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Archiv für die Kategorie ‘Led Lampen mit 18650 Akkus’

Review Ultrafire 18WG-T60

7. Dezember, 2011 2 Kommentare

Der heutige Review befaßt sich mit einer Ultrafire Lampe. Wenn man sich die Foren durchliest scheiden sich die Geister über die Qualität der Lampen von diesem Hersteller. Mal hat man ein gutes Exemplar in Händen, mal die absolute Niete.
Diesmal hatte ich mich entschieden mal wieder etwas „China-Lotto“ zu spielen und bei Dealextreme mit eine Ultrafire-Lampe zu bestellen.  Vorneweg: ich hatte wohl Glück und ein ziemlich  gutes Exemplar erwischt.  Daher von mir bereits im Vorfeld der Hinweis: wenn ihr euch auch auf eine Runde „China-Lotto“ einlaßt und eine Lampe bei Dealextreme o. ä. ordert kann es sein das ihr auch eine Niete in Bezug auf Verarbeitung erwischt!

Verpackung und Lieferumfang

Meine Version der Lampe kam Dealextreme typisch verpackt an. Neutrale dünne Pappschachtel , mit Lampe in Luftpolsterfolie eingewickelt. Das ganze dann in einem Luftpolsterumschlag.   Keine Bedienungsanleitung mit technischen Daten oder  eine Garantiekarte mit Servieinformationen.
Packungsinhalt:
-  Taschenlampe Ultrafire 18WG-T60
- 1  Handschlaufe

   
Die Verpackung ist etwas “spartanisch”

Technische Daten

Die Ultrafire  macht optisch einen guten Eindruck, der silberne Body macht optisch einen wertigen Eindruck und wertet die Lampe gegenüber ihren schwarzen Schwestermodellen deutlich auf.
Länge der Lampe: 15,3 cm, Durchmesser Body 2,7 cm, Durchmesser Kopf 4,0 cm.  Das Leergewicht von 146g deutet zumindest darauf hin das die Materialstärke in einem normalen Rahmen sich bewegen wird. Mit 18650er protected Akku hat die Lampe ein Gewicht von 191 g.
Der Body ist aus Aluminium gefertigt das nach der DX-Website „Hard Anodized“. Die Anodisierung ist bei meinem Exemplar gleichmäßig und sauber erfolgt. Auch erste Outdooreinsätze zeigen bislang noch keine Kratzer oder Riefen in der Lampe.
Das Gewinde der Tailcap ist sauber geschnitten und leicht gefettet; 2 Dichtungsringe sorgen für eine gewisse Wasserdichtigkeit. Der Schalter wird bei diesem Model über ein separates Gewinde am Ende der Tailcap ein- und ausgebaut. Dieser Ring ist ebenfalls mit einer Gummidichtung versehen und nimmt auch die Handschlaufe auf.
Im inneren der Batterietube zeigt sich dann der erste Fehler bei der Produktion. Beim ausbohren des Tubes wurde beim entfernen der Bohrer verkanntet und hinterließ im letzten Bereich einige unschöne Riefen im Material. Bei anderen Herstellern wäre das ein Aussonderungsgrund gewesen, bei Ultrafire geht dieser Tube weiter durch die Produktion.
Alles in allem würde ich der Lampe eine Wasserdichtigkeit von mindestens IPX6 (Strahlwasser)  geben,  höchstwahrscheinlich hält sie aber auch den Standart IPX7 (zeitweise untertauchen)  ein. Da sich der Hersteller und der Distributor darüber ausschweigen, unterbleibt der Praxistest vorläufig.
Die Lampe verfügt über keinen Rollschutz Die eckige Gehäuseform hinter dem Reflektor ist nur Designmerkmal.  Ein Tailstand ist möglich.

Reflektor, Linse, Emitter

Die Frontscheibe ist aus beschichtetem Glas und der der Reflektor aus Aluminium gefertigt.
Der Reflektor  bei diesem Modell ist ein OP-Reflektor (texturiert), der von seiner Bauweise ein sehr angenehmes Lichtbild produziert.
Zum Einsatz in der Ultrafire 18WG-T60 kommt eine Cree XM-L T6. Dieser Emitter produziert ein eher kaltweißes Licht.

Stromversorgung und Laufzeit

Die Ultrafire ist für die Verwendung mit einem 18650er Akku vorgesehen. In den Tube passt die protectetd Version problemlos.
Dealextreme gibt  für  die Lampe 1200 Lumen an. Realistisch gesehen  gehe ich davon aus das von diesen „Chinalumen“ man etwas auf 50-60 % runter rechnen kann. 400-600 Lumen sind meine persönliche Einschätzung.


Der Praxistest ergab mit einer Trustfire 18650 protectet Zelle (2400mAh)  eine Laufzeit von 1:35 Stunden, (MID  4:15 Sunden) danach war die Lampe so dunkel das ich den Test abgebrochen habe. Die Zelle hatte bei Entnahme eine Restspannung von 3,04 V (MID 3,16 V).  Nach erreichen einer Temperatur von 36°C im Test wurde zur Kühlung ein Lüfter angeschaltet. Im Praxisbetrieb reicht zur Kühlung aber der Luftstrom der Bewegung in Verbindung mit der Kühlleistung der Hand. Bei dieser Lampe wurden 2 Testreihen gefahren einmal im HIGH-Mode, einmal im MID-Mode (wohl der Modus den man am häufigsten nutzt).

HIGH MID
Zeit Lux Temp. Lux Temp.
Start

10.400

22°C

5.400

22°C
0:01

11.100

23°C

5.400

24°C
0:02

11.100

24°C

5.400

25°C
0:05

11.400

30°C

5.400

25°C
0:10

11.300

36°C

5.400

27°C
0:15

11.100

32°C *

5.400

29°C
0:20

10.800

29°C *

5.300

32°C
0:25

10.400

28°C *

5.250

32°C
0:30

10.250

27°C *

5.200

33°C
0:35

10.000

28°C *

5.150

34°C
0:40

9.900

28°C *

4.850

34°C
0:45

9.750

28°C *

4.700

34°C
0:50

9.500

28°C *

4.600

34°C
0:55

9.250

27°C *

4.500

34°C
1:00

8.700

27°C *

4.450

33°C
1:15

5.100

25°C *

4.100

32°C
1:30

1.250

23°C *

3.900

32°C

1:35

1.000

23°C *
1:45

3.700

31°C
2:00

3.500

30°C
2:15

 

3.400

30°C
2:30

 

3.300

29°C
2:45

 

3.150

28°C
3:00

 

3.000

28°C
3:15

 

2.800

27°C
3:30

 

2.500

27°C
3:45

2.200

27°C
4:00

 

1.100

23°C
4:15

 

750

22°C

 *Kühlung durch  Lüfter

Bedienung

Der Schalter im Tailcap ist Reverse Clicky mit relativ hartem Druckpunkt. Mit Hilfe des Clicky werden bei dieser Lampe die 3 Leuchtstufen HIGH-MID-LOW durchgeschaltet. Die Lampe merkt sich die letzte Einstellung und schaltet bei erneuter Aktivierung in die nächste Leuchtstufe.  Das ist auch schon der einzige Mankopunkt den ich an dem UserInterface zu bemängeln habe.  Endlich mal eine Ultrafire-Lampe ohne nervigen Strobe und gut gewählten Leuchtstufen.

Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

Die Lampe ist vom Leuchtbild her sehr ausgewogen ausgelegt.  Durch den tiefen OP-Reflektor  ist die Lampe eine gute Kombination aus Flooder und Thrower.  Leuchtreichweite liegt bei ca 250m im Spot, und 50m im Spill. Für die Lichtleitung, die diese Lampe liefert, ist diese Kombination gut gewählt. Der Spot hat genügend Reichweite, und der Spill leuchtet den Nahbereich sehr gut  und hell aus.

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

Modus Spot Spill
HIGH

11.400 Lux

6.000 Lux

MID

5.400 Lux

2.000 Lux

LOW

1.000 Lux

200 Lux

Die Werte wurden mit einem frischen 18650er Akku gemessen .

 das Leuchtbild wird leider auf dem Foto nicht optimal dargestellt, der Spill ist wird mit dem Auge heller wahrgenommen.

mitgeliefertes Zubehör

dieser Punkt des Rewievs entfällt , da es außer der Handschlaufe kein Zubehör gab.

Praxistest

Für den Privatgebrauch eine gute und günstige Lampe die viel Licht für schmales Geld  liefert.
Durch die Auslegung des Reflektors ergibt sich ein breites Anwendungsgebiet.  Mehrere Praxistests im Außeneinsatz haben gezeigt das man meistens mit dem LOW-Modus oder dem MID-Modus auskommt.  Im LOW-Modus reicht das Licht völlig aus den Weg vor sich soweit auszuleuchten das man alles erennt, wenn es mal etwas weiter gehen soll ist man mit dem MID-Modus gut bedient. Bei der Nutzung dieser beiden Modies  ist die Akkulaufzeit auch als ausreichend zu definieren.
Der Testlauf auf der Reflektorstrecke zeigt was an Lichtleistung hinter der Lampe steckt! Selbst im LOW-Modus ist der 70m Reflektor noch problemlos zu erkennen im High-Modus ist der gesamte Testtunnel hell.

    
Ultrafire 18 WG T60  HIGH, MID, LOW im Testtunnel

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Ultrafire 18WG-T60 ist eine Taschenlampe die für den Preis viel bieten kann (wen man ein gutes Model erwischt). Durch den Einkauf in China sollte einem klar sein das man auf Garantieansprüche verzichten muss und eine Lieferzeit von 2 Wochen in Kauf nimmt. Dafür ist der Preis aber auch entsprechend.  Für 23 EUR inkl. Versand erhält man die Taschenlampe; ein Preis der für die gebotene  Leistung als sehr günstig zu bezeichnen ist.
Die Finazierung dieser (Test-)Lampe wurde mit freundlicher Genehmigung meiner Finanzdirektion ermöglich 

Größenvergleich: Ultrafire 18WG-T60 , Ultrafire WF-501, Maglite 2D-LED

Kurzwertung:

Positiv:
- Preis-/Leistung
- Leuchtcharakteristik

Neutral:
-  Qualität
- Lieferumfang (Zubehör)

Negativ:
- Lieferumfang (kein Manual / Garantieinformation)
- übertriebene Angaben in Bezug auf Lichtleistung

Brontelight RA01

21. Oktober, 2011 Keine Kommentare

Bronte RA01

Bei der Bronte RA01 handelt es sich um eine Schlüsselanhängerlampe, die – in der Natur der Sache liegend – voll EDC-tauglich ist.
Sie wird in oben abgebildeter Verpackung geliefert!
Außer der Lampe und dem Schlüsselanhänger sind im Lieferumfang noch zwei Ersatzdichtungen, sowie eine, leider nur englischsprachige, Bedienungsanleitung enthalten.
Die Maße der Lampe in mm lauten:

Länge: 74,5
Durchmesser: 14

Reflektordurchmesser: 11,5

Gewicht ohne Batterie: 22g.
Maximaloutput: 80lm (Herstellerangabe)
Maximallaufzeit: 65 Stunden (Herstellerangabe)

 

 

 

 

 

 

.
Die allgemeine Verarbeitung der Lampe, besonders des Gewindes und der Gehäuseanodisierung, kann ich nur als perfekt bezeichnen.

Zum Einsatz kommt eine Cree XPG-R5 LED.

Zum Betrieb der Lampe wird eine AAA ( Micro) – Zelle benötigt.
Dabei ist sowohl die Verwendung einer Primärzelle (Alkali-Mangan), oder einer Sekundärzelle (NiMh) möglich.
Das Einlegen der Zelle geschieht nach Abschrauben des Lampenkopfes:

.

.

.

Nach dem Wiederaufschrauben desselbigen ist die Lampe voll betriebsbereit.
Einen Schalter gibt es nicht, der Kopf wird zum Betrieb ganz festgezogen.
Diese Lampe startet im Mid Mode.
Insgesamt gibt es 3 Level, low, mid und high.
Eine Weiterschaltung geschieht durch schnelles Lösen und Festziehen des Kopfes, die Reihenfolge dabei ist: mid, high, low.
Dies ist zumindest bei der getesteten Lampe so, wobei hier anzumerken ist, das sie in kaltem Zustand nach dem Bruchteil einer Sekunde von high wieder auf mid zurückspringt.
Anfangs habe ich das der Unzulänglichkeit der von mir zunächst verwendeten Alkali-Mangan-Zelle zugeschrieben (Stromlieferfähigkeit), auch die Verwendung eines NiMh- Akkus schaffte aber keine Abhilfe.
Sobald die Lampe ein – oder zwei Minuten gelaufen ist, und man mehrmals versucht hat, auf high zu schalten, funktioniert es plötzlich.

Nun hält das Testmuster die höchste Helligkeitsstufe konstant.
Ein Umschalten bei Betriebstemperatur stellt ebenfalls kein Problem dar und funktioniert auf Anhieb.
Nach dem Erkalten beginnt diese Prozedur allerdings beim Testmuster wieder von vorn.
Dies stellt für mich den einzigen Kritikpunkt der Lampe dar.
Von ihrer Helligkeit war ich schlichtweg erstaunt. Selbst die erheblich größere und leistungsfähigere Fenix LD20 R4 leuchtet auf high (ca. 100lm Herstellerangabe) nur etwas heller als die kleine Bronte auf max. (80lm Herstellerangabe).
Hier zunächst die shots der Bronte RA01 auf:
Kontrollshot:

.

low:

.

mid:

.

high:
.

Im Verleich dazu die Fenix LD20 R4 auf high:

.

Bis zur Kelleraußenwand beträgt die Distanz 6m!
Mir gefällt, dass die Bronte, im Vergleich zur Fenix, einen großen Bereich erhellen kann.
Mit einem voll aufgeladenen 1000mAh NiMh- Akku erreicht die RA01 eine Laufzeit von exakt 43 min., bevor sie auf mid zurückschaltet. Der Akku sollte dann schleunigst gewechselt werden, da er bereits weit entladen ist. Bekanntlich ist dies den NiMh-Zellen in Bezug auf deren Lebensdauer ja nicht unbedingt zuträglich.
Im Dauerbetrieb auf high, warscheinlich bei so einer kleinen EDC eher selten der Fall, erwärmt die Bronte sich auf über 50°C.
Die Wärme wird allerdings gut an die Hand abgeleitet, so dass, bezüglich Erwärmung, sogar der Dauerbetrieb auf high kein Problem darstellt.
Besondere Erwähnung verdient die Ausführung des Schlüsselanhängers, der nach meiner Meinung beispielhaft gefertigt wurde.
Hier einige Details:

.

.

 

 

Diese Lampe sollte auch im rauhen Alltagsbetrieb nicht verloren gehen.

Fazit:
Abgesehen von den Schaltschwierigkeiten des Testmusters (hoffentlich ein Einzelfall)
hinterlässt die Bronte RA01 bei mir einen rundweg positiven Eindruck.
Sie überzeugt in puncto Abmessungen, Verarbeitung (sowohl der Lampe selber, als auch dem Schlüsselanhänger), und Leuchtleistung.
Empfehlenswert ist für mich die Verwendung von LSD – NiMh – Zellen.
Die eignen sich auch für den gelegentlichen Gebrauch und müssen vielleicht nur ein mal im Jahr wiederaufgeladen werden.
Mit ihr erwirbt man einen voraussichtlich für viele Jahre treuen, zuverlässigen Begleiter.
Der “Taschenlampen-Papst” JoFrie hat die Lampe für diesen kleinen Test dankenswerterweise zur Verfügung gestellt.
Auch wenn sie momentan noch nicht auf seiner Seite ist, dürfte sie bei ihm erhältlich sein. Die bereits erhältlichen Brontelight findet Ihr hier – Brontelight

Gruß
Roland

Video Review Xeno E03 V2

20. Oktober, 2011 Keine Kommentare

Nach dem Lichtinsdunkel ein ausführliches Textreview zur Xeno E03 erstellt hat ( -> Review Xeno E03.)

Hier nun ein paar bewegte Bilder zur Lampe.

Inhalt:

  1. Einleitung /Lieferumfang
  2. 0:54 min: Verarbeitung
  3. 2:27 min: Größenvergleich mit Maglite C3, LedLenser P7, Ultrafire C3.Brinyte PD03A
  4. 3:23 min: Modi und Leuchtvergleich mit LedLenser P7
  5. 4:30 min: Fazit
  6. 5:27 min: Outdoorfotos Vergleich mit LedLenser P7, Brinyte PD03A, KD C8 CREE XML T6

Eine kurze Bemerkung noch zu den Vergleichslampen:

Die LedLenser verwende ich als Referenz , da sie weit verbreitet ist und meiner Meinung nach eigentlich völlig ausreicht zum spazierengehen im Wald oder Reflektor zu suchen (wie eine Fenix LD20 auch) .

Ich hab die Lichtausgabe mit einer selbst gebauten Ulbrichtkugel gemessen, daher verzichte ich auf Einheiten sondern setze die LedLenser als 100%.

Die Kaidomain C8 CREE XML T6 ist eigentlich eher der Einsteiger in die “XML T6 Klasse” und war von einem Jahr von wenigen mit mehreren Modi (und sie war billig, daher nur für Bastler zu empfehlen).

 

Review Xeno F7 V6

29. August, 2011 Keine Kommentare

 


Diesmal durfte ich folgende Lampe testen:  Xeno F7V6 V2
Diese Taschenlampe gesellt sich zu den „Lichtschwertern“ in der 300 Lumen-Klasse. Endlich mal eine Lampe wo man auch was in der Hand hält, die ber nciht unnötig schwer oder groß ist.

Verpackung und Lieferumfang

Die Xeno F7 kam in einer einfachen Pappbox verpackt an.  Die wesentlichen Informationen zur verbauten LED, den verwendbaren Batterien ist auf der Rückseite der Verpackung per Aufkleber vermerkt.

Packungsinhalt:
-  Taschenlampe Xeno F7
- Metallring zur Montage des großen Lanyard
- 1 Lanyard  & 1 Handschlaufe
- Ersatzschalter
- 2 Ersatzdichtungsringe
- Anleitung/ Garantie (englisch/ chinesisch)

Technische Daten

Die Xeno F715 macht vom ersten Augenblick an einen guten Eindruck.
Das Gewicht ohne Batterien beträgt  117Gramm mit einem 18650 Akku 166 Gramm.
Die Länge beträgt 13,6cm und der Kopfdurchmesser 3,3cm
Der  Body ist vollständig aus Aluminium gefertigt und mit einer Anodisierung versehen die gleichmäßig ausgeführt wurde.  Als  Rollschutz gibt es bei der Lampe einen Gummiring der sich entfernen läßt und zusätzlich im Kopfbereich einige Höcker. Ohne den Gummirollschutz liegt die Lampe aber wesentlich besser in der Hand.  Ein Tailstand ist problemlos und stabil möglich.  Am Tailcap ist die Möglichkeit gegeben die kleine Handschlaufe zu befestigen.
Zur Befestigung des großen Lanyards ist es nötig den zusätzlichen Metallring zu montieren. Leider sitzt dieser Ring bei angeschraubtem Tailcap nicht fest fixiert an der Taschenlampe so das das daraus resultierende klappern nach kurzer Zeit ziemlich nervt.


Leider nicht völlig durchdacht die Befestigung für das Lanyard

Das Gewinde der Lampe ist sauber geschnitten und läßt sich leicht und gleichmäßig schrauben. Das Gewinde ist  mit einer Dichtung von 2 O-Ringen versehen.

Laut Hersteller ist das Gehäuse wasserdicht. Es wird eine Wasserdichtigkeit von 10m angegeben. Das Dichtungskonzept macht einen guten Eindruck. Den Wassereimertest hat die F7 schadlos überstanden, auch das durchschalten der Modi unter Wasser war problemlos möglich.

Tauchbad im Wassereimer  (Bild 2 zusammen mit Xeno E15)

Stromversorgung und Laufzeit

Die Xeno F7 hat die möglichkeit mit einem 18650 LI-ION-Akku oder 2 CR123A Zellen betrieben zu werden. Die Nutzung von 16340 Akkus ist nicht erlaubt. Im Test habe ich nur mit 18650 Akkus getestet da dies auf dauer die sinnigste Energieversorgung sein dürfte. Der Akku paßte auch als protected Version problemlos.

die mögliche Energielieferanten

Folgende Laufzeiten und Helligkeiten sind vom Hersteller mit einem 18650-Akkus mit 2600 mAh angegeben:

HIGH 300lm 2,5h
MID 115lm 8,0 h
LOW 10lm 100,0h

Der Praxistest  mit einem Thrustfire protected 18650-Akku  (2.400mAh) im High-Modus bestätigte die angegebene Laufzeit. mit meinen schwächeren 2.400mAh Akku wurde eine Laufzeit von  2:25 Stunden erziehlt, danach wurde die Lampe konstant dunkler bis sie sich auf dem LOW-Level einpendelte.  Da ich unbedingt wissen wollte wie lange Licht aus der Lampe rauskommt habe ich den Test weiterlaufen lassen. Nach 3:07 Stunden war dann endgültig Ende und das Restlicht war nicht mehr zur Orientierung geeignet. Allerdings hat die Lampe den Akku nicht in die Schutzschaltung befördert.

Hier die Messergebnisse für den HIGH-Modus mit 1x 18650:


 

Einschalten: 7.700 Lux
nach 2 Minuten 7.350 Lux
nach 5 Minuten: 7.300 Lux
nach 10 Minuten: 7.300 Lux
nach 20 Minuten: 7.300 Lux
nach 30 Minuten: 7.250 Lux
nach 60 Minuten: 7.250 Lux
nach 90 Minuten: 7.250 Lux
nach 120 Minuten: 7.250 Lux
nach 140 Minuten: 7.250 Lux
nach 145 Minuten: 7.250 Lux
nach 150 Minuten: 6.100 Lux
nach 152 Minuten: 4.400 Lux
nach 154 Minuten: 2.400 Lux
nach 156 Minuten: 837 Lux
nach 158 Minuten: 297 Lux
nach 180 Minuten: 230 Lux
nach 187 Minuten: 30 Lux

Im LOW- und MID-Modus ist an der Taschenlampe keine nennenswerte Erwärmung festzustellen. Im HIGH-Modus wird die Lampe nach etwa 5 Minuten im Kopfbereich etwas wärmer als Handwarm, der restliche Body ist etwas kühler. Die Temperatur ist  allerdings nur so hoch das die Lampe mit „Blutkühlung“ auf Körpertemperatur gehalten werden kann. 

Die elektronische Reglung arbeitet sehr gut und liefert über den gesamten Zeitraum eine annähernd gleichbleibende Helligkeit (- 50Lux), bis dann nach fast 2,5 Stunden die Helligkeit rapide innerhalb weniger Minuten absinkt. Danach bietet einem die Lampe aber noch genügend Zeit und Licht den Ersatzakku zu suchen. Auch das die Elektronik den Akku nicht in die Schutzschaltung treibt soll hier lobend erwähnt werden. Die Lampe arbeitet in allen Leuchtmodi lautlos, kein Pfeifen wie bei Billiglampen ist zu hören.

 

Reflektor und Linse

Die Linse aus gehärtetem Glas gefertigt. Das Reflektormaterial konnte ich nicht bestimmen da der Lampenkopf nicht demontierbar ist. Von der Ansicht her scheint der Reflektor aber aus  Kunststoff gefertigt zu sein. Die LED ist beim Testkandidaten  sauber im SMO-Reflektor zentriert.   Beim Testkanidaten sind auf dem Reflektor kleine Einschlüsse zu erkennen, die das Lichtbild aber nicht beeinflussen. Bei anderen Lampen dieses Types sind diese Einschlüsse nicht vorhanden.  Als LED-Typ kommt bei Testkanidaten eine eine CREE XP-G- 1B R5 LED zum Einsatz. Die Lampe ist laut Herstellerwebsite auch mit  folgenden alternativen LEDs gefertigt: CREE  XP-G 3C R5  (Neutral weiß) CREE XP-E 7B Q3 (warm weiß)

Bedienung

Über den Schalter in der Tailcap wird die Taschenlampe ein- und ausgeschaltet. Der Schalter ist als Reverse Clicky ausgelegt.  Ein Morsen ist mit dieser Lampe nicht möglich da der Clicky auch als Moduschalter dient.  Die Xeno F7  startet immer im HIGH-Modus (länger als 3 Sekunden ausgeschaltet), wenn der Clicky nochmals angetastet wird wechselt die Lampe in den MID-Modus, eine weitere Tastung und man gelangt in den LOW-Modus.

Der Schalter ist gut zu erreichen und hat einen relativ weichen Druckwiderstand.
Beim Ein-  und Ausschalten bemerkt man den Druckpunkt gut, das durchtasten der Modi geschieht ohne erkennbaren Druckpunkt.
Das Gehäuse sind mit teilweise mit einer griffigen Riffelung versehen die der Hand im trockenen wie auch im nassen Zustand einen guten Grip liefert. Die Lampe ist auch mit dickeren Handschuhen problemlos zu handeln.
Positiv fällt hier auch der Verzicht auf die Blinkmodis auf. Ich persönlich hätte mich über einen Start im MID-Modus eher gefreut, da dieser hell genug ist für die meisten Aufgaben.

Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

 


Das Lichtbild ist gleichmäßig ausgeprägt, da die Lampe als Thrower konstruiert wurde ist der eigentliche  Spot  eng begrenzt und öffnet sich auf größeren Entfernungen kaum. um den Spot herum ist der Streulichtbereich relativ eng gehalten,  reicht aber  zur Ausleuchtung des Weges vor den Füßen ab der MID-Stufe völlig aus.
Modus Leuchtweite
(Objekt erkennbar)
Reflektor
erkennbar
HIGH 250m 500m+
MID 120m 350m
LOW 20m 100m

Der MID-Modus  macht einen sehr guten Eindruck und leuchtet im Normalfall ordentlich aus. Im HIGH-Modus bietet die Lampe ein gehöriges Reservepotential und einiges an Reichweite.

Der LOW-Modus reicht aus um den direkten Weg vor sich auszuleuchten und als Notlicht zu nutzen ohne das die Nachtsicht spürbar beinflußt wird.

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

Modus Spot Spill
HIGH 7.700 Lux
7.300 Lux
910 Lux
MID 3.200 Lux 390 Lux
LOW 235 Lux 71 Lux

Die Werte wurden mit frisch geladenem Akku  gemessen.

mitgeliefertes Zubehör

Was ich vermisst habe ist ein Holster oder einen Gürtelclip für die Lampe. Ich persönlich habe solche eine Lampe gerne in einem Holster mit dabei. Die zusätzlichen Dichtungsringe sind ein sonnvolles Zubehör. Ein zusätzlicher Clicky  weckt bei mir immer ein ungutes Gefühl, zumal der Wechsel des Schalters durch einen ungeübten eher nicht gemacht wird.

Praxistest

Für den Alltagsgebrauch eine solide Taschenlampen. Die Ausleuchtung von Feld – und Waldwegen ist schon im MID-Modus ausreichend, der HIGH-Modus befeuert die Lampe zu einem kleinen Fackscheinwerfer, leider fehlt es dieser Lampe  ein wenig an der Streuung um zu einer Allroundlampe zu werden.

 


Reflektorstrecke (HIGH / MID / LOW)

Der 100m – Reflektor meiner Teststrecke (3×3 cm) ist in allen 3 Modes  erkennbar. Auf der Indoor Reflektorstrecke erlebte ich das erste “Aha-Erlebnis”! Selbst in der kleinsten Stufe ist der Finalreflektor auf 75m klar erkennbar. Auch die kleinen 1×1 cm Reflektoren sind noch bis auf 40m gut erkennbar. Durch die relativ starke Bündlung des Strahles ist auch auf 20m ein objekt im LOW-Modus klar erkennbar. Leider gibt dasFoto vom LOW-Modus  das Ergebnis nur relativ schlecht wieder. Im MID & HIGH-Modus brachte die Indoor-Reflektorstrecke keine neuen erkenntnisse. Auf 75m alle Reflektoren erkennbar, die Wand auf 75m hell erleuchtet.  Alos dann morgens in aller frühe noch vor der Dunkelheit ein Stück gerader Landstraße (500m ) gescuht und den Outdoor-Reflektor-Test gemacht. Die katzenaugen der Leitpfosten sidn im HIGH-Modus auf 500m kein Problem, der Baum auf 250m war auch sehr gut beleuchtet. im MID-Modus war bei den reflektoren bei etwa 350m Ende, der 400m Reflektor war nur noch leicht erkennbar. Der ca 120m entfernt stehende Baum war im MID-Modus auch gut ausgeleuchtet. Im LOW-Modus war der 100m entfernte Leitpfosten mit Reflektor noch erkennbar.

Die Xeno  F7 “durfte” an einem ganz besonderen Test teilnehmen. Eine 48 Stunden Einsatzübung im Katastrophenschutz.  Während dieser Übung war die Lampe mein treuer Begleiter sowohl auf dem Wasser als auch auf Land.  Vorwiegend wurde die MID-Stufe benutzt die völlig ausreichend war. Bei der abendlichen Suchübung eine gut zu nutzende Lampe – wie schon im Absatz weiter oben geschrieben fehlt ihr aber ein wenig an Flood ein Verlust an Reichweite ist da eher zu verschmerzen.  Weder Schlamm, noch Wasser noch die anderen Umwelteinflüsse konnten der Lampe äußerlich etwas anhaben. Die Anodisierung ist Top! Nach einer Feuchtreinigung unter Leitungswasser sieht die Lampe wieder wie neu aus.

 

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Xeno F7 ist eine China-Taschenlampe die eine hervorragende Verarbeitung bietet.   Die Nutzung von 18650 –Akkus macht bei einer Lampe dieser Leistungsklasse Sinn. Was mir persönlich im Lieferumfang fehlt ist ein Holster oder ein Gürtelclip . Die Xeno F7 V6 ist im Augenblick (August 2011) für 48-50 EUR im Onlinehandel zu kaufen.
Der Preis ist für die gebotene Qualität akzeptabel. Im Vergleich zu den „Chinakrachern“ von DX erhält man eine Lampe die von der Qualität passt. Der Beipackzettel ist leider etwas knapp gehalten in Bezug auf die Normen wonach die Werte vom Hersteller ermittelt wurden. Gerade in Bezug auf die Wasserdichtigkeit wäre es interessant zu wissen ob diese nur für kurzfristiges untertauchen oder dauerhaftes untertauchen gilt.  Einen starken Regenschauer wird sie aber auf alle Fälle überleben!

Die Lampe wurde für den Test freundlicherweise von www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt. Auf der Herstellerseite www.xenoled.com finden sich weitere Informationen.

 

Kurzwertung:

Positiv:
- Verarbeitung
- Lichtleistung
- Leuchtmodi

Neutral:
-  Preis (Preis-Leistungsverhältnis akzeptabel)

Negativ:
- Lieferumfang (kein Holster / Gürtelclip)
- rappelige Konstruktion des Lanyardhalters
- Anleitung ohne Informationen zu den Normen (Wasserdichtigkeit)
- kleine Einschlüsse im Reflektor (nur beim Testexemplar)

 

EDI-T T13

16. März, 2010 Keine Kommentare

Nicht nur optisch ist die T13 der T12 sehr ähnlich. Auch Technisch gibt es viele
Gemeinsamkeiten, welche leider nicht nur positiver Natur sind.

Verpackung und Lieferumfang

Geliefert wird die EDI-T T13 in einer simplen Pappverpackung, welche ausreichend gepolstert Ihren Zweck erfüllt. Geliefert bekommt man neben der Lampe selbst ein 18650er Akku (gelabelt von EDI-T), ein halbwegs brauchbares Holster, eine Bedienungsanleitung sowie zwei Ladegeräte (230 & 12V) mit denen sich der Akku direkt in der Lampe laden lässt.

Länge: 160mm
Gewicht ohne Akku: 135g

Die T13 ist gleichmäßig nach HA-II anodisiert. Auf der Homepage des Herstellers konnte ich leider keine Angaben zur Wasserdichtigkeit finden. Aufgrund der Konstruktion gehe ich aber davon aus, dass ein Regenschauer der T13 nichts ausmachen sollte. Von einem Betrieb in der Badewanne würde ich dennoch abraten… Tailstand beherrscht die Lampe wohingegen ein Rollschutz nicht vorhanden ist.

Energieversorgung

Neben dem mitgelieferten mit EDI-T gelabeltem 18650er Akku passen alle von mir getesteten Akkus (TrustFire, Wolf-Eyes, UltraFire) problemlos in die Lampe und lassen sich mit diesen betreiben. Eine Besonderheit der T13 ist die Ladebuchse direkt am Körper der Lampe. Hierrüber kann der Akku direkt in der Lampe entweder an der Steckdose oder am Zigarettenanzünder geladen werden. Schaut man sich die beiden Ladegeräte genauer an so fällt auf, dass hier jeweils eine USB-Buchse vorhanden ist. Doch Vorsicht! USB bringt laut Spezifikation 5V, diese Ladegeräte allerdings nur 4,2V. Somit sind diese Ladegeräte zum füttern von Mobiltelefonen, MP3-Player usw. nicht geeignet. Ebenso sollte man nicht auf die Idee kommen, den Akku in der Lampe mit einem USB-Netzteil aufzuladen…
Die von mir getestete Laufzeit beträgt ca. 3 Stunden. In den ersten beiden Stunden bringt die Lampe gleichbleibend helles Licht, in der dritten Stunde wird sie kontinuierlich dunkler bis schließlich nach 3 1/2 Stunden nur noch vor sich hin dümpelt.

Bedienung & Modi

Als ich die Lampe das erste mal in den Händen hielt und jedes Teil einmal ausgiebig befingerte war mir eines nicht ganz klar. Wie wird hier der Fokus verstellt? Nach ein paar zieh- und drehversuchen wurde deutlich, dass der Fokusmechanismus ziemlich klemmte. Einige Versuche mit sanfter Gewalt später lies sich der Fokus schließlich auch einigermaßen verstellen, jedoch immernoch nur mit immensen Kraftaufwand. Abhilfe schaffte hier dann etwas Schmiermittel und das kontinuierliche fokussieren und defokkusieren der Lampe über ein paar Minuten hinweg. Der Fokus lässt sich nun zwar einstellen, präzise ist aber etwas anderes. Neben dem Fokus welcher sich durch nach vorne Schieben / nach hinten ziehen des Kopfes verstellen lässt, hat die Lampe zum ein und ausschalten sowie zum Wählen der Modi an der Tailcap einen gut erreichbaren und leicht bedienbaren reverse-clicky. Die Ladebuchse kann durch abschrauben des darüberliegenen Ringes leicht erreicht werden. Leicht allerdings auch erst, wenn man den Ring das erste mal vom Lampenkörper gelößt bekommt. Den haben Jungs in der Fertigung bei EDI-T nämlich “gefühlt” mit der Rohrzange und Hebel angezogen. Die Lampe hat drei Modi (100%, 30%, Strobe) welche sich durch antippen des Clickies durchschalten lassen. Die Lampe hat kein Memory und schaltet somit bei jedem An & Aus in den nächsten Modi, was mitunter sehr störend sein kann.

Linse & LED

Unter der Haube verrichtet eine Cree XR-E ihren Dienst. Laut Hersteller kommen im high-Modus 250, im low-Modus ca. 80 Lumen aus der Lampe. Die Plastiklinse macht keinen besonders vertrauenserweckenden Eindruck und sollte somit pfleglich behandelt werden.

Lichtbild

High - DefokkusiertLow - defokussiert

High - fokussiertlow - fokussiert

outdoor high defokussiertoutdoor low defokussiert

outdoor high fokussiertoutdoor low fokussiert

Auffällig ist die starke Ringbildung und der große Hotspot (defokkusiert) welcher sich deutlich sichtbar ausserhalb der Mitte abbildet. Fokussiert ähnelt der Hotspot einem “Abbild” des Emitters, umrandet von teilweise ins gelbliche gehenden Ringen.

Fazit:

Abgesehen von einigen Fertigungsfehlern ist die Lampe durchaus zu gebrauchen, jedoch sicher nichts für den eingefleischten Flash-a-holic. So lange man den Beam nicht aus der Nähe an einer Wand betrachtet dürfte er für die meisten einfacheren Anforderungen durchaus okay sein. Positiv fällt die Lampe mit ihrer Laufzeit auf. Bei Vollgas kann lässt einen der Akku erst nach ca. 3 1/2 Stunden im Stich. Durchaus interessant (jedoch von mir nicht getestet) ist die an der Lampe befindliche Ladebuchse. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Ladeelektronik gleicher Qualität wie der Rest der Lampe ist und wage somit zu bezweifeln, ob man damit dem Akku auf Dauer einen gefallen tut…

Review Ferei HL 08

28. Dezember, 2009 4 Kommentare

Die Ferei HL 08 ist eine rundum gut durchdachte und konzipierte Kopflampe, die ihre Stärken im Praxisbetrieb so richtig ausspielen kann.

Verpackung und Lieferumfang:
Die Ferei HL 08 wird in einem stabilen Karton mit Magnetverschluss geliefert. Anbei ist noch eine Bedienungsanleitung.

Beschreibung der Lampe:
Gewicht: 109 g
Gewicht mit Akku: 155 g
Die Lampe ist aus Aluminium gefertigt und gleichmäßig nach HA II anodisiert. Am Stirnband, das über ein abnehmbares Überkopfband verfügt, ist sie mit einem Kunststoffhalter befestigt. Auf diesen Halter wurde an der Rückseite ein Stück harter Schaumstoff angebracht, um den direkten Kontakt vom Kunststoff mit der Stirn zu vermeiden. Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Clicky, der werksseitig rechts am Stirnband montiert wurde und auf selbigem verschoben werden kann. Für die Aufnahme des zum Betrieb benötigten Akkus dient eine Röhre hinten am Stirnband. Die Ferei ist nach IPX 4 spritzwassergeschützt.

Stromversorgung:
Ein 18650-Akku sorgt für die nötige Power. Angegeben ist die Lampe mit maximal 160 Lumen in der hellsten Leuchtstufe. Die Laufzeit beträgt laut Hersteller 2-4 Stunden. Wie realistisch dieser Wert ist, sollte ein Praxistest zeigen. Was sich dabei zunächst zeigte, war der einzige Schwachpunkt der Lampe: Die Wärmeableitung. Wenn die Lampe beim Dauerbetrieb im hellen Modus nicht gekühlt wird (wie etwa beim Gehen oder Laufen), entwickelt sie bereits nach etwa zehn Minuten eine enorme Temperatur. Was letztendlich aber nicht verwundern sollte, denn: Wo soll die Wärme schließlich auch hin ohne Lampenkörper? Dennoch dürfte sich dieses Problem in der Praxis eher selten stellen, und zwar aus zwei Gründen. Erstens: In der Regel steht man mit einer Kopflampe seltenst zehn Minuten bei voller Leuchtleistung in der Gegend herum. Zweitens: Das Licht, das die Lampe im hellen Modus liefert, ist aufgrund der enormen Helligkeit weniger als dauerhaftes Lauflicht, sondern vielmehr als kurzfristige Ausleuchtung geeignet. Mit etwas gedimmtem Licht in der dunkleren Stufe schafft die Ferei problemlos eine Nachtwanderung.

Reflektor/Linse:
Hinter einer Glaslinse verrichtet eine 3-Watt-Lumiled-LED ihre Arbeit. Das Licht wird mittels eines Orange-Peel-Reflektors verteilt.

Bedienung:
Durch einmaliges Drücken des Schalters wird die Lampe im hellen Modus eingeschaltet. Drückt man den Schalter erneut, gelangt man in den dunkleren der beiden Modi. Während der helle Modus fest eingespeichert ist, kann der dunkle Modus frei programmiert werden. Dazu muss man den Schalter bei eingeschalteter Lampe länger als 1,5 Sekunden gedrückt halten und dann loslassen. Durch schnelles, mehrmaliges Blinken zeigt die Lampe an, dass sie im Programmiermodus ist und fährt die Helligkeit stufenlos herunter und wieder herauf. Wenn die gewünschte Helligkeit erreicht ist, drückt man den Schalter erneut. Die Lampe zeigt durch zweimaliges kurzes Blinken an, dass diese Helligkeitsstufe nun programmiert ist. Darüber hinaus verfügt die Ferei HL 08 noch über insgesamt vier Blinkmodi (darunter auch SOS), die ebenfalls frei programmierbar sind. In den Blinkmodus kommt man, indem man den Clicky im ausgeschalteten Zustand der Lampe langer als 1,5 Sekunden gedrückt hält. Hält man den Schalter nun für weitere 1,5 Sekunden gedrückt, schaltet sie in den nächsten Modus, usw. Schaltet man die Lampe im gewünschten Modus aus, ist dieser programmiert. Die Lampe ist in kleinen Rasterschritten in der Höhe verstellbar.

Beam:
Die Lampe erzeugt einen hellen Hotspot, der sich auf kürzeste Entfernungen noch deutlich vom Spill absetzt. Doch bedingt durch den OP-Reflektor erzeugt die Lampe schon nach wenigen Metern eine gleichmäßige Gesamtausleuchtung mit leicht abgegrenztem Spill und liefert damit ein sehr angenehmes Lauflicht.

Resümee:
Hier hat sich mal jemand richtig Gedanken gemacht, was die Einsatzmöglichkeiten einer Stirnlampe in der Praxis angeht! Das Konzept dieser Lampe überzeugt auf der ganzen Linie. In der hellen Stufe kann ein weiter Bereich großzügig ausgeleuchtet werden. Die dunklere Stufe ermöglicht durch ihre stufenlose Programmierbarkeit alles vom Lauflicht bis zum Leselicht. Wer ein Freund von Blinkmodi ist, kann diese schnell und unkompliziert erreichen. Und wer mit Blinkmodi nun überhaupt nichts anfangen kann, wird sie niemals versehentlich aktivieren und nicht einmal merken, dass es sie überhaupt gibt. Das einzige Problem dürfte die Wärmeableitung sein, wenn die Lampe ohne Kühlung durchgängig im hellen Modus betrieben wird. Aber da der Output der Lampe in diesem Modus als Dauer-Lauflicht ohnehin viel zu hoch ist, ist dieses Problem eher theoretischer Natur, und man kommt mit einer Akkuladung stundenlang aus. Auch der Preis ist fair: Die Ferei HL 08 kostet gerade mal 39 Euro. (Stand: Dezember 2009) Bezugsquelle in Deutschland: www.taschenlampen-papst.de. Und selbst, wenn ein Adjektiv wie „jubelhochjauchzend“ in einem möglichst objektiven, sachlichen Test eigentlich nichts zu suchen hat: Ich jubelhochjauze, weil mich persönlich das Gesamtkonzept der Lampe mit seiner Einfachheit und Genialität völlig umgehauen hat! Weitere Infos finden sich auf der Herstellerseite www.ferei.com

Review EDI-T T12

21. Dezember, 2009 6 Kommentare

EDI-T_T12_001Mit der T12 schickt der chinesische Lampenhersteller EDI-T eine Lampe ins Rennen, die durchaus eine Alternative zur LED Lenser P7 darstellt.

Verpackung und Lieferumfang:
In einem Pappkarton finden sich neben der Lampe, die werksseitig bereits mit einem 18650er-Akku bestückt ist, ein Ladegerät (in diesem Fall eine Röhre mit dazugehörigem Netzteil), ein Holster, ein Lanyard sowie eine Bedienungsanleitung.

EDI-T_T12_002

Beschreibung der Lampe:
Länge: 125 mm
Länge komplett fokussiert: 133 mm
Durchmesser Kopf: 34,5 mm
Durchmesser Tail: 27,5 mm
Gewicht: 114 g
Gewicht mit Akku: 160 g
Die Lampe ist nach HA II gleichmäßig anodisiert. Unter dem Punkt „Waterproofness“ gibt der Hersteller an: „IPX 7 dusttightness und waterproofness“. In der Paxis steht der IPX-7-Standard für Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Da ich die Lampe nur zu Testzwecken erhalten habe und bei bisherigen Praxistests von Lampen mit Schiebefokus immer zumindest eine geringe Menge Wasser in die Lampen eingedrungen ist, habe ich mir das zeitweilige Untertauchen verkniffen. Aber zumindest Regen sollte der EDI-T nichts ausmachen. Die Lampe hat keinen Rollschutz. Der Tailstand ist, wenn auch sehr wackelig, möglich.

Stromversorgung:
Gespeist wir die EDI-T von einem 18650-Akku. Es stehen insgesamt drei Leuchtstufen (250 Lumen für 3 Stunden, 200 Lumen für 4 Stunden, 120 Lumen für 5,5 Stunden) sowie zwei Blinkmodi (Strobe und SOS) zur Verfügung. Dies sind Herstellerangaben. Die Laufzeitangabe für die hellste Stufe wird im Praxisbetrieb fast erreicht. Die Lampe liefert für mehr als zweieinhalb Stunden ein gleichbleibend helles Licht. Das vorhandene Restlicht reicht noch etwa eine Stunde aus, um bequem von A nach B zu kommen.

Reflektor/Linse:
Hinter einer Plastiklinse verrichtet eine Cree XR-E Q5-LED ihre Dienste. Der Lampenkopf kann stufenlos verschoben werden, um zwischen breit streuendem Licht und extrem fokussiertem Licht zu wechseln.

Bedienung:
Keine. Zumindest nicht nach dem Auspacken. Statt zu leuchten, klapperte das Testmodell lediglich munter vor sich hin. Ursache war die LED-Einheit, die nicht mit dem Lampenkörper verschraubt war. Nachdem das Problem behoben war, ließ sich die Lampe durch den gut erreichbaren Reverse-Clicky (mittelharter Druckpunkt) einschalten. Insgesamt stehen fünf Modi zur Verfügung, die im eingeschalteten Zustand der Lampe durch mehrmaliges Antippen des Clickys angewählt werden. Die Schaltreihenfolge ist hell-mittel-dunkel-Strobe-SOS. Eine Memory-Funktion hat die T12 nicht und schaltet somit nach dem Ausschalten immer im nächsten Modus ein. Abgesehen vom eingebauten SOS-Modus ist Morsen mit der Lampe nicht möglich.

Beam:
Defokussiert liefert die Lampe einen hellen Beam ohne Hotspot. Komplett fokussiert ist fast nur der Hotspot in Form eines Abbilds der LED sichtbar, auf Entfernungen von wenigen Metern umrandet von zahlreichen Ringen. Auf größere Entfernungen wird das Viereck der LED zu einer Art „eckigem Throw“, der weit reicht. In allen anderen Einstellungen sind im Lichtkegel auf kurze Entfernungen zahlreiche Ringe sichtbar, die auf längere Distanzen allerdings weniger auffallen.

Resümee:
Insgesamt ist die Lampe wie ihr Tailstand – ein wenig wackelig. Abgesehen davon, dass das Testmodell erst nach einer kleinen Operation einsatzfähig war, klappert der Akku im Lampenkörper spür- und hörbar vor sich hin. Die Funktion wird dadurch allerdings nicht beeinträchtigt. Der mitgelieferte Akku und die Röhre zum Laden können als Vorteil und auch Nachteil angesehen werden. Vorteil: Jemand, der weder über Akku noch Ladegerät verfügt, bekommt mit der Lampe ein „All-inclusive-Paket“, ohne sich über irgendwas Gedanken machen zu müssen. Nachteil: Ohne besagtes Zubehör könnte der Preis für die nackte Lampe günstiger sein. Ein wenig nervig ist die Bedienung. Wer vorrangig mit einem Leuchtmodus arbeitet, muss sich bei jedem Einschalten erst durch sämtliche Modi tasten. Den Vergleich mit der LED Lenser P7 mag jeder für sich selbst entscheiden. Preislich tun sich beide Lampen nicht viel. Die qualitativ besser verarbeitete Lampe ist die LED Lenser. Im direkten Vergleich ist die EDI-T ein wenig heller und der bessere Thrower. Definitiv die Nase vorn hat die EDI-T beim Gewicht (36 Gramm leichter) und vor allem bei der Laufzeit. Hier sprechen zweieinhalb Stunden konstante Helligkeit der EDI-T gegenüber anderthalb Stunden der LED Lenser, während der das Licht auch noch zunehmend dunkler wird, eine deutliche Sprache.  Erhältlich ist die EDI-T T12 in Deutschland unter www.taschenlampen-papst.de für 50 Euro. (Stand: Dezember 2009)

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Die Laderöhre der T12.

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Größenvergleich: links die EDI-T, rechts die LED Lenser.

Review Olight M30

1. Dezember, 2009 3 Kommentare

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Die M30 Triton von Olight bietet eine gelungene Kombination aus Flutlicht und Throw bei einem durchdachten Bedienkonzept und noch handlichen Maßen.

Verpackung und Lieferumfang:
Die M30 Triton wird in einem Hartplastikkoffer geliefert. Neben der werksseitig mit drei CR123-Batterien bestückten Lampe sind ein Verlängerungsadapter für den Betrieb mit zwei 18650er-Akkus, ein Döschen mit Schmierfett für den Adapter, eine Batterieaufnahme für die CR123-Batterien, ein Diffuser, ein Holster sowie eine Bedienungsanleitung in Englisch enthalten.

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Lampe mit Verlängerung.

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Lieferumfang im Koffer.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 177 mm
Länge mit Verlängerung: 211 mm
Durchmesser Kopf: 44,5 mm
Durchmesser Tail breiteste Stelle: 33 mm
Gewicht: 162 g
Gewicht mit Batterien: 213 g
Gewicht mit Verlängerung: 179 g
Gewicht mit Verlängerung und 18650er-Akkus: 272 g
Die Lampe ist nach HA III anodisiert. Die Anodisierung wurde sehr sorgfältig und gleichmäßig ausgeführt. Einen Rollschutz hat die M30 nicht, die eckige Tailcap verhindert das Rollen nur bedingt. Der Tailstand ist möglich. Für die Befestigung eines optionalen Lanyards dient ein Loch in der Tailcap. Getragen werden kann die Lampe entweder mit dem werksseitig montierten Clip, der auch entfernt werden kann oder mit dem mitgelieferten Holster. Wobei hier der Begriff „Holster“ eine Beleidigung für alle Holster dieser Welt ist. Denn das im Lieferumfang enthaltene Lederstückchen, das sich Holster nennt, bietet weder einen vernünftigen Schutz, noch kann die Lampe im Bedarfsfall schnell aus selbigem gezogen werden. Die M30 ist nach IPX-8-Standard spritzwassergeschützt. Im Praxistest erweist sie sich als wasserdicht. Auch beim Ein- und Ausschalten sowie beim Durchschalten der Modi unter Wasser dringt kein Wasser in die Lampe ein.

Die Tailcap.

Die Tailcap mit Zusatzschalter.

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In dieses Holster sollte man dessen Erfinder quetschen.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Ohne Verlängerung kann die Lampe mit drei CR123-Batterien betrieben werden. Mit Verlängerungsadapter können wahlweise vier CR123-Batterien oder zwei 18650-Akkus verwendet werden. Allerdings ist die M30 in der “Langversion” als „Taschenlampe“ schon fast zu groß. Ein guter Kompromiss zwischen Laufleistung und Betriebskosten ist die Variation ohne Verlängerung mit zwei 18500er-Akkus. Die Laufzeiten im hellen Modus sowie im Strobe-Modus sind vom Hersteller mit 1,5 Stunden angegeben. Weitere Herstellerangaben: 120 Lumen für 7,5 Stunden, 8 Lumen für 90 Stunden. Die angegebenen 700 Lumen sind sicherlich ein klein wenig übertrieben, dennoch ist die Lampe für ein Exemplar ihrer Größe sehr hell. Der Praxistest erfolgte mit zwei 18500-er-Akkus mit einer Kapazität von 1500mAh – was einen guten Kompromiss aus Größe und Laufzeit der Lampe darstellt.
Praxistest Luxmessung:
Unmittelbar nach dem Eischalten zeigte das Luxmeter 8.200 Lux an.
Weitere Messergebnisse:
nach 5 Minuten: 7.700 Lux
nach 10 Minuten: 7.500 Lux
nach 20 Minuten: 7.300 Lux
nach 30 Minuten: 7.000 Lux
nach 40 Minuten: 6.700 Lux
nach 50 Minuten: 6.600 Lux
nach 60 Minuten: 6.400 Lux
nach 70 Minuten: 5.800 Lux
Innerhalb der nächsten Minuten sank der Wert kontinuierlich. Nach 80 Minuten wurden noch 2.900 Lux gemessen, Testabbruch. Die gemessene Akkuspannung betrug nach Entnahme 3,11 und 3,22 Volt. Durch Herunterschalten in die mittlere Leuchtstufe steht noch für lange Zeit dunkles Restlicht zur Verfügung, das zur Wegbeleuchtung immer noch ausreicht. Während des Tests wurde die Lampe bereits in den ersten Minuten nach dem Einschalten deutlich über Körpertemperatur warm, was eine Konstantkühlung durch ein aufgelegtes Kühlkissen und einen Modellbau-Ventilator notwendig machte.
Fazit: In der hellsten Stufe sollte die Lampe ohne Kühlung nicht über einen längeren Zeitraum betrieben werden, da die von der LED erzeugte Wärme nicht ausreichend abgeleitet wird. Die Regelung funktioniert alles andere als ausgezeichnet, die M30 baut in der Helligkeit über den gesamten Zeitraum kontinuierlich ab. Allerdings liefert die Lampe bereits in der mittleren Stufe ein mehr als ausreichend helles Lauflicht, sodass die volle Helligkeit im Praxisbetrieb eher für kurzfristige Einsätze benötigt werden dürfte.

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Verlängerungsadapter für die 18650er-Akkus.

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Batterierohr für die CR123-Batterien.

Reflektor:
Bei der M30 kommen ein OP-Reflektor aus Aluminium und eine Glaslinse zum Einsatz. Als Leuchtmittel dient eine Cree-MC-E-Quad-LED.

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Blick in den Rachen des Biestes.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die M30 mit einem taktischen Forward-Clicky in der Tailcap, der sich weich schalten lässt und gut erreichbar ist. Morsen ist damit möglich. Es stehen insgesamt vier Modi zur Verfügung, die im eingeschalteten Zustand mit einem zusätzlichen Clicky, der seitlich an der Tailcap sitzt, aktiviert werden. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-mittel-hell-Strobe. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und schaltet somit in dem Modus wieder ein, der beim Ausschalten aktiviert war. Der seitliche Knopf verfügt über eine weitere Funktion. Wenn er im ausgeschalteten Modus gedrückt und gehalten wird, aktiviert er den Strobe-Modus. Da dieser Knopf in der Tailcap versenkt ist, ist er auf die Schnelle nicht leicht zu finden. Eine große Hilfe stellt hier der Trageclip dar; anhand seiner Position ist auch der seitliche Schalter nahezu blind zu finden. Mit demontiertem Trageclip allerdings gerät die Suche nach dem seitlichen Clicky im Dunkeln zum Blindflug.

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Der Clip ist die beste Hilfe, um den seitlichen Clicky zu finden.

Beam:
Die M30 Triton erzeugt einen sauberen Beam ohne Donuts mit einem großen ausgeprägten Hotspot und großem Spill. Durch Abdrehen des silbernen Kranzes am Lampenkopf wird der Spill noch mal deutlich erweitert (und die Lampe 4 Millimeter kürzer und 7 Gramm leichter). Das typische „MCE-Kreuz“ ist nur im Nahbereich bis zirka 30 Zentimeter sichtbar. Der mitgelieferte Diffuser schluckt einiges an Licht. Für eine gleichmäßige Ausleuchtung von Innenräumen ist er dennoch gut geeignet.

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Der Diffuser schluckt einiges an Licht.

Resümee:
Mit der M30 Triton von Olight bekommt man eine sauber verarbeitete, robuste Lampe, die eine lange Lebensdauer verspricht. Die verschiedenen Leuchtstufen sind gut gewählt, und das Schaltkonzept mit den beiden Clickys wirkt durchdacht, allerdings nicht bis ins letzte Detail. Warum die Strobe-Funktion, die durch Drücken und Halten des seitlichen Schalters aktiviert wird, zusätzlich in die reguläre Schaltreihenfolge integriert wurde, bleibt das Geheimnis der Konstrukteure. Obwohl der seitliche Clicky in der Tailcap versenkt ist, kann man sich seine Position anhand des Trageclips gut merken. Trotz der großzügig dimensionierten Kühlrippen hat die Lampe ein Wärmeproblem. Auch die Regelung hat Olight nicht wirklich gut in den Griff bekommen. Allerdings wird man die volle Leistung in der Praxis selten über einen längeren Zeitraum benötigen, da auch bereits die mittlere Leuchtstufe ein ausreichend helles Lauflicht bietet. Ein Ärgernis ist das mitgelieferte Holster, das schlicht und einfach nur Schrott ist. Auf eine solche “Beilage” hätte Olight besser verzichten können, dann gäbe es zumindest an diesem Punkt nichts zu meckern. Preislich liegt die Lampe zwischen 110 und 130 Euro. (Stand: Dezember 2009) Weitere Infos finden sich unter http://www.olightworld.com/.

Zum Vergleich noch ein paar Beamshots. Kameraeinstellung: F4, Belichtungszeit 2 Sekunden bei Iso 800.

BeamOlightM30

Olight M30

BeamMTESSCP7

MTE SSC P7

BeamFenixTK11R2

Fenix TK11 R2

BeamLEDLenserX21

LED Lenser X21

Review MTE SSC P7

6. November, 2009 6 Kommentare

MTE_SSC_P7_001

Die MTE SSC P7 liefert (laut Hersteller) durch den Seoul-P7-Emitter mit vier LEDs, betrieben mit einem 18650er-Akku, einen Lichtstrom von 900 Lumen.

Verpackung und Lieferumfang:
Dieser Punkt ist schnell abgehakt. Die MTE SSC P7 wird in einem wabbeligen Pappschächtelchen ausgeliefert. Und zwar nur die Lampe. Sonst ist nichts dabei.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 143 mm
Durchmesser Kopf: 37 mm
Durchmesser Tail: 26,5 mm
Gewicht: 123 g
Gewicht mit Akku: 169 g
Nach dem Auspacken fällt zunächst auf, dass der Kopf nur locker auf dem Body sitzt. Beim Versuch, ihn festzudrehen, drückt sich das Dichtgummi der Linseneinfassung oben heraus. Nach ausgiebigem Fetten aller beweglichen Teile (dringend nötig) stellt sich langsam das Gefühl ein, wie fest man den Kopf anziehen darf, ohne, dass sich das Gummi herausdrückt. Die Lampe ist nach HA II anodisiert; die Anodisierung wurde gleichmäßig ausgeführt. Intensiven Feindkontakt mit harten Gegenständen sollte man dennoch vermeiden. Laut Hersteller ist die Lampe wasserresistent. Tatsächlich ist sie sogar wasserdicht. Obwohl der Kopf nicht ganz festgedreht werden kann, sorgen zwei Dichtringe zwischen Kopf und Body dafür, dass die MTE den Unterwassertest (einschließlich Durchschalten der Modi) problemlos übersteht. Der Clicky ist leicht in der Tailcap versenkt. Dadurch ist ein Tailstand möglich. Einen wirklichen Rollschutz hat die Lampe nicht, denn der eckige Kranz, auf den die Linseneinheit geschraubt wird, ist für diesen Zweck nur bedingt tauglich. Wäre ein Lanyard im Lieferumfang enthalten, könnte es in dem dafür vorgesehenen Loch in der Endkappe befestigt werden.

Stromversorgung:
Die Lampe wird mit einem 18650-Akku betrieben und ist für eine konstante Helligkeit geregelt. Laut Hersteller läuft sie im High-Modus 70 Minuten (mit 2800 mAh-Akku), im Low-Modus bis zu 10 Stunden. In der Praxis hält sie die Helligkeit im High-Modus etwa 45 Minuten (mit 2400 mAh-Akku), wird dann geringfügig dunkler und hält diese Stufe für weitere 20 Minuten, bevor sie in den „Dümpel-Modus“ schaltet und kontinuierlich abbaut.

Reflektor:
In der MTE ist ein OP-Plastik-Reflektor verbaut. Die Linse ist ebenfalls aus Plastik. Als Leuchtmittel dient ein Seoul-P7-Emitter mit vier LEDs.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Reverse-Clicky, mit dem im eingeschalteten Zustand auch Morsen möglich ist. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-aus-hell-aus. Schaltet man die Lampe im dunklen Modus aus, folgt beim nächsten Einschalten der helle Modus. Die MTE SSC P7 gibt es alternativ auch als P7 C und P7 D mit fünf oder acht Leuchtmodi, die durch mehrmaliges Drücken des Clickies erreicht werden. Mir persönlich gefällt die Ausführung mit zwei Modi am besten, denn schnellen hellen, langsamen dunklen, hellen langsamen und dunklen schnellen Strobe hätte nicht mal John Travolta in „Saturday night fever“ gebraucht. Die 900 Lumen Lichtstrom (laut Herstellerangabe) sind maßlos übertrieben. Realistisch ist eher die Hälfte, aber selbst damit ist die Lampe immer noch richtig hell und übertrifft die meisten Konkurrenten ihrer Größe locker. Beim Dauerbetrieb im High-Modus wird die Lampe ziemlich warm (über Körpertemperatur), die Gefahr einer Überhitzung besteht jedoch nicht. Der Clicky lässt sich gut erreichen und schalten.

Beam:
Die MTE-Lampe erzeugt einen gleichmäßigen Lichtkegel mit einem breiten Spill und nur geringfügig ausgeprägtem Hotspot mit einem kleinen dunklen Loch in der Mitte. Eine große Reichweite ist, auch bedingt durch den Orange Peel-Reflektor, nicht möglich, die Ausrichtung geht eindeutig in Richtung Fluter.

Resümee:
Wer von der Lampe das erwartet, was sie verspricht, wird enttäuscht sein. Vergleicht man sie allerdings mit anderen – zumeist deutlich teureren – Lampen, kann man durchaus seinen Spaß mit der MTE haben. Denn was ihr an Reichweite fehlt, setzt sie gut und richtig hell im Nahbereich um. Im Umkreis von 20 Metern und mehr wird alles sauber und gleichmäßig hell ausgeleuchtet. Beim Spaziergang im Dunkeln erzeugt sie dadurch ein riesiges „Sicherheits-Gefühl“, und das bereits in der dunkleren Leuchtstufe. Für weiter entfernte Objekte allerdings ist die MTE denkbar ungeeignet. Bei einem Preis von rund 40 bis 45 Euro kann man auch die billige Ausführung mit Plastik-Reflektor und –linse sowie den kargen Lieferumfang verschmerzen.

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Review Fenix TK11 R2

4. November, 2009 5 Kommentare


Die Lampe mit Rollschutz.

Die Fenix TK11 R2 ist das Upgrade der TK11. Statt der Q5-LED ist hier eine R2-LED verbaut, mit der die Lampe einen Lichtstrom von 240 Lumen leistet.

Verpackung und Lieferumfang:

Die TK11 R2 wird in einer stabilen Pappverpackung geliefert. Zum Lieferumfang gehören neben der Lampe, die werksseitig mit zwei CR 123-Batterien bestückt ist, ein Holster aus Nylon, ein Lanyard, eine Ersatz-Gummi-Endkappe in orange und zwei Ersatz-O-Ringe. Mit dabei sind ferner eine Bedienungsanleitung (englisch), eine Garantiekarte und eine kleine Werbebroschüre.


Beschreibung der Lampe:

Länge: 135,5 mm

Durchmesser Kopf: 34,1 mm

Durchmesser Tail: 25,5 mm

Gewicht: 126 g

Gewicht mit zwei CR 123-Batterien: 158 g

Gewicht mit einem 18650-Akku: 172 g

Die Lampe ist aus Aluminium gefertigt und verfügt über eine Typ-III-Anodisierung, die sehr gut und gleichmäßig ausgeführt wurde. Ein Combat-Ring sorgt für einen hervorragenden Rollschutz und gute Griffigkeit. Wer mag, kann den Ring allerdings auch abschrauben. Durch den hervorstehenden Clicky ist ein Tailstand nicht möglich. Das Lanyard kann alternativ am Tail oder dem Combat-Ring befestigt werden. Laut Hersteller ist die Lampe nach IPX-8 wasserdicht, was in der Praxis durch einen Unterwassertest bestätigt wurde.


Stromversorgung:

Die Lampe kann wahlweise mit 2 CR 123A-Batterien oder einem 18650-Akku betrieben werden und ist für eine konstante Stromversorgung digital geregelt. Die Laufzeiten liegen laut Herstellerangaben mit dem 18650er-Akku bei 2,7 Stunden im Turbo-Modus und 12 Stunden im normalen Modus sowie mit 2 CR 123-Batterien bei 1,5 Stunden im Turbo-Modus und 10 Stunden im normalen Modus. Im Praxisbetrieb sind die Laufzeiten geringfügig kürzer.


Reflektor:

Die TK11 R2 ist mit einem Smooth-Reflektor aus Aluminium und einer Glaslinse ausgestattet. Als Leuchtmittel kommt eine Cree-R2-LED zum Einsatz.


Bedienung:

Die Lampe hat zwei Helligkeitsstufen: 240 Lumen und 64 Lumen (Herstellerangaben). Eingeschaltet wird sie mit einem taktischen Forward-Clicky, der auch Morsen ermöglicht, das Anwählen der beiden Helligkeitsstufen erfolgt durch Drehen des Lampenkopfes (nicht mit einer Hand möglich). Der Clicky ist gut zu erreichen, angenehm zu schalten und macht insgesamt einen guten Eindruck.


Beam:

Die TK11 R2 erzeugt im Beam einen gleichmäßigen Spill mit einem deutlich ausgeprägten Hotspot. Die Ausrichtung geht dabei eindeutig in Richtung Throw. Durch die Kombination von LED und Smooth-Reflektor wird so eine Leuchtweite von 200 Metern und mehr erreicht.


Resümee:

Die Fenix TK11 R2 ist eine sauber verarbeitete und robuste Lampe, die eine lange Lebensdauer verspricht. Die zwei Leuchtstufen sind gut gewählt; für die meisten Alltagssituationen dürfte bereits die schwächere Stufe genügen. Die Laufzeiten sind ausreichend, der mögliche Betrieb mit wahlweise einem 18650er-Akku oder zwei CR 123-Batterien ist ein zusätzlicher Pluspunkt. Der Preis von 75 bis 80 Euro für die Lampe ist angemessen.

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