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Archiv für die Kategorie ‘Olight’

Review Olight M21 Warrior

16. Juli, 2010 Lichtinsdunkel 4 Kommentare

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Mit der M21 Warrior liefert Olight eine in allen Punkten gelungene Lampe mit SST-50-LED.

 

Verpackung/Lieferumfang:
Die Lampe wird in einem Kunststoffkoffer geliefert. Enthalten sind weiterhin zwei CR123-Batterien zum Betrieb, ein Holster, ein Lanyard, ein flacher Ring als Alternative zum vormontierten Combat-Ring, ein Batterierohr zur Verwendung der Lampe mit CR123-Batterien, Ersatz-O-Ringe, ein Ersatz-Tailcap-Gummi in weiß sowie eine Bedienungsanleitung (englisch).

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Lieferumfang im Kunststoffkoffer.

 

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Der Aufkleber an der Unterseite ist… nennen wir es mal… gewöhnungsbedürftig. Nutzer, die die Lampe nicht ausschließlich in Krisengebieten einsetzen, können ihn bei Bedarf auch abziehen.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 144 mm
Reflektoröffnung: 34 mm
Durchmesser Kopf: 40 mm
Durchmesser Tail: 25 mm
Gewicht: 120 g
Gewicht mit Akku: 168 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: ja, am Combat-Ring.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Besonderheiten: Der vormontierte Combat-Ring kann gegen einen flachen Ring ausgetauscht werden. Der Trageclip ist abnehmbar.

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Die Lampe mit flachem Ring und ohne Clip.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Als Stromversorger können zwei CR123-Batterien oder entsprechende Akkus, ein 18650-Akku oder ein 17670-Akku verwendet werden. Die Leuchtstufen werden von Olight mit 500 Lumen für vier Stunden, 80 Lumen für 18 Stunden und 20 Lumen für 30 Stunden angegeben. Zum Test trat die Lampe in der hellsten Leuchtstufe mit einem 18650-Akku mit einer Kapazität von 2400mAh an. Zur Kühlung der Lampe wurde während des Tests ein Ventilator zugeschaltet.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten wurden 6.700 Lux gemessen.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 6.700 Lux
nach 30 Minuten: 6.700 Lux
nach 45 Minuten: 6.700 Lux
nach 60 Minuten: 6.700 Lux
nach 75 Minuten: 6.700 Lux
Nach knapp 80 Minuten wurde das Licht dunkler. Innerhalb der nächsten zehn Minuten sank der Wert auf 4.600 Lux. Der Akku hatte nach Entnahme eine Leerlaufspannung von 3,5 Volt. Die Lampe gibt einem bei dunkler werdendem Licht also genug Zeit, den Akku zu wechseln. Ob die von Olight angegebene Laufzeit von vier Stunden aufs letzte Dahindümpeln der Lampe bezogen ist, weiß ich nicht. Und nur, um das herauszufinden, wollte ich den Akku nicht als Versuchskaninchen missbrauchen. Ohnehin ist es irrelevant, denn was will ich mit einer SST-50-Lampe, die irgendwann die Helligkeit einer Mini-Mag hat?
Fazit: Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Ist es Superman? Ist es eine Fenix? Nein, es ist die Olight M21 Warrior! Die Regelung ist fantastisch, die maximale Helligkeit wird bis zum Ende der sinnvoll nutzbaren Akkukapazität konstant gehalten. Ohne Kühlung wird die Lampe erwartungsgemäß deutlich warm. Im Praxisbetrieb reichen die Kühlung durch den Blutkreislauf und die Umgebungsluft beim Laufen aus, die Lampe auch über einen längeren Zeitraum in der höchsten Leuchtstufe zu betreiben.

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Das Röhrchen für den Batteriebetrieb. Beim Betrieb ohne Röhrchen klappern die Batterien ein wenig im Lampenkörper, was allerdings kaum auffällt.


Reflektor/Linse:
Eine Luminus SST-50-LED sorgt für Licht. Der Reflektor ist ein OP aus Aluminium, davor sitzt eine ultraklare Glaslinse.

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Reflektor und LED.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die M21 Warrior mit einem Forward-Clicky in der Tailcap, mit dem auch Momentlicht und Morsen möglich sind. Der Schalter hat einen weichen bis mittelharten Druckpunkt. Die verschiedenen Modi werden durch Lösen und Festdrehen des Lampenkopfs erreicht. Von Werk aus lief das Gewinde sehr “kratzig”, nach einer kleinen Fettung war dieses Problem behoben und sogar die Bedienung mit einer Hand möglich. Die Schaltreihenfolge ist low-medium-high-Strobe. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und schaltet in dem Modus wieder ein, in dem sie zuletzt ausgeschaltet wurde. Gegen unbeabsichtigtes Einschalten kann die Tailcap leicht gelöst werden. Das Holster der M21 Warrior ist einfach nur klasse. Es bietet nicht nur zwei kleine Außentaschen für Ersatzakkus; die Lampe kann sogar im Holster bedient werden.

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Die Tailcap.

 

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Die Lampe kann auch im Holster bedient werden.


Beam:
Der Hotspot geht ohne störende Ringe weich in den Sidespill über. Bereits ab einer Entfernung von wenigen Metern bietet die M21 Warrior eine gleichmäßige Ausleuchtung des erweiterten Nahbereichs.

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Der erweiterte Nahbereich wird gleichmäßig ausgeleuchtet.


Resümee:
Die Olight M21 Warrior ist ein starkes Stück Lampe. Verarbeitung, Haptik, Lichtausbeute und Regelung lassen keine Wünsche offen. Lediglich die mittlere Leuchtstufe hätte in meinen Augen ruhig ein wenig heller gewählt sein können. Aber das ist Meckern auf höchstem Niveau und gleichzeitig auch Geschmackssache. Der Preis von rund 95 Euro (Stand: Juli 2010) geht für eine Lampe dieser Klasse absolut in Ordnung. Weitere Infos finden sich auf der Herstellerseite www.olightworld.com. Die Lampe wurde freundlicherweise von www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt.

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Die einzelnen Komponenten der Lampe.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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M21 Warrior low

 

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M21 Warrior medium

 

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M21 Warrior high

 

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Lumapower Signature Tactical SST-50

 

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Ferei M9

 

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Olight M30

Review Olight M30

1. Dezember, 2009 Lichtinsdunkel 3 Kommentare

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Die M30 Triton von Olight bietet eine gelungene Kombination aus Flutlicht und Throw bei einem durchdachten Bedienkonzept und noch handlichen Maßen.

Verpackung und Lieferumfang:
Die M30 Triton wird in einem Hartplastikkoffer geliefert. Neben der werksseitig mit drei CR123-Batterien bestückten Lampe sind ein Verlängerungsadapter für den Betrieb mit zwei 18650er-Akkus, ein Döschen mit Schmierfett für den Adapter, eine Batterieaufnahme für die CR123-Batterien, ein Diffuser, ein Holster sowie eine Bedienungsanleitung in Englisch enthalten.

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Lampe mit Verlängerung.

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Lieferumfang im Koffer.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 177 mm
Länge mit Verlängerung: 211 mm
Durchmesser Kopf: 44,5 mm
Durchmesser Tail breiteste Stelle: 33 mm
Gewicht: 162 g
Gewicht mit Batterien: 213 g
Gewicht mit Verlängerung: 179 g
Gewicht mit Verlängerung und 18650er-Akkus: 272 g
Die Lampe ist nach HA III anodisiert. Die Anodisierung wurde sehr sorgfältig und gleichmäßig ausgeführt. Einen Rollschutz hat die M30 nicht, die eckige Tailcap verhindert das Rollen nur bedingt. Der Tailstand ist möglich. Für die Befestigung eines optionalen Lanyards dient ein Loch in der Tailcap. Getragen werden kann die Lampe entweder mit dem werksseitig montierten Clip, der auch entfernt werden kann oder mit dem mitgelieferten Holster. Wobei hier der Begriff „Holster“ eine Beleidigung für alle Holster dieser Welt ist. Denn das im Lieferumfang enthaltene Lederstückchen, das sich Holster nennt, bietet weder einen vernünftigen Schutz, noch kann die Lampe im Bedarfsfall schnell aus selbigem gezogen werden. Die M30 ist nach IPX-8-Standard spritzwassergeschützt. Im Praxistest erweist sie sich als wasserdicht. Auch beim Ein- und Ausschalten sowie beim Durchschalten der Modi unter Wasser dringt kein Wasser in die Lampe ein.

Die Tailcap.

Die Tailcap mit Zusatzschalter.

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In dieses Holster sollte man dessen Erfinder quetschen.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Ohne Verlängerung kann die Lampe mit drei CR123-Batterien betrieben werden. Mit Verlängerungsadapter können wahlweise vier CR123-Batterien oder zwei 18650-Akkus verwendet werden. Allerdings ist die M30 in der “Langversion” als „Taschenlampe“ schon fast zu groß. Ein guter Kompromiss zwischen Laufleistung und Betriebskosten ist die Variation ohne Verlängerung mit zwei 18500er-Akkus. Die Laufzeiten im hellen Modus sowie im Strobe-Modus sind vom Hersteller mit 1,5 Stunden angegeben. Weitere Herstellerangaben: 120 Lumen für 7,5 Stunden, 8 Lumen für 90 Stunden. Die angegebenen 700 Lumen sind sicherlich ein klein wenig übertrieben, dennoch ist die Lampe für ein Exemplar ihrer Größe sehr hell. Der Praxistest erfolgte mit zwei 18500-er-Akkus mit einer Kapazität von 1500mAh – was einen guten Kompromiss aus Größe und Laufzeit der Lampe darstellt.
Praxistest Luxmessung:
Unmittelbar nach dem Eischalten zeigte das Luxmeter 8.200 Lux an.
Weitere Messergebnisse:
nach 5 Minuten: 7.700 Lux
nach 10 Minuten: 7.500 Lux
nach 20 Minuten: 7.300 Lux
nach 30 Minuten: 7.000 Lux
nach 40 Minuten: 6.700 Lux
nach 50 Minuten: 6.600 Lux
nach 60 Minuten: 6.400 Lux
nach 70 Minuten: 5.800 Lux
Innerhalb der nächsten Minuten sank der Wert kontinuierlich. Nach 80 Minuten wurden noch 2.900 Lux gemessen, Testabbruch. Die gemessene Akkuspannung betrug nach Entnahme 3,11 und 3,22 Volt. Durch Herunterschalten in die mittlere Leuchtstufe steht noch für lange Zeit dunkles Restlicht zur Verfügung, das zur Wegbeleuchtung immer noch ausreicht. Während des Tests wurde die Lampe bereits in den ersten Minuten nach dem Einschalten deutlich über Körpertemperatur warm, was eine Konstantkühlung durch ein aufgelegtes Kühlkissen und einen Modellbau-Ventilator notwendig machte.
Fazit: In der hellsten Stufe sollte die Lampe ohne Kühlung nicht über einen längeren Zeitraum betrieben werden, da die von der LED erzeugte Wärme nicht ausreichend abgeleitet wird. Die Regelung funktioniert alles andere als ausgezeichnet, die M30 baut in der Helligkeit über den gesamten Zeitraum kontinuierlich ab. Allerdings liefert die Lampe bereits in der mittleren Stufe ein mehr als ausreichend helles Lauflicht, sodass die volle Helligkeit im Praxisbetrieb eher für kurzfristige Einsätze benötigt werden dürfte.

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Verlängerungsadapter für die 18650er-Akkus.

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Batterierohr für die CR123-Batterien.

Reflektor:
Bei der M30 kommen ein OP-Reflektor aus Aluminium und eine Glaslinse zum Einsatz. Als Leuchtmittel dient eine Cree-MC-E-Quad-LED.

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Blick in den Rachen des Biestes.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die M30 mit einem taktischen Forward-Clicky in der Tailcap, der sich weich schalten lässt und gut erreichbar ist. Morsen ist damit möglich. Es stehen insgesamt vier Modi zur Verfügung, die im eingeschalteten Zustand mit einem zusätzlichen Clicky, der seitlich an der Tailcap sitzt, aktiviert werden. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-mittel-hell-Strobe. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und schaltet somit in dem Modus wieder ein, der beim Ausschalten aktiviert war. Der seitliche Knopf verfügt über eine weitere Funktion. Wenn er im ausgeschalteten Modus gedrückt und gehalten wird, aktiviert er den Strobe-Modus. Da dieser Knopf in der Tailcap versenkt ist, ist er auf die Schnelle nicht leicht zu finden. Eine große Hilfe stellt hier der Trageclip dar; anhand seiner Position ist auch der seitliche Schalter nahezu blind zu finden. Mit demontiertem Trageclip allerdings gerät die Suche nach dem seitlichen Clicky im Dunkeln zum Blindflug.

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Der Clip ist die beste Hilfe, um den seitlichen Clicky zu finden.

Beam:
Die M30 Triton erzeugt einen sauberen Beam ohne Donuts mit einem großen ausgeprägten Hotspot und großem Spill. Durch Abdrehen des silbernen Kranzes am Lampenkopf wird der Spill noch mal deutlich erweitert (und die Lampe 4 Millimeter kürzer und 7 Gramm leichter). Das typische „MCE-Kreuz“ ist nur im Nahbereich bis zirka 30 Zentimeter sichtbar. Der mitgelieferte Diffuser schluckt einiges an Licht. Für eine gleichmäßige Ausleuchtung von Innenräumen ist er dennoch gut geeignet.

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Der Diffuser schluckt einiges an Licht.

Resümee:
Mit der M30 Triton von Olight bekommt man eine sauber verarbeitete, robuste Lampe, die eine lange Lebensdauer verspricht. Die verschiedenen Leuchtstufen sind gut gewählt, und das Schaltkonzept mit den beiden Clickys wirkt durchdacht, allerdings nicht bis ins letzte Detail. Warum die Strobe-Funktion, die durch Drücken und Halten des seitlichen Schalters aktiviert wird, zusätzlich in die reguläre Schaltreihenfolge integriert wurde, bleibt das Geheimnis der Konstrukteure. Obwohl der seitliche Clicky in der Tailcap versenkt ist, kann man sich seine Position anhand des Trageclips gut merken. Trotz der großzügig dimensionierten Kühlrippen hat die Lampe ein Wärmeproblem. Auch die Regelung hat Olight nicht wirklich gut in den Griff bekommen. Allerdings wird man die volle Leistung in der Praxis selten über einen längeren Zeitraum benötigen, da auch bereits die mittlere Leuchtstufe ein ausreichend helles Lauflicht bietet. Ein Ärgernis ist das mitgelieferte Holster, das schlicht und einfach nur Schrott ist. Auf eine solche “Beilage” hätte Olight besser verzichten können, dann gäbe es zumindest an diesem Punkt nichts zu meckern. Preislich liegt die Lampe zwischen 110 und 130 Euro. (Stand: Dezember 2009) Weitere Infos finden sich unter http://www.olightworld.com/.

Zum Vergleich noch ein paar Beamshots. Kameraeinstellung: F4, Belichtungszeit 2 Sekunden bei Iso 800.

BeamOlightM30

Olight M30

BeamMTESSCP7

MTE SSC P7

BeamFenixTK11R2

Fenix TK11 R2

BeamLEDLenserX21

LED Lenser X21

Aufteilung in Kategorien – Testartikel

9. Juli, 2009 JoFrie 5 Kommentare

So habe heute mal fleissig Kategorien angelegt. Damit, so hoffe ich, wird die Seite etwas übersichtlicher und der Nutzwert höher. Falls jemanden etwas fehlt, hinterlasst einen Comment, ich pflege dann gegebenenfalls Kategorien nach.Die Reviewer sind angewiesen dann neue Reviews entsprechend neu ein zu stellen, eine Lampe kann entsprechend in mehreren Kategorien auftauchen. So kann man später entweder durch die Kategorien eine Lampe finden, oder durch die Suche.

Diesen Artikel hier stelle ich mal in ALLE Kategorien, damit alle Kategorien ersichtlich werden.

Aufteilung ist wie folgt wir haben folgende Hauptkategorien:

-Videoreviews
-Textreviews
-Hersteller
-Vorstellungen
-Spaß
-Anderes

Dann folgen Unterteilungen nach Akku/Batterietypen und LED Typ, bei den Herstellern nach Namen – hier fehlen sicher noch einige, also immer her mit den Namen.

Hoffe die “Struktur” ist so in Ordnung, wenn nicht – meldet Euch mit Vorschlägen.