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Archiv für die Kategorie ‘Lumapower’

Review Lumapower Trust Model 1

14. Februar, 2011 Keine Kommentare

Lumapower Trust Model 1 001
Mit dem Model 1 der Trust-Serie bietet Lumapower eine gut verarbeitete EDC-Lampe für AA-Batterie,- NiMh-Akku- und Lithium-Ionen-Zellen-Betrieb.


Verpackung/Lieferumfang:
Geliefert wird die Lampe in einer Pappverpackung mit Sichtfenster. Zusätzlich enthalten sind ein Ersatz-Tailcap-Gummi in schwarz, Ersatz-O-Ringe sowie eine englischsprachige Bedienungsanleitung.

Lumapower Trust Model 1 002
Lieferumfang der Trust Model 1.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 102 mm
Reflektoröffnung: 17 mm
Durchmesser Kopf: 22 mm
Durchmesser Tail: 22 mm
Gewicht: 55 g
Gewicht mit Batterie: 78 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nur mit montiertem Trageclip.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Besonderheiten: Die Lampe kann wahlweise “Bezel-up” oder “Bezel down” getragen werden. Und das gleich doppelt: Denn einerseits kann der Clip gedreht werden, andererseits können Lampenkopf und Tailcap wahlweise hinten oder vorne am Mittelstück montiert werden.

Lumapower Trust Model 1 003

Lumapower Trust Model 1 004

Lumapower Trust Model 1 005

Lumapower Trust Model 1 006
Lustig, lustig, tralalalala…für Dreh-, Wende- und Umsteckspielchen ist die kleine Lampe ein williger Partner.

 

Lumapower Trust Model 1 007
Lampenkopf, -körper und Endkappe.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Als Stromlieferanten können wahlweise ein 14500-Akku oder eine AA-Batterie/ein AA-Akkus gewählt werden. Die maximale Helligkeit erreicht die Lampe nur mit einem 14500-Akku mit 4,2 Volt. Angegeben ist sie mit 370 Lumen bei Verwendung eines 14500-Akkus und mit 130 Lumen bei Verwendung eines AA-Akkus/einer AA-Batterie. Leider waren die mir zum Test zur Verfügung stehenden 14500-Akkus zu lang, sodasss kein Laufzeittest durchgeführt werden konnte. Die gemessene Anfangshelligkeit mit einem 10440-Akku, der mit ein wenig Gefummel Kontakt herstellte, betrug 1620 Lux. Mit einem LSD-Akku mit einer Kapazität von 2.000 mAh wurden die folgenden Werte gemessen:
Praxistest Luxmessung:
beim Einschalten: 800 Lux
nach 15 Minuten: 760 Lux
nach 30 Minuten: 750 Lux
nach 45 Minuten: 730 Lux
nach 60 Minuten: 680 Lux
Innerhalb der nächsten sechs Minuten fiel der Wert bis auf 400 Lux. Der Akku wurde entnommen und mit einer Leerlaufspannung von 0,96 Volt gemessen, Ende des Tests.
Wie das Lumapower-eigene Laufzeitdiagramm www.lumapower.com/products/Trust-Model-1/Trust1_Ultra.jpg zeigt, ist die Laufzeit mit einem 14500-Akku geringer. Die Regelung ist dabei alles andere als überzeugend.
Fazit: Wer eine nicht allzu helle EDC sucht, kann die Lampe mit einem AA-Akku oder einer AA-Batterie betreiben und hat über den Großteil der Laufzeit eine fast durchgängig helle Lampe. Bei voller Power mit einem 14500er geht die volle Lichtleistung im Dauerbetrieb nach kurzer Zeit flöten und nimmt mit fortlaufender Zeit weiter ab.

Leuchteinheit:
Bestückt ist die Trust Model 1 mit einer Cree XP-G R5-LED, die in einem OP-Reflektor sitzt. Die Frontlinse besteht aus Glas.

Lumapower Trust Model 1 008
Die Leuchteinheit.


Bedienung:
Durch einen Druck auf den leichtgängigen Forward-Clicky wird die Lampe eingeschaltet. Bei festgezogenem Lampenkopf steht nur der Ultra-Modus, die hellste Leuchtstufe zur Verfügung. Morsen ist in diesem Modus durch Antippen des Clickys möglich. Wenn man den Lampenkopf nach rechts dreht, gelangt man in den regulären Modus, in dem durch Antippen des Clickys nacheinander die Stufen low-medium-high angewählt werden. Drückt man den Clicky durch, schaltet die Lampe in der gewählten Helligkeitsstufe ein. Bleibt die Lampe länger als eine Sekunde an, wird diese Leuchtstufe gespeichert und wird beim nächsten Einschalten bzw. beim Wechsel aus dem Ultra-Modus in den normalen Modus gespeichert. Die Lampe verfügt über eine so genannte “Lock”-Funktion. Wenn man die Lampe in der gewünschten Helligkeitsstufe mindestens eine Sekunde eingeschaltet lässt, sie dann ausschaltet und den Clicky viermal innerhalb einer Sekunde antippt, wird die gewählte Leuchtsufe dauerhaft gespeichert; die anderen Leuchtstufen sind dann nicht mehr anwählbar. Das Entsperren funktioniert auf die gleiche Weise.

Beam:
Auf kürzeste Entfernung setzt sich der Hotspot mit einigen kleinen Ringen vom Sidespill ab. Doch bereits auf die Entfernung von wenigen Metern ergibt sich ein ausgewogenes Leuchtbild ohne jegliche Ringe.

Lumapower Trust Model 1 009
“White-wall-beamshot” der Trust Model 1.


Resümee:
Die Lumapower Trust Model 1 ist durch die Möglichkeit der Verwendung von einer AA-Batterie/einem AA-Akku und einem 14500-Akku vielseitig verwendbar. Die volle Helligkeit steht nur mit einem 14500-Akku zur Verfügung. Allerdings ist die Regelung dann alles andere als gut. Wer bei einer EDC mit weniger Licht auskommt, erhält beim Betrieb mit einer AA-Batterie/einem AA-Akku eine wesentlich konstanter geregelte Lampe. Die Gesamtverarbeitung der Lampe ist hochwertig, der Preis von knapp unter 50 Euro (Stand: Februar 2011) geht daher absolut in Ordnung. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de Weitere Infos sind auf der Herstellerseite www.lumapower.com zu finden.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen Zum Vergleich: Die Lumapower D-Mini-VX XP-G R5 und die Lumintop L1C, beide ebenfalls aus der EDC-Fraktion mit Cree XP-G R5-LED.

Lumapower Trust Model 1 010
Lumapower Trust Model 1 (NiMh-Akku)

 

Lumapower Trust Model 1 011
Lumapower Trust Model 1 (4,2-Volt-Akku)

 

Lumapower Trust Model 1 012
Lumapower D-Mini-VX R5

 

Lumapower Trust Model 1 013
Lumintop L1C

 

Review Lumapower Signature GX

7. Januar, 2011 3 Kommentare

Lumapower Signature GX 001
Mit der Signature GX Tactical Edition erweitert Lumapower die Signature-Serie um ein weiteres Modell.


Verpackung/Lieferumfang:
Neben der Lampe mit vormontiertem Trageclip sind in einer Papp/Plastikverpackung ein Holster, Ersatz-O-Ringe, ein Ersatz-Schaltergummi (schwarz) und eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache enthalten.

Lumapower Signature GX 002
Lieferumfang der Signature GX.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 159 mm
Reflektoröffnung: 37,5 mm
Durchmesser Kopf: 45 mm
Durchmesser Tail: 26 mm
Gewicht: 120 g
Gewicht mit Akku: 166 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Löcher in der Tailcap und im Trageclip.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Besonderheiten: Die Lampe verfügt über einen seitlichen Schalter zum Durchschalten der Modi. Gegen unbeabsichtigtes Einschalten kann die Endkappe leicht gelöst werden. Vom Gehäuse und Schaltkonzept her ist die Lampe identisch mit der “regulären” Signature Tactical Edition. Der auffälligste Unterschied ist der größere Lampenkopf; darüber hinaus wurde statt der Cree 7090 XR-E-R2-LED eine Cree 7090 XP-G-R5-LED verbaut.

Lumapower Signature GX 003
Oben: Signature Tactical, unten: Signature GX Tactical mit OP-Reflektor-Kopf. Die Gehäuse beider Lampen sind identisch.

 

Lumapower Signature GX 004
Der Dichtring im Bezel und das Schalterkappengummi sind nachleuchtend.

 

Lumapower Signature GX 005
Solide Materialstärke.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Die Signature GX kann in einem Spannungsbereich zwischen 2,8 und 8,4 Volt betrieben werden. Als Stromversorger können somit wahlweise ein 18650-Akku, zwei CR123-Batterien/RCR123-Akkus mit einer Spannung von 6 Volt oder zwei 16340-Akkus mit einer Spannung von 8,4 Volt verwendet werden. In der hellsten Stufe soll die Lampe laut Hersteller 450 Lumen liefern. Der Test erfolgte mit einem 18650-Akku mit einer Kapazität von 2.600mAh. Die Lampe lief dabei in der hellsten Stufe. Zur Kühlung wurde ein Ventilator zugeschaltet.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten wurden 19.800 Lux gemessen. Innerhalb der ersten Minuten fiel der Wert auf 19.400 Lux.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 19.400 Lux
nach 30 Minuten: 19.400 Lux
nach 45 Minuten: 18.800 Lux
nach 60 Minuten: 18.100 Lux
nach 75 Minuten: 17.400 Lux
nach 90 Minuten: 16.800 Lux
nach 105 Minuten: 15.800 Lux
nach 120 Minuten: 13.600 Lux
Nach 125 Minuten wurden noch 9.700 Lux angezeigt – 50% der Ausgangshelligkeit, was den Testabbruch zur Folge hatte. Der Akku wurde direkt nach Entnahme noch mit 3,24 Volt gemessen – höchste Zeit für einen Wechsel. Im Verlauf des Tests lief der Probant 38 Minuten konstant geregelt, bevor die Helligkeit erstmals nachließ. Ohne Kühlung wird die Lampe nicht mehr als handwarm.
Fazit: Sieht man von den ersten Minuten unmittelbar nach dem Einschalten ab, in der die Lampe minimal an Helligkeit einbüßt, ist sie für knapp 40 Minuten konstant geregelt. Anschließend baut sie langsam ab. Nach 75 Minuten liegt der Verlust gegenüber der maximalen Helligkeit bei knapp zehn Prozent, nach etwa zwei Stunden ist er auch fürs Auge deutlich wahrbehmbar. Insgesamt bietet die Signature GX einen guten Kompromiss aus Regelung und Laufzeit.

Leuchteinheit:
Verbaut wurde ein SMO-Reflektor aus Aluminium, der hinter einer beschichteten Glaslinse sitzt. Als LED kommt eine Cree XP-G R5 zum Einsatz.

Lumapower Signature GX 006
Eine Cree 7090 XP-G-R5-LED sorgt fürs Licht. Dass der obere Rand des Gewindes zum Lampenkopf nicht sauber anodisiert wurde, ist bei der Signature-Serie keine Seltenheit.

 

Lumapower Signature GX 007
Bezel, Reflektor und Kopf.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem taktischen Forward-Clicky, mit dem auch Momentlicht und Morsen möglich sind. Der Clicky hat einen mittelharten Druckpunkt. Unterhalb des Lampenkopfs befindet sich ein zusätzlicher Schalter mit weichem Druckpunkt, mit dem die Modi in der Reihenfolge ultra-high-medium-low-strobe durchgeschaltet werden. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und startet immer in der zuletzt gewählten Einstellung.

Lumapower Signature GX 008
Mit dem seitlichen Schalter werden die Modi durchgeschaltet.

 

Lumapower Signature GX 009
Innenansicht des Clickys.


Beam:
Der Hotspot setzt sich auf kürzeste Distanzen ohne Ringe definiert vom Sidespill ab, was auch auf die Entfernung so bleibt. Obwohl die Lampe dadurch eher der Thrower-Fraktion zuzuordnen ist, ist die Gesamtausleuchtung immer noch ausgewogen.

Lumapower Signature GX 010
“White-wall-beamshot” der Signature GX.


Resümee:
Die Lumapower Signature GX Tactical ergänzt die Signature-Familie um ein weiteres Mitglied mit eigenständigen Leuchteigenschaften. Wer einen leichten Thrower mit immer noch ausgewogenem Gesamtlichtbild sucht, wird hier fündig. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Regelung nicht erste Sahne aber durchaus noch im guten Bereich. Die Abnahme der Helligkeit, die nach rund 40 Minuten Dauerbetrieb beim Betrieb auf höchster Stufe beginnt, kommt einer längeren Laufzeit zugute. Der Preis von 84 Euro (Stand: Januar 2011) ist angemessen. Weitere Infos finden sich auf der Herstellerseite www.lumapower.com Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich ist.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Familienduell stellten sich weitere Modelle der Signature-Serie sowie aus der Thrower-Fraktion die Solarforce Skyline 1 und die Thrunite Catapult V2.

Lumapower Signature GX 011
Lumapower Signature

Lumapower Signature GX 012
Lumapower Signature Tactical

Lumapower Signature GX 013
Lumapower Signature Tactical Teleforce Head

Lumapower Signature GX 014
Lumapower Signature SST 50

Lumapower Signature GX 015
Lumapower Signature SST 50 mit Turbohead

Lumapower Signature GX 016
Lumapower Signature GX

Lumapower Signature GX 017
Solarforce Skyline 1

Lumapower Signature GX 018
Thrunite Catapult V2

Review Lumapower D-Mini VX XP-G-R5

3. Dezember, 2010 2 Kommentare

Lumapower D-Mini VX R5 001
Mit der R-5-Version hat Lumapower die D-Mini-VX-Reihe um ein Modell mit der aktuellen Cree 7090 XP-G-R5-LED erweitert.


Verpackung/Lieferumfang:
Neben der Lampe sind in einer Papp/Plastikverpackung ein Ersatzgummi für die Tailcap in schwarz, mehrere Ersatz-O-Ringe und eine englische Bedienungsanleitung enthalten.

Lumapower D-Mini VX R5 002
Lieferumfang der XP-G R5-Version.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 95 mm
Reflektoröffnung: 29,5 mm
Durchmesser Kopf: 37,5 mm
Durchmesser Tail: 29 mm
Gewicht: 87 g
Gewicht mit Akku: 105 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein
Löcher für Lanyard: ja, Löcher in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Besonderheiten: Das Schaltergummi sowie der Dichtring hinter der Linse sind nachleuchtend. Zum alternativen Betrieb mit einem 18650-Akku ist ein separater Adapter als optionales Zubehör erhältlich.
Kleine Anmerkung am Rande: Die Lampe hat auch einen unfreiwilligen Crashtest schadlos überstanden. Nachdem sie mir auf dem Weg zum Auto aus der Hand fiel und aus einer Höhe von etwa 1,80 Metern mit Schmackes auf den Asphalt knallte, blieben als einzige Spuren ein paar Macken zurück.

Lumapower D-Mini VX R5 003
Solide Wandstärke der Mini-VX.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Gepowert wird die Lampe, wie ihre Schwestermodelle, mit einem 16340-Akku mit 3,7 (4,2) Volt. Alternativ ist auch die Stromversorgung mit einer CR123-Batterie/RCR123-Akku mit 3 Volt möglich, allerdings bei geringerer Lichtausbeute. Die Laufzeiten sind mit einem 18650-Akku mit einer Kapazität von 2.800mAh mit 180 Minuten bei 300 Lumen sowie 5.500 Minuten bei 15 Lumen angegeben. Mit einer CR123-Batterie soll die Lampe laut Hersteller 80 Minuten auf high und 700 Minuten auf low laufen. Der Test wurde in der “Packungsversion” mit einem AW 16340-Akku mit einer Kapazität von 750mAh durchgeführt, da einerseits der Verlängerungsadapter nicht zur Verfügung stand, andererseits trotzdem die volle Lichtausbeute erzielt wird. Zudem ist die Lampe in den Augen des geneigten Testers gerade aufgrund ihrer geringen Abmessungen mit voller Lichtausbeute interessant. Zur Kühlung wurde ein Ventilator zugeschaltet.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten zeigte das Luxmeter einen Wert von 9.400 an, der innerhalb der ersten zwei Minuten auf 9.000 Lux sank.
Weitere Messergebnisse:
nach 10 Minuten: 8.200 Lux
nach 20 Minuten: 7.000 Lux
Nach 25 Minuten und angezeigten 5.300 Lux schaltete die Lampe ab.
Fazit: Die kurze Laufzeit war zu erwarten, die schlechte Regelung nicht. Die Lampe baut direkt nach dem Einschalten ab und wird kontinuierlich dunkler. Hier hat Lumapower in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass es deutlich besser geht. Ohne Kühlung wird die Lampe zwar warm, die Gefahr einer Überhitzung der LED ist jedoch nicht gegeben. Im Praxisbetrieb dürften längere Laufzeiten erzielt werden, da man die Lampe in den meisten Fällen nicht durchgängig auf höchster Stufe betreiben dürfte.

Reflektor/Linse:
Das Licht wird von einem OP-Reflektor aus Aluminium verteilt, der hinter einer Glaslinse sitzt. Als Leuchtmittel dient eine Cree 7090 XP-G-R5-LED.

Lumapower D-Mini VX R5 004
Bezel, Linse und Reflektor.

 

Lumapower D-Mini VX R5 005
Eine Cree 7090 XP-G-R5-LED sorgt für die Erleuchtung.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem taktischen Forward-Clicky, der gut zu erreichen ist und einen mittelharten bis harten Druckpunkt hat. Die Lampe verfügt über vier Leuchtstufen, die durch mehrmaliges Antippen des Schalters nacheinander erreicht werden. Die Schaltreihenfolge ist low-medium-high-Turbo. Wird der Schalter durchgedrückt, wird die entsprechende Leuchtstufe gespeichert und ist beim nächsten Einschalten aktiviert. Darüber hinaus verfügt die Lampe über einen “Tactical lock”, der verhindert, dass bei mehrmaligem schnellen Ein- und Ausschalten der Lampe kurz hintereinander ein anderer als der gewählte Modus aktiviert wird. Um den Tactical lock zu aktivieren, muss man den Clicky im gewünschten Modus länger als eine Sekunde leicht drücken, kurz loslassen und innerhalb einer Sekunde viermal schnell antippen. Das Entsperren funktioniert auf die gleiche Weise.

Lumapower D-Mini VX R5 006
Tailcap mit Clicky.

 

Lumapower D-Mini VX R5 007
Der Clicky von innen.


Beam:
Auf kürzeste Entfernungen ist der Hotspot durch einige kleine Ringe vom Sidespill abgesetzt. Bereits auf wenige Meter Entfernung liefert die Lampe eine homogene Ausleuchtung.

Lumapower D-Mini VX R5 008
“White-wall-beamshot” der D-Mini VX XP-G R5.


Resümee:
Die D-Mini VX XP-G R5 knüpft nahtlos an die Vorgänger an und liefert viel Licht bei geringen Abmessungen. Wen der, im Verhältnis zur Lampe, relativ große Kopf nicht stört, kann die Lampe als EDC oder Backup-Lampe nutzen. Aber auch als “Erstlampe” macht die Lumapower eine gute Figur, vorausgesetzt, man hat einen Ersatzakku dabei, denn die Laufzeit in der kurzen Version bei voller Leistung ist erwartungsgemäß nicht sonderlich hoch. Bei geringerer Lichtausbeute und dem Betrieb mit einer CR123-Batterie kommt man immerhin auf etwa eine Stunde. Ein Manko ist allerdings die Regelung. Die Lampe wird nach dem Einschalten bis zum Abschalten kontinuierlich dunkler. Sehr schön finde ich persönlich die konsequente Vermeidung jeglicher Blinkmodi, die von den meisten Nutzern als eher lästig empfunden werden, trotzdem aber von nahezu allen Herstellern immer wieder ins UI integriert werden. Der Preis von 79 Euro (Stand: Dezember 2010) ist aufgrund der schlechten Regelung sicherlich ein wenig überhöht. Weitere Infos sind auf der Herstellerseite www.lumapower.com zu finden.

Lumapower D-Mini VX R5 009
Größenvergleich. Von links: Fenix LD20, LED Lenser P7, Surefire 6P, Fenix LD10, Lumapower D-Mini VX.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Als Vergleich dienen die beiden “Schwestern” mit XR-E-R2-LED und Luminus SST-50-LED sowie die EagleTac T20C2 Mark II mit XP-G-R5-LED.

Lumapower D-Mini VX R5 010
EagleTac T20C2 Mark II

Lumapower D-Mini VX R5 011
Lumapower D-Mini VX XP-G R5

Lumapower D-Mini VX R5 012
Lumapower D-Mini VX XR-E R2

Lumapower D-Mini VX R5 013
Lumapower D-Mini VX Ultra mit Luminus SST-50-LED

Lumapower Neuheiten Winter/Frühjahr 2010

11. Oktober, 2010 Keine Kommentare

Was den Frauen Ihre Winterkollektion ist, sollte uns Männern unsere Taschenlampenneuheiten sein, daher habe ich mal hingesetzt und habe die Lumapower Herbst/Winter Kollektion 2010 verfilmt.

Unter anderem mit Highlights wie der (noch nicht erhältlichen) Trust Model-2 als Production Sample und noch ohne störende Anodisierung, glänzend nackt – so wie die CNC Fräse sie erschuf.

Außerdem dabei die Trust Model-1, Vantage XP-G R5, D-Mini VX (XP-G R5), D-Mini VX (SST-50), Signature GX (XP-G R5), Signature VX (SST-50) und die neue MRV 2.0 ebenfalls mit XP-G R5.

Eine wie ich finde sehr schöne Kollektion, die sicher die eine oder andere Begehrlichkeit weckt… aber genug der Worte hier das Video:

Review Lumapower Signature Tactical Edition

Lumapower Signature Tactical 001

Mit der Lumapower Signature hat die Signature Tactical Edition gerade mal noch den Namen und das Bedienkonzept gemein.

Lumapower Signature Tactical 002

Die original Signature…

Lumapower Signature Tactical 003

…und die Signature Tactical Edition.

Lumapower Signature Tactical 004

Mit Teleforce Head bestückt, ist die Lampe knapp 1,2 Zentimeter länger als mit dem OP-Reflektor-Kopf.

 

Verpackung/Lieferumfang:
In der Lumapower-typischen Verpackung sind neben der Lampe mit OP-Reflektor ein zweiter Kopf mit SMO-Reflektor (Teleforce Head), Ersatz-O-Ringe, ein Ersatzgummi für die Tailcap, zwei Holster und eine Bedienungsanleitung (englisch) enthalten.

Lumapower Signature Tactical 005

Mit diesem Zubehör wird die Lampe geliefert.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 134,5 mm
Länge mit Teleforce Head: 146 mm
Reflektoröffnung: 20 mm
Reflektoröffnung Teleforce Head: 21,5 mm
Durchmesser Kopf: 27,5 mm
Durchmesser Kopf Teleforce Head: 27,8 mm
Durchmesser Tail: 26 mm
Gewicht: 82 g
Gewicht mit Teleforce Head: 91 g
Gewicht mit Akku: 128 g
Gewicht mit Teleforce Head und Akku: 137 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: seitlicher Schalter zum Durchschalten der Modi, abnehmbarer Trageclip, zweiter Kopf und zwei Lanyards im Lieferumfang enthalten. Der Teleforce Head, der für eine größere Reichweite ausgelegt ist, ist tiefer und mit einem SMO-Reflektor ausgestattet. Gegen unbeabsichtigtes Einschalten der Lampe kann die Tailcap leicht gelöst werden.

Lumapower Signature Tactical 006

Der Trageclip kann nach Abschrauben von Tailcap und Combat-Ring ohne “Kratzgefahr” nach hinten abgezogen werden.

Lumapower Signature Tactical 007

Serienmäßig montierter Kopf mit OP-Reflektor.

Lumapower Signature Tactical 008

Der SMO-Reflektor im Teleforce Head ist ein gutes Stück tiefer.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Die Lampe ist für eine Betriebsspannung von 2,5 bis 8,4 Volt ausgelegt. Betrieben wird sie mit einem 18650-Akku oder wahlweise zwei CR123-Batterien. Alternativ können auch ein 17670-, ein 17650- oder zwei 16340-Akkus verwendet werden. Die höchste Leuchtstufe, von Lumapower mit “Ultra” bezeichnet, ist beim Betrieb mit einem 18650-Akku mit 280 Lumen bei einer Laufzeit von 210 Minuten bis auf 50 Prozent der Lichtleistung angegeben. Zum Test standen zwei Modelle, eins in Schwarz, eins in Silber, zu Verfügung, wobei das silberne Modell mit dem Teleforce Head bestückt wurde. Der Test erfolgte mit letzterem auf höchster Stufe bei Verwendung eines 18650er-Akkus mit 2400 mAh. Der Hersteller selbst warnt davor, die Lampe länger als 15 Minuten am Stück im Ultra-Modus zu betreiben. (Überhitzungsgefahr). Deshalb erfolgte während des Tests eine Konstantkühlung durch einen Modellbauventilator.
Praxistest Luxmessung:
Unmittelbar nach dem Einschalten wurden 9.000 Lux gemessen.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 8.600 Lux
nach 30 Minuten: 8.500 Lux
nach 60 Minuten: 8.500 Lux
nach 90 Minuten: 8.000 Lux
nach 120 Minuten: 7.600 Lux
nach 150 Minuten: 6.000 Lux
nach 180 Minuten: 2.100 Lux, Abbruch des Tests. Unmittelbar nach Entnahme hatte der Akku noch eine Spannung von 3,16 Volt, kein Grund zur Panik also.
Fazit: Die Lampe ist über die ersten zwei Stunden nicht überragend, aber insgesamt doch gut geregelt. Danach allerdings sinken die Werte schnell. Ein Wärmeproblem im Praxisbetrieb dürfte nur dann auftreten, wenn die Lampe im hellsten Modus über eine längere Zeit ohne jegliche Kühlung (wie etwa die “Luftkühlung” beim Laufen oder die Kühlung durch den Blutkreislauf) betrieben wird. Dennoch: Wenn schon der Hersteller einräumt, dass thermische Probleme auftreten können, sollte man die Wärmeentwicklung gut beobachten und gegebenenfalls auf “high” schalten. Dieses Problem dürfte im täglichen Leben aber eher theoretischer Natur sein, denn auch die High-Stufe macht bereits ausreichend hell.

Reflektor/Linse:
Eine Cree XR-E R2-LED sorgt für die Erleuchtung. Beide Reflektoren bestehen aus Aluminium, beide Köpfe verfügen über eine beschichtete Glaslinse.

Lumapower Signature Tactical 009

Ansicht des werksseitig montierten OP-Reflektor-Kopfs von vorne.

Bedienung:
Ein taktischer Forward-Clicky sorgt beim Antippen für Moment- oder beim Durchdrücken für Dauerlicht. Die Helligkeitsstufen werden mit einem seitlichen Schalter unterhalb des Lampenkopfs angewählt. Beide Bedienelemente sind gut erreichbar und haben einen weichen (seitlicher Schalter) und mittelharten (Clicky) Druckpunkt. Wer die “herkömmliche” Taschenlampenhaltung bevorzugt, hat den Daumen automatisch auf dem Schalter unterhalb des Lampenkopfs liegen. In der taktischen Fausthaltung ist sogar eine Einhandbedienung möglich, bei der der kleine Finger das Durchschalten der Helligkeitsstufen übernimmt (oder bei Riesenpranken der Ringfinger). Die Schaltreihenfolge ist ultra-high-medium-low-strobe. Die Lampe startet immer in der zuletzt gewählten Einstellung.

Lumapower Signature Tactical 010

Mit dem seitlichen Schalter werden die einzelnen Stufen durchgeschaltet.

Lumapower Signature Tactical 011

Das silberne Modell ist werksseitig mit einem nachleuchtenden Schaltergummi bestückt, bei der Ausführung in schwarz liegt dieses der Verpackung bei.

Beam:
Mit OP-Reflektor-Kopf bestückt, geht der Spot weich in den Sidespill über. Auf eine Entfernung von 25 bis 30 Meter wird ein großer Bereich gleichmäßig ausgeleuchtet. Mit SMO-Reflektor (Teleforce Head) ist der Beam zunächst mal potthässlich. Ein greller Hotspot geht, von einigen Ringen abgegrenzt, in den Spill über, der im Randbereich erneut mehrere Ringe aufweist. Doch gemach: Was zählt, ist laut einer alten Fußballerweisheit bekanntlich “auffm Platz”. Und hier macht der Teleforce Head eine ausgezeichnete Figur. Zwar ist der gesamte Beam deutlich kleiner als der beim Betrieb mit dem OP-Reflektor-Kopf, aber auch hier liefert die Lampe ein ausgewogenes Lichtbild mit einer Reichweite, die man so einer kleinen Lampe kaum zugetraut hätte. Mein erster Eindruck: Nicht zu glauben, dass das tatsächlich die gleiche Lampe ist!
Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 aufgenommen.

Lumapower Signature Tactical 012

Beamshot an der weißen Wand. Links im Bild das Modell mit Teleforce Head.

Lumapower Signature Tactical 013

Lichtbild mit Teleforce Head.

Lumapower Signature Tactical 014

Lichtbild mit OP-Reflektor-Kopf.

Lumapower Signature Tactical 015

Zum Vergleich: Lichtbild der Original-Signature mit Teleforce Head. Auch an Helligkeit haben die neuen Modelle zugelegt.

Resümee:
Mit der Weiterentwicklung der Signature ist Lumapower ein Volltreffer gelungen. Die Signature Tactical Edition bietet bereits mit dem werksseitig montierten Kopf mit OP-Reflektor vielseitige Einsatzmöglichkeiten, die durch Verwendung des Teleforce Heads noch erweitert werden. Da der Kopf als Ganzes gewechselt wird, kann man innerhalb weniger Sekunden zwischen zwei völlig unterschiedlichen Leuchtcharakteristiken auswählen. Obwohl die Lampe nach etwas mehr als 120 Minuten deutlich herunterregelt, kann sich die Gesamtlaufzeit sehen lassen. Mit einer Akkuladung kommt man somit lange aus. Und gemäß dem Motto “Wenn schon, denn schon” hat Lumapower für die unterschiedlichen Lampengrößen auch zwei unterschiedliche Holster beigelegt. Bei einem Preis von 79 Euro für die schwarze und 84 Euro für die silberne Ausführung (Stand: April 2010) ist die Lampe jeden Cent wert. Die Lampen wurden freundlicherweise von Lumapower (www.lumapower.com) und Taschenlampen-Papst (www.taschenlampen-papst.de) zur Verfügung gestellt.

Lumapower Signature Tactical 016

“Signature Tactical on ice”. Nicht nur hier,…

Lumapower Signature Tactical 017

…auch im Eiswasser macht die Lampe eine gute Figur.

Lumapower Signature Tactical 018

Review Lumapower IncenDio V3

Lumapower IncenDio V3 001

Von der Größe her ist sie ein Zwerg, von der Leuchtleistung her ein Riese – die Lumapower IncenDio V3 macht richtig hell.

 

Verpackung und Lieferumfang:
Im Gegensatz zur Lampe ist der Lieferumfang alles andere als klein. In einer Papp-/Kunststoffverpackung werden neben der Lampe ein Holster, ein Warnstab-Aufsatz, ein Lanyardring, diverse Ersatz-O-Ringe, ein Ersatzgummi für den Clicky, eine Pinzette, eine Bedienungsanleitung und eine Garantiekarte mitgeliefert.

Lumapower IncenDio V3 002

Der Lieferumfang lässt keine Wünsche offen.

 

Lumapower IncenDio V3 005

Die Lampe mit Diffuser-Warnstab.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 77,5 mm
Durchmesser Kopf: 21,5 mm
Durchmesser Tail: 21 mm
Gewicht: 36 g
Gewicht mit Akku: 54 g
Anodisierung: HA III, gleichmäßige Ausführung.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja, Trageclip verhindert das Wegrollen.
Löcher für Lanyard: bei Verwendung des mitgelieferten Lanyardrings.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Trageclip/Lanyardring abnehmbar, nachleuchtendes Schaltergummi.

Lumapower IncenDio V3 003

Der Clip ist abnehmbar.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Angegeben ist der Zwerg mit 250 Lumen beim Betrieb mit einem 16340er-Akku mit 3,7 Volt und 150 Lumen beim Betrieb mit einer CR123A-Batterie/RCR123-Akku mit 3,0 Volt. Die weiteren Leuchtstufen sind mit 50% und 5% angegeben. Laut Lumapower-eigenem Diagramm auf der Herstellerseite mit einem 16340er-Akku mit 800mAh soll die Lampe bei einem Leistungsabfall von 250 bis auf 150 Lumen 75 Minuten lang leuchten. Im Praxisbetrieb mit einem neuen und vollen 16340-Akku mit 880mAh auf der höchsten Leuchtstufe zeigte sich dieser als Spielverderber. Bei geringfügig nachlassender Leuchtkraft verweigerte die Schutzschaltung des Akkus nach einer Dreiviertelstunde die Stromlieferung und schaltete die Lampe aus. Ein zweiter Test lieferte das gleiche Ergebnis. Im Dauerbetrieb wird die kleine Lumapower zwar ordentlich warm, aber bereits der Luftzug beim Laufen reicht aus, um sie ausreichend zu kühlen. Ohne Kühlung allerdings sollte die Lampe nicht länger als 15 bis 20 Minuten am Stück in der höchsten Stufe betrieben werden (Überhitzungsgefahr).

Lumapower IncenDio V3 004

Die Lampe wird von oben “befüllt”.

 

 

Reflektor/Linse:
Eine Cree XR-E R2-LED sorgt für die Erleuchtung. Zur Lichtverteilung dient ein OP-Reflektor aus Aluminium, der hinter einer Glaslinse sitzt.

 

Bedienung:
Das Lumapower-typische Bedienkonzept hat der Hersteller auch bei der IncenDio umgesetzt. Das Einschalten geschieht über einen taktischen Forward-Clicky, der trotz der geringen Größe und Länge der Lampe in verschiedenen Haltungen gut erreichbar ist und einen mittelharten Druckpunkt hat. Zur Verfügung stehen drei Leuchtstufen, die durch mehrmaliges Antippen des Clickys innerhalb einer Sekunde angewählt werden können Die Schaltreihenfolge ist dunkel-mittel-hell. Hält man den Schalter länger als eine Sekunde gedrückt oder drückt ihn ganz durch, wird die entsprechende Leuchtstufe gespeichert und ist beim nächsten Einschalten aktiviert. Durch den “Tactical lock” kann eine Helligkeitsstufe dauerhaft gespeichert werden, damit die Lampe bei mehrmaligem schnellem Ein- und Ausschalten nicht in einen anderen Modus wechselt, was wie folgt vonstatten geht: Den Clicky in einem Modus länger als eine Sekunde gedrückt halten, ohne ganz durchzudrücken, dann kurz loslassen und innerhalb einer Sekunde viermal schnell antippen. Das Entsperren funktioniert auf die gleiche Weise.

 

Beam:
Um den Hotspot herum sind einige kleine Ringe zu sehen, die ihn vom Spill abgrenzen. Auf die Entfernung ergibt sich ein homogenes Lichtbild, bei dem sich der Hotspot immer noch leicht vom Spill absetzt. Was eher ungewöhnlich für eine Lampe dieser Größe mit OP-Reflektor ist, erklärt sich bei genauerer Betrachtung des Reflektors. Die Texturierung des selbigen ist nicht besonders stark ausgeprägt. Dadurch verliert die Incendio zwar an gleichmäßiger Ausleuchtung, kommt aber dafür entsprechend weiter.

Beamshot Lumapower Incendio

White-wall-Beamshot der Incendio V3.

 

Resümee:
Das Thema Mini-Taschenlampe hat Lumapower gut gelöst. Alle Features der “großen” Lumapower-Lampen wurden übernommen, und sie macht richtig viel Licht. Was mir persönlich sehr gut gefällt: Die Lampe ist keine Lichtorgel, will heißen: drei Leuchtstufen und keinerlei Strobe/SOS/anderweitiges Geblinke, durch das man sich klicken muss. Bei der Laufzeit im hellsten Modus im Dauerbetrieb hat der Hersteller ziemlich übertrieben, aber selbst mit rund 45 Minuten im Dauerbetrieb liegt die Lampe im Verhältnis Helligkeit/Akkukapazität noch im Durchschnitt. In der Regel wird man die Lampe aber ohnehin nicht solange auf High betreiben, zumal auch die mittlere Leuchtstufe ausreichende Helligkeit für die meisten Situationen bietet. Auf der Herstellerseite www.lumapower.com sind weitere Infos zu finden. Erhältlich ist die Lampe für 49 Euro (Stand: März 2010).

Review Lumapower Signature

12. Februar, 2010 Keine Kommentare

Lumapower Signature001

Wer sich urplötzlich und unerwartet auf einer Zeitreise aus dem letzten Jahrtausend in die heutige Zeit wiederfindet, wird mit der Lumapower Signature auf Anhieb klarkommen, denn sie wird fast wie eine der guten alten Taschenlampen bedient. Aber nur fast.

Lieferumfang:
Die Lampe wird mit einem “Turbo Head” mit SMO-Reflektor und einem zusätzlichen Kopf mit OP-Reflektor geliefert. Ferner sind Ersatz-O-Ringe und eine Garantiekarte dabei.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 151 mm
Durchmesser Kopf: 35 mm
Durchmesser Tail: 25 mm
Gewicht: 91 g
Gewicht mit Akku: 138 g
Anodisierung: HA III, gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: möglich.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: ja, bestätigt durch Praxistest.
Besonderheiten: zusätzlicher Schalter zum Durchschalten der Modi, Glow-in-the-dark-Schaltergummi.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die Signature mit einem 18650-Akku. Im High-Modus, der von Lumapower mit 260 Lumen angegeben wird, soll die Lampe zweieinhalb bis drei Stunden leuchten. Was die Lumenangabe betrifft, hat Lumapower ein wenig gestrunzt. Im direkten Vergleich mit der Fenix TK11 R2 (angegeben mit 240 Lumen) und der Eastward XGR2 (angegeben mit 220 Lumen) hat die Signature keine Chance. Sie ist etwas heller als die Fenix LD 20 und die Led Lenser P7, die beide mit 180 Lumen angegeben sind. Wohlgemerkt: Dies sind keine tatsächlich ermittelten Werte; vielmehr resultieren sie aus einem “Decken-Anstrahl-Reflektionstest”, bei dem die Helligkeit lediglich mit den Augen “gemessen” wurde. Was die Laufzeit betrifft: Beim Test mit einem 2400mAh-Akku bleibt die Lichtausbeute im Dauerbetrieb auf der hellsten Stufe für rund 90 Minuten nahezu konstant, danach wird “Stufe 2″ für eine weitere halbe Stunde gehalten, bevor der Lichtabbau langsam, und zwar gaaaanz langsam weiter geht. Auch nach mehr als fünf Stunden liefert die Lampe immer noch ein richtig gutes Lauflicht in der hellsten Stufe.

 

Reflektor/Linse:
Hinter einer Glaslinse verteilt ein Smooth-Reflektor aus Aluminium das Licht einer Cree XR-E Q5-LED.

 

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Signature über einen taktischen Forward-Clicky. Der Clicky ist gut zu erreichen und relativ schwergängig. Die verschiedenen Helligkeitsstufen werden mittels eines weiteren Schalters durchgeschaltet, der am Body direkt hinter dem Kopf sitzt und leicht zu drücken ist. Insgesamt stehen vier Stufen zur Verfügung, die in der Reihenfolge hell-mittel-dunkel-Strobe aktiviert werden. Nach dem Ausschalten schaltet die Lampe im zuletzt gewählten Modus wieder ein. Die Anordnung der beiden Schalter lässt sowohl die Bedienung in der “normalen” Taschenlampenhaltung, als auch die Einhandbedienung mit der “taktischen” Fausthaltung zu. In diesem Fall übernimmt der kleine Finger das Durchschalten der Modi. Obwohl die Lampe relativ glatt ist, liegt sie bei beiden Haltungen gut in der Hand.

Lumapower Signature002

Mit dem Zusatzschalter werden die Helligkeitsstufen angewählt.

 

Beam:
Der Hotspot setzt sich klar definiert vom Sidespill ab. Der Übergang vom Hotspot zum Spill wird – SMO-Reflektor-typisch – durch einige Ringe abgegrenzt. Im Gegensatz zu vielen anderen Lampen mit SMO-Reflektor halten sich diese Ringe in Grenzen, wodurch die Lampe ein noch homogenes Lichtbild abgibt. Der Vorteil des Turbo-Heads mit SMO-Reflektor liegt auf der Hand: Die Lampe erreicht dadurch eine höhere Reichweite. Der zum Lieferumfang dazugehörige zweite Kopf mit Orange Peel-Reflektor stand beim Test nicht zur Verfügung. Erfahrungsgemäß dürfte das Lichtbild damit noch mal deutlich gleichmäßiger ausfallen bei etwas geringerer Reichweite.

IndoorBeamLumapower Signature

“White Wall Beamshot” der Signature. Auch, wenn es nicht so aussieht: Der Hotspot ist in der Mitte, wo er hingehört. Nachdem ich eine ganze Reihe Beamshots verschiedener Lampen gemacht und auf den Rechner überspielt hatte, war dieses Phänomen bei allen Bildern zu sehen. Offensichtlich lag der Fehler bei der Ausrichtung der Kamera.

 

Resümee:
Nicht nur Zeitreisende, sondern auch ganz normale Taschenlampen-Nutzer werden an der Lumapower Signature ihre Freude haben. Sie ist leicht, handlich, einfach zu bedienen und hat eine gute Reichweite. Gäbe es einen Wettbewerb “Wer kann am längsten hell mit einem 18650er?”, wäre die Lumapower Signature ganz vorne dabei. Und da man sie in der Praxis wohl eher selten ständig auf der höchsten Stufe betreibt, dürften mehrere Nachtwanderungen mit einem Akku problemlos möglich sein. Der Preis von rund 75 Euro (Stand: Februar 2010) ist für eine Lampe dieser Qualität durchaus angemessen, zumal ein zusätzlicher Kopf mit OP-Reflektor im Lieferumfang inbegriffen ist. Alle Infos zur Lampe sind auf der Herstellerseite www.lumapower.com zu finden.

Die Beamshots wurden mit F4 und 2 Sekunden Belichtungszeit aufgenommen. Die orangenen Reflektoren sind 20 bzw. 40 Meter entfernt, der rote 60 und der weiße 70 Meter.

BeamLumapower Signature

Lumapower Signature

 

BeamEastward XGR2

Eastward XGR2

 

BeamFenix TK11 R2

Fenix TK11 R2

 

BeamLEDLenser P7

Led Lenser P7, fast komplett fokussiert.

 

BeamFenix LD20

Fenix LD 20

Lumapower D-Mini VX Ultra

14. Januar, 2010 Ein Kommentar

Lumapower Mini VX Ultra001

Den Beinamen “Ultra” trägt die Lumapower D Mini VX Ultra zu Recht, denn sie macht richtig, richtig hell.

Verpackung und Lieferumfang:
Neben der Lampe sind in einer Papp/Plastikverpackung ein Verlängerungsadapter für den Betrieb mit einem 18650-Akku, ein Ersatzgummi für die Tailcap in schwarz, mehrere Ersatz-O-Ringe, eine Bedienungsanleitung und eine Garantiekarte enthalten.

Lumapower Mini VX Ultra002

Beschreibung der Lampe:
Länge: 94 mm
Durchmesser Kopf: 37,5 mm
Durchmesser Tail: 29 mm
Gewicht: 87 g
Gewicht mit Batterie: 103 g

Verlängerte Version:
Länge: 135 mm
Gewicht: 102 g
Gewicht mit Akku: 148 g

Lumapower Mini VX Ultra003

Die Mini VX-Ultra kommt mit einer HAIII-Anodisierung daher, die sehr sauber und gleichmäßig ausgeführt wurde. Einen richtigen Rollschutz hat die Lampe nicht, aber wenn man sie hinlegt, bleibt sie zumindest liegen. Der Tailstand ist möglich, wasserdicht ist die Lampe ebenfalls. Für die Befestigung eines Lanyards sind zwei Löcher in der Tailcap vorgesehen. Das Schaltergummi sowie der Dichtring hinter der Linse sind nachleuchtend.

Stromversorgung:
Für den nötigen Saft sorgt in der kurzen Version eine CR123-Batterie (alternativ ein16340/ RCR-123-A-Akku). Bei Verwendung des Verlängerungsadapters kommt ein 18650er-Akku zum Einsatz. Zum Umbau muss die Pill umgeschraubt werden; zusätzlich wird eine kleine Feder in eine Halterung am Adapter gesteckt, die den Kontakt vom Akku zur Elektronik herstellt. Die Verwendung von 2 CR123s oder zwei 16340er-Akkus kann laut Hersteller zur Zerstörung der Lampe führen. Die Laufzeit ist mit dem 18650er-Akku ist mit 95 Minuten bei maximalen 550 Lumen angegeben. Über die Lumenzahl bei Verwendung der CR123-Batterie macht der Hersteller keine Angaben, in der Praxis ist der Unterschied drastisch und dürfte bei weniger als der Hälfte liegen. Beim Test auf der höchsten Leuchtstufe mit “Blutkühlung” wird die Lampe deutlich über Körpertemperatur warm. Nach gut einer Stunde im Dauerbetrieb auf der höchsten Stufe lässt die Leuchtleistung merklich nach. Anschließend liefert die Lampe noch rund 20 bis 30 Minuten kontinuierlich dunkler werdendes Restlicht.

Lumapower Mini VX Ultra004

Reflektor/Linse:
Das Licht wird von einem OP-Reflektor aus Aluminium verteilt, der hinter einer Glaslinse sitzt. Als LED kommt eine Luminus SST-50 zum Einsatz.

Lumapower Mini VX Ultra005

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem taktischen Forward-Clicky. Dieser ist gut zu erreichen und relativ schwergängig. Die drei Leuchtstufen der Lampe werden durch mehrmaliges leichtes Antippen des Schalters nacheinander erreicht. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-mittel-hell. Hält man den Schalter länger als eine Sekunde gedrückt oder drückt ihn ganz durch, wird die entsprechende Leuchtstufe gespeichert und ist beim nächsten Einschalten aktiviert. Weiterhin verfügt die Lumapower über einen “Tactical lock”, der verhindert, dass bei mehrmaligem schnellen Ein- und Ausschalten der Lampe kurz hintereinander ein anderer als der gewählte Modus aktiviert wird. Um den Tactical lock zu aktivieren, muss man den Clicky im gewünschten Modus länger als eine Sekunde leicht drücken, kurz loslassen und innerhalb einer Sekunde viermal schnell antippen. Um den gelockten Modus zu entsperren, muss man den Clicky erneut innerhalb einer Sekunde viermal antippen.

Lumapower Mini VX Ultra006

Beam:
Durch den OP-Reflektor erzeugt die Lumapower einen klar definierten Hotspot, der weich in einen gleichmäßigen Spill übergeht. Auf die Entfernung liefert die Lampe eine homogene Ausleuchtung.

Resümee:
“Und immer wieder geht die Sonne auf” oder so ähnlich heißt es in einem alten Schlager. Die Erinnerung daran kam, als ich die Mini VX-Ultra im hellsten Modus betrieben habe. Dummerweise habe ich dabei auf den Schreibtisch geleuchtet und bin vom reflektierten Licht fast erblindet. Der optionale Betrieb mit dem kurzem Adapter und der CR123-Batterie ist vom Hersteller mit “for ermergency use only” angegeben. Praktisch ist’s trotzdem, wenn man vielleicht mal nicht so viel Licht und eine wirkliche Mini-Lampe braucht. Das Bedienkonzept wirkt durchdacht, und man hat sich schnell daran gewöhnt. Der Preis von 109 Euro (Stand Januar 2010) ist zwar nicht von Pappe, aber andere Lampen mit ähnlicher Lichtleistung und Qualität sind auch nicht günstiger. Weitere Infos sind auf der Herstellerseite www.lumapower.com zu finden.

Die Beamshots wurden mit Blende 4 und einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei ISO 800 aufgenommen. Bild 1 zeigt die Lumapower im “Notbetrieb” mit einer CR123-Batterie, Bild 2 die Lumapower mit einem 18650er-Akku, Bild 3 die Olight M30.

Lumapower Mini VX 123

Lumapower Mini VX 18650

Olight M30

Sneak Preview – Lumapower Signature TACTICAL Edition

19. Dezember, 2009 Ein Kommentar

Hallo Freunde der Nacht,

dank meines Händlerstatus bei Lumapower und meinen guten Kontakte zu Ricky von Lumapower, habe ich gestern mit einer Lieferung Lampen auch den jüngsten Sproß der Familie Lumapower zugeschickt bekommen.

Es handelt sich um die Lumapower Signature in der tactical Edition. Im Vergleich zur schon guten Signature, kamen noch viele pfiffige und nützliche Details hinzu und machen die Lampe nun zu einem meiner neuen Favoriten.

Aber seht selbst:

Über Preise ist noch nichts näheres bekannt, die dürften aber kurz über denen der normalen Signature liegen. Soweit ich weiß wird es auch verschiedene Köpfe geben und die Lampe so noch universeller machen. Auch erste Härtetest überstand die Lampe klaglos – hier nach 5 Stunden im Wasserbottich im -18° Celsius kalten Eisfach. Somit ist cachen bei den jetzigen Außentemperaturen mit der Signature kein Problem. Auch waren nach dem Test keinerlei Feuchtigkeitseinbrüche zu entdecken. Alle Funktionen der Lampe waren nach der Befreiung aus dem Eis einwandfrei.

Signature_tactical_eis2

Erstes Fazit einer meiner neuen Favoriten, mal sehen was die neuen Köpfe noch bringen, aber auch der 250 Meter Reflektortest die Straße runter war erfolgreich – Mein Fazit eine rundum gelungene Lampe mit nur wenig Verbesserungspotential!

Sobald die Lampe offiziell erhältlich ist, bekommt Ihr diese wie auch viele andere Lumapower Produkte beim Taschenlampen Papst

Review Lumapower Vantage

6. Dezember, 2009 3 Kommentare

Lumapower_Vantage001

Leicht, handlich und voller Möglichkeiten: Die Lumapower Vantage ist eine gut durchdachte praktische Lampe für fast alle Lebenslagen.

Verpackung und Lieferumfang:
Die Lumapower wird in einer Pappschachtel geliefert, in der sich neben der Lampe mehrere Ersatz-O-Ringe, ein Ersatz-Gummi für den Clicky, ein zusätzlicher Kopf mit OP-Reflektor, ein zusätzlicher Ring zur Fixierung des Trageclips, eine Bedienungsanleitung und eine Garantiekarte befinden.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 162 mm (mit Kopf mit OP-Reflektor 155 mm)
Durchmesser Kopf: 25,5 mm
Durchmesser Tail: 28 mm
Gewicht: 104 g (mit Kopf mit OP-Reflektor 96 g)
Gewicht mit Batterien: 150 g (mit Kopf mit OP-Reflektor 142 g)
Die Lampe ist aus Aluminium gefertigt und gleichmäßig nach HA III anodisiert. Sie hat durch den Trageclip und den Combat-Ring gleich einen doppelten Rollschutz. Wer den Combat-Ring nicht mag, kann stattdessen auch den mitgelieferten runden Ring verwenden; der Clip alleine bietet immer noch einen ausreichenden Rollschutz. Lediglich bei der Kombination „runder Ring – kein Clip“ rollt die Lampe davon. Man kann die Kombinationen aus den verschiedenen Ringen mit oder ohne Trageclip als Spielerei abtun, ich persönlich finde es eine pfiffige Idee. Denn in Kombination mit dem Kopf mit Orange-Peel-Reflektor ergeben sich so zahlreiche Möglichkeiten, die Lampe bezüglich Lichtbild, Tragemöglichkeit oder Lieblings-Lampenhaltung an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Der Tailstand ist möglich. Die Gummikappe am Schalter und der Ring im Bezel sind nachleuchtend. An der Endkappe befinden sich auf einer Seite zwei Löcher, auf der anderen ein Schlitz zur Befestigung eines Lanyards. Die Lampe ist laut Hersteller „water resistant“. Ein Test im Waschbecken mit mehrmaligem Ein- und Ausschalten der Lumapower bestätigt das.

Stromversorgung:
Betrieben wird die Lumapower mit zwei AA-Batterien oder alternativ mit zwei NiMh-Akkus. Angegeben ist die Lampe mit 200 Lumen im höchsten Modus für 90 Minuten (volle Lichtleistung 75 Minuten) sowie 80 bis 85 Lumen für 220 Minuten. Über den dunkelsten Modus macht der Hersteller keine Angaben. Im Praxisbetrieb mit Lidl-Batterien ist die maximale Helligkeit nur in den ersten zwei Minuten nach dem Einschalten verfügbar. Anschließend hält die Helligkeit für rund 25 Minuten an, nimmt dann kontinuierlich ab, und nach 45 Minuten reicht das Licht gerade noch zur Schlüssellochsuche. Mit 2300mA-NiMh-Akkus ist die Anfangshelligkeit geringer, dafür geht die Lampe sofort in die Regelung und hält die Helligkeit für zirka 60 Minuten konstant. Danach geht die Entladekurve schnell bergab. Mit Eneloop-Akkus liefert die Lumapower etwa 20 Minuten lang die volle Helligkeit, anschließend bleibt das Licht für weitere 40 Minuten gleichmäßig geregelt, bevor auch hier die Entladekurve stetig abwärts geht.

Reflektor:
Verbaut wurde eine Cree XR-E Q3-LED in warmweiß. Sowohl der vormontierte SMO-Reflektor als auch der OP-Reflektor sind aus Aluminium, jeweils mit einer Glaslinse davor.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem taktischen Forward-Clicky. Der Schalter ist gut erreichbar und  relativ schwergängig. Die Lumapower Vantage verfügt über drei Leuchtstufen. Wenn man den Clicky leicht andrückt, wird die erste Stufe angewählt. Drückt man ihn innerhalb einer Sekunde erneut, ohne ihn ganz durchzudrücken, erreicht man die nächste Leuchtstufe, wiederholt man dies erneut innerhalb einer Sekunde, erreicht man die dritte. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-mittel-hell. Hält man den Schalter länger als eine Sekunde gedrückt oder drückt ihn ganz durch, wird die entsprechende Leuchtstufe gespeichert und ist beim nächsten Einschalten aktiviert. Alternativ dazu kann die Lampe auch eingeschaltet und die drei Helligkeitsmodi durch Los- und Festdrehen des Lampenkopfes innerhalb einer Sekunde angewählt werden. Lässt man die Lampe länger als eine Sekunde in der gewünschten Helligkeit an, wird auch hier der zuletzt gewählte Modus gespeichert. Weiterhin verfügt die Lumapower über einen „Tactical lock“. Wenn man den Clicky im favorisierten Modus länger als eine Sekunde gedrückt hält, dann kurz loslässt und innerhalb einer Sekunde viermal schnell drückt, wird dieser Modus „gelockt“. So bleibt auch bei mehrmaligem schnellen Ein- und Ausschalten hintereinander immer der gewählte Modus gespeichert. Im Dauerbetrieb auf der hellsten Leuchtstufe wird die Lumapower deutlich warm; die Wärmeableitung funktioniert gleichmäßig über das gesamte Gehäuse.

Beam:
Mit dem vormontierten Smooth-Reflektor erzeugt die Lampe auf kurze Distanz einen ausgeprägten Hotspot mit einigen Ringen um selbigen, um dann in einen gleichmäßigen Spill überzugehen. Dieses Bild relativiert sich schon nach ein paar Metern und äußert sich in einer gleichmäßigen Gesamtausleuchtung mit noch deutlich erkennbarem Hotspot. Mit dem OP-Reflektor im kleineren Kopf ist das Lichtbild bereits auf kürzere Distanzen wesentlich homogener. Der Spill grenzt ohne störende Ringe direkt an den Hotspot, und auf weiter entferntere Distanzen ist der Übergang fließend – logischerweise geht dies zu Lasten der Reichweite, die mit dem Smooth-Reflektor deutlich größer ist.

Resümee:
Die Lumapower Vantage wartet mit einem gut durchdachten Lampenkonzept auf. Sicherlich kann sie von Reichweite und Helligkeit nicht mit Lampe soundso von Hersteller xyz mithalten. Und sicherlich gibt es auch bessere Fluter auf kurze Entfernungen. Was der Lumapower ihren Platz auf dem Treppchen beschert, ist ihre Vielseitigkeit. Bei einer Olympiade wäre sie ein guter Zehnkämpfer. Sie ist in keiner Disziplin so gut wie die Top-Athleten, aber in jeder im Endkampf. Wer sowohl die 100 Meter als auch die 1500 Meter in guter Zeit laufen möchte, den Speer weit werfen und hoch springen will, sollte diese Lampe unbedingt antesten. Für rund 60 Euro (Stand: Dezember 2009) bekommt man einen tollen Allround-Athleten.

Lumapower_Vantage002

Lieferumfang der Vantage.

Lumapower_Vantage006

Die Alternative zum Combat-Ring.

Lumapower_Vantage004

Die LED.

Lumapower_Vantage003

"Explosionsdarstellung" der Lampe.

Lumapower_Vantage005

Der Kopf mit OP-Reflektor macht die Lampe noch vielseitiger.