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UV-Strahlung

15. Dezember, 2011 Keine Kommentare

In diesem Beitrag habe ich ein paar grundlegende Dinge über UV-Strahlung zusammengetragen. Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll vielmehr einen kleinen, gerafften Überblick bieten.
Bilder dazu gibt’s hier leider nicht, da ich keine zum Thema gefunden habe, die nicht urheberrechtlich geschützt waren. Trotzdem wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen!

Bei der UV-Strahlung handelt es sich um eine elektromagnetische Wellenstrahlung, die den Wellenlängenbereich zwischen 100 und 400 Nanometer (nm) umfasst. Fürs menschliche Auge ist UV-Strahlung nicht sichtbar.
Unterschieden wird zwischen UV-A-, UV-B- und UV-C-Strahlung.
Die Wellenlänge der UV-A-Strahlung reicht von 400 bis 315 Nanometer, die Wellenlänge der UV-B-Strahlung von 315 bis 280 Nanometer, die der UV-C-Strahlung von 280 bis 100 Nanometer. In einer weiteren Abstufung wird der Bereich der UV-Strahlung zwischen 100 und 200 Nanometern auch als V-UV (Vakuum-Ultraviolett-Strahlung) bezeichnet. Der Name kommt daher, dass die Strahlung von Luft absorbiert wird und somit eines Vakuums bedarf, um sich auszubreiten.

UV-A-Strahlung schließt sich direkt an das sichtbare Licht an und ist mit Wellenlängen von 315 bis 400 nm der langwellige Bereich der UV-Strahlung. Die UV-B-Strahlung wird auch als “mittleres UV” bezeichnet. Der kurzwelligste und energiereichste Anteil des UV-Lichts ist die UV-C-Strahlung. Generell gilt: Je kürzer die Wellenlänge, desto energiereicher die Strahlung, und umso schädigender die Wirkung beim Menschen.

Die wichtigste natürliche UV-Strahlungsquelle ist die Sonne. Sonnenstrahlen setzen sich aus Infrarotstrahlung, sichtbarem Licht und UV-Strahlung zusammen. Ultraviolettstrahlung kommt im Sonnenlicht in allen Wellenlängen vor. In der Strahlung, die die Erde erreicht, sind nur UV-A und UV-B enthalten. Die UV-C-Strahlung wird in der Atmosphäre vollständig durch Ozon absorbiert. Für die Hautbräunung ist primär UV-A verantwortlich. Auch UV-B trägt dazu bei und aktiviert in kleinen Dosen Atmung, Kreislauf, Stoffwechsel und Drüsenfunktion. Höher dosiert, kann die Strahlung zum Sonnenbrand führen.

Übermäßige, häufige und andauernde Bestrahlungen können chronische und langfristige Schäden verursachen, wie eine vorzeitige Hautalterung, Hautkrankheiten sowie Hautkrebs.
Auch auf die Augen wirkt sich übermäßige UV-Strahlung schädlich aus. Hornhaut- und Bindehautentzündungen sind noch die eher harmlosen Folgen. Im schlimmsten Fall kann langjährige und häufige UV-Strahleneinwirkung zu einer Linsentrübung (Grauer Star) bis zur kompletten Erblindung führen.

Doch UV-Strahlen haben auch eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper. Sie helfen ihm, auf natürliche Weise Vitamin D zu bilden. Das Immunsystem wird angekurbelt und kann so einen Schutzstoff geben Krebserkrankungen, Diabetes und Osteoporose bilden. Durch die UV-Strahlen werden auch die Hormone entsprechend angeregt und helfen den Blutdruck und den Cholesterinspiegel zu senken.

UV-Strahlung kann auch künstlich erzeugt werden (wie etwa zu kosmetischen Zwecken beim Solarium) und findet darüber hinaus in vielen technischen und biologischen Verfahren Anwendung. Grundsätzlich unterscheidet sich die künstlich erzeugte UV-Strahlung in ihrer Wirkungsweise nicht von natürlicher UV-Strahlung.

Im biologischen Bereich findet UV-Strahlung häufig Anwendung wie bei der Inaktivierung von Viren oder der Trinkwasseraufbereitung. In der Medizin werden UV-Strahlen bei Neurodermitis, Depressionen und Sonnenallergie eingesetzt. In der Forensik dient UV-Strahlung zum Sichtbarmachen von Blut und Sperma. Dieses Verfahren wird in der Kriminaltechnik eingesetzt, um biologische Spuren (Blut, Sperma, Speichel) an Kleidungsstücken, Textilien etc. nachzuweisen.

In der Industrie wird künstliche UV-Strahlung zum Beispiel zur Materialprüfung, zur Trocknung von UV-empfindlichen Druckfarben, zur Aushärtung von Klebstoffen und Lacken oder zur Härtung von optischen Erzeugnissen genutzt. Auch beim Zahnarzt wird UV-Strahlung zur Aushärtung von Füllungen angewandt.

Im Bereich der Elektronik macht man sich die Wirkung der Stahlen unter anderem bei der Löschung von EPROM-Speichern, der Belichtung von fotobeschichteten Leiterplatten oder in der Fotolithografie bei der Herstellung integrierter Schaltkreise zunutze.

Die langwellige UV-A-Strahlung (Schwarzlicht) kennt man aus Diskotheken oder vom Schwarzlichttheater. Auch zum Sichtbarmachen von Sicherheitsmerkmalen beim Personalausweis oder bei Geldscheinen wird sie genutzt. Die Strahlung regt fluoreszierende Stoffe in diesem Wellenbereich an. Dies findet zum Beispiel auch Anwendung bei UV-Nachtcaches, bei denen die UV-Hinweise durch eine UV-Lampe sichtbar gemacht werden.

Theoretisch ist es möglich, dass eine UV-Lampe ausschließlich UV-Licht produziert. Das, was für uns an sichtbarem Licht vorne aus der Lampe herauskommt, ist Licht außerhalb des UV-Bereichs, das von den Lampenherstellern absichtlich “beigemischt” wird, damit wir überhaupt unterscheiden können, ob die Lampe ein- oder ausgeschaltet ist und um die damit verbundenen Gefahren der unabsichtlichen Aussetzung der UV-Strahlung bei eingeschalteter Lampe zu vermeiden.

Einsatzbereiche in der Praxis:

UV-A (400 – 315 nm):
Lackhärtung, Sanitär- und Kücheninspektion, Sichtbarmachen von Sicherheitsmerkmalen, Sichtbarmachen von Rissen in Glas, technische Inspektionen, Lumineszenz von Mineralien, Bräunung der Haut, Lichttherapie, Forensik, fotochemische Reaktionen, Prüfung von Kunstwerken, Chromatographie, Aufspüren von Urinspuren oder Pilzsporen.

UV-B (315 – 280 nm):
Lichttherapie, fotochemische Reaktionen, Härtung von Polymeren, Lackhärtung, Lumineszenz bestimmter Mineralien.

UV-C (280 – 100 nm):
Trinkwasserentkeimung (254nm), Desinfektion, Löschen von EPROM-Speichern, Fotolithografie, Photooxidation, Ozonerzeugung, Geruchsbeseitigung, Abwasser- und Abluftbehandlung, Luftentkeimung, Wasserentkeimung.

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Neues von Led Lenser

9. Dezember, 2011 Keine Kommentare

Mit der X7R, der X14 und der lang erwarteten X21R werden vermutlich bald die neuesten Modelle von Zweibrüder auf den Markt kommen. Alle drei Lampen sind fokussierbar.

Während die X21R optisch genau so aussieht wie die X21, bieten die X7R und die X14 ein komplett neues Design. Bei beiden Lampen sind im Kopf zwei Einzel-LEDs mit jeweils einer eigenen Linse verbaut.

Wie das “R” bei der X7R und der X21R vermuten lässt, kommen als Stromversorger Akkus ins Batterierohr, bei der X21 D-Zellen, bei der X7R ein LiIon-Akku.

Angegeben sind die Lampen mit 1.500 Lumen (X21R), 500 Lumen (X7R) und 450 Lumen (X15).

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Brontelight RC25

3. Dezember, 2011 Keine Kommentare

Bronte-RC25 001
Heilige Scheiße… schon wieder eine! Mit der RC25 bringt auch der relativ neue und weitestgehend unbekannte Hersteller Brontelight eine handliche Lampe mit Single-XM-L-LED auf den Markt.
Aber warum eigentlich nicht?


Verpackung/Lieferumfang:
Die Lampe wird in einer Papp/Plastikverpackung ausgeliefert. Enthalten sind darüber hinaus ein Holster, ein Lanyard, Ersatz-O-Ringe, ein Ersatz-Tailcap-Gummi und eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache.

Bronte-RC25 002
Lieferumfang der Bronte RC25.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 150 mm
Reflektoröffnung: 27,5 mm
Durchmesser Kopf breiteste Stelle: 38 mm
Durchmesser Tail: 25 mm
Gewicht: 178 g
Gewicht mit Akku: 224 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: ja, Loch am Combat-Ring und Schlitz im Trageclip.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Die Gesamtverarbeitung macht einen guten Eindruck. Vom Design ist die Lampe schnörkellos und wie ich finde, optisch durchaus ansprechend.

Bronte-RC25 003
Der Trageclip passt optisch gut zur Lampe und ist abnehmbar. Fixiert wird er durch den Combat-Ring.

 

Bronte-RC25 004
Lampe ohne Trageclip.

 

Bronte-RC25 005
Auch der Combat-Ring ist abnehmbar. Da allerdings kein alternativer glatter Ring im Lieferumfang enthalten ist, liegt im Falle der Demontage an dieser Stelle das Gewinde am Body frei.

 

Bronte-RC25 006
Materialstärke Batterierohr.

 

Bronte-RC25 007
Lampenkopf von hinten.

 

Bronte-RC25 008
Tailcap-Innenansicht.


Leuchteinheit:
Als LED wurde eine Cree XM-L-T6 verbaut. Der Reflektor ist ein OP aus Aluminium. Die Frontlinse besteht aus Glas, über dessen Vergütung oder Beschichtung der Hersteller keine Angaben macht.

Bronte-RC25 009
Frontansicht.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben werden kann die RC 25 mit einem 18650-Akku, zwei CR123-Batterien, zwei RCR123-3-Volt-Akkus und zwei LiIon 16340-Akkus. Im Test wurde die Lampe wurde in der hellsten Stufe, die von Bronte mit 700 Lumen angegeben ist, eingeschaltet und durch einen Ventilator gekühlt. Als Akku kam zunächst ein AW mit einer Kapazität von 2.600mAh ins Batterierohr. Laufzeitmessung 18650:
beim Einschalten: 12.600 Lux
nach 5 Minuten: 11.700 Lux
nach 10 Minuten: 11.200 Lux
nach 20 Minuten: 10.300 Lux
nach 30 Minuten: 9.700 Lux
nach 40 Minuten: 9.200 Lux
nach 50 Minuten: 8.800 Lux
nach 60 Minuten: 8.500 Lux
nach 70 Minuten: 8.100 Lux
nach 80 Minuten: 7.100 Lux
nach 90 Minuten: 5.400 Lux
Der Akku wurde entnommen und mit 3,46 Volt Leerlaufspannung gemessen. Weiter wollte ich ihn nicht strapazieren. Zumindest signalisiert die Lampe dem Benutzer durch Dunklerwerden, dass der Akku gewechselt werden sollte, ohne ihn währenddessen bis zum Erbrechen auszunudeln.
Beim zweiten Test wurde die Lampe mit zwei LiIon-16340-Akkus (AW, 750mAh) betrieben.
Laufzeitmessung 2x LiIon 16340:
beim Einschalten: 12.900 Lux
nach 5 Minuten: 12.600 Lux
nach 10 Minuten: 12.500 Lux
Nach 16 Minuten schaltete die Lampe ab. Die Akkus wurden entnommen und mit 3,7 Volt Leerlaufspannung gemessen.
Fazit: Optimal funktioniert die Bronte RC25 mit zwei Zellen. Allerdings ist die Laufzeit im Dauerbetrieb auf High mit den 16340ern unterirdisch. Beim Betrieb mit einem 18650-Akku wird die Lampe kontinuierlich dunkler. Sinnvoll wäre ein im Lieferumfang enthaltener Extender für den Betrieb mit zwei 18650-Akkus gewesen, um über eine lange Laufzeit die maximale Leistung zur Verfügung zu haben. Hier wurde Potenzial liegen gelassen.

Bedienung:
Ein Forward-Clicky mit weichem bis mittelhartem Druckpunkt schaltet die Lampe ein. Morsen und Momentlicht sind möglich. Die Lampe verfügt über drei Leuchtstufen und zwei Blinkmodi. Durch Lösen und Festziehen des Lampenkopfs werden diese in der Reihenfolge Medium (380 Lumen für 4,5 Stunden); High (700 Lumen für 1 Stunde); Low (15 Lumen für 120 Stunden); Strobe (380 Lumen) und SOS (380 Lumen) durchgeschaltet (Alle Angaben laut Hersteller nach ANSI-Standard). Nun bin ich ja schon kein Freund davon, Strobe und SOS ins normale UI zu integrieren. Dies ließe sich noch halbwegs verschmerzen, wenn die Lampe keine Memory-Funktion hätte. Hat sie aber. Nicht, dass ich grundsätzlich etwas gegen die Memory-Funktion hätte. Aber bei einer Lampe mit Blinkzeug im UI hat eine Memory-Funktion nun mal absolut nichts zu suchen und gehört mit Folter bestraft. Bei einer Lampe mit drei Leuchtstufen finde ich Memory okay, da kann es sogar, je nach Anwender, durchaus von Vorteil sein. Aber wenn man zusätzlich übers Geblinke gehen muss, um die Stufen zu wechseln, ist das einfach nur nervig. Wann immer man von der hellsten in die mittlere oder dunkelste Stufe oder von der dunkelsten in die mittlere oder hellste Stufe wechseln möchte, muss man über das lästige Blink-Geörgel gehen. Eigentlich ist Folter dafür noch eine viel zu milde Strafe.

Bronte-RC25 010
Der Schalter macht einen soliden und zuverlässigen Eindruck.


Beam:
Der Hotspot setzt sich weich mit einer dunkleren Corona vom Sidespill ab. Auf die Distanz liefert die Lampe ein homogenes Lichtbild mit etwas höherer Reichweite als beim Gros der Taschenlampen ähnlicher Größe mit Single-XM-L-LED.

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“White-wall-beamshot” der Bronte RC25.


Resümee:
Die Bronte RC25 ist eine solide Lampe mit guter Verarbeitung und guter Leistung, die sogar über der vieler anderer Single-XM-L-Lampen gleicher Größe liegt. Alle Gewinde laufen butterweich. Einiges hätte man definitiv besser machen können, wie einen Extender für den Betrieb mit zwei 18650-Akkus beizulegen, da die Lampe mit einem 18650-Akku kontinuierlich dunkler wird und die Laufzeit mit zwei 16340ern extrem kurz ist. Pfui, böse und Ibääh ist das Bedienkonzept. Eine Lampe mit Geblinke am Ende des UIs mit einer Memory-Funktion auszustatten, ist mit “Grober Unfug” noch harmlos umschrieben. Wer mit den beschriebenen Mankos leben kann, bekommt für 59 Euro (Stand: Dezember 2011) eine solide und zuverlässige Lampe, die rein qualitativ den Vergleich mit der etablierten Konkurrenz nicht zu scheuen braucht. Wenn Brontelight künftigen Modellen ein vernünftiges UI spendiert und ein kleines Stück Metall mit Gewinde beilegt, das zwischen Batterierohr und Tailcap geschraubt werden kann, hat der junge Hersteller durchaus das Zeug, sich auf dem Markt zu behaupten. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich ist. Weitere Informationen bietet die Herstellerseite www.brontelight.com

Bronte-RC25 012
Größenvergleich zur Fenix TK11.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich: Einige weitere Lampen mit Single-XM-L-LED.

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Bronte RC25

 

Bronte-RC25 014
Solarforce L2m mit UF-3-Mode-Drop-in

 

Bronte-RC25 015
Spark SL6-740NW

 

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Zebralight SC600

Led Lenser H4

22. November, 2011 Keine Kommentare

Led Lenser H4 001

Destruktivia ist ein kleiner Planet der Baldorana-Galaxie. Für gewöhnlich kommt man dort miteinander klar, kriegt gelegentlich eins auf die Fresse und wird von seinem Widersacher anschließend auf eine bis drei Flaschen Radosti eingeladen. Dabei erzählt man sich zur “Ummagumma”-Version von Pink Floyds “Careful with that axe, Eugene” so lange schmutzige Witze, bis einer den anderen unter den Tisch gesoffen hat, und alles ist wieder im Lot.

Eines Tages wurde der Planet von einer gewaltigen Stoßwelle erschüttert, die den Bewohnern mindestens ziemlich starke Kopfschmerzen bereitete.

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Vom Himmel stürzte ein blaues, undefinierbares Ding herab und bohrte sich mit einem lauten Krachen in den Boden.

Led Lenser H4 003

 

Für eine kurze Zeit war es komplett still auf Destruktivia.
Schließlich bahnte sich Wotzan der Wollüstige einen Weg durch das Chaos und hob das undefinierbare Ding auf.

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Schon bald scharten sich auch andere Bewohner um ihn und das undefinierbare blaue Ding. An seiner Unterseite war etwas Schwarzes befestigt.
“Damit kann man das Ding irgendwo festmachen und drehen”, stellte Wotzan fest.

Led Lenser H4 005

 

An der Vorderseite des Dings war ein schwarzer Schalter angebracht. Feifcent, ein unterbelichteter Rapper-Raptor, kroch auf den Schalter zu. “Mach mal an”, forderte Wotzan ihn auf.

Led Lenser H4 006

 

Feifcent drückte auf den Schalter. “Verf….. Scheiße, was ist denn das für ein Mist? Ich bin blind!”, schrie er.

Led Lenser H4 007

 

Nachdem Feifcent wieder halbwegs etwas sehen konnte, schaltete er das Ding aus und beäugte es von vorne, zusammen mit She-Woman, der im Körper eines Plastikspielzeugs gefangenen Reinkarnation von Janis Joplin. “Die drei Dinger in der Mitte machen Licht”, stellte die selbsternannte Untersuchungskommission fest.

Led Lenser H4 008

 

Um das Ding genauer unter die Lupe zu nehmen, wurde es verladen und abtransportiert.

Led Lenser H4 009

 

Nachdem das Ding in den Forschungslabors abgeliefert worden war, fanden die Bewohner nicht unweit der Absturzstelle einen Pappkarton, in dem das Ding offenbar einst gesteckt haben musste. Im Karton waren noch eine Anleitung, wie das Ding zu handhaben war und eine Broschüre, in der viele weitere dieser komischen Leuchtdinger abgebildet waren.

Led Lenser H4 010

 

Auf dem Karton und in der Anleitung fanden die Destruktivianer auch einige Informationen, mit denen sie zwar nichts anfangen konnten, die sie aber trotzdem fürs Protokoll festhielten. “45 Lumen” stand da zum Beispiel. Die Annahme, dass es sich dabei um einen Druckfehler handelte und es nicht “Lumen”, sondern “Lumpen”, der auf Destruktivia gängigen Währung, heißen sollte, wurde schnell wieder verworfen.
Die drei Dinger in der Mitte waren laut Anleitung “High-End-LEDs”. Genaueres stand da nicht.
Weiterhin erfuhren die Bewohner, dass das Ding mit Schale 118 Gramm wog und mit selbiger als “Flashlight” in der Hand getragen werden konnte. Das schwarze Ding an der Unterseite war ein “Intelligent Clip”, mit der man das Flashlight am Gürtel befestigen und um 360 Grad drehen konnte. Eine spontane Untersuchung ergab zwar, dass die Intelligenz des intelligenten Clips noch weit unter der von Feifcent lag, aber das mit dem Befestigen und Drehen stimmte zumindest.
“Hier steht auch noch was von ‚Headlamp’, also ‚Hetzlampe’. Eine Lampe für die Jagd, wie fein”, stellte Feifcent fest. Die Englischkenntnisse des Rapper-Raptors ignorierend, lasen die anderen Bewohner, dass das Ding als Headlamp ohne die blaue Hülle 85 Gramm wog.
Nun galt es, die Hülle irgendwie aufzubekommen. Mit vereinten Kräften machte man sich daran, den Verschluss zu öffnen.

Led Lenser H4 011

 

Tatsächlich – die Hülle klappte auf.

Led Lenser H4 012

 

Wotzan holte die Lampe heraus. Neugierig begannen die Destruktivianer, das Ding genauer zu untersuchen.

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She-Woman entdeckte etwas. “Hinten ist ein viereckiges Teil”, sagte sie, “wozu das wohl gut sein mag?”

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Gemeinsam mit Feifcent popelte She-Woman das Teil aus seiner Gummiummantelung. Darin befanden sich drei Stäbe mit der Aufschrift “AAA”. Nahm man diese Stäbe heraus und drückte vorne auf den Knopf, blieb die Lampe dunkel. Steckte man die Stäbe wieder hinein, leuchtete die Lampe. Es musste also einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen den Stäben hinten und den Leuchtdingern vorne geben.

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“Vielleicht können wir mit dem Teil, was vor einiger Zeit an der Küste angeschwemmt wurde, noch mehr herausfinden”, sagte Wotzan. Die Bewohner schleppten einen viereckigen Kasten heran, schalteten die Lampe ein, richteten sie auf den Sensor des Kastens aus und begannen eine Messung.

Led Lenser H4 016

Beim Einschalten: 320 Lux
nach 5 Minuten: 286 Lux
nach 15 Minuten: 260 Lux
nach 30 Minuten: 243 Lux
nach 45 Minuten: 230 Lux
nach 60 Minuten: 218 Lux
nach 75 Minuten: 208 Lux
nach 90 Minuten: 200 Lux
nach 105 Minuten: 194 Lux
nach 120 Minuten: 189 Lux
nach 135 Minuten: 185 Lux
nach 150 Minuten: 181 Lux
nach 165 Minuten: 177 Lux
nach 180 Minuten: 174 Lux
nach 195 Minuten: 170 Lux
nach 210 Minuten: 165 Lux
nach 225 Minuten: 157 Lux
nach 240 Minuten: 149 Lux
“Die Lampe wird ja immer dunkler”, meckerte Wotzan und brach den Test ab.
Sanio, ein wortkarger Priester aus der Gilde der Schlottenfatzer, trat vor und präsentierte ein anderes der komischen Stäbchen, die hinten dafür sorgten, dass vorne Licht rauskam. Darauf stand “Eneloop”. Die Stäbchen im Lampenkasten wurden durch die Eneloop-Stäbchen ersetzt und die Messung erneut durchgeführt.

Led Lenser H4 017

 

Diesmal zeigte der Kasten zu Beginn nur 241 Lux an. Die Werte fielen jedoch deutlich langsamer und stabilisierten sich schon bald.
Beim Einschalten: 241 Lux
nach 5 Minuten: 233 Lux
nach 15 Minuten: 224 Lux
nach 30 Minuten: 218 Lux
nach 45 Minuten: 218 Lux
nach 60 Minuten: 218 Lux
nach 75 Minuten: 218 Lux
nach 90 Minuten: 218 Lux
nach 105 Minuten: 218 Lux
nach 120 Minuten: 217 Lux
nach 135 Minuten: 214 Lux
nach 150 Minuten: 213 Lux
nach 165 Minuten: 212 Lux
nach 180 Minuten: 211 Lux
nach 195 Minuten: 210 Lux
nach 210 Minuten: 210 Lux
nach 225 Minuten: 203 Lux
nach 240 Minuten: 197 Lux
“Gefällt mir besser”, sagte Wotzan, “zumindest wird das Ding kaum dunkler.”
Feifcent hatte derweil nach insgesamt acht Stunden Messung den Tee komplett auf und begann, die Qualität der Strippen, die von hinten nach vorne führen, einem Beißtest zu unterziehen.

Led Lenser H4 018

 

In der Ferne ertönten leise Klänge. Zunächst zart, wurden sie immer lauter und schwollen zu einem ekstatischen Klangkosmos an. Engelstrompeten spielten in nie zuvor dargebrachter Musikalität und Reinheit “Freude schöner Götterfunken”.
In den Flammen waren undeutlich die Umrisse eines Gesichts zu erkennen.

Led Lenser H4 019

 

Das Gesicht schälte sich allmählich immer deutlicher aus den züngelnden Flammen, die ihm nichts anhaben zu können schienen. Die Musik wurde lauter und lauter.

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Schließlich erstarb die Hymne der Götter mit einem gigantischen Paukenschlag, der einige kleinere Planeten aus ihrer Umlaufbahn warf. Nun erkannten die Destruktivianer das Gesicht. Es war das von Lichtinsdunkel, dem – sofern der Preis nicht stimmte – unbestechlichsten Lampentester im ganzen Universum.

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Mit seiner wohlklingenden, gütigen, sanftmütigen Stimme sprach er zu den Destruktivianern.
“Ihr habt gute Arbeit geleistet. Lasst mich jetzt vollenden, was nur ich vollenden kann”, sagte er.
Ehrfürchtig nickten die Bewohner und übergaben dem Boten des Lichts die Lampe. Doch nicht wenige von ihnen, so sagt es die Legende, tippten sich dabei beiläufig an die Stirn und dachten: “Hoffentlich ist dieser Arsch bald wieder weg.”

Resümee:
Mit der H4 hat Led Lenser eine gute Idee umgesetzt. Bei Verwendung der Lampe in der Plastikschale hat man eine griffige Handlampe, die mit dem drehbaren Clip auch am Gürtel getragen werden kann. Nutzt man die H4 als Stirnlampe, hat man einen leichten Begleiter, dessen Gewicht man kaum spürt. Das Licht reicht zur Wegausleuchtung mehr als aus, auch nach einigen Stunden im Dauerbetrieb. Eine Regelung wäre schön gewesen, aber auch ungeregelt erfüllt die H4 ihren Zweck, denn ob vor den Füßen nun etwas mehr oder weniger Licht ist, spielt beim angedachten Einsatzzweck keine große Rolle. Wer es trotzdem lieber gleichmäßig hell haben möchte, kann zu Akkus, wie den im Test verwendeten Eneloops, greifen. Die Ausgangshelligkeit ist damit zwar geringer, dafür sorgen die Akkus aber zumindest für eine “Pseudo-geregelte” Lampe. Nach einer halben bis dreiviertel Stunde im Dauerbetrieb ist fürs Auge kein Unterschied zwischen dem Batterie- und dem Akkubetrieb mehr feststellbar. Nach einer Stunde sind die Werte mit beiden Stromversorgern auch am Luxmeter gleich. Spätestens ab diesem Punkt können die Akkus ihren Vorteil ausspielen, da der Wert nahezu konstant gehalten wird.
Da die Lampe nur eine Leuchtstufe hat, ist sie quasi “idiotensicher”. Ob die gute Idee der Lampe nicht nur umgesetzt, sondern auch gut umgesetzt wurde, kann nur ein Langzeittest zeigen. Denn vor allem dann, wenn die Lampe mal als Hand-, mal als Stirnlampe genutzt wird, macht das dünne Käbelchen, das von der Batteriebox zur Lampe führt, beim Ein- und Auspacken so einiges mit und wird arg strapaziert. Pfiffig wäre ein steckbares Kabel gewesen, das bei Bedarf gewechselt werden kann und das sogar als Ersatzteil im Lieferumfang enthalten hätte sein können. Wir sprechen hier schließlich von einem Pfennigartikel. Doch es ist, wie es ist – das Kabel ist fest montiert, und wenn es einmal einen Kabelbruch geben sollte, hilft nur die Reklamation oder der Griff zum Lötkolben. Der Listenpreis liegt bei rund 35 Euro (Stand: November 2011). Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise von Zweibrüder www.zweibrueder.com. Erhältlich ist die Lampe unter anderem beim Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de

Led Lenser H4 022
“White-wall-beamshot” der H4

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Led Lenser H4 023
Kontroll-Shot

 

Led Lenser H4 024
Led Lenser H4 nach vier Stunden Dauerbetrieb mit Batterien. Zwar ist die Lampe deutlich dunkler als zu Beginn, für die Wegausleuchtung reicht das Licht aber allemal noch locker.

 

Led Lenser H4 025
Led Lenser H4 mit frischen Batterien

 

Led Lenser H4 026
Lummi Wee

 

Led Lenser H4 027
LiteXpress Mini-Palm 101

 

Led Lenser H4 028
iTP A3 EOS 1,2 Volt-Akku

 

Led Lenser H4 029
Fenix LD10

Tank007 SST-50

13. November, 2011 Keine Kommentare

Tank007 SST-50 001
Tank007 SST-50.


Verpackung/Lieferumfang:
Ausgeliefert wird die Lampe mit Lanyard in einem Pappkarton.

Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 250 mm
Reflektoröffnung: 51,5 mm
Durchmesser Kopf: 61 mm
Durchmesser Tail: 29,5 mm
Gewicht: 466 g
Gewicht mit Akku: 562 g
Anodisierung: HA II (auch wenn es das eigentlich nicht gibt, aber die Anodisierung ist nicht wirklich schnittfest), gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nur bei eingeschalteter Lampe (was ja auch Sinn macht). Das marginale Stückchen, das der Schalter beim Betrieb tiefer in die der Tailcap sitzt, macht tatsächlich den Unterschied.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.

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Lampenkopf Innenansicht.

 

Tank007 SST-50 003
Das nenne ich mal ein dickes Rohr!

 

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Auch an den Kühlrippen wurde nicht gespart.


Leuchteinheit:
Hinter einer beschichteten Glaslinse verrichtet eine Luminus SST-50-LED ihre Arbeit. Der Reflektor ist ein SMO aus Aluminium.

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Blick in den Lampenkopf.

 

Tank007 SST-50 006
Lampenkopf auseinander gebaut.

 

Tank007 SST-50 007
Der Reflektor wird in den Kopf eingeschraubt.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die Lampe mit zwei 18650-Akkus oder alternativ mit vier CR123A-Batterien. Angegeben ist sie mit 1.200 Lumen in der hellsten Leuchtstufe, was sicherlich ein wenig gestrunzt ist, bei einer Laufzeit von einer Stunde. Zum Test wurde die Lampe mit AW-Akkus mit einer Kapazität von 2.600mAh bestückt und in der hellsten Leuchtstufe betrieben. Zur Kühlung wurde ein Ventilator zugeschaltet.
Laufzeitmessung:
beim Einschalten: 34.500 Lux
nach 5 Minuten: 32.300 Lux
nach 10 Minuten: 31.600 Lux
nach 15 Minuten: 30.800 Lux
nach 20 Minuten: 30.500 Lux
nach 30 Minuten: 30.000 Lux
nach 40 Minuten: 29.800 Lux
nach 45 Minuten: 29.500 Lux
nach 50 Minuten: 29.200 Lux
Nach 58 Minuten begann die Lampe, schnell dunkler zu werden. Nach 60 Minuten zeigte das Luxmeter noch einen Wert von 10.100 an. Die Akkus wurden entnommen und mit 3,09 bzw. 3,07 Volt Leerlaufspannung gemessen.
Fazit: Die Regelung ist nicht perfekt, aber okay. Die Lampe lässt zwar über die gesamte Laufzeit kontinuierlich in der Leistung nach, allerdings geht der Verlust langsam vonstatten. Legt man den Wert zugrunde, den die Lampe nach Erreichen der LED-Betriebstemperatur hatte (32.300 Lux), liegt die Einbuße kurz vor Ende der Laufzeit bei etwa 10 Prozent. Nicht optimal, aber im Praxisbetrieb zu verschmerzen, da fürs Auge nicht wahrnehmbar – allenfalls dann, wenn man den Direktvergleich mit derselben Lampe, mit frischen Akkus bestückt, hat.
Beachten sollte man auf jeden Fall, dass die Lampe nicht gerade akkuschonend ist. Beim ersten Anzeichen einer dunkler werdenden Lampe sollte man sie sofort ausschalten und die Akkus wechseln, um sie nicht mehr als nötig zu strapazieren.
Ohne Kühlung wird die Lampe schon ordentlich warm, wobei ein Teil der Wärme gut übers Gehäuse abgeführt wird. Umgebungsluft und Blutkühlung dürften im Regelfall ausreichen, um die Lampe gefahrlos auch über längere Zeit am Stück in der hellsten Stufe betreiben zu können.
Ein Test mit Batterien wurde nicht durchgeführt, da der Output auch mit 12 Volt nicht höher ist und der Batteriebetrieb (bei ohnehin deutlich kürzerer Laufzeit) allenfalls nur Sinn macht, wenn man der Häuptling von Duracell ist.

Bedienung:
Ein Forward-Clicky mit weichem bis mittelhartem Druckpunkt schaltet die Lampe ein. Die Lampe verfügt über fünf Leuchtstufen und Strobe. Beim Antippen des Clickys bei ausgeschalteter Lampe werden diese von hell nach dunkel mit Strobe am Ende durchlaufen. Drückt man den Clicky durch, wird die entsprechende Leuchtstufe als Dauerlicht aktiviert. Die Lampe hat kein Memory, nach dem Ausschalten startet sie immer im hellsten Modus.

Tank007 SST-50 008
Der Clicky.

 

Tank007 SST-50 009
Innenansicht Tailcap.


Beam:
Durch den großen und tiefen Reflektor bedingt, setzt sich der Hotspot scharf vom Sidespill ab. Die Stärke der Lampe ist die Reichweite. In den dunkleren Stufen ist auch der Einsatz als Lauflicht möglich, allerdings immer mit einem hellen krassen Spot in der Mitte, ey’ Alter.

Tank007 SST-50 010
“White-wall-beamshot” der Tank007 SST-50.


Resümee:
Die Tank007 SST-50 ist ein ordentlich verarbeiteter Thrower, der angesichts der gebotenen Qualität durchaus als “Schnäppchen” bezeichnet werden darf. Die Regelung ist zwar nicht optimal, mit bloßem Auge fällt der Verlust an Leistung allerdings nicht auf. Gottseidank und leider, denn wenn die Lampe sichtbar dunkler wird, sind die Akkus bereits in einem Bereich angelangt, den sie nicht sonderlich mögen. Eine Abschaltung oder eine Warnung in Form von Blinken zu einem deutlich früheren Zeitpunkt wäre hier Pflicht gewesen, auch wenn sich dadurch die Laufzeit etwas verkürzt hätte. Erhältlich ist die Lampe zu einem Preis zwischen 60 und 70 Dollar. Zur Verfügung gestellt wurde der Testkandidat freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst. www.taschenlampen-papst.de

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von einer Sekunde bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Tank007 SST-50 011
Tank007 SST-50

 

Tank007 SST-50 012
Fenix TK35

 

Tank007 SST-50 013
Ledwave XP-100 Turbo Led

 

Tank007 SST-50 014
Fenix TK45

Review Trustfire T6

12. Oktober, 2011 Keine Kommentare

Trustfire T6 001
Die Trustfire T6 5-Mode kommt mit einem eigenwilligen Design und ordentlicher Reichweite daher.


Lieferumfang:
Je nach Händler, zumeist wird nur die Lampe ohne Zubehör geliefert.

Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 216 mm
Reflektoröffnung: 50 mm
Durchmesser Kopf: 57 mm
Durchmesser Tail: 30 mm
Gewicht: 258 g
Gewicht mit Akku: 352 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Loch in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.

Trustfire T6 002
Das Design mit den eckigen Kühlrippen ist recht eigenwillig, aber warum sollen die Dinger auch immer rund sein?

 

Trustfire T6 003
Der abnehmbare Gummiring dient der besseren Haltung im Zigarrengriff. Der Spalt zwischen Tailcap und Gummiring ist dadurch bedingt, dass die Tailcap beim Foto nicht ganz festgedreht war, was ich allerdings erst später bemerkt habe.

 

Trustfire T6 004
Wandstärke des Batterierohrs.


Leuchteinheit:
Hinter einer Glaslinse sitzt eine Cree XM-L-T6-LED in einem SMO-Reflektor aus Aluminium.

Trustfire T6 005
Frontansicht.

 

Trustfire T6 006
Bezel und Linse.

 

Trustfire T6 007
SMO-Reflektor aus Aluminium.

 

Trustfire T6 008
Gehäuse mit…

Trustfire T6 009
…und ohne LED-Einheit.

 

Trustfire T6 010
Das Herzstück der Lampe.

 

Trustfire T6 011
Die Elektronik.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Zwei 18650-Akkus liefern den nötigen Strom. Angegeben ist die Lampe mit Werten, die von 800 Lumen bis zur doppelten Anzahl reichen, je nachdem, wo man im großen, bunten Internetz schaut, ganz unabhängig von der Größe der Lampe. Denn die T6 gibt es in verschiedenen Ausführungen, da “T6″ sowohl für die Modellbezeichnung als auch schlicht und einfach für das Binning der verwendeten LED steht. Das ist zwar wenig einfallsreich, aber immer noch besser, als die Lampe “Predator”, “Armageddon” oder “Fiffi 2000″ zu nennen. Zum Test trat die Lampe mit zwei 18650-Akkus von AW mit einer Kapazität von 2.600mAh an und wurde durch einen Ventilator gekühlt.
Laufzeitmessung:
Beim Einschalten wurden im ersten Moment 40.000 Lux gemessen: Dieser Wert fiel allerdings innerhalb von Sekunden. Das erste Anzeichen von Messbarkeit ohne dass der Wert rapide fiel, lag bei rund 32.000 Lux.
nach 5 Minuten: 30.700 Lux
nach 10 Minuten: 30.400 Lux
nach 20 Minuten: 30.200 Lux
nach 30 Minuten: 30.000 Lux
nach 40 Minuten: 29.900 Lux
nach 50 Minuten: 29.700 Lux
nach 60 Minuten: 29.500 Lux
nach 70 Minuten: 29.200 Lux
Nach 75 Minuten begann die Lampe, ausgehend von einem Wert von 29.000 Lux, rasch dunkler zu werden Zwei Minuten später wurden noch 10.000 Lux angezeigt. Die Akkus wurden entnommen und mit 2,9 bzw. 3,0 Volt Leerlaufspannung gemessen.
Fazit: Die Regelung ist nicht allererste Sahne, der Verlust hält sich jedoch in Grenzen. Allerdings nuckelt die Lampe ordentlich an den Akkus. Beim ersten Anzeichen, dass die Lampe fürs Auge sichtbar dunkler wird, was im Test nach 75 Minuten überdeutlich der Fall war, sollte sie schleunigst ausgeschaltet und die Akkus gewechselt werden, ansonsten tut man ihnen keinen Gefallen. Ohne Kühlung wird die Lampe ordentlich warm, in der Praxis sollten allerdings die Umgebungsluft beim Laufen und der Blutkreislauf zur Kühlung ausreichen.
Auffällig war noch, dass man sich beim Auf- und Zuschrauben der Tailcap einen Wolf dreht, da der zuständige Konstrukteur das Wunder der vielen Gewindegänge entdeckt und an dieser Lampe als Musterbeispiel zelebriert hat.

Bedienung:
Ein Reverse-Clicky mit mittelhartem Druckpunkt schaltet die Lampe ein. Durch Antippen werden nacheinander die Modi hell-mittel-dunkel-Strobe-SOS angewählt. Beim Einschalten startet die Lampe in dem Modus, der dem zuletzt ausgewählten folgt, was unter allen schlechten Lösungen die dämlichste überhaupt darstellt.
Bei der Testlampe reagierte der Schalter beim Antippen nicht immer exakt.

Trustfire T6 012
Tailcap mit Clicky.

 

 

Trustfire T6 013
Innenansicht.


Beam:
Der Hotspot setzt sich deutlich vom Sidespill ab. Auf die Entfernung spielt die Lampe ihre Thrower-Qualitäten aus und bietet dabei noch ausreichend Streulicht zur Wegausleuchtung.

Trustfire T6 014
“White-wall-beamshot” der Trustfire T6.


Resümee:
Die Trustfire T6 5-Mode ist ein brauchbarer XM-L-Thrower zum kleinen Preis. Die Verarbeitung ist solide, die Regelung nicht optimal, aber durchaus okay. Für das schwachsinnige UI allerdings, in das auch noch zwei Blinkmodi integriert wurden, die nicht übersprungen werden können, gehört der Entwickler mindestens für die Laufzeit eines Akkusatzes geblendet, und zwar mit dem Strobe-Modus ebendieser Lampe, so lange, bis die Akkus in die Schutzschaltung gehen. Womit wir bei einem weiteren Punkt wären: Die Lampe saugt die Akkus mehr aus, als ihnen lieb sein kann, und eine Warnung gibt es erst ganz zum Schluss, indem die Lampe schnell dunkler wird. Doch zu diesem Zeitpunkt hätten die Akkus eigentlich schon längst gewechselt werden müssen. Vom Betrieb mit ungeschützten Akkus ist abzuraten. Erhältlich ist die Lampe für weniger als 50 Dollar (Stand: Oktober 2011). Zur Verfügung gestellt wurde sie freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de

Trustfire T6 015
Größenvergleich zur Fenix TK35.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 1,5 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Trustfire T6 016
Trustfire T6 low

 

Trustfire T6 017
Trustfire T6 medium

 

Trustfire T6 018
Trustfire T6 high

 

Trustfire T6 019
Fenix TK35

 

Trustfire T6 020
Solarforce L2m mit Ultrafire XM-L-Drop-in

 

Trustfire T6 021
Maglite 3-D-Cell SST90

 

Trustfire T6 022
Szobm ZY-2400

Sipik A13

2. Oktober, 2011 Keine Kommentare

Sipik A13 001
Mit der A13 des chinesischen Herstellers Sipik (Smiling Shark) kommt heute eine Lampe aus dem absoluten “Billig-Sektor” auf den Seziertisch.

Als engagierter Lampentester muss man manchmal beide Arschbacken zusammenkneifen, sich einen Strick um den Hals binden, bevor man sich eine Kugel in den Kopf schießt, in dem Moment, in dem man auf dem Geländer einer mindestens 100 Meter hohen Brücke steht.
Dieser Gedanke kam mir vor Testbeginn. Nicht etwa deshalb, weil ich das Testlämpchen von vornherein verurteilt hätte. Sondern vielmehr, weil über diesen Kandidaten nichts, aber auch überhaupt nichts im World Wide Web zu finden war. Okay, nichts stimmt nicht. Genau genommen habe ich sogar sofort etwas gefunden. Nämlich die Herstellerseite. Da auf dieser allerdings sämtliche Informationen in chinesischer Sprache gehalten waren, brachte mich das nicht wirklich weiter.
Auch auf der Verpackung fand ich nur soviel an Information, als dass sich im Innern eine Taschenlampe befinden musste. Keine Bedienungsanleitung, keine Information, wie hell die Lampe ist oder welcher Batterietyp verwendet werden soll – kurzum: nichts. Vermutlich wird die Lampe von Tank007 unter anderem Label produziert, denn der Testkandidat gleicht der Tank007 HC-126 wie ein Ei dem anderen.

Verpackung/Lieferumfang:
Die Lampe kommt in einer Pappschachtel mit wabbeligem Innenleben daher. Außer Innenleben und Lampe ist in der Pappschachtel noch ein Trageriemen enthalten.

Sipik A13 002
Lieferumfang der A13.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 90 mm
Reflektoröffnung: 18,5 mm
Durchmesser Kopf: 23 mm
Durchmesser Tail: 22,5 mm
Gewicht: 52 g
Anodisierung: HA III, gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nur bedingt, durch den hervor stehenden Schalter.
Löcher für Lanyard: ja.
wasserdicht: spritzwassergeschützt.
Besonderheiten: An der Lampenunterseite befindet sich ein Gewinde zur Montage auf einem Stativ.

Sipik A13 003
Gewinde zur Stativmontage.

 

Sipik A13 004
Dünnwandig war gestern.

 

Sipik A13 005
Lampenpopo mit Löchern zur Befestigung des Lanyards.


Leuchteinheit:
Verbaut wurde eine Cree XR-E-Q5-LED. Als Reflektoren findet ein OP, der aus Aluminium gefertigt sein dürfte, Verwendung. Die Frontlinse besteht aus Glas.

Sipik A13 006
Vorderansicht.


Laufzeittest:
Eine CR123-Batterie liefert den nötigen Saft. Möglich ist auch der Betrieb mit einem LiIon-16340-Akku, wie ich bei einem “Alles-oder-nichts-Versuch” erfreut feststellen konnte. Getestet wurde die Lampe mit beiden Stromversorgern. Zur Kühlung lief ein Ventilator mit.

Laufzeitmessung CR123A-Batterie:
beim Einschalten: 1.540 Lux
nach 5 Minuten: 1.540 Lux
nach 15 Minuten: 1.540 Lux
nach 30 Minuten: 1.540 Lux
nach 45 Minuten: 1.540 Lux
nach 60 Minuten: 1.540 Lux
nach 75 Minuten: 1.540 Lux
nach 90 Minuten: 1.540 Lux
nach 105 Minuten: 1.540 Lux
nach 120 Minuten: 1.540 Lux
nach 135 Minuten: 1.540 Lux
nach 150 Minuten: 1.540 Lux
Nach 155 Minuten begann die Lampe, kontinuierlich dunkler zu werden. Innerhalb von 2 Minuten fiel der Wert auf unter 1.000 Lux. Nach weiteren 10 Minuten wurden noch 770 Lux gemessen, was 50 Prozent Verlust zum Maximalwert entsprach – Ende des Tests.

Laufzeitmessung LiIon-16340-Akku (AW, 750mAh):
beim Einschalten: 3.170 Lux
nach 5 Minuten: 2.850 Lux
nach 15 Minuten: 2.580 Lux
nach 30 Minuten: 2.330 Lux
nach 45 Minuten: 1.800 Lux
Nach 49 Minuten und angezeigten 1.300 Lux griff die Schutzschaltung des Akkus.
Fazit: Beim Betrieb mit 3 Volt ist die Lampe exzellent geregelt und hat eine lange Laufzeit. Zum Ende hin wird sie langsam dunkler und gibt dem Benutzer ausreichend Zeit, die Batterie zu wechseln bzw. liefert noch für einen längeren Zeitraum dunkler werdendes Restlicht. Beim Betrieb mit einem 3,6-Volt-Akku ist die Lampe wesentlich heller, dafür aber ungeregelt und hat eine deutlich kürzere Laufzeit. Ohne Kühlung wird die Lampe schnell warm, von einem Dauerbetrieb in der hellen Stufe mit einem LiIon-16340-Akku ist abzuraten.

Sipik A13 007
Die Elektronik im Lampenkopf sorgt bei Verwendung einer 3-Volt-Batterie für eine perfekte Regelung.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Schalter seitlich unterhalb des Lampenkopfs. Der Druckpunkt ist am ehesten mit “schwammig” zu bezeichnen. Die Lampe verfügt über drei Leuchtmodi und startet immer im hellsten Modus. Tippt man den Schalter an, wechselt die Lampe vom hellen in den dunklen Modus und anschließend in den Strobe-Modus. Durch weiteres Antippen geht es wieder von vorne los, Durchdrücken des Knopfs schaltet die Lampe wieder aus.

Sipik A13 008
Der Druckpunkt des Schalters wirkt schwammig. Der Sound beim Schalten erinnert an die “Knackfrösche”, die sich im vergangenen Jahrtausend einige Zeit großer Beleibtheit erfreut haben.


Beam:
Der Hotspot setzt sich weich vom Sidespill ab. Auf die Entfernung ergibt sich ein homogenes Lichtbild, bei dem der Schwerpunkt eher in Richtung Fluter tendiert.

Sipik A13 009
“White-wall-beamshot” der Sipik A13.


Resümee:
Die Sipik A13 ist eine nützliche EDC-Lampe, die ihren Preis mehr als wert ist. Die Regelung beim Batteriebetrieb ist ausgezeichnet. Wer mehr Licht haben möchte, kann einen LiIon-16340-Akku verwenden, allerdings ist die Lampe damit ungeregelt bei kürzerer Laufzeit und sollte nicht durchgängig am Stück in der hellen Stufe betrieben werden. Die beiden Leuchtstufen sind sinnvoll gewählt, den Strobe hätte man sich verkneifen können, aber glücklicherweise liegt er zumindest am Ende des UIs. Die Verarbeitung geht in Ordnung, ideal wäre, wenn die Lampe nicht nur spritzwassergeschützt wäre. Der einzige Preis einer Version der Lampe mit älterer LED, den ich im Netz gefunden habe, liegt bei rund 10 Dollar. Die Sipik A13 dürfte sich preislich in ähnlichen Regionen bewegen. (Stand: Oktober 2011). Weitele Infos sind in chinesischel Splache auf der Helstellelseite www.sipik.com zu finden. Die Testlampe wurde freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt.

Sipik A13 010
Größenvergleich. Von oben nach unten: Fenix LD10, Spark SL5, Lumintop L1C, Sipik A13.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Sipik A13 011
Sipik A13 CR123-Batterie low

 

Sipik A13 012
Sipik A13 CR123-Batterie high

 

Sipik A13 013
Sipik A13 LiIon-16340-Akku low

 

Sipik A13 014
Sipik A13 LiIon-16340-Akku high

 

Sipik A13 015
Fenix LD10

 

Sipik A13 016
Lumintop L1C LiIon-16340-Akku

 

Sipik A13 017
Spark SL5-220CW LiIon-14500-Akku

Szobm ZY-2400

21. September, 2011 Keine Kommentare

Szobm ZY-2400 001
Die Szobm ZY-2400 dürfte einer der günstigsten Fluter mit Dreifach-XM-L-LED auf dem Markt sein.


Lieferumfang:
Die Lampe kommt ohne jegliches Zubehör daher.

Beschreibung der Lampe:
Länge mit einer Verlängerung: 282 mm
Länge mit zwei Verlängerungen: 348 mm
Reflektoröffnung: 48,5 mm
Durchmesser Kopf: 55,5 mm
Durchmesser Tail: 29,5 mm
Gewicht mit einer Verlängerung: 348 g
Gewicht mit einer Verlängerung und Akkus: 488 g
Gewicht mit zwei Verlängerungen: 390 g
Gewicht mit zwei Verlängerungen und Akkus: 576 g
Anodisierung: HA III, mittelmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: nein
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Die Lampe kann mit einer oder zwei Verlängerungen betrieben werden.

Szobm ZY-2400 002
Szobm ZY-2400 auseinander geschraubt.

 

Szobm ZY-2400 003
Am Material wurde nicht gespart.

 

Szobm ZY-2400 004
Auch in der “Mini-Version” ohne Verlängerung ist der Betrieb möglich. In diesem Fall müssen drei LiIon-16340-Akkus ins Rohr. Zum Größenvergleich: Solarforce Skyline1.

 

Szobm ZY-2400 005
Mit einer Verlängerung (für den Betrieb mit 3x 18650) muss schon die Maglite 3-D-Cell als Größenvergleich herhalten.

 

Szobm ZY-2400 006
Soll die Lampe mit vier 18650-Akkus betrieben werden, überragt sie die Mag an Länge.


Leuchteinheit:
Drei Cree XM-L-T6-LEDs sitzen in jeweils einem eigenen SMO-Reflektor, der aus einem Stück gefertigt wurde. Die Frontlinse besteht aus Glas.

Szobm ZY-2400 007
Leuchteinheit der Szobm. Und nein, die glatte Fläche neben den Reflektoren ist in Wirklichkeit nicht schwarz.

 

Szobm ZY-2400 008
Bezelring mit Frontglas, Leuchteinheit und Kopf.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Die Lampe ist mit 3.000 (China-) Lumen angegeben. Betrieben werden kann sie mit einer Verlängerung und drei 18650-Akkus sowie mit zwei Verlängerungen und vier 18650-Akkus. Alternativ ist auch der Betrieb ohne Verlängerung mit drei Akkus der Baugröße 16340 möglich. Allerdings tut sich bei 9 Volt nicht viel. Mit drei CR123A-Batterien ist der Szobm nur ein müdes Leuchten zu entlocken. Erst bei Verwendung von drei LiIon-16340-Akkus kommt die volle Power.
Getestet wurde die Lampe in der drei- und vierzelligen Version. Da keine vernünftige Heatsink vorhanden ist, wird die Wärme kaum übers Lampengehäuse abgeführt. Die meiste Wärme verbleibt innen. Aus diesem Grund wurde – trotz zugeschalteten Ventilators – der Test in 10-Minuten-Intervallen mit anschließender Abkühlung der Lampe durchgeführt, damit die LEDs nicht eventuell den vorzeitigen Hitzetod sterben. Als Stromversorger kamen 2.600er AWs ins Batterierohr.

Laufzeitmessung 4x 18650:
beim Einschalten: 18.500 Lux
nach 5 Minuten: 16.600 Lux
nach 15 Minuten: 16.600 Lux
nach 30 Minuten: 16.600 Lux
nach 45 Minuten: 16.600 Lux
nach 60 Minuten: 16.600 Lux
nach 75 Minuten: 16.600 Lux
nach 90 Minuten: 16.600 Lux
Nach 102 Minuten schaltete die Lampe ab. Die Leerlaufspannung der Akkus betrug zu diesem Zeitpunkt 3,55 Volt.

Laufzeitmessung 3x 18650:
beim Einschalten: 18.500 Lux
nach 5 Minuten: 16.300 Lux
nach 15 Minuten: 16.300 Lux
nach 30 Minuten: 16.300 Lux
nach 45 Minuten: 16.300 Lux
nach 60 Minuten: 16.300 Lux
nach 75 Minuten: 11.500 Lux
Eine Minute später schaltete die Lampe ab. Im Gegensatz zur Messung beim Betrieb mit vier Akkus, bei der alle Akkus eine fast identische Leerlaufspannung hatten, schwankte diese hier zwischen 3,63 Volt und 3,38 Volt.

Fazit: Die Regelung funktioniert insgesamt gut, sowohl mit drei als auch mit vier Zellen. Im tatsächlichen Dauerbetrieb sinkt der Wert leicht unter die ermittelten Werte, was der starken Wärmeentwicklung im Lampeninnern geschuldet ist, mit der die LEDs ordentlich zu kämpfen haben. Wer die Szobm jedoch nicht ständig über einen längeren Zeitraum am Stück laufen lässt, hat unabhängig von der Akkuspannung/kapazität stets die volle Lichtausbeute. Die Abschaltung greift an einem noch sinnvollen Zeitpunkt, denn so werden die Akkus nicht über Gebühr strapaziert. Davon abgesehen bin ich allerdings kein Freund davon, von einem Moment auf den nächsten im Dunkeln zu stehen.
Als weitere Information noch die gemessenen Stromaufnahmen unter Vollast, die allerdings nur als grobe Richtwerte dienen können, da die Messkabel nicht sonderlich hochwertig sind. Beim Betrieb mit vier Akkus wurden 1,36 Ampere gemessen, beim Betrieb mit drei Zellen 1,83 Ampere.

Szobm ZY-2400 009
Die Leuchteinheit wird lediglich in den Lampenkopf eingeschraubt. Soviel zum Thema Wärmeableitung…

 

Szobm ZY-2400 010
Leuchteinheit von hinten. Die Lötarbeiten wurden so ausgeführt, dass nichts auseinanderfällt Nicht wirklich filigran, aber Schönspielen allein führt auch im Sport nicht zwangsläufig zum Erfolg.


Bedienung:
Ein Reverse-Clicky mit mittelhartem Druckpunkt schaltet die Lampe ein. Sie verfügt lediglich über eine Leuchtstufe. Ein weiterer Druck auf den Schalter schaltet die Lampe wieder aus. Morsen ist mit der Lampe möglich.

Szobm ZY-2400 011
Die Tailcap. Der Schalter selbst macht einen ordentlichen Eindruck, was man von der Anodisierung nicht behaupten kann.

 

Szobm ZY-2400 012
Tailcap Innenansicht.


Beam:
Durch den relativ kleinen Kopf bedingt, ist die Lampe fast ein reinrassiger Fluter. Die Reichweite ist hier eher ein “Nebenprodukt”, doch bei drei XM-L-LEDs sind natürlich schon ein paar Meterchen drin.

Szobm ZY-2400 013
“White-wall-beamshot” der ZY-2400.


Resümee:
Bei der Szobm ZY-2400 wechseln sich Licht und Schatten ab. Für den Dauerbetrieb ist die Lampe nicht ausgelegt, da die Wärmeableitung mangelhaft ist. Andererseits wird man derart viel Licht auch selten über einen längeren Zeitraum wirklich benötigen. Die Verarbeitung von Kopf, Body und Tailcap geht in Ordnung. Bei der Anodisierung dagegen wurde nicht an allen Stellen sorgfältig gearbeitet. Dadurch, dass die Lampe nur eine Leuchtstufe hat und die Akkus hintereinander angeordnet sind, ist der Einsatzbereich sicherlich eingeschränkt. Betrachtet man die Szobm allerdings als reine Spaßlampe, die richtig viel Licht rausknallt, dürfte man kaum mehr Spaß für derart wenig Geld bekommen. Erhältlich ist die Lampe für etwas mehr als 40 Dollar. Zur Verfügung gestellt wurde die Testlampe freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de Weitere Infos gibt es unter www.szobm.net auf der Herstellerseite.

 

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 1 Sekunde bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Szobm ZY-2400 014
Szobm ZY-2400

 

Szobm ZY-2400 015
Fenix TK35

 

Szobm ZY-2400 016
Fenix TK45

 

Szobm ZY-2400 017
Led Lenser X21

 

Szobm ZY-2400 018
Microfire K3500R Warrior-III

TaLaPa Modell 1

5. September, 2011 Keine Kommentare

TaLaPa 001
Während in Rom nach wie vor Papst Ratzi I. sein Unwesen treibt, kann nun auch im Lüneburger Vatikan verkündet werden: “Wir sind Papst!” Im Testlabor klopfte jüngst die erste Taschenlampen-Papst-Lampe an. Natürlich bekam sie eine Audienz.


Verpackung/Lieferumfang:
Ausgeliefert wird die Lampe in einer stabilen Metallbox. Enthalten sind ferner ein flacher Ring, der gegen den gezackten Ring zwischen Body und Tailcap ausgetauscht werden kann, ein Holster, ein Lanyard und zwei Batterien zum Betrieb.

TaLaPa 002
Halleluja! In dieser schicken Metallbox wird die Lampe ausgeliefert.

 

TaLaPa 003
Öffnet man das Verdeck des Papamobils, zeigen sich Lampe, Holster, Lanyard, alternativer Ring und zwei Batterien der Öffentlichkeit.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 148 mm
Reflektoröffnung: 25 mm
Durchmesser Kopf: 35 mm
Durchmesser Tail: 26 mm
Gewicht: 126 g
Gewicht mit Akku: 174 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja, mit vormontiertem gezackten Ring.
Löcher für Lanyard: ja, Loch in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.

TaLaPa 004
Der Papst und seine Gewänder: Links die Ausführung in Dunkelgrün, rechts die “Titan”-Version. Ferner sind noch die Farben schwarz und matt-schwarz lieferbar. Bei den abgebildeten Lampen handelt es sich um die Modelle der ersten Serie, die auf 20 Stück limitiert ist. Langfristig wird es nach aktuellem Stand wohl weniger Farben geben.

 

TaLaPa 005
Der werksseitig montierte gezackte Ring dient als Rollschutz. Wen er bei der Handhabung stört, kann ihn gegen den abgebildeten flachen Ring austauschen.

 

TaLaPa 006
Im Vordergrund: Lampe mit montiertem flachem Ring.

 

TaLaPa 007
Die Gewinde sind sauber geschnitten und laufen leichtgängig und spielfrei. Lediglich beim Ansetzen der Tailcap muckten beide Lampen, da die Gewinde nicht sofort ineinander griffen. Hier sollte langfristig nachgebessert werden.

 

TaLaPa 008
Die Wandstärke des Lampenkörpers ist mehr als ausreichend.

 

TaLaPa 009
Papst-Lego: Die Lampenköpfe sind austauschbar.

 

TaLaPa 010
Das Holster ist breit genug, um die Lampe Bezel-up und Bezel-down aufzunehmen.


Leuchteinheit:
Die Lampe ist mit einer Cree-XP-G-LED bestückt. Je nach Ausführung findet sich das Leuchtmittel in einem SMO-Reflektor bzw. hinter einer weißen Kunststoffmasse. Die Frontlinse besteht aus Glas.

TaLaPa 011
Standard-Kopf mit SMO-Reflektor.

 

TaLaPa 012
Der Flood-Kopf bietet durch den “fehlenden” Reflektor kaum Reichweite, dafür aber eine absolut gleichmäßige Ausleuchtung des unmittelbaren Nahbereichs.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Ein 18650-Akku oder zwei CR123-Batterien powern die Lampe. Angegeben ist der päpstliche Geselle mit 300 OTF-Lumen in der hellsten Einstellung. Nach 3 Minuten regelt die Lampe innerhalb etwa einer Minute herunter bis auf 3.700 Lux. Ausschalten und Durchschalten zurück in den hellsten Modus bringt wieder die volle Power. Darüber hinaus gibt es eine weitere, programmierbare Stufe. Beim Test wurde die Lampe in der hellsten Stufe eingeschaltet und kurz nach Beginn jeden Herunterregelns wieder bis in die hellste Stufe durchgeschaltet. Zur prophylaktischen Kühlung wurde ein Ventilator zugeschaltet.

Praxistest Laufzeitmessung 18650-Akku:
beim Einschalten: 9.300 Lux
nach 5 Minuten: 9.000 Lux
nach 15 Minuten: 8.600 Lux
nach 30 Minuten: 8.100 Lux
nach 45 Minuten: 8.000 Lux
nach 60 Minuten: 8.000 Lux
nach 75 Minuten: 7.700 Lux
nach 90 Minuten: 7.400 Lux
nach 105 Minuten: 7.100 Lux
nach 120 Minuten: 6.300 Lux
Nach 125 Minuten wurden noch 4.500 Lux angezeigt. Der Akku wurde entnommen und mit 3,38 Volt gemessen.
Die programmierbare Leuchtstufe ist nach oben hin in der Leistung begrenzt. Der maximal gemessene Wert betrug 5.400 Lux. Diese zweite Stufe ist nicht durch eine automatische Herunterregelung limitiert. Nach 90 Minuten Dauerbetrieb in dieser Stufe wurden noch 4.700 Lux angezeigt.

Praxistest Laufzeitmessung 2x CR123A-Batterie:
beim Einschalten: 8.100 Lux
nach 5 Minuten: 8.100 Lux
nach 15 Minuten: 8.300 Lux
nach 30 Minuten: 7.800 Lux
nach 45 Minuten: 7.400 Lux
nach 60 Minuten: 6.400 Lux
nach 75 Minuten: 5.000 Lux
Nach 85 Minuten war die Lampe bei 3.000 Lux angekommen. Die Batterien hatten zu diesem Zeitpunkt eine Leerlaufspannung von unter 2 Volt.

Fazit: Die Regelung ist nicht optimal, geht aber in Ordnung. Beim Betrieb mit einem 18650-Akku liegt der Verlust gegenüber der Maximalleistung nach 30 Minuten bei 10 Prozent. Dieser Wert wird auch nach einer Stunde noch annährend gehalten. Bei nachlassender Leistung, die allerdings fürs Auge kaum wahrnehmbar sein dürfte, ist nach 2 Stunden Ende im Gelände.
Beim Betrieb mit 2 CR123A-Batterien ist die Laufzeit entsprechend kürzer und die Maximalleistung etwas geringer. Ersteres liegt auf der Hand, Letzteres dürfte daran liegen, wie der Treiber mit den unterschiedlichen Spannungen umgeht.
Generell ist die Tatsache, dass die Lampe nach 3 Minuten herunterregelt, zwar durchaus praxisbezogen, da man selten die volle Lichtausbeute über diesen Zeitraum benötigt. Andererseits hat eine Lampe aber genau zu dem Zweck einen Schalter, dass man ihn betätigen kann. Will sagen, man schaltet eine Lampe dann in eine dunklere Stufe, wenn man die maximale Leistung nicht mehr benötigt. Für den Fall, dass man die maximale Leistung länger als 3 Minuten benötigt/haben möchte, sind gleich drei Klicks notwendig: Einer, um die Lampe auszuschalten, einer, um sie in die dunklere Stufe zu schalten und einer, um sie wieder in die hellste Stufe zu schalten – in meinen Augen eine eher umständliche Prozedur.

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Eine Cinch-Verbindung sorgt für den Stromfluss.

 

TaLaPa 014
Das Gros der Elektronik sitzt im Body.


Bedienung:
Die Lampe verfügt über einen seitlichen Schalter unterhalb des Lampenkopfs. Der Schalter hat einen mittelharten, aber konkreten Druckpunkt. Ein Druck schaltet die Lampe in der ersten Stufe ein. Durch einen weiteren Druck kommt man in Stufe 2. Der nächste Druck schaltet die Lampe aus. Die erste Leuchtstufe kann in der Helligkeit programmiert werden. Wenn man den Schalter bei eingeschalteter Lampe (in Stufe 1) gedrückt hält ohne ihn ganz durchzudrücken, rampt die Lampe in der Helligkeit hoch und wieder runter. An dem Punkt, an dem die gewünschte Helligkeit erreicht ist, lässt man den Schalter los. Diese Leuchtstufe ist nun dauerhaft gespeichert. Alternativ führt auch ein Doppelklick mit anschließendem Halten des Schalters zum selben Ergebnis.
Die Lampe verfügt in Stufe 1 auch über eine Momentlichtfunktion, die durch Antippen und Halten des Schalters für die Dauer des Haltens abgerufen werden kann.
Eine Besonderheit fiel bei den Testmodellen auf: Wenn die Stromversorgung durch die Entnahme von Akku oder Batterien unterbrochen wird, geht auch die gespeicherte Leuchtstufe verloren, und die Lampe startet in einer etwas dunkleren Stufe als der maximalen. In der Praxis ist das nicht weiter tragisch, da der vorherige Zustand innerhalb weniger Sekunden wieder hergestellt ist.

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Ein Druck auf den Tailcap-Clicky schaltet die Lampe… nee, hier ist ja gar nichts, außer dem Loch fürs Lanyard.

 

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So, nochmal von vorne: Ein Druck auf den seitlichen Schalter schaltet die Lampe ein. Der Schalter ist gut zu erreichen und macht einen soliden Eindruck.


Beam:
Kopf mit OP-Reflektor: Auf kürzeste Entfernungen setzt sich der Hotspot deutlich von Sidespill ab. Unter 10 Zentimetern sind einige Ringe im Lichtbild zu sehen, was nicht praxisrelevant ist, aber auffällig. Leuchtet man etwas weiter, fällt auf, dass der Hotspot mit einer verhältnismäßig großen Corona in den Sidespill übergeht. Am äußersten Rand ist auch hier ein heller Ring zu sehen. Das wirkt in keinster Weise störend, da es außerhalb des Bereichs liegt, wo man hinschaut. Auf jeden Fall ist es ein sehr ungewöhnliches Lichtbild, das jedoch nicht unangenehm wirkt Insgesamt bietet die Lampe einen ausgewogenen Mix zwischen Ausleuchtung und Reichweite, wobei mir aufgefallen ist, dass sie subjektiv etwas heller wirkt als vergleichbare Lampen mit gleicher Lumenzahl. Während andere Lampen beim Bouncing ähnlich hell waren, hatte die TaLaPa-Lampe beim Praxistest im Wald augenscheinlich immer ein wenig die Nase vorn.

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“White-Knittertapete-Beamshot” der Reflektorlampe.

 

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Das Lichtbild auf kürzeste Entfernung.

Kopf ohne Reflektor: Egal, ob auf kürzeste oder mittlere Entfernungen – dadurch, dass die LED direkt hinter der Linse sitzt, hat das Licht reinen Flutcharakter. Die Reichweite ist auf etwa 20 Meter begrenzt, wobei die ersten Meter extrem gleichmäßig ausgeleuchtet sind.

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“White-Knittertapete-Beamshot” der reflektorlosen Version.


Resümee:
Das Rad wird hier nicht neu erfunden; vielmehr bekommt man für einen angemessenen Preis eine Lampe, die sich vor der renommierten Konkurrenz nicht zu verstecken braucht. Mit der XP-G-LED wurde eine gute Wahl getroffen, da sie einen guten Kompromiss aus Reichweite und Wegausleuchtung bietet. Das gilt für die Reflektor-Version der Lampe. Beim Fluter-Kopf wäre eine hoch angesteuerte XM-L-LED meines Erachtens die bessere Wahl. Die Verarbeitung geht in Ordnung, sieht man einmal davon ab, dass die Tailcaps der Testkandidaten beim Zuschrauben etwas hakeln, bevor die Gewinde greifen. Dass die dunkle Leuchtstufe nach einem Batterie/Akkuwechsel neu programmiert werden muss, ist kein wirkliches Manko, da dies innerhalb Sekunden machbar ist. Als störend empfinde ich das automatische Herunterregeln in der hellsten Stufe, denn als Nutzer möchte ich lieber selbst entscheiden, wann ich viel und wann weniger Licht benötige. Wen das nicht stört, der bekommt für 59 Euro (Stand: September 2011) eine solide Lampe zu einem angemessenen Preis. Letztlich werden wohl noch einige Veränderungen vorgenommen werden, bevor die Lampe in größerer Serie aufgelegt wird. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de Unter der selben Internet-Adresse kann die Lampe auch bezogen werden.

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Größenvergleich. Fenix LD20, TaLaPa-Lampe, Spark SL6.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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TaLaPa mit Flood-Kopf

 

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TaLaPa mit Reflektor-Kopf

 

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EagleTac T20 C2 MKII

 

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Lumintop TD15

 

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Spark ST6-360CW

Streamlight Stinger DS HP LED

25. August, 2011 Keine Kommentare

Streamlight Stinger DS 001
In Zeiten immer neuerer und hellerer LEDs kommt die Streamlight Stinger DS HP LED auf den ersten Blick daher wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Aber war nicht früher irgendwie alles besser?


Verpackung/Lieferumfang:
Das ist aber mal ein richtig schweres Päckchen! In einem Pappkarton sind die Lampe, ein Akkupack zum Betrieb, zwei Ladegeräte mit Adaptern für Steckdose und Auto sowie zwei Schraubensätze zur Wandbefestigung der Ladegeräte enthalten. Weiterhin finden sich im Karton eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen und eine faltbare Streamlight-Produkt-Broschüre, die man sich, mangels Bravo-Poster, auch an die Wand hängen kann. Oder man benutzt sie als Fotohintergrund.

Streamlight Stinger DS 002
Lieferumfang der Stinger DS HP LED.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 245 mm
Reflektoröffnung: 47 mm
Durchmesser Kopf: 56 mm
Durchmesser Tail: 30,5 mm
Gewicht: 234 g
Gewicht mit Akkupack: 395 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: nein.
wasserdicht: spritzwassergeschützt nach IPX 4.
Besonderheiten: Der Body ist für eine rutschsicherere Handhabung gummiert.

Streamlight Stinger DS 003
Die Wandstärke des Batterierohrs ist nicht sonderlich hoch, aber mehr als ausreichend.

 

Streamlight Stinger DS 004
Für eine bessere Griffigkeit ist das Batterierohr gummiert.


Leuchteinheit:
Laut Hersteller wurde eine C4-LED verbaut, die aussieht wie der eineiige Zwilling der Cree XR-E-LED. Was schlicht und einfach daran liegt, dass es eine ist, in diesem Fall eine XR-E-Q5-LED. Die Frontlinse besteht aus kratzfestem Polycarbonat, als Reflektor kommt ein tiefer SMO zum Einsatz.

Streamlight Stinger DS 005
Die C4-LED, die genau genommen eine verzauberte Cree XR-E-Q5-LED ist.

 

Streamlight Stinger DS 006
Tiefer SMO-Reflektor für gute Reichweite.

 

Streamlight Stinger DS 007
Lampenkopf abgeschraubt.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Im Batterierohr befindet sich ein dreizelliger 3,6-Volt-Akkupack, der zum Laden in der Lampe verbleiben kann. Zum Laden an der Steckdose oder im Auto sind die entsprechenden Adapter dabei. Vom Hersteller angegeben ist die Lampe in der hellsten Stufe mit 200 Lumen für 2 Stunden, in der mittleren Stufe mit 100 Lumen für 3,75 Stunden und in der dunkelsten Stufe mit 50 Lumen für 7,25 Stunden. Getestet wurde die Stinger DS HP in der hellsten Stufe.
Praxistest Laufzeitmessung:
beim Einschalten: 24.500 Lux
nach 5 Minuten: 21.800 Lux
nach 15 Minuten: 21.800 Lux
nach 30 Minuten: 21.800 Lux
nach 45 Minuten: 21.800 Lux
nach 60 Minuten: 21.800 Lux
nach 75 Minuten: 21.800 Lux
nach 90 Minuten: 21.700 Lux
nach 105 Minuten: 19.400 Lux
Anschließend wurde die Lampe auch fürs Auge erkennbar dunkler. Nach 110 Minuten und angezeigten 10.000 Lux blinkte die Lampe kurz auf und wurde dann weiter dunkler. Zwei Minuten später blinkte sie erneut, und der angezeigte Luxwert fiel auf 500. Nach zwei Stunden und angezeigten 100 Lux wurde der Test beendet.
Fazit: Die Regelung ist über den gesamten Laufzeitraum hervorragend. Bis kurz vor Ende ist ein Verlust an Helligkeit lediglich messbar, anschließend signalisiert die Lampe durch Dunklerwerden und Blinken, dass der Akku geladen werden muss. Das hilft zwar in der Praxis nur insofern, als dass man nicht unmittelbar im Dunkeln steht. Aber falls man einen Ersatzakku parat hat, bleibt genügend Zeit, ihn gegen den fast leeren auszutauschen.

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Akkupack der Stinger DS HP LED.

 

Streamlight Stinger DS 009
Stromkontakte an der Lampenunterseite.

 

Streamlight Stinger DS 010
Stromkontakte der Ladeschale.

 

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Zum Laden wird die Lampe in die Ladeschale gedrückt bis sie einrastet.

 

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Kontaktfeder in der Tailcap.

 

Streamlight Stinger DS 013
Auch der Plus-Kontakt ist gefedert.


Bedienung:
Die Lampe verfügt über zwei Schalter, die identisch belegt sind. Ein Schalter sitzt in der Tailcap, der andere seitlich unterhalb des Lampenkopfs. Beide Schalter haben einen weichen und tiefen Druckpunkt. Der Schalter ist als Forward-Clicky ausgelegt. Leichtes Antippen und Halten gibt Momentlicht in der hellsten Stufe, Durchdrücken Dauerlicht in der hellsten Stufe. Wird der Schalter bei eingeschalteter Lampe in der hellsten Stufe gedrückt gehalten, durchläuft die Lampe nacheinander den mittleren, den dunklen und erneut den mittleren Modus. Wird der Schalter in der gewünschten Leuchtstufe losgelassen, wird diese als Dauerlicht aktiviert. Eine Memory-Funktion gibt es nicht, die Lampe startet immer im hellsten Modus. Ein Doppelklick bei aus- oder eingeschalteter Lampe aktiviert den Strobe-Modus.

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Seitlicher Schalter.

 

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Tailcap-Schalter.


Beam:
Durch die Kombination aus tiefem Reflektor und XR-E… pardon, natürlich C4-LED ist die Lampe ein Schmeißer, oder wie wir Lampenexperten sagen: ein Thrower. Auf kürzeste Entfernungen ist ein stark ausgeprägter Hotspot mit dem XR-E-typischen Donuthole erkennbar. Der Spot setzt sich deutlich vom Sidespill ab. Diese Leuchtcharakteristik bleibt auch auf die Entfernung erhalten.

Streamlight Stinger DS 016
“White-wall-beamshot” der Stinger DS HP.


Resümee:
Nein, die Streamlight Stinger DS ist angesichts aktueller LEDs nicht wirklich hell. Aber sie suggeriert es dem Benutzer durch ihr Lichtbild mit exzellenter Reichweite. Sinn und Zweck dieser Lampe ist es, bei noch kompakten Abmessungen eine möglichst hohe Reichweite zu erzielen, und diese Maßgabe wurde vortrefflich umgesetzt. Die Leuchtstufen sind sinnvoll aufeinander abgestimmt. Die Verarbeitung stimmt ebenfalls, und durch die zwei identisch belegten Schalter ist die Lampe sowohl in einer taktischen, wie auch der “normalen” Haltung einhändig bedienbar. Mit gemischten Gefühlen stehe ich nach wie vor geschlossenen Spezialakkus gegenüber, da Zustand und Kapazität der einzelnen Zellen nicht überprüft werden können, ohne das Akkupack zu zerlegen. Hier würde ich mir zumindest einen alternativen Betrieb mit handelsüblichen Akkus wünschen, auch aus dem Grund, bei einem Wechsel nicht auf teures Spezialzubehör zurückgreifen zu müssen. Nicht optimal ist, dass die Lampe lediglich spritzwassergeschützt ist sowie die Verwendung einer Kunststofflinse. Die Schaltreihenfolge hell-mittel-dunkel-mittel mit dem zusätzlichen “Mittel” am Ende werden einige Nutzer lieben und andere hassen – zumindest ist sie ziemlich ungewöhnlich. Der Paketpreis mit dem abgebildeten Zubehör beläuft sich auf etwa 120 Dollar (Stand: August 2011). Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de Weitere Informationen sind auf der Herstellerseite www.streamlight.com zu finden.

Streamlight Stinger DS 017
Größenvergleich. Von links: Maglite 3-D-Cell, Streamlight Stinger DS HP LED, Fenix TK45, Led Lenser P7.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich: die Fenix TK11 als Allrounder mit XR-E-LED und die Solarforce Skyline1 als Thrower, ebenfalls mit einer XR-E-LED bestückt.

Streamlight Stinger DS 018
Streamlight Stinger DS HP LED low

 

Streamlight Stinger DS 019
Streamlight Stinger DS HP LED medium

 

Streamlight Stinger DS 020
Streamlight Stinger DS HP LED high

 

Streamlight Stinger DS 021
Fenix TK11

 

Streamlight Stinger DS 022
Solarforce Skyline1