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Archiv für die Kategorie ‘Led Lenser’

Led Lenser H14 Kopflampe Preview

8. August, 2010 admin 2 Kommentare

Heute ein kleiner exklusiver Ausblick auf die neue Led Lenser H14 Kopflampe.

Scheinbar hat sich Led Lenser viel Mühe gegeben und viele sinnvolle Funktionen in die neue Kopflampe gesteckt. So hat  das Kopfband Trägerplatten, an die Lampenkopf sowie Batteriefach angeklipst werden können. Man kann den Kopf so aber dann auch an einer Tasche oder anderen Bekleidungsstücken befestigen. Auch hat man damit dann die Möglichkeit das Duo auch an einen Fahrradhalter zu befestigen und die Lampe als Fahrradlampe zu benutzen. Oder man verstaut das Batteriefach im Winter via Verlängerungskabel in einer Innentasche. So ist es möglich, das mit 4xAA nicht gerade kleine Batteriefach zwecks besseren Tragekomfort am Gürtel oder einer Tasche zu verstauen. Allerdings hat man dann keinen schnellen Zugriff auf den Clicky mehr.

Mit dem neuen M-Prozessor ist die Lampe nun auch elektronisch geregelt und man hat verschiedene Modi die man vorwählen kann um dann später das für den Einsatzzweck passende Modi parat zu haben. Durch den Fokus ist die Lampe, wie auch schon die im wahrsten Sinne des Wortes “kleineren” Brüder,  recht universell einsetzbar. rt konnte

Leider konnte ich die Lampe nicht praxisgerecht testen, ob die Schwerkraft an dem großen (scheinbar von der P14 ausgeliehenen) Kopf auf Dauer nicht etwas zu sehr zerrt kann ich so nicht beurteilen und auch den Tragekomfort an sich muß man sich nochmal in Ruhe ansehen, aber vielleicht bekommen wir ja demnächst mal eine Lampe für ein ausführliches Review … hier erst einmal für Euch das Video:

Noch eine Anmerkung, leider läuft Ton/Bild bei den Video’s auseinander, scheint so das meine Canon SX20IS demnächst mal zum Service muß.

Gruß,

Jörg

Review Led Lenser P6

Led Lenser P6 001

Mit der Led Lenser P6 bietet der Hersteller Zweibrüder eine handliche fokussierbare Lampe, die aufgrund der fehlenden Regelung allerdings so ihre Probleme hat.

 

Verpackung/Lieferumfang:
In einem Pappkarton wird die Lampe mit Holster, zwei AA-Batterien zum Betrieb, einem Lanyard, zweisprachiger Bedienungsanleitung (deutsch, englisch) und einer kleinen Werbebroschüre ausgeliefert.

Led Lenser P6 002

Lieferumfang der P6.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge defokussiert: 167 mm
Länge fokussiert: 172 mm
Reflektoröffnung: 20 mm
Durchmesser Kopf: 26 mm
Durchmesser Tail: 18,5 mm
Gewicht: 74 g
Gewicht mit Akkus: 130 g
Anodisierung: HA II, gute und gleichmäßige Ausführung.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in einem Loch in der Tailcap ist ein kleiner Metallbügel befestigt, der zur Lanyardbefestigung dient; alternativ kann dieser Bügel durch Aufbiegen auch entfernt und das Lanyard direkt im Loch befestigt werden.
wasserdicht: spritzwassergeschützt.
Besonderheiten: Die P6 verfügt durch die Möglichkeit, den Lampenkopf vor und zurück zu schieben, über eine Fokussierfunktion.

Led Lenser P6 003

Wie bei Led Lenser üblich, kann auch bei der P6 der Fokus durch Vor- und Zurückschieben des Lampenkopfs stufenlos verstellt werden.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Herstellerseitig ist die P6 mit 95 Lumen angegeben. Als Energiespender dienen zwei AA-Batterien. Laut Hersteller soll die Lampe nicht mit Akkus betrieben werden, da die LED aufgrund des höheren Stroms, den Akkus liefern, mit zuviel Strom versorgt wird, was sich langfristig auf die Lebensdauer der LED nachteilig auswirkt. Im Praxisbetrieb spielt das allerdings keine Rolle, und zwar aus zwei Gründen: Einerseits werden, bevor die LED aufgrund der Verwendung von Akkus das Zeitliche segnet, einige Lampengenerationen ins Land gegangen sein, andererseits dürften bis dahin andere Bauteile den Geist aufgegeben haben. Daher erfolgte der Praxistest nicht mit Batterien, sondern mit LSD-Akkus mit einer Kapazität von 2100 mAh. Die Lampe wurde dabei auf Maximal fokussiert.
Praxistest Luxmessung:
Unmittelbar nach dem Einschalten zeigte das Luxmeter einen Wert von 5.900 an. Innerhalb der ersten fünf Minuten sank der Wert auf 5.400 Lux
Lux. Weitere Messergebnisse:
nach 10 Minuten: 5.000 Lux
nach 20 Minuten: 4.500 Lux
nach 30 Minuten: 4.300 Lux
nach 40 Minuten: 4.200 Lux
nach 50 Minuten: 4.200 Lux
nach 60 Minuten: 4.200 Lux
nach 70 Minuten: 4.100 Lux
nach 80 Minuten: 4.100 Lux
nach 90 Minuten: 4.100 Lux
Anschließend wurde das Licht langsam, aber kontinuierlich dunkler. Ob die vom Hersteller angegebenen 40 Stunden Leuchtdauer, während der die Lampe die meiste Zeit dahindümpelt, erreicht werden, habe ich nicht getestet. Im Dunkeln wird man mit der Lampe so schnell zwar nicht stehen, aber Effizienz sieht anders aus.
Ein Wärmeproblem hat die Lampe definitiv nicht, die sinkenden Luxwerte sind einzig und allein auf die fehlende Regelung zurückzuführen. Während manche andere Led-Lenser-Lampen beim Betrieb mit Akkus von Beginn an eine nahezu gleichbleibende Lichtausbeute liefern, ist dies bei der P6 erst nach rund 30 Minuten der Fall. Allerdings hat die Lampe bis zu diesem Zeitpunkt bereits fast 30 Prozent ihrer ursprünglichen Leuchtkraft eingebüßt.
Um einer möglichen Verfälschung des Ergebnisses vorzubeugen, wurde die Lampe mit vom Hersteller für den Betrieb empfohlenen Alkali-Batterien erneut dem Luxmeter vorstellig. Unmittelbar nach dem Einschalten wurden 7.000 Lux gemessen. Nach fünf Minuten zeigte das Luxmeter 5.900 Lux.
Weitere Messergebnisse (in Klammern zum Vergleich noch mal die Ergebnisse der Messung mit Akkus):
nach 10 Minuten: 5.000 Lux (5.000)
nach 20 Minuten: 4.400 Lux (4.500)
nach 30 Minuten: 3.900 Lux (4.300)
nach 40 Minuten: 3.600 Lux (4.200)
nach 50 Minuten: 3.300 Lux (4.200)
nach 60 Minuten: 3.000 Lux (4.200)
nach 70 Minuten: 2.800 Lux (4.100)
nach 80 Minuten: 2.700 Lux (4.100)
nach 90 Minuten: 2.600 Lux (4.100)
Das Messergebnis bestätigte die praktischen Erfahrungen mit anderen Led-Lenser-Lampen. Die Ausgangshelligkeit der Lampe gegenüber dem Betrieb mit Akkus ist höher, allerdings nur für wenige Minuten. Anschließend sinkt die Helligkeit über die gesamte Laufzeit kontinuierlich.
Fazit: Egal, ob mit Batterien oder Akkus – die volle Leistung der Led Lenser P6 im Dauerbetrieb ist nur mit randvollen Energiespendern für wenige Minuten abrufbar, wobei Akkus über die gesamte Laufzeit deutlich effizienter sind.

 

Reflektor/Linse:
In einem verschiebbaren Tubus sitzt eine Cree-XR-E-LED hinter einer Plastiklinse.

Led Lenser P6 004

Vorderansicht.

 

Bedienung:
Ein Forward-Clicky, mit dem auch Morsen möglich ist, schaltet die Lampe ein. Der Druckpunkt des Clickys ist mittelhart, eine einhändige Bedienung ist problemlos möglich. Durch Vor- und Zurückschieben des Lampenkopfs kann der Lichtstrahl stufenlos zwischen breit streuendem und gebündeltem Licht eingestellt werden.

Led Lenser P6 005

Der Clicky ist zwar klein, lässt sich aber problemlos erreichen und schalten.

 

Beam:
In allen Fokuseinstellungen sind zahlreiche Ringe zwischen Hotspot, Corona und Sidespill sichtbar, ein typisches Merkmal für fast alle fokussierbaren Lampen.

Led Lenser P6 006

P6 defokussiert.

Led Lenser P6 007

P6 fokussiert.

 

Resümee:
Die volle Lichtleistung der P6 ist nur unmittelbar nach dem Einschalten verfügbar, anschließend baut die Lampe schnell ab. An dem Punkt, an dem die Akkus die Lampe (und nicht umgekehrt) in den Griff bekommen, hat sie bereits 30 Prozent ihrer ursprünglichen Leistung eingebüßt. Bei der Nutzung im Dauerbetrieb macht die P6 nur dann Sinn, wenn man eine Lampe benötigt, die den Nutzer nicht plötzlich im Dunkeln stehen lässt und er mit der stetig nachlassenden Helligkeit leben kann. Denn die P6 schaltet nicht plötzlich ab, sondern liefert für eine lange Zeit dunkler werdendes Restlicht. Für einen “Flashaholic” mag das inakzeptabel sein; manche “normalen” Nutzer können es durchaus als Vorteil werten. Für einen Preis zwischen 35 und 50 Euro (Stand: Mai 2010) gibt es dennoch wesentlich effektivere Lampen.
Die Testlampe wurde freundlicherweise von Zweibrüder zur Verfügung gestellt. Weitere Infos sind unter www.zweibrueder.com zu finden.

Led Lenser P6 008

Größenvergleich zur Mini-Maglite AA.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 aufgenommen.

Led Lenser P6 009

P6 defokussiert.

Led Lenser P6 010

P6 fokussiert.

Preview Led Lenser M7

2. April, 2010 Lichtinsdunkel 6 Kommentare

Led Lenser M7 001

Die Led Lenser M7 wird voraussichtlich im Juli in den Handel kommen und einige interessante Features mitbringen. Kann die neue Zweibrüder-Lampe halten, was sie verspricht?

Verpackung/Lieferumfang:
Das Testmodell kam im gleichen Pappkarton, in dem auch die P7 und die T7 ausgeliefert wurden (werden). Falls der endgültige Lieferumfang dem des Testkandidaten entspricht, werden neben der Lampe vier AAA-Batterien zur Stromversorgung, ein Lanyard, ein Gürtelclip, eine Bedienungsanleitung und eine kleine Werbebroschüre des Herstellers enthalten sein.

Beschreibung der Lampe:
Länge defokussiert: 136,5 mm
Länge fokussiert: 141 mm
Öffnung der Linse: 31 mm
Durchmesser Kopf: 37 mm
Durchmesser Tail: 29,5 mm
Gewicht: 147 g
Gewicht mit Akkus: 193 g
Anodisierung: HA II der besseren Sorte.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja. In der Tailcap ist ein Loch mit einer Öse zur Lanyardaufnahme. Diese Öse kann durch Aufbiegen auch entfernt und das Lanyard direkt im Loch befestigt werden.
wasserdicht: spritzwassergeschützt.
Besonderheiten: Die Lampe ist durch einen Schiebemechanismus fokussierbar. Um ein ungewolltes Verstellen zu verhindern, kann der verschiebbare Lampenkopf arretiert werden. Die M7 verfügt über mehrere Leuchtstufen und Blinkmodi sowie zwei Helligkeitsprogramme, die auf alle Modi anwendbar sind.

Led Lenser M7 002

Bei der M7 kann der Lampenkopf in jeder Fokuseinstellung arretiert werden.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Der Betrieb ist wahlweise mit vier AAA-Batterien oder AAA-Akkus möglich. Die Batteriehalterung hat Zweibrüder von den Vorgängermodellen übernommen. Da über Pro und Contra dieser Halterung schon genug geschrieben wurde, erspare ich mir das an dieser Stelle. Herstellerseitig ist die M7 mit 220 Lumen angegeben.
Neben den verschiedenen Modi, die weiter unten noch beschrieben werden, verfügt die M7 über zwei Modi-übergreifende Energieprogramme, von Zweibrüder als “Energy Saving Modus” und “Constant Current Modus” bezeichnet. In Letzterem startet die Lampe mit maximaler Helligkeit, die für wenige Minuten konstant bleibt und in den nächsten Minuten auf 60 Prozent der maximalen Helligkeit fällt. Diese 60 Prozent bleiben eingestellt bis die Batterien leer sind. In diesem Programm wird die Helligkeit nur über die eingebaute Temperatur-Kontroll-Einheit reguliert. Ein kurzes Aus- und wieder Einschalten der Lampe genügt, um wieder die volle Leuchtkraft zu haben, sofern die Akkus noch über eine ausreichende Kapazität verfügen. Im Energiesparprogramm verhält sich die Lampe zu Beginn genau so, allerdings wird die Helligkeit hier auf 50 Prozent heruntergeregelt und nach 25 Minuten auf 15 Prozent. Um zwischen den Energieprogrammen zu wechseln, muss der Schalter achtmal angetippt und dann durchgedrückt werden. Das mag sich zunächst umständlich anhören, doch in der Regel wird man sich, je nach Nutzerprofil, ohnehin nur für eines der beiden Programme entscheiden und diese Funktion somit nicht häufig benötigen. Die Anwahl des Energiesparprogramms zeigt die Lampe durch Leuchten und anschließendes Herunterdimmen an, die Anwahl des “Constant Current Modus” durch Leuchten und schlagartiges Ausgehen nach wenigen Sekunden. Für den Test wurde der “Constant Current Modus” gewählt, alle Werte und Laufzeiten beziehen sich auf dieses Programm. Im Energiesparprogramm dürften die Laufzeiten deutlich länger sein. Der Test erfolgte mit vier LSD-Akkus mit einer Kapazität von 800 mAh bei komplett fokussierter Lampe.
Praxistest Luxmessung:
Direkt nach dem Einschalten wurden 18.500 Lux angezeigt. Innerhalb der ersten fünf Minuten fiel der Wert auf 15.900 Lux. Nach zehn Minuten Laufzeit lag der Wert bei 13.000 Lux. Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 13.000 Lux
nach 20 Minuten: 12.900 Lux
nach 30 Minuten: 12.800 Lux
nach 40 Minuten: 13.000 Lux
nach 50 Minuten: 13.300 Lux
nach 60 Minuten: 13.100 Lux
Wenig später fiel der Wert innerhalb von Sekunden rapide und nahm konstant weiter ab. Nach 65 Minuten lag der Wert nur noch bei 3600 Lux, Tendenz: fallend. Eine Minute später zeigte die Lampe durch Blinkzeichen an, dass die Akkus gewechselt werden sollten.
Fazit: Die M7 verfügt über eine gut funktionierende Regelung, die die Helligkeit über eine Stunde nahezu konstant hält. Während des Testlaufs wurde die Lampe zwar warm, eine übermäßige Temperaturentwicklung war jedoch nicht bemerkbar.

Led Lenser M7 003

Das Batteriemagazin wurde von den Vorgängermodellen übernommen.

Reflektor/Linse:
Eine von Zweibrüder nicht näher spezifizierte Cree-LED sorgt fürs Licht. Bei näherer Betrachtung handelt es sich nicht um die neue Cree XP-G-, sondern weiterhin um eine Cree XR-E-LED. Statt eines Reflektors verfügt die Lampe über eine Plastiklinse, die in einem Tubus vor- und zurückgeschoben werden kann.

Led Lenser M7 004

Die Linse mit Blick auf die LED.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die M7 mittels eines Clickys in der Tailcap. Der Druckpunkt des Clickys ist relativ hart. In der Zigarrengriffhaltung funktioniert das Einschalten problemlos, in der taktischen Fausthaltung bedarf es allerdings schon einiges an Kraft, um den Schalter durchzudrücken. Allzu griffig ist die Lampe nicht, mit feuchten Händen kann sie auch gut und gerne schon mal aus der Hand rutschen. Mit dem Schalter/Taster werden die verschiedenen Helligkeitsstufen durchgeschaltet bzw. die verschiedenen Modi aktiviert. Der von anderen Zweibrüder-Produkten bekannte Turbo-Modus durch Antippen des Clickys im ein- sowie ausgeschalteten Zustand der Lampe kann bei der M7 aus diesem Grund nur durch Antippen und Halten des Clickys im ausgeschalteten Zustand angewählt werden.
Die M7 verfügt über drei Modi, von Led Lenser mit “Easy Mode”, “Professional Mode” und “Tactical Mode” bezeichnet. Der “Easy Mode” bietet zwei Leuchtstufen, eine helle und eine dunklere, wobei die dunklere im Vergleich zu den dunkleren Stufen der P7 und T7 deutlich heller ist. Nach dem Einschalten ist zunächst die helle Stufe verfügbar, durch Antippen des Clickys kann zwischen beiden Stufen gewechselt werden. Auch Morsen ist möglich. Um in den “Tactical-Mode” zu gelangen, muss die Lampe wieder ausgeschaltet werden, der Schalter viermal kurz angetippt und anschließend durchgedrückt werden. Die Lampe gibt durch Blinkzeichen zu verstehen, dass der nächste Modus jetzt aktiviert ist. In diesem Modus gibt es ebenfalls zwei Stufen: hell und schneller Strobe. Nach abermaligem Ausschalten, viermaligem Antippen und anschließendem Durchdrücken des Schalters wird der dritte Modus (Professional Mode) aktiviert. Auch hier werden die einzelnen Stufen durch Antippen des Clickys durchgeschaltet. Die Schaltreihenfolge ist hell-dunkel-Blinken-SOS-schneller Strobe. Wiederholt man die Ausschalt-Tipp-Durchdrück-Prozedur, gelangt man wieder in den ersten Modus. Der jeweils zuletzt angewählte Modus bleibt gespeichert, wobei die Lampe in jedem Modus immer in der hellsten Stufe startet.
Im “Easy”- und im “Professional Mode” gibt es darüber hinaus noch eine Dimm-Funktion. Schaltet man die Lampe ein, tippt den Schalter an und hält ihn gedrückt, steigt die Helligkeit stufenlos von 15 auf 100 Prozent an. Lässt man den Schalter bei Erreichen der gewünschten Helligkeit los, leuchtet die Lampe in dieser Helligkeit weiter.
In allen Einstellungen kann durch Vor- und Zurückschieben des Lampenkopfs stufenlos zwischen Streu- und Punktlicht gewechselt werden.

Led Lenser M7 005

Bei der M7 übernimmt der Clicky viele zusätzliche Funktionen.

Die Lock-Funktion:
Eine Neuerung bei der M7 ist die Lock-Funktion. Der Lampenkopf kann nicht mehr komplett gedreht werden, sondern hat links und rechts einen Anschlag. Dreht man den Kopf nach rechts, kann man ihn stufenlos vor- und zurückschieben. Dreht man ihn nach links, rastet er in der gewählten Fokusstellung ein. Mechanisch umgesetzt wurde das folgendermaßen: In den Tubus, der auf dem Body verschoben werden kann, wurde eine Nut gefräst. Diese Nut greift an einem Ring, der unter der LED-Einheit sitzt und plan mit dieser abschließt, in eine kleine Plastiknase. Dreht man den Lampenkopf nach links, wird der Ring nach außen aufgedrückt und drückt gegen den Tubus, der sich dadurch nicht mehr verstellen kann. Wie jetzt allerdings das Innenleben des Rings aussieht, sollte jemand beantworten, der in der Schule in Physik besser aufgepasst hat als ich. Fakt ist jedenfalls, dass das Prinzip funktioniert. Zwar lässt sich der Tubus mit einem Mehraufwand an Kraft auch im arretierten Zustand verschieben, von alleine verstellt er sich jedoch nicht. Ob der Mechanismus aufgrund des verwendeten Materials (Kunststoff) auch über Jahre noch einwandfrei funktioniert, kann wohl nur der langfristige Praxisbetrieb zeigen.

Led Lenser M7 006

Eine Ausfräsung im Tubus greift in eine kleine Plastiknase an einem Ring unter der LED-Einheit.

Led Lenser M7 007

In dieser Stellung kann der Fokus stufenlos verstellt werden. Dreht man den Lampenkopf…

Led Lenser M7 008

…drückt der Ring gegen den Tubus und sorgt dafür, dass die gewählte Fokuseinstellung arretiert wird.

Beam:
Auch bei der M7 wird die Möglichkeit der stufenlosen Fokussierung durch zahlreiche Donuts im Beam erkauft. Lampenästheten werden ob dieser Tatsache die Nase rümpfen, normale Nutzer wird es mal mehr, mal weniger stören.

M7 vs P7:
Zunächst einmal unterscheiden sich die beiden Lampen schon rein äußerlich ein wenig. Hier noch mal die Daten der M7, (in Klammern die Daten der P7).
Länge defokussiert: 136,5 mm (133 mm)
Länge fokussiert: 141 mm (140 mm)
Öffnung der Linse: 31 mm (25 mm)
Durchmesser Kopf: 37 mm (37 mm)
Durchmesser Tail: 29,5 mm (29,5 mm)
Gewicht: 147 g (148 g)
Gewicht mit Akkus: 193 g (194 g)
Zwar sind beide Lampenköpfe vom Außendurchmesser identisch, jedoch ist die Materialstärke des M7-Kopfs an der Linseneinfassung geringer und der Kopf tiefer. So kann eine entsprechend größere Linse verwendet werden. Daurch punktet die M7 gegenüber der P7 deutlich bei den Extremeinstellungen des Fokus’. Komplett defokussiert liefert sie einen breiteren Lichtkegel als die P7, komplett fokussiert bündelt sie das Licht auf weite Entfernungen stärker.
Auch über die Abmessungen hinaus gibt es einige Unterschiede. Die Mehr-Lumen der M7 sind auch ohne Messgerät mit bloßem Auge gut zu erkennen, die M7 ist einen Tick heller. Im Gegensatz zur P7 ist die M7 geregelt und darf laut Hersteller auch mit Akkus betrieben werden Zwar funktioniert auch die P7 problemlos mit Akkus (beim Test kamen ebenfalls LSD-Akkus mit einer Kapazität von 800 mAh zum Einsatz), allerdings ist der Output mit zunächst 9.800 Lux direkt nach dem Einschalten und dann konstanten 9.100 Lux deutlich niedriger. Mit neuen AAA-Alkalines bestückt, wurden bei der P7 direkt nach dem Einschalten 11.500 Lux gemessen, doch bereits nach wenigen Minuten sank der Wert unter die mit Akkus erreichten 9.100 Lux und fiel über die gesamte Laufzeit weiter ab.

Led Lenser M7 009

Alles Kopfsache: Links die M7, rechts die P7.

Der Pflegefall:
Eigentlich könnte das Review hier zu Ende sein und ich zum Fazit kommen, hätte Led Lenser beim Lieferumfang nicht das Holster durch einen Gürtelclip ersetzt. Die Lampe rastet mit einem lauten Klicken im Clip ein und sitzt dort so stramm und fest, dass sie, auch ohne dass der Clip überhaupt am Gürtel befestigt ist, nur mit zwei Händen und Brachialgewalt wieder herauszubekommen ist. Im Praxisbetrieb dürfte man eher die Hose verlieren, als die Lampe aus dem Clip heraus zu bekommen. Versucht man, die Lampe aus dem Clip zu schieben, wird das durch unschöne Kratzgeräusche begleitet. Sollte diesen Clip tatsächlich jemand benutzen, kann er die Lampe spätestens nach einer Woche neu anodisieren lassen oder aber sich über einen silbernen M7-Body freuen.

Led Lenser M7 010

Der Gürtelclip ist eine Fehlkonstruktion.

Led Lenser M7 011

Die Lampe sitzt so stamm und fest, dass sie kaum heraus zu bekommen ist.

Resümee:
Die Frage, ob die M7 die “bessere” P7 oder T7 ist, ist schnell beantwortet: eindeutig ja. Mit diesem Modell sind die zwei Brüder auf dem richtigen Weg. Die Lampe verfügt über eine gut funktionierende Regelung und ist offiziell für den Betrieb mit Akkus zugelassen. Der Schiebefokus ist arretierbar, ein ungewolltes Verstellen wird dadurch vermieden. Die M7 ist heller als ihre Vorgänger, leuchtet eine größere Fläche aus und bündelt das Fernlicht stärker. Auch an der Anodisierung hat Zweibrüder gearbeitet und sie, im Vergleich zu meiner ein Jahr alten P7, verbessert. Wer Strobe, Blinken und SOS braucht, kann zwischen verschiedenen Modi wählen, wer darauf keinen Wert legt, kann die zusätzlichen Modi ignorieren, da eine zufällige Aktivierung durch das gute Bedienkonzept verhindert wird. Über den Gürtelclip ist nichts weiter zu sagen, außer, dass er bitte, bitte nicht im Lieferumfang enthalten sein darf, wenn die Lampe in die Läden kommt. Schön wäre auch, wenn die Lampe statt mit Batterien mit Akkus ausgeliefert würde, wie es bereits bei der H7R praktiziert wird, das schont die Umwelt und den Geldbeutel.
Die Testlampe wurde freundlicherweise von Zweibrüder zur Verfügung gestellt.

Led Lenser M7 012

Die neue Zweibrüder und ihre zwei Brüder. Von links nach rechts: M7, T7, P7.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 aufgenommen. Die beiden orangenen Reflektoren sind 20 bzw. 40 Meter entfernt, der rote 60 Meter, der weiße 70 Meter. Die Bilder 1+2 zeigen die M7 und die P7 komplett defokussiert, die Bilder 3+4 beide Lampen halbfokussiert und die Bilder 5+6 beide Lampen komplett fokussiert. Oben ist jeweils die M7.

Led Lenser M7 013

Led Lenser M7 014

Led Lenser M7 015

Led Lenser M7 016

Led Lenser M7 017

Led Lenser M7 018

Review Led Lenser H7R

19. März, 2010 Lichtinsdunkel 2 Kommentare

Led Lenser H7R 001

Mit der H7R schickt Led Lenser eine Kopflampe ins Rennen, bei der auch seitens des Herstellers der Akkubetrieb offiziell zugelassen ist.

 

Verpackung und Lieferumfang:
In einem Pappkarton sind die Lampe, eine Tragetasche mit Möglichkeit zur Befestigung am Gürtel, drei Akkus zum Betrieb, ein Lader für die Akkus, eine Bedienungsanleitung (deutsch/englisch) und eine kleine Werbebroschüre enthalten.

Led Lenser H7R 002

Lieferumfang der H7R.

 

Beschreibung der Lampe:
Gewicht mit Akkus: 126 g
wasserdicht: spritzwassergeschützt.
Besonderheiten: Die Linse kann durch einen Schiebefokus verstellt werden, dadurch kann man zwischen Punktlicht und Streulicht wählen. Das “R” im Namen der H7R steht für “Rechargeable”, also “wiederaufladbar”. Im Gegensatz zur H7 ist die Verwendung von Akkus somit auch vom Hersteller explizit erlaubt; dementsprechend erfolgt auch die Auslieferung mit Akkus statt der sonst üblichen Batterien. Die Akkus können mit dem Ladestecker geladen werden, ohne sie dem Batteriefach zu entnehmen. Durch einen Schieberegler am Batteriefach kann die Helligkeit stufenlos reguliert werden.

Led Lenser H7R 003

Der Schieberegler zur Fokusverstellung sitzt unten am Lampenkopf.

Led Lenser H7R 004

Mit dem Ladestecker können die Akkus geladen werden, ohne sie dem Batteriefach zu entnehmen.

 

Stromversorgung:
Drei AAA-Akkus (mitgeliefert) oder wahlweise Batterien sorgen für die nötige Power. Eine Gummiabdeckung schützt das Batteriefach vor Spritzwasser. Das Batteriefach selbst könnte hochwertiger verarbeitet sein, erfüllt aber zumindest seinen Zweck.

Led Lenser H7R 005

Eine Gummiabdeckung schützt das Batteriefach vor Spritzwasser.

Led Lenser H7R 006

In der Produktwerbung spricht Led Lenser von “technologischem Vorsprung”. Das Batteriefach kann Zweibrüder damit definitiv nicht gemeint haben. Aber zumindest erfüllt es seinen Zweck.

 

Reflektor/Linse:
Hinter einer Plastiklinse sitzt eine Cree-LED, die laut Herstellerangaben 140 Lumen liefert.

Led Lenser H7R 007

Für Licht sorgt eine Cree-LED, deren Typ vom Hersteller nicht weiter spezifiziert wird.

 

Bedienung:
Eingeschaltet wird die H7R durch einen Schalter oben am Lampenkopf. Unterhalb des Kopfs ist ein Schieberegler angebracht, mit dem der Fokus stufenlos verstellt werden kann. Sowohl Schalter als auch Regler sind leichtgängig und lassen sich gut bedienen. Hinten am Batteriefach sitzt ein weiterer Schieberegler, mit dem die Helligkeit stufenlos verstellt werden kann. Bei der Testlampe funktionierte dieser allerdings erst ab der Mittelstellung aufwärts. Die maximale Helligkeit der H7R ist zwar nicht ganz so hoch wie bei einigen anderen Kopflampen-Vertretern, aber in Situationen, in denen man mal wirklich viel Licht benötigt, mehr als ausreichend. Auch ohne Überkopfband sitzt die Lampe sicher und fest und ist angenehm zu tragen. Die Neigung des Kopfs kann in mehreren Rasterstufen eingestellt werden. Beim normalen Betrieb wird die Lampe dadurch ausreichend arretiert; Headbangen sollte man damit indes nicht, ansonsten leuchtet man sich danach direkt auf die Nasenspitze.

Led Lenser H7R 008

Der Knopf zum Einschalten sitzt oben am Lampenkopf.

Led Lenser H7R 009

Der Schieberegler zur stufenlosen Einstellung der Helligkeit. Beim Testmodell funktionierte er allerdings erst ab der Mittelstellung.

 

Beam:
Die Möglichkeit der stufenlosen Fokussierung funktioniert gut, wird allerdings auch bei der H7R durch die Led Lenser-typischen Ringe im Lichtbild erkauft. Wie sehr diese Ringe im Praxisbetrieb stören, ist Ermessenssache des jeweiligen Nutzers.

Led Lenser H7R 010

“White-wall-Beamshot” der H7R.

 

Resümee:
Auch bei der H7R werden sich, wie wohl bei allen Led Lenser-Produkten, die Geister scheiden. De facto erhält man fürs Geld eine Kopflampe, die ihren Zweck erfüllt und durch die Fokussierbarkeit sowie die stufenlos verstellbare Helligkeit ein großes Einsatzgebiet mehr als nur zufriedenstellend abdeckt. Trotz fehlender Regelung ist der sichtbare Verlust an Lichtleistung mit zunehmender Laufzeit nicht so hoch, dass er störend ins Gewicht fällt, solange man die Lampe nicht ständig auf der höchsten Stufe betreibt. Obwohl die Verwendung von AAA-Akkus oder -Batterien gemeinhin einen Nachteil darstellt, bietet sie bei der H7R gleichzeitig auch einen Vorteil: die Gewichtsersparnis von 40 Gramm gegenüber drei AA-Akkus, die sich beim längeren Tragen durchaus bemerkbar machen dürfte. Dass bei der Testlampe der Helligkeitsregler nicht über den gesamten Bereich funktioniert, ist zu verschmerzen, da auch beim Testmodell die dunkelste Stufe bereits sehr dunkel ist. Das größte Problem der H7R ist die maßlos übertriebene Werbung, mit der Led Lenser auch dieses Produkt anpreist und an der sich die arme Lampe messen muss. So ist, explizit bei dieser Lampe, etwa von “Präzisionsoptik”, “immenser Leistung” und “technologischem Vorsprung” die Rede. Die Optik ist okay, aber nicht überragend. Die Leistung reicht mehr als aus, ist aber sicherlich nicht immens. Und der technologische Vorsprung relativiert sich spätestens bei näherer Betrachtung des Batteriefachs, das allenfalls mittleres Baumarktniveau hat. Sieht man die H7R allerdings als das, was sie tatsächlich ist, eine tolle Mittelklasselampe zu einem Mittelklassepreis, bekommt man ein Produkt, an dem man sicherlich lange viel Freude haben wird. Der Verkaufspreis liegt zwischen 50 und 75 Euro (Stand: März 2010). Weitere Infos sind auf der Herstellerseite www.zweibrueder.com zu finden. Die Testlampe wurde freundlicherweise von Zweibrüder zur Verfügung gestellt.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 aufgenommen. Die beiden orangenen Reflektoren sind 20 bzw. 40 Meter entfernt, der rote 60 Meter, der weiße 70 Meter. Da es im Wald nach 70 Metern steil bergab geht, können in den Bildern nur die Beamcharakteristiken, nicht aber die tatsächlich möglichen Reichweiten dargestellt werden.

Beamshot LedLenser H7R

Led Lenser H7R (halb fokussiert)

Beamshot Fenix LD20

Fenix LD 20

Beamshot Fenix TK10

Fenix TK 10

Neues Reichweiten Video – Q5/R2 Lampen

27. November, 2009 JoFrie 3 Kommentare

Gestern kam Besuch von einem netten Cacherpärchen die unbedingt die Lampen mal in Natura erleben wollten. Da wir eh gerade draußen waren, habe ich die Gelegenheit genutzt von den noch etwas unbekannteren Lampen aus dem Shop gleich noch ein Video zu machen.

Hier mal das Ergebnis:

Mit dabei dieses Mal Fenix LD20 (als Referenz), LedLenser P7, die neue Lumapower Ventage, die Lumapower Signature einmal ohne und einmal mit Turbo Head, die Lumapower D-mini vx mit Tele-Force Kit, die günstige MXDL SA-28 und die Tank007 TK-737.

Kategorien: Anderes, Fenix, Hersteller, Led Lenser, Lumapower Tags:

Review LED Lenser P7

21. November, 2009 Lichtinsdunkel 5 Kommentare

LED-Lenser_P7_001

Gute Lampe – schlechte Lampe: Es gibt wohl kaum eine Taschenlampe, über die so kontrovers diskutiert wurde und wird wie über die LED Lenser P7.

Verpackung und Lieferumfang:
Geliefert wird die P7 vom Hersteller Zweibrüder, je nach Herstellungsdatum, in einer Pappschachtel oder Blisterverpackung. Der Lieferumfang ist bei beiden Ausführungen gleich. Neben der Lampe sind ein stabiles Holster, ein Lanyard, ein Karabiner, eine Bedienungsanleitung, eine kleine Werbebroschüre und vier AAA-Batterien zum Betrieb der Lampe enthalten.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 133 mm
Länge komplett fokussiert: 140 mm
Durchmesser Kopf: 37 mm
Durchmesser Tail: 29,5 mm
Gewicht: 148 g
Gewicht mit Batterien: 196 g
Die Lampe ist aus Aluminium gefertigt und sehr sauber und gleichmäßig nach HA II anodisiert. Einen Rollschutz hat die Lampe nicht, der Tailstand ist ebenfalls nicht möglich. An der Endkappe dient ein Loch mit einem Metallbügel zur Befestigung des Lanyards. Alternativ kann das Lanyard nach Entfernen des Metallbügels (durch Aufbiegen) auch direkt im Loch befestigt werden. Die Lampe ist spritzwassergeschützt, durch den Schiebefokus bedingt allerdings nicht wasserdicht. Eine Besonderheit stellt die Batteriehalterung dar. Ein spezielles Gehäuse (von LED Lenser  „Energietank“ genannt), das in den Lampenkörper geschraubt wird, dient als Aufnahme für die vier zum Betrieb benötigten Batterien und beherbergt den eigentlichen Ein/Aus-Schalter. Die einzelnen Komponenten der Lampe können bei Defekt schnell gewechselt werden.

Stromversorgung:
Gespeist wird die P7 von vier AAA-Batterien. Laut Hersteller ist die Verwendung von Akkus (Zitat: „wegen anderer elektrischer Werte nicht zugelassen.“) Im Praxisbetrieb allerdings funktioniert die Lampe auch mit Eneloop-Akkus bzw. vergleichbaren Akkus anderer Hersteller problemlos, ohne Schaden zu nehmen. Ob die vom Hersteller mit 100.000 Stunden angegebene Lebensdauer der verwendeten LED durch den Akkubetrieb verkürzt wird, vermag ich in diesem Leben kaum mehr herauszufinden. Eine Konstantstromregelung ist nicht vorhanden. Laut Hersteller beträgt die Leuchtdauer 120 Stunden. Allerdings ist dieser Wert auf die dunkelste Stufe bezogen, was vom Hersteller lange Zeit nicht explizit erwähnt wurde. Mittlerweile gibt LED Lenser aber zumindest auf seiner Homepage an, dass sich die 120 Stunden auf die dunkelste Stufe beziehen. Im Praxisbetrieb mit Batterien ist die maximale Helligkeit nur in den ersten Minuten nach dem Einschalten verfügbar, danach wird das Licht kontinuierlich dunkler. Geschuldet ist das der nicht vorhandenen Regelung der Lampe. Dennoch liefert sie auch nach über einer Stunde immer noch ein brauchbares Licht. Nach anderthalb Stunden Dauerbetrieb bricht das Licht drastisch ein. Das Restlicht reicht immer noch aus, um sich zu orientieren oder den Weg zu finden. Gibt man den Batterien ein paar Stunden „Erholungszeit“, liefert die Lampe über rund 45 Minuten wieder ein halbwegs brauchbares Licht. Wenn man die Lampe nicht ständig im Dauerbetrieb benötigt, kommt man mit einem Satz Batterien relativ lange aus. Beim Betrieb mit Eneloops ist die Anfangshelligkeit geringer, allerdings nur in den ersten Minuten. Dafür ist der Lichtabbau über die gesamte Laufzeit geringer.

Reflektor:
Im Gegensatz zu herkömmlichen Lampen hat die Zweibrüder-Lampe keinen Reflektor. Stattdessen kommt eine Plastiklinse zum Einsatz, die in einem Tubus vor der LED stufenlos verschoben werden kann, um je nach Entfernung zur LED, breites oder fokussiertes Licht zu liefern.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die LED Lenser P7 mit einem Knopf am Tail. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-hell-aus. Andere Lampen der Baureihe werden auch mit hell-dunkel-aus geliefert. Zusätzlich verfügt die Lampe über einen Turbo-Modus, der durch Drücken und Halten des Clickys 130 Prozent Licht bietet. Der Forward-Clicky ist gut zu erreichen und hat einen angenehmen Druckpunkt. Morsen ist möglich, wie auch die Bedienung mit einer Hand. Allerdings ist, wenn man die Lampe fokussieren und anschließend die Leuchtstufe wechseln möchte (oder umgekehrt) ein Umgreifen notwendig. Die Lampe ist handlich, durch die glatte Struktur aber nicht sonderlich griffig. Angegeben ist die P7 vom Hersteller mit 170 Lumen in der hellen Stufe (100 Prozent) und 15 Prozent in der dunklen Stufe. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Tatsache, dass man, um zwischen den Modi zu wechseln, jedes Mal kurz über den Turbo-Modus gehen muss. Beim schnellen Durchschalten fällt das jedoch nicht weiter ins Gewicht.

Beam:
Die Lampe produziert im fokussierten Zustand einen hellen Hotspot mit rund 200 Metern Reichweite. Der Beam ist dabei relativ klein. Im defokussierten Zustand erzeugt die Zweibrüder-Lampe einen breiten Beam ohne Hotspot. Was die Donuts betrifft, könnte die P7 von LED Lenser auch in einer Bäckerei arbeiten. Sowohl fokussiert, als auch defokussiert, sowie in jeder anderen der stufenlos verstellbaren Einstellungen produziert die Lampe jede Menge Ringe, die im Praxisbetrieb allerdings nicht wirklich stören. Dafür hat man die Möglichkeit, durch das Vor- und Zurückschieben des Lampenkopfs in Sekundenschnelle stufenlos zwischen Streulicht und fokussiertem Licht zu wechseln.

Resümee:
Die P7 von LED Lenser ist eine sauber verarbeitete Lampe, die im fokussierten Zustand von der Kombination Reichweite/Leuchtleistung her locker mit vergleichbaren Modellen anderer Hersteller mithalten kann. Die Anodisierung wurde sehr gut und gleichmäßig ausgeführt, ist allerdings nur vom Typ II. Intensiver Kontakt mit harten Gegenständen sollte daher vermieden werden, sofern man langfristig Wert aufs Aussehen der Lampe legt. Der Schiebefokus funktioniert leichtgängig, ein Wechsel von Spot- auf Flutlicht ist stufenlos möglich, was die P7 zu einer universell einsetzbaren Lampe macht. Man bekommt mit der LED Lenser P7 eine zuverlässige Outdoor-Lampe die, trotz fehlender Regelung, eine akzeptable Laufzeit auf der hellen Stufe im Dauerbetrieb hat. Über die Batteriehalterung kann man geteilter Meinung sein, ebenso über die zweite Leuchtstufe, die nicht sonderlich hell und zum Laufen im Dunkeln grenzwertig ist. Zwar wird seitens des Herstellers ausdrücklich vom Betrieb mit Akkus abgeraten, aber da der Betreib mit Eneloops ebenso funktioniert, halten sich auch die Betriebskosten in Grenzen. Preislich liegt die Lampe zwischen 40 und 65 Euro. (Stand: November 2009) Meine persönliche Meinung: Die LED Lenser P7 ist sicherlich nicht so überragend, wie dies der Hersteller anpreist, aber auch lange nicht so schlecht, wie sie in vielen Foren gemacht wird. Man kann über die Lampe sagen, was man will: Das Fokussystem, das die P7 in ihrer Preisklasse und Größe ausmacht, funktioniert, und das nicht mal schlecht. Sicherlich ist die Lampe nichts für „Flashaholics“, denn es gibt sowohl stärkere Thrower als auch Fluter fürs gleiche Geld oder günstiger. Aber die gelungene Kombination aus beiden Welten macht die LED Lenser P7 zu einer Lampe, die ihren Preis absolut wert ist.

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Das Holster hat eine gute Qualität.

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Die Batteriehalterung.

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Die Linse.

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Bezel, Body und Batteriemagazin mit Tailcap.

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Bezel mit Linse.

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Die Lampe kann mit wenigen Handgriffen auseinandergebaut werden.

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Die Lampe kann mit wenigen Handgriffen zerlegt werden.

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Die Tailcap.

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Die Tailcap von innen.

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Der eigentliche Schalter sitzt an der Batterieaufnahme.


Ein aussagekräftiges und gut gemachtes Video zur LED Lenser P7 von „derpilgerer“ ist ebenfalls auf dieser Seite (taschenlampen-test.de) unter „Videoreview“ zu finden.

Review LED Lenser X21

9. November, 2009 Lichtinsdunkel 14 Kommentare

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Die X21 von LED Lenser liefert einen wahnsinnigen Lichtstrom und macht dabei vieles richtig, aber auch so einiges falsch.

Verpackung und Lieferumfang:
Ausgeliefert wird die Lampe in einem Hartplastikkoffer. Neben der Lampe sind vier Monozellen, ein Schultergurt, zwei Ringe zur Befestigung desselben, eine Bedienungsanleitung (deutsch, englisch) sowie eine kleine Werbebroschüre enthalten.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 395 mm
Länge komplett fokussiert: 401 mm
Durchmesser Kopf: 95,5 mm
Durchmesser Tail: 39 mm
Gewicht: 799 g
Gewicht mit Batterien: 1379 g
Die Lampe ist nach Typ II anodisiert. Zwar ist die Anodisierung gut und gleichmäßig ausgeführt, allerdings sollte bei einer Lampe dieser Preisklasse eine Typ III-Anodisierung für eine langanhaltende Kratzfestigkeit zum Standard gehören, auch, wenn dies nur der Optik dient. Der Kontakt zwischen Stromversorger und Leuchtmittel wird durch Cinch (male: Body, female: Kopf) hergestellt. Einen Rollschutz hat die X21 nicht. Der Tailstand ist möglich; erstaunlicherweise steht die Lampe trotz ihrer extremen Kopflastigkeit sogar sehr gut, allerdings nur auf geraden und planen Flächen, die in der Praxis kaum immer gegeben sein dürften. Durch den mitgelieferten Schultergurt, der mittels der beiden Ringe an der Lampe befestigt wird, kann die Lampe bequem getragen und durch entsprechende Justierung des Gurts ausgerichtet werden. Zwar wirbt die Firma LED Lenser mit vielen Fantasiebegriffen und Übertreibungen (so hat die X21 laut Hersteller „7 ultrahelle Superchips sowie 7 Terminator-Linsen“), nicht jedoch damit, das ihre Lampen wasserdicht seien. Dennoch habe ich einen Praxistest in der Badewanne durchgeführt. Das Ergebnis entsprach der Erwartung: Durch den Schiebemechanismus zur Fokussierung drang Wasser in den Lampenkopf ein. Zwar leuchtete die Lampe zunächst munter weiter, doch beim nächsten Einschalten gab es Probleme. Offensichtlich bedingt durch die Wasserverdunstung innerhalb der Lampe ging die Leuchtkraft deutlich in den Keller und kehrte erst nach Zerlegen des Kopfes und ausgiebiger Trocknung zurück. Obwohl dieser Versuch nicht nachahmenswert ist, zeigt er gleichwohl, dass beim kurzfristigen „Unterwasserbetrieb“ nicht wirklich viel Wasser in die Lampe eindringt. Im Praxisbetrieb sollte die X21 somit auch dem stärksten Gewitter trotzen.

Stromversorgung:
Betrieben wird die X21 mit vier D-Zellen, mit denen die sieben Cree-LEDs einen Lichtstrom von 950 Lumen und eine Leuchtdauer von 300 Stunden (laut Hersteller) liefern sollen. Allerdings bezieht sich die Leuchtdauer auf den dunkleren Modus, und zwar vom Zeitpunkt des Einschaltens bis zu dem Moment, in dem die Lampe kein Fünkchen Licht mehr von sich gibt. Dieses stetig zunehmende Einbrechen der Leuchtleistung ist ein „Markenzeichen“ von LED Lenser, da der Hersteller Zweibrüder im Gegensatz zu fast allen anderen Herstellern auf eine digitale Regelung für eine konstante Stromversorgung der Lampe verzichtet. Speziell bei der X21 lässt sich dies allerdings aufgrund der hohen Leuchtleistung der Lampe und der Kapazität der verwendeten Monozellen verschmerzen. Zwar bricht auch die X21 nach zirka 20 bis 30 Minuten merklich ein; dennoch liefert sie anschließend mindestens eine Stunde lang immer noch sehr helles Licht, bevor sie danach langsam, aber kontinuierlich dunkler wird. Im Vergleich zu geregelten Lampen hält sie die größtmögliche Helligkeit zwar deutlich kürzer, das danach verfügbare Licht ist jedoch immer noch brauchbar. Wenn die Batterien die Möglichkeit haben, sich einige Zeit zu erholen, leuchtet die X21 wieder deutlich heller, und das auch über einen längeren Zeitraum. Wer in der Praxis nicht ständig über eine längere Zeit die volle Lichtleistung benötigt, kommt mit einer Batterieladung lange aus, zumal die X21 auch im dunklen Modus immer noch ein ordentliches Licht liefert.

Reflektor:
Bei der X21 kommt anstelle eines Reflektors ein Linsensystem mit sieben Plastiklinsen zum Einsatz. Für das entsprechende Licht sorgen sieben Cree-LEDs.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Schalter/Taster, der am Body kurz vor dem Kopf der Lampe sitzt und fast „zu gut“ erreichbar ist. Er reagiert auf jedes noch so kleinste und versehentliche Antippen mit einem Lichtimpuls, und zwar immer in der vollen Helligkeit – was beim Hantieren mit der Lampe nicht selten dazu führt, dass man sich mit voller Leuchtkraft selbst außer Gefecht setzt. Die Rechtfertigung dafür, dass der Schalter gleichzeitig auch ein Taster ist, liegt darin, dass laut Hersteller durch kurzes Antippen und Halten eine Helligkeit von 130 Prozent erreicht werden soll. Zu sehen ist davon indes nichts, ganz im Gegenteil: Beim ersten leichten Antippen ist die Lampe aus; erst, wenn man den Schalter weiter durchdrückt und gedrückt hält, wird die (zumindest beim Testmodell nicht existente) „130-Prozent-Stufe“ angewählt. In der Praxis verfügt die getestete X21 somit über zwei Helligkeitsstufen, von denen die hellere vom Hersteller mit 950 Lumen angegeben wird. Im dunkleren der beiden Modi ist die Lampe von der Leuchtkraft vergleichbar mit der P7 oder T7 von LED Lenser im hellsten Modus, der bei P7 und T7 mit 170 Lumen angegeben wird. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-hell-aus. Manche X21 werden auch mit dem Schaltzyklus hell-dunkel-aus ausgeliefert.

Beam:
Voll fokussiert liefert die X21 einen grellen Hotspot mit kleinem, unsauberen Spill. Komplett defokussiert liefert sie einen gleichmäßigen Beam ohne ausgeprägten Hotspot. In den stufenlos verstellbaren Zwischeneinstellungen produziert die Lampe einige Donuts. Deutlich sichtbar sind die beschriebenen Leuchteigenschaften allerdings nur auf kurze Entfernungen. Im Praxisbetrieb liefert die X21 schon ab wenigen Metern ein sauberes, gleichmäßiges Licht.

Resümee:
Bei der LED Lenser X21 trifft Bundesliga auf Kreisklasse. Sieben Cree-LEDs sorgen fokussiert für einen gebündelten Lichtstrahl, der einen fast erblinden lässt. Allerdings sollte bei einer Lampe dieser Preisklasse das Linsensystem nicht aus Plastik gefertigt sein. Auch die Anodisierung sollte höherwertig sein. Durch den Schiebemechanismus der Lampe kann binnen Sekundenschnelle auf Flutlicht gewechselt und ein breiter Nahbereich großzügig ausgeleuchtet werden. Was dieses Feature betrifft, gräbt die X 21 der Konkurrenz das Wasser ab. Der Schwachpunkt ist der Schalter/Taster und dessen Belegung.  Nervig ist, dass man ihn häufig unabsichtlich antippt, gewöhnungsbedürftig, dass die Lampe beim Umschalten zwischen den beiden Leuchtstufen immer kurz auf „aus“ geht sowie die Tatsache, dass man, um von der hellen auf die dunkle Stufe zu wechseln, die Lampe jedes Mal komplett durchschalten muss. Nachteilig sind auch die Betriebskosten, da die X 21 ausschließlich mit vier D-Zellen betrieben werden kann. Was das Preis/Leistungsverhältnis angeht, bekommt man gleichwertige oder stärkere Lampen fürs gleiche Geld oder günstiger, die darüber hinaus bedeutend kleiner sind. Die Einzigartigkeit der stufenlosen Fokussierung jedoch bietet nur die X21. Allerdings will diese Einzigartigkeit auch bezahlt werden: Der Preis für die X21 bewegt sich zwischen 200 und 280 Euro. (Stand: November 2009)

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Lieferumfang: Koffer mit Lampe, Batterien, Schultergurt und Befestigungsringen sowie einer Anleitung.
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Der Kontakt zwischen Batterien und Leuchtmittel wird durch eine Cinch-Verbindung hergestellt.
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Jede Lampe hat eine Seriennummer.
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Der Schalter/Taster ist einer der Schwachpunkte der X21.
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Der Lampenkopf.
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Sieben Cree-LEDs sorgen für reichlich Dampf.
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Das Linsensystem, bei dem gespart wurde. Die Linsen sind aus Plastik.
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Der Lampenkörper.
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Die Tailcap.

Auf Nachfrage habe ich noch ein paar Beamshots gemacht. Die sind vielleicht noch nicht ausgereift, sollten aber ausreichen, um die Helligkeit beurteilen zu können. Als Vergleichslampe dient eine Fenix TK11 R2, die vom Hersteller mit 240 Lumen angegeben ist und schon einigermaßen Licht macht. Bis zum ersten Pfosten sind es 3 Meter, bis zum zweiten 8 Meter, bis zum dritten 13 Meter. Der Wald ist knapp 16 Meter entfernt, bis zur beleuchteten Baumgruppe sind es rund 20 Meter, die hinteren Bäume sind 30 Meter entfernt. Die Kameraeinstellung: F4, Belichtungszeit 2 Sekunden bei Iso 800.

TK11

Fenix TK11 R2

LedFok

X21 voll fokussiert

LedDef

X21 defokussiert

Videoreview – LED Lenser P14

14. Oktober, 2009 DasBoenni 5 Kommentare

Hallo liebe Freunde der Tala!


Ich möchte euch in diesem Review die LED Lenser P14 vorstellen.

Sehr saubere Verarbeitung, ein UI ohne viel Schnickschnack und ein fokusierbarer Lichtkegel, der leider ein etwas unsauberes Lichtbild ergibt, sind einige Eigenschaften der Lampe.

Leider gibt es kaum detailierte Informationen zu dieser Lampe, und so fehlten mir für das Review Details wie z.B die Laufzeit in der “high”-Leuchtstufe oder die Lumenangabe im “low”-Modus.

Der Hersteller macht auf seiner Homepage folgende technische Angaben zur Lampe:

LED 1 x Cree
Länge 205 mm
Gewicht 383,5 g
Lichtstrom 210 lm
Batterien 4 x AA
Energietank 16,8 Wh
Leuchtdauer 150 h
Switch Dynamic Switch

Ich hoffe durch mein Review trotzdem jedem einen Eindruck der Lampe vermitteln zu können:

Korrektur:
(Danke an Attila_G für den Hinweis!)

Mir ist beim messen im Review ein Fehler unterlaufen. Die Durchmesser der Lampe sind wie folgt:

Batterierohr: ca. 3,5 cm
Kopf: ca. 4,7 cm


Hochauflösende Nahaufnahmen:

LED Lenser P14 - Gesamt
LED Lenser P14 - Linse Kopf
LED Lenser P14 - Linse aussen
LED Lenser P14 - Linse Innen
LED Lenser P14 - LED
LED Lenser P14 - Batterietank
LED Lenser P14 - Zerlegt




Beamshots:

Alle “Wand-Beamshots” wurden mit folgenden Einstellungen gemacht: (von li. nach re.)

F4,5, ISO 800, man. Weißabgl., nacheinander mit 1/100, 1/200 und 1/400

LED Lenser P14 - Spot - Low - 100
LED Lenser P14 - Spot - Low - 200
LED Lenser P14 - Spot - Low - 400
LED Lenser P14 - Spot - High - 100
LED Lenser P14 - Spot - High - 200
LED Lenser P14 - Spot - High - 400


LED Lenser P14 - Flood - Low - 100
LED Lenser P14 - Flood - Low - 200
LED Lenser P14 - Flood - Low - 400
LED Lenser P14 - Flood - High - 100
LED Lenser P14 - Flood - High - 200
LED Lenser P14 - Flood - High - 400



Alle “Outdoor-Beamshots” wurden mit folgenden Einstellungen gemacht: (von li. nach re.)

F4,5, ISO 125, Weißabgl. auf Tageslicht, nacheinander mit 3, 2,5,  2 und 1 sec. belichtet.

Mein Auto steht in 100 Meter Entfernung.

Wetterbedingungen: trocken, 9°C, bewölkter Himmel mit Vollmond


Punktlicht – low / high

LED Lenser P14 - Spot - Low - 3 sec
LED Lenser P14 - Spot - Low - 2,5 sec
LED Lenser P14 - Spot - Low - 2 sec
LED Lenser P14 - Spot - Low - 1 sec


LED Lenser P14 - Spot - High - 3 sec
LED Lenser P14 - Spot - High - 2,5 sec
LED Lenser P14 - Spot - High - 2 sec
LED Lenser P14 - Spot - High - 1 sec



Flutlicht – low / high

LED Lenser P14 - Flood - Low - 3 sec
LED Lenser P14 - Flood - Low - 2,5 sec
LED Lenser P14 - Flood - Low - 2 sec
LED Lenser P14 - Flood - Low - 1 sec



LED Lenser P14 - Flood - High - 3 sec

LED Lenser P14 - Flood - High - 2,5 sec
LED Lenser P14 - Flood - High - 2 sec
LED Lenser P14 - Flood - High - 1 sec



Kommentare zum Review und der Lampe sind selbstverständlich willkommen.

Viele Grüße, DasBoenni


Videoreview – Led Lenser P7

31. Juli, 2009 derpilgerer Keine Kommentare

Hallo,

viele haben sich sicher schon gefragt wann es hier endlich weiter geht. Euch sei gesagt: “Jetzt!” :P Da das ganze doch recht viel Zeit braucht, bis man mal ein Video bzw. Textreview zusammen hat – und ich ja erst in der 2ten Runde der Lampen berücksichtigt werden konnte, kommen nun erst Reviews von mir :) . Ich hoffe sie gefallen euch.

Hier und jetzt die  Led Lenser P7

Bei Fragen und Anregungen benutzt bitte die Commentfunktion oder das Forum


Viele Grüße

derpilgerer

Stellungsnahme von Led Lenser zur M1

14. Juli, 2009 JoFrie 4 Kommentare

Wie Ihr sicher mitbekommen habt, hatte ich neulich im Review der Led Lenser M1 über das “ungewöhnliche” Verhalten der Lampe nach 2-3 Minuten berichtet, die Lampe verlor in kurzer Zeit reproduzierbar an Output. Auf meine Nachfrage bei Led Lenser habe ich nun Antwort erhalten, folgender Absatz fehlte in den Bedienungsanleitungen der mir zugesandten Vorserienmodelle:

Die LED LENSER M1 ist eine Lampe, die die technischen Möglichkeiten bis an die Grenze des Vertretbaren ausreizt. Sie verfügt über eine automatische Dimmung zugunsten von Langlebigkeit der LED, Wärmeentwicklung und  Batterielebensdauer.

Praxisorientiertes Lichtkonzept:
Laut Aussage unserer Kunden beträgt die mittlere Einsatzdauer einer Taschenlampe ca. 3 Minuten. Nach diesen drei Minuten regelt die M1 die Leuchtkraft automatisch auf 60 Lumen, um die Wärmeentwicklung vertretbar zu halten und Batterie und LED zu schonen.
Diese Lichtstärke ist immer noch deutlich besser, als die der meisten Stabtaschenlampen und genügt für die meisten Anwendungen. Sollten erneut die 150 Lumen benötigt werden, reicht es aus, die Lampe aus- und wieder einzuschalten. Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden.

Dieser Absatz werde bei den endgültig ausgelieferten Modellen, so in der Bedienungsanleitung stehen.  So eine Regelung würde bei der recht kleinen Lampe durchaus Sinn machen, da die Wärmeleistung einer Q5 Led, die Wärmeaufnahmekapazität eines so kleinen Gehäuses durchaus überschreitet und es da ansonsten sicher schnell sehr unangenehm sein dürfte, eine Lampe mit einem entsprechend heißen Gehäuse anzufassen.

Wie und ob sich so eine Regelung in der Praxis auswirkt, werden unsere Langzeittest ergeben. Lassen wir uns da mal überraschen…

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