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UV-Vergleich

29. August, 2010 Lichtinsdunkel 3 Kommentare

Wieviel UV-Licht brauchen Geocacher tatsächlich? Neun Kandidaten traten im Test gegeneinander an, um dieser Frage auf den Grund zu gehen.

 

UV-Vergleich 001
Im Einzelnen stellten sich dem UV-Test: Handheld Blacklight (ohne Angaben), UV-Lampe Taschenlampen-Papst (375-380nm, 16 Euro), Schlüsselanhänger-Testset mit sechs Lampen (365-405nm, 15 Euro), 1W 390-405nm-Drop-in, 15 Euro), UV-Lampe Taschenlampen-Papst (365nm, 20 Euro), Tank 007 TK566 (1W UV-LED 400nm, 32 Euro), 3W 365nm-China-Drop-in, 85 Euro) und Nichia NCSU033A UaP5M (365nm-Drop-in, 179 Euro.) Fast vergessen hätte ich die UV-Lampe Taschenlampen-Papst (395-400nm, 8 Euro), die sich dann aber doch noch an die Arbeit machen durfte.

Während die Komplett-Lampen quasi “out of the box” in den Test gingen, bekamen die drei Drop-ins zum Vergleich ein Solarforce-L2P-Lampengehäuse spendiert. Testkriterien waren eine mit UV-Marker beschriebene Pappe, die einen UV-Hinweis beim Geocachen simulieren soll, ein 20-Euro-Schein sowie ein Personalausweis.

UV-Vergleich 002
Versuchsaufbau bei Tageslicht.

 

 

UV-Vergleich 003
Handheld Blacklight

UV-Vergleich 004

 

 

UV-Vergleich 005
Taschenlampen-Papst 375-380nm (16 Euro)

UV-Vergleich 006

 

 

UV-Vergleich 007
Schlüsselanhänger-Set (15 Euro)

UV-Vergleich 008
365-370nm

UV-Vergleich 009
370-375nm

UV-Vergleich 010
375-380nm

UV-Vergleich 011
380-385nm

UV-Vergleich 012
390-395nm

UV-Vergleich 013
400-405nm

 

 

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Taschenlampen-Papst 365nm (20 Euro)

UV-Vergleich 015

 

 

UV-Vergleich 016
Tank007 TK566 400nm (32 Euro)

UV-Vergleich 017

 

 

UV-Vergleich 018
1W-Drop-in 390-405nm (15 Euro)

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UV-Vergleich 020
3W-Drop-in 365nm China (80 Euro)

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UV-Vergleich 022
Nichia-Drop-in Custum-made 365nm (179 Euro)

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UV-Vergleich 024
Taschenlampen-Papst 395-400nm (8 Euro)

UV-Vergleich 025

 

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Das Nichia Drop-in stellt alles in den Schatten. Sowohl die Schrift, als auch der Mittelstreifen beim Geldschein sowie die Adler im Personalausweis können sich vor dem unumstrittenen Spitzenreiter nicht verstecken. Das Custum-made-Drop-in schlägt jeden Mitstreiter um Längen, hat allerdings mit 179 Euro (wahlweise mit OP oder SMO-Reflektor) auch einen gesalzenen Preis. Platz zwei im Test belegt das 365nm-China-Drop-in, das mit 85 Euro zu Buche schlägt. Eine gute Figur machen das Handheld Blacklight, das zusätzlich auch mit einer kleinen Taschenlampe ausgestattet ist, und der 365-370nm-Schlüsselanhänger des Testsets, der für 3 Euro auch separat erhältlich ist. Auch die Taschenlampen-Papst-Lampe mit einer Wellenlänge von 365nm macht für 20 Euro keinen schlechten Eindruck. Wirklich rausgeschmissenes Geld ist das 1W-Drop-in (390-405nm für 15 Euro, und auch die Tank007 TK566 kann eher durch ihre kompakte Größe als durch ihre Leistung im UV-Bereich beeindrucken. Auch die Taschenlampen-Papst-Lampen mit 375-380nm und 395-400nm liegen deutlich unter dem Durchschnitt.

Fazit: Sekt oder Selters – auch, wenn die Unterschiede zwischen den Testkandidaten mal mehr, mal weniger gravierend sind: Wer ein wirklich nutzbares UV-Licht in allen Bereichen sucht, kommt um die 179 Euro für das Nichia-Drop-in nicht herum, alles andere wäre halbherzig und nur unnötige Geldverschwendung, denn früher oder später landet man ohnehin bei diesem Kandidaten, der absolut konkurrenzlos “State of the art” ist, auch, wenn die Bilder die Überlegenheit nicht annähernd so darstellen können, wie sie das menschliche Auge tatsächlich wahrnimmt.
Für Geocacher kommt es dagegen in erster Linie darauf an, versteckte Hinweise mittels UV-Licht zu entdecken. Und diesbezüglich erfüllt bereits die günstigste Lampe im Test, die Taschenlampen-Papst-UV-Lampe mit 395-400nm für acht Euro, die vorgegebenen Kriterien. Als Cacher muss man weder Geldfälscher entlarven, noch Ausweise kontrollieren. Von daher ist man mit diesem Kandidaten absolut ausreichend bedient.
Leider nicht zum Test zur Verfügung stand die ARC AAA-UV-Lampe, die für etwas mehr als 60 Euro erhältlich ist und im Test mit großem Vorsprung den zweiten Platz belegt hätte, allerdings mit immer noch gebührendem Abstand zum Testsieger. Die Testlampen und Drop-ins wurden freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt, wo sie auch erhältlich sind.

Kategorien: Text Reviews Tags:

Videoreview – Ferei BL09

24. August, 2010 derpilgerer 2 Kommentare

Hallihallo,

heute mal was interessantes für die Bikerfraktion. Die Ferei BL09 ist eine Fahrradlampe mit ordentlich Dampf.

Vielen Dank für die Bereitstellung der Lampe an www.ferei.com

Gruß derpilgerer

Ergänzung das zweite Schraubgewinde ist einfach deshalb da, weil es sich um den Kopf einer Ferei M8/M9 handelt und man da einfach nur ein kurzes Endstück zum festklemmen an das Rad angebaut hat, typisch chinesisch, warum etwas neu entwickeln wenn man das vorhandene nutzen kann. Zu der Lampe wird es demnächst auch ein größeres Akkupack (4x18650er) geben. Auch werden dann noch andere Lampen (größerer Kopf) verfügbar sein. Momentan wird die Lampe aber nochmal überarbeitet (deshalb ist sie auch nicht im Shop), die Schutzschaltung der Akkupacks war zu empfindlich und einige Lampen schalteten sich nach einiger Zeit “selbstständig”aus. Das wird gerade überarbeitet, danach wird die Lampe dann bei mir http://www.Taschenlampen-Papst.de und vorraussichtlich bei http://www.selected-lights.de erhältlich sein.

Gruß,
Jörg

Review Romisen RC-A8

20. August, 2010 Lichtinsdunkel Ein Kommentar

Romisen RC A8 001
Leuchten kann man mit ihr selbstverständlich auch, aber in erster Linie ist die Romisen RC-A8 eine “Designerlampe”.


Verpackung/Lieferumfang:
In Luftpolsterfolie verpackt kommt die Lampe mit Lanyard in einem dünnen Pappkarton.

Romisen RC A8 002
Lieferumfang der RC-A8.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 122 mm
Reflektoröffnung: 20 mm
Durchmesser Kopf breiteste Stelle: 27,5 mm
Durchmesser Tail breiteste Stelle: 21,5 mm
Gewicht: 63 g
Gewicht mit Akku: 81 g
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Unterwassertest bestätigt.
Besonderheiten: Die Lampe wurde quasi “naturbelassen”, sprich: nicht anodisiert und kommt in blankem Aluminium daher. Ungewöhnlich ist die Form der Lampe, die sich mit einigen Rundungen optisch vom Gros der Taschenlampen abhebt.

Romisen RC A8 003
Lampenkopf, Body und Tailcap, wobei die Tailcap fast die Hälfte der gesamten Lampe ausmacht.


Stromversorgung/Laufzeittest:

Betrieben werden kann die Lampe in einem Spannungsbereich von 1,3 bis 4 Volt. Angegeben ist sie mit vom Hersteller mit 200 Lumen bei einer Laufzeit von 1,5 bis 2 Stunden bei Verwendung einer CR123-Batterie.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten wurden 2.900 Lux gemessen.
Weitere Messergebnisse:
nach 10 Minuten: 2.900 Lux
nach 20 Minuten: 2.900 Lux
nach 30 Minuten: 2.900 Lux
nach 40 Minuten: 2.800 Lux
nach 50 Minuten: 2.700 Lux
nach 60 Minuten: 2.600 Lux
nach 70 Minuten: 2.400 Lux
nach 80 Minuten: 2.600 Lux
nach 90 Minuten: 2.000 Lux
nach 100 Minuten: 1.300 Lux
Innerhalb der nächsten Minuten sank der Wert bis auf 900 Lux, und die Lampe tat durch Blinkzeichen kund, das bald Ende im Gelände ist. Nach 102 Minuten schaltete sie ab.
Beim Test mit einem 16340-Akku mit 3,7 Volt und einer Kapazität von 880mAh wurden folgende Werte gemessen:
Beim Einschalten: 4.100 Lux.
nach 10 Minuten: 4.000 Lux
nach 20 Minuten: 3.900 Lux
nach 30 Minuten: 3.800 Lux
Nach 35 Minuten wurde die Lampe schnell dunkler; der Wert sank bis auf 2.800 Lux, bevor die Lampe kurz und schnelle Blinkzeichen von sich gab und nach 36 Minuten abschaltete. Der Akku wurde unmittelbar nach Entnahme mit 3,22 Volt gemessen.
Fazit: Was die Regelung betrifft, können sich andere, deutlich teurere Lampen, ein Stück von der RC-A8 abschneiden. Über einen langen Zeitraum bleibt die maximale Lichtausbeute sowohl beim Batterie-, als auch beim Akkubetrieb nahezu konstant. Mit dem Abschalten selbst ist das – zumindest beim Akkubetrieb – so eine Sache, da zwischen dem ersten merklichen Verlust an Helligkeit und dem Abschalten gerade mal eine Minute liegt. Ohne Ersatzakku ist man aufgeschmissen. Bezüglich der Wärmeentwicklung gibt es keine Probleme. Auch beim Akkubetrieb wird die Lampe nicht mehr als handwarm.

Romisen RC A8 004
Die Regelelektronik macht einen guten Job.


Reflektor/Linse:

Zum Einsatz kommt eine Cree XR-E-LED. Um welchen Typ es sich dabei genau handelt, weiß ich nicht, da verschiedene Modelle verbaut wurden. Für die Lichtverteilung sorgt ein OP-Reflektor, der hinter einer Glaslinse sitzt.

Romisen RC A8 005
Lampenkopf mit Reflektor und Linse.

 

Romisen RC A8 006
Eine Cree-XR-E-LED sorgt fürs Licht.


Bedienung:

Eingeschaltet wird die RC-A8 mit einem Forward-Clicky, mir dem auch Momentlicht und Morsen möglich sind. Der Clicky hat einen weichen bis mittelharten Druckpunkt. Die Lampe verfügt über eine Leuchtstufe.

Romisen RC A8 007
Der Schalter.

 

Romisen RC A8 008
Innenansicht.


Beam:
Auf kurze Entfernungen setzt sich der Hotspot deutlich vom Spill ab, dies allerdings nahezu ohne störende Ringe. Auch auf etwas weitere Entfernungen bleibt eine leichte Trennung von Spot und Spill erkennbar. Insgesamt ist das Lichtbild noch recht homogen.

Romisen RC A8 009
“White-wall-beamshot” der RC-A8.


Resümee:
Mit einer Länge von 122 Millimetern ist die Romisen RC-A8 für eine einzellige CR123-Lampe eigentlich viel zu groß. Auch die angegebenen 200 Lumen sind dezent übertrieben. Da aufgrund der Größe (fast) auch der Einsatz als EDC-Lampe ausscheidet, stellt sich die Frage: Wozu ist dieses Lämpchen überhaupt gut, zumal auch die Verarbeitungsqualität nicht gerade überragend ist? Die Antwort findet sich, wenn man aufs Äußere der RC-A8 schaut. Sie lädt aufgrund ihrer ungewöhnlichen Form geradezu zum Sammeln ein, und wenn man sich den Preis anschaut, der gerade mal zwischen 14 und 20 US-Dollar liegt: Billiger kommt man nicht an ein Designerlämpchen, das zudem noch, sowohl mit Batterie, als auch mit Akku über eine gut funktionierende Regelung verfügt, die man für diesen Preis nicht erwarten darf. Somit eignet sich die RC-A8 auch hervorragend als Zweitlampe. Die Lampe wurde freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Romisen RC A8 010
Romisen RC-A8 mit CR123-Batterie

 

Romisen RC A8 011
Romisen RC-A8 mit 16340-Akku

 

Romisen RC A8 012
Fenix LD15

 

Romisen RC A8 013
Fenix LD20 mit XR-E-Q5-LED

 

Hosts

13. August, 2010 Lichtinsdunkel Keine Kommentare

Hosts 001
Keine Frage – Hosts sind derzeit “in”. Gerade im Zuge ständig neuer LED-Generationen gehören viele Lampen ohne austauschbare LED-Einheit, die heute den aktuellen Standard markieren, bereits morgen zum vielzitierten “alten Eisen”. Einige Hosts für P-60-Drop-ins in verschiedenen Preissegmenten kommen heute auf den Prüfstand. Von links nach rechts: Ultrafire WF-501 B (15 Euro), Ultrafire WF-502 B (19 Euro), Ultrafire WF-503 B (23 Euro), Solarforce L2 (30 Euro), Solarforce L2P (35 Euro) sowie die altehrwürdige Surefire 6P (40 Euro).


Gewicht:
Ultrafire WF-501 B: 70 g
Ultrafire WF-502 B: 95 g
Ultrafire WF-503 B: 100 g
Solarforce L2: 93 g
Solarforce L2P: 98 g
Surefire 6P: 103 g

Länge:
Ultrafire WF-501 B: 133 mm
Ultrafire WF-502 B: 136 mm
Ultrafire WF-503 B: 137 mm
Solarforce L2: 145 mm
Solarforce L2P: 141 mm
Surefire 6P: 131 mm

Hosts 002
Die Bodys der Testkandidaten. Von links: Ultrafire WF-501 B, Ultrafire WF-502 B, Ultrafire WF-503 B, Solarforce L2, Solarforce L2P, Surefire 6P. Die größte Wandstärke weist neben dem Surefire-Gehäuse der WF-503-B-Host von Ultrafire auf. Was die Anodisierung betrifft, ist die Solarforce L2P die Einzige, die tatsächlich dem HA III-Standard genügt. Bei den Hosts, die preislich darunter liegen, darf das auch nicht erwartet werden. Dass jedoch auch die viel gelobte Surefire 6P allenfalls über eine bessere HA II-Anodisierung verfügt, enttäuscht ein wenig.

 

Hosts 003
Tailcap-Ansicht. Von links: Ultrafire WF-501 B, Ultrafire WF-502 B, Ultrafire WF-503 B, Solarforce L2, Solarforce L2P, Surefire 6P. Schon auf den ersten Blick machen die Schalter der beiden günstigsten Lampen nicht den hochwertigsten Eindruck. Der “Akustik-Test” bestätigt das. Die Schalter der WF-501 B und der WF-502 B hören sich ziemlich “billig” an.

 

Hosts 004
Die Tailcaps von innen. Von links: Ultrafire WF-501 B, Ultrafire WF-502 B, Ultrafire WF-503 B, Solarforce L2, Solarforce L2P, Surefire 6P. Der erste Eindruck täuscht nicht. Doch bereits ab der Ultrafire WF-503 B (3. von links) wird deutlich bessere Qualität geboten.

 

Hosts 005
Die Köpfe der Hosts. Von links nach rechts: Ultrafire WF-501 B, Ultrafire WF-502 B, Ultrafire WF-503 B, Solarforce L2, Solarforce L2P, Surefire 6P. Bereits das günstigste Modell im Test verfügt über eine Glaslinse.

 

Hosts 006
Und auf das Mäulchen! Von links: Ultrafire WF-501 B, Ultrafire WF-502 B, Ultrafire WF-503 B, Solarforce L2, Solarforce L2P, Surefire 6P. Durch die Druckfeder der P60-Drop-ins, die gleichzeitig den Minus-Kontakt herstellt, lassen sich die Ultrafire WF-502 B, die Solarforce L2P und die Surefire nicht komplett zuschrauben. Da heißt es: Aus der Not eine Tugend machen. Durch Entfernen der Feder und umwickeln des Drop-ins mit Alufolie lässt sich nicht nur der Kopf komplett zuschrauben, auch die Wärmeableitung funktioniert besser.

 

Die Testkandidaten in der Kritik:

Hosts 007

Ultrafire WF-501 B
Der mit 15 Euro billigste Host im Test macht auch den billigsten Eindruck. Man hat aufgrund der geringen Materialstärke das Gefühl, “nichts” in der Hand zu haben, und der Clicky hört sich beim Drücken ebenfalls “billig” an. Zwar darf man für 15 Euro nicht wirklich viel erwarten, und für diesen Kurs ist der Host prinzipiell auch in Ordnung, aber bereits für acht Euro mehr bekommt man eine Lampe, die in einer anderen Liga spielt. Daher: keine Empfehlung.

 

 

Hosts 008

Uitrafire WF-502 B
Für 19 Euro bekommt man einen Einsteiger-Host, der über einen Clip verfügt und etwas wertiger anodisiert ist als der “kleine Bruder”. Aber auch hier macht der Clicky nicht unbedingt einen vertrauenerweckenden Eindruck. Die WF-502-B ist für das, was sie bietet, ebenfalls sicherlich nicht zu teuer, doch angesichts des preislichen Unterschieds von lediglich vier Euro zum nächsten Kandidaten gilt für diesen Host ebenfalls: keine Empfehlung.

 

 

Hosts 009

Ultrafire WF-503 B
Der Verkaufspreis von 23 Euro überrascht angesichts der Qualität, die geboten wird. Der Host kommt mit einer soliden Materialstärke daher, und auch der Clicky hinterlässt einen durchaus brauchbaren Eindruck. Die WF-503 B muss sich qualitativ nicht sehr hinter deutlich höherpreisigen Konkurrenten verstecken. Wie es so schön in vielen Kamera- und Computermagazinen heißt: Kauftipp Preis-Leistungsverhältnis.

 

 

Hosts 010

Solarforce L2
Über die Qualität der L2 zu berichten, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Die Gesamtverarbeitung ist gut, der Clicky verspricht eine lange Lebensdauer, lediglich die Anodisierung ist allenfalls eine bessere HA-II-Ausführung. Kurz und bündig: Das Geld ist gut angelegt.

 

 

Hosts 011

Solarforce L2P
Bezüglich der Anodisierung hat die L2P gegenüber der L2 deutlich die Nase vorn. Die Gesamtverarbeitung überzeugt. Qualitativ ist die L2P sicherlich in einem höheren Segment anzusiedeln, als der Preis erwarten lässt. Auch, wenn die Wandstärke geringer ist als bei der Surefire 6P, muss die L2P den direkten Vergleich nicht wirklich scheuen. Der Testsieger.

 

 

Hosts 012

Surefire 6P
Dieser Host legt die Messlatte für die anderen Kandidaten hoch. Die Gesamtverarbeitung lässt kaum zu wünschen übrig, lediglich die Anodisierung könnte höherwertig sein. Diesbezüglich wird die Qualität der L2P nicht erreicht. Im Gegensatz zu allen anderen Hosts verfügt die 6P nur über einen Momentary-on-Clicky, Dauerlicht wird durch Festdrehen der Tailcap erreicht. Für ein Modell mit vergleichbarem Clicky müssen noch mal rund 25 Euro zusätzlich eingeplant werden. Darüber hinaus ist die Verwendung von einem 18650-Akku beim in Deutschland erhältlichen Serienmodell nicht möglich. Betrieben werden kann die 6P mit zwei CR123-Batterien oder einem 17670-Akku. Testsieger, wenn es auf etwas mehr Geld nicht ankommt.

 


Fazit:
Auch für kleines Geld bekommt man einen Host, der qualitativ mehr als brauchbar ist und für lange Zeit Spaß an aktuellen Drop-ins garantiert. Wer’s gerne noch sicherer hat: Die Solarforce-Lampen und die Surefire sind untereinander kompatibel. Der Ersatz einzelner Komponenten ist somit auch langfristig garantiert. Von den absoluten Billig-Produkten ist abzuraten; hier ist die Gesamtverarbeitung einfach nicht gut genug, um langfristig gegenüber den etwas teureren bis doppelt so teuren Hosts standzuhalten. Wer auf Qualität Wert legt, ist mit der Surefire 6P und der Solarforce L2P am besten beraten. Mit einem günstigen Drop-in erhält man mit der Ultrafire WF-503 B bereits für weniger als 50 Euro (beim Kauf in Deutschland) eine gute, aufrüstbare Lampe. Für die Surefire 6P mit Klickendschalter und einem Hochleistungs-Drop-in kann man allerdings auch problemlos das Zweieinhalbfache anlegen. Die Lampen wurden freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt.

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Videoreview – EagleTac P20A2

9. August, 2010 derpilgerer Keine Kommentare

Hallo,

hier nun also auch ein Videoreview zu der neuen EagleTac P20A2.

Hier geht es zum Textreview inkl. Datenblatt & Beamshots + schöne Bilderstrecke:  Hier klicken!

Vielen Dank an Mertrado-Shop Akkudo http://www.akkudo.de/ für die Bereitstellung der Lampe. Weitere Informationen finden sich auf der Herstellerseite www.eagletac.com.

Gruß derpilgerer

Led Lenser H14 Kopflampe Preview

8. August, 2010 admin 2 Kommentare

Heute ein kleiner exklusiver Ausblick auf die neue Led Lenser H14 Kopflampe.

Scheinbar hat sich Led Lenser viel Mühe gegeben und viele sinnvolle Funktionen in die neue Kopflampe gesteckt. So hat  das Kopfband Trägerplatten, an die Lampenkopf sowie Batteriefach angeklipst werden können. Man kann den Kopf so aber dann auch an einer Tasche oder anderen Bekleidungsstücken befestigen. Auch hat man damit dann die Möglichkeit das Duo auch an einen Fahrradhalter zu befestigen und die Lampe als Fahrradlampe zu benutzen. Oder man verstaut das Batteriefach im Winter via Verlängerungskabel in einer Innentasche. So ist es möglich, das mit 4xAA nicht gerade kleine Batteriefach zwecks besseren Tragekomfort am Gürtel oder einer Tasche zu verstauen. Allerdings hat man dann keinen schnellen Zugriff auf den Clicky mehr.

Mit dem neuen M-Prozessor ist die Lampe nun auch elektronisch geregelt und man hat verschiedene Modi die man vorwählen kann um dann später das für den Einsatzzweck passende Modi parat zu haben. Durch den Fokus ist die Lampe, wie auch schon die im wahrsten Sinne des Wortes “kleineren” Brüder,  recht universell einsetzbar. rt konnte

Leider konnte ich die Lampe nicht praxisgerecht testen, ob die Schwerkraft an dem großen (scheinbar von der P14 ausgeliehenen) Kopf auf Dauer nicht etwas zu sehr zerrt kann ich so nicht beurteilen und auch den Tragekomfort an sich muß man sich nochmal in Ruhe ansehen, aber vielleicht bekommen wir ja demnächst mal eine Lampe für ein ausführliches Review … hier erst einmal für Euch das Video:

Noch eine Anmerkung, leider läuft Ton/Bild bei den Video’s auseinander, scheint so das meine Canon SX20IS demnächst mal zum Service muß.

Gruß,

Jörg

Review EagleTac P20A2 MarkII

EagleTac P20A2 MarkII 001
Mit der EagleTac P20A2 MarkII bietet EagleTac eine durchdachte, gut verarbeitete und helle Lampe, die im Bereich der AA-Lampen ganz vorne mitspielt.


Verpackung/Lieferumfang:
Geliefert wird die EagleTac in einer Papp/Plastikverpackung. Neben der Lampe sind ein Holster, ein Lanyard, ein Gummi-Überzug für den Tailstand!, ein Clip zur Lanyardbefestigung, ein Diffuser, ein nachleuchtendes Ersatz-Tailcapgummi, Ersatz-O-Ringe und eine Bedienungsanleitung (englisch) enthalten.

EagleTac P20A2 MarkII 002
Der Lieferumfang ist nicht nur reichhaltig, das Zubehör ist vor allem auch nützlich.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 162 mm
Reflektoröffnung: 19,5 mm
Durchmesser Kopf: 27 mm
Durchmesser Tail: 23 mm
Gewicht: 86 g
Gewicht mit Akkus: 138 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja, mit “Tailstandgummi”.
Rollschutz: ja, bei Verwendung des vormontierten Trageclips.
Löcher für Lanyard: nur mit montiertem Lanyardring.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Besonderheiten: Mithilfe eines im Lieferumfang enthaltenen Gummis, das über die Tailcap gezogen wird, ist der Tailstand möglich. Der Trageclip ist abnehmbar. Die Befestigung des Lanyards direkt an der Lampe ist nicht möglich, hierzu dient ein mitgelieferter montierbarer Ring. Der Diffuser kann nach Entfernen des Edelstahl-Bezels aufgeschraubt werden. Bis auf die Verbindung Lampenkopf/LED-Einheit wurden die Gewinde bereits von Werk aus ausreichend gefettet.

EagleTac P20A2 MarkII 003
Lampe mit montiertem Ring zur Lanyardbefestigung, der allerdings nur in Verbindung mit dem Trageclip Sinn macht. Ohne montierten Trageclip rutscht der Ring auf dem Body hin und her.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die Lampe mit zwei AA-Batterien/Akkus. Die hellste Leuchtstufe (Turbo) ist mit 230 Lumen für 1,5 Stunden angegeben, die mittlere (von EagleTac mit “General mode” bezeichnete) mit 60 Lumen für acht Stunden und der dunkelste mit 15 Lumen für 30 Stunden. Zum Test trat die EagleTac in der höchsten Leuchtstufe an. Als Stromversorger dienten LSD-Akkus (Eneloop) mit einer Kapazität von 2000mAh. Als Konstantkühlung wurde ein Ventilator zugeschaltet.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten zeigte das Luxmeter einen Wert von 4.100.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 4.100 Lux
nach 30 Minuten: 4.000 Lux
nach 45 Minuten: 4.000 Lux
nach 60 Minuten: 3.300 Lux
Nach 55 Minuten begann die Lampe, herunterzuregeln. Waren es nach 60 Minuten noch 3.300 Lux, fiel der Wert innerhalb der nächsten Minuten schnell bis auf 1.000 Lux. Die Akkus wurden unmittelbar nach Entnahme noch mit knapp 1 Volt gemessen.
Fazit: Die Lampe hält die maximale Helligkeit annähernd bis zum Ende der Laufzeit und wird dann innerhalb weniger Minuten deutlich dunkler – Zeit genug also, die Akkus zu wechseln. Während des Betriebs wird die Lampe zwar warm, im Einsatz draußen genügen jedoch die Umgebungsluft und die Kühlung durch den Blutkreislauf, um die Lampe ausreichend zu kühlen.
Mit Alkalines steht die EagleTac, zumindest beim Dauerbetrieb, auf Kriegsfuß. Nachdem beim Einschalten 4.200 Lux angezeigt wurden, blieb dieser Wert gerade mal acht Minuten konstant. Nach einer Viertelstunde zeigte das Messgerät nur noch 2.600 Lux, in den folgenden drei Minuten ging der Wert komplett in den Keller. Die Batterien hatten direkt nach Entnahme noch eine Spannung von 1,31 Volt. Nach einer Erholungsphase von zwei Stunden kamen sie auf 1,42 Volt. Bei der Fortsetzung des Tests wurden direkt nach dem Einschalten 4.100 Lux gemessen; dieser Wert fiel innerhalb einer Minute auf 3.500 Lux. Nach zehn Minuten ging der Wert erneut schnell gegen null, Testabbruch.
Fazit: Beim Akkubetrieb hält die Lampe die maximale Helligkeit annähernd bis zum Ende der Laufzeit und wird dann innerhalb weniger Minuten deutlich dunkler – Zeit genug also, die Akkus zu wechseln. Während des Betriebs wird die Lampe zwar warm, im Einsatz draußen genügen jedoch die Umgebungsluft und die Kühlung durch den Blutkreislauf, um die Lampe ausreichend zu kühlen. Von einem längeren Betrieb im Turbo-Modus mit Alkalines ist abzuraten.

EagleTac P20A2 MarkII 004
Der Treiber.


Reflektor/Linse:
Hinter einer Glaslinse sorgt ein leicht texturierter OP-Reflektor für die Lichtverteilung einer Cree 7090 XP-G-R5-LED.

EagleTac P20A2 MarkII 005
Das Drop-in kann herausgeschraubt und getauscht werden. Somit bleibt die Lampe auch längerfristig aktuell.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die EagleTac mit einem taktischen Forward-Clicky, mit dem auch Momentlicht und Morsen möglich sind. Der Schalter hat einen mittelharten Druckpunkt und lässt sich dadurch, dass er hervorsteht, leicht bedienen. Die Modi werden durch Lösen bzw. Festziehen des Lampenkopfs erreicht. Wird die Lampe mit festgezogenem Kopf eingeschaltet, ist der Turbo-Modus aktiviert. Löst man den Kopf bzw. schaltet die Lampe mit gelöstem Kopf ein, startet sie im “General mode”. Durch Lösen und Festziehen des Kopfs innerhalb einer Sekunde gelangt man in den low-Modus. Wiederholt man diese Prozedur mehrmals, werden nacheinander Strobe, Beacon und SOS erreicht. Darüber hinaus verfügt die Lampe noch über einen “Tactical Strobe”, der von Werk aus deaktiviert ist. Um ihn zu aktivieren, muss die Lampe 15 mal innerhalb einer Sekunde ein- und ausgeschaltet werden. Das Ergebnis dieser Programmierung äußert sich darin, dass die Lampe nun bei einem Doppelklick des Schalters im Strobe-Modus startet. Deaktiviert wird diese Funktion ebenfalls durch 15-maliges Ein- und Ausschalten innerhalb von zehn Sekunden. Eine tolle Idee ist der mitgelieferte Gummiüberzieher. Er wird einfach auf die Tailcap aufgesteckt, und schon kann die Lampe als “Kerze” genutzt werden.

EagleTac P20A2 MarkII 006
Gute Idee, die Lampe Tailstand-fähig zu machen: Das Gummi wird einfach aufgesteckt.


Beam:
Auf kürzeste Entfernungen wirkt der Hotspot zwar hell, geht aber fast fließend in den Sidespill über. Bereits ab einigen Metern Entfernung ergibt sich eine gleichmäßige Ausleuchtung des erweiterten Nahbereichs. Mit aufgeschraubtem Diffuser liefert die Lampe eine gute Ausleuchtung für Innenräume oder den Nahbereich. Die Einsatzmöglichkeiten werden durch diese “Dreingabe” deutlich erweitert.

EagleTac P20A2 MarkII 007
“White-wall-Beamshot” der Lampe.

 

EagleTac P20A2 MarkII 008
Nützliches Zubehör: Der Diffuser kann anstelle der Edelstahlkrone eingeschraubt werden.


Resümee:
Passt! Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Mit der P20A2 MarkII liefert EagleTac ein Rundum-Sorglos-Paket, das keine Konkurrenz zu scheuen braucht. Verarbeitung, Leuchtkraft, Lichtausbeute und Regelung sind im obersten Bereich einer AA-Lampe anzusiedeln. Die Tatsache, dass normale Alkali-Batterien und der Treiber der Lampe sich nicht sonderlich mögen, zumindest, was den Dauerbetrieb abgeht, ist vielleicht das einzige Manko, das man der Lampe anlasten muss. In meinen Augen ist das allerdings kein gewichtiger Nachteil, da Batterien ohnehin nur eine Notlösung darstellen sollten. Ebenfalls vorbildlich sind die kleinen, aber feinen Details, die der Lampe mit auf den Weg gegeben wurden. Angefangen vom Drop-in-System, das die Lampe auch längerfristig aktuell hält, über das Gummi, das den Tailstand ermöglicht, bis hin zum mitgelieferten Diffuser – hier hat sich wirklich jemand Gedanken über eine anwenderfreundliche Lampe gemacht. Für einen Verkaufspreis zwischen 56 und 63 Euro (Stand: August 2010) ist die Lampe ein echtes Schnäppchen. Die Lampe wurde freundlicherweise vom Mertrado-Shop Akkudo http://www.akkudo.de/ zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden sich auf der Herstellerseite www.eagletac.com.

EagleTac P20A2 MarkII 009
Auch an der Materialstärke gibt es nichts zu bemängeln.

 

EagleTac P20A2 MarkII 010
Größenvergleich zur Fenix LD20.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 S
ekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Als Vergleich: LD20 mit Cree XP-G-R4-LED und LD20 mit Cree XR-E-Q5-LED.

EagleTac P20A2 MarkII 011
EagleTac P20A2 MarkII low

 

EagleTac P20A2 MarkII 012
EagleTac P20A2 MarkII “General Mode”

 

EagleTac P20A2 MarkII 013
EagleTac P20A2 MarkII Turbo

 

EagleTac P20A2 MarkII 014
Fenix LD20 R4

 

EagleTac P20A2 MarkII 015
Fenix LD20 Q5

Review Fenix LD15

Fenix LD15 001
Mit der LD15 bietet Fenix eine grundsolide EDC-Lampe, bei der fast alles stimmt.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Plastik/Pappverpackung wird die Lampe mit einer Batterie zum Betrieb, einem Lanyard und einem Schlüsselring ausgeliefert. Das Testmodell kam “nackt” ohne Verpackung.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 81,5 mm
Reflektoröffnung: 13 mm
Durchmesser Kopf: 17 mm
Durchmesser Tail: 16,5 mm
Gewicht: 21 g
Gewicht mit Akku: 47 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, am Tail
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Die Lampe wird durch einen Twisty eingeschaltet.

Fenix LD15 002
Die Löcher zur Lanyardbefestigung.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Die LD15 wird mit einer AA-Batterie/ einem AA-Akku betrieben und bietet zwei Helligkeitsstufen. Die dunkle Stufe ist mit 8 Lumen für 39 Stunden angegeben, die helle mit 117 Lumen für 1,5 Stunden. Den Luxmeter vorstellig wurde die LD15 im hellen Modus, befeuert mit einem LSD-Akku (Eneloop) mit einer Kapazität von 2000mAh. Zur prophylaktischen Kühlung der auf einem Stativ befestigten Lampe lief ein Ventilator mit.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten wurde ein Wert von 620 Lux gemessen.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 610 Lux
nach 30 Minuten: 610 Lux
nach 45 Minuten: 610 Lux
nach 60 Minuten: 610 Lux
nach 75 Minuten: 610 Lux
Während der nächsten Minuten sank der Wert drastisch; nach 80 Minuten wurden noch 120 Lux angezeigt. Testende.
Fazit: Den Strom zum Wiederaufladen des Testakkus hätte ich mir auch sparen können. Fenix setzt, fast erwartungsgemäß, auch bei dieser EDC-Lampe Maßstäbe, was die Regelung betrifft. Bis kurz vor Ende der Laufzeit liefert die LD15 kontinuierlich die maximale Helligkeit. Besser geht’s nimmer! Ohne jegliche Kühlung wird zwar die gesamte Lampe spürbar warm, allerdings genügen im Praxisbetrieb bereits die Blutkühlung und die Umgebungsluft beim Laufen, damit die LD15 nicht über die Stränge schlägt.

Fenix LD15 003
Der Treiber sorgt für eine konstante Helligkeit.


Reflektor/Linse:
Hinter einer ultraklaren Glaslinse sitzt eine Cree XP-G-R4-LED in einem leicht texturierten OP-Reflektor.

Fenix LD15 004
Eine R4-LED sorgt fürs Licht.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die LD15 durch Drehen des Lampenkopfs. Sie startet dabei immer im dunklen Modus. Durch Lösen und Festziehen des Kopfs erreicht man die helle Leuchtstufe.

Beam:
Bedingt durch den kleinen Reflektor geht der Hotspot schon auf kurze Entfernungen weich in den Spill über. Der erweiterte Nahbereich bis etwa 25 Meter wird gleichmäßig ausgeleuchtet.

Fenix LD15 005
“White-wall-beamshot” der LD15.


Resümee:
Wenn Fenix eine neue EDC-Lampe auf den Markt bringt, darf man davon ausgehen, dass Qualität, Leuchtleistung und Regelung überzeugen. Diesbezüglich enttäuscht die LD15 in allen drei Punkten nicht. Die Lampe hält, was sie verspricht – technisch hat Fenix alles richtig gemacht. Lediglich der Preis von derzeit 45 Euro (Stand: Juli 2010) ist meiner Ansicht nach ein wenig zu hoch angesetzt. Sicherlich wird die Lampe früher oder später günstiger angeboten werden. Wer’s trotzdem nicht abwarten kann, bekommt auf jeden Fall eine EDC-Lampe, an der er lange Zeit viel Freude haben wird. Die Lampe wurde freundlicherweise vom Flashlightshop www.flashlightshop.de zur verfügung gestellt. Weitere Infos gibt es auf der Herstellerseite www.fenixlight.com.

Fenix LD15 006
Auch an der Wandstärke gibt es nichts zu bemängeln.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Als Vergleichslampen: Zebralight SC30, 4Sevens Quark Mini CR2, Fenix PD20.

Fenix LD15 007
Fenix LD15 low

 

Fenix LD15 008
Fenix LD15 high

 

Fenix LD15 009
Zebralight SC30

 

Fenix LD15 010
4Sevens Quark Mini CR2

 

Fenix LD15 011
Fenix PD20

Review Jaunt E7

23. Juli, 2010 Lichtinsdunkel 3 Kommentare

Jaunt E7 001
Die Jaunt E7 ist ein gutes Beispiel dafür, was man beim Bau einer Taschenlampe alles verkehrt machen kann.


Verpackung/Lieferumfang:

In einem stabilen Pappkarton sind neben der Lampe ein Holster, ein Lanyard, ein Ersatz-O-Ring und eine “VIP-Card” enthalten. Weiterhin finden sich im Karton noch ein Ladegerät und ein 18650-Akku, die beim Testmodell nicht enthalten waren.

Jaunt E7 002
Lieferumfang des Testmodells.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 137 mm
Reflektoröffnung: 28 mm
Durchmesser Kopf: 36 mm
Durchmesser Tail: 23,5 mm
Gewicht: 108 g
Gewicht mit Akku: 156 g
Anodisierung: HA II, die Ausführung könnte besser sein.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap und am Combatring.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Beim Auspacken fiel zunächst ein leichtes Klappern auf. Die Ursache war die Pill, die nicht richtig festgeschraubt war. Beim Festziehen fiel dann auf, dass die Platine mit der LED nur aufgelegt wurde und lediglich durch das Loch im Reflektor in Position gehalten wird. Der Combatring als Rollschutz und für die Haltung im Zigarrengriff ist fester Bestandteil des Lampenkörpers. Die Anodisierung ist, obwohl vom Hersteller als HA III angegeben, nur vom Typ II. An einigen winzigen Stellen kommt noch das Aluminium durch, hier wurde ein wenig schlampig gearbeitet. Ob man mit der “VIP-Card” an einem Gewinnspiel teilnehmen kann oder einen Logenplatz in der chinesischen Oper bekommt, entzieht sich meiner Kenntnis, da sie in chinesischer Sprache gehalten ist.

Jaunt E7 003
Zugeschaut und mitgebaut: Die Platine wurde einfach nur aufgelegt und festgelötet.

 

Jaunt E7 004
Durch das Loch im Reflektor wird die LED “zentriert”.

 

Jaunt E7 005
Der Ring für die Haltung im Zigarrengriff ist fester Bestandteil des Bodys.

 

Jaunt E7 006
Nur chinesische VIPs wissen, was mit dieser Karte anzufangen ist.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die Lampe mit einem 18650-Akku oder alternativ mit zwei CR123-Batterien. Laut Hersteller liefert sie in der hellsten Stufe 248 Lumen, was doch ein wenig gestrunzt ist, wie die Bilder weiter unten zeigen. Zum Test trat die Lampe in der hellsten Stufe an. Als Stromversorger diente ein 18650-Akku mit einer Kapazität von 2400mAh. Beim Einschalten zeigte das Luxmeter 9.700 Lux.
Praxistest Luxmessung:
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 9.000 Lux
nach 30 Minuten: 8.300 Lux
nach 45 Minuten: 6.900 Lux
nach 60 Minuten: 6.800 Lux
nach 75 Minuten: 6.400 Lux
nach 90 Minuten: 6.000 Lux
nach 105 Minuten: 5.800 Lux
nach 120 Minuten: 5.600 Lux
nach 150 Minuten: 5.500 Lux
nach 180 Minuten: 5.300 Lux
Nach vier Stunden zeigte das Luxmeter noch einen Wert von 3.100 Lux. Der Akku wurde nach Entnahme mit 3,61 Volt gemessen. Beim ersten Testlauf legte die Lampe nach 50 Minuten ein ungewöhnliches Verhalten an den Tag. Die Werte am Luxmeter kletterten um 600 Lux nach oben und lagen über dem nach 45 Minuten gemessenen Wert. Bei der Wiederholung des Tests mit einem anderen Akku gleicher Kapazität verhielt sich die Lampe “brav” und wurde nicht mitten im Test wieder heller. Bis zum Ende des Tests blieb die Differenz von 600 “Mehr-Lux” aus Versuch 1 gegenüber dem zweiten Testlauf konstant.
Fazit: Das Positive zuerst: Die Lampe hat kein Wärmeproblem. Auch beim Ausschalten des beim Test prophylaktisch zugeschalteten Ventilators über einen längeren Zeitraum wurde die Lampe nie mehr als handwarm. Was angesichts der Tatsache, dass die Lampe von Beginn der Laufzeit an kontinuierlich dunkler wird, nicht verwundert. Bereits nach 20 Minuten hat die E7 zehn, nach 45 Minuten fast 30 Prozent ihrer Ausgangshelligkeit eingebüßt. Nach 50 Minuten verhält sich die Lampe geregelt; ab diesem Zeitpunkt geht der Lichtabbau nur sehr langsam vonstatten.

Reflektor/Linse:
Die LED ist eine Cree 7090 XR-E Q5. Als Reflektor dient ein OP aus Aluminium, der hinter einer Glaslinse sitzt.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem leichtgängigen Forward-Clicky. Sie verfügt über fünf Leuchtstufen, die in der Reihenfolge high-medium-low-Strobe-SOS durchgeschaltet werden. Die Betonung liegt hier auf “Schalten”, denn eine Tastfunktion gibt es nicht. Um die nächste Leuchtstufe zu erreichen, muss der Clicky innerhalb von zwei Sekunden ganz durchgedrückt werden. Morsen und Momentlicht sind dadurch nicht möglich. Die Lampe hat keine Memory-Funktion und startet immer in der hellsten Leuchtstufe.

Jaunt E7 007
Die Bedienung ist ungewöhnlich, da der Schalter über keine Tastfunktion verfügt. Der Schalter selbst macht nicht den hochwertigsten Eindruck.


Beam:
Der Hotspot setzt sich mit einigen “Cree-Ringen” deutlich von Spill ab. Auf die Entfernung wird der Übergang fließender. Die Ausrichtung der Lampe liegt irgendwo zwischen “noch Fluter” und “leichtem Thrower”.

Jaunt E7 008
“White wall beamshot” der Jaunt E7.


Resümee:
Auch hier das Positive zuerst: Die Jaunt E7 macht vorne Licht, wenn man hinten draufdrückt. Doch angefangen mit Äußerlichkeiten wie der nicht gut ausgeführten Anodisierung über die LED-Einheit, die einfach nur “aufgelegt” ist bis hin zur fehlenden Regelung bzw. einer Regelung, die erst dann einsetzt, wenn man den Akku eigentlich bereits getauscht hat, wurde so ziemlich alles verkehrt gemacht. Erhältlich ist die Lampe für 44$. Auch, wenn Ladegerät und Akku in diesem Preis enthalten sind, ist das immer noch viel zu teuer. Qualitativ vergleichbare Lampen ohne jegliches Zubehör gibt es beim China-Dealer des Vertrauens bereits für 15 bis 20 Euro.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Das erste Bild zeigt die Jaunt E7 (angegeben mit 248 Lumen), das mittlere die EagleTac P20A2 (angegeben mit 230 Lumen). Ganz unten: Fenix TK11 R2 (angegeben mit 240 Lumen).

Jaunt E7 009

Jaunt E7 010

Jaunt E7 011

Review Olight M21 Warrior

16. Juli, 2010 Lichtinsdunkel 4 Kommentare

Olight M21 Warrior 001
Mit der M21 Warrior liefert Olight eine in allen Punkten gelungene Lampe mit SST-50-LED.

 

Verpackung/Lieferumfang:
Die Lampe wird in einem Kunststoffkoffer geliefert. Enthalten sind weiterhin zwei CR123-Batterien zum Betrieb, ein Holster, ein Lanyard, ein flacher Ring als Alternative zum vormontierten Combat-Ring, ein Batterierohr zur Verwendung der Lampe mit CR123-Batterien, Ersatz-O-Ringe, ein Ersatz-Tailcap-Gummi in weiß sowie eine Bedienungsanleitung (englisch).

Olight M21 Warrior 002
Lieferumfang im Kunststoffkoffer.

 

Olight M21 Warrior 003
Der Aufkleber an der Unterseite ist… nennen wir es mal… gewöhnungsbedürftig. Nutzer, die die Lampe nicht ausschließlich in Krisengebieten einsetzen, können ihn bei Bedarf auch abziehen.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 144 mm
Reflektoröffnung: 34 mm
Durchmesser Kopf: 40 mm
Durchmesser Tail: 25 mm
Gewicht: 120 g
Gewicht mit Akku: 168 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: ja, am Combat-Ring.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Besonderheiten: Der vormontierte Combat-Ring kann gegen einen flachen Ring ausgetauscht werden. Der Trageclip ist abnehmbar.

Olight M21 Warrior 004
Die Lampe mit flachem Ring und ohne Clip.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Als Stromversorger können zwei CR123-Batterien oder entsprechende Akkus, ein 18650-Akku oder ein 17670-Akku verwendet werden. Die Leuchtstufen werden von Olight mit 500 Lumen für vier Stunden, 80 Lumen für 18 Stunden und 20 Lumen für 30 Stunden angegeben. Zum Test trat die Lampe in der hellsten Leuchtstufe mit einem 18650-Akku mit einer Kapazität von 2400mAh an. Zur Kühlung der Lampe wurde während des Tests ein Ventilator zugeschaltet.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten wurden 6.700 Lux gemessen.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 6.700 Lux
nach 30 Minuten: 6.700 Lux
nach 45 Minuten: 6.700 Lux
nach 60 Minuten: 6.700 Lux
nach 75 Minuten: 6.700 Lux
Nach knapp 80 Minuten wurde das Licht dunkler. Innerhalb der nächsten zehn Minuten sank der Wert auf 4.600 Lux. Der Akku hatte nach Entnahme eine Leerlaufspannung von 3,5 Volt. Die Lampe gibt einem bei dunkler werdendem Licht also genug Zeit, den Akku zu wechseln. Ob die von Olight angegebene Laufzeit von vier Stunden aufs letzte Dahindümpeln der Lampe bezogen ist, weiß ich nicht. Und nur, um das herauszufinden, wollte ich den Akku nicht als Versuchskaninchen missbrauchen. Ohnehin ist es irrelevant, denn was will ich mit einer SST-50-Lampe, die irgendwann die Helligkeit einer Mini-Mag hat?
Fazit: Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Ist es Superman? Ist es eine Fenix? Nein, es ist die Olight M21 Warrior! Die Regelung ist fantastisch, die maximale Helligkeit wird bis zum Ende der sinnvoll nutzbaren Akkukapazität konstant gehalten. Ohne Kühlung wird die Lampe erwartungsgemäß deutlich warm. Im Praxisbetrieb reichen die Kühlung durch den Blutkreislauf und die Umgebungsluft beim Laufen aus, die Lampe auch über einen längeren Zeitraum in der höchsten Leuchtstufe zu betreiben.

Olight M21 Warrior 005
Das Röhrchen für den Batteriebetrieb. Beim Betrieb ohne Röhrchen klappern die Batterien ein wenig im Lampenkörper, was allerdings kaum auffällt.


Reflektor/Linse:
Eine Luminus SST-50-LED sorgt für Licht. Der Reflektor ist ein OP aus Aluminium, davor sitzt eine ultraklare Glaslinse.

Olight M21 Warrior 006
Reflektor und LED.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die M21 Warrior mit einem Forward-Clicky in der Tailcap, mit dem auch Momentlicht und Morsen möglich sind. Der Schalter hat einen weichen bis mittelharten Druckpunkt. Die verschiedenen Modi werden durch Lösen und Festdrehen des Lampenkopfs erreicht. Von Werk aus lief das Gewinde sehr “kratzig”, nach einer kleinen Fettung war dieses Problem behoben und sogar die Bedienung mit einer Hand möglich. Die Schaltreihenfolge ist low-medium-high-Strobe. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und schaltet in dem Modus wieder ein, in dem sie zuletzt ausgeschaltet wurde. Gegen unbeabsichtigtes Einschalten kann die Tailcap leicht gelöst werden. Das Holster der M21 Warrior ist einfach nur klasse. Es bietet nicht nur zwei kleine Außentaschen für Ersatzakkus; die Lampe kann sogar im Holster bedient werden.

Olight M21 Warrior 007
Die Tailcap.

 

Olight M21 Warrior 008
Die Lampe kann auch im Holster bedient werden.


Beam:
Der Hotspot geht ohne störende Ringe weich in den Sidespill über. Bereits ab einer Entfernung von wenigen Metern bietet die M21 Warrior eine gleichmäßige Ausleuchtung des erweiterten Nahbereichs.

Olight M21 Warrior 009
Der erweiterte Nahbereich wird gleichmäßig ausgeleuchtet.


Resümee:
Die Olight M21 Warrior ist ein starkes Stück Lampe. Verarbeitung, Haptik, Lichtausbeute und Regelung lassen keine Wünsche offen. Lediglich die mittlere Leuchtstufe hätte in meinen Augen ruhig ein wenig heller gewählt sein können. Aber das ist Meckern auf höchstem Niveau und gleichzeitig auch Geschmackssache. Der Preis von rund 95 Euro (Stand: Juli 2010) geht für eine Lampe dieser Klasse absolut in Ordnung. Weitere Infos finden sich auf der Herstellerseite www.olightworld.com. Die Lampe wurde freundlicherweise von www.taschenlampen-papst.de zur Verfügung gestellt.

Olight M21 Warrior 010
Die einzelnen Komponenten der Lampe.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Olight M21 Warrior 011
M21 Warrior low

 

Olight M21 Warrior 012
M21 Warrior medium

 

Olight M21 Warrior 013
M21 Warrior high

 

Olight M21 Warrior 014
Lumapower Signature Tactical SST-50

 

Olight M21 Warrior 015
Ferei M9

 

Olight M21 Warrior 016
Olight M30