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Fenix HL21

25. Juni, 2011 2 Kommentare

In diesem Review befasse ich mich mit der Fenix HL21. Die HL21 ist die neue Kopflampe von Fenix, und stellt den Nachfolger zur HL20 dar.  Wie schon die HL20 hat die HL21 die Energieversorgung vorne an der Lampe und wird mit einer Mignon Zelle (AA)  oder Akku versorgt.  Im Vergleich zur HL20 ist die Laufzeit in den höheren Stufen etwas gesteigert und die Leuchtcharakteristik ist auf mehr Reichweite getrimmt worden.

 

Verpackung und Lieferumfang


Die Fenix HL21  kam in einer blisterähnlichen Verpackung an.  Der Lieferumfang war

- Kopflampe Fenix HL21
- Strinband, synthetik
-  Diffusor / Streulichtaufsatz
- 1 Ersatzdichtungsring
- 1 AA Alkaline Batterie
- Anleitung und Garantiekarte (englisch / chinesich)

Technische Daten

Da bei einer Kopflampe die üblichen Daten gerade in Bezug auf Gewicht etc. wenig über den kompfort aussagen beschränke ich mich in diesem Review auf wenige Daten:  Gewicht ohne Batterie 61Gramm, mit Batterie 87 Gramm. Durchmesser des Kopfes 1,4 cm.
Die Lampe ist vorwiegend aus Kunststoff gefertigt. Der Lampenkopf ist im vorderen Bereich aus anodisiertem Aluminium  gefertigt und sauber mit der restlichen Lampe verbunden. Der Kunststoff wirkt hochwertig und macht einen langlebigen Eindruck. Die Rasterung ist ebenfalls aus Kunststoff gefertigt und macht einen haltbaren Eindruck auf mich.  Ein etwas größerer Verstellwinkel nach unten wäre in einigen Anwendungsbereichen praktisch gewesen.


der maximale Neigungswinkel der HL21

Das Gewinde des Batteriefaches  ist recht stramm, und man benötig etwas kraft um es zu lösen. Sobald man den Deckel aber gelöst hat lässt sich das Gewinde sauber  und leichtgängig schrauben.  Das Gewinde ist bei Auslieferung leicht eingefettet.
Laut Hersteller ist das Gehäuse gemäß  IPX-8 wasserdicht  und soll ein eintauchen bis 2m Wassertiefe für 30 Minuten  überleben.  Optisch macht das Gehäuse auch den Eindruck diese Werte einhalten zu können. Einen starken Regenschauer überlebt dieKopflampe aber auf alle Fälle. Einen Sturz soll die Lampe aus 1,5m ebenfalls problemlos überstehen können, wobei ich diese Sturzhöhe als unrealistisch ansehe, wenn mir bislang eine Kopflampe runter gefallen ist dann meist aus Höhen über 1,5 m

Stromversorgung und Laufzeit

Im Beipackzettel sind die möglichen Batterien die erlaubt sind angegeben:
- Alkaline AA 1,5V
- NiMH AA- Akku 1,2V (z.B. Eneloop)
-Lithium AA-Zelle  1,5V

Fenix empfiehlt als Energiequelle NiMH-Akkus mit hoher Kapazität.

Folgende Laufzeiten sind vom Hersteller angegeben (mit 2.500mAh Akku): High-Modus: 2:03 Stunden, MID-Modus 5:43 Stunden LOW-Modus 53 Stunden.

Der Praxistest ergab mit einem Eneloop-Akku (1.900mAh) im HIGH-Modus eine Laufzeit von  1:10 Stunden, danach wechselte die Lampe in den MID-Modus wo sie noch weitere 2:30 Stunden weiterleuchtete. Der Akku hatte direkt nach der Entnahme eine Restspannung von 0,79 V.  Bis zum Umschalten blieb die Helligkeit konstant.

Im LOW- und MID-Modus ist an der Lampe keine nennenswerte Erwärmung festzustellen. Im HIGH-Modus wird die Lampe nach etwa 10 Minuten am Kopf handwarm und hält dann auch diese Temperatur ohne weitere Kühlung.

Die elektronische Reglung arbeitet mit Eneloop-Akkus sehr gut und liefert über den gesamten Zeitraum eine annähernd gleichbleibende Helligkeit (+/- 60Lux). Die Elektronik ist lautlos, kein Pfeifen ist zu hören.

Reflektor und Linse

Die Linse aus beschichtetem Kunststoff gefertigt. Das Reflektormaterial konnte ich nicht bestimmen da der  Lampenkopf nicht demontierbar ist. Von der Ansicht her scheint der Reflektor aus Kunststoff gefertigt zu sein. Die LED ist beim Testkandidaten  sauber im SMO-Reflektor zentriert.  Als LED-Typ kommt eine CREE XR-E R2 LED zum Einsatz.

Bedienung

Über den Schalter wird die Lampe  ein- und ausgeschaltet und auch der Moduswechsel durchgeführt. Der Schalter ist als Reverse- Clicky ausgelegt.   Die Fenix HL21  bietet folgende Modies: HIG, MID, LOW, SOS.
Die Elektronik merkt sich den letzten Zustand und startet wieder mit diesem.

Ein kurzer Druck auf den Schalter schaltet die Lampe ein oder aus.  Ein längerer Druck (über 1 Sekunde)  löst einen Wechsel der Helligkeitsstufe aus (HIGH-LOW-MID). Ein kurzer Doppelklick wechselt zwischen normaler Beleuchtung und SOS-Funktion.
Im Praxistest hat sich gezeigt das der Schalter  etwas ungünstig positioniert ist , ein umschalten zwischen den Modies oben auf der Lampe wäre von der Bedienbarkeit praktischer.  Der Schalter hat einen relativ harten Druckpunkt und einen kurzen Schaltweg.

Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

Die Lampe ist vorwiegend als Thrower ausgelegt.  Für eine Nachbereichsausleuchtung ist die im Lieferumfang enthaltene Streuscheibe gut geignet.  Im HIGH- und MID-Modus liefert sie gute Ausleuchtung, im LOW-Modus reicht das Licht für das nachtangepaßte Auge um den Weg vor sich ausreichend zu erkennen.

Die von Fenix angegebene Leuchtweite von 93 m im HIGH-Modus kann ich nicht ganz gestätigen, subjektiv würde ich sie sie mit  ca 75m angeben.

Das Leuchtbild ist gleichmäßig mit einem deutlich erkennbaren Spot der auch auf Entfernung kaum aufreißt. Mit der Streuscheibe leuchtet die Lampe ab etwa 1,5m  gleichmäßig aus, der Spot bleibt noch erkennbar. Durch die Streuscheibe kommt es im Nahbereich zu “dunklen Flecken”, die aber  ab mit der Entfernung abnehmen

erstes Bild ohne Streuscheibe, zweites Bild mit Streuscheibe ( es sind die “dunklen Flecken im Randbereich erkennbar)

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

Modus ohne Diffusor mit Diffusor
HIGH 2610 Lux 240 Lux
MID 1280 Lux 120 Lux
LOW 100 Lux 10 Lux

Bei der Helligkeit macht es keinen Unterschied ob ein Eneloop Akku oder eine Alkaline Batterie genutzt wurde.  Die mir zum Test vorliegende Lampe zeigte im HIGH-Modus mit Alkaline Batterien das Phänomen das die Helligkeit konstant abnahm bis auf einen Wert knapp oberhalb der MID-Stufe (1410 Lux) mit Akkus tritt dieser Effekt allerdings nicht auf.  Zur Zeit wird abgeklärt ob es sich dabei um ein Problem meiner Testlampe handelt, sobald es weitere Infos gibt werde ich sie hier reinschreiben.
Die von Fenix angegeben 90 Lumen sind konservativ angegeben, im Spot kann die Lampe gut und gerne mit Lampen von 180 (China-) Lumen und mehr mithalten.

Reflektor- und Leuchtstrecke

Die HL21 hat sich auf meiner neuen Indoor-Reflektorteststrecke gut geschlagen.

Getestet wurde die Erkennbarkeit von Reflektoren (1x1cm grau) und 1×2 cm grün / rot) Sowie die Erkennbarkeit  eines bunten Objektes mit der Größe eine 15×11 cm aus nicht reflektierendem Material. Die Angegebene Entfernung ist dabei die Entfernung bei der Objekt und die Farben klar erkennbar sind.

Modus Reflektor
sichtbarkeit
Objekt-sichbarkeit
HIGH
ohne Diffusor 75m + 25m
mit Diffusor 30m 10m
MID
ohne Diffusor 45m 15m
mit Diffusor 25m 8m
LOW
ohne Diffusor 25m 10m
mit Diffusor 15m 4m



Leuchtstrecke Fenix HL21  HIGH, MID, LOW  jeweils ohne und mit Diffusor  (ISO 100 Blende 11 Belichtung 4 Sekunden)

mitgeliefertes Zubehör

Das textile Kopfband macht einen wertigen Eindruck. Nur mit der Größenverstellung von Fenix kann ich  mich persönlich nicht anfreunden. Eine feste Einstellung der Bandgröße ist nicht möglich, bei jedem absetzen muss man die Größe wieder neu einstellen.  Ich finde das eher lästig als nützlich.  Das Kopfband ist recht breit (2,6cm) und läßt so die Lampe bequem tragen. In die Helmschlaufen meines Kletterhelmes (Salewa TOXO G2) paßt das Band gerade so rein.

Die mitgelieferte Diffusorscheibe ist nach der Montage drehbar am Lampenkopf befestigt, ich hätte mir eine stramme Paßform gewünscht. Die Funktion wird dadurch aber nicht beeinträchtigt.

Praxistest

Alltagbetrieb einer Kopflampe? Bei den meisten wird sie wohl als Arbeitslampe genutzt werden. Dafür ist die Fenix auf alle Fälle gut geeignet.  Im MID-Modus reicht die Helligkeit mit Diffusorscheibe in den meisten Situationen für die Arbeit aus, wenn etwas mehr Licht benötigt wird ist der HIG-Modus auch sehr hilfreich.
Die SOS-Funktion lasse ich mal außen vor weil sie wohl so gut wie nie benötigt wird.

Für Geocaching (besonders Nachtcaches) ist die Fenix als Primärlampe zur Reflektorsuche sehr gut. Zum einen ist die Laufzeit von ca 5 Stunde im MID-Modus  ausreichend um einen Nachtcache mit 1 Batterie zu meistern.  Reflektoren erkennt man auch auf größere Entfernungen in diesem Modus. Für längere Wegpassagen mit nachtangepaßtem Auge reicht der LOW-Modus völlig aus. Wenn man mit Licht gehen möchte dann bietet sich der MID-Modus mit Diffusor an. In Kombination mit einer Handlampe für größere Reichweiten eine brauchbare Kombination.

Bei meinem weiteren Hobby dem Fotografieren ist die Lampe mit Diffusor sehr praktisch. Sie leuchtet in dunklen Ecken die Umgebung sehr gut und ohne Schlagschatten aus.  Als Kopflampe zur gezielten „Zusatzbeleuchtung“ ist die HL21 für mich geeignet. Auch die verschiedenen Lichtstufen lassen hierbei brauchbar ausnutzen.

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Fenix HL21 ist Kopflampe die dem Besitzer Freude bereiten wird.  Die solide Verarbeitung sorgt für ein langes Leben.  Die Wasserdichtigkeit reicht aus um auch einen stärkeren Regenguss schadlos zu überleben.

Negativ aufgefallen ist mir das Stirnband. Die Einstellmethode der Bandlänge empfinde ich eher als nervig als praktisch. Da das Kopfband sich aber austauschen läßt kann man es gegen ein anders austauschen.  Der locker sitzende Diffusor ist ein weiterer kleiner Negativpunkt.

Die Fenix HL21  ist im Augenblick (Juli 2011) ab 32 EUR im Onlinehandel zu kaufen.

Die Lampe wurde für den Test freundlicherweise vom Flashlightshop www.Flashlightshop.de zur Verfügung gestellt.

Kurzwertung:

Positiv:
- Verarbeitung
- Lichtleistung (Dimensionierung der Leuchtmodies)
- Ausleuchtung (mit und ohne Diffusor)

Neutral:
- Verpackung
- Lieferumfang
- Preis

Negativ:
- Verstellbarkeit des Kopfbandes
- lockerer Sitz des Diffusors

 

Fenix TK20

13. Mai, 2011 4 Kommentare

In meinem ersten Review auf dieser Seite befasse ich mich mit der Fenix TK20. Diese Lampe
habe ich mir vor 3 Monaten gekauft mit der Maßgabe  eine solide verarbeitete Taschenlampe mit viel Licht und  2 AA-Batterien/ Akkus als Energieträger zu bekommen.

Verpackung und Lieferumfang

Stabil verpackt kommt die Fenix TK20 an

Stabil verpackt kommt die Fenix TK20 an


Die Fenix TK20 kam in einer Pappschachtel verpackt an.  Der Lieferumfang war
- Taschenlampe Fenix TK20 mit gelbem Griffgummi
- Gürtelholster
- Gürtelclip
- 4 Montageschrauben für Gürtelclip (2 als Ersatz)
- Imbusschlüssel für die Montageschrauben
- Ersatzkappe für den Schalter in Nachleuchtend orange
- 2 Ersatzdichtungsringe
- Minischlüsselring
- Anleitung, Garantiekarte, und Werbezettel (englisch)


kompletter Lieferumfang (hier schon mit montiertem Gürtelclip)
kompletter Lieferumfang (hier schon mit montiertem Gürtelclip)

Technische Daten

Die Fenix TK20 ist nicht unbedingt die kleinste und leichteste Taschenlampe ihrer Klasse -
Länge 16 cm, Durchmesser Tail 2,5 cm, Durchmesser Kopf 3,5 cm. Das Gewicht von 154 Gramm ohne bzw. 206Gramm mit Batterien (Akkus) resultiert zum Großteil aus der Wandstärke von knapp 3mm des Batterierohres.

Hier kann man sehr gut die 3mm Wandstärke des Batterierohres erkennen
Hier kann man sehr gut die 3mm Wandstärke des Batterierohres erkennen

Der  Body ist vollständig aus Metall gefertigt und mit einer Anodisierung vom Typ3 versehen die sehr gleichmäßig ausgeführt wurde. Einen Rollschutz bietet der montierte Gürtelclip, aber auch die Form des Kopfes verhindert wirksam ein Rollen. Ein Tailstand ist bei dieser Lampe möglich, am Tailcap ist zusätzlich die Möglichkeit gegeben ein Lanyard zu befestigen.
Tailcap mit Lanyardbefestigung
Tailcap mit Lanyardbefestigung

Die Gewinde der Lampe sind sauber geschnitten und lassen sich leicht und gleichmäßig schrauben. Im Auslieferungszustand sind sie leicht eingefettet.
Laut Hersteller ist das Gehäuse gemäß  IPX-8 wasserdicht. Das heißt die Lampe sollte ein dauerhaftes Untertauchen problemlos erleiden können. In der Praxis hat die Lampe bislang schadlos ein Bad in einer Matschlache, und eine anschließende Reinigung im Bach überlebt.
Die Anodisierung hat auch schon einige Belastung während einer Höhlentour erleiden dürfen ohne das man Schäden erkennen kann.

Tailcap mit Lanyardbefestigung
Fenix TK20 in den Einzelkomponenten

Stromversorgung und Laufzeit

Ich betreibe die TK20 mit 2 AA Eneloop-Akkus mit 1900 mAh Kapazität. Ein Betrieb mit normalen  Alkaline Batterien ist ebenfalls möglich, aber die Lampe wechselt bei Alkaline-Batterien sehr schnell (zwischen 2 und 10 Minuten je nach Marke) vom High in den LOW Modus.
Folgende Laufzeiten konnten im Praxistest (mit Eneloop-Akkus) ermittelt werden:
HIGH:  1:02 Stunden, LOW: 7:46 Stunden Diese Laufzeit im LOW-Modus hat mich beeindruckt.
Im LOW-Modus wird die Taschenlampe handwarm, selbst bei höheren Außentemperaturen ist es kein Problem.  Im HIGH-Modus wird die Lampe nach etwa 15 Minuten schon ziemlich warm, aber die „Blutkühlung“ reicht aus.

Reflektor und Linse
Die Linse aus gehärtetem Glas gefertigt. Das Reflektormaterial konnte ich nicht bestimmen da ich den Lampenkopf nicht demontiert habe. Von der Ansicht her scheint der Reflektor aber aus Metall gefertigt zu sein. Die LED ist bei meinem Model sauber im SMO-Reflektor zentriert.

Reflektor und LED-Chip
Reflektor und LED-Chip

Als LED-Typ kommt bei der TK20 eine CREE Q2 7090 XR-E LED zum Einsatz. Das besondere an dieser LED ist das sie ein warmweißes Licht erzeugt. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber für die Farbwiedergabe deutlich besser und natürlicher als kaltweißes Licht.  Besonders in Höhlen beim Fotografieren ist Warmweiß für mich die bessere Wahl.

Bedienung

Über den Schalter in der Tailcap wird die Taschenlampe ein und ausgeschaltet. Der Schalter ist als Forward Clicky ausgelegt.  Da mit dem Schalter lediglich an- und ausgeschaltet wird  ist ein Morsen mit dieser Lampe möglich.. Der Schalter ist gut zu erreichen und hat einen angenehmen Druckwiderstand. Der Druckpunkt (Übergang zum Rasten) ist gut spürbar. Das Umschalten zwischen HIGH und LOW wird durch Drehen des Lampenkopfes erledigt. Eine gute Lösung die die TK20 auch mit Handschuhen problemlos bedienbar macht. Das simple Lichtkonzept  (Ein / Aus) mit separater Helligkeitsregulierung (HIGH / LOW)  lässt einen auch in Stress- / Extremsituationen nicht rätseln was die Taschenlampe jetzt für einen Modus hat.

Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

Die Lampe ist als Thrower konstruiert worden.  Im Spotbereich ist auch auf 100m noch problemlos im HIGH-Modus das angestrahlte Objekt zu erkennen. Die von Fenix angegebene Reichweite von 150m würde ich auf etwa 120-130m reduzieren. Aber auch das ist völlig ausreichend. Im LOW-Modus ist die Reichweite kaum geringer, auf 70m ist das angestrahlte Objekt ebenfalls noch gut erkennbar.  Durch die Charakteristik der Lampe ist es in gut 70% der Anwendungsfälle ausreichend die Lampe im LOW-Modus zu nutzen.
Der Spot ist klar umrissen und geht auch in mittleren  Entfernungen kaum in den Spill über.
Der Spill ist sowohl im HIGH wie im LOW-Modus ausreichend um den Weg  auf den ersten 10m vor den Füßen gleichmäßig und ausreichend hell auszuleuchten.

Leuchtbild (Entfernung Wand / Lampe 30cm) der Spot ist klar erkennbar, der Spill ist schön gleichmäßig ausgeleuchtet. Die elliptische Verzerrung stammt durch die Kameraposition direkt oberhalb der Lampe
Leuchtbild (Entfernung Wand / Lampe 30cm)  der Spot ist klar erkennbar, der Spill ist schön gleichmäßig  ausgeleuchtet. Die elliptische Verzerrung stammt durch die Kameraposition direkt oberhalb der Lampe

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte:

Modus Spot Spill
HIGH 5870 Lux 310 Lux
LOW 1460 Lux 120 Lux

Die Werte wurden mit frisch geladenen Eneloop-Akkus gemessen.
Fenix hat in der Werbung die Lumenwerte recht konservativ angegeben bei HIGH  mit 150 Lumen und 45 Lumen bei LOW. Die effektiven Helligkeit kann ohne Probleme mit einer 200+ Lumen Lampe mithalten.


Leuchtstrecke Fenix TK20 HIGH, LOW  (ISO 100 Blende 11 Belichtung 4 Sekunden)

mitgeliefertes Zubehör

Die Gürteltasche ist solide verarbeitet und lässt sich an Gürteln mit einer Breite von bis zu 70mm befestigen. Neben einer Befestigung per Klettschlaufe ist eine weitere fest vernähte Schlaufe vorhanden. Ebenfalls ist eine Kunststofföse in D-Form vorhanden.
Der montierbare Gürtelclip aus Metall sollte man an der Lampe befestigen da er einen guten Rollschutz darstellt, die Handhabung aber nicht behindert. Positiv aufgefallen ist mir das auch direkt der passende Imbusschlüssel und 2 Ersatzschrauben mitgeliefert wurden.
Die nachleuchtende Ersatzkappe für den Schalter finde ich persönlich in Orange nicht passend zu der Lampe mit gelber Grifffläche, hier wäre ein gelber oder weißer schöner gewesen.
Die 2 Ersatz-O-Dichtungen zeigen hier wieder das man sich bei Fenix Gedanken macht  was nützliches Zubehör ist.
Was zum „rundum sorglos Packet“ gefehlt hat wäre eine kleine Tube mit Fett für die Gewinde gewesen.

 

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Fenix TK20 ist eine solide Taschenlampe die einige Besonderheiten aufweist. Am meisten herausstechend ist die warmweisse LED. Im Praxisbetrieb hat sich als praktisch auch der gummierte Griff herausgestellt, selbst mit nassen Handschuhen ist die TK20 immer sicher umfasst. Bei der ersten Reihe der Lampen war dieser Gummi oftmals recht lose, bei meiner Version sitzt der Gummi stramm am Body.  Außer in gelb ist dieser Griffschutz noch in grau zu bekommen. Auch die extrem starke Wandstärke des Bodys empfinde ich als Pluspunkt, so ist auch bei härterem Umgang sichergestellt das der Body sich nicht verformt.

3W-LED Lampen im Gruppenbild (von links: Ultrafire C3, Lumapower D-Mini Digital, Fenix TK20, Maglite 2D LED)
3W-LED Lampen im Gruppenbild
(von links: Ultrafire C3, Lumapower D-Mini Digital, Fenix TK20, Maglite 2D LED)

Die Lampe ist Fenix typisch durchdacht und praktisch konstruiert, von der Lichtleitung und der Charakteristik ist sie auf den taktischen Bereich abgestimmt. Für mich persönlich eine Lampe wie ich sie gerne nutze.
Für einen Nachtcache (auch einen langen) ist die Lampe gut geeignet, mit einem vollen Akkusatz schafft man den kompletten Cache ohne Batteriewechsel.
Für Höhlenexkusionen wie für Nachtcaches  bietet diese Lampe in Kombination mit einer nicht zu hellen Helmlampe ein sehr brauchbares Team.
Als Zubehör gibt es noch Farbfilter, Diffusor und Kabelschalter zu kaufen.  Ob man dieses Zubehör benötigt muss jeder selber wissen.
Die TK20 ist im Augenblick (Mai 2011) zwischen 39 und 69 EUR im Onlinehandel zu bekommen. Ich konnte meine für 35 EUR bei Globetrotter als Onlineangebot erstehen.

 

Review Fenix LD15

30. Juli, 2010 2 Kommentare

Fenix LD15 001
Mit der LD15 bietet Fenix eine grundsolide EDC-Lampe, bei der fast alles stimmt.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Plastik/Pappverpackung wird die Lampe mit einer Batterie zum Betrieb, einem Lanyard und einem Schlüsselring ausgeliefert. Das Testmodell kam “nackt” ohne Verpackung.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 81,5 mm
Reflektoröffnung: 13 mm
Durchmesser Kopf: 17 mm
Durchmesser Tail: 16,5 mm
Gewicht: 21 g
Gewicht mit Akku: 47 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, am Tail
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Die Lampe wird durch einen Twisty eingeschaltet.

Fenix LD15 002
Die Löcher zur Lanyardbefestigung.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Die LD15 wird mit einer AA-Batterie/ einem AA-Akku betrieben und bietet zwei Helligkeitsstufen. Die dunkle Stufe ist mit 8 Lumen für 39 Stunden angegeben, die helle mit 117 Lumen für 1,5 Stunden. Den Luxmeter vorstellig wurde die LD15 im hellen Modus, befeuert mit einem LSD-Akku (Eneloop) mit einer Kapazität von 2000mAh. Zur prophylaktischen Kühlung der auf einem Stativ befestigten Lampe lief ein Ventilator mit.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten wurde ein Wert von 620 Lux gemessen.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 610 Lux
nach 30 Minuten: 610 Lux
nach 45 Minuten: 610 Lux
nach 60 Minuten: 610 Lux
nach 75 Minuten: 610 Lux
Während der nächsten Minuten sank der Wert drastisch; nach 80 Minuten wurden noch 120 Lux angezeigt. Testende.
Fazit: Den Strom zum Wiederaufladen des Testakkus hätte ich mir auch sparen können. Fenix setzt, fast erwartungsgemäß, auch bei dieser EDC-Lampe Maßstäbe, was die Regelung betrifft. Bis kurz vor Ende der Laufzeit liefert die LD15 kontinuierlich die maximale Helligkeit. Besser geht’s nimmer! Ohne jegliche Kühlung wird zwar die gesamte Lampe spürbar warm, allerdings genügen im Praxisbetrieb bereits die Blutkühlung und die Umgebungsluft beim Laufen, damit die LD15 nicht über die Stränge schlägt.

Fenix LD15 003
Der Treiber sorgt für eine konstante Helligkeit.


Reflektor/Linse:
Hinter einer ultraklaren Glaslinse sitzt eine Cree XP-G-R4-LED in einem leicht texturierten OP-Reflektor.

Fenix LD15 004
Eine R4-LED sorgt fürs Licht.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die LD15 durch Drehen des Lampenkopfs. Sie startet dabei immer im dunklen Modus. Durch Lösen und Festziehen des Kopfs erreicht man die helle Leuchtstufe.

Beam:
Bedingt durch den kleinen Reflektor geht der Hotspot schon auf kurze Entfernungen weich in den Spill über. Der erweiterte Nahbereich bis etwa 25 Meter wird gleichmäßig ausgeleuchtet.

Fenix LD15 005
“White-wall-beamshot” der LD15.


Resümee:
Wenn Fenix eine neue EDC-Lampe auf den Markt bringt, darf man davon ausgehen, dass Qualität, Leuchtleistung und Regelung überzeugen. Diesbezüglich enttäuscht die LD15 in allen drei Punkten nicht. Die Lampe hält, was sie verspricht – technisch hat Fenix alles richtig gemacht. Lediglich der Preis von derzeit 45 Euro (Stand: Juli 2010) ist meiner Ansicht nach ein wenig zu hoch angesetzt. Sicherlich wird die Lampe früher oder später günstiger angeboten werden. Wer’s trotzdem nicht abwarten kann, bekommt auf jeden Fall eine EDC-Lampe, an der er lange Zeit viel Freude haben wird. Die Lampe wurde freundlicherweise vom Flashlightshop www.flashlightshop.de zur verfügung gestellt. Weitere Infos gibt es auf der Herstellerseite www.fenixlight.com.

Fenix LD15 006
Auch an der Wandstärke gibt es nichts zu bemängeln.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Als Vergleichslampen: Zebralight SC30, 4Sevens Quark Mini CR2, Fenix PD20.

Fenix LD15 007
Fenix LD15 low

 

Fenix LD15 008
Fenix LD15 high

 

Fenix LD15 009
Zebralight SC30

 

Fenix LD15 010
4Sevens Quark Mini CR2

 

Fenix LD15 011
Fenix PD20

Review Fenix TK45

Fenix TK45 001
Drei Köpfe statt einem, drei Einzel-LEDs statt eines Multichips – geht das Konzept der Fenix TK45 auf?


Verpackung/Lieferumfang:
In einer milchig-transparenten Kunststoffbox sind neben der Lampe acht Batterien zum Betrieb ein Lanyard und eine Bedienungsanleitung (englisch) enthalten. Beim Testmodell war statt der Bedienungsanleitung ein “TK45 beta testing instructions”-Waschzettel dabei.

Fenix TK45 002
Geliefert wird die Lampe in einer Kunststoffbox.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 203 mm
Reflektoröffnungen: 19 mm
Durchmesser Köpfe gesamt: 49,5 mm
Durchmesser Tail: 44 mm
Gewicht: 306 g
Gewicht mit Akkus: 515 g
Gewicht mit Batterien: 492 g
Anodisierung: HA III, sauber und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: ja, unterhalb des Lampenkopfs.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Der Lampenkopf besteht aus drei Einzelköpfen mit LED, Linse und Reflektor. Der Body wurde komplett durchanodinisiert. Gegen unbeabsichtigtes Einschalten kann die Lampe durch Lockern des Lampenkopfs oder der Tailcap gesichert werden – und auch gegen langsames Entladen der Batterien, denn die Lampe zieht laut Fenix auch Strom im ausgeschalteten Zustand.

Fenix TK45 003
Der Lampenkörper wurde komplett anodisiert, O-Ringe und Gewinde werksseitig bereits leicht gefettet.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die TK45 mit acht AA-Batterien/Akkus, die in eine Halterung eingesetzt werden, was sich ziemlich fummelig gestaltet, da die Stromversorger nach den Einsetzen dazu neigen, wieder herauszuspringen. Hier wären in den einzelnen Schächten kleine Nasen hilfreich gewesen, dies zu verhindern. Ein Akkuwechsel im Dunkeln kann schnell zur Nervensache werden. In der hellsten Stufe, die mit 760 Lumen angegeben ist, soll die Lampe laut Hersteller zwei Stunden laufen. Die nächste Stufe ist mit 312 Lumen für 6,5 Stunden, die dritte mit 95 Lumen für 22 Stunden und die dunkelste Stufe mit 8 Lumen für 232 Stunden angegeben. Im ersten Test trat die Lampe in der hellsten Stufe mit Alkali-Batterien an.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten wurden 10.500 Lux gemessen.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 10.500 Lux
nach 30 Minuten: 10.500 Lux
Beim Test wurde die Lampe bereits nach wenigen Minuten deutlich über Körpertemperatur warm. Interessant zu beobachten war, dass die Luxwerte ohne Kühlung der Lampe langsam, aber kontinuierlich sanken. Erst nach Auflegen eines Kühlkissens erreichten sie wieder den Maximalwert. Wurde das Kissen entfernt, sanken auch die Werte wieder. Nach 35 Minuten brach die Leuchtleistung plötzlich innerhalb von Sekunden ein – Testunterbrechung. Die Batterien hatten unmittelbar nach Entnahme eine Leerlaufspannung von 1,27 Volt und waren deutlich warm. Nach anderthalb Stunden Pause hatten die Batterien sich wieder auf 1,4 Volt bekrabbelt, Fortsetzung des Tests mit erneut 10.500 Lux beim Einschalten. Nach 18 Minuten folgte der nächste Einbruch, Leerlaufspannung der Batterien: 1,25 Volt. Nach abermaliger Erholung brachte es jeder der tapferen kleinen Einzeller auf 1,36 Volt. Nach dem Wiedereinschalten der Lampe reichten diesmal bereits zwei Minuten, um die Batterien endgültig in die Knie zu zwingen. Bei der Wiederholung des Tests mit Konstantkühlung durch einen Modellbau-Ventilator und ein aufgelegtes Kühlkissen dauerte es 39 Minuten bis zum ersten Einbruch und damit dem Testende.
Bei Teil zwei des Tests trat die Lampe mit LSD-Akkus (Eneloops) und der gleichen Kühlung wie zuvor an. Beim Einschalten zeigte das Luxmeter 10.500 Lux.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 10.500 Lux
nach 30 Minuten: 10.500 Lux
nach 45 Minuten: 10.500 Lux
nach 60 Minuten: 10.500 Lux
nach 75 Minuten: 10.500 Lux
nach 90 Minuten: 10.500 Lux
Nach 97 Minuten brach die Leistung innerhalb einer Minute bis auf 3.000 Lux ein – Testende.
Fazit: Im Dauerbetrieb in der hellsten Stufe macht die TK45 normalen Alkali-Batterien richtig zu schaffen. Beim Betrieb mit LSD-Akkus zeigt sich die Lampe kulanter. Die Regelung funktioniert ausgezeichnet – doch die gleichbleibende Lichtausbeute konnte nur durch Konstantkühlung durch einen Ventilator und regelmäßig gewechselten Kühlkissen gewährleistet werden. Beim Dauerbetrieb in der hellsten Stufe hat die TK45 definitiv ein Wärmeproblem. (Edit im Resümee)

Fenix TK45 004
Die Batteriehalterung nervt, da die Batterien leicht aus selbiger heraus springen. Wer sich je über den “Energietank” der zwei Brüder geärgert hat, wird feststellen, dass es immer auch noch schlechter geht.

 

Fenix TK45 005
Verbindung zum Lampenkopf.

 

Fenix TK45 006
Blick auf den Treiber.

 

Reflektor/Linse:
In den Lampenköpfen sitzt jeweils eine Cree XP-G-R5-LED hinter einer ultraklaren, anti-reflex-beschichteten Glaslinse. Der Reflektor ist ein SMO aus Aluminium. Beim Testmodell waren XP-G-R4-LEDs statt der serienmäßigen R5-LEDs verbaut.

Fenix TK45 007
“Outstanding annotation of the Mini-gun” titelt Fenix. Warum werden Lampen eigentlich so oft mit Waffen verglichen?


Bedienung:
Eingeschaltet wird die TK45 mit einem Knopf, der hinter dem Lampenkopf angebracht ist. Links daneben findet sich ein weiterer Knopf, mit dem die Helligkeitsstufen durchgeschaltet werden. Die Schaltreihenfolge ist low-medium-high-Turbo. In der dunkelsten Stufe leuchtet nur einer der drei Lampenköpfe, und zwar bei jedem Einschalten ein anderer, um die LEDs gleichmäßig zu belasten. Da hat jemand mitgedacht! Durch Doppelklicken des rechten Schalters im eingeschalteten Zustand der Lampe gelangt man in die Blinkmodi Strobe-SOS-Flash, die ebenfalls mit dem linken Schalter nacheinander angewählt werden. Die Lampe liegt trotz ihrer Größe gut in der Hand. Leider ist die Bedienung in einer taktischen Haltung nicht möglich, da man die Schalter zwar mit den Fingern statt des Daumens bedienen könnte, sie im Dunkeln aber schlicht und einfach nicht findet. Wer die Finger nicht ständig an den Schaltern liegen hat, muss die Lampe erst umständlich drehen und die Schalter suchen, bevor sie bedient werden können. Lediglich diejenigen, die die Lampe in der “normalen” Haltung bedienen, haben mit dem Einschalten/Durchschalten keine Probleme. Morsen ist mit der TK45 nicht möglich.

Fenix TK45 008
Die Schalter sitzen direkt hinter dem Lampenkopf.

 

Fenix TK45 009
In dieser Haltung kann die Lampe ganz normal bedient werden.

 

Fenix TK45 010
In einer taktischen Haltung müsste die Bedienung mit den Fingern statt des Daumens erfolgen und der bedienende Finger ständig am Schalter anliegen, damit dieser nicht “verloren geht”, was äußerst unkomfortabel ist.

 

Fenix TK45 011
So ist’s zwar komfortabel, aber nicht praxistauglich, da die Schalter im Dunkeln erst gesucht werden müssen.


Beam:
Die Lampe erzeugt fast keinen Hotspot und leuchtet einen Bereich von rund 30 Metern flächig und gleichmäßig aus.

Fenix TK45 012
Die Kamera gibt nicht wirklich wieder, wie gleichmäßig die Ausleuchtung der TK45 tatsächlich ist.


Resümee:
Die Lampe ist fabelhaft, delicious, genial, wundervoll, umwerfend und “State of the Art”, was gleichmäßige Ausleuchtung im Nahbereich bei Serienlampen betrifft. Auch die Leuchtstufen sind gut gewählt, aber warum, liebe Fenix-Ingenieure, hat man der Lampe diese Bedienung aufs Auge gedrückt? In einer taktischen Haltung ist es im Dunkeln auf die Schnelle fast unmöglich, die Schalter auf Anhieb zu finden. Somit ist lediglich die “normale” Haltung möglich – schade eigentlich. Qualitativ bietet die Lampe das gewohnt hohe Fenix-Niveau, und auch die Regelung ist über den gesamten Laufzeitraum konstant – entsprechende Kühlung vorausgesetzt. Denn die hohe Lichtausbeute wird durch ein Wärmeproblem erkauft; nur durch übermäßiges und dauerhaftes Kühlen während des Tests war die Lampe im Zaum zu halten. Bei hohen Außentemperaturen dürften die Umgebungsluft und der Blutkreislauf nicht genügen, die Lampe im Dauerbetrieb in der hellsten Stufe ausreichend zu kühlen. Nötig ist das indes nicht, denn auch auf der zweithellsten Stufe wird der erweiterte Nahbereich bereits hell und gleichmäßig ausgeleuchtet. Erhältlich ist die Lampe in Deutschland zu einem Preis von 159 Euro (Stand: Juli 2010). Das Testmuster wurde freundlicherweise vom Flashlightshop www.flashlightshop.de zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen gibt es auf der Herstellerseite www.fenixlight.com.
EDIT: Nach einer ausgedehnten Nachttour muss ich mein Urteil revidieren. Blutkreislauf und Umgebungsluft reichen sehr wohl aus, die Lampe ausreichend zu kühlen. Der Maximalwert bei der Helligkeit kann zwar nicht konstant gehalten werden, was allerdings auch bei längerem Betrieb auf Turbo nicht sichtbar ins Gewicht fällt.

Fenix TK45 013
Kopf, Batteriehalterung und Lampenkörper.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 1,5 Sekunden bei Blende 5,6 und 800 ASA aufgenommen.

Fenix TK45 014
Olight M30

 

Fenix TK45 015
Ferei M9

 

Fenix TK45 016
TK45 low

 

Fenix TK45 017
TK45 medium

 

Fenix TK45 018
TK45 high

 

Fenix TK45 019
TK45 Turbo

Review Fenix TK12 R5

Fenix TK12 R5 001

Nicht nur Fans der TK10 oder der TK11 werden auch an der Fenix TK12 R5 Gefallen finden – es ist eine Lampe für (fast) alle Situationen.

 

Verpackung/Lieferumfang:
Neben der Lampe sind in der Fenix-typischen Verpackung ein Lanyard, ein Holster, eine Ersatz-Gummikappe für den Clicky, Ersatz-O-Ringe, ein Trageclip, eine Bedienungsanleitung (englisch) und eine Garantiekarte enthalten.

Fenix TK12 R5 002

Lieferumfang der TK12.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 138 mm
Reflektoröffnung: 24,5 mm
Durchmesser Kopf: 34 mm
Durchmesser Tail: 25,5 mm
Gewicht: 124 g
Gewicht mit Akku: 172 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja, mit Combat-Ring und/oder Trageclip.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap und am Combat-Ring.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: abnehmbarer Combat-Ring, abnehmbarer Gürtelclip. Die Lampe verfügt über mehrere Modi und Leuchtstufen, die durch Drehen des Lampenkopfs angewählt werden können.

Fenix TK12 R5 003

Die TK12 mit montiertem Clip und Combat-Ring.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Angegeben ist die Lampe mit 280 Lumen im hellen und 65 Lumen im dunkleren Modus. Betrieben werden kann die TK12 R5 wahlweise mit einem 18650er-Akku oder zwei CR123-Batterien. Der Test erfolgte im hellen Modus mit einem 18650-Akku mit einer Kapazität von 2400 mAh.
Praxistest Luxmessung:
beim Einschalten: 7000 Lux
nach 10 Minuten: 6900 Lux
nach 20 Minuten: 6800 Lux
nach 40 Minuten: 6800 Lux
nach 60 Minuten: 6800 Lux
nach 80 Minuten: 6800 Lux
nach 100 Minuten: 6700 Lux
nach 120 Minuten: 6700 Lux
nach 140 Minuten: 6700 Lux
Innerhalb der folgenden zehn Minuten sank der Wert bis auf 4500 Lux, Tendenz: langsam weiter fallend. Das Restlicht reicht problemlos noch für 20 bis 30 Minuten aus, um den Weg zu erleuchten, ohne dass der Akku an die Grenze zum kritischen Bereich getrieben wird.
Fazit: Die TK12 R5 verfügt über eine ausgezeichnete Regelung, bei der die Helligkeit fast über die gesamte Laufzeit konstant bleibt. Erst nach mehr als zwei Stunden wird das Licht langsam schwächer, ohne dass die Lampe Einen anschließend ohne Vorwarnung im Dunkeln stehen lässt.
Eine deutliche Erwärmung im Dauerbetrieb war zwar festzustellen, allerdings war die Lampe zur Messung auch auf einem Stativ befestigt und wurde nicht bewegt. Aus diesem Grund erfolgte eine regelmäßige Kühlung durch einen Modellbau-Ventilator. Im Praxisbetrieb dürfte bereits die Umgebungsluft beim Laufen, respektive die “Blutkühlung” genügen, um die Lampe ausreichend zu kühlen, zumal die Wärmeentwicklung beim Test deutlich unter der vieler Lampen mit ähnlicher Lichtleistung lag.

Reflektor/Linse:
Hinter einer Anti-Reflex-beschichteten Glaslinse leuchtet eine Cree XP-G R5-LED. Der Reflektor besteht aus Aluminium, die Ausführung ist Orange Peel.

Fenix TK12 R5 004

Frontansicht.

Bedienung:
Mit einem taktischen Forward-Clicky wird die Lampe eingeschaltet. Der Clicky ist gut zu erreichen und hat einen weichen Druckpunkt, der das Einschalten ohne Kraftaufwand ermöglicht.
Die Lampe verfügt über drei Modi. Im von Fenix mit “Default mode” bezeichneten Modus stehen zwei Leuchtstufen zur Verfügung. Eine helle, die mit 280 Lumen angegeben ist und eine dunkle mit angegebenen 65 Lumen. Bei festgezogenem Lampenkopf ist die helle Stufe aktiviert. Durch Lösen des Lampenkopfs erreicht man die dunklere Leuchtstufe. Dieser Modus entspricht dem (einzigen) der TK11/TK10. Die beiden Zusatzmodi der TK12 werden angewählt, indem man den Lampenkopf bei eingeschalteter Lampe in schneller Folge zweimal löst und wieder festzieht, bzw. bei gelöstem Lampenkopf festzieht-löst-festzieht. Auf den “Default mode” folgt der “Hunting mode”, in dem es die Leuchtstufen “hell” (bei festgezogenem Kopf) und “Strobe” (bei gelöstem Kopf) gibt. Der dritte Modus, von Fenix “Camping mode” genannt, bietet laut Hersteller 120 Lumen bei festgedrehtem und 11 Lumen bei gelöstem Lampenkopf.
Ein unbeabsichtigter Wechsel der Modi ist durch das Bedienkonzept, bei dem sowohl die Anwahl der Modi als auch das Umschalten innerhalb der Modi durch Festdrehen und Lösen des Lampenkopfs geschieht, zwar möglich, im Praxisbetrieb aber nahezu ausgeschlossen.

Beam:
Ein definierter Hotspot setzt sich ohne störende Ringe vom Spill ab. Bereits ab wenigen Metern liefert die Lampe ein homogenes Lichtbild und leuchtet eine Fläche von 20 bis 30 Metern gleichmäßig aus.

Fenix TK12 R5 005

Ein OP-Reflektor sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung. Künftig wird die Lampe laut Fenix nur noch mit SMO-Reflektor ausgeliefert. Aufgrund der Charakteristik des verwendeten LED-Typs dürfte das Lichtbild damit immer noch homogen sein, bei etwas höherer Reichweite.

TK12 R5 vs TK11 R2:
Rein äußerlich wirkt die TK12, die 2,5 Zentimeter länger ist als die TK11, im direkten Vergleich weniger kantig. Auch die “inneren Werte” unterscheiden sich. Durch die Verwendung der Cree XP-G-R5-LED ist die TK12 R5 heller und leuchtet einen größeren Bereich gleichmäßig aus, während die TK11 R2 eine höhere Reichweite hat. Der Hotspot der TK12 ist größer, sie ist von der Lichtfarbe her neutraler, und im “Hell-dunkel-Modus” ist das “Low” der TK12 erheblich dunkler und blendet auf kürzeste Distanzen weniger. In der Bildserie ist links immer die TK12 zu sehen.

Fenix TK12 R5 006

Fenix TK12 R5 007

Fenix TK12 R5 008

Fenix TK12 R5 009

Fenix TK12 R5 010

Resümee:
Zunächst war ich ob des Bedienkonzepts der Lampe etwas skeptisch. Drei Modi, die durch Hin- und Herdrehen des Lampenkopfs angewählt werden, während die unterschiedlichen Leuchtstufen innerhalb der Modi ebenfalls durch Drehen angewählt werden – kann das funktionieren?
Es kann, und zwar richtig gut. Ich liebe meine TK11 (und hoffe, dass sie gerade nicht mitliest), aber die TK12 gefällt mir noch wesentlich besser. Sie ist quasi eine TK11 mit Zusatzmodi, die zum Lesen, zum Leuchten in Innenräumen, oder durch die Strobe-Funktion auch als Warnlampe nahezu jedes Einsatzgebiet abdeckt. In der Regel wird man einen Modus favorisieren, der meistens aktiviert ist. Wenn man den Modus wechseln möchte, geht das im Praxisbetrieb schnell und unkompliziert; ein versehentlicher Wechsel in einen anderen Modus ist nahezu ausgeschlossen. Regelung, Laufzeit, geringe Wärmeentwicklung, Verarbeitung, Handhabung – all das macht die TK12 R5 zu einer rundum gelungenen Lampe, bei der auch der Preis von rund 75 Euro (Stand: Mai 2010) stimmt. Weitere Infos finden sich unter www.fenixlight.com. Zu Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Flashlightshop (www.flashlightshop.de).

Die Outdoor-Beamshots wurden mit Blende 4 und einer Belichtungszeit von 2 Sekunden aufgenommen. Das obere Bild zeigt die TK12, unten zum Vergleich die TK11, beide auf High.

Fenix TK12 R5 011

Fenix TK12 R5 012

Review LD20 R4

10. April, 2010 10 Kommentare

Fenix LD20 R4 001

Fenix gibt Gas: Die aktuellste LD20 kommt nicht nur mit dem neuen Body, sondern auch mit der Cree 7090 XP-G R4-LED daher.

Dieser Test soll die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen LD20-Modelle aufzeigen. Zum Test traten an: Die LD20 R4 mit neuem Body (oben) und die LD20 Q5 (Cree 7090 XR-E Q5-LED) mit dem alten Body.

Fenix LD20 R4 002

Verpackung/Lieferumfang:
Bei beiden Modellen (bis auf den Trageclip bei der Ausführung mit neuem Body) identisch. In der Fenix-typischen Verpackung werden neben der Lampe ein Holster, ein Lanyard, ein Tütchen mit Ersatzgummi für die Tailcap und Ersatz-O-Ringen, eine Bedienungsanleitung (englisch), eine Garantiekarte und eine kleine Werbebroschüre mitgeliefert.

Beschreibung der Lampen:
(Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Modell mit dem alten Body).
Länge: 151,5 mm (150,5 mm)
Reflektoröffnung: 17,5 mm (17,5 mm)
Durchmesser Kopf: 21,5 mm (21,5 mm)
Durchmesser Tail: 20,5 mm (20,5 mm)
Gewicht: 58 g (56 g)
Gewicht mit Clip: 62 g
Gewicht mit Akku: 114 g (112 g)
Anodisierung (beide Modelle): HA III, gute und gleichmäßige Ausführung.
Tailstand (beide Modelle): ja.
Rollschutz (neues Modell): mit Clip ja, ohne Clip nur bedingt.
Rollschutz (altes Modell): nur bedingt.
Löcher für Lanyard (beide Modelle): ja, in der Tailcap.
wasserdicht (beide Modelle): ja, bestätigt durch Praxistest.
Besonderheiten: abnehmbarer Clip (nur neues Modell).
Diese Daten beziehen sich auf den Vergleich alter/neuer Body der LD 20. Während die LD20 Q5 derzeit noch in zwei Ausführungen erhältlich ist (mit altem und neuem Body), wird die XP-G R4-LED nur bei der Ausführung mit dem neuen Body verbaut. Im weiteren Verlauf des Tests werden nur Leuchtmittel/Lichtausbeute/Lichtbild verglichen.

Fenix LD20 R4 003

Bis auf den Lampenkörper sind beide Modelle optisch identisch.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben werden beide LD20 mit zwei AA-Batterien (Akkus). Die LD20 R4 ist werksseitig im Turbo-Modus mit 205 Lumen angegeben, die LD20 Q5 mit 180 Lumen. Die weiteren angegebenen Leuchtstufen der LD20 R4 (in Klammern die Werte der LD20 Q5): Low: 9 Lumen (9); Medium: 50 Lumen (47); High: 105 Lumen (94). Trotz geringfügig höherer Werte soll die Laufzeit bei beiden Modellen laut Hersteller gleich sein.
Der Praxistest erfolgte bei beiden Modellen in der höchsten Leuchtstufe unter Verwendung von zwei vollgeladenen LSD-Akkus mit einer Kapazität von 2100 mAh.
Praxistest Luxmessung:
Luxwerte (in Klammern die Werte der Q5-Version)
beim Einschalten: 2900 (3700)
nach 15 Minuten: 2900 (3700)
nach 30 Minuten: 2900 (3700)
nach 45 Minuten: 2900 (3700)
nach 60 Minuten: 2900 (3700)
nach 75 Minuten: 2900 (3700)
nach 90 Minuten: 2900 (3600)
nach 95 Minuten: 2900 (2900)
nach 100 Minuten: 2900 -
nach 110 Minuten: 2800 -
Nach 115 Minuten brach die Lichtleistung der LD20 R4 innerhalb von Sekunden auf 500 Lux ein, Ende des Tests. Die Wärmeentwicklung bereitet keinen Grund zur Sorge; mehr als handwarm wurde die Lampe während des Testlaufs nicht.
Auch beim Betrieb mit Alkali-Batterien zeigte sich die LD20 äußerst kulant. Der bei vielen Lampen feststellbare Helligkeitseinbruch innerhalb der ersten Minuten blieb aus, auch hier schaffte die Lampe kontinuierliche Werte. Den Test mit Batterien brach ich kurz darauf ab, um selbige zu schonen, zumal ich es für Unsinn halte, eine Lampe mit Batterien zu betreiben, die erstklassig mit Akkus funktioniert.
Die LD20 Q5 wird beim Betrieb etwas wärmer. Im normalen Betrieb dürfte das nicht ins Gewicht fallen, weil die Lampe dabei in der Regel bewegt und dadurch gekühlt wird. Da sie für den Test allerdings auf einem Stativ befestigt war, habe ich sie sicherheitshalber zwischendurch regelmäßig mit einem kleinen Ventilator gekühlt. Nach 97 Minuten brach bei diesem Modell die Lichtleistung ein.
Der Vergleich beider Lampen zeigt sehr schön die größere Effizienz der neuen Cree XP-G-LED. Das (oder zumindest einen Teil dessen), was die XR-E-LED an Mehrwärme abgibt, kann die XP-G-LED in zusätzliche Laufzeit umsetzen.
Fazit: Die Regelung der beiden LD20-Modelle ist ähnlich einer alten Werbung für ein Haarspray. (Morgens: Tokio – die Frisur hält. Mittags: New York – die Frisur hält. Abends: Gefangenenlager irgendwo am Arsch der Welt (oder so ähnlich) – die Frisur hält.) Über die gesamte Laufzeit bleibt die maximale Helligkeit konstant. Besser geregelt kann eine Lampe nicht sein.
Typisch für die Charakteristiken beider Lampen sind die gemessenen Lux-Werte. Obwohl die LD20 Q5 einen geringeren Output hat als die LD20 R4, erzielte sie bei der Messung höhere Werte, da sie das Licht stärker bündelt.

Unterschiede Reflektor/Linse:
Bei der Cree XP-G-R4-Version der LD20 wurde statt des OP-Reflektors der XR-E-Q5-Variante ein SMO verbaut. Dieser ist tiefer als der OP-Reflektor der LD20 Q5. Die Frontlinse besteht bei beiden Modellen aus Glas.

Fenix LD20 R4 004

Bei der R4-Version ist ein Smooth-Reflektor verbaut.

Bedienung:
Identisch. Ein Reverse-Clicky schaltet die Lampe ein und die Helligkeitsstufen durch. Die beiden Modi werden durch Drehen des Lampenkopfs erreicht. Ist der Kopf angezogen, startet die LD20 im Turbo-Modus und schaltet nach Antippen des Clickys in den Strobe-Modus. Durch Lockern des Kopfs gelangt man in den zweiten Modus. Die Schaltreihenfolge hier ist low-medium-hell-SOS.

Beam:
Die LD20 R4 erzeugt einen klar definierten Hotspot, der weich in den Spill übergeht. Die Lampe leuchtet einen größeren Bereich aus, die Gesamtausleuchtung ist homogener und die Lichtfarbe neutraler als bei der Ausführung mit Q5-Version. Dafür kommt letztere von der Reichweite einen Tick weiter. Dass hier die Welt auf dem Kopf zu scheinen scheint, da die LD20 mit OP-Reflektor eine größere Reichweite hat, während die LD20 mit SMO-Reflektor eine gleichmäßigere Ausleuchtung liefert, erklärt sich durch die verwendeten LEDs. Denn die XP-G-LED hat einen größeren Abstrahlwinkel bei geringerer Reichweite als die XR-E-LED der LD20 Q5.

Fenix LD20 R4 005

“White-Wall-Beamshot” beider Lampen. Links die XP-G-R4-Version, rechts die XR-E-Q5-Version.

Resümee:
Mit der LD20 mit XP-G R4-LED liefert Fenix eine gute Arbeit ab. Die Lampe verfügt auf dem Papier über 25 “Mehr-Lumen” gegenüber der Q5-Vaiante, die optisch allerdings nicht sonderlich ins Gewicht fallen. In meinen Augen stellt die Lampe keine Verbesserung gegenüber der Q5-Version dar, sondern vielmehr eine äußerst gelungene Alternative. Während die LD20 Q5 eine größere Reichweite hat, leuchtet die LD20 R4 einen größeren Bereich gleichmäßiger aus.
Was neue und alte Ausführung der Bodys betrifft, zeigt sich Fenix wenig anwenderfreundlich. Durch das Baukastenprinzip konnte jede “alte” LD20 auch zur LD10 umgebaut werden. Zwar funktioniert das auch bei den Modellen mit neuem Body untereinander. Wer jedoch einen neuen Kopf oder eine neue Tailcap auf einen alten Body schrauben möchte (und umgekehrt) erlebt eine böse Überraschung, da diese nicht mehr untereinander kompatibel sind. Wer also beispielsweise eine ältere LD10 hat, die er zur LD20 umbauen möchte, kann nun nicht einfach mehr nur einen LD20-Body kaufen, sondern muss gleich die komplette LD20 erwerben. Okay, so funktioniert Marktwirtschaft nun mal, schade ist es trotzdem.
Der aktuelle Verkaufspreis liegt bei rund 60 Euro (Stand: April 2010). Weitere Infos gibt es auf der Herstellereite www.fenixlight.com. Die Lampen wurden freundlicherweise von Fenix und von Bernd Auler vom Flashlightshop (www.flashlightshop.de) zur Verfügung gestellt.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 aufgenommen. Das obere Bild zeigt die LD20 mit der XP-G R4-LED, das untere die LD20 mit der XR-E Q5-LED.

Fenix LD20 R4 006

Fenix LD20 R4 007

Video Review Fenix TK10

22. Februar, 2010 Keine Kommentare

Bei der Fenix TK 10 handelt es sich um eine sogenannte

“taktische Lampe”.

Sprich sie wird auch professionell von Einsatzkräften verwendet.

Dem entsprechend hochwertig und robust ist die Lampe verarbeitet.

Einige Angaben von der Herstellerseite:

LED: Cree Premium (Q5) 7090 XR-E
• 2 Modi (Turbo Mode: 225 Lumen, 1.5 h / General Mode: 60 Lumen, 10 h)
•  Digitale Reglung: konstante Helligkeit über die geamte Laufzeit
• Warnung, wenn die Batterie zu neige geht
• Betrieb mit 2 * 3V CR123A lithium Batterien (keine Akkus)
• Wasserdicht nach IPX-8 Standard

(nachzulesen auf http://www.fenixlight.com/viewproduct.asp?id=78)

Besonderheiten:

Es handelt sich um ein Auslaufmodell, welches von der der TK11

abgelöst wurde.

Vorteile/Änderungen der TK11 vs. TK10

  • Gehäuse in Details überarbeitet
  • Cr123 Batterien oder 1 18650er Li-ion Akkus

Jedoch wer Batterien verwenden will und sie günstig bekommt

(Globetrotter hatte sein Bestand für 35€ verkauft),

kann eigentlich nichts falsch machen.

Neues Reichweiten Video – Q5/R2 Lampen

27. November, 2009 3 Kommentare

Gestern kam Besuch von einem netten Cacherpärchen die unbedingt die Lampen mal in Natura erleben wollten. Da wir eh gerade draußen waren, habe ich die Gelegenheit genutzt von den noch etwas unbekannteren Lampen aus dem Shop gleich noch ein Video zu machen.

Hier mal das Ergebnis:

Mit dabei dieses Mal Fenix LD20 (als Referenz), LedLenser P7, die neue Lumapower Ventage, die Lumapower Signature einmal ohne und einmal mit Turbo Head, die Lumapower D-mini vx mit Tele-Force Kit, die günstige MXDL SA-28 und die Tank007 TK-737.

Kategorien: Anderes, Fenix, Hersteller, Led Lenser, Lumapower Tags:

Review Fenix P1D Q5

16. November, 2009 Keine Kommentare

FenixP1DQ5_001

Hätte Alladin eine Wunderlampe, könnte es durchaus die Fenix P1D Q5 sein.

Verpackung und Lieferumfang:
In einer Pappverpackung liefert Fenix neben der Lampe noch ein passendes Holster, einen Ersatz-O-Ring, einen Befestigungsclip/Schlüsselring sowie eine Bedienungsanleitung (englisch), eine Garantiekarte und eine kleine Werbebroschüre mit.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 71 mm
Durchmesser Kopf: 22 mm
Durchmesser Body: 20 mm
Gewicht: 28 g
Gewicht mit Batterie: 44 g
Die Lampe ist aus Aluminium gefertigt und nach HA III anodisiert, wobei die Anodisierung gut und gleichmäßig ausgeführt wurde. Insgesamt ist die Lampe hervorragend verarbeitet und wasserdicht. Letzteres konnte ich durch einen Test bestätigen. Einen Rollschutz hat die kleine Fenix nicht, beherrscht aber den Tailstand. Für die Befestigung des Schlüsselrings oder eines optionalen Lanyards hat die Lampe am Tail ein Loch. Die Lampe ist in schwarz bzw. alternativ auch in silber oder oliv erhältlich.

Stromversorgung:
Gespeist wird die Lampe von einer CR-123-Batterie. Die Laufzeiten sind mit 1 Stunde im hellsten Modus (180 Lumen), 2,8 Stunden (95 Lumen) und 21 Stunden (16 Lumen) angegeben. Alternativ ist auch der Betrieb mit geschützten 3,7 Volt Lithium-Ionen-Akkus möglich. Im hellsten Modus wird die Lampe ziemlich schnell warm. Zwar rät der Hersteller lediglich bei hohen Außentemperaturen vom Dauerbetrieb in diesem Modus ab, trotzdem habe ich den Leuchtdauertest nicht auf der hellsten, sondern nur auf der mittleren Stufe durchgeführt. Ohne großartig merklichen Verlust der Helligkeit erreichte die Fenix eine Laufzeit von mehr als drei Stunden. Kurz vor Ende dieser Laufzeit wurde die Lampe spürbar warm, was mit einem drastischen Helligkeitseinbruch einherging. Diesbezüglich kann man den Herstellerangaben bezüglich der Laufzeit tatsächlich einmal Glauben schenken.

Reflektor:
Die Lampe hat einen OP-Reflektor und eine Glaslinse. Als LED kommt eine Cree Q5 zum Einsatz.

Bedienung:
Aus den sieben Zentimetern Lampe kommen wahlweise 16, 95 oder 180 Lumen (Herstellerangaben). Darüber hinaus stehen noch ein Strobe- und ein SOS-Modus (beide in der hellsten Leuchtstufe) zur Verfügung, die ich persönlich eher lästig finde. Doch da die einzelnen Leuchtstufen einzig dadurch durchgeschaltet werden, dass der Lampenkopf innerhalb von 1,5 Sekunden hin- und hergedreht wird, kann man diese Modi auch überspringen, indem man die Lampe ausschaltet (in diesem Fall ausdreht) und länger als 1,5 Sekunden wartet. Nach erneutem Drehen wird wieder auf die erste Leuchtstufe von 95 Lumen geschaltet. Die Schaltreihenfolge ist 95 lm – 180 lm – 16 lm – Strobe – SOS. Wer in erster Linie den mittleren und den dunkelsten Modus nutzen möchte, muss immer über hell gehen. Das mag gewöhnungsbedürftig sein, aber irgendeine Schaltreihenfolge muss werksseitig schließlich festgelegt sein. Und die ist meiner Meinung nach sehr gut gewählt: Mit der ersten Stufe kommt man in den meisten Situationen aus, und wenn es mal richtig hell sein muss, kommt die volle Helligkeit in Stufe zwei. Da die Lampe zwar winzig, aber von der Leistung her alles andere als eine Schlüssellampe ist, ist es durchaus zu verschmerzen, den dunkelsten Modus erst über eine zusätzliche Drehung des Lampenkopfes zu erreichen. Die Lampe ist problemlos mit einer Hand zu bedienen.

Beam:
Im Beam liefert die P1D Q5 einen weichen, nicht ganz klar definierten Hotspot mit einem gleichmäßigen Spill. Für weite Entfernungen ist die Lampe nicht geeignet, aber auch nicht konzipiert. Dafür werden der Nahbereich und die unmittelbare Umgebung sauber und gleichmäßig ausgeleuchtet.

Resümee:
Mit der Fenix P1D Q5 bekommt man eine solide verarbeitete Lampe, die das hält, was sie verspricht. Durch die verschiedenen Helligkeitsstufen ist sie vielseitig einsetzbar. Das Licht, das sie auf der hellsten Stufe liefert, hält man bei einer derart kleinen Lampe nicht für möglich. Mit einem Preis zwischen 45 und 60 Euro ist die Fenix P1D Q2 zwar nicht gerade billig, dafür bekommt man eine wahrhaftige EDC-Lampe oder EDC-Zweitlampe, denn dieser Zwerg passt in jede noch so kleine Hosentasche. Da Fenix mit der PD 10 vor kurzem ein Nachfolgemodell auf den Markt gebracht hat, ist damit zu rechnen, dass die Preise für die P1D Q5 langfristig fallen werden. (Stand: November 2009)

FenixP1DQ5_002

FenixP1DQ5_003

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Neuheit – Fenix LD05

14. November, 2009 3 Kommentare

Die neue Fenix LD05 könnte für den einen oder anderen sicher eine interesante Lampe sein. Wenig Platzbedarf durch die Stiftform und trotzdem ausreichend Leistung durch die XP-E R2 LED. Für eine Stiftlampe sind 100 Lumen doch schon reichlich Leistung und für einen Pupillenstest sicher zu viel, aber nützlich um beim Geocachen tagsüber mal ein dunkles Loch zu beleuchten, oder in der KFZ Werkstatt den Unterboden ;)

Hier für die eher visuell veranlagten Leute ein paar bunte Bilder:

Mehr Info (aber nicht viel mehr) gibt es auf der Fenix Seite. Fenix LD05 auf der offiziellen Fenix Seite.

Kategorien: Fenix, Hersteller, Vorstellungen Tags: