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Archiv für die Kategorie ‘Wolf-eyes’

Review Wolf-Eyes AK6

5. Februar, 2011 Keine Kommentare

Wolf-Eyes AK6 001
Sie ist solide, gut geregelt und handlich – dennoch dürfte die Wolf-Eyes AK6 nur einen eingeschränkten Käuferkreis finden. Schade eigentlich.


Verpackung/Lieferumfang:
In einem Geschenkkarton sind neben der Lampe mit montiertem Lanyardring sechs Batterien (Wolf-Eyes Li-FeS2), ein Lanyard und eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache enthalten.

Wolf-Eyes AK6 002
Lieferumfang der AK6.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 195 mm
Reflektoröffnung: 35,5 mm
Durchmesser Kopf: schmalste Stelle 44mm, breiteste Stelle 47 mm
Durchmesser Tail: 44 mm
Gewicht: 336 g
Gewicht mit Akkus: 492 g
Gewicht mit Batterien: 474 g
Und weil’s so schön ist: Gewicht mit den mitgelieferten W-E Li-FeS2-Batterien: 432 g.
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein
Rollschutz: ja, mit montiertem Lanyardring.
Löcher für Lanyard: montierter Lanyardring.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.

Wolf-Eyes AK6 003
Der werksseitig montierte Ring für die Lanyardbefesetigung.

 

Wolf-Eyes AK6 004
Das Batterierohr. Alle Gewinde laufen sauber und spielfrei.



Stromversorgung/Laufzeittest:
Sechs AA-Batterien/Akkus powern die Lampe. Die Stromversorger werden in ein Batteriemagazin eingesetzt, das solide verarbeitet ist. Nichts klappert, und die Batterien/Akkus können beim Bestücken des Magazin nicht von alleine aus selbigem herausfallen. Laut Wolf-Eyes soll mit den im Lieferumfang enthaltenen Batterien ein Lichtstrom von 650 Lumen für 2,5 Stunden geliefert werden. Da die Lampe bereits vor Testbeginn einige Zeit mit den von Werk bestückten Batterien in Betrieb war, erfolgte der Test mit Eneloop-Akkus mit einer Kapazität von 2.000mAh. Die Lampe wurde dabei in der hellsten Stufe betrieben und durch einen Ventilator gekühlt.
Praxistest Luxmessung:
beim Einschalten: 8.800 Lux
nach 15 Minuten: 8.300 Lux
nach 30 Minuten: 8.300 Lux
nach 45 Minuten: 8.300 Lux
nach 60 Minuten: 8.300 Lux
nach 75 Minuten: 8.300 Lux
Nach 84 Minuten begann die Lampe, in schneller Folge zu blinken und wurde dabei zunehmend dunkler. Sechs Minuten später wurden die Akkus entnommen und mit 1,0 Volt gemessen.
Herkömmliche Alkali-Batterien sind nicht der Lampe beste Freunde, wie ein zweiter Test zeigte. Beim Einschalten wurden 8.800 Lux gemessen. Nach 15 Minuten schaffte der Alkali-Sixpax immerhin noch 8.000 Lux, nach 21 Minuten musste er dann den hohen geforderten Strömen Tribut zollen. Die Lampe begann zu blinken und wurde dunkler. Unmittelbar nach Entnahme hatten die Zellen im Schnitt noch eine Leerlaufspannung von 1,31 Volt. Nach einigen Stunden der Erholung betrug die Spannung 1,44 Volt. Erneut ging es ab in die Batteriemagazin-Folterkammer. Erneut zeigte das Luxmeter zu Beginn der Messung 8.800 Lux. Diesmal dauerte es gerade mal zweieinhalb Minuten, bis die Lampe zu blinken begann. Unter Last war die Spannung innerhalb dieser kurzen Zeit bis auf 1,27 Volt eingebrochen – Testende.
Obwohl die mitgelieferten Batterien nicht für einen Testlauf eingesetzt werden konnten, ist davon auszugehen, dass mit ihnen tatsächlich eine deutlich längere Laufzeit (bei ebenfalls konstanter Helligkeit) als mit den Eneloop-Akkus erreicht wird, wie diverse Tests zum Thema Lithium-Batterien vs LSD-Akkus in der Vergangenheit gezeigt haben.
Fazit: Die Regelung der AK6 ist über die gesamte Laufzeit überdurchschnittlich gut. Mit bloßem Auge ist bis zum Schluss kein Helligkeitsunterschied feststellbar, sondern lediglich messbar. Während des Dauerbetriebs in der hellsten Stufe wird die Lampe nach einer Viertelstunde deutlich über Körpertemperatur warm, dabei wird die Wärme über das gesamte Lampengehäuse abgeführt. Ein Wärmeproblem unter regulären Nutzungsbedingungen im Freien besteht nicht.

Wolf-Eyes AK6 005
Das Batteriemagazin ist solide verarbeitet. Hier klappert nichts, und im Gegensatz zu vielen anderen Batteriemagazinen, in die man oft gerne die Finger deren Entwickler quetschen möchte, sitzen die Batterien stramm in den Aufnahmen.

 

Wolf-Eyes AK6 006
An den Pluspolen sitzt jeweils eine Diode, die rot leuchtet, wenn die Lampe an ist. Ist die Lampe aus oder sind die Stromversorger leer, leuchtet nix mehr. Der Sinn und Zweck erschließt sich mir nicht, aber das geht mir bei den meisten Politikern ähnlich.

 

Wolf-Eyes AK6 007
Die Feder für den Pluskontakt.


Leuchteinheit:
Als Lichtquelle dient eine Cree-MCE-LED, die in einem OP-Reflektor sitzt. Über die Vergütung der verwendeten Glaslinse macht Wolf-Eyes keine Angaben.

Wolf-Eyes AK6 008
Vorderansicht.

 

Wolf-Eyes AK6 009
Die Leuchteinheit…

Wolf-Eyes AK6 010
…kann bei Bedarf komplett getauscht werden.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die AK6 mit einem Forward-Clicky mit mittelhartem Druckpunkt. Durch Antippen werden nacheinander die folgenden Leuchtstufen angewählt: 200 Lumen (7 Stunden); 18 Lumen (60 Stunden); 100 Lumen (11 Stunden); 300 Lumen (4,5 Stunden); 650 Lumen (2,5 Stunden); Strobe; SOS. Die Helligkeits- und Laufzeitangaben sind Herstellerangaben. Durchdrücken des Clickys schaltet die Lampe in der entsprechenden Leuchtstufe ein. Eine Memory-Funktion gibt es nicht; die Lampe startet beim Einschalten immer mit 200 Lumen. Trotz ihrer leichten Kopflastigkeit liegt die AK6 gut in der Hand. Gegen versehentliches Einschalten kann die Endkappe leicht gelöst werden.

Wolf-Eyes AK6 011
Endkappe mit Tailcap-Gummi. Der eigentliche Schalter…

Wolf-Eyes AK6 012
…sitzt auf dem Batteriemagazin.


Beam:
Das typische MCE-Kreuz ist nur auf kürzeste Entfernungen auffällig sichtbar, doch schon ab etwa einem halben Meter setzt sich der Hotspot weich und ohne Ringe von Sidespill ab. Auf größere Distanzen liefert die AK6 ein Lichtbild, das zwischen Flooder und Thrower angesiedelt ist.

Wolf-Eyes AK6 013
“White-wall-beamshot” der AK6.


Resümee:
Verarbeitung und Leistung stimmen bei der Wolf-Eyes AK6. Auch die Regelung ist exzellent und der Preis gerechtfertigt. Die Lampe liegt trotz ihres Gewichts gut und satt in der Hand. Über die Stromversorgung mit sechs AA-Zellen kann man geteilter Meinung sein, zumindest ist sie nicht sonderlich fortschrittlich. Doch das eigentliche Problem, das die Lampe meiner ganz persönlichen Meinung nach hat, ist ein gänzlich anderes: Sie ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Für einen etwas höheren Anschaffungspreis liefert die Fenix TK45 eine ähnliche Reichweite, ist aber sichtbar heller und hat ein wesentlich homogeneres Lichtbild. Und wer einen MCE-, SST-50- oder XM-L-Thrower sucht, greift zu Lampen wie der Taclights Patriot oder der Thrunite Catapult, die bezüglich Größe, Gewicht und Preis in einer ähnlichen Liga spielen. Nichtsdestotrotz bekommt man mit der AK6 ein zuverlässiges und solides Produkt, von dem man lange etwas haben wird. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de Weitere Infos sind auf der Herstellerseite www.wolf-eyes.com zu finden.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich: die Fenix TK45 als Fluter (angegeben mit 760 Lumen) und die Taclights Patriot als MCE-Thrower (angegeben mit 800 Lumen).

Wolf-Eyes AK6 014
Wolf-Eyes AK6

 

Wolf-Eyes AK6 015
Fenix TK45

 

Wolf-Eyes AK6 016
Taclights Patriot

Review Wolf-Eyes Night Hunter

19. Dezember, 2010 Keine Kommentare

Wolf-Eyes Night Hunter 001
Die Night Hunter von Wolf-Eyes ist eine fokussierbare Lampe, die durch ihre asphärische Linse eine gute Reichweite erzielt, wahre “Beam-Ästheten” jedoch gehörig das Fürchten lehrt.


Verpackung/Lieferumfang:
In einem stabilen Pappkarton sind die Lampe, ein Akku zum Betrieb, ein externes Ladegerät, ein Lanyard und eine englischsprachige Bedienungsanleitung enthalten.

Wolf-Eyes Night Hunter 002
Lieferumfang des Nachtjägers.

 

Wolf-Eyes Night Hunter 003
Im “All-inclusive-Paket” ist auch ein Ladegerät enthalten.


Beschreibung der Lampe:
Länge defokussiert: 147 mm
Länge fokussiert: 152,5 mm
Reflektoröffnung: 35 mm
Durchmesser Kopf: 45 mm
Durchmesser Tail: 29 mm
Gewicht:182 g
Gewicht mit Akku: 230 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Loch in der Tailcap.
wasserdicht: durch den verstellbaren Fokus lediglich spritzwassergeschützt.
Besonderheiten: Die Lampe verfügt über eine asphärische Linse und ist durch Drehen des Lampenkopfs stufenlos fokussierbar. In den Endstellungen sitzt der Kopf fest auf dem Lampenkörper, in allen Einstellungen dazwischen hat er einiges an Spiel.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Gespeist wird der Nachtjäger mit einem 18650-Akku oder zwei CR123-Batterien (RCR123Akkus) mit jeweils 3 Volt und kann in einem Spannungsbereich von 3,7 bis 6 Volt betrieben werden. Angegeben ist die Lampe mit 450 Lumen für zwei Stunden. Der Testlauf erfolgte mit dem mitgelieferten Akku mit einer Kapazität von 2600mAh. Die Lampe wurde auf maximalen Fokus eingestellt. Zur Kühlung wurde ein Ventilator zugeschaltet.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten zeigte das Messgerät einen Wert von 17.200 Lux an.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 17.200 Lux
nach 30 Minuten: 17.200 Lux
nach 45 Minuten: 17.200 Lux
nach 60 Minuten: 17.200 Lux
nach 75 Minuten: 17.200 Lux
nach 90 Minuten: 17.200 Lux
nach 105 Minuten: 16.900 Lux
Innerhalb der nächsten Minuten sanken die Luxwerte schnell. Nach 120 Minuten wurden noch 6.100 Lux gemessen und der Test unterbrochen. Der Akku hatte unmittelbar nach Entnahme noch eine Leerlaufspannung von 3,17 Volt. Zur Schonung desselben wurde der Test abgebrochen.
Fazit: Besser kann eine Lampe kaum geregelt sein. Für anderthalb Stunden steht die maximale Helligkeit zur Verfügung, danach wird die Lampe schnell dunkler. Die Tatsache, dass die Lampe ab diesem Zeitpunkt ungeregelt läuft, spricht praxisbezogen sogar für die Regelung, da die Lampe nicht einfach ausgeht, sondern dem Benutzer durch Dunklerwerden signalisiert, dass ein Akkuwechsel ansteht. Dieser sollte dann allerdings auch vorgenommen werden, um den Akku langfristig nicht mehr zu strapazieren als nötig. Dennoch steht im Notfall noch für längere Zeit ausreichend Restlicht zur Verfügung. Beim Betrieb auf hellster Stufe ohne jegliche Kühlung ist eine Erwärmung feststellbar, mehr als handwarm wird die Lampe jedoch auch bei durchgängigem Betrieb nicht.

Reflektor/Linse:
Hinter einer asphärischen Glaslinse sitzt eine Cree 7090 XP-G-R5-LED in einem Aluminiumreflektor.

Wolf-Eyes Night Hunter 004
Asphärische Linse für maximale Reichweite.


Bedienung:
Zu Jagd bläst die Lampe über einen Mikroschalter in der Tailcap, der über einen relativ harten Druckpunkt verfügt. Morsen ist mit der Lampe nicht möglich. Durch Antippen des Schalters werden nacheinander die Stufen max, medium (20 % Leistung), low (2 % Leistung) und Strobe (100 % Leistung) angewählt. Drückt man den Schalter durch, wird die Lampe in der entsprechenden Stufe eingeschaltet. Die Lampe verfügt über keine Memory-Funktion und startet somit immer auf high. Gegen versehentliches Einschalten kann die Tailcap leicht gegen den Uhrzeigersinn gelöst werden.

Wolf-Eyes Night Hunter 005
Als Clicky wurde ein Mikroschalter verbaut.

 

Wolf-Eyes Night Hunter 006
Die Tailcap von innen.


Beam:
Gäbe es eine Schreckenskammer der Lichtbilder, würde die Night Hunter sicher ganz vorne mitspielen. Ob defokussiert, fokussiert oder in allen Zwischenstellungen sind zahlreiche Ringe im Beam zu sehen. Durch die asphärische Linse erzielt die Lampe dabei allerdings eine ordentliche Reichweite, und bekifft kommt die Night Hunter im fokussierten Zustand sogar ziemlich gut.

Wolf-Eyes Night Hunter 007
“White-wall-beamshot” der Night Hunter.


Resümee:
Sitzt, wackelt und hat Luft – nicht nur der Lampenkopf ist nur ein Kritikpunkt der Wolf-Eyes Night Hunter. Das mitgelieferte Ladegerät, das den Preis unnötig in die Höhe treibt, ist ein weiterer. Vom Beam, der ein einziges Grauen ist und der fehlenden Wasserdichtigkeit ganz zu schweigen. Hat Wolf-Eyes bei dieser Lampe also alles falsch gemacht? Mitnichten, denn die Regelung der Night Hunter ist exzellent, und für jemanden, der den Einstieg in die LiIon-Technik wagen möchte, wird hier ein Gesamtpaket abgeliefert, das durchaus in Ordnung geht (der Nachteil des mitgelieferten Ladegeräts kann also auch ein Vorteil sein). Die Lampe leuchtet durch die Fokussierbarkeit den Nah- und Fernbereich – wenn auch unschön – aus und erzielt eine mehr als ordentliche Reichweite. Bei einem Preis von 78 Euro (Stand: Dezember 2010) sollten Lampenästheten und/oder Leute, die ohnehin mit mehr als einer Lampe unterwegs sind, besser die Finger von der Night Hunter lassen; für Geocaching-Einsteiger oder zum Gassigehen mit dem Hund hingegen kann sie durchaus eine Überlegung wert sein. Weitere Infos finden sich auf der Herstellerseite www.wolf-eyes.com

Wolf-Eyes Night Hunter 008
Solide Materialstärke des Bodys.

 

Wolf-Eyes Night Hunter 009
Der Pluskontakt wird über eine Feder hergestellt.


Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich, jeweils in defokussierter und fokussierter Einstellung: Wolf-Eyes Krait, LED Lenser H7R, MTE M-2 sowie als Thrower mit Fixfokus die Eastward XGR5.

Wolf-Eyes Night Hunter 010
Wolf-Eyes Night Hunter defokussiert

Wolf-Eyes Night Hunter 011
Wolf-Eyes Krait defokussiert

Wolf-Eyes Night Hunter 012
LED Lenser H7R defokussiert

Wolf-Eyes Night Hunter 013
MTE M-2 defokussiert

Wolf-Eyes Night Hunter 014
Wolf-Eyes Night Hunter fokussiert

Wolf-Eyes Night Hunter 015
Wolf-Eyes Krait fokussiert

Wolf-Eyes Night Hunter 016
LED Lenser H7R fokussiert

Wolf-Eyes Night Hunter 017
MTE M-2 fokussiert

Wolf-Eyes Night Hunter 018
Eastward XGR5

Review Wolf-Eyes Krait

8. November, 2010 5 Kommentare

Wolf-Eyes Krait 001

Mit der Krait bietet Wolf-Eyes eine handliche fokussierbare Lampe, die mit zwei AA-Zellen betrieben wird.


Verpackung/Lieferumfang:
In einem stabilen Pappkarton wird die Lampe mit zwei Batterien zum Betrieb und einem Lanyard ausgeliefert.

Wolf-Eyes Krait 002
Lieferumfang der Krait.


Beschreibung der Lampe:
Länge defokussiert: 154 mm
Länge fokussiert: 163 mm
Reflektoröffnung: 23 mm
Durchmesser Kopf breiteste Stelle: 30 mm
Durchmesser Tail: 22 mm
Gewicht: 90 g
Gewicht mit Akkus: 142 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja, allerdings nur mit montiertem Clip zur Lanyardbefestigung.
Löcher für Lanyard: Das Lanyard kann an dem mitgelieferten und vormontierten Clip befestigt werden.
wasserdicht: spritzwassergeschützt.
Besonderheiten: Durch stufenloses Vor- und Zurückschieben des Lampenkopfs kann der Lichtkegel von Streu- auf Punktlicht verändert werden.

Wolf-Eyes Krait 003
Das Lanyard kann am vormontierten Ring befestigt werden. Wer lieber ohne Lanyard unterwegs ist, kann den Ring nach dem Entfernen der Tailcap auch abnehmen. Allerdings hat die Lampe ohne Ring keinen Rollschutz mehr.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Angetrieben wird die Krait von zwei AA-Zellen in einem Spannungsbereich von 0,8 bis 4,2 Volt. Laut Hersteller liefert die Lampe in der hellsten Einstellung 220 Lumen für 70 Minuten. Zum Test trat sie mit zwei LSD-Akkus (Eneloop, 2000mAh) komplett fokussiert in der hellsten Einstellung an.
Praxistest Luxmessung:
Unmittelbar nach dem Einschalten betrug der gemessene Wert 11.200 Lux.
Weitere Messergebnisse:
nach 10 Minuten: 10.800 Lux
nach 20 Minuten: 10.700 Lux
nach 30 Minuten: 10.700 Lux
nach 40 Minuten: 10.700 Lux
nach 50 Minuten: 10.700 Lux
nach 60 Minuten: 10.500 Lux
Innerhalb der nächsten Minuten fiel der Wert kontinuierlich. Nach 65 Minuten lag er bei 2.200 Lux, Tendenz: weiter fallend. Nach 70 Minuten und gemessenen 800 Lux wurde der Test beendet. Die Akkus wurden unmittelbar nach Entnahme noch mit 0,86 Volt gemessen, es ist also an der Zeit, sie schleunigst zu wechseln; besser bereits dann, wenn das Licht sichtbar dunkler wird. Bei komplett defokussierter Lampe wurden beim Einschalten 700 Lux gemessen.
Fazit: Die Regelung funktioniert über fast die gesamte Laufzeit hervorragend. Da man die Lampe im Praxisbetrieb nicht kontinuierlich in der hellsten Stufe benutzen dürfte, ist eine Nachtwanderung mit einem Satz Akkus problemlos möglich.

Reflektor/Linse:
Hinter einer asphärischen Plastiklinse sitzt eine Cree XR-E-R2-LED in einem Aluminium-Reflektor.

Wolf-Eyes Krait 004
Die LED sitzt zentriert…

Wolf-Eyes Krait 005
…und versenkt im Reflektor.


Bedienung:
Ein Reverse-Clicky schaltet die Lampe ein. Der Clicky hat einen mittelharten Druckpunkt und ist gut zu erreichen. Morsen und Momentlicht sind mit der Lampe nicht möglich. Durch Antippen des Clickys werden die verschiedenen Leuchtstufen in der Reihenfolge high-medium-low-Turbo-Blinken durchgeschaltet. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und startet immer auf high (werksseitig angegeben mit 150 Lumen). Durch Vor- und Zurückschieben des Lampenkopfs kann die Lampe fokussiert werden.

Wolf-Eyes Krait 006
Der Clicky von außen.

Wolf-Eyes Krait 007
Der Clicky von innen.

 

Wolf-Eyes Krait 008
Durch Vor- und Zurückschieben des Lampenkopfs wird die Krait fokussiert.


Beam:
In allen Einstellungen sind die für fokussierbare Lampen typischen Ringe im Beam zu sehen. Komplett fokussiert ist das Abbild der LED sichtbar.

Wolf-Eyes Krait 009
Die Wolf-Eyes Krait in halbfokussierter Einstellung. Die “Donuts” im Lichtbild sind ein typisches Merkmal für fokussierbare Lampen.


Resümee:
Die Wolf-Eyes Krait ist eine insgesamt solide verarbeitete Lampe mit stufenloser Fokussierung, die jedoch in allen Einstellungen durch zahlreiche Ringe im Lichtbild erkauft wird. Für Lampen-Ästheten ist die Lampe sicher nichts. Wer hingegen auf ein sauberes Lichtbild nicht sonderlich viel Wert legt und eine Lampe sucht, die sowohl für den Nahbereich als auch für die Ferne geeignet ist, findet mit der Wolf-Eyes Krait einen zuverlässigen Partner, wobei die verbaute LED nicht mehr wirklich zeitgemäß ist. Die primäre Zielgruppe dürften Geocacher sein, die nur mit einer einzigen Lampe unterwegs sind. Aber auch beim Gassi-Gehen mit dem Hund dürfte die Krait aufgrund ihres geringen Gewichts und der nahezu konstanten Regelung sicherlich Freunde finden. Der Preis von 59 Euro (Stand: November 2010) geht in Ordnung. Weitere Informationen finden sich auf der Herstellerseite www.wolf-eyes.com.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Als Vergleichslampen: Die LED Lenser P7 aus der Fraktion der fokussierbaren Lampen und die Eagle Tac P20A2 mit festem Fokus, die wie die Krait ebenfalls mit 2 AA-Zellen betrieben wird.

Wolf-Eyes Krait 010
Wolf-Eyes Krait defokussiert

Wolf-Eyes Krait 011
Wolf-Eyes Krait fokussiert

Wolf-Eyes Krait 012
LED Lenser P7 defokussiert

Wolf-Eyes Krait 013
LED Lenser P7 fokussiert

Wolf-Eyes Krait 014
Eagle Tac P20 A2

Aufteilung in Kategorien – Testartikel

9. Juli, 2009 5 Kommentare

So habe heute mal fleissig Kategorien angelegt. Damit, so hoffe ich, wird die Seite etwas übersichtlicher und der Nutzwert höher. Falls jemanden etwas fehlt, hinterlasst einen Comment, ich pflege dann gegebenenfalls Kategorien nach.Die Reviewer sind angewiesen dann neue Reviews entsprechend neu ein zu stellen, eine Lampe kann entsprechend in mehreren Kategorien auftauchen. So kann man später entweder durch die Kategorien eine Lampe finden, oder durch die Suche.

Diesen Artikel hier stelle ich mal in ALLE Kategorien, damit alle Kategorien ersichtlich werden.

Aufteilung ist wie folgt wir haben folgende Hauptkategorien:

-Videoreviews
-Textreviews
-Hersteller
-Vorstellungen
-Spaß
-Anderes

Dann folgen Unterteilungen nach Akku/Batterietypen und LED Typ, bei den Herstellern nach Namen – hier fehlen sicher noch einige, also immer her mit den Namen.

Hoffe die “Struktur” ist so in Ordnung, wenn nicht – meldet Euch mit Vorschlägen.