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LED Lenser M14

5. März, 2011 5 Kommentare

Hallo Tala-Freunde,

heute stelle ich euch die LED Lenser M14 kurz vor.

“Unterschiedliche Situationen erfordern individuelle Lichtprogramme”, so betiteln Zweibrüder Ihre M-Serie. Die M14 besitzt wie alle Lampen der Serie das sogenannte SLT (Smart Light Technology). Damit sind verschiedene Bedienungsprofile auswählbar, doch dazu später mehr.

Zuerst schauen wir uns den Lieferumfang an:

Auslieferung der M14: Karton, Lampe, 4 Batterien, Werbetzettel, Bedienungsanleitung, SLT Merkzettel

Maße & Gewicht:

360 g inkl. Batterien

16,2 cm defokussiert

17,3 cm fokussiert

LED:



Über die verbaute LED gibt LED Lenser wieder einmal nicht ausreichend Auskunft. “High End Power LED” sind alle erhältlichen Auskünfte.

Stromversorgung:


Die M14 wird mit 4 AA Zellen betrieben. Laut der beiliegenden Betriebsanleitung sind nun auch Akkumulatoren z.B. NiMH verwendbar. Der Energietank ist fest mit der Tailcap verbunden und fällt ziemlich schwer aus. Trotzdem ist der Halter größtenteils aus Plastik, aber die Federn und Kontakte sind hochwertig.

Ebenfalls am Energietank befindet sich der Treiber

Auf diesem Bild erkennbar der weißliche Rand des Treibers.

Hier Blick auf den Kontakt des Batterietanks

Verarbeitung & Haptik:

Die M14 beherrscht, wie Ihre Geschwister, nicht den Tailstand und besitzt keinen Rollschutz. Die Haptik der Lampe hat sich ebenfalls nicht geändert. Sie hat die typische runde Form und nur wenig geriffelte Fläche um einen festen Halt zu bieten.

Die Linse der LED Lenser besteht aus Plastik.

Aufgrund des Fokussystems ist und bleibt die LED Lenser eben nicht Wasserdicht. Sprtizwasser sollte sie jedoch problemlos aushalten. Eine IP/IPX Angabe habe ich leider nicht gefunden, weder in der Betriebsanleitung noch auf der Herstellerseite.

Bedienung:

Wie oben erwähnt besitzt die Lampe das sogenannte SLT. Dieses erklärt sich leider nicht von selbst. Grundsätzlich geht die Lampe wenn man den forward Clicky drückt an und bei erneutem durchdrücken und loslassen aus. Wenn man beim Einschalten den Clicky gedrückt hält ist die Lampe nochmal einen Tick heller. Weiterhin kann man auswählen ob man “constant current” möchte, dann ist die Lampe geregelt, oder “energy saving”, dann ist sie ungeregelt. Wenn man nun die Lampe im ausgeschaltetem Modus 8x antippt und dann 1x den clicky komplett durchdrückt und loslässt, also die Lampe anmacht, schaltet man zwischen den beiden modes hin und her. Welchen man gewählt hat wird einem durch entweder plötzliches ausgehen der Lampe, dann hat man die geregelte Einstellung, oder sie dimmt runter bis sie aus geht, dann ist sie ungeregelt.

Um die Bedienung der Lampe nochmal zu verkomplizieren gibt es dann auch noch 3 Profile die man anwählen kann. Man wählt zwischen diesen hin und her indem man die ausgeschaltete Lampe 4x antippt und dann 1x anschaltet, das ganze innerhalb 5 Sekunden, bestätigt wird die Auswahl durch blinken. Die verschiedenen Profile sind auf dem Bild gut zu erkennen. Der Dim mode ist immer durch angetippt halten veränderbar, wenn man sich gerade im normal modus befindet.

Lichtbild:

Hier noch ein paar Whitewallbeamshots um sich das Lichtbild der LED Lenser nochmal genau anzusehen. Die Kamera steht dabei weiterhin auf Automatisch. Die Beamshots sind nicht dazu da die Helligkeit der Lampe mit anderen zu vergleichen, ich will lediglich auf die vielen Ringe im Lichtbild hinweise die hier negativ aufgefallen sind.

Fazit:

Die M14 von LED Lenser ist eine lichtstarke Lampe mit guten Throweigenschaften, sofern sie fokussiert wird. Die Lampe hat sich im Treiber mächtig verändert was durchaus positiv ist. Endlich ist eine LED Lenser geregelt! Die 3 Leuchtprofile ändert man sowieso selten, so dass man sich auch um die Blinkmodi drücken kann. Allerdings ist das Lichtbild das selbe geblieben. Defokussiert ist sogar ein Ring ersichtlich, der nicht am Rand des Beams ist. Die Zwischenstufen der Fokussierung besitzen immernoch viele Ringe. Die Optik hat sich nicht verändert. Als Käufer muss man sich bewusst sein ob man diese Art der Beleuchtung möchte.

Vielen Dank für die Bereitstellung der Lampe an taschenlampen-papst.de und an den Hersteller.
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Bilderstrecke Sunree M60

8. Dezember, 2010 5 Kommentare

Hallo,

dank JoFrie habe ich mal wieder ein Testexemplar bekommen. Die Sunree M60 Stirnlampe. Das besondere an der Lampe ist das sie mit zwei LEDs ausgestattet ist. Eine mit Reflektor und einem ähnlichem Lichtbild dem einer LD20(Q5), bezüglich Spill zu Hotspot Verhältnis und außerdem besitzt die Lampe noch eine Led ohne herkömmlichen Reflektor, deren Abstrahlcharakteristik der Zebralights ohne Reflektor ähnelt.

Leider funktionieren beide LEDs nicht gleichzeitig sondern immer nur jeweils eine.

Weiterhin auffälig ist das die Led mit Reflektor als Q3, ich gehe mal von einer XR E Q3 aus und die Reflektorlose als  Q5-5A, davon auszugehen ebenfalls XR E Q5-5A, daherkommen.

Die Q3 ist deutlich wärmer als die Q5 und hat eine angenehme Lichtfarbe. Da ich nur Coolwhite Lampen besitze ist es schwer die Lichtfarbe mit anderne Modellen zu vergleichen. Jedoch ist meine Nachttischlampe bedeutend wärmer ;-)

LED:
-1*Cree Q3 5A
-1*Cree Q5
Energieversorgung:
-2AA
Gewicht:
- 129 g ohne Batterien/Akkus
Forward current:
Q5:
Superhigh: 960mA
High: 630mA
low: 30mA
Q3:
Superhigh 960mA
high: 860mA
mid: 380mA
low: 30mA

(gemessen mit minderwertigem Multimeter und mit 2 Eneloops betrieben, soll der Vergleichbarkeit der Lichtmodi dienen)

So kam die Lampe bei mir an

So wird die Stirnlampe ausgeliefert.

Blister

Blick in den aufgeschnittenen Blister.

Kopfband

Kopfband mit Überkopfband, letzteres ist nicht drigend notwendig gibt aber zusätzlich Halt.

Batteriefach

Gut zu erkennen das die Schraube des Batteriefachs sehr dünn ausfällt.

Eneloops

Leider passen in die Camo-Version der Lampe keine Eneloopzellen, aber dank -jha- ist mir bekannt das sie in die weiße Version tadellos reinpassen.

Kontakte

Blick auf den Deckel des Batteriefachs, die Kontakte könnten besser sein. Einen richtigen Verpolungsschutz gibt es nicht, allerdings passt der Deckel aufgrund der Ausbuchtung (rechts im Bild) nur auf eine Art auf das Batteriefach. Wenn man aber die Akkus falsch herum einsetzt hilft das nichts ;-)

Modi & LaufzeitenKurz und bündig auf einen Blick alle Modi und Laufzeiten in der Bedienungsanleitung. Leider ist die Modewahl mal wieder nicht optimal. SOS brauchen die wenigsten und wenn man es einbaut dann bitte doch so das man nicht immer drüberschalten muss. Auch die Superhigh Modi hätte man sich sparen können, denn 1 min lang (die nebenbei auch nie erreicht wird, weil die Lampe vorher runterregelt) ein bisschen mehr Licht ist eher uninteressant.

Taster

Der Taster fühlt sich in punkto Druckpunkt ganz gut an. Die Stirnlampe wird durch durckdrücken des Tasters eingeschaltet und startet entweder mit der Flood oder der Throw LED. Welche an geht ist dadurch bedingt welche als letztes an war. Also wird man immer zu 50% daneben liegen wenn man eine bestimmte LED braucht. Taster drücken-> An Flood -> drücken -> Aus -> drücken -> An Throw. Durch die Modi schaltet man durch antippen des Tasters. Beides ist mit Handschuhen möglich.

Led

Hier ein Blick auf die beiden LEDs. Links im Bild die Floodled (Q5), rechts im Bild Throwled (Q3). Leider ein klarer Contrapunkt das hierbei 2 verschiedene Lichtfarben gewählt wurden, links coolwhite, rechts neutralwhite. Vorallem so nah beieinander fällt der Unterschied besonders auf.

Kühllöcher

Die Löcher unten und die Schlitze oben und an der Seite dienen der Kühlung der LED. Ein Metallgehäuse hätte zwar bessere Wärmeleiteigenschaften aber auch deutlich mehr Gewicht als Plastik.

Neigung

Man kann die Lampe um 90° nach unten neigen. Somit durchaus genug um alles im Blick zu haben oder die Blendung der Mitmenschen zu verringern ;-)

IPX 6

Die Lampe ist nach IPX 6 gegen Wasser geschützt. Dies entspricht einem Wasserstrahl aber eben leider nicht einem Tauchgang. Allerdings ergab der Test unter dem Wasserhahn das die IPX 6 trotz der Löcher zur Kühlung erreicht wird, auch ein Wasserstrahl von unten gegen die Luftlöcher machte der Lampe nichts aus. Regensicher ist sie damit sicherlich.

Floodled

Abstrahlcharakteristik der Floodled (coolwhite)

Throwled

Abstrahlcharakteristik der Throwled (Q3). Bei beiden Bildern war der Weißabgleich der Kamera gleich, so dass man die Lichtfarbe ebenfalls vergleich kann.

FazitFazit:

Die Sunree M60 mit ihren 2 LEDs deckt sowohl den Nahbereich als auch die Entfernung ab. Leider ist die Leistung der Throwled (Q3) entwas begrenzt und ich hätte mir da mehr gewünscht, allerdings wird es für die meisten Anwendungen genügend sein. Schlimmer ist da der Unterschied der Lichtfarben der doch leider störender Natur ist. Beide neutralwhite oder beide coolwhite wäre mir persönlich lieber. Aber für den Preis von unter 50€, für den sie erscheinen soll, ist sie doch eine gute Lampe für viele Anwendungsgebiete. Vorallem die Floodled bringt die selbe Leistung wie eine Zebralight H501 und die Abstrahlcharakteristik ist einer Zebralight auch sehr ähnlich und der Abstrahlwinkel ist sogar größer.

Beim Alex Schweigert zu Besuch…

26. September, 2010 5 Kommentare

So da fährt man mal zur Nordsee ein wenig das Gehirn freiblasen lassen und was passiert, der AlexSchweigert von www.geocaching-nordfriesland.de baut da seinen alten Verkaufsstand auf, klaut mir vom Auto mein Magnetschild und baut die eigentlich zum privaten befummeln mitgebrachten Lampen auf selbigen auf.

Rausgekommen ist nichts besonders, aber die eine oder andere neue Lampe ist dabei und so möchte ich Euch die nicht vorenthalten. Da der Podcast für Geocacher war und nicht für Lampenverrückte, habe ich versucht mich mit Fachbegriffen ein wenig zurück zu halten und da alles recht spontan war, ist da auch der eine oder andere Fehler drin… aber schaut selbst:

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Hosts

13. August, 2010 5 Kommentare

Hosts 001
Keine Frage – Hosts sind derzeit “in”. Gerade im Zuge ständig neuer LED-Generationen gehören viele Lampen ohne austauschbare LED-Einheit, die heute den aktuellen Standard markieren, bereits morgen zum vielzitierten “alten Eisen”. Einige Hosts für P-60-Drop-ins in verschiedenen Preissegmenten kommen heute auf den Prüfstand. Von links nach rechts: Ultrafire WF-501 B (15 Euro), Ultrafire WF-502 B (19 Euro), Ultrafire WF-503 B (23 Euro), Solarforce L2 (30 Euro), Solarforce L2P (35 Euro) sowie die altehrwürdige Surefire 6P (40 Euro).


Gewicht:
Ultrafire WF-501 B: 70 g
Ultrafire WF-502 B: 95 g
Ultrafire WF-503 B: 100 g
Solarforce L2: 93 g
Solarforce L2P: 98 g
Surefire 6P: 103 g

Länge:
Ultrafire WF-501 B: 133 mm
Ultrafire WF-502 B: 136 mm
Ultrafire WF-503 B: 137 mm
Solarforce L2: 145 mm
Solarforce L2P: 141 mm
Surefire 6P: 131 mm

Hosts 002
Die Bodys der Testkandidaten. Von links: Ultrafire WF-501 B, Ultrafire WF-502 B, Ultrafire WF-503 B, Solarforce L2, Solarforce L2P, Surefire 6P. Die größte Wandstärke weist neben dem Surefire-Gehäuse der WF-503-B-Host von Ultrafire auf. Was die Anodisierung betrifft, ist die Solarforce L2P die Einzige, die tatsächlich dem HA III-Standard genügt. Bei den Hosts, die preislich darunter liegen, darf das auch nicht erwartet werden. Dass jedoch auch die viel gelobte Surefire 6P allenfalls über eine bessere HA II-Anodisierung verfügt, enttäuscht ein wenig.

 

Hosts 003
Tailcap-Ansicht. Von links: Ultrafire WF-501 B, Ultrafire WF-502 B, Ultrafire WF-503 B, Solarforce L2, Solarforce L2P, Surefire 6P. Schon auf den ersten Blick machen die Schalter der beiden günstigsten Lampen nicht den hochwertigsten Eindruck. Der “Akustik-Test” bestätigt das. Die Schalter der WF-501 B und der WF-502 B hören sich ziemlich “billig” an.

 

Hosts 004
Die Tailcaps von innen. Von links: Ultrafire WF-501 B, Ultrafire WF-502 B, Ultrafire WF-503 B, Solarforce L2, Solarforce L2P, Surefire 6P. Der erste Eindruck täuscht nicht. Doch bereits ab der Ultrafire WF-503 B (3. von links) wird deutlich bessere Qualität geboten.

 

Hosts 005
Die Köpfe der Hosts. Von links nach rechts: Ultrafire WF-501 B, Ultrafire WF-502 B, Ultrafire WF-503 B, Solarforce L2, Solarforce L2P, Surefire 6P. Bereits das günstigste Modell im Test verfügt über eine Glaslinse.

 

Hosts 006
Und auf das Mäulchen! Von links: Ultrafire WF-501 B, Ultrafire WF-502 B, Ultrafire WF-503 B, Solarforce L2, Solarforce L2P, Surefire 6P. Durch die Druckfeder der P60-Drop-ins, die gleichzeitig den Minus-Kontakt herstellt, lassen sich die Ultrafire WF-502 B, die Solarforce L2P und die Surefire nicht komplett zuschrauben. Da heißt es: Aus der Not eine Tugend machen. Durch Entfernen der Feder und umwickeln des Drop-ins mit Alufolie lässt sich nicht nur der Kopf komplett zuschrauben, auch die Wärmeableitung funktioniert besser.

 

Die Testkandidaten in der Kritik:

Hosts 007

Ultrafire WF-501 B
Der mit 15 Euro billigste Host im Test macht auch den billigsten Eindruck. Man hat aufgrund der geringen Materialstärke das Gefühl, “nichts” in der Hand zu haben, und der Clicky hört sich beim Drücken ebenfalls “billig” an. Zwar darf man für 15 Euro nicht wirklich viel erwarten, und für diesen Kurs ist der Host prinzipiell auch in Ordnung, aber bereits für acht Euro mehr bekommt man eine Lampe, die in einer anderen Liga spielt. Daher: keine Empfehlung.

 

 

Hosts 008

Uitrafire WF-502 B
Für 19 Euro bekommt man einen Einsteiger-Host, der über einen Clip verfügt und etwas wertiger anodisiert ist als der “kleine Bruder”. Aber auch hier macht der Clicky nicht unbedingt einen vertrauenerweckenden Eindruck. Die WF-502-B ist für das, was sie bietet, ebenfalls sicherlich nicht zu teuer, doch angesichts des preislichen Unterschieds von lediglich vier Euro zum nächsten Kandidaten gilt für diesen Host ebenfalls: keine Empfehlung.

 

 

Hosts 009

Ultrafire WF-503 B
Der Verkaufspreis von 23 Euro überrascht angesichts der Qualität, die geboten wird. Der Host kommt mit einer soliden Materialstärke daher, und auch der Clicky hinterlässt einen durchaus brauchbaren Eindruck. Die WF-503 B muss sich qualitativ nicht sehr hinter deutlich höherpreisigen Konkurrenten verstecken. Wie es so schön in vielen Kamera- und Computermagazinen heißt: Kauftipp Preis-Leistungsverhältnis.

 

 

Hosts 010

Solarforce L2
Über die Qualität der L2 zu berichten, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Die Gesamtverarbeitung ist gut, der Clicky verspricht eine lange Lebensdauer, lediglich die Anodisierung ist allenfalls eine bessere HA-II-Ausführung. Kurz und bündig: Das Geld ist gut angelegt.

 

 

Hosts 011

Solarforce L2P
Bezüglich der Anodisierung hat die L2P gegenüber der L2 deutlich die Nase vorn. Die Gesamtverarbeitung überzeugt. Qualitativ ist die L2P sicherlich in einem höheren Segment anzusiedeln, als der Preis erwarten lässt. Auch, wenn die Wandstärke geringer ist als bei der Surefire 6P, muss die L2P den direkten Vergleich nicht wirklich scheuen. Der Testsieger.

 

 

Hosts 012

Surefire 6P
Dieser Host legt die Messlatte für die anderen Kandidaten hoch. Die Gesamtverarbeitung lässt kaum zu wünschen übrig, lediglich die Anodisierung könnte höherwertig sein. Diesbezüglich wird die Qualität der L2P nicht erreicht. Im Gegensatz zu allen anderen Hosts verfügt die 6P nur über einen Momentary-on-Clicky, Dauerlicht wird durch Festdrehen der Tailcap erreicht. Für ein Modell mit vergleichbarem Clicky müssen noch mal rund 25 Euro zusätzlich eingeplant werden. Darüber hinaus ist die Verwendung von einem 18650-Akku beim in Deutschland erhältlichen Serienmodell nicht möglich. Betrieben werden kann die 6P mit zwei CR123-Batterien oder einem 17670-Akku. Testsieger, wenn es auf etwas mehr Geld nicht ankommt.

 


Fazit:
Auch für kleines Geld bekommt man einen Host, der qualitativ mehr als brauchbar ist und für lange Zeit Spaß an aktuellen Drop-ins garantiert. Wer’s gerne noch sicherer hat: Die Solarforce-Lampen und die Surefire sind untereinander kompatibel. Der Ersatz einzelner Komponenten ist somit auch langfristig garantiert. Von den absoluten Billig-Produkten ist abzuraten; hier ist die Gesamtverarbeitung einfach nicht gut genug, um langfristig gegenüber den etwas teureren bis doppelt so teuren Hosts standzuhalten. Wer auf Qualität Wert legt, ist mit der Surefire 6P und der Solarforce L2P am besten beraten. Mit einem günstigen Drop-in erhält man mit der Ultrafire WF-503 B bereits für weniger als 50 Euro (beim Kauf in Deutschland) eine gute, aufrüstbare Lampe. Für die Surefire 6P mit Klickendschalter und einem Hochleistungs-Drop-in kann man allerdings auch problemlos das Zweieinhalbfache anlegen. Die Lampen wurden freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt.

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Led Lenser H14 Kopflampe Preview

8. August, 2010 5 Kommentare

Heute ein kleiner exklusiver Ausblick auf die neue Led Lenser H14 Kopflampe.

Scheinbar hat sich Led Lenser viel Mühe gegeben und viele sinnvolle Funktionen in die neue Kopflampe gesteckt. So hat  das Kopfband Trägerplatten, an die Lampenkopf sowie Batteriefach angeklipst werden können. Man kann den Kopf so aber dann auch an einer Tasche oder anderen Bekleidungsstücken befestigen. Auch hat man damit dann die Möglichkeit das Duo auch an einen Fahrradhalter zu befestigen und die Lampe als Fahrradlampe zu benutzen. Oder man verstaut das Batteriefach im Winter via Verlängerungskabel in einer Innentasche. So ist es möglich, das mit 4xAA nicht gerade kleine Batteriefach zwecks besseren Tragekomfort am Gürtel oder einer Tasche zu verstauen. Allerdings hat man dann keinen schnellen Zugriff auf den Clicky mehr.

Mit dem neuen M-Prozessor ist die Lampe nun auch elektronisch geregelt und man hat verschiedene Modi die man vorwählen kann um dann später das für den Einsatzzweck passende Modi parat zu haben. Durch den Fokus ist die Lampe, wie auch schon die im wahrsten Sinne des Wortes “kleineren” Brüder,  recht universell einsetzbar. rt konnte

Leider konnte ich die Lampe nicht praxisgerecht testen, ob die Schwerkraft an dem großen (scheinbar von der P14 ausgeliehenen) Kopf auf Dauer nicht etwas zu sehr zerrt kann ich so nicht beurteilen und auch den Tragekomfort an sich muß man sich nochmal in Ruhe ansehen, aber vielleicht bekommen wir ja demnächst mal eine Lampe für ein ausführliches Review … hier erst einmal für Euch das Video:

Noch eine Anmerkung, leider läuft Ton/Bild bei den Video’s auseinander, scheint so das meine Canon SX20IS demnächst mal zum Service muß.

Gruß,

Jörg

EagleTac P20A2 MarkII

6. August, 2010 5 Kommentare

EagleTac P20A2 MarkII 001
Mit der EagleTac P20A2 MarkII bietet EagleTac eine durchdachte, gut verarbeitete und helle Lampe, die im Bereich der AA-Lampen ganz vorne mitspielt.


Verpackung/Lieferumfang:
Geliefert wird die EagleTac in einer Papp/Plastikverpackung. Neben der Lampe sind ein Holster, ein Lanyard, ein Gummi-Überzug für den Tailstand!, ein Clip zur Lanyardbefestigung, ein Diffuser, ein nachleuchtendes Ersatz-Tailcapgummi, Ersatz-O-Ringe und eine Bedienungsanleitung (englisch) enthalten.

EagleTac P20A2 MarkII 002
Der Lieferumfang ist nicht nur reichhaltig, das Zubehör ist vor allem auch nützlich.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 162 mm
Reflektoröffnung: 19,5 mm
Durchmesser Kopf: 27 mm
Durchmesser Tail: 23 mm
Gewicht: 86 g
Gewicht mit Akkus: 138 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja, mit “Tailstandgummi”.
Rollschutz: ja, bei Verwendung des vormontierten Trageclips.
Löcher für Lanyard: nur mit montiertem Lanyardring.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Besonderheiten: Mithilfe eines im Lieferumfang enthaltenen Gummis, das über die Tailcap gezogen wird, ist der Tailstand möglich. Der Trageclip ist abnehmbar. Die Befestigung des Lanyards direkt an der Lampe ist nicht möglich, hierzu dient ein mitgelieferter montierbarer Ring. Der Diffuser kann nach Entfernen des Edelstahl-Bezels aufgeschraubt werden. Bis auf die Verbindung Lampenkopf/LED-Einheit wurden die Gewinde bereits von Werk aus ausreichend gefettet.

EagleTac P20A2 MarkII 003
Lampe mit montiertem Ring zur Lanyardbefestigung, der allerdings nur in Verbindung mit dem Trageclip Sinn macht. Ohne montierten Trageclip rutscht der Ring auf dem Body hin und her. Edit 15.9.: Nein, die Kombination macht überhaupt keinen Sinn, da die Lampe sich anschließend nicht mehr einschalten lässt. Leider habe ich die Lampe zum Testzeitpunkt mit dieser Kombination nicht auf Funktionalität geprüft.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die Lampe mit zwei AA-Batterien/Akkus. Die hellste Leuchtstufe (Turbo) ist mit 230 Lumen für 1,5 Stunden angegeben, die mittlere (von EagleTac mit “General mode” bezeichnete) mit 60 Lumen für acht Stunden und der dunkelste mit 15 Lumen für 30 Stunden. Zum Test trat die EagleTac in der höchsten Leuchtstufe an. Als Stromversorger dienten LSD-Akkus (Eneloop) mit einer Kapazität von 2000mAh. Als Konstantkühlung wurde ein Ventilator zugeschaltet.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten zeigte das Luxmeter einen Wert von 4.100.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 4.100 Lux
nach 30 Minuten: 4.000 Lux
nach 45 Minuten: 4.000 Lux
nach 60 Minuten: 3.300 Lux
Nach 55 Minuten begann die Lampe, herunterzuregeln. Waren es nach 60 Minuten noch 3.300 Lux, fiel der Wert innerhalb der nächsten Minuten schnell bis auf 1.000 Lux. Die Akkus wurden unmittelbar nach Entnahme noch mit knapp 1 Volt gemessen.
Mit Alkalines steht die EagleTac, zumindest beim Dauerbetrieb, auf Kriegsfuß. Nachdem beim Einschalten 4.200 Lux angezeigt wurden, blieb dieser Wert gerade mal acht Minuten konstant. Nach einer Viertelstunde zeigte das Messgerät nur noch 2.600 Lux, in den folgenden drei Minuten ging der Wert komplett in den Keller. Die Batterien hatten direkt nach Entnahme noch eine Spannung von 1,31 Volt. Nach einer Erholungsphase von zwei Stunden kamen sie auf 1,42 Volt. Bei der Fortsetzung des Tests wurden direkt nach dem Einschalten 4.100 Lux gemessen; dieser Wert fiel innerhalb einer Minute auf 3.500 Lux. Nach zehn Minuten ging der Wert erneut schnell gegen null, Testabbruch.
Fazit: Beim Akkubetrieb hält die Lampe die maximale Helligkeit annähernd bis zum Ende der Laufzeit und wird dann innerhalb weniger Minuten deutlich dunkler – Zeit genug, um die Akkus zu wechseln. Während des Betriebs wird die Lampe zwar warm, im Einsatz draußen genügen jedoch bereits die Umgebungsluft und die Kühlung durch den Blutkreislauf, um die Lampe ausreichend zu kühlen. Von einem längeren Betrieb im Turbo-Modus mit Alkalines ist abzuraten.

EagleTac P20A2 MarkII 004
Der Treiber.


Reflektor/Linse:
Hinter einer Glaslinse sorgt ein leicht texturierter OP-Reflektor für die Lichtverteilung einer Cree 7090 XP-G-R5-LED.

EagleTac P20A2 MarkII 005
Das Drop-in kann herausgeschraubt und getauscht werden. Somit bleibt die Lampe auch längerfristig aktuell.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die EagleTac mit einem taktischen Forward-Clicky, mit dem auch Momentlicht und Morsen möglich sind. Der Schalter hat einen mittelharten Druckpunkt und lässt sich dadurch, dass er hervorsteht, leicht bedienen. Die Modi werden durch Lösen bzw. Festziehen des Lampenkopfs erreicht. Wird die Lampe mit festgezogenem Kopf eingeschaltet, ist der Turbo-Modus aktiviert. Löst man den Kopf bzw. schaltet die Lampe mit gelöstem Kopf ein, startet sie im “General mode”. Durch Lösen und Festziehen des Kopfs innerhalb einer Sekunde gelangt man in den low-Modus. Wiederholt man diese Prozedur mehrmals, werden nacheinander Strobe, Beacon und SOS erreicht. Darüber hinaus verfügt die Lampe noch über einen “Tactical Strobe”, der von Werk aus deaktiviert ist. Um ihn zu aktivieren, muss die Lampe 15 mal innerhalb von zehn Sekunden ein- und ausgeschaltet werden. Das Ergebnis dieser Programmierung äußert sich darin, dass die Lampe nun bei einem Doppelklick des Schalters im Strobe-Modus startet. Deaktiviert wird diese Funktion ebenfalls durch 15-maliges Ein- und Ausschalten innerhalb von zehn Sekunden. Eine tolle Idee ist der mitgelieferte Gummiüberzieher. Er wird einfach auf die Tailcap aufgesteckt, und schon kann die Lampe als “Kerze” genutzt werden.

EagleTac P20A2 MarkII 006
Gute Idee, die Lampe Tailstand-fähig zu machen: Das Gummi wird einfach aufgesteckt.


Beam:
Auf kürzeste Entfernungen wirkt der Hotspot zwar hell, geht aber fast fließend in den Sidespill über. Bereits ab einigen Metern Entfernung ergibt sich eine gleichmäßige Ausleuchtung des erweiterten Nahbereichs. Mit aufgeschraubtem Diffuser liefert die Lampe eine gute Ausleuchtung für Innenräume oder den Nahbereich. Die Einsatzmöglichkeiten werden durch diese “Dreingabe” deutlich erweitert.

EagleTac P20A2 MarkII 007
“White-wall-Beamshot” der Lampe.

 

EagleTac P20A2 MarkII 008
Nützliches Zubehör: Der Diffuser kann anstelle der Edelstahlkrone eingeschraubt werden.


Resümee:
Passt! Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Mit der P20A2 MarkII liefert EagleTac ein Rundum-Sorglos-Paket, das keine Konkurrenz zu scheuen braucht. Verarbeitung, Leuchtkraft, Lichtausbeute und Regelung sind im obersten Bereich einer AA-Lampe anzusiedeln. Die Tatsache, dass normale Alkali-Batterien und der Treiber der Lampe sich nicht sonderlich mögen, zumindest, was den Dauerbetrieb abgeht, ist vielleicht das einzige Manko, das man der Lampe anlasten muss. In meinen Augen ist das allerdings kein gewichtiger Nachteil, da Batterien ohnehin nur eine Notlösung darstellen sollten. Ebenfalls vorbildlich sind die kleinen, aber feinen Details, die der Lampe mit auf den Weg gegeben wurden. Angefangen vom Drop-in-System, das die Lampe auch längerfristig aktuell hält, über das Gummi, das den Tailstand ermöglicht, bis hin zum mitgelieferten Diffuser – hier hat sich wirklich jemand Gedanken über eine anwenderfreundliche Lampe gemacht. Für einen Verkaufspreis zwischen 56 und 63 Euro (Stand: August 2010) ist die Lampe ein echtes Schnäppchen. Die Lampe wurde freundlicherweise vom Mertrado-Shop Akkudo http://www.akkudo.de/ zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden sich auf der Herstellerseite www.eagletac.com.

EagleTac P20A2 MarkII 009
Auch an der Materialstärke gibt es nichts zu bemängeln.

 

EagleTac P20A2 MarkII 010
Größenvergleich zur Fenix LD20.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Als Vergleich: LD20 mit Cree XP-G-R4-LED und LD20 mit Cree XR-E-Q5-LED.

EagleTac P20A2 MarkII 011
EagleTac P20A2 MarkII low

 

EagleTac P20A2 MarkII 012
EagleTac P20A2 MarkII “General Mode”

 

EagleTac P20A2 MarkII 013
EagleTac P20A2 MarkII Turbo

 

EagleTac P20A2 MarkII 014
Fenix LD20 R4

 

EagleTac P20A2 MarkII 015
Fenix LD20 Q5

 

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Neue Cree XLamp XM LED

13. April, 2010 5 Kommentare

Gestern kündigte Cree eine neue “bahnbrechende” LED Plattform an – die XLamp XM LED, sie soll bis zu 160 Lumen pro Watt bei 350mA leisten.

Laut Cree liefere die LED mit 2A betrieben, dann bis zu 750 Lumen (bei einer Ausbeute von dann 110 Lumen pro Watt). Das entspreche einer 60 Watt Glühbirne bei weniger als 7 Watt Leistungsaufnahme.
Die LED ist zwar größer als die XP-E bietet aber eine bessere Effektivität bei hohen Strömen. Interessant ist auch die Wärmeabgabe diese wird mit 2 °C pro Watt angegeben, was eine etwa 350 prozentige Verbesserung gegenüber der XP-E LED bedeuten würde.

In größeren Stückzahlen soll die LED im Herbst dieses Jahres verfügbar sein.

Quelle: http://www.cree.com/press/press_detail.asp?i=1271079100891

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Wir brauchen mal Eure Hilfe….

17. Januar, 2010 5 Kommentare

…das neue Jahr ist da, und uns gehen in absehbarer Zeit die Testlampen aus. Es hat sich aber auch einiges getan auf dem Markt, und es sind viele neue Lampen draußen. Daher wollen wir die Tage mal wieder an die Hersteller herantreten und bei ihnen nach neuen Testlampen anfragen.

Nur gibt es so viele Hersteller, und der Markt ist dermaßen unübersichtlich, dass wir hier auf Eure Hilfe angewiesen sind:

  • Wer kennt vielleicht noch recht unbekannte Marken?
  • Wo findet man noch Schätzchen, die hier noch nicht vorgestellt wurden?
  • Welche Lampe(n) hättet Ihr hier gerne mal im Review?

Auch wollen wir anhand der gesammelten Daten noch eine Liste der Taschenlampenhersteller machen und hier veröffentlichen, nicht nur Maglite, Fenix, Led Lenser,… sondern auch mal den kleinen Taiwanesen, den noch kaum einer kennt.

Also immer her mit den Herstellern, wenn möglich bitte inkl. Link auf die Herstellerseite.

Also immer her mit Euren Links am liebsten per Email an: Info@Taschenlampen-Test.de

DANKE! Eurer Team von Taschenlampen-Test.de

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Taclight Patriot das MC-E Monster

16. Januar, 2010 5 Kommentare

Auf meinen Streifzügen durch den Internetdschungel begegnete mir neulich dieses kleine Biest – die Taclights Patriot.

Bild

Erst dachte ich hätte mich versehen, aber was dort in der Mitte des riesen Reflektors lauert ist tatsächlich eine ausgewachsene MC-E Led! Wenigstens laut Hersteller – also für mich sieht das auf dem Bild gebotene zwar mehr nach P7 aus, aber das werden wir sehen, wenn ich das Biest erstmalig in Händen halte. Wenn alles klappt wird die auch zum ersten mal auf dem Tala-Test-Event in Schwanheim vom Publikum zu bewundern sein ( GC22TM4 ).

Bild

Zurück zu harten Fakten – hier die technischen Daten (von der Herstellerseite) auch diese lassen sich sehen:

Länge: 195mm
Body Durchmesser: 42mm
Reflektor Durchmesser: 76mm
Batterien: 2×18650 oder 4xCR123
Laufzeit: 100 Minuten lang 800 Lumen bei höchster Stufe
Reichweite: 350-500 Meter!
Das alles gibt es in einer 555 Gramm schweren massiven Aluminiumverpackung.

Bild

Das ist mit Sicherheit eine sehr interessante Lampe und auf die Reichweite bin ich mehr als gespannt. Hoffe das die ersten Exemplare Anfang Februar bei mir eintreffen und wir hier Euch bald einen Videoreview der Lampe zeigen können.

Herstellerlink: www.taclights.cn/

Review Lumapower D-Mini VX

4. Januar, 2010 5 Kommentare

Auch, wenn die Formulierung abgedroschen sein mag, passt sie nur zu gut auf die Lumapower D-Mini VX: Diese Lampe ist klein und gemein.

Verpackung und Lieferumfang:
In einer Papp/Plastikverpackung wird die Lampe mit folgendem Zubehör ausgeliefert: Verlängerungsadapter für den Betrieb mit einem 18650-Akku, OP-Reflektor, Ersatz-Gummikappe, Ersatz-O-Ringe, Bedienungsanleitung und Garantiekarte.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 104,5 mm
Durchmesser Kopf: 37,5 mm
Durchmesser Tail breiteste Stelle: 29 mm
Gewicht: 95 g
Gewicht mit Batterie: 111 g
Diese Angaben beziehen sich auf den ausgelieferten Zustand der Lampe mit montiertem Teleforce-Kit, Das Teleforce-Kit besteht aus einem 1cm breitem Zwischenring, der auf den Body geschraubt wird sowie einem Smooth-Reflektor. Der Zwischenring wird benötigt, da der Smooth-Reflektor tiefer ist als der Orange-Peel-Reflektor und somit ohne den Ring nicht passen würde. Daraus ergibt sich logischerweise, dass die Lampe bei Verwendung des OP-Reflektors ohne Zwischenring entsprechend (noch) kürzer ist. Die Lampe ist aus Aluminium gefertigt und nach HA III gleichmäßig anodisiert. Der Tailstand ist möglich, und auch unter Wasser macht die Mini VX beim Test eine gute Figur. Das Schaltergummi und der O-Ring im Bezel sind nachleuchtend. Für die Befestigung eines Lanyards sind zwei Löcher in der Tailcap vorgesehen.

Stromversorgung:
Gespeist wird die kleine Lumapower von einer CR123A-Batterie oder alternativ einem 16340/ RCR123-Akku. Mit dem Verlängerungsadapter ist der Betrieb mit einem 18650-Akku möglich. Angegeben ist die Lampe vom Hersteller mit 250 Lumen in der höchsten Stufe und 13 Lumen in der niedrigsten. Über die mittlere Stufe macht Lumapower keine Angaben. Die Laufzeiten sind bei Verwendung der Verlängerung im Betrieb mit dem 18650-er Akku mit 180 Minuten im High-Modus und 5500 Minuten im Low-Modus angegeben. Bei Verwendung einer CR123-Batterie sind werksseitig Laufzeiten von 80 Minuten (High) und 700 Minuten (Low) angegeben. Da bei der Testlampe, abweichend vom regulären Lieferumfang, keine Verlängerung dabei war, konnte der Praxistest nur in der kurzen Variante mit Batterie durchgeführt werden. Die angegebenen 250 Lumen sind leicht geschummelt. Im direkten Vergleich mit der Fenix TK11 R2, die mit 240 Lumen angegeben ist, zieht die Lumapower den Kürzeren. Dennoch ist sie für eine derart kleine Lampe erstaunlich hell, und was die Reichweite betrifft, muss sie sich hinter der Fenix nicht verstecken. Nach 45 Minuten tritt ein leichter Lichtverlust auf. Anschließend wird die Lampe langsam, aber kontinuierlich dunkler. Die 80 Minuten Laufzeit werden zwar erreicht, doch danach ist, was die Leuchtkraft angeht, Ende im Gelände.

Reflektor/Linse:
Für Licht sorgt eine Cree XR-E R2-LED hinter einer Glaslinse. Sowohl der verbaute SMO-, als auch der mitgelieferte OP-Reflektor bestehen aus Aluminium.

Bedienung:
Ein taktischer Forward-Clicky schaltet die Lampe ein. Der Schalter ist gut erreichbar und  relativ schwergängig. Die kleine Lumapower hat drei Leuchtstufen. Sie werden durch mehrmaliges Antippen des Schalters nacheinander erreicht. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-mittel-hell. Wenn man den Schalter länger als eine Sekunde gedrückt hält oder ganz durchdrückt, wird die entsprechende Leuchtstufe gespeichert und ist beim nächsten Einschalten aktiviert. Darüber hinaus gibt es noch einen „Tactical lock“, der verhindert, das bei mehrmaligem schnellen Ein- und Ausschalten der Lampe kurz hintereinander ein anderer als der gewählte Modus aktiviert wird. Um den Tactical lock zu aktivieren, muss man den Clicky im gewünschten Modus länger als eine Sekunde leicht drücken, kurz loslassen und innerhalb einer Sekunde viermal schnell antippen. Entsperrt wird die Lampe durch viermaliges schnelles Antippen, ebenfalls innerhalb einer Sekunde.

Beam:
Der deutlich ausgeprägte Hotspot ist von einigen kleineren Donuts umgeben, bevor er in einen gleichmäßigen Spill übergeht. Auch auf weitere Entfernungen bleibt der Hotspot klar vom Spill abgegrenzt. Wer auf die größtmögliche Reichweite verzichten kann und lieber ein homogeneres Lichtbild möchte, kann auf den OP-Reflektor zurückgreifen.

Resümee:
Kleine helle Lampe mit großer Reichweite im Hosentaschenformat – kürzer und besser kann man die Lumapower D-Mini VX kaum beschreiben. Die Verarbeitung der Lampe einschließlich Anodisierung ist klasse. Auch die Bedienung ist clever durchdacht. Zwar scheint der Preis von rund 90 Euro (Stand: Januar 2009) auf den ersten Blick nicht gerade ein Schnäppchen zu sein. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass man mit dem OP-Reflektor ohne Verwendung des Zwischenrings sowie mit der Verlängerung für den Einsatz eines 18650-Akkus quasi nicht bloß eine, sondern gleich mehrere Lampen bekommt. Je nach Einsatzdauer und –zweck, kann die Lampe beliebig verlängert oder verkürzt werden, kann als Thrower oder Fluter genutzt werden und schluckt Batterien und Akkus. Klein und gemein halt. Weitere Infos gibt es auf der Herstellerseite www.lumapower.com

Nachtrag: Was die Helligkeit betrifft, habe ich oben geschrieben, das die 250 Lumen leicht geschummelt seien. Wie ich allerdings jetzt beim Stöbern im Netz herausgefunden habe, soll die Lampe die volle Leistung erst mit der Extension-Tube (die ich zum Test nicht hatte) und einem 18650-Akku erreichen.

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