Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Led Lampen mit 18650 Akkus’

EDI-T T13

16. März, 2010 DasBoenni Keine Kommentare

Nicht nur optisch ist die T13 der T12 sehr ähnlich. Auch Technisch gibt es viele
Gemeinsamkeiten, welche leider nicht nur positiver Natur sind.

Verpackung und Lieferumfang

Geliefert wird die EDI-T T13 in einer simplen Pappverpackung, welche ausreichend gepolstert Ihren Zweck erfüllt. Geliefert bekommt man neben der Lampe selbst ein 18650er Akku (gelabelt von EDI-T), ein halbwegs brauchbares Holster, eine Bedienungsanleitung sowie zwei Ladegeräte (230 & 12V) mit denen sich der Akku direkt in der Lampe laden lässt.

Länge: 160mm
Gewicht ohne Akku: 135g

Die T13 ist gleichmäßig nach HA-II anodisiert. Auf der Homepage des Herstellers konnte ich leider keine Angaben zur Wasserdichtigkeit finden. Aufgrund der Konstruktion gehe ich aber davon aus, dass ein Regenschauer der T13 nichts ausmachen sollte. Von einem Betrieb in der Badewanne würde ich dennoch abraten… Tailstand beherrscht die Lampe wohingegen ein Rollschutz nicht vorhanden ist.

Energieversorgung

Neben dem mitgelieferten mit EDI-T gelabeltem 18650er Akku passen alle von mir getesteten Akkus (TrustFire, Wolf-Eyes, UltraFire) problemlos in die Lampe und lassen sich mit diesen betreiben. Eine Besonderheit der T13 ist die Ladebuchse direkt am Körper der Lampe. Hierrüber kann der Akku direkt in der Lampe entweder an der Steckdose oder am Zigarettenanzünder geladen werden. Schaut man sich die beiden Ladegeräte genauer an so fällt auf, dass hier jeweils eine USB-Buchse vorhanden ist. Doch Vorsicht! USB bringt laut Spezifikation 5V, diese Ladegeräte allerdings nur 4,2V. Somit sind diese Ladegeräte zum füttern von Mobiltelefonen, MP3-Player usw. nicht geeignet. Ebenso sollte man nicht auf die Idee kommen, den Akku in der Lampe mit einem USB-Netzteil aufzuladen…
Die von mir getestete Laufzeit beträgt ca. 3 Stunden. In den ersten beiden Stunden bringt die Lampe gleichbleibend helles Licht, in der dritten Stunde wird sie kontinuierlich dunkler bis schließlich nach 3 1/2 Stunden nur noch vor sich hin dümpelt.

Bedienung & Modi

Als ich die Lampe das erste mal in den Händen hielt und jedes Teil einmal ausgiebig befingerte war mir eines nicht ganz klar. Wie wird hier der Fokus verstellt? Nach ein paar zieh- und drehversuchen wurde deutlich, dass der Fokusmechanismus ziemlich klemmte. Einige Versuche mit sanfter Gewalt später lies sich der Fokus schließlich auch einigermaßen verstellen, jedoch immernoch nur mit immensen Kraftaufwand. Abhilfe schaffte hier dann etwas Schmiermittel und das kontinuierliche fokussieren und defokkusieren der Lampe über ein paar Minuten hinweg. Der Fokus lässt sich nun zwar einstellen, präzise ist aber etwas anderes. Neben dem Fokus welcher sich durch nach vorne Schieben / nach hinten ziehen des Kopfes verstellen lässt, hat die Lampe zum ein und ausschalten sowie zum Wählen der Modi an der Tailcap einen gut erreichbaren und leicht bedienbaren reverse-clicky. Die Ladebuchse kann durch abschrauben des darüberliegenen Ringes leicht erreicht werden. Leicht allerdings auch erst, wenn man den Ring das erste mal vom Lampenkörper gelößt bekommt. Den haben Jungs in der Fertigung bei EDI-T nämlich “gefühlt” mit der Rohrzange und Hebel angezogen. Die Lampe hat drei Modi (100%, 30%, Strobe) welche sich durch antippen des Clickies durchschalten lassen. Die Lampe hat kein Memory und schaltet somit bei jedem An & Aus in den nächsten Modi, was mitunter sehr störend sein kann.

Linse & LED

Unter der Haube verrichtet eine Cree XR-E ihren Dienst. Laut Hersteller kommen im high-Modus 250, im low-Modus ca. 80 Lumen aus der Lampe. Die Plastiklinse macht keinen besonders vertrauenserweckenden Eindruck und sollte somit pfleglich behandelt werden.

Lichtbild

High - DefokkusiertLow - defokussiert

High - fokussiertlow - fokussiert

outdoor high defokussiertoutdoor low defokussiert

outdoor high fokussiertoutdoor low fokussiert

Auffällig ist die starke Ringbildung und der große Hotspot (defokkusiert) welcher sich deutlich sichtbar ausserhalb der Mitte abbildet. Fokussiert ähnelt der Hotspot einem “Abbild” des Emitters, umrandet von teilweise ins gelbliche gehenden Ringen.

Fazit:

Abgesehen von einigen Fertigungsfehlern ist die Lampe durchaus zu gebrauchen, jedoch sicher nichts für den eingefleischten Flash-a-holic. So lange man den Beam nicht aus der Nähe an einer Wand betrachtet dürfte er für die meisten einfacheren Anforderungen durchaus okay sein. Positiv fällt die Lampe mit ihrer Laufzeit auf. Bei Vollgas kann lässt einen der Akku erst nach ca. 3 1/2 Stunden im Stich. Durchaus interessant (jedoch von mir nicht getestet) ist die an der Lampe befindliche Ladebuchse. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Ladeelektronik gleicher Qualität wie der Rest der Lampe ist und wage somit zu bezweifeln, ob man damit dem Akku auf Dauer einen gefallen tut…

Review Ferei HL 08

28. Dezember, 2009 Lichtinsdunkel 3 Kommentare

Die Ferei HL 08 ist eine rundum gut durchdachte und konzipierte Kopflampe, die ihre Stärken im Praxisbetrieb so richtig ausspielen kann.

Verpackung und Lieferumfang:
Die Ferei HL 08 wird in einem stabilen Karton mit Magnetverschluss geliefert. Anbei ist noch eine Bedienungsanleitung.

Beschreibung der Lampe:
Gewicht: 109 g
Gewicht mit Akku: 155 g
Die Lampe ist aus Aluminium gefertigt und gleichmäßig nach HA II anodisiert. Am Stirnband, das über ein abnehmbares Überkopfband verfügt, ist sie mit einem Kunststoffhalter befestigt. Auf diesen Halter wurde an der Rückseite ein Stück harter Schaumstoff angebracht, um den direkten Kontakt vom Kunststoff mit der Stirn zu vermeiden. Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Clicky, der werksseitig rechts am Stirnband montiert wurde und auf selbigem verschoben werden kann. Für die Aufnahme des zum Betrieb benötigten Akkus dient eine Röhre hinten am Stirnband. Die Ferei ist nach IPX 4 spritzwassergeschützt.

Stromversorgung:
Ein 18650-Akku sorgt für die nötige Power. Angegeben ist die Lampe mit maximal 160 Lumen in der hellsten Leuchtstufe. Die Laufzeit beträgt laut Hersteller 2-4 Stunden. Wie realistisch dieser Wert ist, sollte ein Praxistest zeigen. Was sich dabei zunächst zeigte, war der einzige Schwachpunkt der Lampe: Die Wärmeableitung. Wenn die Lampe beim Dauerbetrieb im hellen Modus nicht gekühlt wird (wie etwa beim Gehen oder Laufen), entwickelt sie bereits nach etwa zehn Minuten eine enorme Temperatur. Was letztendlich aber nicht verwundern sollte, denn: Wo soll die Wärme schließlich auch hin ohne Lampenkörper? Dennoch dürfte sich dieses Problem in der Praxis eher selten stellen, und zwar aus zwei Gründen. Erstens: In der Regel steht man mit einer Kopflampe seltenst zehn Minuten bei voller Leuchtleistung in der Gegend herum. Zweitens: Das Licht, das die Lampe im hellen Modus liefert, ist aufgrund der enormen Helligkeit weniger als dauerhaftes Lauflicht, sondern vielmehr als kurzfristige Ausleuchtung geeignet. Mit etwas gedimmtem Licht in der dunkleren Stufe schafft die Ferei problemlos eine Nachtwanderung.

Reflektor/Linse:
Hinter einer Glaslinse verrichtet eine 3-Watt-Lumiled-LED ihre Arbeit. Das Licht wird mittels eines Orange-Peel-Reflektors verteilt.

Bedienung:
Durch einmaliges Drücken des Schalters wird die Lampe im hellen Modus eingeschaltet. Drückt man den Schalter erneut, gelangt man in den dunkleren der beiden Modi. Während der helle Modus fest eingespeichert ist, kann der dunkle Modus frei programmiert werden. Dazu muss man den Schalter bei eingeschalteter Lampe länger als 1,5 Sekunden gedrückt halten und dann loslassen. Durch schnelles, mehrmaliges Blinken zeigt die Lampe an, dass sie im Programmiermodus ist und fährt die Helligkeit stufenlos herunter und wieder herauf. Wenn die gewünschte Helligkeit erreicht ist, drückt man den Schalter erneut. Die Lampe zeigt durch zweimaliges kurzes Blinken an, dass diese Helligkeitsstufe nun programmiert ist. Darüber hinaus verfügt die Ferei HL 08 noch über insgesamt vier Blinkmodi (darunter auch SOS), die ebenfalls frei programmierbar sind. In den Blinkmodus kommt man, indem man den Clicky im ausgeschalteten Zustand der Lampe langer als 1,5 Sekunden gedrückt hält. Hält man den Schalter nun für weitere 1,5 Sekunden gedrückt, schaltet sie in den nächsten Modus, usw. Schaltet man die Lampe im gewünschten Modus aus, ist dieser programmiert. Die Lampe ist in kleinen Rasterschritten in der Höhe verstellbar.

Beam:
Die Lampe erzeugt einen hellen Hotspot, der sich auf kürzeste Entfernungen noch deutlich vom Spill absetzt. Doch bedingt durch den OP-Reflektor erzeugt die Lampe schon nach wenigen Metern eine gleichmäßige Gesamtausleuchtung mit leicht abgegrenztem Spill und liefert damit ein sehr angenehmes Lauflicht.

Resümee:
Hier hat sich mal jemand richtig Gedanken gemacht, was die Einsatzmöglichkeiten einer Stirnlampe in der Praxis angeht! Das Konzept dieser Lampe überzeugt auf der ganzen Linie. In der hellen Stufe kann ein weiter Bereich großzügig ausgeleuchtet werden. Die dunklere Stufe ermöglicht durch ihre stufenlose Programmierbarkeit alles vom Lauflicht bis zum Leselicht. Wer ein Freund von Blinkmodi ist, kann diese schnell und unkompliziert erreichen. Und wer mit Blinkmodi nun überhaupt nichts anfangen kann, wird sie niemals versehentlich aktivieren und nicht einmal merken, dass es sie überhaupt gibt. Das einzige Problem dürfte die Wärmeableitung sein, wenn die Lampe ohne Kühlung durchgängig im hellen Modus betrieben wird. Aber da der Output der Lampe in diesem Modus als Dauer-Lauflicht ohnehin viel zu hoch ist, ist dieses Problem eher theoretischer Natur, und man kommt mit einer Akkuladung stundenlang aus. Auch der Preis ist fair: Die Ferei HL 08 kostet gerade mal 39 Euro. (Stand: Dezember 2009) Bezugsquelle in Deutschland: www.taschenlampen-papst.de. Und selbst, wenn ein Adjektiv wie „jubelhochjauchzend“ in einem möglichst objektiven, sachlichen Test eigentlich nichts zu suchen hat: Ich jubelhochjauze, weil mich persönlich das Gesamtkonzept der Lampe mit seiner Einfachheit und Genialität völlig umgehauen hat! Weitere Infos finden sich auf der Herstellerseite www.ferei.com

Review EDI-T T12

21. Dezember, 2009 Lichtinsdunkel 6 Kommentare

EDI-T_T12_001Mit der T12 schickt der chinesische Lampenhersteller EDI-T eine Lampe ins Rennen, die durchaus eine Alternative zur LED Lenser P7 darstellt.

Verpackung und Lieferumfang:
In einem Pappkarton finden sich neben der Lampe, die werksseitig bereits mit einem 18650er-Akku bestückt ist, ein Ladegerät (in diesem Fall eine Röhre mit dazugehörigem Netzteil), ein Holster, ein Lanyard sowie eine Bedienungsanleitung.

EDI-T_T12_002

Beschreibung der Lampe:
Länge: 125 mm
Länge komplett fokussiert: 133 mm
Durchmesser Kopf: 34,5 mm
Durchmesser Tail: 27,5 mm
Gewicht: 114 g
Gewicht mit Akku: 160 g
Die Lampe ist nach HA II gleichmäßig anodisiert. Unter dem Punkt „Waterproofness“ gibt der Hersteller an: „IPX 7 dusttightness und waterproofness“. In der Paxis steht der IPX-7-Standard für Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Da ich die Lampe nur zu Testzwecken erhalten habe und bei bisherigen Praxistests von Lampen mit Schiebefokus immer zumindest eine geringe Menge Wasser in die Lampen eingedrungen ist, habe ich mir das zeitweilige Untertauchen verkniffen. Aber zumindest Regen sollte der EDI-T nichts ausmachen. Die Lampe hat keinen Rollschutz. Der Tailstand ist, wenn auch sehr wackelig, möglich.

Stromversorgung:
Gespeist wir die EDI-T von einem 18650-Akku. Es stehen insgesamt drei Leuchtstufen (250 Lumen für 3 Stunden, 200 Lumen für 4 Stunden, 120 Lumen für 5,5 Stunden) sowie zwei Blinkmodi (Strobe und SOS) zur Verfügung. Dies sind Herstellerangaben. Die Laufzeitangabe für die hellste Stufe wird im Praxisbetrieb fast erreicht. Die Lampe liefert für mehr als zweieinhalb Stunden ein gleichbleibend helles Licht. Das vorhandene Restlicht reicht noch etwa eine Stunde aus, um bequem von A nach B zu kommen.

Reflektor/Linse:
Hinter einer Plastiklinse verrichtet eine Cree XR-E Q5-LED ihre Dienste. Der Lampenkopf kann stufenlos verschoben werden, um zwischen breit streuendem Licht und extrem fokussiertem Licht zu wechseln.

Bedienung:
Keine. Zumindest nicht nach dem Auspacken. Statt zu leuchten, klapperte das Testmodell lediglich munter vor sich hin. Ursache war die LED-Einheit, die nicht mit dem Lampenkörper verschraubt war. Nachdem das Problem behoben war, ließ sich die Lampe durch den gut erreichbaren Reverse-Clicky (mittelharter Druckpunkt) einschalten. Insgesamt stehen fünf Modi zur Verfügung, die im eingeschalteten Zustand der Lampe durch mehrmaliges Antippen des Clickys angewählt werden. Die Schaltreihenfolge ist hell-mittel-dunkel-Strobe-SOS. Eine Memory-Funktion hat die T12 nicht und schaltet somit nach dem Ausschalten immer im nächsten Modus ein. Abgesehen vom eingebauten SOS-Modus ist Morsen mit der Lampe nicht möglich.

Beam:
Defokussiert liefert die Lampe einen hellen Beam ohne Hotspot. Komplett fokussiert ist fast nur der Hotspot in Form eines Abbilds der LED sichtbar, auf Entfernungen von wenigen Metern umrandet von zahlreichen Ringen. Auf größere Entfernungen wird das Viereck der LED zu einer Art „eckigem Throw“, der weit reicht. In allen anderen Einstellungen sind im Lichtkegel auf kurze Entfernungen zahlreiche Ringe sichtbar, die auf längere Distanzen allerdings weniger auffallen.

Resümee:
Insgesamt ist die Lampe wie ihr Tailstand – ein wenig wackelig. Abgesehen davon, dass das Testmodell erst nach einer kleinen Operation einsatzfähig war, klappert der Akku im Lampenkörper spür- und hörbar vor sich hin. Die Funktion wird dadurch allerdings nicht beeinträchtigt. Der mitgelieferte Akku und die Röhre zum Laden können als Vorteil und auch Nachteil angesehen werden. Vorteil: Jemand, der weder über Akku noch Ladegerät verfügt, bekommt mit der Lampe ein „All-inclusive-Paket“, ohne sich über irgendwas Gedanken machen zu müssen. Nachteil: Ohne besagtes Zubehör könnte der Preis für die nackte Lampe günstiger sein. Ein wenig nervig ist die Bedienung. Wer vorrangig mit einem Leuchtmodus arbeitet, muss sich bei jedem Einschalten erst durch sämtliche Modi tasten. Den Vergleich mit der LED Lenser P7 mag jeder für sich selbst entscheiden. Preislich tun sich beide Lampen nicht viel. Die qualitativ besser verarbeitete Lampe ist die LED Lenser. Im direkten Vergleich ist die EDI-T ein wenig heller und der bessere Thrower. Definitiv die Nase vorn hat die EDI-T beim Gewicht (36 Gramm leichter) und vor allem bei der Laufzeit. Hier sprechen zweieinhalb Stunden konstante Helligkeit der EDI-T gegenüber anderthalb Stunden der LED Lenser, während der das Licht auch noch zunehmend dunkler wird, eine deutliche Sprache.  Erhältlich ist die EDI-T T12 in Deutschland unter www.taschenlampen-papst.de für 50 Euro. (Stand: Dezember 2009)

EDI-T_T12_003

Die Laderöhre der T12.

EDI-T_T12_004

Größenvergleich: links die EDI-T, rechts die LED Lenser.

Review Olight M30

1. Dezember, 2009 Lichtinsdunkel 3 Kommentare

Olight_M30_002

Die M30 Triton von Olight bietet eine gelungene Kombination aus Flutlicht und Throw bei einem durchdachten Bedienkonzept und noch handlichen Maßen.

Verpackung und Lieferumfang:
Die M30 Triton wird in einem Hartplastikkoffer geliefert. Neben der werksseitig mit drei CR123-Batterien bestückten Lampe sind ein Verlängerungsadapter für den Betrieb mit zwei 18650er-Akkus, ein Döschen mit Schmierfett für den Adapter, eine Batterieaufnahme für die CR123-Batterien, ein Diffuser, ein Holster sowie eine Bedienungsanleitung in Englisch enthalten.

Olight_M30_010

Lampe mit Verlängerung.

Olight_M30_001
Lieferumfang im Koffer.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 177 mm
Länge mit Verlängerung: 211 mm
Durchmesser Kopf: 44,5 mm
Durchmesser Tail breiteste Stelle: 33 mm
Gewicht: 162 g
Gewicht mit Batterien: 213 g
Gewicht mit Verlängerung: 179 g
Gewicht mit Verlängerung und 18650er-Akkus: 272 g
Die Lampe ist nach HA III anodisiert. Die Anodisierung wurde sehr sorgfältig und gleichmäßig ausgeführt. Einen Rollschutz hat die M30 nicht, die eckige Tailcap verhindert das Rollen nur bedingt. Der Tailstand ist möglich. Für die Befestigung eines optionalen Lanyards dient ein Loch in der Tailcap. Getragen werden kann die Lampe entweder mit dem werksseitig montierten Clip, der auch entfernt werden kann oder mit dem mitgelieferten Holster. Wobei hier der Begriff „Holster“ eine Beleidigung für alle Holster dieser Welt ist. Denn das im Lieferumfang enthaltene Lederstückchen, das sich Holster nennt, bietet weder einen vernünftigen Schutz, noch kann die Lampe im Bedarfsfall schnell aus selbigem gezogen werden. Die M30 ist nach IPX-8-Standard spritzwassergeschützt. Im Praxistest erweist sie sich als wasserdicht. Auch beim Ein- und Ausschalten sowie beim Durchschalten der Modi unter Wasser dringt kein Wasser in die Lampe ein.

Die Tailcap.

Die Tailcap mit Zusatzschalter.

Olight_M30_005

In dieses Holster sollte man dessen Erfinder quetschen.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Ohne Verlängerung kann die Lampe mit drei CR123-Batterien betrieben werden. Mit Verlängerungsadapter können wahlweise vier CR123-Batterien oder zwei 18650-Akkus verwendet werden. Allerdings ist die M30 in der “Langversion” als „Taschenlampe“ schon fast zu groß. Ein guter Kompromiss zwischen Laufleistung und Betriebskosten ist die Variation ohne Verlängerung mit zwei 18500er-Akkus. Die Laufzeiten im hellen Modus sowie im Strobe-Modus sind vom Hersteller mit 1,5 Stunden angegeben. Weitere Herstellerangaben: 120 Lumen für 7,5 Stunden, 8 Lumen für 90 Stunden. Die angegebenen 700 Lumen sind sicherlich ein klein wenig übertrieben, dennoch ist die Lampe für ein Exemplar ihrer Größe sehr hell. Der Praxistest erfolgte mit zwei 18500-er-Akkus mit einer Kapazität von 1500mAh – was einen guten Kompromiss aus Größe und Laufzeit der Lampe darstellt.
Praxistest Luxmessung:
Unmittelbar nach dem Eischalten zeigte das Luxmeter 8.200 Lux an.
Weitere Messergebnisse:
nach 5 Minuten: 7.700 Lux
nach 10 Minuten: 7.500 Lux
nach 20 Minuten: 7.300 Lux
nach 30 Minuten: 7.000 Lux
nach 40 Minuten: 6.700 Lux
nach 50 Minuten: 6.600 Lux
nach 60 Minuten: 6.400 Lux
nach 70 Minuten: 5.800 Lux
Innerhalb der nächsten Minuten sank der Wert kontinuierlich. Nach 80 Minuten wurden noch 2.900 Lux gemessen, Testabbruch. Die gemessene Akkuspannung betrug nach Entnahme 3,11 und 3,22 Volt. Durch Herunterschalten in die mittlere Leuchtstufe steht noch für lange Zeit dunkles Restlicht zur Verfügung, das zur Wegbeleuchtung immer noch ausreicht. Während des Tests wurde die Lampe bereits in den ersten Minuten nach dem Einschalten deutlich über Körpertemperatur warm, was eine Konstantkühlung durch ein aufgelegtes Kühlkissen und einen Modellbau-Ventilator notwendig machte.
Fazit: In der hellsten Stufe sollte die Lampe ohne Kühlung nicht über einen längeren Zeitraum betrieben werden, da die von der LED erzeugte Wärme nicht ausreichend abgeleitet wird. Die Regelung funktioniert alles andere als ausgezeichnet, die M30 baut in der Helligkeit über den gesamten Zeitraum kontinuierlich ab. Allerdings liefert die Lampe bereits in der mittleren Stufe ein mehr als ausreichend helles Lauflicht, sodass die volle Helligkeit im Praxisbetrieb eher für kurzfristige Einsätze benötigt werden dürfte.

Olight_M30_006

Verlängerungsadapter für die 18650er-Akkus.

Olight_M30_007

Batterierohr für die CR123-Batterien.

Reflektor:
Bei der M30 kommen ein OP-Reflektor aus Aluminium und eine Glaslinse zum Einsatz. Als Leuchtmittel dient eine Cree-MC-E-Quad-LED.

Olight_M30_003

Blick in den Rachen des Biestes.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die M30 mit einem taktischen Forward-Clicky in der Tailcap, der sich weich schalten lässt und gut erreichbar ist. Morsen ist damit möglich. Es stehen insgesamt vier Modi zur Verfügung, die im eingeschalteten Zustand mit einem zusätzlichen Clicky, der seitlich an der Tailcap sitzt, aktiviert werden. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-mittel-hell-Strobe. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und schaltet somit in dem Modus wieder ein, der beim Ausschalten aktiviert war. Der seitliche Knopf verfügt über eine weitere Funktion. Wenn er im ausgeschalteten Modus gedrückt und gehalten wird, aktiviert er den Strobe-Modus. Da dieser Knopf in der Tailcap versenkt ist, ist er auf die Schnelle nicht leicht zu finden. Eine große Hilfe stellt hier der Trageclip dar; anhand seiner Position ist auch der seitliche Schalter nahezu blind zu finden. Mit demontiertem Trageclip allerdings gerät die Suche nach dem seitlichen Clicky im Dunkeln zum Blindflug.

Olight_M30_004

Der Clip ist die beste Hilfe, um den seitlichen Clicky zu finden.

Beam:
Die M30 Triton erzeugt einen sauberen Beam ohne Donuts mit einem großen ausgeprägten Hotspot und großem Spill. Durch Abdrehen des silbernen Kranzes am Lampenkopf wird der Spill noch mal deutlich erweitert (und die Lampe 4 Millimeter kürzer und 7 Gramm leichter). Das typische „MCE-Kreuz“ ist nur im Nahbereich bis zirka 30 Zentimeter sichtbar. Der mitgelieferte Diffuser schluckt einiges an Licht. Für eine gleichmäßige Ausleuchtung von Innenräumen ist er dennoch gut geeignet.

Olight_M30_008

Der Diffuser schluckt einiges an Licht.

Resümee:
Mit der M30 Triton von Olight bekommt man eine sauber verarbeitete, robuste Lampe, die eine lange Lebensdauer verspricht. Die verschiedenen Leuchtstufen sind gut gewählt, und das Schaltkonzept mit den beiden Clickys wirkt durchdacht, allerdings nicht bis ins letzte Detail. Warum die Strobe-Funktion, die durch Drücken und Halten des seitlichen Schalters aktiviert wird, zusätzlich in die reguläre Schaltreihenfolge integriert wurde, bleibt das Geheimnis der Konstrukteure. Obwohl der seitliche Clicky in der Tailcap versenkt ist, kann man sich seine Position anhand des Trageclips gut merken. Trotz der großzügig dimensionierten Kühlrippen hat die Lampe ein Wärmeproblem. Auch die Regelung hat Olight nicht wirklich gut in den Griff bekommen. Allerdings wird man die volle Leistung in der Praxis selten über einen längeren Zeitraum benötigen, da auch bereits die mittlere Leuchtstufe ein ausreichend helles Lauflicht bietet. Ein Ärgernis ist das mitgelieferte Holster, das schlicht und einfach nur Schrott ist. Auf eine solche “Beilage” hätte Olight besser verzichten können, dann gäbe es zumindest an diesem Punkt nichts zu meckern. Preislich liegt die Lampe zwischen 110 und 130 Euro. (Stand: Dezember 2009) Weitere Infos finden sich unter http://www.olightworld.com/.

Zum Vergleich noch ein paar Beamshots. Kameraeinstellung: F4, Belichtungszeit 2 Sekunden bei Iso 800.

BeamOlightM30

Olight M30

BeamMTESSCP7

MTE SSC P7

BeamFenixTK11R2

Fenix TK11 R2

BeamLEDLenserX21

LED Lenser X21

Review MTE SSC P7

6. November, 2009 Lichtinsdunkel 5 Kommentare

MTE_SSC_P7_001

Die MTE SSC P7 liefert (laut Hersteller) durch den Seoul-P7-Emitter mit vier LEDs, betrieben mit einem 18650er-Akku, einen Lichtstrom von 900 Lumen.

Verpackung und Lieferumfang:
Dieser Punkt ist schnell abgehakt. Die MTE SSC P7 wird in einem wabbeligen Pappschächtelchen ausgeliefert. Und zwar nur die Lampe. Sonst ist nichts dabei.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 143 mm
Durchmesser Kopf: 37 mm
Durchmesser Tail: 26,5 mm
Gewicht: 123 g
Gewicht mit Akku: 169 g
Nach dem Auspacken fällt zunächst auf, dass der Kopf nur locker auf dem Body sitzt. Beim Versuch, ihn festzudrehen, drückt sich das Dichtgummi der Linseneinfassung oben heraus. Nach ausgiebigem Fetten aller beweglichen Teile (dringend nötig) stellt sich langsam das Gefühl ein, wie fest man den Kopf anziehen darf, ohne, dass sich das Gummi herausdrückt. Die Lampe ist nach HA II anodisiert; die Anodisierung wurde gleichmäßig ausgeführt. Intensiven Feindkontakt mit harten Gegenständen sollte man dennoch vermeiden. Laut Hersteller ist die Lampe wasserresistent. Tatsächlich ist sie sogar wasserdicht. Obwohl der Kopf nicht ganz festgedreht werden kann, sorgen zwei Dichtringe zwischen Kopf und Body dafür, dass die MTE den Unterwassertest (einschließlich Durchschalten der Modi) problemlos übersteht. Der Clicky ist leicht in der Tailcap versenkt. Dadurch ist ein Tailstand möglich. Einen wirklichen Rollschutz hat die Lampe nicht, denn der eckige Kranz, auf den die Linseneinheit geschraubt wird, ist für diesen Zweck nur bedingt tauglich. Wäre ein Lanyard im Lieferumfang enthalten, könnte es in dem dafür vorgesehenen Loch in der Endkappe befestigt werden.

Stromversorgung:
Die Lampe wird mit einem 18650-Akku betrieben und ist für eine konstante Helligkeit geregelt. Laut Hersteller läuft sie im High-Modus 70 Minuten (mit 2800 mAh-Akku), im Low-Modus bis zu 10 Stunden. In der Praxis hält sie die Helligkeit im High-Modus etwa 45 Minuten (mit 2400 mAh-Akku), wird dann geringfügig dunkler und hält diese Stufe für weitere 20 Minuten, bevor sie in den „Dümpel-Modus“ schaltet und kontinuierlich abbaut.

Reflektor:
In der MTE ist ein OP-Plastik-Reflektor verbaut. Die Linse ist ebenfalls aus Plastik. Als Leuchtmittel dient ein Seoul-P7-Emitter mit vier LEDs.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Reverse-Clicky, mit dem im eingeschalteten Zustand auch Morsen möglich ist. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-aus-hell-aus. Schaltet man die Lampe im dunklen Modus aus, folgt beim nächsten Einschalten der helle Modus. Die MTE SSC P7 gibt es alternativ auch als P7 C und P7 D mit fünf oder acht Leuchtmodi, die durch mehrmaliges Drücken des Clickies erreicht werden. Mir persönlich gefällt die Ausführung mit zwei Modi am besten, denn schnellen hellen, langsamen dunklen, hellen langsamen und dunklen schnellen Strobe hätte nicht mal John Travolta in „Saturday night fever“ gebraucht. Die 900 Lumen Lichtstrom (laut Herstellerangabe) sind maßlos übertrieben. Realistisch ist eher die Hälfte, aber selbst damit ist die Lampe immer noch richtig hell und übertrifft die meisten Konkurrenten ihrer Größe locker. Beim Dauerbetrieb im High-Modus wird die Lampe ziemlich warm (über Körpertemperatur), die Gefahr einer Überhitzung besteht jedoch nicht. Der Clicky lässt sich gut erreichen und schalten.

Beam:
Die MTE-Lampe erzeugt einen gleichmäßigen Lichtkegel mit einem breiten Spill und nur geringfügig ausgeprägtem Hotspot mit einem kleinen dunklen Loch in der Mitte. Eine große Reichweite ist, auch bedingt durch den Orange Peel-Reflektor, nicht möglich, die Ausrichtung geht eindeutig in Richtung Fluter.

Resümee:
Wer von der Lampe das erwartet, was sie verspricht, wird enttäuscht sein. Vergleicht man sie allerdings mit anderen – zumeist deutlich teureren – Lampen, kann man durchaus seinen Spaß mit der MTE haben. Denn was ihr an Reichweite fehlt, setzt sie gut und richtig hell im Nahbereich um. Im Umkreis von 20 Metern und mehr wird alles sauber und gleichmäßig hell ausgeleuchtet. Beim Spaziergang im Dunkeln erzeugt sie dadurch ein riesiges „Sicherheits-Gefühl“, und das bereits in der dunkleren Leuchtstufe. Für weiter entfernte Objekte allerdings ist die MTE denkbar ungeeignet. Bei einem Preis von rund 40 bis 45 Euro kann man auch die billige Ausführung mit Plastik-Reflektor und –linse sowie den kargen Lieferumfang verschmerzen.

MTE_SSC_P7_002

MTE_SSC_P7_003

MTE_SSC_P7_004

MTE_SSC_P7_005

MTE_SSC_P7_007

MTE_SSC_P7_006

Review Fenix TK11 R2

4. November, 2009 Lichtinsdunkel 5 Kommentare


Die Lampe mit Rollschutz.

Die Fenix TK11 R2 ist das Upgrade der TK11. Statt der Q5-LED ist hier eine R2-LED verbaut, mit der die Lampe einen Lichtstrom von 240 Lumen leistet.

Verpackung und Lieferumfang:

Die TK11 R2 wird in einer stabilen Pappverpackung geliefert. Zum Lieferumfang gehören neben der Lampe, die werksseitig mit zwei CR 123-Batterien bestückt ist, ein Holster aus Nylon, ein Lanyard, eine Ersatz-Gummi-Endkappe in orange und zwei Ersatz-O-Ringe. Mit dabei sind ferner eine Bedienungsanleitung (englisch), eine Garantiekarte und eine kleine Werbebroschüre.


Beschreibung der Lampe:

Länge: 135,5 mm

Durchmesser Kopf: 34,1 mm

Durchmesser Tail: 25,5 mm

Gewicht: 126 g

Gewicht mit zwei CR 123-Batterien: 158 g

Gewicht mit einem 18650-Akku: 172 g

Die Lampe ist aus Aluminium gefertigt und verfügt über eine Typ-III-Anodisierung, die sehr gut und gleichmäßig ausgeführt wurde. Ein Combat-Ring sorgt für einen hervorragenden Rollschutz und gute Griffigkeit. Wer mag, kann den Ring allerdings auch abschrauben. Durch den hervorstehenden Clicky ist ein Tailstand nicht möglich. Das Lanyard kann alternativ am Tail oder dem Combat-Ring befestigt werden. Laut Hersteller ist die Lampe nach IPX-8 wasserdicht, was in der Praxis durch einen Unterwassertest bestätigt wurde.


Stromversorgung:

Die Lampe kann wahlweise mit 2 CR 123A-Batterien oder einem 18650-Akku betrieben werden und ist für eine konstante Stromversorgung digital geregelt. Die Laufzeiten liegen laut Herstellerangaben mit dem 18650er-Akku bei 2,7 Stunden im Turbo-Modus und 12 Stunden im normalen Modus sowie mit 2 CR 123-Batterien bei 1,5 Stunden im Turbo-Modus und 10 Stunden im normalen Modus. Im Praxisbetrieb sind die Laufzeiten geringfügig kürzer.


Reflektor:

Die TK11 R2 ist mit einem Smooth-Reflektor aus Aluminium und einer Glaslinse ausgestattet. Als Leuchtmittel kommt eine Cree-R2-LED zum Einsatz.


Bedienung:

Die Lampe hat zwei Helligkeitsstufen: 240 Lumen und 64 Lumen (Herstellerangaben). Eingeschaltet wird sie mit einem taktischen Forward-Clicky, der auch Morsen ermöglicht, das Anwählen der beiden Helligkeitsstufen erfolgt durch Drehen des Lampenkopfes (nicht mit einer Hand möglich). Der Clicky ist gut zu erreichen, angenehm zu schalten und macht insgesamt einen guten Eindruck.


Beam:

Die TK11 R2 erzeugt im Beam einen gleichmäßigen Spill mit einem deutlich ausgeprägten Hotspot. Die Ausrichtung geht dabei eindeutig in Richtung Throw. Durch die Kombination von LED und Smooth-Reflektor wird so eine Leuchtweite von 200 Metern und mehr erreicht.


Resümee:

Die Fenix TK11 R2 ist eine sauber verarbeitete und robuste Lampe, die eine lange Lebensdauer verspricht. Die zwei Leuchtstufen sind gut gewählt; für die meisten Alltagssituationen dürfte bereits die schwächere Stufe genügen. Die Laufzeiten sind ausreichend, der mögliche Betrieb mit wahlweise einem 18650er-Akku oder zwei CR 123-Batterien ist ein zusätzlicher Pluspunkt. Der Preis von 75 bis 80 Euro für die Lampe ist angemessen.

FenixTK11R2_007

FenixTK11R2_002

FenixTK11R2_003

FenixTK11R2_004

FenixTK11R2_005

FenixTK11R2_006

Review JetBeam Jet-III M

13. Juli, 2009 dob_e30 6 Kommentare

Heute hab ich mal meine persönliche Lieblingslampe reviewed, die JetBeam Jet-III M.

Verpackung und Lieferumfang
Die JetBeam Jet-III Pro M wird in einer schicken Pappschachtel mit Schaumstoffausfüllung geliefert. Die Verpackung sieht schon mal wertig aus und man wird beim öffnen mit einer erstklassig verarbeiteten Lampe belohnt.

Body
Die Lampe selbst besteht aus hart anodisiertem Aluminium (HA-III) und sieht von der Färbung her richtig schön in Richtung Titan aus. Ein sattes grau, top verarbeitet und mit gleichmäßig gefrästen Riffeln zur Verbesserung des Halts.
Am Kopf der Lampe sind zum Body hin Riefen eingefräst, ursprünglich zwar zur Kühlung des Heads gedacht haben sie hier denke ich eher einen optischen Zweck um die Lampe besser aussehen zu lassen.
Ganz vorne am Head ist ein Ring aus Edelstahl aufgedreht, den man genau wie am anderen Ende der Lampe bei dem Ring am Forward-Clickie mit einem separat erhältlichen Werkzeug herausdrehen und durch andere Ringe ersetzen kann. So gibt es auch Zusatz-Einsätze mit „aggressiverer“ Optik, wer´s mag.
Die Standardausführung mit dem flachen Ring vorne und dem leicht welligen Ring am Schalter hinten sieht schon mal sehr gut aus und setzt farbige Akzente.
Mit dem Standardring ist sowohl der Tailstand als auch das Hinstellen auf den Schalter möglich. Der hintere Ring hat auch ein kleines Loch zur Befestigung eines Fangriemens bzw. Lanyards.
Als Rollschutz für die Lampe dient ein Metall-Gürtelclip, dieser besteht aus lackiertem bzw. brüniertem Metall.
Gewicht der Lampe mit Akku 175g, ohne Akku 128g.
Länge: 13,8cm

Stromversorgung
Betrieben wird die Lampe standardmäßig mit einem 18650er Akku, meinen Lieblings-Akkus sozusagen. Damit erreicht die Lampe auch die Höchstleistung an Lumen laut Hersteller, nämlich ganz ordentliche 225.
Alternativ kann man die Lampe auch mit 2 Zellen im Kaliber CR123 betreiben, wobei dann die Laufzeit der Leuchtdauer einbricht auf 2 statt 3 Stunden. Laut Hersteller akzeptiert sie auch Akkus der Größe 16340, jedoch hab ich da keine zur Hand um damit die Leistungsdaten zu vergleichen. Also ganz klare Empfehlung hier die 18650er Akkus zu nutzen.

Reflektor / Linse
Standardmäßig ist die Lampe mit einem SMO Aluminium-Reflektor und einer Glaslinse ausgestattet.
Als Leuchtquelle ist eine CREE 7090 XR-E ( Q5) LED verbaut, welche sauber und mittig montiert ist.

Bedienung
Die Bedienung der Lampe ist denkbar einfach und idiotensicher. Durch die Verwendung des Forward-Clickies kann man die Lampe auch als sogenannte „taktische Lampe“ nutzen, also wie bei den ersten Surefire-Lampen durch leichtes drücken des Schalters die Lampe zum leuchten bringen, wenn man wieder los lässt ist sie wieder aus, ohne hörbares klicken oder ähnliches. Wenn man den Schalter nach vorne durchdrückt bis zu einem hörbaren und spürbaren Klick ist die Lampe dauerhaft eingeschaltet bis man sie genau so auch wieder ausschaltet. Forward-Clickies sind mittlerweile schon fast Standard und haben sich bewährt. Druckpunkt des Schalters ist einwandfrei, sollte jeder damit gut zurecht kommen.
Die Lampe unterstützt 2 Betriebsarten. Es gibt den High- und Low-Modus. Wechseln dazwischen funktioniert, in dem man den LED Kopf komplett um einige Grad nach rechts oder links dreht. Dazu ist auch am vordere Ende des Lampenkörpers eine Lasergravur.
Es besteht die Möglichkeit durch den Programmiermodus die Helligkeit des Low-Modus zu regulieren, falls einem der von Werk voreingestellte Modus zu hell/dunkel ist.

Beam
Die Lampe produziert einen sauberen weißen Strahl mit ordentlich Licht und einem deutlich Sichtbaren Hotspot in der Mitte. Der Lichtfluss ist gleichmäßig und angenehm. Sie ist nicht umsonst meine Lieblings-Lampe in dieser Größenordnung. Was die Leuchtstärke angeht hält sie locker mit der Raidfire Spear mit und übertrifft die Fenix TK10 sowie die LED Lenser P7, welche man als vergleichbare Produkte anderer Hersteller anführen kann.
Also wenn ich die Wahl zwischen diesen 4 Lampen habe, würde ich jedes Mal mit Überzeugung wieder die JetBeam Jet-III M wählen.
Reichweitentest auf meiner Reflektorenstrecke folgt mit Fotos sobald ich die Strecke eingerichtet habe, der erste Test heut mittag im stillgelegten Eisenbahntunnel war leider nix (zu kurz und nicht dunkel genug).

Aber dafür gibts hier jetzt schon mal n paar normale Fotos der Lampe:

Straßenpreis dieser Lampe sind ~80€ je nach Shop, ich hab meine von NeoLumen.eu

Außerdem gibt es mittlerweile noch eine Version aus Titan, da liegt der Preis dann natürlich etwas höher, ~160€

Aufteilung in Kategorien – Testartikel

9. Juli, 2009 JoFrie 5 Kommentare

So habe heute mal fleissig Kategorien angelegt. Damit, so hoffe ich, wird die Seite etwas übersichtlicher und der Nutzwert höher. Falls jemanden etwas fehlt, hinterlasst einen Comment, ich pflege dann gegebenenfalls Kategorien nach.Die Reviewer sind angewiesen dann neue Reviews entsprechend neu ein zu stellen, eine Lampe kann entsprechend in mehreren Kategorien auftauchen. So kann man später entweder durch die Kategorien eine Lampe finden, oder durch die Suche.

Diesen Artikel hier stelle ich mal in ALLE Kategorien, damit alle Kategorien ersichtlich werden.

Aufteilung ist wie folgt wir haben folgende Hauptkategorien:

-Videoreviews
-Textreviews
-Hersteller
-Vorstellungen
-Spaß
-Anderes

Dann folgen Unterteilungen nach Akku/Batterietypen und LED Typ, bei den Herstellern nach Namen – hier fehlen sicher noch einige, also immer her mit den Namen.

Hoffe die “Struktur” ist so in Ordnung, wenn nicht – meldet Euch mit Vorschlägen.