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UV-Strahlung

15. Dezember, 2011 Keine Kommentare

In diesem Beitrag habe ich ein paar grundlegende Dinge über UV-Strahlung zusammengetragen. Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll vielmehr einen kleinen, gerafften Überblick bieten.
Bilder dazu gibt’s hier leider nicht, da ich keine zum Thema gefunden habe, die nicht urheberrechtlich geschützt waren. Trotzdem wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen!

Bei der UV-Strahlung handelt es sich um eine elektromagnetische Wellenstrahlung, die den Wellenlängenbereich zwischen 100 und 400 Nanometer (nm) umfasst. Fürs menschliche Auge ist UV-Strahlung nicht sichtbar.
Unterschieden wird zwischen UV-A-, UV-B- und UV-C-Strahlung.
Die Wellenlänge der UV-A-Strahlung reicht von 400 bis 315 Nanometer, die Wellenlänge der UV-B-Strahlung von 315 bis 280 Nanometer, die der UV-C-Strahlung von 280 bis 100 Nanometer. In einer weiteren Abstufung wird der Bereich der UV-Strahlung zwischen 100 und 200 Nanometern auch als V-UV (Vakuum-Ultraviolett-Strahlung) bezeichnet. Der Name kommt daher, dass die Strahlung von Luft absorbiert wird und somit eines Vakuums bedarf, um sich auszubreiten.

UV-A-Strahlung schließt sich direkt an das sichtbare Licht an und ist mit Wellenlängen von 315 bis 400 nm der langwellige Bereich der UV-Strahlung. Die UV-B-Strahlung wird auch als “mittleres UV” bezeichnet. Der kurzwelligste und energiereichste Anteil des UV-Lichts ist die UV-C-Strahlung. Generell gilt: Je kürzer die Wellenlänge, desto energiereicher die Strahlung, und umso schädigender die Wirkung beim Menschen.

Die wichtigste natürliche UV-Strahlungsquelle ist die Sonne. Sonnenstrahlen setzen sich aus Infrarotstrahlung, sichtbarem Licht und UV-Strahlung zusammen. Ultraviolettstrahlung kommt im Sonnenlicht in allen Wellenlängen vor. In der Strahlung, die die Erde erreicht, sind nur UV-A und UV-B enthalten. Die UV-C-Strahlung wird in der Atmosphäre vollständig durch Ozon absorbiert. Für die Hautbräunung ist primär UV-A verantwortlich. Auch UV-B trägt dazu bei und aktiviert in kleinen Dosen Atmung, Kreislauf, Stoffwechsel und Drüsenfunktion. Höher dosiert, kann die Strahlung zum Sonnenbrand führen.

Übermäßige, häufige und andauernde Bestrahlungen können chronische und langfristige Schäden verursachen, wie eine vorzeitige Hautalterung, Hautkrankheiten sowie Hautkrebs.
Auch auf die Augen wirkt sich übermäßige UV-Strahlung schädlich aus. Hornhaut- und Bindehautentzündungen sind noch die eher harmlosen Folgen. Im schlimmsten Fall kann langjährige und häufige UV-Strahleneinwirkung zu einer Linsentrübung (Grauer Star) bis zur kompletten Erblindung führen.

Doch UV-Strahlen haben auch eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper. Sie helfen ihm, auf natürliche Weise Vitamin D zu bilden. Das Immunsystem wird angekurbelt und kann so einen Schutzstoff geben Krebserkrankungen, Diabetes und Osteoporose bilden. Durch die UV-Strahlen werden auch die Hormone entsprechend angeregt und helfen den Blutdruck und den Cholesterinspiegel zu senken.

UV-Strahlung kann auch künstlich erzeugt werden (wie etwa zu kosmetischen Zwecken beim Solarium) und findet darüber hinaus in vielen technischen und biologischen Verfahren Anwendung. Grundsätzlich unterscheidet sich die künstlich erzeugte UV-Strahlung in ihrer Wirkungsweise nicht von natürlicher UV-Strahlung.

Im biologischen Bereich findet UV-Strahlung häufig Anwendung wie bei der Inaktivierung von Viren oder der Trinkwasseraufbereitung. In der Medizin werden UV-Strahlen bei Neurodermitis, Depressionen und Sonnenallergie eingesetzt. In der Forensik dient UV-Strahlung zum Sichtbarmachen von Blut und Sperma. Dieses Verfahren wird in der Kriminaltechnik eingesetzt, um biologische Spuren (Blut, Sperma, Speichel) an Kleidungsstücken, Textilien etc. nachzuweisen.

In der Industrie wird künstliche UV-Strahlung zum Beispiel zur Materialprüfung, zur Trocknung von UV-empfindlichen Druckfarben, zur Aushärtung von Klebstoffen und Lacken oder zur Härtung von optischen Erzeugnissen genutzt. Auch beim Zahnarzt wird UV-Strahlung zur Aushärtung von Füllungen angewandt.

Im Bereich der Elektronik macht man sich die Wirkung der Stahlen unter anderem bei der Löschung von EPROM-Speichern, der Belichtung von fotobeschichteten Leiterplatten oder in der Fotolithografie bei der Herstellung integrierter Schaltkreise zunutze.

Die langwellige UV-A-Strahlung (Schwarzlicht) kennt man aus Diskotheken oder vom Schwarzlichttheater. Auch zum Sichtbarmachen von Sicherheitsmerkmalen beim Personalausweis oder bei Geldscheinen wird sie genutzt. Die Strahlung regt fluoreszierende Stoffe in diesem Wellenbereich an. Dies findet zum Beispiel auch Anwendung bei UV-Nachtcaches, bei denen die UV-Hinweise durch eine UV-Lampe sichtbar gemacht werden.

Theoretisch ist es möglich, dass eine UV-Lampe ausschließlich UV-Licht produziert. Das, was für uns an sichtbarem Licht vorne aus der Lampe herauskommt, ist Licht außerhalb des UV-Bereichs, das von den Lampenherstellern absichtlich “beigemischt” wird, damit wir überhaupt unterscheiden können, ob die Lampe ein- oder ausgeschaltet ist und um die damit verbundenen Gefahren der unabsichtlichen Aussetzung der UV-Strahlung bei eingeschalteter Lampe zu vermeiden.

Einsatzbereiche in der Praxis:

UV-A (400 – 315 nm):
Lackhärtung, Sanitär- und Kücheninspektion, Sichtbarmachen von Sicherheitsmerkmalen, Sichtbarmachen von Rissen in Glas, technische Inspektionen, Lumineszenz von Mineralien, Bräunung der Haut, Lichttherapie, Forensik, fotochemische Reaktionen, Prüfung von Kunstwerken, Chromatographie, Aufspüren von Urinspuren oder Pilzsporen.

UV-B (315 – 280 nm):
Lichttherapie, fotochemische Reaktionen, Härtung von Polymeren, Lackhärtung, Lumineszenz bestimmter Mineralien.

UV-C (280 – 100 nm):
Trinkwasserentkeimung (254nm), Desinfektion, Löschen von EPROM-Speichern, Fotolithografie, Photooxidation, Ozonerzeugung, Geruchsbeseitigung, Abwasser- und Abluftbehandlung, Luftentkeimung, Wasserentkeimung.

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Review TrustFire S-A2

13. Dezember, 2011 Keine Kommentare

Der heutige Review befast sich mit  der Trustfire S-A2.  Diese Lampe reiht sich in die Reihe der EDC-Lampen ein.  Man kann dieses Lämpchen auch als „kleiner Giftzwerg“ bezeichnen, was aus dem kleinen Lampengehäuse an Lichtleitung rausgequetscht wird ist nicht von schlechten Eltern.

Dieser Rewiew ist in diesem Fall auch schon ein Langzeittest, da ich die Lampe seit nun 11 Monaten im Einsatz habe. Damals beim Kauf hatte ich auch besagtes „China-Lotto“ gespielt und war  beindruckt von dem was geliefert wurde.

Verpackung und Lieferumfang

Meine Version der Lampe kam Dealextreme typisch verpackt an. Neutrale dünne Pappschachtel , mit Lampe in Luftpolsterfolie eingewickelt. Das ganze dann in einem Luftpolsterusmchlag.   Keine Bedienungsanleitung mit technischen Daten oder  eine Garantiekarte mit Servieinformationen,  eben DX-typisch
Packungsinhalt:
-  Taschenlampe Trustfire S-A2
- 1  Handschlaufe

 

Technische Daten

Die Trustfire  macht auch nach 11 Monaten Nutzung noch einen guten Eindruck, nichts an ihr was verschlissen wirkt, das spricht für eine  ordentliche Verarbeitung.
Länge der Lampe: 10,0 cm, Durchmesser 2,0 cm.  Das Leergewicht beträgt 50 Gramm, mit Akku (14500) 70Gramm bzw. (Eneloop) 77 Gramm.
Der Body ist aus Aluminium gefertigt  und sie Anodisierung sollte HA II sein. Die Anodisierung ist bei meinem Exemplar gleichmäßig und sauber erfolgt.  Nach denn 11 Monaten  Einsatz sind bis auf  wenige kleine Stellen an den Kanten keine Kratzer oder ähnliches auf der Lampe zu entdecken.
Das Gewinde der Tailcap ist sauber geschnitten und leicht gefettet; 1 Dichtungsring sorgt für eine gewisse Wasserdichtigkeit. Die Tailcap hat mehrere Befestigungen für die Handschlaufe. Alles in allem würde ich der Lampe eine Wasserdichtigkeit IPX7 (zeitweise untertauchen)  geben. Da sich der Hersteller und der Distributor darüber ausschweigen, unterbleibt der Praxistest  im Wassereimer. Regen und Outdooreinsätze haben der kleinen Lampe aber in der hinsicht nicht zugesetzt. Die Lampe verfügt über keinen Rollschutz  und ein Tailstand ist nicht möglich, da der Schalter 1 mm nach hinten herausragt.

Reflektor, Linse, Emitter

Die Frontscheibe beschichtetem Glas und der der Reflektor aus Aluminium gefertigt.
Der Reflektor  bei diesem Modell ist ein SMO-Reflektor , der einen ordenlichen Throw für eine Lampe dieser Größe bewirkt. Zum Einsatz in der Trustfire S-A2  kommt eine Cree Q5 LED. Dieser Emitter produziert ein angenehmes weißes Licht.´

Stromversorgung und Laufzeit

Die Trustfire ist für die Verwendung mit verschiedensten Energiequellen zugelassen. Vom 14500 Li-Ion Akku über Mignon Akkus bis hin zur Alkaline ist alles möglich. Gerade das man auch AA-Akkus und Alkaline Batterien nutzen kann machen die Lampe als „Immer dabei“  interessant. Zur Not kann man an der nächsten Tanke den Engievorrat wieder aufladen.
Dealextreme gibt  für  die Lampe 230 Lumen an. Dieser Wert ist zwar etwas hoch gegriffen aber realistische 180 Lumen mit einem 14500 Akku dürften es doch sein, optisch wirk eine Fenix TK20 dunkler.

Der Praxistest wurde diesmal etwas ausgiebiger durchgeführt um den verschiedenen Batterietypen gerecht zu werden. Mit einem protected 14500 Akku ergab sich im HIGH-Modus eine Laufzeit von  1:04 Stunden, doch der LOW-Modus überraschte mit 8:37 Stunden Laufzeit. In beiden Modies war die Helligkeit nach dem „einpendeln“ bis zum Ende absolut konstant. Die Reglung der Lichtleitung verdient nur ein Wort Exzellent! Die reglung ist wohl auf den Lithium Akku hin optimiert aber auch mit einem Eneloop-Aku beindruckt die Reglung.  Leider Saugt die Lampe bei Eneloops den Akku vollständig leer, aber zum Laufzeitende hin  wird hier die Lampe dunkler und gibt so Feedback für einen baldigen Akkuwechsel.

  14500 protected Eneloop
  HIGH LOW HIGH LOW
Zeit Lux Temp. Lux Temp. Lux Temp. Lux Temp.
Start

6.700

23°C

980

25°C

4.200

25°C

560

25°C
0:01

6.500

23°C

980

25°C

4.000

27°C

560

25°C
0:02

6.500

26°C

980

25°C

3.900

29°C

550

25°C
0:05

6.500

41°C

960

26°C

3.600

33°C

540

25°C
0:10

6.600**

47°C

950

26°C

3.600

35°C

540

27°C
0:15

6.400

40°C *

950

26°C

3.600

35°C

540

27°C
0:20

6.400

37°C *

950

26°C

3.600

35°C

540

27°C
0:25

6.400

35°C *

950

26°C

3.600

37°C *

540

27°C
0:30

6.400

34°C *

910

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
0:35

6.300

33°C *

910

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
0:40

6.300

33°C *

910

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
0:45

6.300

33°C *

900

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
0:50

6.300

33°C *

890

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
0:55

6.300

33°C *

870

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
1:00

6.300

32°C *

870

27°C

3.400

37°C *

520

27°C

1:04

6.300

31°C *

1:06

1.700

37°C *
1:15

860

27°C

520

27°C
1:30

830

27°C

520

27°C
1:45

830

27°C

520

27°C
2:00

820

27°C

520

27°C
2:15

820

27°C

520

27°C
2:30

820

27°C

520

27°C
3:00

820

27°C

520

27°C
3:30

820

27°C

520

27°C
4:00

820

27°C

520

27°C
5:00

820

27°C

520

27°C
6:00

820

27°C

520

27°C
7:00

820

27°C

500

27°C
7:30

820

350

27°C

7:40

250

27°C
8:00

820

27°C

8:37

820

27°C

* mit aktivem Lüfter  ** bei Temperaturen >45°C steigt die Lichtleitung an.
 

Wenn die Lampe beim Lithium-Akku abschaltet kann man ihr zwar noch kurz wieder Licht entlocken, aber diese Zeit reicht nur noch den Ersatzakku aus der Tasche zu holen. Man  sollte diese Aktion auch möglichst kurz halten da die Lampe die Zellen bis kurz vor die Schutzschaltung auslutscht.  Diese Auslutschen ist auch das einzigste Manko an der Reglung.
entgegen dem Foto wurde mit Eneloop-Akkus getest – diese befanden sich im Ladegerät

Bedienung

Der Schalter im Tailcap ist Reverse Clicky mit relativ hartem Druckpunkt. Mit Hilfe des Clicky werden bei dieser Lampe die 3 Leuchtstufen HIGH-LOW-Strobe durchgeschaltet. Die Lampe hat keinen Memory und schaltet somit immer in der HIGH-Stufe an.  Persönlich hätte ich mir eher die Reihenfolge LOW-HIGH-Strobe gewünscht, aber mit diesem kleinen Manko kann ich leben. Auch der Strobe-Mode ist zu verkraften da das UI ohne den Memory auskommt.

Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

Die Lampe ist als Thrower ausgelegt, aber leuchtet mit ihrem Spill den Weg vor den Füßen noch ausreichend aus. Auch im LOW-Modus reicht es im Dunkeln den weg auf einigen Metern voraus problemlos zu finden.
Der LOW-Modus wird bei dieser Lampe nicht durch Spannungsreduktion an der LED bewirkt sondern durch gepulstes an und abschalten der LED. Mit dem blosen Auge nicht zu bemerken, aber eine Videokamera zeigt den Effekt deutlich.

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

Modus 14500 Eneloop Alkaline
HIGH

6.700 Lux (6.500Lux)

4.200 Lux
(3500 Lux)

3.900 Lux
(3.200 Lux)

LOW

 980 Lux
(820 Lux)

560Lux
(520 Lux)

500 Lux
(460 Lux)

Die Helligkeit in Klammern ist die Helligkeit die sich während des Betriebes einstellt. Die Werte wurden jeweils mit einer  frischen Zelle gemessen.

 

mitgeliefertes Zubehör

dieser Punkt des Rewievs entfällt , da es außer der Handschlaufe kein Zubehör gab.

Praxistest

Die Trustfire S-A2 ist eine günstige Lampe zum „Immer dabei haben“  die viel Licht liefert.  Für Anwendungen im Nahbereich ist der LOW-Modus ausreichend dimensioniert und in diesem Modus ist die Akkulaufzeit als akzeptabel zu bezeichnen. Auch für längere Dunkelheit empfiehlt sich dieser Modus, für eine Nachtwanderung reicht dann auch ein Batteriesatz.
Der Testlauf auf der Reflektorstrecke zeigt was an Lichtleistung hinter der kleinen Lampe steckt! Im LOW-Modus ist der 70m Reflektor noch problemlos zu erkennen im High-Modus ist der Testtunnel überaschend hell. Meine Aussage am Anfang „Kleiner Giftzwerk“ ist in dieser Hinsicht absolut gerechtfertigt.

  

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Trustfire S-A2  ist eine Taschenlampe die für ihren Preis viel bieten kann. Durch den Einkauf in China sollte einem klar sein das man auf unter Umständen auf  Garantieansprüche verzichten muss und eine Lieferzeit von 2 Wochen in Kauf nimmt. Für rund 10 EUR inkl. Versand erhält man diese Taschenlampe, der Preis ist seit 1 Jahr bei DX stabil.

Kurzwertung:

Positiv:
- Preis-/Leistung
- Lichtleistung
- Reglung
- Energievielfalt (14500; AA-Akku, Alkaline)

Neutral:
-  Qualität
- Lieferumfang (Zubehör)

Negativ:
- Lieferumfang (kein Manual / Garantieinformation)
- (leicht) übertriebene Angaben in Bezug auf Lichtleistung

Review Ultrafire 18WG-T60

7. Dezember, 2011 Keine Kommentare

Der heutige Review befaßt sich mit einer Ultrafire Lampe. Wenn man sich die Foren durchliest scheiden sich die Geister über die Qualität der Lampen von diesem Hersteller. Mal hat man ein gutes Exemplar in Händen, mal die absolute Niete.
Diesmal hatte ich mich entschieden mal wieder etwas „China-Lotto“ zu spielen und bei Dealextreme mit eine Ultrafire-Lampe zu bestellen.  Vorneweg: ich hatte wohl Glück und ein ziemlich  gutes Exemplar erwischt.  Daher von mir bereits im Vorfeld der Hinweis: wenn ihr euch auch auf eine Runde „China-Lotto“ einlaßt und eine Lampe bei Dealextreme o. ä. ordert kann es sein das ihr auch eine Niete in Bezug auf Verarbeitung erwischt!

Verpackung und Lieferumfang

Meine Version der Lampe kam Dealextreme typisch verpackt an. Neutrale dünne Pappschachtel , mit Lampe in Luftpolsterfolie eingewickelt. Das ganze dann in einem Luftpolsterumschlag.   Keine Bedienungsanleitung mit technischen Daten oder  eine Garantiekarte mit Servieinformationen.
Packungsinhalt:
-  Taschenlampe Ultrafire 18WG-T60
- 1  Handschlaufe

   
Die Verpackung ist etwas “spartanisch”

Technische Daten

Die Ultrafire  macht optisch einen guten Eindruck, der silberne Body macht optisch einen wertigen Eindruck und wertet die Lampe gegenüber ihren schwarzen Schwestermodellen deutlich auf.
Länge der Lampe: 15,3 cm, Durchmesser Body 2,7 cm, Durchmesser Kopf 4,0 cm.  Das Leergewicht von 146g deutet zumindest darauf hin das die Materialstärke in einem normalen Rahmen sich bewegen wird. Mit 18650er protected Akku hat die Lampe ein Gewicht von 191 g.
Der Body ist aus Aluminium gefertigt das nach der DX-Website „Hard Anodized“. Die Anodisierung ist bei meinem Exemplar gleichmäßig und sauber erfolgt. Auch erste Outdooreinsätze zeigen bislang noch keine Kratzer oder Riefen in der Lampe.
Das Gewinde der Tailcap ist sauber geschnitten und leicht gefettet; 2 Dichtungsringe sorgen für eine gewisse Wasserdichtigkeit. Der Schalter wird bei diesem Model über ein separates Gewinde am Ende der Tailcap ein- und ausgebaut. Dieser Ring ist ebenfalls mit einer Gummidichtung versehen und nimmt auch die Handschlaufe auf.
Im inneren der Batterietube zeigt sich dann der erste Fehler bei der Produktion. Beim ausbohren des Tubes wurde beim entfernen der Bohrer verkanntet und hinterließ im letzten Bereich einige unschöne Riefen im Material. Bei anderen Herstellern wäre das ein Aussonderungsgrund gewesen, bei Ultrafire geht dieser Tube weiter durch die Produktion.
Alles in allem würde ich der Lampe eine Wasserdichtigkeit von mindestens IPX6 (Strahlwasser)  geben,  höchstwahrscheinlich hält sie aber auch den Standart IPX7 (zeitweise untertauchen)  ein. Da sich der Hersteller und der Distributor darüber ausschweigen, unterbleibt der Praxistest vorläufig.
Die Lampe verfügt über keinen Rollschutz Die eckige Gehäuseform hinter dem Reflektor ist nur Designmerkmal.  Ein Tailstand ist möglich.

Reflektor, Linse, Emitter

Die Frontscheibe ist aus beschichtetem Glas und der der Reflektor aus Aluminium gefertigt.
Der Reflektor  bei diesem Modell ist ein OP-Reflektor (texturiert), der von seiner Bauweise ein sehr angenehmes Lichtbild produziert.
Zum Einsatz in der Ultrafire 18WG-T60 kommt eine Cree XM-L T6. Dieser Emitter produziert ein eher kaltweißes Licht.

Stromversorgung und Laufzeit

Die Ultrafire ist für die Verwendung mit einem 18650er Akku vorgesehen. In den Tube passt die protectetd Version problemlos.
Dealextreme gibt  für  die Lampe 1200 Lumen an. Realistisch gesehen  gehe ich davon aus das von diesen „Chinalumen“ man etwas auf 50-60 % runter rechnen kann. 400-600 Lumen sind meine persönliche Einschätzung.


Der Praxistest ergab mit einer Trustfire 18650 protectet Zelle (2400mAh)  eine Laufzeit von 1:35 Stunden, (MID  4:15 Sunden) danach war die Lampe so dunkel das ich den Test abgebrochen habe. Die Zelle hatte bei Entnahme eine Restspannung von 3,04 V (MID 3,16 V).  Nach erreichen einer Temperatur von 36°C im Test wurde zur Kühlung ein Lüfter angeschaltet. Im Praxisbetrieb reicht zur Kühlung aber der Luftstrom der Bewegung in Verbindung mit der Kühlleistung der Hand. Bei dieser Lampe wurden 2 Testreihen gefahren einmal im HIGH-Mode, einmal im MID-Mode (wohl der Modus den man am häufigsten nutzt).

HIGH MID
Zeit Lux Temp. Lux Temp.
Start

10.400

22°C

5.400

22°C
0:01

11.100

23°C

5.400

24°C
0:02

11.100

24°C

5.400

25°C
0:05

11.400

30°C

5.400

25°C
0:10

11.300

36°C

5.400

27°C
0:15

11.100

32°C *

5.400

29°C
0:20

10.800

29°C *

5.300

32°C
0:25

10.400

28°C *

5.250

32°C
0:30

10.250

27°C *

5.200

33°C
0:35

10.000

28°C *

5.150

34°C
0:40

9.900

28°C *

4.850

34°C
0:45

9.750

28°C *

4.700

34°C
0:50

9.500

28°C *

4.600

34°C
0:55

9.250

27°C *

4.500

34°C
1:00

8.700

27°C *

4.450

33°C
1:15

5.100

25°C *

4.100

32°C
1:30

1.250

23°C *

3.900

32°C

1:35

1.000

23°C *
1:45

3.700

31°C
2:00

3.500

30°C
2:15

 

3.400

30°C
2:30

 

3.300

29°C
2:45

 

3.150

28°C
3:00

 

3.000

28°C
3:15

 

2.800

27°C
3:30

 

2.500

27°C
3:45

2.200

27°C
4:00

 

1.100

23°C
4:15

 

750

22°C

 *Kühlung durch  Lüfter

Bedienung

Der Schalter im Tailcap ist Reverse Clicky mit relativ hartem Druckpunkt. Mit Hilfe des Clicky werden bei dieser Lampe die 3 Leuchtstufen HIGH-MID-LOW durchgeschaltet. Die Lampe merkt sich die letzte Einstellung und schaltet bei erneuter Aktivierung in die nächste Leuchtstufe.  Das ist auch schon der einzige Mankopunkt den ich an dem UserInterface zu bemängeln habe.  Endlich mal eine Ultrafire-Lampe ohne nervigen Strobe und gut gewählten Leuchtstufen.

Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

Die Lampe ist vom Leuchtbild her sehr ausgewogen ausgelegt.  Durch den tiefen OP-Reflektor  ist die Lampe eine gute Kombination aus Flooder und Thrower.  Leuchtreichweite liegt bei ca 250m im Spot, und 50m im Spill. Für die Lichtleitung, die diese Lampe liefert, ist diese Kombination gut gewählt. Der Spot hat genügend Reichweite, und der Spill leuchtet den Nahbereich sehr gut  und hell aus.

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

Modus Spot Spill
HIGH

11.400 Lux

6.000 Lux

MID

5.400 Lux

2.000 Lux

LOW

1.000 Lux

200 Lux

Die Werte wurden mit einem frischen 18650er Akku gemessen .

 das Leuchtbild wird leider auf dem Foto nicht optimal dargestellt, der Spill ist wird mit dem Auge heller wahrgenommen.

mitgeliefertes Zubehör

dieser Punkt des Rewievs entfällt , da es außer der Handschlaufe kein Zubehör gab.

Praxistest

Für den Privatgebrauch eine gute und günstige Lampe die viel Licht für schmales Geld  liefert.
Durch die Auslegung des Reflektors ergibt sich ein breites Anwendungsgebiet.  Mehrere Praxistests im Außeneinsatz haben gezeigt das man meistens mit dem LOW-Modus oder dem MID-Modus auskommt.  Im LOW-Modus reicht das Licht völlig aus den Weg vor sich soweit auszuleuchten das man alles erennt, wenn es mal etwas weiter gehen soll ist man mit dem MID-Modus gut bedient. Bei der Nutzung dieser beiden Modies  ist die Akkulaufzeit auch als ausreichend zu definieren.
Der Testlauf auf der Reflektorstrecke zeigt was an Lichtleistung hinter der Lampe steckt! Selbst im LOW-Modus ist der 70m Reflektor noch problemlos zu erkennen im High-Modus ist der gesamte Testtunnel hell.

    
Ultrafire 18 WG T60  HIGH, MID, LOW im Testtunnel

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Ultrafire 18WG-T60 ist eine Taschenlampe die für den Preis viel bieten kann (wen man ein gutes Model erwischt). Durch den Einkauf in China sollte einem klar sein das man auf Garantieansprüche verzichten muss und eine Lieferzeit von 2 Wochen in Kauf nimmt. Dafür ist der Preis aber auch entsprechend.  Für 23 EUR inkl. Versand erhält man die Taschenlampe; ein Preis der für die gebotene  Leistung als sehr günstig zu bezeichnen ist.
Die Finazierung dieser (Test-)Lampe wurde mit freundlicher Genehmigung meiner Finanzdirektion ermöglich 

Größenvergleich: Ultrafire 18WG-T60 , Ultrafire WF-501, Maglite 2D-LED

Kurzwertung:

Positiv:
- Preis-/Leistung
- Leuchtcharakteristik

Neutral:
-  Qualität
- Lieferumfang (Zubehör)

Negativ:
- Lieferumfang (kein Manual / Garantieinformation)
- übertriebene Angaben in Bezug auf Lichtleistung

Brontelight RC25

3. Dezember, 2011 Keine Kommentare

Bronte-RC25 001
Heilige Scheiße… schon wieder eine! Mit der RC25 bringt auch der relativ neue und weitestgehend unbekannte Hersteller Brontelight eine handliche Lampe mit Single-XM-L-LED auf den Markt.
Aber warum eigentlich nicht?


Verpackung/Lieferumfang:
Die Lampe wird in einer Papp/Plastikverpackung ausgeliefert. Enthalten sind darüber hinaus ein Holster, ein Lanyard, Ersatz-O-Ringe, ein Ersatz-Tailcap-Gummi und eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache.

Bronte-RC25 002
Lieferumfang der Bronte RC25.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 150 mm
Reflektoröffnung: 27,5 mm
Durchmesser Kopf breiteste Stelle: 38 mm
Durchmesser Tail: 25 mm
Gewicht: 178 g
Gewicht mit Akku: 224 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: ja, Loch am Combat-Ring und Schlitz im Trageclip.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Die Gesamtverarbeitung macht einen guten Eindruck. Vom Design ist die Lampe schnörkellos und wie ich finde, optisch durchaus ansprechend.

Bronte-RC25 003
Der Trageclip passt optisch gut zur Lampe und ist abnehmbar. Fixiert wird er durch den Combat-Ring.

 

Bronte-RC25 004
Lampe ohne Trageclip.

 

Bronte-RC25 005
Auch der Combat-Ring ist abnehmbar. Da allerdings kein alternativer glatter Ring im Lieferumfang enthalten ist, liegt im Falle der Demontage an dieser Stelle das Gewinde am Body frei.

 

Bronte-RC25 006
Materialstärke Batterierohr.

 

Bronte-RC25 007
Lampenkopf von hinten.

 

Bronte-RC25 008
Tailcap-Innenansicht.


Leuchteinheit:
Als LED wurde eine Cree XM-L-T6 verbaut. Der Reflektor ist ein OP aus Aluminium. Die Frontlinse besteht aus Glas, über dessen Vergütung oder Beschichtung der Hersteller keine Angaben macht.

Bronte-RC25 009
Frontansicht.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben werden kann die RC 25 mit einem 18650-Akku, zwei CR123-Batterien, zwei RCR123-3-Volt-Akkus und zwei LiIon 16340-Akkus. Im Test wurde die Lampe wurde in der hellsten Stufe, die von Bronte mit 700 Lumen angegeben ist, eingeschaltet und durch einen Ventilator gekühlt. Als Akku kam zunächst ein AW mit einer Kapazität von 2.600mAh ins Batterierohr. Laufzeitmessung 18650:
beim Einschalten: 12.600 Lux
nach 5 Minuten: 11.700 Lux
nach 10 Minuten: 11.200 Lux
nach 20 Minuten: 10.300 Lux
nach 30 Minuten: 9.700 Lux
nach 40 Minuten: 9.200 Lux
nach 50 Minuten: 8.800 Lux
nach 60 Minuten: 8.500 Lux
nach 70 Minuten: 8.100 Lux
nach 80 Minuten: 7.100 Lux
nach 90 Minuten: 5.400 Lux
Der Akku wurde entnommen und mit 3,46 Volt Leerlaufspannung gemessen. Weiter wollte ich ihn nicht strapazieren. Zumindest signalisiert die Lampe dem Benutzer durch Dunklerwerden, dass der Akku gewechselt werden sollte, ohne ihn währenddessen bis zum Erbrechen auszunudeln.
Beim zweiten Test wurde die Lampe mit zwei LiIon-16340-Akkus (AW, 750mAh) betrieben.
Laufzeitmessung 2x LiIon 16340:
beim Einschalten: 12.900 Lux
nach 5 Minuten: 12.600 Lux
nach 10 Minuten: 12.500 Lux
Nach 16 Minuten schaltete die Lampe ab. Die Akkus wurden entnommen und mit 3,7 Volt Leerlaufspannung gemessen.
Fazit: Optimal funktioniert die Bronte RC25 mit zwei Zellen. Allerdings ist die Laufzeit im Dauerbetrieb auf High mit den 16340ern unterirdisch. Beim Betrieb mit einem 18650-Akku wird die Lampe kontinuierlich dunkler. Sinnvoll wäre ein im Lieferumfang enthaltener Extender für den Betrieb mit zwei 18650-Akkus gewesen, um über eine lange Laufzeit die maximale Leistung zur Verfügung zu haben. Hier wurde Potenzial liegen gelassen.

Bedienung:
Ein Forward-Clicky mit weichem bis mittelhartem Druckpunkt schaltet die Lampe ein. Morsen und Momentlicht sind möglich. Die Lampe verfügt über drei Leuchtstufen und zwei Blinkmodi. Durch Lösen und Festziehen des Lampenkopfs werden diese in der Reihenfolge Medium (380 Lumen für 4,5 Stunden); High (700 Lumen für 1 Stunde); Low (15 Lumen für 120 Stunden); Strobe (380 Lumen) und SOS (380 Lumen) durchgeschaltet (Alle Angaben laut Hersteller nach ANSI-Standard). Nun bin ich ja schon kein Freund davon, Strobe und SOS ins normale UI zu integrieren. Dies ließe sich noch halbwegs verschmerzen, wenn die Lampe keine Memory-Funktion hätte. Hat sie aber. Nicht, dass ich grundsätzlich etwas gegen die Memory-Funktion hätte. Aber bei einer Lampe mit Blinkzeug im UI hat eine Memory-Funktion nun mal absolut nichts zu suchen und gehört mit Folter bestraft. Bei einer Lampe mit drei Leuchtstufen finde ich Memory okay, da kann es sogar, je nach Anwender, durchaus von Vorteil sein. Aber wenn man zusätzlich übers Geblinke gehen muss, um die Stufen zu wechseln, ist das einfach nur nervig. Wann immer man von der hellsten in die mittlere oder dunkelste Stufe oder von der dunkelsten in die mittlere oder hellste Stufe wechseln möchte, muss man über das lästige Blink-Geörgel gehen. Eigentlich ist Folter dafür noch eine viel zu milde Strafe.

Bronte-RC25 010
Der Schalter macht einen soliden und zuverlässigen Eindruck.


Beam:
Der Hotspot setzt sich weich mit einer dunkleren Corona vom Sidespill ab. Auf die Distanz liefert die Lampe ein homogenes Lichtbild mit etwas höherer Reichweite als beim Gros der Taschenlampen ähnlicher Größe mit Single-XM-L-LED.

Bronte-RC25 011
“White-wall-beamshot” der Bronte RC25.


Resümee:
Die Bronte RC25 ist eine solide Lampe mit guter Verarbeitung und guter Leistung, die sogar über der vieler anderer Single-XM-L-Lampen gleicher Größe liegt. Alle Gewinde laufen butterweich. Einiges hätte man definitiv besser machen können, wie einen Extender für den Betrieb mit zwei 18650-Akkus beizulegen, da die Lampe mit einem 18650-Akku kontinuierlich dunkler wird und die Laufzeit mit zwei 16340ern extrem kurz ist. Pfui, böse und Ibääh ist das Bedienkonzept. Eine Lampe mit Geblinke am Ende des UIs mit einer Memory-Funktion auszustatten, ist mit “Grober Unfug” noch harmlos umschrieben. Wer mit den beschriebenen Mankos leben kann, bekommt für 59 Euro (Stand: Dezember 2011) eine solide und zuverlässige Lampe, die rein qualitativ den Vergleich mit der etablierten Konkurrenz nicht zu scheuen braucht. Wenn Brontelight künftigen Modellen ein vernünftiges UI spendiert und ein kleines Stück Metall mit Gewinde beilegt, das zwischen Batterierohr und Tailcap geschraubt werden kann, hat der junge Hersteller durchaus das Zeug, sich auf dem Markt zu behaupten. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich ist. Weitere Informationen bietet die Herstellerseite www.brontelight.com

Bronte-RC25 012
Größenvergleich zur Fenix TK11.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich: Einige weitere Lampen mit Single-XM-L-LED.

Bronte-RC25 013
Bronte RC25

 

Bronte-RC25 014
Solarforce L2m mit UF-3-Mode-Drop-in

 

Bronte-RC25 015
Spark SL6-740NW

 

Bronte-RC25 016
Zebralight SC600

Led Lenser H4

22. November, 2011 Keine Kommentare

Led Lenser H4 001

Destruktivia ist ein kleiner Planet der Baldorana-Galaxie. Für gewöhnlich kommt man dort miteinander klar, kriegt gelegentlich eins auf die Fresse und wird von seinem Widersacher anschließend auf eine bis drei Flaschen Radosti eingeladen. Dabei erzählt man sich zur “Ummagumma”-Version von Pink Floyds “Careful with that axe, Eugene” so lange schmutzige Witze, bis einer den anderen unter den Tisch gesoffen hat, und alles ist wieder im Lot.

Eines Tages wurde der Planet von einer gewaltigen Stoßwelle erschüttert, die den Bewohnern mindestens ziemlich starke Kopfschmerzen bereitete.

Led Lenser H4 002

 

Vom Himmel stürzte ein blaues, undefinierbares Ding herab und bohrte sich mit einem lauten Krachen in den Boden.

Led Lenser H4 003

 

Für eine kurze Zeit war es komplett still auf Destruktivia.
Schließlich bahnte sich Wotzan der Wollüstige einen Weg durch das Chaos und hob das undefinierbare Ding auf.

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Schon bald scharten sich auch andere Bewohner um ihn und das undefinierbare blaue Ding. An seiner Unterseite war etwas Schwarzes befestigt.
“Damit kann man das Ding irgendwo festmachen und drehen”, stellte Wotzan fest.

Led Lenser H4 005

 

An der Vorderseite des Dings war ein schwarzer Schalter angebracht. Feifcent, ein unterbelichteter Rapper-Raptor, kroch auf den Schalter zu. “Mach mal an”, forderte Wotzan ihn auf.

Led Lenser H4 006

 

Feifcent drückte auf den Schalter. “Verf….. Scheiße, was ist denn das für ein Mist? Ich bin blind!”, schrie er.

Led Lenser H4 007

 

Nachdem Feifcent wieder halbwegs etwas sehen konnte, schaltete er das Ding aus und beäugte es von vorne, zusammen mit She-Woman, der im Körper eines Plastikspielzeugs gefangenen Reinkarnation von Janis Joplin. “Die drei Dinger in der Mitte machen Licht”, stellte die selbsternannte Untersuchungskommission fest.

Led Lenser H4 008

 

Um das Ding genauer unter die Lupe zu nehmen, wurde es verladen und abtransportiert.

Led Lenser H4 009

 

Nachdem das Ding in den Forschungslabors abgeliefert worden war, fanden die Bewohner nicht unweit der Absturzstelle einen Pappkarton, in dem das Ding offenbar einst gesteckt haben musste. Im Karton waren noch eine Anleitung, wie das Ding zu handhaben war und eine Broschüre, in der viele weitere dieser komischen Leuchtdinger abgebildet waren.

Led Lenser H4 010

 

Auf dem Karton und in der Anleitung fanden die Destruktivianer auch einige Informationen, mit denen sie zwar nichts anfangen konnten, die sie aber trotzdem fürs Protokoll festhielten. “45 Lumen” stand da zum Beispiel. Die Annahme, dass es sich dabei um einen Druckfehler handelte und es nicht “Lumen”, sondern “Lumpen”, der auf Destruktivia gängigen Währung, heißen sollte, wurde schnell wieder verworfen.
Die drei Dinger in der Mitte waren laut Anleitung “High-End-LEDs”. Genaueres stand da nicht.
Weiterhin erfuhren die Bewohner, dass das Ding mit Schale 118 Gramm wog und mit selbiger als “Flashlight” in der Hand getragen werden konnte. Das schwarze Ding an der Unterseite war ein “Intelligent Clip”, mit der man das Flashlight am Gürtel befestigen und um 360 Grad drehen konnte. Eine spontane Untersuchung ergab zwar, dass die Intelligenz des intelligenten Clips noch weit unter der von Feifcent lag, aber das mit dem Befestigen und Drehen stimmte zumindest.
“Hier steht auch noch was von ‚Headlamp’, also ‚Hetzlampe’. Eine Lampe für die Jagd, wie fein”, stellte Feifcent fest. Die Englischkenntnisse des Rapper-Raptors ignorierend, lasen die anderen Bewohner, dass das Ding als Headlamp ohne die blaue Hülle 85 Gramm wog.
Nun galt es, die Hülle irgendwie aufzubekommen. Mit vereinten Kräften machte man sich daran, den Verschluss zu öffnen.

Led Lenser H4 011

 

Tatsächlich – die Hülle klappte auf.

Led Lenser H4 012

 

Wotzan holte die Lampe heraus. Neugierig begannen die Destruktivianer, das Ding genauer zu untersuchen.

Led Lenser H4 013

 

She-Woman entdeckte etwas. “Hinten ist ein viereckiges Teil”, sagte sie, “wozu das wohl gut sein mag?”

Led Lenser H4 014

 

Gemeinsam mit Feifcent popelte She-Woman das Teil aus seiner Gummiummantelung. Darin befanden sich drei Stäbe mit der Aufschrift “AAA”. Nahm man diese Stäbe heraus und drückte vorne auf den Knopf, blieb die Lampe dunkel. Steckte man die Stäbe wieder hinein, leuchtete die Lampe. Es musste also einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen den Stäben hinten und den Leuchtdingern vorne geben.

Led Lenser H4 015

 

“Vielleicht können wir mit dem Teil, was vor einiger Zeit an der Küste angeschwemmt wurde, noch mehr herausfinden”, sagte Wotzan. Die Bewohner schleppten einen viereckigen Kasten heran, schalteten die Lampe ein, richteten sie auf den Sensor des Kastens aus und begannen eine Messung.

Led Lenser H4 016

Beim Einschalten: 320 Lux
nach 5 Minuten: 286 Lux
nach 15 Minuten: 260 Lux
nach 30 Minuten: 243 Lux
nach 45 Minuten: 230 Lux
nach 60 Minuten: 218 Lux
nach 75 Minuten: 208 Lux
nach 90 Minuten: 200 Lux
nach 105 Minuten: 194 Lux
nach 120 Minuten: 189 Lux
nach 135 Minuten: 185 Lux
nach 150 Minuten: 181 Lux
nach 165 Minuten: 177 Lux
nach 180 Minuten: 174 Lux
nach 195 Minuten: 170 Lux
nach 210 Minuten: 165 Lux
nach 225 Minuten: 157 Lux
nach 240 Minuten: 149 Lux
“Die Lampe wird ja immer dunkler”, meckerte Wotzan und brach den Test ab.
Sanio, ein wortkarger Priester aus der Gilde der Schlottenfatzer, trat vor und präsentierte ein anderes der komischen Stäbchen, die hinten dafür sorgten, dass vorne Licht rauskam. Darauf stand “Eneloop”. Die Stäbchen im Lampenkasten wurden durch die Eneloop-Stäbchen ersetzt und die Messung erneut durchgeführt.

Led Lenser H4 017

 

Diesmal zeigte der Kasten zu Beginn nur 241 Lux an. Die Werte fielen jedoch deutlich langsamer und stabilisierten sich schon bald.
Beim Einschalten: 241 Lux
nach 5 Minuten: 233 Lux
nach 15 Minuten: 224 Lux
nach 30 Minuten: 218 Lux
nach 45 Minuten: 218 Lux
nach 60 Minuten: 218 Lux
nach 75 Minuten: 218 Lux
nach 90 Minuten: 218 Lux
nach 105 Minuten: 218 Lux
nach 120 Minuten: 217 Lux
nach 135 Minuten: 214 Lux
nach 150 Minuten: 213 Lux
nach 165 Minuten: 212 Lux
nach 180 Minuten: 211 Lux
nach 195 Minuten: 210 Lux
nach 210 Minuten: 210 Lux
nach 225 Minuten: 203 Lux
nach 240 Minuten: 197 Lux
“Gefällt mir besser”, sagte Wotzan, “zumindest wird das Ding kaum dunkler.”
Feifcent hatte derweil nach insgesamt acht Stunden Messung den Tee komplett auf und begann, die Qualität der Strippen, die von hinten nach vorne führen, einem Beißtest zu unterziehen.

Led Lenser H4 018

 

In der Ferne ertönten leise Klänge. Zunächst zart, wurden sie immer lauter und schwollen zu einem ekstatischen Klangkosmos an. Engelstrompeten spielten in nie zuvor dargebrachter Musikalität und Reinheit “Freude schöner Götterfunken”.
In den Flammen waren undeutlich die Umrisse eines Gesichts zu erkennen.

Led Lenser H4 019

 

Das Gesicht schälte sich allmählich immer deutlicher aus den züngelnden Flammen, die ihm nichts anhaben zu können schienen. Die Musik wurde lauter und lauter.

Led Lenser H4 020

 

Schließlich erstarb die Hymne der Götter mit einem gigantischen Paukenschlag, der einige kleinere Planeten aus ihrer Umlaufbahn warf. Nun erkannten die Destruktivianer das Gesicht. Es war das von Lichtinsdunkel, dem – sofern der Preis nicht stimmte – unbestechlichsten Lampentester im ganzen Universum.

Led Lenser H4 021

Mit seiner wohlklingenden, gütigen, sanftmütigen Stimme sprach er zu den Destruktivianern.
“Ihr habt gute Arbeit geleistet. Lasst mich jetzt vollenden, was nur ich vollenden kann”, sagte er.
Ehrfürchtig nickten die Bewohner und übergaben dem Boten des Lichts die Lampe. Doch nicht wenige von ihnen, so sagt es die Legende, tippten sich dabei beiläufig an die Stirn und dachten: “Hoffentlich ist dieser Arsch bald wieder weg.”

Resümee:
Mit der H4 hat Led Lenser eine gute Idee umgesetzt. Bei Verwendung der Lampe in der Plastikschale hat man eine griffige Handlampe, die mit dem drehbaren Clip auch am Gürtel getragen werden kann. Nutzt man die H4 als Stirnlampe, hat man einen leichten Begleiter, dessen Gewicht man kaum spürt. Das Licht reicht zur Wegausleuchtung mehr als aus, auch nach einigen Stunden im Dauerbetrieb. Eine Regelung wäre schön gewesen, aber auch ungeregelt erfüllt die H4 ihren Zweck, denn ob vor den Füßen nun etwas mehr oder weniger Licht ist, spielt beim angedachten Einsatzzweck keine große Rolle. Wer es trotzdem lieber gleichmäßig hell haben möchte, kann zu Akkus, wie den im Test verwendeten Eneloops, greifen. Die Ausgangshelligkeit ist damit zwar geringer, dafür sorgen die Akkus aber zumindest für eine “Pseudo-geregelte” Lampe. Nach einer halben bis dreiviertel Stunde im Dauerbetrieb ist fürs Auge kein Unterschied zwischen dem Batterie- und dem Akkubetrieb mehr feststellbar. Nach einer Stunde sind die Werte mit beiden Stromversorgern auch am Luxmeter gleich. Spätestens ab diesem Punkt können die Akkus ihren Vorteil ausspielen, da der Wert nahezu konstant gehalten wird.
Da die Lampe nur eine Leuchtstufe hat, ist sie quasi “idiotensicher”. Ob die gute Idee der Lampe nicht nur umgesetzt, sondern auch gut umgesetzt wurde, kann nur ein Langzeittest zeigen. Denn vor allem dann, wenn die Lampe mal als Hand-, mal als Stirnlampe genutzt wird, macht das dünne Käbelchen, das von der Batteriebox zur Lampe führt, beim Ein- und Auspacken so einiges mit und wird arg strapaziert. Pfiffig wäre ein steckbares Kabel gewesen, das bei Bedarf gewechselt werden kann und das sogar als Ersatzteil im Lieferumfang enthalten hätte sein können. Wir sprechen hier schließlich von einem Pfennigartikel. Doch es ist, wie es ist – das Kabel ist fest montiert, und wenn es einmal einen Kabelbruch geben sollte, hilft nur die Reklamation oder der Griff zum Lötkolben. Der Listenpreis liegt bei rund 35 Euro (Stand: November 2011). Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise von Zweibrüder www.zweibrueder.com. Erhältlich ist die Lampe unter anderem beim Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de

Led Lenser H4 022
“White-wall-beamshot” der H4

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Led Lenser H4 023
Kontroll-Shot

 

Led Lenser H4 024
Led Lenser H4 nach vier Stunden Dauerbetrieb mit Batterien. Zwar ist die Lampe deutlich dunkler als zu Beginn, für die Wegausleuchtung reicht das Licht aber allemal noch locker.

 

Led Lenser H4 025
Led Lenser H4 mit frischen Batterien

 

Led Lenser H4 026
Lummi Wee

 

Led Lenser H4 027
LiteXpress Mini-Palm 101

 

Led Lenser H4 028
iTP A3 EOS 1,2 Volt-Akku

 

Led Lenser H4 029
Fenix LD10

Tank007 SST-50

13. November, 2011 Keine Kommentare

Tank007 SST-50 001
Tank007 SST-50.


Verpackung/Lieferumfang:
Ausgeliefert wird die Lampe mit Lanyard in einem Pappkarton.

Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 250 mm
Reflektoröffnung: 51,5 mm
Durchmesser Kopf: 61 mm
Durchmesser Tail: 29,5 mm
Gewicht: 466 g
Gewicht mit Akku: 562 g
Anodisierung: HA II (auch wenn es das eigentlich nicht gibt, aber die Anodisierung ist nicht wirklich schnittfest), gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nur bei eingeschalteter Lampe (was ja auch Sinn macht). Das marginale Stückchen, das der Schalter beim Betrieb tiefer in die der Tailcap sitzt, macht tatsächlich den Unterschied.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.

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Lampenkopf Innenansicht.

 

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Das nenne ich mal ein dickes Rohr!

 

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Auch an den Kühlrippen wurde nicht gespart.


Leuchteinheit:
Hinter einer beschichteten Glaslinse verrichtet eine Luminus SST-50-LED ihre Arbeit. Der Reflektor ist ein SMO aus Aluminium.

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Blick in den Lampenkopf.

 

Tank007 SST-50 006
Lampenkopf auseinander gebaut.

 

Tank007 SST-50 007
Der Reflektor wird in den Kopf eingeschraubt.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die Lampe mit zwei 18650-Akkus oder alternativ mit vier CR123A-Batterien. Angegeben ist sie mit 1.200 Lumen in der hellsten Leuchtstufe, was sicherlich ein wenig gestrunzt ist, bei einer Laufzeit von einer Stunde. Zum Test wurde die Lampe mit AW-Akkus mit einer Kapazität von 2.600mAh bestückt und in der hellsten Leuchtstufe betrieben. Zur Kühlung wurde ein Ventilator zugeschaltet.
Laufzeitmessung:
beim Einschalten: 34.500 Lux
nach 5 Minuten: 32.300 Lux
nach 10 Minuten: 31.600 Lux
nach 15 Minuten: 30.800 Lux
nach 20 Minuten: 30.500 Lux
nach 30 Minuten: 30.000 Lux
nach 40 Minuten: 29.800 Lux
nach 45 Minuten: 29.500 Lux
nach 50 Minuten: 29.200 Lux
Nach 58 Minuten begann die Lampe, schnell dunkler zu werden. Nach 60 Minuten zeigte das Luxmeter noch einen Wert von 10.100 an. Die Akkus wurden entnommen und mit 3,09 bzw. 3,07 Volt Leerlaufspannung gemessen.
Fazit: Die Regelung ist nicht perfekt, aber okay. Die Lampe lässt zwar über die gesamte Laufzeit kontinuierlich in der Leistung nach, allerdings geht der Verlust langsam vonstatten. Legt man den Wert zugrunde, den die Lampe nach Erreichen der LED-Betriebstemperatur hatte (32.300 Lux), liegt die Einbuße kurz vor Ende der Laufzeit bei etwa 10 Prozent. Nicht optimal, aber im Praxisbetrieb zu verschmerzen, da fürs Auge nicht wahrnehmbar – allenfalls dann, wenn man den Direktvergleich mit derselben Lampe, mit frischen Akkus bestückt, hat.
Beachten sollte man auf jeden Fall, dass die Lampe nicht gerade akkuschonend ist. Beim ersten Anzeichen einer dunkler werdenden Lampe sollte man sie sofort ausschalten und die Akkus wechseln, um sie nicht mehr als nötig zu strapazieren.
Ohne Kühlung wird die Lampe schon ordentlich warm, wobei ein Teil der Wärme gut übers Gehäuse abgeführt wird. Umgebungsluft und Blutkühlung dürften im Regelfall ausreichen, um die Lampe gefahrlos auch über längere Zeit am Stück in der hellsten Stufe betreiben zu können.
Ein Test mit Batterien wurde nicht durchgeführt, da der Output auch mit 12 Volt nicht höher ist und der Batteriebetrieb (bei ohnehin deutlich kürzerer Laufzeit) allenfalls nur Sinn macht, wenn man der Häuptling von Duracell ist.

Bedienung:
Ein Forward-Clicky mit weichem bis mittelhartem Druckpunkt schaltet die Lampe ein. Die Lampe verfügt über fünf Leuchtstufen und Strobe. Beim Antippen des Clickys bei ausgeschalteter Lampe werden diese von hell nach dunkel mit Strobe am Ende durchlaufen. Drückt man den Clicky durch, wird die entsprechende Leuchtstufe als Dauerlicht aktiviert. Die Lampe hat kein Memory, nach dem Ausschalten startet sie immer im hellsten Modus.

Tank007 SST-50 008
Der Clicky.

 

Tank007 SST-50 009
Innenansicht Tailcap.


Beam:
Durch den großen und tiefen Reflektor bedingt, setzt sich der Hotspot scharf vom Sidespill ab. Die Stärke der Lampe ist die Reichweite. In den dunkleren Stufen ist auch der Einsatz als Lauflicht möglich, allerdings immer mit einem hellen krassen Spot in der Mitte, ey’ Alter.

Tank007 SST-50 010
“White-wall-beamshot” der Tank007 SST-50.


Resümee:
Die Tank007 SST-50 ist ein ordentlich verarbeiteter Thrower, der angesichts der gebotenen Qualität durchaus als “Schnäppchen” bezeichnet werden darf. Die Regelung ist zwar nicht optimal, mit bloßem Auge fällt der Verlust an Leistung allerdings nicht auf. Gottseidank und leider, denn wenn die Lampe sichtbar dunkler wird, sind die Akkus bereits in einem Bereich angelangt, den sie nicht sonderlich mögen. Eine Abschaltung oder eine Warnung in Form von Blinken zu einem deutlich früheren Zeitpunkt wäre hier Pflicht gewesen, auch wenn sich dadurch die Laufzeit etwas verkürzt hätte. Erhältlich ist die Lampe zu einem Preis zwischen 60 und 70 Dollar. Zur Verfügung gestellt wurde der Testkandidat freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst. www.taschenlampen-papst.de

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von einer Sekunde bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Tank007 SST-50 011
Tank007 SST-50

 

Tank007 SST-50 012
Fenix TK35

 

Tank007 SST-50 013
Ledwave XP-100 Turbo Led

 

Tank007 SST-50 014
Fenix TK45

Brontelight RA01

21. Oktober, 2011 Keine Kommentare

Bronte RA01

Bei der Bronte RA01 handelt es sich um eine Schlüsselanhängerlampe, die – in der Natur der Sache liegend – voll EDC-tauglich ist.
Sie wird in oben abgebildeter Verpackung geliefert!
Außer der Lampe und dem Schlüsselanhänger sind im Lieferumfang noch zwei Ersatzdichtungen, sowie eine, leider nur englischsprachige, Bedienungsanleitung enthalten.
Die Maße der Lampe in mm lauten:

Länge: 74,5
Durchmesser: 14

Reflektordurchmesser: 11,5

Gewicht ohne Batterie: 22g.
Maximaloutput: 80lm (Herstellerangabe)
Maximallaufzeit: 65 Stunden (Herstellerangabe)

 

 

 

 

 

 

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Die allgemeine Verarbeitung der Lampe, besonders des Gewindes und der Gehäuseanodisierung, kann ich nur als perfekt bezeichnen.

Zum Einsatz kommt eine Cree XPG-R5 LED.

Zum Betrieb der Lampe wird eine AAA ( Micro) – Zelle benötigt.
Dabei ist sowohl die Verwendung einer Primärzelle (Alkali-Mangan), oder einer Sekundärzelle (NiMh) möglich.
Das Einlegen der Zelle geschieht nach Abschrauben des Lampenkopfes:

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Nach dem Wiederaufschrauben desselbigen ist die Lampe voll betriebsbereit.
Einen Schalter gibt es nicht, der Kopf wird zum Betrieb ganz festgezogen.
Diese Lampe startet im Mid Mode.
Insgesamt gibt es 3 Level, low, mid und high.
Eine Weiterschaltung geschieht durch schnelles Lösen und Festziehen des Kopfes, die Reihenfolge dabei ist: mid, high, low.
Dies ist zumindest bei der getesteten Lampe so, wobei hier anzumerken ist, das sie in kaltem Zustand nach dem Bruchteil einer Sekunde von high wieder auf mid zurückspringt.
Anfangs habe ich das der Unzulänglichkeit der von mir zunächst verwendeten Alkali-Mangan-Zelle zugeschrieben (Stromlieferfähigkeit), auch die Verwendung eines NiMh- Akkus schaffte aber keine Abhilfe.
Sobald die Lampe ein – oder zwei Minuten gelaufen ist, und man mehrmals versucht hat, auf high zu schalten, funktioniert es plötzlich.

Nun hält das Testmuster die höchste Helligkeitsstufe konstant.
Ein Umschalten bei Betriebstemperatur stellt ebenfalls kein Problem dar und funktioniert auf Anhieb.
Nach dem Erkalten beginnt diese Prozedur allerdings beim Testmuster wieder von vorn.
Dies stellt für mich den einzigen Kritikpunkt der Lampe dar.
Von ihrer Helligkeit war ich schlichtweg erstaunt. Selbst die erheblich größere und leistungsfähigere Fenix LD20 R4 leuchtet auf high (ca. 100lm Herstellerangabe) nur etwas heller als die kleine Bronte auf max. (80lm Herstellerangabe).
Hier zunächst die shots der Bronte RA01 auf:
Kontrollshot:

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low:

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mid:

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high:
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Im Verleich dazu die Fenix LD20 R4 auf high:

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Bis zur Kelleraußenwand beträgt die Distanz 6m!
Mir gefällt, dass die Bronte, im Vergleich zur Fenix, einen großen Bereich erhellen kann.
Mit einem voll aufgeladenen 1000mAh NiMh- Akku erreicht die RA01 eine Laufzeit von exakt 43 min., bevor sie auf mid zurückschaltet. Der Akku sollte dann schleunigst gewechselt werden, da er bereits weit entladen ist. Bekanntlich ist dies den NiMh-Zellen in Bezug auf deren Lebensdauer ja nicht unbedingt zuträglich.
Im Dauerbetrieb auf high, warscheinlich bei so einer kleinen EDC eher selten der Fall, erwärmt die Bronte sich auf über 50°C.
Die Wärme wird allerdings gut an die Hand abgeleitet, so dass, bezüglich Erwärmung, sogar der Dauerbetrieb auf high kein Problem darstellt.
Besondere Erwähnung verdient die Ausführung des Schlüsselanhängers, der nach meiner Meinung beispielhaft gefertigt wurde.
Hier einige Details:

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Diese Lampe sollte auch im rauhen Alltagsbetrieb nicht verloren gehen.

Fazit:
Abgesehen von den Schaltschwierigkeiten des Testmusters (hoffentlich ein Einzelfall)
hinterlässt die Bronte RA01 bei mir einen rundweg positiven Eindruck.
Sie überzeugt in puncto Abmessungen, Verarbeitung (sowohl der Lampe selber, als auch dem Schlüsselanhänger), und Leuchtleistung.
Empfehlenswert ist für mich die Verwendung von LSD – NiMh – Zellen.
Die eignen sich auch für den gelegentlichen Gebrauch und müssen vielleicht nur ein mal im Jahr wiederaufgeladen werden.
Mit ihr erwirbt man einen voraussichtlich für viele Jahre treuen, zuverlässigen Begleiter.
Der “Taschenlampen-Papst” JoFrie hat die Lampe für diesen kleinen Test dankenswerterweise zur Verfügung gestellt.
Auch wenn sie momentan noch nicht auf seiner Seite ist, dürfte sie bei ihm erhältlich sein. Die bereits erhältlichen Brontelight findet Ihr hier – Brontelight

Gruß
Roland

Video Review Xeno E03 V2

20. Oktober, 2011 Keine Kommentare

Nach dem Lichtinsdunkel ein ausführliches Textreview zur Xeno E03 erstellt hat ( -> Review Xeno E03.)

Hier nun ein paar bewegte Bilder zur Lampe.

Inhalt:

  1. Einleitung /Lieferumfang
  2. 0:54 min: Verarbeitung
  3. 2:27 min: Größenvergleich mit Maglite C3, LedLenser P7, Ultrafire C3.Brinyte PD03A
  4. 3:23 min: Modi und Leuchtvergleich mit LedLenser P7
  5. 4:30 min: Fazit
  6. 5:27 min: Outdoorfotos Vergleich mit LedLenser P7, Brinyte PD03A, KD C8 CREE XML T6

Eine kurze Bemerkung noch zu den Vergleichslampen:

Die LedLenser verwende ich als Referenz , da sie weit verbreitet ist und meiner Meinung nach eigentlich völlig ausreicht zum spazierengehen im Wald oder Reflektor zu suchen (wie eine Fenix LD20 auch) .

Ich hab die Lichtausgabe mit einer selbst gebauten Ulbrichtkugel gemessen, daher verzichte ich auf Einheiten sondern setze die LedLenser als 100%.

Die Kaidomain C8 CREE XML T6 ist eigentlich eher der Einsteiger in die “XML T6 Klasse” und war von einem Jahr von wenigen mit mehreren Modi (und sie war billig, daher nur für Bastler zu empfehlen).

 

Review Trustfire T6

12. Oktober, 2011 Keine Kommentare

Trustfire T6 001
Die Trustfire T6 5-Mode kommt mit einem eigenwilligen Design und ordentlicher Reichweite daher.


Lieferumfang:
Je nach Händler, zumeist wird nur die Lampe ohne Zubehör geliefert.

Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 216 mm
Reflektoröffnung: 50 mm
Durchmesser Kopf: 57 mm
Durchmesser Tail: 30 mm
Gewicht: 258 g
Gewicht mit Akku: 352 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Loch in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.

Trustfire T6 002
Das Design mit den eckigen Kühlrippen ist recht eigenwillig, aber warum sollen die Dinger auch immer rund sein?

 

Trustfire T6 003
Der abnehmbare Gummiring dient der besseren Haltung im Zigarrengriff. Der Spalt zwischen Tailcap und Gummiring ist dadurch bedingt, dass die Tailcap beim Foto nicht ganz festgedreht war, was ich allerdings erst später bemerkt habe.

 

Trustfire T6 004
Wandstärke des Batterierohrs.


Leuchteinheit:
Hinter einer Glaslinse sitzt eine Cree XM-L-T6-LED in einem SMO-Reflektor aus Aluminium.

Trustfire T6 005
Frontansicht.

 

Trustfire T6 006
Bezel und Linse.

 

Trustfire T6 007
SMO-Reflektor aus Aluminium.

 

Trustfire T6 008
Gehäuse mit…

Trustfire T6 009
…und ohne LED-Einheit.

 

Trustfire T6 010
Das Herzstück der Lampe.

 

Trustfire T6 011
Die Elektronik.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Zwei 18650-Akkus liefern den nötigen Strom. Angegeben ist die Lampe mit Werten, die von 800 Lumen bis zur doppelten Anzahl reichen, je nachdem, wo man im großen, bunten Internetz schaut, ganz unabhängig von der Größe der Lampe. Denn die T6 gibt es in verschiedenen Ausführungen, da “T6″ sowohl für die Modellbezeichnung als auch schlicht und einfach für das Binning der verwendeten LED steht. Das ist zwar wenig einfallsreich, aber immer noch besser, als die Lampe “Predator”, “Armageddon” oder “Fiffi 2000″ zu nennen. Zum Test trat die Lampe mit zwei 18650-Akkus von AW mit einer Kapazität von 2.600mAh an und wurde durch einen Ventilator gekühlt.
Laufzeitmessung:
Beim Einschalten wurden im ersten Moment 40.000 Lux gemessen: Dieser Wert fiel allerdings innerhalb von Sekunden. Das erste Anzeichen von Messbarkeit ohne dass der Wert rapide fiel, lag bei rund 32.000 Lux.
nach 5 Minuten: 30.700 Lux
nach 10 Minuten: 30.400 Lux
nach 20 Minuten: 30.200 Lux
nach 30 Minuten: 30.000 Lux
nach 40 Minuten: 29.900 Lux
nach 50 Minuten: 29.700 Lux
nach 60 Minuten: 29.500 Lux
nach 70 Minuten: 29.200 Lux
Nach 75 Minuten begann die Lampe, ausgehend von einem Wert von 29.000 Lux, rasch dunkler zu werden Zwei Minuten später wurden noch 10.000 Lux angezeigt. Die Akkus wurden entnommen und mit 2,9 bzw. 3,0 Volt Leerlaufspannung gemessen.
Fazit: Die Regelung ist nicht allererste Sahne, der Verlust hält sich jedoch in Grenzen. Allerdings nuckelt die Lampe ordentlich an den Akkus. Beim ersten Anzeichen, dass die Lampe fürs Auge sichtbar dunkler wird, was im Test nach 75 Minuten überdeutlich der Fall war, sollte sie schleunigst ausgeschaltet und die Akkus gewechselt werden, ansonsten tut man ihnen keinen Gefallen. Ohne Kühlung wird die Lampe ordentlich warm, in der Praxis sollten allerdings die Umgebungsluft beim Laufen und der Blutkreislauf zur Kühlung ausreichen.
Auffällig war noch, dass man sich beim Auf- und Zuschrauben der Tailcap einen Wolf dreht, da der zuständige Konstrukteur das Wunder der vielen Gewindegänge entdeckt und an dieser Lampe als Musterbeispiel zelebriert hat.

Bedienung:
Ein Reverse-Clicky mit mittelhartem Druckpunkt schaltet die Lampe ein. Durch Antippen werden nacheinander die Modi hell-mittel-dunkel-Strobe-SOS angewählt. Beim Einschalten startet die Lampe in dem Modus, der dem zuletzt ausgewählten folgt, was unter allen schlechten Lösungen die dämlichste überhaupt darstellt.
Bei der Testlampe reagierte der Schalter beim Antippen nicht immer exakt.

Trustfire T6 012
Tailcap mit Clicky.

 

 

Trustfire T6 013
Innenansicht.


Beam:
Der Hotspot setzt sich deutlich vom Sidespill ab. Auf die Entfernung spielt die Lampe ihre Thrower-Qualitäten aus und bietet dabei noch ausreichend Streulicht zur Wegausleuchtung.

Trustfire T6 014
“White-wall-beamshot” der Trustfire T6.


Resümee:
Die Trustfire T6 5-Mode ist ein brauchbarer XM-L-Thrower zum kleinen Preis. Die Verarbeitung ist solide, die Regelung nicht optimal, aber durchaus okay. Für das schwachsinnige UI allerdings, in das auch noch zwei Blinkmodi integriert wurden, die nicht übersprungen werden können, gehört der Entwickler mindestens für die Laufzeit eines Akkusatzes geblendet, und zwar mit dem Strobe-Modus ebendieser Lampe, so lange, bis die Akkus in die Schutzschaltung gehen. Womit wir bei einem weiteren Punkt wären: Die Lampe saugt die Akkus mehr aus, als ihnen lieb sein kann, und eine Warnung gibt es erst ganz zum Schluss, indem die Lampe schnell dunkler wird. Doch zu diesem Zeitpunkt hätten die Akkus eigentlich schon längst gewechselt werden müssen. Vom Betrieb mit ungeschützten Akkus ist abzuraten. Erhältlich ist die Lampe für weniger als 50 Dollar (Stand: Oktober 2011). Zur Verfügung gestellt wurde sie freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de

Trustfire T6 015
Größenvergleich zur Fenix TK35.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 1,5 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Trustfire T6 016
Trustfire T6 low

 

Trustfire T6 017
Trustfire T6 medium

 

Trustfire T6 018
Trustfire T6 high

 

Trustfire T6 019
Fenix TK35

 

Trustfire T6 020
Solarforce L2m mit Ultrafire XM-L-Drop-in

 

Trustfire T6 021
Maglite 3-D-Cell SST90

 

Trustfire T6 022
Szobm ZY-2400

Sipik A13

2. Oktober, 2011 Keine Kommentare

Sipik A13 001
Mit der A13 des chinesischen Herstellers Sipik (Smiling Shark) kommt heute eine Lampe aus dem absoluten “Billig-Sektor” auf den Seziertisch.

Als engagierter Lampentester muss man manchmal beide Arschbacken zusammenkneifen, sich einen Strick um den Hals binden, bevor man sich eine Kugel in den Kopf schießt, in dem Moment, in dem man auf dem Geländer einer mindestens 100 Meter hohen Brücke steht.
Dieser Gedanke kam mir vor Testbeginn. Nicht etwa deshalb, weil ich das Testlämpchen von vornherein verurteilt hätte. Sondern vielmehr, weil über diesen Kandidaten nichts, aber auch überhaupt nichts im World Wide Web zu finden war. Okay, nichts stimmt nicht. Genau genommen habe ich sogar sofort etwas gefunden. Nämlich die Herstellerseite. Da auf dieser allerdings sämtliche Informationen in chinesischer Sprache gehalten waren, brachte mich das nicht wirklich weiter.
Auch auf der Verpackung fand ich nur soviel an Information, als dass sich im Innern eine Taschenlampe befinden musste. Keine Bedienungsanleitung, keine Information, wie hell die Lampe ist oder welcher Batterietyp verwendet werden soll – kurzum: nichts. Vermutlich wird die Lampe von Tank007 unter anderem Label produziert, denn der Testkandidat gleicht der Tank007 HC-126 wie ein Ei dem anderen.

Verpackung/Lieferumfang:
Die Lampe kommt in einer Pappschachtel mit wabbeligem Innenleben daher. Außer Innenleben und Lampe ist in der Pappschachtel noch ein Trageriemen enthalten.

Sipik A13 002
Lieferumfang der A13.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 90 mm
Reflektoröffnung: 18,5 mm
Durchmesser Kopf: 23 mm
Durchmesser Tail: 22,5 mm
Gewicht: 52 g
Anodisierung: HA III, gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nur bedingt, durch den hervor stehenden Schalter.
Löcher für Lanyard: ja.
wasserdicht: spritzwassergeschützt.
Besonderheiten: An der Lampenunterseite befindet sich ein Gewinde zur Montage auf einem Stativ.

Sipik A13 003
Gewinde zur Stativmontage.

 

Sipik A13 004
Dünnwandig war gestern.

 

Sipik A13 005
Lampenpopo mit Löchern zur Befestigung des Lanyards.


Leuchteinheit:
Verbaut wurde eine Cree XR-E-Q5-LED. Als Reflektoren findet ein OP, der aus Aluminium gefertigt sein dürfte, Verwendung. Die Frontlinse besteht aus Glas.

Sipik A13 006
Vorderansicht.


Laufzeittest:
Eine CR123-Batterie liefert den nötigen Saft. Möglich ist auch der Betrieb mit einem LiIon-16340-Akku, wie ich bei einem “Alles-oder-nichts-Versuch” erfreut feststellen konnte. Getestet wurde die Lampe mit beiden Stromversorgern. Zur Kühlung lief ein Ventilator mit.

Laufzeitmessung CR123A-Batterie:
beim Einschalten: 1.540 Lux
nach 5 Minuten: 1.540 Lux
nach 15 Minuten: 1.540 Lux
nach 30 Minuten: 1.540 Lux
nach 45 Minuten: 1.540 Lux
nach 60 Minuten: 1.540 Lux
nach 75 Minuten: 1.540 Lux
nach 90 Minuten: 1.540 Lux
nach 105 Minuten: 1.540 Lux
nach 120 Minuten: 1.540 Lux
nach 135 Minuten: 1.540 Lux
nach 150 Minuten: 1.540 Lux
Nach 155 Minuten begann die Lampe, kontinuierlich dunkler zu werden. Innerhalb von 2 Minuten fiel der Wert auf unter 1.000 Lux. Nach weiteren 10 Minuten wurden noch 770 Lux gemessen, was 50 Prozent Verlust zum Maximalwert entsprach – Ende des Tests.

Laufzeitmessung LiIon-16340-Akku (AW, 750mAh):
beim Einschalten: 3.170 Lux
nach 5 Minuten: 2.850 Lux
nach 15 Minuten: 2.580 Lux
nach 30 Minuten: 2.330 Lux
nach 45 Minuten: 1.800 Lux
Nach 49 Minuten und angezeigten 1.300 Lux griff die Schutzschaltung des Akkus.
Fazit: Beim Betrieb mit 3 Volt ist die Lampe exzellent geregelt und hat eine lange Laufzeit. Zum Ende hin wird sie langsam dunkler und gibt dem Benutzer ausreichend Zeit, die Batterie zu wechseln bzw. liefert noch für einen längeren Zeitraum dunkler werdendes Restlicht. Beim Betrieb mit einem 3,6-Volt-Akku ist die Lampe wesentlich heller, dafür aber ungeregelt und hat eine deutlich kürzere Laufzeit. Ohne Kühlung wird die Lampe schnell warm, von einem Dauerbetrieb in der hellen Stufe mit einem LiIon-16340-Akku ist abzuraten.

Sipik A13 007
Die Elektronik im Lampenkopf sorgt bei Verwendung einer 3-Volt-Batterie für eine perfekte Regelung.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Schalter seitlich unterhalb des Lampenkopfs. Der Druckpunkt ist am ehesten mit “schwammig” zu bezeichnen. Die Lampe verfügt über drei Leuchtmodi und startet immer im hellsten Modus. Tippt man den Schalter an, wechselt die Lampe vom hellen in den dunklen Modus und anschließend in den Strobe-Modus. Durch weiteres Antippen geht es wieder von vorne los, Durchdrücken des Knopfs schaltet die Lampe wieder aus.

Sipik A13 008
Der Druckpunkt des Schalters wirkt schwammig. Der Sound beim Schalten erinnert an die “Knackfrösche”, die sich im vergangenen Jahrtausend einige Zeit großer Beleibtheit erfreut haben.


Beam:
Der Hotspot setzt sich weich vom Sidespill ab. Auf die Entfernung ergibt sich ein homogenes Lichtbild, bei dem der Schwerpunkt eher in Richtung Fluter tendiert.

Sipik A13 009
“White-wall-beamshot” der Sipik A13.


Resümee:
Die Sipik A13 ist eine nützliche EDC-Lampe, die ihren Preis mehr als wert ist. Die Regelung beim Batteriebetrieb ist ausgezeichnet. Wer mehr Licht haben möchte, kann einen LiIon-16340-Akku verwenden, allerdings ist die Lampe damit ungeregelt bei kürzerer Laufzeit und sollte nicht durchgängig am Stück in der hellen Stufe betrieben werden. Die beiden Leuchtstufen sind sinnvoll gewählt, den Strobe hätte man sich verkneifen können, aber glücklicherweise liegt er zumindest am Ende des UIs. Die Verarbeitung geht in Ordnung, ideal wäre, wenn die Lampe nicht nur spritzwassergeschützt wäre. Der einzige Preis einer Version der Lampe mit älterer LED, den ich im Netz gefunden habe, liegt bei rund 10 Dollar. Die Sipik A13 dürfte sich preislich in ähnlichen Regionen bewegen. (Stand: Oktober 2011). Weitele Infos sind in chinesischel Splache auf der Helstellelseite www.sipik.com zu finden. Die Testlampe wurde freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt.

Sipik A13 010
Größenvergleich. Von oben nach unten: Fenix LD10, Spark SL5, Lumintop L1C, Sipik A13.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Sipik A13 011
Sipik A13 CR123-Batterie low

 

Sipik A13 012
Sipik A13 CR123-Batterie high

 

Sipik A13 013
Sipik A13 LiIon-16340-Akku low

 

Sipik A13 014
Sipik A13 LiIon-16340-Akku high

 

Sipik A13 015
Fenix LD10

 

Sipik A13 016
Lumintop L1C LiIon-16340-Akku

 

Sipik A13 017
Spark SL5-220CW LiIon-14500-Akku