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Archiv für die Kategorie ‘Trustfire’

Review TrustFire S-A2

13. Dezember, 2011 Ein Kommentar

Der heutige Review befast sich mit  der Trustfire S-A2.  Diese Lampe reiht sich in die Reihe der EDC-Lampen ein.  Man kann dieses Lämpchen auch als „kleiner Giftzwerg“ bezeichnen, was aus dem kleinen Lampengehäuse an Lichtleitung rausgequetscht wird ist nicht von schlechten Eltern.

Dieser Rewiew ist in diesem Fall auch schon ein Langzeittest, da ich die Lampe seit nun 11 Monaten im Einsatz habe. Damals beim Kauf hatte ich auch besagtes „China-Lotto“ gespielt und war  beindruckt von dem was geliefert wurde.

Verpackung und Lieferumfang

Meine Version der Lampe kam Dealextreme typisch verpackt an. Neutrale dünne Pappschachtel , mit Lampe in Luftpolsterfolie eingewickelt. Das ganze dann in einem Luftpolsterusmchlag.   Keine Bedienungsanleitung mit technischen Daten oder  eine Garantiekarte mit Servieinformationen,  eben DX-typisch
Packungsinhalt:
-  Taschenlampe Trustfire S-A2
- 1  Handschlaufe

 

Technische Daten

Die Trustfire  macht auch nach 11 Monaten Nutzung noch einen guten Eindruck, nichts an ihr was verschlissen wirkt, das spricht für eine  ordentliche Verarbeitung.
Länge der Lampe: 10,0 cm, Durchmesser 2,0 cm.  Das Leergewicht beträgt 50 Gramm, mit Akku (14500) 70Gramm bzw. (Eneloop) 77 Gramm.
Der Body ist aus Aluminium gefertigt  und sie Anodisierung sollte HA II sein. Die Anodisierung ist bei meinem Exemplar gleichmäßig und sauber erfolgt.  Nach denn 11 Monaten  Einsatz sind bis auf  wenige kleine Stellen an den Kanten keine Kratzer oder ähnliches auf der Lampe zu entdecken.
Das Gewinde der Tailcap ist sauber geschnitten und leicht gefettet; 1 Dichtungsring sorgt für eine gewisse Wasserdichtigkeit. Die Tailcap hat mehrere Befestigungen für die Handschlaufe. Alles in allem würde ich der Lampe eine Wasserdichtigkeit IPX7 (zeitweise untertauchen)  geben. Da sich der Hersteller und der Distributor darüber ausschweigen, unterbleibt der Praxistest  im Wassereimer. Regen und Outdooreinsätze haben der kleinen Lampe aber in der hinsicht nicht zugesetzt. Die Lampe verfügt über keinen Rollschutz  und ein Tailstand ist nicht möglich, da der Schalter 1 mm nach hinten herausragt.

Reflektor, Linse, Emitter

Die Frontscheibe beschichtetem Glas und der der Reflektor aus Aluminium gefertigt.
Der Reflektor  bei diesem Modell ist ein SMO-Reflektor , der einen ordenlichen Throw für eine Lampe dieser Größe bewirkt. Zum Einsatz in der Trustfire S-A2  kommt eine Cree Q5 LED. Dieser Emitter produziert ein angenehmes weißes Licht.´

Stromversorgung und Laufzeit

Die Trustfire ist für die Verwendung mit verschiedensten Energiequellen zugelassen. Vom 14500 Li-Ion Akku über Mignon Akkus bis hin zur Alkaline ist alles möglich. Gerade das man auch AA-Akkus und Alkaline Batterien nutzen kann machen die Lampe als „Immer dabei“  interessant. Zur Not kann man an der nächsten Tanke den Engievorrat wieder aufladen.
Dealextreme gibt  für  die Lampe 230 Lumen an. Dieser Wert ist zwar etwas hoch gegriffen aber realistische 180 Lumen mit einem 14500 Akku dürften es doch sein, optisch wirk eine Fenix TK20 dunkler.

Der Praxistest wurde diesmal etwas ausgiebiger durchgeführt um den verschiedenen Batterietypen gerecht zu werden. Mit einem protected 14500 Akku ergab sich im HIGH-Modus eine Laufzeit von  1:04 Stunden, doch der LOW-Modus überraschte mit 8:37 Stunden Laufzeit. In beiden Modies war die Helligkeit nach dem „einpendeln“ bis zum Ende absolut konstant. Die Reglung der Lichtleitung verdient nur ein Wort Exzellent! Die reglung ist wohl auf den Lithium Akku hin optimiert aber auch mit einem Eneloop-Aku beindruckt die Reglung.  Leider Saugt die Lampe bei Eneloops den Akku vollständig leer, aber zum Laufzeitende hin  wird hier die Lampe dunkler und gibt so Feedback für einen baldigen Akkuwechsel.

  14500 protected Eneloop
  HIGH LOW HIGH LOW
Zeit Lux Temp. Lux Temp. Lux Temp. Lux Temp.
Start

6.700

23°C

980

25°C

4.200

25°C

560

25°C
0:01

6.500

23°C

980

25°C

4.000

27°C

560

25°C
0:02

6.500

26°C

980

25°C

3.900

29°C

550

25°C
0:05

6.500

41°C

960

26°C

3.600

33°C

540

25°C
0:10

6.600**

47°C

950

26°C

3.600

35°C

540

27°C
0:15

6.400

40°C *

950

26°C

3.600

35°C

540

27°C
0:20

6.400

37°C *

950

26°C

3.600

35°C

540

27°C
0:25

6.400

35°C *

950

26°C

3.600

37°C *

540

27°C
0:30

6.400

34°C *

910

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
0:35

6.300

33°C *

910

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
0:40

6.300

33°C *

910

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
0:45

6.300

33°C *

900

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
0:50

6.300

33°C *

890

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
0:55

6.300

33°C *

870

27°C

3.600

37°C *

530

27°C
1:00

6.300

32°C *

870

27°C

3.400

37°C *

520

27°C

1:04

6.300

31°C *

1:06

1.700

37°C *
1:15

860

27°C

520

27°C
1:30

830

27°C

520

27°C
1:45

830

27°C

520

27°C
2:00

820

27°C

520

27°C
2:15

820

27°C

520

27°C
2:30

820

27°C

520

27°C
3:00

820

27°C

520

27°C
3:30

820

27°C

520

27°C
4:00

820

27°C

520

27°C
5:00

820

27°C

520

27°C
6:00

820

27°C

520

27°C
7:00

820

27°C

500

27°C
7:30

820

350

27°C

7:40

250

27°C
8:00

820

27°C

8:37

820

27°C

* mit aktivem Lüfter  ** bei Temperaturen >45°C steigt die Lichtleitung an.
 

Wenn die Lampe beim Lithium-Akku abschaltet kann man ihr zwar noch kurz wieder Licht entlocken, aber diese Zeit reicht nur noch den Ersatzakku aus der Tasche zu holen. Man  sollte diese Aktion auch möglichst kurz halten da die Lampe die Zellen bis kurz vor die Schutzschaltung auslutscht.  Diese Auslutschen ist auch das einzigste Manko an der Reglung.
entgegen dem Foto wurde mit Eneloop-Akkus getest – diese befanden sich im Ladegerät

Bedienung

Der Schalter im Tailcap ist Reverse Clicky mit relativ hartem Druckpunkt. Mit Hilfe des Clicky werden bei dieser Lampe die 3 Leuchtstufen HIGH-LOW-Strobe durchgeschaltet. Die Lampe hat keinen Memory und schaltet somit immer in der HIGH-Stufe an.  Persönlich hätte ich mir eher die Reihenfolge LOW-HIGH-Strobe gewünscht, aber mit diesem kleinen Manko kann ich leben. Auch der Strobe-Mode ist zu verkraften da das UI ohne den Memory auskommt.

Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

Die Lampe ist als Thrower ausgelegt, aber leuchtet mit ihrem Spill den Weg vor den Füßen noch ausreichend aus. Auch im LOW-Modus reicht es im Dunkeln den weg auf einigen Metern voraus problemlos zu finden.
Der LOW-Modus wird bei dieser Lampe nicht durch Spannungsreduktion an der LED bewirkt sondern durch gepulstes an und abschalten der LED. Mit dem blosen Auge nicht zu bemerken, aber eine Videokamera zeigt den Effekt deutlich.

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

Modus 14500 Eneloop Alkaline
HIGH

6.700 Lux (6.500Lux)

4.200 Lux
(3500 Lux)

3.900 Lux
(3.200 Lux)

LOW

 980 Lux
(820 Lux)

560Lux
(520 Lux)

500 Lux
(460 Lux)

Die Helligkeit in Klammern ist die Helligkeit die sich während des Betriebes einstellt. Die Werte wurden jeweils mit einer  frischen Zelle gemessen.

 

mitgeliefertes Zubehör

dieser Punkt des Rewievs entfällt , da es außer der Handschlaufe kein Zubehör gab.

Praxistest

Die Trustfire S-A2 ist eine günstige Lampe zum „Immer dabei haben“  die viel Licht liefert.  Für Anwendungen im Nahbereich ist der LOW-Modus ausreichend dimensioniert und in diesem Modus ist die Akkulaufzeit als akzeptabel zu bezeichnen. Auch für längere Dunkelheit empfiehlt sich dieser Modus, für eine Nachtwanderung reicht dann auch ein Batteriesatz.
Der Testlauf auf der Reflektorstrecke zeigt was an Lichtleistung hinter der kleinen Lampe steckt! Im LOW-Modus ist der 70m Reflektor noch problemlos zu erkennen im High-Modus ist der Testtunnel überaschend hell. Meine Aussage am Anfang „Kleiner Giftzwerk“ ist in dieser Hinsicht absolut gerechtfertigt.

  

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Trustfire S-A2  ist eine Taschenlampe die für ihren Preis viel bieten kann. Durch den Einkauf in China sollte einem klar sein das man auf unter Umständen auf  Garantieansprüche verzichten muss und eine Lieferzeit von 2 Wochen in Kauf nimmt. Für rund 10 EUR inkl. Versand erhält man diese Taschenlampe, der Preis ist seit 1 Jahr bei DX stabil.

Kurzwertung:

Positiv:
- Preis-/Leistung
- Lichtleistung
- Reglung
- Energievielfalt (14500; AA-Akku, Alkaline)

Neutral:
-  Qualität
- Lieferumfang (Zubehör)

Negativ:
- Lieferumfang (kein Manual / Garantieinformation)
- (leicht) übertriebene Angaben in Bezug auf Lichtleistung

Heavy Metal

10. Juli, 2010 2 Kommentare

Heavy Metal001
Mit der Ultrafire C3, der Trustfire F22 und der Tank007 E3 (von links) bewerben sich heute drei Edelstahl-Schwergewichte für den Licht-Grammy.


Beschreibung der Lampen:

Ultrafire C3
Länge: 95 mm
Reflektoröffnung: 16,5 mm
Durchmesser Kopf: 20,5 mm
Durchmesser Tail: 20 mm
Gewicht: 68 g
Gewicht mit Akku: 96 g
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.

Trustfire F22
Länge: 103 mm
Reflektoröffnung: 17 mm
Durchmesser Kopf: 20,5 mm
Durchmesser Tail: 20,5 mm
Gewicht: 90 g
Gewicht mit Akku: 118 g
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.

Tank007 E3
Länge: 98 mm
Reflektoröffnung: 16 mm
Durchmesser Kopf: 20,5 mm
Durchmesser Tail: 20 mm
Gewicht: 80 g
Gewicht mit Akku: 108 g
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.

Alle drei Kandidaten können wahlweise mit einem 14500-Akku oder einer AA-Batterie/einem AA-Akku betrieben werden. Während die Ultrafire lediglich einen Modus bietet, verfügen die anderen Lampen über mehrere Leuchtstufen. Neben den obligatorischen Modi high-medium-low sind jeweils zwei Blinkmodi integriert. Für den ein- oder anderen mag das nervig sein, und meine Wenigkeit ist zwar ebenfalls kein Freund von Blinkmodi – aber was wäre eine richtige Heavy-Metal-Show ohne Effekte?
Die Trustfire und die Tank 007 werden in der Reihenfolge high-mid-low-fast strobe-SOS geschaltet. Die Hersteller-Lumenangaben auf high beim Betrieb mit einem 14500-Akku: Ultrafire C3: 180-200 Lumen, Trustfire F22: 220 Lumen, Tank007 E3: 230 Lumen.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Zum (Con-)Test gingen alle Probanden mit einem 2.000mAh-Eneloop-Akku auf die Bühne. Die Messung erfolgte jeweils in der hellsten Leuchtstufe. Zur prophylaktischen Kühlung wurde bei allen Testläufen eine konstante Kühlung durch einen Modellbau-Ventilator installiert.
Praxistest Luxmessung:
Ultrafire C3
beim Einschalten: 3.200 Lux
nach 5 Minuten: 3.000 Lux
nach 15 Minuten: 2.700 Lux
nach 30 Minuten: 2.600 Lux
nach 45 Minuten: 2.500 Lux
Innerhalb der nächsten zehn Minuten brach die Lichtleistung auf 1.500 Lux ein mit weiter fallender Tendenz. Ende des Konzerts.

Trustfire F22
beim Einschalten: 2.400 Lux
nach 5 Minuten: 2.100 Lux
nach 15 Minuten: 2.000 Lux
nach 30 Minuten: 2.000 Lux
nach 45 Minuten: 1.900 Lux
nach 60 Minuten: 1.800 Lux
Hier endete der Gig nach 65 Minuten mit deutlich nachlassender Leistung und einem Helligkeitseinbruch bis auf 1.000 Lux nach 70 Minuten.

Tank007 E3
beim Einschalten: 3.100 Lux
nach 5 Minuten: 2.800 Lux
nach 15 Minuten: 2.600 Lux
nach 30 Minuten: 2.600 Lux
nach 45 Minuten: 2.400 Lux
Nach 50 Minuten ging der Lampe die Power aus; schließlich verließ sie die Bühne mit 1.000 Lux nach 55 Minuten.

Fazit: Die Regelung ist bei allen Lampen durchaus zufriedenstellend. Beim Einsatz als EDC wird man die Lampen im seltensten Fall unter den Testbedingungen, sprich durchgängig im hellsten Modus, betreiben, sodass man mit einem Akku über einen längeren Zeitraum auskommt. Alle Lampen lieferten mit einem 14500-Akku zwischen 900 und 1.100 Lux mehr. Als EDC sollte der Betrieb mit AA-Batterie/Akku ausreichen; wer mehr will, muss eine kürzere Laufzeit in Kauf nehmen und die Tatsache, dass der Dauerbetrieb auf high aufgrund der Wärmeentwicklung (viel Leistung/kleines Gehäuse) nicht empfehlenswert ist.

Reflektor/Linse:
Bei allen Lampen wurden die Reflektoren aus Aluminium gefertigt. Bei der Trustfire und der Tank007 kommen SMO-Reflektoren zum Einsatz, die Ultrafire verwendet einen OP. Die Ultrafire und die Tank 007 sind mit einer Cree XR-E-Q5-LED bestückt, während bei der Trustfire eine XP-E-R2-LED verbaut wurde. Die Frontlinsen bestehen bei allen Modellen aus Glas.

Heavy Metal002
v.l.: Ultrafire C3, Trustfire F22, Tank007 E3.


Bedienung:
Ein- und durchgeschaltet werden die Lampen mit einem Reverse-Clicky in der Tailcap. Alle Clickys sind leichtgängig und somit ohne großen Kraftaufwand zu bedienen. Morsen ist nur mit der Ultrafire C3 möglich.

Heavy Metal003
v.l.: Ultrafire C3, Trustfire F22, Tank007 E3.


Beam:

Alle Lampen produzieren auf kürzeste Entfernung einen ausgeprägten Hotospot, der allerdings bereits nach wenigen Metern weich in den Spill übergeht.

Heavy Metal004
v.l.: Ultrafire C3, Trustfire F22, Tank007 E3.


Resümee:

Der Gewinner des “Light-Contests” ist schwerlich auszumachen. Die Lampen tun sich nicht wirklich viel; als “Edel-EDCs” taugen alle drei Kandidaten. Vor einer objektiven Entscheidung dürfte daher eher die subjektive Beurteilung stehen, welche Lampe einem denn nun am besten gefällt. Preislich liegt die Ultrafire bei 25$, die Trustfire bei 23$ und die Tank007 bei 35$.

Heavy Metal005
Ordentliche Materialstärke bei allen Testkandidaten. v.l.: Ultrafire C3, Trustfire F22, Tank007 E3.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Heavy Metal006
Ultrafire C3 AA

 

Heavy Metal007
Ultrafire C3 14500

 

Heavy Metal008
Trustfire F22 AA

 

Heavy Metal009
Trustfire F22 14500

 

Heavy Metal010
Tank007 E3 AA

 

Heavy Metal011
Tank007 E3 14500