloop AA 1450 Lux 570 Lux 60 Lux
1x 14500 Akku 2470 Lux 1780 Lux 620 Lux
2x Alkaline AA 1930 Lux 760 Lux 310 Lux
2x Eneloop AA 1930 Lux 570 Lux 310 Lux

Die Werte wurden mit frisch geladenen Akkus  bzw. neuer Alkaline Batterie gemessen.

Was  auffällt ist die geringere Helligkeit mit 2x Eneloop im Vergleich zu den Alkaline Batterien. Dies scheint bei der Regelelektronik so programmiert zu sein, ich habe diese Messung mit insgesamt 4  Enneloop-Akkus und allen mögliche Konstellationen probiert und das Ergebnis was immer gleich.

Reflektor- und Leuchtstrecke

Die Xeno E15 V2  hat sich auf meiner neuen Indoor-Reflektorteststrecke erstaunlich gut geschlagen. Mit diesen Werten für eine Flood-Lampe hatte ich nicht gerechnet.

Modus Reflektorsichtbarkeit Objektsichtbarkeit
HIGH 60 m 30 m
MID 40 m 15 m
LOW 15 m 5-6m


Leuchtstrecke XENO E13 V2 HIGH,  MID, LOW (ISO 100 Blende 11 Belichtung 4 Sekunden)

mitgeliefertes Zubehör

Die Batterieerweiterung und der Diffusor sind praktische Zubehörteile, besonders der Diffusor hat mir gut gefallen wenn man die Lampe z.B. als Zeltlaterne beim Campen nutzen möchte.
Was ich vermisst habe ist eine Gürteltasche oder einen Gürtelclip für die Lampe. Ich persönlich habe meine EDC-Lampe immer am Gürtel befestigt.

Praxistest

Für den Alltagsgebrauch eine gute , solide Taschenlampen. Die Ausleuchtung von Feld – und Waldwegen ist schon im MID-Modus ausreichend, der HIGH-Modus leuchtet auf etwa 30m eine große Fläche hell aus. Für den normalen Nachtspaziergang  und im Haushalt stellt die Lampe eine brauchbare Lichtleitung für die meisten Fälle bereit.

Für Geocaching (besonders Nachtcaches) ist die Xeno E15  relativ gut geeignet. Die Lichtleistung im MID-Modus reicht normal aus um Reflektoren sicher zu finden ohne die im näheren Umfeld zu überstrahlen. Die Laufzeit in diesem Modus ermöglicht einen Nachtcache mit 1 Batterie . Wenn mal etwas mehr Licht benötig wird ist der HIGH-Modus ausreichend. Der 100m – Reflektor meiner Outdoor-Teststrecke (3×3 cm) ist im HIGH-Modus gut erkennbar, im MID-Modus erkennt man „irgendwas reflektierendes“. Im LOW-Modus  reicht die Helligkeit aus um Hinweise zu lesen ohne das die Nachtsicht zu stark beeinträchtigt wird.  Die Laufzeiten mit der Batterieerweiterung sollten auch für ausgedehnte Caches ausreichend sein.  Es wird zwar wegen der fehlenden Reichweite einige Nicht-Caches geben die man mit der Lampe nicht lösen kann, aber für einen normalen reicht die Lichtleistung völlig aus.

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Xeno E15 V2  ist eine China-Taschenlampe die eine gute Verarbeitung bietet.  Die solide Verarbeitung sollte für ein langes Leben der Lampe sorgen. Das breite Spektrum an einsetzbaren Energielieferanten macht diese Lampe  als Notfalllicht (Li-ION Akku / Batterie), wie auch als „Jackentaschenlampe“ (NiMH-Akku oder Alkaline) einsetzbar. Was mir persönlich im Lieferumfang fehlt ist eine Gürteltasche oder ein Gürtelclip . Die Xeno E15  V2 ist im Augenblick (Juni 2011) für 52-59 EUR im Onlinehandel zu erwerben.
Der Preis ist zwar für eine EDC relativ hoch, aber in Relation zu dem was man geboten bekommt akzeptabel.
Der Beipackzettel ist leider etwas knapp gehalten in Bezug auf die Normen wonach die Werte vom Hersteller ermittelt wurden. Gerade in Bezug auf die Wasserdichtigkeit wäre es interessant zu wissen ob diese nur für kurzfristiges untertauchen oder dauerhaftes untertauchen gilt.

Die Lampe wurde für den Test freundlicherweise von www.Taschenlampen-Papst.de zur Verfügung gestellt.


Größenvergleich: Ultrafire C3, XENO E15 V2, Lumintop P1A, Trustfire S-A2

Kurzwertung:

Positiv:
- Verarbeitung
- Lichtleistung, Leuchtcharakteristik, Leuchtmodi
- vielseitige Energiequellen (Alkaline AA, NiMH-Akku, LI-ION-Akku)
- Lieferumfang (Verpackung, Diffusor, Batterieerweiterung)

Neutral:
-  relativ hoher Preis (dank Preis-Leistungsverhältnis aber akzeptabel)

Negativ:
- Ausleuchtung (Schatten- und “Hell-Ring” im Spot)
- Lieferumfang (fehlende Gürteltasche / Gürtelclip)
- Anleitung ohne Informationen zu den Normen (Wasserdichtigkeit)

 

Lumintop P1A

11. Juni, 2011 Keine Kommentare

In diesem Review befasse ich mich mit der Lumintop P1A. Diese Lampe zähle ich zu der Kategorie EDC Taschenlampe (Every Day Carry).  An sich ist diese Lampe etwas größer und schwerer als die meisten Lampen dieser Kathegorie, dafür ist die Verarbeitung aber auch sehr gut. Dazu aber später im Review mehr.

Verpackung und Lieferumfang

Stabil verpackt kommt die Lumintop P1A an

Die Lumintop P1A kam in einer Pappschachtel verpackt an.  Der Lieferumfang war
- Taschenlampe Lumintop P1A
- Holster
- Gürtelclip
- Lanyard / Handschlaufe
- Ersatzkappe für den Schalter
- 2 Ersatzdichtungsringe
- 1 AA Alkaline Batterie
- Anleitung (englisch)



kompletter Lieferumfang

Technische Daten

Die Lumintop P1A ist wie oben schon geschrieben nicht die kleinste und leichteste Taschenlampe ihrer Klasse, punktet dafür aber in der Verarbeitung.
Länge 10,5 cm, Durchmesser Tail 2,2 cm, Durchmesser Kopf 2,7 cm. Das Gewicht von 76 Gramm ohne bzw. 100 Gramm mit Batterie (1x AA Alkaline) sind noch im Bereich dessen was man als transportabel  für eine EDC bezeichnen kann.


Größenvergleich: Ultrafire  C3, Lumintop P1A, Trustfire S-A2

Der  Body ist vollständig aus Alluminium gefertigt und mit einer Anodisierung vom Typ3 versehen die sehr gleichmäßig ausgeführt wurde.  Einen wirksamen Rollschutz bietet der montierte Gürtelclip, der in der Handhabung kaum stört.. Ein Tailstand ist bei dieser Lampe zwar möglich, ist aber eine recht wackelige angelegenheit da die Aufstellfläche doch recht klein ist.  Am Tail ist die Möglichkeit gegeben ein Lanyard / Handschlaufe zu befestigen.


Die Lampe wird unterhalb des Kopfes aufgeschraubt

Die Gewinde der Lampe sind sauber geschnitten und lassen sich leicht und gleichmäßig schrauben. Im Auslieferungszustand sind sie leicht eingefettet.

Laut Hersteller ist das Gehäuse gemäß  IPX-8 wasserdicht. Das heißt die Lampe sollte ein dauerhaftes Untertauchen problemlos erleiden können.  Auf der Verpackung ist eine Eintauchtiefe von 2m angegeben. Einen Sturz soll die Lampe aus 1,5m ebenfalls problemlos überstehen können.

Stromversorgung und Laufzeit

In Bezug auf die Stromversorgung ist die Lumintop P1A ein wahrer „Allesfresser“.

Mögliche Batterien / Akkus:
- Alkaline AA 1,5V
- NiMH AA- Akku 1,2V (z.B. Eneloop)
- Li-Ion Akku 14500 3,7V (TrustFire protectetd)


Die möglichen Energielieferanten

Im Test haben alle 3 Sorten von Energielieferanten problemlos gepaßt, auch der protected Li-Ion Akku hatte aufgrund seiner etwas größeren Länge keine Probleme.
Folgende Laufzeiten sind vom Hersteller angegeben: High-Modus: 1,0 Stunden, Low-Modus 40 Stunden.
Der Praxistest ergab mit einem Eneloop-Akku (1.900mAh) im High-Modus eine Laufzeit von  1:12 Stunden, danach wechselte die Lampe in den LOW-Modus. Der Akku hatte direkt nach der Entnahme eine Restsspannung von 0,78 V.  Bis zum Umschalten blieb die Helligkeit konstant. Im LOW-Modus wurde der Test abgebrochen da die Lampe länger als einen Tag Licht lieferte.

Im LOW-Modus ist an der Taschenlampe keine nennenswerte Erwärmung festzustellen. Im HIGH-Modus wird die Lampe nach etwa 10 Minuten Handwarm und hält dann auch diese Temperatur ohne weitere Kühlung.  Die Wärme verteilt sich gleichmäßig auf das gesamte Gehäuse.
Die elektronische Reglung arbeitet sehr gut und liefert über den gesamten Zeitraum eine annähernd gleichbleibende Helligkeit (+/- 60Lux). Die Elektronik ist lautlos, kein Pfeifen wie bei Billiglampen ist zu hören.

Reflektor und Linse
Die Linse aus gehärtetem Glas gefertigt. Das Reflektormaterial konnte ich nicht bestimmen da ich den Lampenkopf nicht demontiert habe. Von der Ansicht her scheint der Reflektor aber aus Metall gefertigt zu sein. Die LED ist beim Testkandidaten  sauber im SMO-Reflektor zentriert.  Als LED-Typ kommt eine CREE XPG-R5 LED zum Einsatz.

Bedienung

Über den Schalter in der Tailcap wird die Taschenlampe ein- und ausgeschaltet. Der Schalter ist als Reverse Clicky ausgelegt.  Ein Morsen ist mit dieser Lampe nicht möglich da der Clicky auch als Moduschalter dient.  Die Lumintop P1A startet immer im HIGH-Modus (länger als 3 Sekunden ausgeschaltet), wenn der Clicky nochmals betätigt wechselt die Lampe vom HIGH in den LOW Modus.
Der Schalter ist gut zu erreichen und hat einen angenehmen Druckwiderstand. Beim Betätigen fühlt er sich aber teilweise etwas schwammig an. Dies liegt daran das der eigentliche Schalter etwas kleiner ist als die Schalterkappe.

Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

Die Lampe ist vorwiegend als Thrower ausgelegt. Im HIGH-Modus liefert sie aber eine genügend helle Ausleuchtung vor den Füßen.
Die von Lumintop angegebene Leuchtweite von 83 m im HIGH-Modus kann ich weitestgehend betätigen.
Im LOW-Modus reicht die Helligkeit gerade so aus den direkten Bereich vor den Füßen auszuleuchten.  Als Notlicht im Dunkeln reicht diese Helligkeit aus, in der Praxis ist dieser Modus aber eher weniger zu nutzen.

Das Leuchtbild ist gleichmäßig mit einem deutlich erkennbaren Spot der auch auf Entfernung kaum aufreißt.

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

Modus HIGH LOW
Alkaline 2100 Lux
2000 Lux
85 Lux
Eneloop 2290 Lux
2000 Lux
85 Lux
14500 4380 Lux
4200 Lux
102 Lux

Die Werte wurden mit frisch geladenen Akkus  bzw. neuer Alkaline Batterie gemessen.
Der obere Wert bei HIGH ist im Einschaltmoment gemessen. Nach ca 1 Minute pendelt sich der Wert auf den unteren Wert ein und bleibt bis fast zum Ende der Akkulaufzeit stabil.

Die angegeben 110 Lumen sind eher konservativ angegeben, im Spot kann die Lampe gut und gerne mit Lampen von 200 Lumen mithalten.

Reflektor- und Leuchtstrecke

Die Lunintop P1A hat sich auf meiner neuen Indoor-Reflektorteststrecke sich ganz gut geschlagen.
Erkennbarkeit von Reflektoren (1x1cm grau und 1x2cm grün)  im HIGH-Modus auf der gesamten Strecke von 75m .  Erkennbarkeit Objekt (DIN A6  nicht reflektierend) 30m. Im LOW-Modus Reflektorensichtbarkeit 20m; Objekterkennbarkeit ca 5-6m.


Leuchtstrecke Lumintop P1A HIGH, LOW (ISO 100 Blende 11 Belichtung 4 Sekunden)

 

mitgeliefertes Zubehör

Die Gürteltasche ist solide verarbeitet und lässt sich an Gürteln mit einer Breite von bis zu 45mm befestigen. Die Gürtelschlaufe ist fest vernäht. Ebenfalls ist eine Kunststofföse in D-Form vorhanden so das der Holster an einem Karabiner o.ä. befestigt werden kann.
Der montierbare Gürtelclip aus Metall sollte man an der Lampe befestigen da er einen guten Rollschutz darstellt, die Handhabung aber nicht sonderlich behindert.

Praxistest

Für den Alltagsgebrauch eine gute , solide Taschenlampen. Im HIGH-Modus ist der Weg vor einem durch den Spill der Lampe auf 10m  gut ausgeleuchtet. Unebenheiten und Hindernisse wie Steine etc. kann man auf bis etwas 20m erkennen.  Der Spotbereich läßt auf etwa 40-45m Objekte brauchbbar erkennen.
Der LOW-Modus ist im Außeneinsatz nicht effektiv nutzbar, da nur ein Bereich bis etwa 5m vor die Füße  leidlich ausgeleuchtet wird, ein sicheres Bewegen auf Wald- oder Feldwegen ist so nicht möglich.

Für Geocaching (besonders Nachtcaches) ist die Lumintop als Primärlampe zur Reflektorsuche weniger gut geeignet. Zum einen ist die Laufzeit von ca 1 Stunde im HIGH-Modus zu gering um mit einem Akkusatz einen Nachtcache zu meistern. Zum anderen werden im  Spot der Lampe Reflektoren bis in etwa 30m Entfernung  überblendet. Reflektoren von 1x1cm Größe sind im Bereich 40-50m  optimal zu erkennen.  Auf meiner Reflektorteststrecke war der 100m Reflektor (3x3cm)  noch gut erkennbar.   Im LOW-Modus sind Reflektoren auf 20m gerade noch so erkennbar wenn sie im Spot und auf Augenhöhe angestrahlt werden.
Als Backuplampe bzw. zusätzlich zu einer Kopflampe hat die Lumintop aber durchaus ihre Stärken.  Der LOW-Modus reicht aus um Hinweise zu lesen ohne das die Nachtsicht zu stark beeinträchtigt wird. Der HIGH-Modus reicht von der Lichtmenge  aus  wenn mal mehr Licht benötigt wird.
Durch die AA-Batterien reduziert man auch die Anzahl der benötigten Batterietypen, da die meisten GPSs eben auch diesen Batterietyp nutzen.

 

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Lumintop P1A ist eine solide Taschenlampe die dem Besitzer mit Sicherheit lange Freude bereiten wird.  Die solide Verarbeitung sorgt für ein langes Leben. Das breite Spektrum an einsetzbaren Energielieferanten macht diese Lampe  als Notfalllicht (Li-ION Akku / Batterie), wie auch als „Jackentaschenlampe“ (NiMH-Akku oder Alkaline) einsetzbar.
Negativ aufgefallen ist mir nur der LOW-Modus. Für einen praktischen Nutzen ist er zu dunkel. Die doppelte Helligkeit und dafür weniger Leuchtdauer wären eine bessere Alternative gewesen.

Die Lumintop P1A ist im Augenblick (Juni 2011) für 39,90 EUR im Onlinehandel zu kaufen.  Bei der Recherche konnte ich keinen Shop finden der die Lampe zur Zeit günstiger anbietet.

Die Lampe wurde für den Test freundlicherweise von Powerleds.de zur Verfügung gestellt.

Kurzwertung:

Positiv:
- Verarbeitung
- Lichtleistung Modus HIGH  (mit 1x AA)
- vielseitige Energiequellen (Alkaline AA, NiMH-Akku, LI-ION-Akku)

Neutral:
- Größe und Gewicht
- Lieferumfang
- Preis

Negativ:
- Lichtleistung im Modus LOW


Fenix TK20

13. Mai, 2011 4 Kommentare

In meinem ersten Review auf dieser Seite befasse ich mich mit der Fenix TK20. Diese Lampe
habe ich mir vor 3 Monaten gekauft mit der Maßgabe  eine solide verarbeitete Taschenlampe mit viel Licht und  2 AA-Batterien/ Akkus als Energieträger zu bekommen.

Verpackung und Lieferumfang

Stabil verpackt kommt die Fenix TK20 an

Stabil verpackt kommt die Fenix TK20 an


Die Fenix TK20 kam in einer Pappschachtel verpackt an.  Der Lieferumfang war
- Taschenlampe Fenix TK20 mit gelbem Griffgummi
- Gürtelholster
- Gürtelclip
- 4 Montageschrauben für Gürtelclip (2 als Ersatz)
- Imbusschlüssel für die Montageschrauben
- Ersatzkappe für den Schalter in Nachleuchtend orange
- 2 Ersatzdichtungsringe
- Minischlüsselring
- Anleitung, Garantiekarte, und Werbezettel (englisch)


kompletter Lieferumfang (hier schon mit montiertem Gürtelclip)
kompletter Lieferumfang (hier schon mit montiertem Gürtelclip)

Technische Daten

Die Fenix TK20 ist nicht unbedingt die kleinste und leichteste Taschenlampe ihrer Klasse -
Länge 16 cm, Durchmesser Tail 2,5 cm, Durchmesser Kopf 3,5 cm. Das Gewicht von 154 Gramm ohne bzw. 206Gramm mit Batterien (Akkus) resultiert zum Großteil aus der Wandstärke von knapp 3mm des Batterierohres.

Hier kann man sehr gut die 3mm Wandstärke des Batterierohres erkennen
Hier kann man sehr gut die 3mm Wandstärke des Batterierohres erkennen

Der  Body ist vollständig aus Metall gefertigt und mit einer Anodisierung vom Typ3 versehen die sehr gleichmäßig ausgeführt wurde. Einen Rollschutz bietet der montierte Gürtelclip, aber auch die Form des Kopfes verhindert wirksam ein Rollen. Ein Tailstand ist bei dieser Lampe möglich, am Tailcap ist zusätzlich die Möglichkeit gegeben ein Lanyard zu befestigen.
Tailcap mit Lanyardbefestigung
Tailcap mit Lanyardbefestigung

Die Gewinde der Lampe sind sauber geschnitten und lassen sich leicht und gleichmäßig schrauben. Im Auslieferungszustand sind sie leicht eingefettet.
Laut Hersteller ist das Gehäuse gemäß  IPX-8 wasserdicht. Das heißt die Lampe sollte ein dauerhaftes Untertauchen problemlos erleiden können. In der Praxis hat die Lampe bislang schadlos ein Bad in einer Matschlache, und eine anschließende Reinigung im Bach überlebt.
Die Anodisierung hat auch schon einige Belastung während einer Höhlentour erleiden dürfen ohne das man Schäden erkennen kann.

Tailcap mit Lanyardbefestigung
Fenix TK20 in den Einzelkomponenten

Stromversorgung und Laufzeit

Ich betreibe die TK20 mit 2 AA Eneloop-Akkus mit 1900 mAh Kapazität. Ein Betrieb mit normalen  Alkaline Batterien ist ebenfalls möglich, aber die Lampe wechselt bei Alkaline-Batterien sehr schnell (zwischen 2 und 10 Minuten je nach Marke) vom High in den LOW Modus.
Folgende Laufzeiten konnten im Praxistest (mit Eneloop-Akkus) ermittelt werden:
HIGH:  1:02 Stunden, LOW: 7:46 Stunden Diese Laufzeit im LOW-Modus hat mich beeindruckt.
Im LOW-Modus wird die Taschenlampe handwarm, selbst bei höheren Außentemperaturen ist es kein Problem.  Im HIGH-Modus wird die Lampe nach etwa 15 Minuten schon ziemlich warm, aber die „Blutkühlung“ reicht aus.

Reflektor und Linse
Die Linse aus gehärtetem Glas gefertigt. Das Reflektormaterial konnte ich nicht bestimmen da ich den Lampenkopf nicht demontiert habe. Von der Ansicht her scheint der Reflektor aber aus Metall gefertigt zu sein. Die LED ist bei meinem Model sauber im SMO-Reflektor zentriert.

Reflektor und LED-Chip
Reflektor und LED-Chip

Als LED-Typ kommt bei der TK20 eine CREE Q2 7090 XR-E LED zum Einsatz. Das besondere an dieser LED ist das sie ein warmweißes Licht erzeugt. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber für die Farbwiedergabe deutlich besser und natürlicher als kaltweißes Licht.  Besonders in Höhlen beim Fotografieren ist Warmweiß für mich die bessere Wahl.

Bedienung

Über den Schalter in der Tailcap wird die Taschenlampe ein und ausgeschaltet. Der Schalter ist als Forward Clicky ausgelegt.  Da mit dem Schalter lediglich an- und ausgeschaltet wird  ist ein Morsen mit dieser Lampe möglich.. Der Schalter ist gut zu erreichen und hat einen angenehmen Druckwiderstand. Der Druckpunkt (Übergang zum Rasten) ist gut spürbar. Das Umschalten zwischen HIGH und LOW wird durch Drehen des Lampenkopfes erledigt. Eine gute Lösung die die TK20 auch mit Handschuhen problemlos bedienbar macht. Das simple Lichtkonzept  (Ein / Aus) mit separater Helligkeitsregulierung (HIGH / LOW)  lässt einen auch in Stress- / Extremsituationen nicht rätseln was die Taschenlampe jetzt für einen Modus hat.

Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

Die Lampe ist als Thrower konstruiert worden.  Im Spotbereich ist auch auf 100m noch problemlos im HIGH-Modus das angestrahlte Objekt zu erkennen. Die von Fenix angegebene Reichweite von 150m würde ich auf etwa 120-130m reduzieren. Aber auch das ist völlig ausreichend. Im LOW-Modus ist die Reichweite kaum geringer, auf 70m ist das angestrahlte Objekt ebenfalls noch gut erkennbar.  Durch die Charakteristik der Lampe ist es in gut 70% der Anwendungsfälle ausreichend die Lampe im LOW-Modus zu nutzen.
Der Spot ist klar umrissen und geht auch in mittleren  Entfernungen kaum in den Spill über.
Der Spill ist sowohl im HIGH wie im LOW-Modus ausreichend um den Weg  auf den ersten 10m vor den Füßen gleichmäßig und ausreichend hell auszuleuchten.

Leuchtbild (Entfernung Wand / Lampe 30cm) der Spot ist klar erkennbar, der Spill ist schön gleichmäßig ausgeleuchtet. Die elliptische Verzerrung stammt durch die Kameraposition direkt oberhalb der Lampe
Leuchtbild (Entfernung Wand / Lampe 30cm)  der Spot ist klar erkennbar, der Spill ist schön gleichmäßig  ausgeleuchtet. Die elliptische Verzerrung stammt durch die Kameraposition direkt oberhalb der Lampe

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

Modus Spot Spill
HIGH 5870 Lux 310 Lux
LOW 1460 Lux 120 Lux

Die Werte wurden mit frisch geladenen Eneloop-Akkus gemessen.
Fenix hat in der Werbung die Lumenwerte recht konservativ angegeben bei HIGH  mit 150 Lumen und 45 Lumen bei LOW. Die effektiven Helligkeit kann ohne Probleme mit einer 200+ Lumen Lampe mithalten.


Leuchtstrecke Fenix TK20 HIGH, LOW  (ISO 100 Blende 11 Belichtung 4 Sekunden)

mitgeliefertes Zubehör

Die Gürteltasche ist solide verarbeitet und lässt sich an Gürteln mit einer Breite von bis zu 70mm befestigen. Neben einer Befestigung per Klettschlaufe ist eine weitere fest vernähte Schlaufe vorhanden. Ebenfalls ist eine Kunststofföse in D-Form vorhanden.
Der montierbare Gürtelclip aus Metall sollte man an der Lampe befestigen da er einen guten Rollschutz darstellt, die Handhabung aber nicht behindert. Positiv aufgefallen ist mir das auch direkt der passende Imbusschlüssel und 2 Ersatzschrauben mitgeliefert wurden.
Die nachleuchtende Ersatzkappe für den Schalter finde ich persönlich in Orange nicht passend zu der Lampe mit gelber Grifffläche, hier wäre ein gelber oder weißer schöner gewesen.
Die 2 Ersatz-O-Dichtungen zeigen hier wieder das man sich bei Fenix Gedanken macht  was nützliches Zubehör ist.
Was zum „rundum sorglos Packet“ gefehlt hat wäre eine kleine Tube mit Fett für die Gewinde gewesen.

 

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Fenix TK20 ist eine solide Taschenlampe die einige Besonderheiten aufweist. Am meisten herausstechend ist die warmweisse LED. Im Praxisbetrieb hat sich als praktisch auch der gummierte Griff herausgestellt, selbst mit nassen Handschuhen ist die TK20 immer sicher umfasst. Bei der ersten Reihe der Lampen war dieser Gummi oftmals recht lose, bei meiner Version sitzt der Gummi stramm am Body.  Außer in gelb ist dieser Griffschutz noch in grau zu bekommen. Auch die extrem starke Wandstärke des Bodys empfinde ich als Pluspunkt, so ist auch bei härterem Umgang sichergestellt das der Body sich nicht verformt.

3W-LED Lampen im Gruppenbild (von links: Ultrafire C3, Lumapower D-Mini Digital, Fenix TK20, Maglite 2D LED)
3W-LED Lampen im Gruppenbild
(von links: Ultrafire C3, Lumapower D-Mini Digital, Fenix TK20, Maglite 2D LED)

Die Lampe ist Fenix typisch durchdacht und praktisch konstruiert, von der Lichtleitung und der Charakteristik ist sie auf den taktischen Bereich abgestimmt. Für mich persönlich eine Lampe wie ich sie gerne nutze.
Für einen Nachtcache (auch einen langen) ist die Lampe gut geeignet, mit einem vollen Akkusatz schafft man den kompletten Cache ohne Batteriewechsel.
Für Höhlenexkusionen wie für Nachtcaches  bietet diese Lampe in Kombination mit einer nicht zu hellen Helmlampe ein sehr brauchbares Team.
Als Zubehör gibt es noch Farbfilter, Diffusor und Kabelschalter zu kaufen.  Ob man dieses Zubehör benötigt muss jeder selber wissen.
Die TK20 ist im Augenblick (Mai 2011) zwischen 39 und 69 EUR im Onlinehandel zu bekommen. Ich konnte meine für 35 EUR bei Globetrotter als Onlineangebot erstehen.

 

Bilderstrecke Sunree M60

8. Dezember, 2010 Keine Kommentare

Hallo,

dank JoFrie habe ich mal wieder ein Testexemplar bekommen. Die Sunree M60 Stirnlampe. Das besondere an der Lampe ist das sie mit zwei LEDs ausgestattet ist. Eine mit Reflektor und einem ähnlichem Lichtbild dem einer LD20(Q5), bezüglich Spill zu Hotspot Verhältnis und außerdem besitzt die Lampe noch eine Led ohne herkömmlichen Reflektor, deren Abstrahlcharakteristik der Zebralights ohne Reflektor ähnelt.

Leider funktionieren beide LEDs nicht gleichzeitig sondern immer nur jeweils eine.

Weiterhin auffälig ist das die Led mit Reflektor als Q3, ich gehe mal von einer XR E Q3 aus und die Reflektorlose als  Q5-5A, davon auszugehen ebenfalls XR E Q5-5A, daherkommen.

Die Q3 ist deutlich wärmer als die Q5 und hat eine angenehme Lichtfarbe. Da ich nur Coolwhite Lampen besitze ist es schwer die Lichtfarbe mit anderne Modellen zu vergleichen. Jedoch ist meine Nachttischlampe bedeutend wärmer ;-)

LED:
-1*Cree Q3 5A
-1*Cree Q5
Energieversorgung:
-2AA
Gewicht:
- 129 g ohne Batterien/Akkus
Forward current:
Q5:
Superhigh: 960mA
High: 630mA
low: 30mA
Q3:
Superhigh 960mA
high: 860mA
mid: 380mA
low: 30mA

(gemessen mit minderwertigem Multimeter und mit 2 Eneloops betrieben, soll der Vergleichbarkeit der Lichtmodi dienen)

So kam die Lampe bei mir an

So wird die Stirnlampe ausgeliefert.

Blister

Blick in den aufgeschnittenen Blister.

Kopfband

Kopfband mit Überkopfband, letzteres ist nicht drigend notwendig gibt aber zusätzlich Halt.

Batteriefach

Gut zu erkennen das die Schraube des Batteriefachs sehr dünn ausfällt.

Eneloops

Leider passen in die Camo-Version der Lampe keine Eneloopzellen, aber dank -jha- ist mir bekannt das sie in die weiße Version tadellos reinpassen.

Kontakte

Blick auf den Deckel des Batteriefachs, die Kontakte könnten besser sein. Einen richtigen Verpolungsschutz gibt es nicht, allerdings passt der Deckel aufgrund der Ausbuchtung (rechts im Bild) nur auf eine Art auf das Batteriefach. Wenn man aber die Akkus falsch herum einsetzt hilft das nichts ;-)

Modi & LaufzeitenKurz und bündig auf einen Blick alle Modi und Laufzeiten in der Bedienungsanleitung. Leider ist die Modewahl mal wieder nicht optimal. SOS brauchen die wenigsten und wenn man es einbaut dann bitte doch so das man nicht immer drüberschalten muss. Auch die Superhigh Modi hätte man sich sparen können, denn 1 min lang (die nebenbei auch nie erreicht wird, weil die Lampe vorher runterregelt) ein bisschen mehr Licht ist eher uninteressant.

Taster

Der Taster fühlt sich in punkto Druckpunkt ganz gut an. Die Stirnlampe wird durch durckdrücken des Tasters eingeschaltet und startet entweder mit der Flood oder der Throw LED. Welche an geht ist dadurch bedingt welche als letztes an war. Also wird man immer zu 50% daneben liegen wenn man eine bestimmte LED braucht. Taster drücken-> An Flood -> drücken -> Aus -> drücken -> An Throw. Durch die Modi schaltet man durch antippen des Tasters. Beides ist mit Handschuhen möglich.

Led

Hier ein Blick auf die beiden LEDs. Links im Bild die Floodled (Q5), rechts im Bild Throwled (Q3). Leider ein klarer Contrapunkt das hierbei 2 verschiedene Lichtfarben gewählt wurden, links coolwhite, rechts neutralwhite. Vorallem so nah beieinander fällt der Unterschied besonders auf.

Kühllöcher

Die Löcher unten und die Schlitze oben und an der Seite dienen der Kühlung der LED. Ein Metallgehäuse hätte zwar bessere Wärmeleiteigenschaften aber auch deutlich mehr Gewicht als Plastik.

Neigung

Man kann die Lampe um 90° nach unten neigen. Somit durchaus genug um alles im Blick zu haben oder die Blendung der Mitmenschen zu verringern ;-)

IPX 6

Die Lampe ist nach IPX 6 gegen Wasser geschützt. Dies entspricht einem Wasserstrahl aber eben leider nicht einem Tauchgang. Allerdings ergab der Test unter dem Wasserhahn das die IPX 6 trotz der Löcher zur Kühlung erreicht wird, auch ein Wasserstrahl von unten gegen die Luftlöcher machte der Lampe nichts aus. Regensicher ist sie damit sicherlich.

Floodled

Abstrahlcharakteristik der Floodled (coolwhite)

Throwled

Abstrahlcharakteristik der Throwled (Q3). Bei beiden Bildern war der Weißabgleich der Kamera gleich, so dass man die Lichtfarbe ebenfalls vergleich kann.

FazitFazit:

Die Sunree M60 mit ihren 2 LEDs deckt sowohl den Nahbereich als auch die Entfernung ab. Leider ist die Leistung der Throwled (Q3) entwas begrenzt und ich hätte mir da mehr gewünscht, allerdings wird es für die meisten Anwendungen genügend sein. Schlimmer ist da der Unterschied der Lichtfarben der doch leider störender Natur ist. Beide neutralwhite oder beide coolwhite wäre mir persönlich lieber. Aber für den Preis von unter 50€, für den sie erscheinen soll, ist sie doch eine gute Lampe für viele Anwendungsgebiete. Vorallem die Floodled bringt die selbe Leistung wie eine Zebralight H501 und die Abstrahlcharakteristik ist einer Zebralight auch sehr ähnlich und der Abstrahlwinkel ist sogar größer.

Review Sunree D1

12. Dezember, 2009 3 Kommentare

Sunree_D1_001Die Sunree D1 ist eine Kopflampe, die vor allem durch ihr hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis und eine lange Laufzeit überzeugen kann.

Verpackung und Lieferumfang:
In einer Blisterverpackung sind neben der Lampe noch drei AA-Batterien für den Betrieb enthalten sowie eine Bedienungsanleitung.

Beschreibung der Lampe:
Gewicht mit Kopfband: 127 g
Gewicht mit Kopfband und Batterien: 198 g
Die Lampe ist aus Kunststoff gefertigt und kann zur Ausleuchtung unterschiedlicher Bereiche an der Befestigung am Stirnband in kleinen Rasterschritten verstellt werden. Licht liefern eine 1-Watt-LED oder alternativ drei kleine Einzel-LEDs. Zwei zusätzliche LEDs informieren über den Batteriezustand. Liegt die Batterieladung zwischen 50 und 10 Prozent, blinkt links eine gelbe LED, liegt sie unter 10 Prozent, leuchtet rechts eine rote LED. Das Batteriefach befindet sich hinten am Stirnband. Ein Überkopfband garantiert einen festen Sitz der Lampe. Die Sunree D1 ist nach IPX 4 spritzwassergeschützt.

Stromversorgung:
Betrieben wird die Lampe mit drei AA-Batterien (oder Akkus). Mit der 1-Watt-LED betragen die Laufzeiten laut Hersteller 10 Stunden im High-Modus, 25 Stunden im mittleren Modus, 55 Stunden im dunkelsten Modus und 30 Stunden im Blink-Modus. Beim Betrieb mit den drei kleinen LEDs gibt Sunree folgende Laufzeiten an: 70 Stunden (High), 110 Stunden (Medium), 250 Stunden (Low) und 180 Stunden (Blinken). Obwohl sich die Herstellerangaben bezüglich der Leuchtdauer erfahrungsgemäß auf den Zustand direkt nach dem Einschalten bis zum letzten Glimmen beziehen, kann die Sunree D1 im Praxistest überzeugen. Beim Betrieb mit AA-Batterien in der hellsten Stufe mit der 1-Watt-LED ist der Verlust an Lichtleistung gaaaaaanz schleichend. Nach rund zwei Stunden Dauerbetrieb meldet sich die gelbe LED zu Wort und tut damit kund, dass die Kapazität der Batterien bei weniger als 50 Prozent liegt. Abendessen. Warten. Warten. Warten. Warten, warten, warten, warten. Wartenwartenwartenwartenwarten. Mittlerweile ist es halb drei Uhr morgens, ich habe um 10.45 Uhr einen Termin, und die verdammte Lampe leuchtet noch immer. Langsam muss ich ins Bett. Auch nach acht Stunden weigert sich die Lampe beharrlich, nur noch vor sich hinzudümpeln. Zwar ist das Licht längst nicht mehr so hell wie zu Anfang, aber immer noch ausreichend, um auf 20 Meter Entfernung noch genug zu sehen. Ob und wie die Lampe nach zehn Stunden leuchtet, ist mir mittlerweile egal, ich muss schlafen und gebe auf. Die Sunree D1 hat definitiv gewonnen. Ruhe gelassen hat mir diese Niederlage indes nicht. Am nächsten Tag musste die Sunree noch mal ran mit der verbleibenden Restkapazität der Batterien. Auch diesmal brachte sie mich fast an den Rand einer Niederlage. Noch sechs Stunden lang lieferte sie brauchbares Lauflicht, bis sich schließlich die rote LED meldete und der Lichtverlust drastisch spürbar wurde. Somit kam die Lampe insgesamt auf 14 Stunden Leuchtleistung, bevor sie zu dümpeln begann.

Reflektor:
Hinter einer Plastiklinse sorgen drei kleine Einzel-LEDs sowie alternativ eine 1-Watt-Lumiled-LED mit Smooth-Reflektor für die Beleuchtung.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Reverse-Clicky unten am Gehäuse. Bei einmaligem Drücken werden die drei kleinen LEDs aktiviert, beim nächsten Drücken wird die Lampe wieder ausgeschaltet, ein erneuter Druck aktiviert die große LED. In beiden Modi stehen jeweils vier Leuchtstufen zur Verfügung. Diese werden im eingeschalteten Zustand der Lampe durch mehrmaliges Antippen des Clickys erreicht. Die Schaltreihenfolge ist in beiden Modi hell-mittel-dunkel-blinken.

Beam:
Die drei einzelnen LEDs sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung im unmittelbaren Nahbereich. Im Betrieb mit der 1-Watt-LED liefert die Lampe einen gleichmäßigen Beam mit wenig ausgeprägtem Hotspot. Im Bereich bis zirka 10 Meter ist der Hotspot noch zu erkennen und geht dann in den Sidespill über. Durch diese Charakteristik ergibt sich ein homogenes und angenehmes Licht zum Laufen.

Resümee:
Die Sunree D1 zählt mit den drei zum Betrieb benötigten AA-Batterien und dem damit verbundenen Gewicht von fast 200 Gramm sicher nicht zu den Leichtgewichten unter den Kopflampen. Dennoch ist sie bequem zu tragen. (Wobei dieses Urteil natürlich subjektiv ist.) Die Verarbeitungsqualität ist ordentlich. Die Lampe liefert ein angenehmes, weiches Licht, das durch die verschiedenen LEDs und Leuchtstufen an die unterschiedlichsten Situationen angepasst werden kann. Der Lichtabbau über die gesamte Laufzeit macht sich nicht wirklich störend bemerkbar. Wer die Lampe nicht ständig auf höchster Stufe im Dauerbetrieb nutzt, sollte mit einer Batterieladung eine halbe Ewigkeit auskommen. Für weniger als 30 Euro (Stand: Dezember 2009) bietet die Sunree D1 ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis, das kaum zu toppen sein dürfte.

Sunree_D1_002

Licht liefern eine 1-Watt-Lumiled-LED oder alternativ drei kleine Einzel-LEDs.

Sunree_D1_003

Der Knopf zum Einschalten befindet sich unten an der Lampe.

Sunree_D1_004

Die Batteriehalterung, die hinten am Stirnband befestigt ist.

Review Lumapower Vantage

6. Dezember, 2009 3 Kommentare

Lumapower_Vantage001

Leicht, handlich und voller Möglichkeiten: Die Lumapower Vantage ist eine gut durchdachte praktische Lampe für fast alle Lebenslagen.

Verpackung und Lieferumfang:
Die Lumapower wird in einer Pappschachtel geliefert, in der sich neben der Lampe mehrere Ersatz-O-Ringe, ein Ersatz-Gummi für den Clicky, ein zusätzlicher Kopf mit OP-Reflektor, ein zusätzlicher Ring zur Fixierung des Trageclips, eine Bedienungsanleitung und eine Garantiekarte befinden.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 162 mm (mit Kopf mit OP-Reflektor 155 mm)
Durchmesser Kopf: 25,5 mm
Durchmesser Tail: 28 mm
Gewicht: 104 g (mit Kopf mit OP-Reflektor 96 g)
Gewicht mit Batterien: 150 g (mit Kopf mit OP-Reflektor 142 g)
Die Lampe ist aus Aluminium gefertigt und gleichmäßig nach HA III anodisiert. Sie hat durch den Trageclip und den Combat-Ring gleich einen doppelten Rollschutz. Wer den Combat-Ring nicht mag, kann stattdessen auch den mitgelieferten runden Ring verwenden; der Clip alleine bietet immer noch einen ausreichenden Rollschutz. Lediglich bei der Kombination „runder Ring – kein Clip“ rollt die Lampe davon. Man kann die Kombinationen aus den verschiedenen Ringen mit oder ohne Trageclip als Spielerei abtun, ich persönlich finde es eine pfiffige Idee. Denn in Kombination mit dem Kopf mit Orange-Peel-Reflektor ergeben sich so zahlreiche Möglichkeiten, die Lampe bezüglich Lichtbild, Tragemöglichkeit oder Lieblings-Lampenhaltung an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Der Tailstand ist möglich. Die Gummikappe am Schalter und der Ring im Bezel sind nachleuchtend. An der Endkappe befinden sich auf einer Seite zwei Löcher, auf der anderen ein Schlitz zur Befestigung eines Lanyards. Die Lampe ist laut Hersteller „water resistant“. Ein Test im Waschbecken mit mehrmaligem Ein- und Ausschalten der Lumapower bestätigt das.

Stromversorgung:
Betrieben wird die Lumapower mit zwei AA-Batterien oder alternativ mit zwei NiMh-Akkus. Angegeben ist die Lampe mit 200 Lumen im höchsten Modus für 90 Minuten (volle Lichtleistung 75 Minuten) sowie 80 bis 85 Lumen für 220 Minuten. Über den dunkelsten Modus macht der Hersteller keine Angaben. Im Praxisbetrieb mit Lidl-Batterien ist die maximale Helligkeit nur in den ersten zwei Minuten nach dem Einschalten verfügbar. Anschließend hält die Helligkeit für rund 25 Minuten an, nimmt dann kontinuierlich ab, und nach 45 Minuten reicht das Licht gerade noch zur Schlüssellochsuche. Mit 2300mA-NiMh-Akkus ist die Anfangshelligkeit geringer, dafür geht die Lampe sofort in die Regelung und hält die Helligkeit für zirka 60 Minuten konstant. Danach geht die Entladekurve schnell bergab. Mit Eneloop-Akkus liefert die Lumapower etwa 20 Minuten lang die volle Helligkeit, anschließend bleibt das Licht für weitere 40 Minuten gleichmäßig geregelt, bevor auch hier die Entladekurve stetig abwärts geht.

Reflektor:
Verbaut wurde eine Cree XR-E Q3-LED in warmweiß. Sowohl der vormontierte SMO-Reflektor als auch der OP-Reflektor sind aus Aluminium, jeweils mit einer Glaslinse davor.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem taktischen Forward-Clicky. Der Schalter ist gut erreichbar und  relativ schwergängig. Die Lumapower Vantage verfügt über drei Leuchtstufen. Wenn man den Clicky leicht andrückt, wird die erste Stufe angewählt. Drückt man ihn innerhalb einer Sekunde erneut, ohne ihn ganz durchzudrücken, erreicht man die nächste Leuchtstufe, wiederholt man dies erneut innerhalb einer Sekunde, erreicht man die dritte. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-mittel-hell. Hält man den Schalter länger als eine Sekunde gedrückt oder drückt ihn ganz durch, wird die entsprechende Leuchtstufe gespeichert und ist beim nächsten Einschalten aktiviert. Alternativ dazu kann die Lampe auch eingeschaltet und die drei Helligkeitsmodi durch Los- und Festdrehen des Lampenkopfes innerhalb einer Sekunde angewählt werden. Lässt man die Lampe länger als eine Sekunde in der gewünschten Helligkeit an, wird auch hier der zuletzt gewählte Modus gespeichert. Weiterhin verfügt die Lumapower über einen „Tactical lock“. Wenn man den Clicky im favorisierten Modus länger als eine Sekunde gedrückt hält, dann kurz loslässt und innerhalb einer Sekunde viermal schnell drückt, wird dieser Modus „gelockt“. So bleibt auch bei mehrmaligem schnellen Ein- und Ausschalten hintereinander immer der gewählte Modus gespeichert. Im Dauerbetrieb auf der hellsten Leuchtstufe wird die Lumapower deutlich warm; die Wärmeableitung funktioniert gleichmäßig über das gesamte Gehäuse.

Beam:
Mit dem vormontierten Smooth-Reflektor erzeugt die Lampe auf kurze Distanz einen ausgeprägten Hotspot mit einigen Ringen um selbigen, um dann in einen gleichmäßigen Spill überzugehen. Dieses Bild relativiert sich schon nach ein paar Metern und äußert sich in einer gleichmäßigen Gesamtausleuchtung mit noch deutlich erkennbarem Hotspot. Mit dem OP-Reflektor im kleineren Kopf ist das Lichtbild bereits auf kürzere Distanzen wesentlich homogener. Der Spill grenzt ohne störende Ringe direkt an den Hotspot, und auf weiter entferntere Distanzen ist der Übergang fließend – logischerweise geht dies zu Lasten der Reichweite, die mit dem Smooth-Reflektor deutlich größer ist.

Resümee:
Die Lumapower Vantage wartet mit einem gut durchdachten Lampenkonzept auf. Sicherlich kann sie von Reichweite und Helligkeit nicht mit Lampe soundso von Hersteller xyz mithalten. Und sicherlich gibt es auch bessere Fluter auf kurze Entfernungen. Was der Lumapower ihren Platz auf dem Treppchen beschert, ist ihre Vielseitigkeit. Bei einer Olympiade wäre sie ein guter Zehnkämpfer. Sie ist in keiner Disziplin so gut wie die Top-Athleten, aber in jeder im Endkampf. Wer sowohl die 100 Meter als auch die 1500 Meter in guter Zeit laufen möchte, den Speer weit werfen und hoch springen will, sollte diese Lampe unbedingt antesten. Für rund 60 Euro (Stand: Dezember 2009) bekommt man einen tollen Allround-Athleten.

Lumapower_Vantage002

Lieferumfang der Vantage.

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Die Alternative zum Combat-Ring.

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Die LED.

Lumapower_Vantage003

"Explosionsdarstellung" der Lampe.

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Der Kopf mit OP-Reflektor macht die Lampe noch vielseitiger.