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Archiv für die Kategorie ‘Ultrafire’

Heavy Metal

10. Juli, 2010 Lichtinsdunkel 2 Kommentare

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Mit der Ultrafire C3, der Trustfire F22 und der Tank007 E3 (von links) bewerben sich heute drei Edelstahl-Schwergewichte für den Licht-Grammy.


Beschreibung der Lampen:

Ultrafire C3
Länge: 95 mm
Reflektoröffnung: 16,5 mm
Durchmesser Kopf: 20,5 mm
Durchmesser Tail: 20 mm
Gewicht: 68 g
Gewicht mit Akku: 96 g
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.

Trustfire F22
Länge: 103 mm
Reflektoröffnung: 17 mm
Durchmesser Kopf: 20,5 mm
Durchmesser Tail: 20,5 mm
Gewicht: 90 g
Gewicht mit Akku: 118 g
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.

Tank007 E3
Länge: 98 mm
Reflektoröffnung: 16 mm
Durchmesser Kopf: 20,5 mm
Durchmesser Tail: 20 mm
Gewicht: 80 g
Gewicht mit Akku: 108 g
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.

Alle drei Kandidaten können wahlweise mit einem 14500-Akku oder einer AA-Batterie/einem AA-Akku betrieben werden. Während die Ultrafire lediglich einen Modus bietet, verfügen die anderen Lampen über mehrere Leuchtstufen. Neben den obligatorischen Modi high-medium-low sind jeweils zwei Blinkmodi integriert. Für den ein- oder anderen mag das nervig sein, und meine Wenigkeit ist zwar ebenfalls kein Freund von Blinkmodi – aber was wäre eine richtige Heavy-Metal-Show ohne Effekte?
Die Trustfire und die Tank 007 werden in der Reihenfolge high-mid-low-fast strobe-SOS geschaltet. Die Hersteller-Lumenangaben auf high beim Betrieb mit einem 14500-Akku: Ultrafire C3: 180-200 Lumen, Trustfire F22: 220 Lumen, Tank007 E3: 230 Lumen.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Zum (Con-)Test gingen alle Probanden mit einem 2.000mAh-Eneloop-Akku auf die Bühne. Die Messung erfolgte jeweils in der hellsten Leuchtstufe. Zur prophylaktischen Kühlung wurde bei allen Testläufen eine konstante Kühlung durch einen Modellbau-Ventilator installiert.
Praxistest Luxmessung:
Ultrafire C3
beim Einschalten: 3.200 Lux
nach 5 Minuten: 3.000 Lux
nach 15 Minuten: 2.700 Lux
nach 30 Minuten: 2.600 Lux
nach 45 Minuten: 2.500 Lux
Innerhalb der nächsten zehn Minuten brach die Lichtleistung auf 1.500 Lux ein mit weiter fallender Tendenz. Ende des Konzerts.

Trustfire F22
beim Einschalten: 2.400 Lux
nach 5 Minuten: 2.100 Lux
nach 15 Minuten: 2.000 Lux
nach 30 Minuten: 2.000 Lux
nach 45 Minuten: 1.900 Lux
nach 60 Minuten: 1.800 Lux
Hier endete der Gig nach 65 Minuten mit deutlich nachlassender Leistung und einem Helligkeitseinbruch bis auf 1.000 Lux nach 70 Minuten.

Tank007 E3
beim Einschalten: 3.100 Lux
nach 5 Minuten: 2.800 Lux
nach 15 Minuten: 2.600 Lux
nach 30 Minuten: 2.600 Lux
nach 45 Minuten: 2.400 Lux
Nach 50 Minuten ging der Lampe die Power aus; schließlich verließ sie die Bühne mit 1.000 Lux nach 55 Minuten.

Fazit: Die Regelung ist bei allen Lampen durchaus zufriedenstellend. Beim Einsatz als EDC wird man die Lampen im seltensten Fall unter den Testbedingungen, sprich durchgängig im hellsten Modus, betreiben, sodass man mit einem Akku über einen längeren Zeitraum auskommt. Alle Lampen lieferten mit einem 14500-Akku zwischen 900 und 1.100 Lux mehr. Als EDC sollte der Betrieb mit AA-Batterie/Akku ausreichen; wer mehr will, muss eine kürzere Laufzeit in Kauf nehmen und die Tatsache, dass der Dauerbetrieb auf high aufgrund der Wärmeentwicklung (viel Leistung/kleines Gehäuse) nicht empfehlenswert ist.

Reflektor/Linse:
Bei allen Lampen wurden die Reflektoren aus Aluminium gefertigt. Bei der Trustfire und der Tank007 kommen SMO-Reflektoren zum Einsatz, die Ultrafire verwendet einen OP. Die Ultrafire und die Tank 007 sind mit einer Cree XR-E-Q5-LED bestückt, während bei der Trustfire eine XP-E-R2-LED verbaut wurde. Die Frontlinsen bestehen bei allen Modellen aus Glas.

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v.l.: Ultrafire C3, Trustfire F22, Tank007 E3.


Bedienung:
Ein- und durchgeschaltet werden die Lampen mit einem Reverse-Clicky in der Tailcap. Alle Clickys sind leichtgängig und somit ohne großen Kraftaufwand zu bedienen. Morsen ist nur mit der Ultrafire C3 möglich.

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v.l.: Ultrafire C3, Trustfire F22, Tank007 E3.


Beam:

Alle Lampen produzieren auf kürzeste Entfernung einen ausgeprägten Hotospot, der allerdings bereits nach wenigen Metern weich in den Spill übergeht.

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v.l.: Ultrafire C3, Trustfire F22, Tank007 E3.


Resümee:

Der Gewinner des “Light-Contests” ist schwerlich auszumachen. Die Lampen tun sich nicht wirklich viel; als “Edel-EDCs” taugen alle drei Kandidaten. Vor einer objektiven Entscheidung dürfte daher eher die subjektive Beurteilung stehen, welche Lampe einem denn nun am besten gefällt. Preislich liegt die Ultrafire bei 25$, die Trustfire bei 23$ und die Tank007 bei 35$.

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Ordentliche Materialstärke bei allen Testkandidaten. v.l.: Ultrafire C3, Trustfire F22, Tank007 E3.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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Ultrafire C3 AA

 

Heavy Metal007
Ultrafire C3 14500

 

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Trustfire F22 AA

 

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Trustfire F22 14500

 

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Tank007 E3 AA

 

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Tank007 E3 14500

Test Zebralight H60 vs Ultrafire H2

5. Februar, 2010 Lichtinsdunkel 5 Kommentare

Bei Schuhen und Klamotten kopieren die Chinesen gerne europäische Produkte. Bei Lampen kopieren die Chinesen sogar sich selbst. Zum fröhlichen Kopiertest treten an: die Zebralight H60 und die Ultrafire H2.

Zebralight H60 001

Zebralight H60

Ultrafire H2 001

Ultrafire H2

 

Lieferumfang:
Zebralight H60
Neben der Lampe sind im Lieferumfang ein Stirnband mit Halter, ein zusätzlicher nachleuchtender Halter fürs Stirnband, ein Trageclip, ein nachleuchtendes Ersatzgummi für den Schalter, Ersatz-O-Ringe und Ersatzschrauben enthalten.

Ultrafire H2
Neben der Lampe ist lediglich noch ein Stirnband mit einer flexiblen Stoffhalterung für die Befestigung der Lampe dabei.

 

Beschreibung der Lampen:
Zebralight H60
Länge: 92mm
Durchmesser Kopf breiteste Stelle: 24 mm
Durchmesser Fuß: 23,5 mm
Gewicht: 33 g
Gewicht mit Akku: 81 g
Gewicht mit Kopfband und Akku: 104 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt
Tailstand: ja
Rollschutz: ja
wasserdicht: ja

Ultrafire H2
Länge: 80 mm
Durchmesser Kopf: 20 mm
Durchmesser Fuß: 20 mm
Gewicht: 31 g
Gewicht mit Akku: 58 g
Gewicht mit Kopfband und Akku: 78 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt
Tailstand: ja
Rollschutz: ja
wasserdicht: nach IP 65 gegen Strahlwasser geschützt

 

Stromversorgung:
Gespeist wird das Zebra von einem 18650-Akku. Allerdings passen nur kurze Akkus (65-66 mm). Die Lampe verfügt über sechs Leuchtstufen, die vom Hersteller wie folgt angegeben werden: 0,5 Lumen (624 Stunden), 3 Lumen (216 Stunden), 15 Lumen (50 Stunden), 45 Lumen (10 Stunden), 110 Lumen (4 Stunden), 190 Lumen (1,5 Stunden).

Bei der Ultrafire sorgen ein kurzer 14500-Akku oder – bei geringerer Leuchtleistung – eine AA-Batterie (Akku) für die Erleuchtung. Die Lampe hat nur eine Leuchtstufe, die mit 230 Lumen für 2 Stunden angegeben ist.

Reflektor/Linse:
Verbaut wurde bei beiden Lampen eine Cree XR-E-Q5-LED, die hinter einer Polycarbonat-Linse sitzt. Beide Lampen haben keinen Reflektor. Dadurch streuen sie das gesamte Licht gleichmäßig auf eine große Fläche.

Zebralight H60 003

Zebralight H60

Ultrafire H2 003

Ultrafire H2

 

Bedienung:
Zebralight H60
Eingeschaltet wird die H60 mit einem Clicky oben am Lampenkopf. Der Clicky ist sehr leichtgängig und reagiert bereits auf sensibelsten Druck. Gegen unbeabsichtigtes Einschalten kann die Lampe durch leichtes Lösen der Endkappe geschützt werden. Die Lampe verfügt über drei Modi mit jeweils zwei Helligkeitsstufen. Low: 0,5 und 3 Lumen; Medium: 15 und 45 Lumen; High: 110 und 190 Lumen. Drückt man den Schalter kurz, kommt man in den hellsten Modus. Drückt man den Schalter etwas länger, startet die Lampe im dunkelsten Modus. Hält man den Schalter gedrückt, durchläuft die Lampe nacheinander alle drei Modi. Durch Doppelklicken im Low- und Medium-Modus kann jeweils eine der beiden Helligkeitsstufen gespeichert werden und ist dann beim nächsten Einschalten verfügbar. Im High-Modus startet die Lampe immer in der dunkleren Stufe. Durch Doppelklicken erreicht man die volle Lichtausbeute. Als Schutz vor Überhitzung beim Dauerbetrieb mit 190 Lumen schaltet die Lampe nach 10 Minuten automatisch auf die dunklere Leuchtstufe mit 110 Lumen zurück. Werksseitig programmiert sind 110, 15 und 3 Lumen.

Ultrafire H2
Auch hier befindet sich der Clicky oben am Lampenkopf. Im Gegensatz zur Zebralight ist er jedoch nicht versenkt, sondern steht heraus. Er ist nicht ganz so leichtgängig wie beim Zebra, aber immer noch ziemlich weich zu drücken. Auch bei der Ultrafire kann die Endkappe zum Schutz gegen unbeabsichtigtes Einschalten leicht gelöst werden. Der Schalter hat exakt zwei Funktionen: an und aus.

Zebralight H60 004

Beim Zebra ist der Clicky sehr leichtgängig.

Ultrafire H2 004

Der hervorstehende Clicky der Ultrafire.

Beam:
Wer das Prinzip der Zebralight-Lampen (und der Ultrafire-Kopie) nicht kennt, mag angesichts der angegebenen Lumenzahlen überrascht sein. Denn das, was vorne aus den Lampen an sichtbarem Licht herauskommt, scheint im Vergleich zu herkömmlichen Taschenlampen verschwindend gering. In Wirklichkeit jedoch ist die abgegebene Lichtmenge immens, verteilt sich aber dadurch, dass kein Reflektor verbaut wurde, auf eine große Fläche. Der gesamte Nahbereich im Bereich von etwa 80 Grad wird dadurch gleichmäßig ausgeleuchtet.

 

Resümee:
Beide Lampen verfolgen das Prinzip, ohne Reflektor einen größtmöglichen Bereich gleichmäßig auszuleuchten. Die Zebralight ist etwas wertiger verarbeitet und kann mit dem besseren Lieferumfang aufwarten. Durch die verschiedenen Leuchtstufen bietet sie auch deutlich mehr Einsatzmöglichkeiten. Dafür kann die Ultrafire mit dem wesentlich günstigeren Preis punkten. Das Gewicht beider Lampen ist beim Tragen kaum zu spüren. Die Halterung der Ultrafire wirkt auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig, erfüllt aber durchaus ihren Zweck. Preislich liegen die Lampen bei rund 75 bis 80 Euro (Zebralight) und 35 Dollar (Ultrafire) (Stand: Februar 2010). Weitere Infos sind auf den Herstellerseiten www.zebralight.com und www.ultrafire.net zu finden.

Zebralight H60 002

Alternative zur Stirnbandhalterung: der Trageclip der Zebralight.

Ultrafire H2 002

Die Ultrafire wird mit einem flexiblen Stoffhalter direkt am Stirnband befestigt.

Die Beamshots wurden mit Blende 4 bei einer Belichtungszeit von 1/15 Sekunde aufgenommen. Bild 1 zeigt die Fenix P1D Q5 mit vom Hersteller angegebenen 180 Lumen, die mit ihrem kleinen OP-Reflektor auch bereits ein relativ “floodiges” Lichtbild liefert. Bild 2 zeigt die Zebralight, Bild 3 die Ultrafire mit AA-Akku. Leider stand zum Test kein passender 14500-Akku zur Verfügung. Meine geschützten Trustfires sind etwas zu lang. Die tatsächlich mögliche Helligkeit der Ultrafire dürfte deutlich höher sein, das Bild zeigt also nur den “Notbetrieb”.

Indoor Beam Fenix PD1

Fenix P1D Q5

 

Indoor Beam Zebralight H60

Zebralight H60

 

Indoor Beam Ultrafire H2

Ultrafire H2 mit AA-Akku

Aufteilung in Kategorien – Testartikel

9. Juli, 2009 JoFrie 5 Kommentare

So habe heute mal fleissig Kategorien angelegt. Damit, so hoffe ich, wird die Seite etwas übersichtlicher und der Nutzwert höher. Falls jemanden etwas fehlt, hinterlasst einen Comment, ich pflege dann gegebenenfalls Kategorien nach.Die Reviewer sind angewiesen dann neue Reviews entsprechend neu ein zu stellen, eine Lampe kann entsprechend in mehreren Kategorien auftauchen. So kann man später entweder durch die Kategorien eine Lampe finden, oder durch die Suche.

Diesen Artikel hier stelle ich mal in ALLE Kategorien, damit alle Kategorien ersichtlich werden.

Aufteilung ist wie folgt wir haben folgende Hauptkategorien:

-Videoreviews
-Textreviews
-Hersteller
-Vorstellungen
-Spaß
-Anderes

Dann folgen Unterteilungen nach Akku/Batterietypen und LED Typ, bei den Herstellern nach Namen – hier fehlen sicher noch einige, also immer her mit den Namen.

Hoffe die “Struktur” ist so in Ordnung, wenn nicht – meldet Euch mit Vorschlägen.