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Archiv für die Kategorie ‘XENO’

Video Review Xeno E03 V2

20. Oktober, 2011 Keine Kommentare

Nach dem Lichtinsdunkel ein ausführliches Textreview zur Xeno E03 erstellt hat ( -> Review Xeno E03.)

Hier nun ein paar bewegte Bilder zur Lampe.

Inhalt:

  1. Einleitung /Lieferumfang
  2. 0:54 min: Verarbeitung
  3. 2:27 min: Größenvergleich mit Maglite C3, LedLenser P7, Ultrafire C3.Brinyte PD03A
  4. 3:23 min: Modi und Leuchtvergleich mit LedLenser P7
  5. 4:30 min: Fazit
  6. 5:27 min: Outdoorfotos Vergleich mit LedLenser P7, Brinyte PD03A, KD C8 CREE XML T6

Eine kurze Bemerkung noch zu den Vergleichslampen:

Die LedLenser verwende ich als Referenz , da sie weit verbreitet ist und meiner Meinung nach eigentlich völlig ausreicht zum spazierengehen im Wald oder Reflektor zu suchen (wie eine Fenix LD20 auch) .

Ich hab die Lichtausgabe mit einer selbst gebauten Ulbrichtkugel gemessen, daher verzichte ich auf Einheiten sondern setze die LedLenser als 100%.

Die Kaidomain C8 CREE XML T6 ist eigentlich eher der Einsteiger in die “XML T6 Klasse” und war von einem Jahr von wenigen mit mehreren Modi (und sie war billig, daher nur für Bastler zu empfehlen).

 

Review Xeno F7 V6

29. August, 2011 Keine Kommentare

 


Diesmal durfte ich folgende Lampe testen:  Xeno F7V6 V2
Diese Taschenlampe gesellt sich zu den „Lichtschwertern“ in der 300 Lumen-Klasse. Endlich mal eine Lampe wo man auch was in der Hand hält, die ber nciht unnötig schwer oder groß ist.

Verpackung und Lieferumfang

Die Xeno F7 kam in einer einfachen Pappbox verpackt an.  Die wesentlichen Informationen zur verbauten LED, den verwendbaren Batterien ist auf der Rückseite der Verpackung per Aufkleber vermerkt.

Packungsinhalt:
-  Taschenlampe Xeno F7
- Metallring zur Montage des großen Lanyard
- 1 Lanyard  & 1 Handschlaufe
- Ersatzschalter
- 2 Ersatzdichtungsringe
- Anleitung/ Garantie (englisch/ chinesisch)

Technische Daten

Die Xeno F715 macht vom ersten Augenblick an einen guten Eindruck.
Das Gewicht ohne Batterien beträgt  117Gramm mit einem 18650 Akku 166 Gramm.
Die Länge beträgt 13,6cm und der Kopfdurchmesser 3,3cm
Der  Body ist vollständig aus Aluminium gefertigt und mit einer Anodisierung versehen die gleichmäßig ausgeführt wurde.  Als  Rollschutz gibt es bei der Lampe einen Gummiring der sich entfernen läßt und zusätzlich im Kopfbereich einige Höcker. Ohne den Gummirollschutz liegt die Lampe aber wesentlich besser in der Hand.  Ein Tailstand ist problemlos und stabil möglich.  Am Tailcap ist die Möglichkeit gegeben die kleine Handschlaufe zu befestigen.
Zur Befestigung des großen Lanyards ist es nötig den zusätzlichen Metallring zu montieren. Leider sitzt dieser Ring bei angeschraubtem Tailcap nicht fest fixiert an der Taschenlampe so das das daraus resultierende klappern nach kurzer Zeit ziemlich nervt.


Leider nicht völlig durchdacht die Befestigung für das Lanyard

Das Gewinde der Lampe ist sauber geschnitten und läßt sich leicht und gleichmäßig schrauben. Das Gewinde ist  mit einer Dichtung von 2 O-Ringen versehen.

Laut Hersteller ist das Gehäuse wasserdicht. Es wird eine Wasserdichtigkeit von 10m angegeben. Das Dichtungskonzept macht einen guten Eindruck. Den Wassereimertest hat die F7 schadlos überstanden, auch das durchschalten der Modi unter Wasser war problemlos möglich.

Tauchbad im Wassereimer  (Bild 2 zusammen mit Xeno E15)

Stromversorgung und Laufzeit

Die Xeno F7 hat die möglichkeit mit einem 18650 LI-ION-Akku oder 2 CR123A Zellen betrieben zu werden. Die Nutzung von 16340 Akkus ist nicht erlaubt. Im Test habe ich nur mit 18650 Akkus getestet da dies auf dauer die sinnigste Energieversorgung sein dürfte. Der Akku paßte auch als protected Version problemlos.

die mögliche Energielieferanten

Folgende Laufzeiten und Helligkeiten sind vom Hersteller mit einem 18650-Akkus mit 2600 mAh angegeben:

HIGH 300lm 2,5h
MID 115lm 8,0 h
LOW 10lm 100,0h

Der Praxistest  mit einem Thrustfire protected 18650-Akku  (2.400mAh) im High-Modus bestätigte die angegebene Laufzeit. mit meinen schwächeren 2.400mAh Akku wurde eine Laufzeit von  2:25 Stunden erziehlt, danach wurde die Lampe konstant dunkler bis sie sich auf dem LOW-Level einpendelte.  Da ich unbedingt wissen wollte wie lange Licht aus der Lampe rauskommt habe ich den Test weiterlaufen lassen. Nach 3:07 Stunden war dann endgültig Ende und das Restlicht war nicht mehr zur Orientierung geeignet. Allerdings hat die Lampe den Akku nicht in die Schutzschaltung befördert.

Hier die Messergebnisse für den HIGH-Modus mit 1x 18650:


 

Einschalten: 7.700 Lux
nach 2 Minuten 7.350 Lux
nach 5 Minuten: 7.300 Lux
nach 10 Minuten: 7.300 Lux
nach 20 Minuten: 7.300 Lux
nach 30 Minuten: 7.250 Lux
nach 60 Minuten: 7.250 Lux
nach 90 Minuten: 7.250 Lux
nach 120 Minuten: 7.250 Lux
nach 140 Minuten: 7.250 Lux
nach 145 Minuten: 7.250 Lux
nach 150 Minuten: 6.100 Lux
nach 152 Minuten: 4.400 Lux
nach 154 Minuten: 2.400 Lux
nach 156 Minuten: 837 Lux
nach 158 Minuten: 297 Lux
nach 180 Minuten: 230 Lux
nach 187 Minuten: 30 Lux

Im LOW- und MID-Modus ist an der Taschenlampe keine nennenswerte Erwärmung festzustellen. Im HIGH-Modus wird die Lampe nach etwa 5 Minuten im Kopfbereich etwas wärmer als Handwarm, der restliche Body ist etwas kühler. Die Temperatur ist  allerdings nur so hoch das die Lampe mit „Blutkühlung“ auf Körpertemperatur gehalten werden kann. 

Die elektronische Reglung arbeitet sehr gut und liefert über den gesamten Zeitraum eine annähernd gleichbleibende Helligkeit (- 50Lux), bis dann nach fast 2,5 Stunden die Helligkeit rapide innerhalb weniger Minuten absinkt. Danach bietet einem die Lampe aber noch genügend Zeit und Licht den Ersatzakku zu suchen. Auch das die Elektronik den Akku nicht in die Schutzschaltung treibt soll hier lobend erwähnt werden. Die Lampe arbeitet in allen Leuchtmodi lautlos, kein Pfeifen wie bei Billiglampen ist zu hören.

 

Reflektor und Linse

Die Linse aus gehärtetem Glas gefertigt. Das Reflektormaterial konnte ich nicht bestimmen da der Lampenkopf nicht demontierbar ist. Von der Ansicht her scheint der Reflektor aber aus  Kunststoff gefertigt zu sein. Die LED ist beim Testkandidaten  sauber im SMO-Reflektor zentriert.   Beim Testkanidaten sind auf dem Reflektor kleine Einschlüsse zu erkennen, die das Lichtbild aber nicht beeinflussen. Bei anderen Lampen dieses Types sind diese Einschlüsse nicht vorhanden.  Als LED-Typ kommt bei Testkanidaten eine eine CREE XP-G- 1B R5 LED zum Einsatz. Die Lampe ist laut Herstellerwebsite auch mit  folgenden alternativen LEDs gefertigt: CREE  XP-G 3C R5  (Neutral weiß) CREE XP-E 7B Q3 (warm weiß)

Bedienung

Über den Schalter in der Tailcap wird die Taschenlampe ein- und ausgeschaltet. Der Schalter ist als Reverse Clicky ausgelegt.  Ein Morsen ist mit dieser Lampe nicht möglich da der Clicky auch als Moduschalter dient.  Die Xeno F7  startet immer im HIGH-Modus (länger als 3 Sekunden ausgeschaltet), wenn der Clicky nochmals angetastet wird wechselt die Lampe in den MID-Modus, eine weitere Tastung und man gelangt in den LOW-Modus.

Der Schalter ist gut zu erreichen und hat einen relativ weichen Druckwiderstand.
Beim Ein-  und Ausschalten bemerkt man den Druckpunkt gut, das durchtasten der Modi geschieht ohne erkennbaren Druckpunkt.
Das Gehäuse sind mit teilweise mit einer griffigen Riffelung versehen die der Hand im trockenen wie auch im nassen Zustand einen guten Grip liefert. Die Lampe ist auch mit dickeren Handschuhen problemlos zu handeln.
Positiv fällt hier auch der Verzicht auf die Blinkmodis auf. Ich persönlich hätte mich über einen Start im MID-Modus eher gefreut, da dieser hell genug ist für die meisten Aufgaben.

Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

 


Das Lichtbild ist gleichmäßig ausgeprägt, da die Lampe als Thrower konstruiert wurde ist der eigentliche  Spot  eng begrenzt und öffnet sich auf größeren Entfernungen kaum. um den Spot herum ist der Streulichtbereich relativ eng gehalten,  reicht aber  zur Ausleuchtung des Weges vor den Füßen ab der MID-Stufe völlig aus.
Modus Leuchtweite
(Objekt erkennbar)
Reflektor
erkennbar
HIGH 250m 500m+
MID 120m 350m
LOW 20m 100m

Der MID-Modus  macht einen sehr guten Eindruck und leuchtet im Normalfall ordentlich aus. Im HIGH-Modus bietet die Lampe ein gehöriges Reservepotential und einiges an Reichweite.

Der LOW-Modus reicht aus um den direkten Weg vor sich auszuleuchten und als Notlicht zu nutzen ohne das die Nachtsicht spürbar beinflußt wird.

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

Modus Spot Spill
HIGH 7.700 Lux
7.300 Lux
910 Lux
MID 3.200 Lux 390 Lux
LOW 235 Lux 71 Lux

Die Werte wurden mit frisch geladenem Akku  gemessen.

mitgeliefertes Zubehör

Was ich vermisst habe ist ein Holster oder einen Gürtelclip für die Lampe. Ich persönlich habe solche eine Lampe gerne in einem Holster mit dabei. Die zusätzlichen Dichtungsringe sind ein sonnvolles Zubehör. Ein zusätzlicher Clicky  weckt bei mir immer ein ungutes Gefühl, zumal der Wechsel des Schalters durch einen ungeübten eher nicht gemacht wird.

Praxistest

Für den Alltagsgebrauch eine solide Taschenlampen. Die Ausleuchtung von Feld – und Waldwegen ist schon im MID-Modus ausreichend, der HIGH-Modus befeuert die Lampe zu einem kleinen Fackscheinwerfer, leider fehlt es dieser Lampe  ein wenig an der Streuung um zu einer Allroundlampe zu werden.

 


Reflektorstrecke (HIGH / MID / LOW)

Der 100m – Reflektor meiner Teststrecke (3×3 cm) ist in allen 3 Modes  erkennbar. Auf der Indoor Reflektorstrecke erlebte ich das erste “Aha-Erlebnis”! Selbst in der kleinsten Stufe ist der Finalreflektor auf 75m klar erkennbar. Auch die kleinen 1×1 cm Reflektoren sind noch bis auf 40m gut erkennbar. Durch die relativ starke Bündlung des Strahles ist auch auf 20m ein objekt im LOW-Modus klar erkennbar. Leider gibt dasFoto vom LOW-Modus  das Ergebnis nur relativ schlecht wieder. Im MID & HIGH-Modus brachte die Indoor-Reflektorstrecke keine neuen erkenntnisse. Auf 75m alle Reflektoren erkennbar, die Wand auf 75m hell erleuchtet.  Alos dann morgens in aller frühe noch vor der Dunkelheit ein Stück gerader Landstraße (500m ) gescuht und den Outdoor-Reflektor-Test gemacht. Die katzenaugen der Leitpfosten sidn im HIGH-Modus auf 500m kein Problem, der Baum auf 250m war auch sehr gut beleuchtet. im MID-Modus war bei den reflektoren bei etwa 350m Ende, der 400m Reflektor war nur noch leicht erkennbar. Der ca 120m entfernt stehende Baum war im MID-Modus auch gut ausgeleuchtet. Im LOW-Modus war der 100m entfernte Leitpfosten mit Reflektor noch erkennbar.

Die Xeno  F7 “durfte” an einem ganz besonderen Test teilnehmen. Eine 48 Stunden Einsatzübung im Katastrophenschutz.  Während dieser Übung war die Lampe mein treuer Begleiter sowohl auf dem Wasser als auch auf Land.  Vorwiegend wurde die MID-Stufe benutzt die völlig ausreichend war. Bei der abendlichen Suchübung eine gut zu nutzende Lampe – wie schon im Absatz weiter oben geschrieben fehlt ihr aber ein wenig an Flood ein Verlust an Reichweite ist da eher zu verschmerzen.  Weder Schlamm, noch Wasser noch die anderen Umwelteinflüsse konnten der Lampe äußerlich etwas anhaben. Die Anodisierung ist Top! Nach einer Feuchtreinigung unter Leitungswasser sieht die Lampe wieder wie neu aus.

 

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Xeno F7 ist eine China-Taschenlampe die eine hervorragende Verarbeitung bietet.   Die Nutzung von 18650 –Akkus macht bei einer Lampe dieser Leistungsklasse Sinn. Was mir persönlich im Lieferumfang fehlt ist ein Holster oder ein Gürtelclip . Die Xeno F7 V6 ist im Augenblick (August 2011) für 48-50 EUR im Onlinehandel zu kaufen.
Der Preis ist für die gebotene Qualität akzeptabel. Im Vergleich zu den „Chinakrachern“ von DX erhält man eine Lampe die von der Qualität passt. Der Beipackzettel ist leider etwas knapp gehalten in Bezug auf die Normen wonach die Werte vom Hersteller ermittelt wurden. Gerade in Bezug auf die Wasserdichtigkeit wäre es interessant zu wissen ob diese nur für kurzfristiges untertauchen oder dauerhaftes untertauchen gilt.  Einen starken Regenschauer wird sie aber auf alle Fälle überleben!

Die Lampe wurde für den Test freundlicherweise von www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt. Auf der Herstellerseite www.xenoled.com finden sich weitere Informationen.

 

Kurzwertung:

Positiv:
- Verarbeitung
- Lichtleistung
- Leuchtmodi

Neutral:
-  Preis (Preis-Leistungsverhältnis akzeptabel)

Negativ:
- Lieferumfang (kein Holster / Gürtelclip)
- rappelige Konstruktion des Lanyardhalters
- Anleitung ohne Informationen zu den Normen (Wasserdichtigkeit)
- kleine Einschlüsse im Reflektor (nur beim Testexemplar)

 

XENO E15 V2

16. Juni, 2011 Keine Kommentare

Dieser Review befasst sich mit der Xeno E15 V2. Diese Lampe zähle ich zu der Kategorie EDC Taschenlampe (Every Day Carry).   Von der Marke Xeno hatte ich bis mich dieser Testkandidat erreichte noch nichts gehört.

Verpackung und Lieferumfang

Die Xeno E15 kam in einer Metalbox  mit Pappüberwurf verpackt an.   Auch als Geschenkverpackung macht die Dose schon einen guten Eindruck. Nach dem Öffnen setzte sich die positive Überraschung über den Inhalt weiter fort.


Die Verpackung macht einen wertigen ersten Eindruck

Der Lieferumfang war

- Taschenlampe Xeno E15
- Erweiterungs Tube für 2x AA
- Diffusorzylinder
- Lanyard / Handschlaufe
- Ersatzschalter
- 2 Ersatzdichtungsringe
- Anleitung/ Garantie (englisch/ chinesich)

Der Packungsinhalt

Technische Daten

Die Xeno E15 ist wie oben schon geschrieben in die Kategorie der EDC-Lampen einzuordnen. Von der Größe und dem Gewicht unterscheidet sie sich kaum von den billigen Modellen aus China. Aber in Bezug  Qualität und Verarbeitung ist sie um Welten besser als die Billiglampen.
Nun zu den einzeln Eckdaten:

Ausführung Länge Durchmesser Gewicht
ohne Batterie mit Batterie
1x AA 9,7 cm 2,1 cm 54 g 80 g
1x AA mit Diffusor 17 ,0 cm 2,4 cm 68 g 94 g
2x AA 14,7 cm 2,1 cm 69 g 121 g
2x AA mit Diffusor 22,0 cm 2,4 cm 83 g 135 g

Der  Body ist vollständig aus Aluminium gefertigt und mit einer Anodisierung versehen die gleichmäßig ausgeführt wurde. Bei der Anodisierung handelt es sich um einer Anodisierung vom Typ 3 in Gun Gray. Auch die Gewinde sind mit anodisiert worden. Einen Rollschutz gibt es bei der Lampe keinen. Ein Tailstand ist auch bei aufgeschraubter Erweiterung und Diffusor problemlos und stabil möglich.  Am Tailcap ist die Möglichkeit gegeben ein Lanyard / Handschlaufe zu befestigen.

Die Gewinde der Lampe sind sauber geschnitten und lassen sich leicht und gleichmäßig schrauben. Die Gewinde (auch die der Erweiterung) sind  mit einer Dichtung von 2 O-Ringen versehen. Die Dichtung zur Glasscheibe und der Schaltergummi sind aus nachleuchtendem (grün) Material gefertigt.

Laut Hersteller ist das Gehäuse wasserdicht. Es wird eine Wasserdichtigkeit von 10m angegeben. Das Dichtungskonzept macht einen guten Eindruck, die Schwachstelle für eindringendes Wasser sehe im Bereich des Schalters sollte er unter Wasser betätigt werden. Leider ist weder auf der Website noch auf dem “Beipackzettel” eine Information vermerkt nach welchem Standard die Wasserdichtigkeit ermittelt wurde.

Stromversorgung und Laufzeit

Die Xeno E15 wieder ein wahrer „Allesfresser“ in Bezug auf die möglichen Ennergiequellen

Mögliche Batterien / Akkus:

- Alkaline AA 1,5V (1x oder 2x)
- NiMH AA- Akku 1,2V (z.B. Eneloop) (1x oder 2x)
- Li-Ion Akku 14500 3,7V (TrustFire protectetd) (1x)

Im Test haben alle 3 Sorten von Energielieferanten problemlos gepaßt, auch der protected Li-Ion Akku hatte aufgrund seiner etwas größeren Länge keine Probleme.

Folgende Laufzeiten sind vom Hersteller angegeben:
1x AA-Akku  (2600mAh)
HIGH-Modus:  1 Stunde, MID-Modus 4 Stunden, LOW-Modus 20 Stunden
2x AA-Akku  (2600mAh)
HIGH-Modus:  1 Stunde, MID-Modus 8 Stunden, LOW-Modus 50 Stunden
1x 14500-Akku  (750mAh)
HIGH-Modus:  1 Stunde, MID-Modus 2 Stunden, LOW-Modus 5 Stunden.


die möglichen Ausbaukombiantionen

Der Praxistest ergab mit einem Eneloop-Akku (1.900mAh) im High-Modus eine Laufzeit von  0:51 Stunden, danach wechselte die Lampe in den LOW-Modus. Der Akku hatte direkt nach der Entnahme eine Restsspannung von 0,75 V.  Bis zum Umschalten blieb die Helligkeit  nahezu konstant.

Im LOW- und MID-Modus ist an der Taschenlampe keine nennenswerte Erwärmung festzustellen. Im HIGH-Modus wird die Lampe nach etwa 10 Minuten Handwarm Nach etwa 15 Minuten ohne Kühlung ist die maximale Temperatur erreicht. Die Temperaur ist  allerdings nur so hoch das die Lampe mit „Blutkühlung“ auf Körpertemeratur gehalten werden kann.  Die Wärme verteilt sich relativ gleichmäßig auf das gesamte Gehäuse, wobei der Lampenkopf etwas wärmer ist.

Die elektronische Reglung arbeitet sehr gut und liefert über den gesamten Zeitraum eine annähernd gleichbleibende Helligkeit (- 100Lux). Die Elektronik ist lautlos, kein Pfeifen wie bei Billiglampen ist zu hören.

 

Reflektor und Linse

Die Linse aus gehärtetem Glas gefertigt. Das Reflektormaterial konnte ich nicht bestimmen da der Lampenkopf nicht demontierbar ist. Von der Ansicht her scheint der Reflektor aber aus  Kunststoff gefertigt zu sein. Die LED ist beim Testkandidaten  sauber im OP-Reflektor zentriert.  Als LED-Typ kommt bei Testkanidaten eine eine CREE XP-G- 1B R5 LED zum Einsatz. Die Lampe ist laut Herstellerwebsite auch mit  folgenden alternativen LEDs gefertigt:
CREE  XP-G 3C R5  (Neutral weiß) CREE XP-E 7B Q3 (warm weiß)


OP Reflektor

Bedienung

Über den Schalter in der Tailcap wird die Taschenlampe ein- und ausgeschaltet. Der Schalter ist als Reversed Clicky ausgelegt.  Ein Morsen ist mit dieser Lampe nicht möglich da der Clicky auch als Moduschalter dient.  Die Xeno E15  startet immer im MID-Modus (länger als 3 Sekunden ausgeschaltet), wenn der Clicky nochmals betätigt wechselt die Lampe in den LOW Modus, ein weiterer Click und man gelangt in den HIGH-Modus.
Der Start im MID-Modus macht Sinn, da diese beleuchtungsstufe für den Großteil der Einsätze der optimalste ist

Der Schalter ist gut zu erreichen und hat einen relativ weichen Druckwiderstand. Beim Betätigen fühlt er sich aber teilweise etwas schwammig an. Dies liegt daran das die Schalterkappe im Gegensatz zu den meisten Lampen nicht texturiert ist.
Das Gehäuse und die Batterieerweiterung sind mit einer Riffelung versehen die der Hand im trockenen wie auch im nassen Zustand einen guten Grip liefert.


Die Riffelung des Gehäuses bietet guten Grip


Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

Die Lampe ist als Flooder ausgelegt.  Die Leuchtweite beträgt im
- HIGH-Modus  60m
- MID-Modus  40m
-LOW-Modus  15m

Der HIGH-Modus  macht einen guten Eindruck und leuchtet im Arbeitsbereich ordentlich aus. Im MID-Modus ist die Lampe in ihrem Element. Die Helligkeit reicht aus um den direkten Weg vor sich gut auszuleuchten und hat eine brauchbare Leuchtdauer. Die Helligkeit im LOW-Modus reicht gerade so aus den direkten Bereich vor den Füßen auszuleuchten.  Als Notlicht mit langer Leuchtdauer ist dieser Modus optimal.

Die Ausleuchtung ist  durchgängig hell, ab einer Entfernung von etwa 1 m entsteht aber in der Mitte ein etwas dunklerer Punkt der von einem helleren Ring umgeben ist.  Dieser Effekt tritt bei allen Leuchtstufen auf. Auf dem Foto unten ist der Effekt zu erkennen.
Beim Ausleuchten eines Weges ist das weniger störend, aber wenn man die Lampe als Arbeitslampe nutzt stört dieser Helligkeitsunterscheid doch etwas.

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

Batterie / Akku HIGH MID LOW
1x Alkaline AA 1450 Lux 570 Lux 60 Lux
1x Eneloop AA 1450 Lux 570 Lux 60 Lux
1x 14500 Akku 2470 Lux 1780 Lux 620 Lux
2x Alkaline AA 1930 Lux 760 Lux 310 Lux
2x Eneloop AA 1930 Lux 570 Lux 310 Lux

Die Werte wurden mit frisch geladenen Akkus  bzw. neuer Alkaline Batterie gemessen.

Was  auffällt ist die geringere Helligkeit mit 2x Eneloop im Vergleich zu den Alkaline Batterien. Dies scheint bei der Regelelektronik so programmiert zu sein, ich habe diese Messung mit insgesamt 4  Enneloop-Akkus und allen mögliche Konstellationen probiert und das Ergebnis was immer gleich.

Reflektor- und Leuchtstrecke

Die Xeno E15 V2  hat sich auf meiner neuen Indoor-Reflektorteststrecke erstaunlich gut geschlagen. Mit diesen Werten für eine Flood-Lampe hatte ich nicht gerechnet.

Modus Reflektorsichtbarkeit Objektsichtbarkeit
HIGH 60 m 30 m
MID 40 m 15 m
LOW 15 m 5-6m


Leuchtstrecke XENO E13 V2 HIGH,  MID, LOW (ISO 100 Blende 11 Belichtung 4 Sekunden)

mitgeliefertes Zubehör

Die Batterieerweiterung und der Diffusor sind praktische Zubehörteile, besonders der Diffusor hat mir gut gefallen wenn man die Lampe z.B. als Zeltlaterne beim Campen nutzen möchte.
Was ich vermisst habe ist eine Gürteltasche oder einen Gürtelclip für die Lampe. Ich persönlich habe meine EDC-Lampe immer am Gürtel befestigt.

Praxistest

Für den Alltagsgebrauch eine gute , solide Taschenlampen. Die Ausleuchtung von Feld – und Waldwegen ist schon im MID-Modus ausreichend, der HIGH-Modus leuchtet auf etwa 30m eine große Fläche hell aus. Für den normalen Nachtspaziergang  und im Haushalt stellt die Lampe eine brauchbare Lichtleitung für die meisten Fälle bereit.

Für Geocaching (besonders Nachtcaches) ist die Xeno E15  relativ gut geeignet. Die Lichtleistung im MID-Modus reicht normal aus um Reflektoren sicher zu finden ohne die im näheren Umfeld zu überstrahlen. Die Laufzeit in diesem Modus ermöglicht einen Nachtcache mit 1 Batterie . Wenn mal etwas mehr Licht benötig wird ist der HIGH-Modus ausreichend. Der 100m – Reflektor meiner Outdoor-Teststrecke (3×3 cm) ist im HIGH-Modus gut erkennbar, im MID-Modus erkennt man „irgendwas reflektierendes“. Im LOW-Modus  reicht die Helligkeit aus um Hinweise zu lesen ohne das die Nachtsicht zu stark beeinträchtigt wird.  Die Laufzeiten mit der Batterieerweiterung sollten auch für ausgedehnte Caches ausreichend sein.  Es wird zwar wegen der fehlenden Reichweite einige Nicht-Caches geben die man mit der Lampe nicht lösen kann, aber für einen normalen reicht die Lichtleistung völlig aus.

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Xeno E15 V2  ist eine China-Taschenlampe die eine gute Verarbeitung bietet.  Die solide Verarbeitung sollte für ein langes Leben der Lampe sorgen. Das breite Spektrum an einsetzbaren Energielieferanten macht diese Lampe  als Notfalllicht (Li-ION Akku / Batterie), wie auch als „Jackentaschenlampe“ (NiMH-Akku oder Alkaline) einsetzbar. Was mir persönlich im Lieferumfang fehlt ist eine Gürteltasche oder ein Gürtelclip . Die Xeno E15  V2 ist im Augenblick (Juni 2011) für 52-59 EUR im Onlinehandel zu erwerben.
Der Preis ist zwar für eine EDC relativ hoch, aber in Relation zu dem was man geboten bekommt akzeptabel.
Der Beipackzettel ist leider etwas knapp gehalten in Bezug auf die Normen wonach die Werte vom Hersteller ermittelt wurden. Gerade in Bezug auf die Wasserdichtigkeit wäre es interessant zu wissen ob diese nur für kurzfristiges untertauchen oder dauerhaftes untertauchen gilt.

Die Lampe wurde für den Test freundlicherweise von www.Taschenlampen-Papst.de zur Verfügung gestellt.


Größenvergleich: Ultrafire C3, XENO E15 V2, Lumintop P1A, Trustfire S-A2

Kurzwertung:

Positiv:
- Verarbeitung
- Lichtleistung, Leuchtcharakteristik, Leuchtmodi
- vielseitige Energiequellen (Alkaline AA, NiMH-Akku, LI-ION-Akku)
- Lieferumfang (Verpackung, Diffusor, Batterieerweiterung)

Neutral:
-  relativ hoher Preis (dank Preis-Leistungsverhältnis aber akzeptabel)

Negativ:
- Ausleuchtung (Schatten- und “Hell-Ring” im Spot)
- Lieferumfang (fehlende Gürteltasche / Gürtelclip)
- Anleitung ohne Informationen zu den Normen (Wasserdichtigkeit)