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Review Ferei W 150

Ferei W150 001

Nein, fahren kann sie nicht, aber als “Anlasser” fungiert bei der Ferei W 150 statt eines gewöhnlichen Clickys ein Magnetschalter.

 

Verpackung und Lieferumfang:
Neben der Lampe sind in einem stabilen Karton noch ein Holster, ein Lanyard und eine Bedienungsanleitung enthalten.

Ferei W150 002

Lieferumfang der W 150.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 147,5 mm
Reflektoröffnung: 23,5 mm
Durchmesser Kopf: 36 mm
Durchmesser Tail: 30 mm
Gewicht: 181 g
Gewicht mit Akku: 228 g
Anodisierung: HA III, gleichmäßig und sauber ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja, durch den Ring, unter dem der Magnetschalter sitzt.
Löcher für Lanyard: ja
wasserdicht: bis 150 Meter.
Besonderheiten: Ausgewiesen ist die Lampe als Tauchlampe, wodurch sich auch die Verwendung des Magnetschalters erklärt. Ein Clicky würde dem Wasserdruck in einiger Tiefe nicht standhalten. Der Magnetschalter sitzt zwischen Lampenkörper und Lampenkopf. Die Linse ist einige Millimeter im Bezel versenkt und somit gut geschützt.

Ferei W150 003

An der Endkappe kann das Lanyard befestigt werden.

Ferei W150 004

Die Frontlinse ist gut geschützt.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Die Lampe wird wahlweise mit einem 18650-Akku oder 2 CR123-Batterien betrieben und soll laut Hersteller 180 Lumen Lichtleistung für drei Stunden liefern. Testergebnis: Mit einem 2400mAh-Akku bleibt die Helligkeit für zwei Stunden nahezu konstant. Anschließend geht die W 150 in einen Sparmodus, in dem sie für eine Viertelstunde ein etwas dunkleres Licht liefert. Dann tut sie durch Blinkzeichen kund, dass die Akkukapazität sich dem Ende zuneigt und der Akku baldigst gewechselt werden sollte (allerdings vielleicht nicht gerade in 150 Metern Wassertiefe). Ohne Akkuwechsel wird sie kontinuierlich dunkler, und nach weiteren 20 Minuten ist dann endgültig Ende im Gelände, oder unter Wasser: Schluss im Fluss. Der Test erfolgte mit einem geschützten Akku, mit einem ungeschützten sollte die Lampe nicht bis zum Dahindümpeln betrieben werden.

 

Reflektor/Linse:
Eine Cree Q5-LED verteilt ihr Licht mittels eines OP-Reflektors aus Aluminium. Die Frontlinse besteht aus Glas. Für eine gleichmäßige Ausleuchtung ist der Reflektor stark texturiert.

Ferei W150 005

Für Licht sorgt eine Cree 7090 XR-E-Q5-LED.

Ferei W150 006

Für ein gleichmäßiges Lichtbild ist die “Orangenhaut” stark ausgeprägt.

 

Bedienung:
Über einen Magnetdrehschalter zwischen Kopf und Body wird die Lampe ein- und ausgeschaltet. Der Schalter ist leichtgängig genug, um die Lampe in der “klassischen” Haltung mit einer Hand ein- und auszuschalten und schwergängig genug, damit sie sich nicht von selbst ein- oder ausschaltet. In der taktischen Fausthaltung ist die Einhandbedienung zwar schwierig, aber nicht unmöglich.

Ferei W150 007

Mit einem Ringmagnetschalter wird die Lampe ein- und ausgeschaltet.

 

Beam:
Der Hotspot geht weich in den Spill über. Bereits ab wenigen Metern ist die Gesamtausleuchtung recht homogen. Von der Charakteristik her tendiert die Lampe in Richtung Fluter.

Ferei W150 008

“White-wall-Beamshot” der W 150.

 

Resümee:
Durch die Verwendung eines Magnetschalters vermeidet auch jemand, der mit der Lampe nicht tauchen möchte, das Problem eines möglichen Clicky-Verschleißes. Mit einer Laufzeit von mehr als zwei Stunden im Dauerbetrieb liegt die Lampe im besseren Durchschnitt. Für den normalen “Straßenbetrieb” wäre eine zweite, dunklere Leuchtstufe wünschenswert; ob die allerdings beim Tauchen sinnvoll ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Anodisierung wurde gut und gleichmäßig ausgeführt, wie auch die Lasergravur von Markennamen und Seriennummer. Lediglich die rote Farbe im “Ferei”-Schriftzug nutzt sich ziemlich schnell ab. Angesichts der guten Verarbeitung sind die 49 Euro für die Ferei W 150 (Stand: März 2010) sicherlich nicht zu teuer. Weitere Infos gibt es auf der Herstellerseite www.ferei.com. In Deutschland ist die Lampe unter www.taschenlampen-papst.de erhältlich. Bereit gestellt wurde die Testlampe freundlicherweise von Ferei.

Ferei W150 009

Ob im Bach, Fluss oder Meer: Wasser kann der Lampe nichts anhaben.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 aufgenommen. Die beiden orangenen Reflektoren sind 20 bzw. 40 Meter entfernt, der rote 60 Meter, der weiße 70 Meter. Da es im Wald nach 70 Metern steil bergab geht, können in den Bildern nur die Beamcharakteristiken, nicht aber die tatsächlich möglichen Reichweiten dargestellt werden. Als Vergleichslampen dienen drei Lampen, die werksseitig ebenfalls mit 180 Lumen angegeben sind: die Fenix LD 20, die Fenix P1D Q5 und die Led Lenser P7.

BeamFerei W150

Ferei W 150

BeamFenix LD20

Fenix LD 20

BeamFenix P1D Q5

Fenix P1D Q5

BeamLEDLenser P7

Led Lenser P7 (fast komplett fokussiert)

Review Lumapower IncenDio V3

Lumapower IncenDio V3 001

Von der Größe her ist sie ein Zwerg, von der Leuchtleistung her ein Riese – die Lumapower IncenDio V3 macht richtig hell.

 

Verpackung und Lieferumfang:
Im Gegensatz zur Lampe ist der Lieferumfang alles andere als klein. In einer Papp-/Kunststoffverpackung werden neben der Lampe ein Holster, ein Warnstab-Aufsatz, ein Lanyardring, diverse Ersatz-O-Ringe, ein Ersatzgummi für den Clicky, eine Pinzette, eine Bedienungsanleitung und eine Garantiekarte mitgeliefert.

Lumapower IncenDio V3 002

Der Lieferumfang lässt keine Wünsche offen.

 

Lumapower IncenDio V3 005

Die Lampe mit Diffuser-Warnstab.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 77,5 mm
Durchmesser Kopf: 21,5 mm
Durchmesser Tail: 21 mm
Gewicht: 36 g
Gewicht mit Akku: 54 g
Anodisierung: HA III, gleichmäßige Ausführung.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja, Trageclip verhindert das Wegrollen.
Löcher für Lanyard: bei Verwendung des mitgelieferten Lanyardrings.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Trageclip/Lanyardring abnehmbar, nachleuchtendes Schaltergummi.

Lumapower IncenDio V3 003

Der Clip ist abnehmbar.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Angegeben ist der Zwerg mit 250 Lumen beim Betrieb mit einem 16340er-Akku mit 3,7 Volt und 150 Lumen beim Betrieb mit einer CR123A-Batterie/RCR123-Akku mit 3,0 Volt. Die weiteren Leuchtstufen sind mit 50% und 5% angegeben. Laut Lumapower-eigenem Diagramm auf der Herstellerseite mit einem 16340er-Akku mit 800mAh soll die Lampe bei einem Leistungsabfall von 250 bis auf 150 Lumen 75 Minuten lang leuchten. Im Praxisbetrieb mit einem neuen und vollen 16340-Akku mit 880mAh auf der höchsten Leuchtstufe zeigte sich dieser als Spielverderber. Bei geringfügig nachlassender Leuchtkraft verweigerte die Schutzschaltung des Akkus nach einer Dreiviertelstunde die Stromlieferung und schaltete die Lampe aus. Ein zweiter Test lieferte das gleiche Ergebnis. Im Dauerbetrieb wird die kleine Lumapower zwar ordentlich warm, aber bereits der Luftzug beim Laufen reicht aus, um sie ausreichend zu kühlen. Ohne Kühlung allerdings sollte die Lampe nicht länger als 15 bis 20 Minuten am Stück in der höchsten Stufe betrieben werden (Überhitzungsgefahr).

Lumapower IncenDio V3 004

Die Lampe wird von oben “befüllt”.

 

 

Reflektor/Linse:
Eine Cree XR-E R2-LED sorgt für die Erleuchtung. Zur Lichtverteilung dient ein OP-Reflektor aus Aluminium, der hinter einer Glaslinse sitzt.

 

Bedienung:
Das Lumapower-typische Bedienkonzept hat der Hersteller auch bei der IncenDio umgesetzt. Das Einschalten geschieht über einen taktischen Forward-Clicky, der trotz der geringen Größe und Länge der Lampe in verschiedenen Haltungen gut erreichbar ist und einen mittelharten Druckpunkt hat. Zur Verfügung stehen drei Leuchtstufen, die durch mehrmaliges Antippen des Clickys innerhalb einer Sekunde angewählt werden können Die Schaltreihenfolge ist dunkel-mittel-hell. Hält man den Schalter länger als eine Sekunde gedrückt oder drückt ihn ganz durch, wird die entsprechende Leuchtstufe gespeichert und ist beim nächsten Einschalten aktiviert. Durch den “Tactical lock” kann eine Helligkeitsstufe dauerhaft gespeichert werden, damit die Lampe bei mehrmaligem schnellem Ein- und Ausschalten nicht in einen anderen Modus wechselt, was wie folgt vonstatten geht: Den Clicky in einem Modus länger als eine Sekunde gedrückt halten, ohne ganz durchzudrücken, dann kurz loslassen und innerhalb einer Sekunde viermal schnell antippen. Das Entsperren funktioniert auf die gleiche Weise.

 

Beam:
Um den Hotspot herum sind einige kleine Ringe zu sehen, die ihn vom Spill abgrenzen. Auf die Entfernung ergibt sich ein homogenes Lichtbild, bei dem sich der Hotspot immer noch leicht vom Spill absetzt. Was eher ungewöhnlich für eine Lampe dieser Größe mit OP-Reflektor ist, erklärt sich bei genauerer Betrachtung des Reflektors. Die Texturierung des selbigen ist nicht besonders stark ausgeprägt. Dadurch verliert die Incendio zwar an gleichmäßiger Ausleuchtung, kommt aber dafür entsprechend weiter.

Beamshot Lumapower Incendio

White-wall-Beamshot der Incendio V3.

 

Resümee:
Das Thema Mini-Taschenlampe hat Lumapower gut gelöst. Alle Features der “großen” Lumapower-Lampen wurden übernommen, und sie macht richtig viel Licht. Was mir persönlich sehr gut gefällt: Die Lampe ist keine Lichtorgel, will heißen: drei Leuchtstufen und keinerlei Strobe/SOS/anderweitiges Geblinke, durch das man sich klicken muss. Bei der Laufzeit im hellsten Modus im Dauerbetrieb hat der Hersteller ziemlich übertrieben, aber selbst mit rund 45 Minuten im Dauerbetrieb liegt die Lampe im Verhältnis Helligkeit/Akkukapazität noch im Durchschnitt. In der Regel wird man die Lampe aber ohnehin nicht solange auf High betreiben, zumal auch die mittlere Leuchtstufe ausreichende Helligkeit für die meisten Situationen bietet. Auf der Herstellerseite www.lumapower.com sind weitere Infos zu finden. Erhältlich ist die Lampe für 49 Euro (Stand: März 2010).

Review Ferei M8

27. Februar, 2010 Lichtinsdunkel Ein Kommentar

Ferei M8 001

Wer auf der Suche nach einer Lampe mit hellem und gleichmäßigem Lauflicht ist, sollte die Ferei M8 antesten. Sie macht im Nahbereich richtig hell.

 

Verpackung und Lieferumfang:
Ferei M8, Holster, Lanyard, Bedienungsanleitung, ausgeliefert in einer stabilen Pappverpackung.

Ferei M8 002

Lieferumfang der Ferei M8.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 137 mm
Durchmesser Reflektoröffnung: 28 mm
Durchmesser Kopf: 34 mm
Durchmesser Tail: 26,5 mm
Gewicht: 113 g
Gewicht mit Akku: 161 g
Anodisierung: HA III, sauber ausgeführt.
Tailstand: ja, allerdings etwas wackelig, da der Clicky fast mit der Tailcap abschließt.
Rollschutz: nur bedingt.
Löcher für Lanyard: ja, Loch in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Gespeist wird die Ferei von einem 18650-Akku, mit dem sie im Dauerbetrieb laut Hersteller 450 bis 900 Lumen bei einer Laufzeit von einer Stunde erzielen soll. Darüber hinaus verfügt die M8 über drei weitere Leuchtstufen: Mid (50 %), Mini (10%) und Blinking (50%), die durch mehrmaliges Drücken des Clickys nacheinander erreicht werden. Im Praxistest (mit 2400mAh-Akku) auf der hellsten Stufe wird die Lampe ordentlich warm. Bereits nach zehn Minuten liegt die Wärme deutlich über Körpertemperatur – trotz Kühlung durch die Hand. Im Freien allerdings wird die Lampe bei den derzeitigen Temperaturen ausreichend gekühlt. Da ich jedoch keine Lust hatte, eine Stunde ums Haus zu laufen, war beim Laufzeittest am Stück regelmäßige Wasserkühlung angesagt. Ohne nennenswerten Lichtverlust hält die Ferei gute 55 Minuten durch. Danach wird das Licht etwas dunkler. Nach weiteren zehn Minuten blinkt die Lampe mehrere Male, um vor zu niedriger Akkukapazität zu warnen. Anschließend wird sie kontinuierlich dunkler bis sie das “Schlüsselloch-Such-Niveau” erreicht.

 

Reflektor/Linse:
Hinter einer Glaslinse mit Anti-Reflex-Beschichtung sitzt eine Cree-MC-E-LED. Für die Lichtverteilung ist ein Orange-Peel-Reflektor aus Aluminium zuständig.

Ferei M8 004

Die Kombination aus Multichip-LED und OP-Reflektor sorgt für eine homogene Ausleuchtung.

 

Bedienung:
Ein Clicky in der Tailcap schaltet die Lampe ein. Durch mehrmaliges Tasten werden die Leuchtstufen hell-mittel-dunkel-Blinken nacheinander erreicht. Der Clicky ist gut zu erreichen und hat einen weichen bis mittelharten Druckpunkt, den ich für meinen Teil sehr angenehm finde.

Ferei M8 003

Großer Clicky mit weichem bis mittelhartem Druckpunkt.

 

Beam:
Durch den MC-E-Emitter in Verbindung mit dem OP-Reflektor geht der Hotspot sauber und weich in den Spill über. Bereits ab einer Entfernung von wenigen Metern liefert die M8 ein homogenes Lichtbild und leuchtet die Umgebung im Umkreis von 30 bis 40 Metern gleichmäßig hell aus.

 

Resümee:
Was das Verhältnis gleichmäßige Ausleuchtung bei größtmöglicher Helligkeit betrifft, war bei den kleinen, handlichen Lampen bislang die MTE SSC P7 meine Referenzlampe (wohlgemerkt nicht, was die Qualität betrifft). Weder die Olight M30, noch andere, teils deutlich größere MCE- oder P7-Lampen, kamen an die MTE heran, was die Gleichmäßigkeit des Beams betrifft. Die Ferei M8 kann locker mit der MTE mithalten und übertrifft sie in Punkto Helligkeit sogar noch etwas. Auch die Lichtfarbe (weiß) ist im Gegensatz zur MTE (gelblich) angenehmer. Die Leuchtdauer ist mit einer knappen Stunde auf High guter Durchschnitt für eine Multi-Emitter-Lampe, die mit einem einzelnen 18650er-Akku betrieben wird. Was allerdings auch bei der Ferei M8 ein Problem darstellt, ist die Wärmeableitung aufgrund ihrer handlichen Abmessungen und der damit verbundenen fehlenden Masse. Langfristig besteht die Gefahr, dass die LED irgendwann den Hitzetod stirbt, wenn die Lampe bei hohen Außentemperaturen dauerhaft im hellsten Modus betrieben wird. Nötig ist das indes nicht, denn auch auf der mittleren Stufe liefert die M8 bereits ein angenehmes, helles Lauflicht. Für jemanden, der eine helle, gleichmäßige Ausleuchtung im Nahbereich sucht, ist die Ferei M8 ein absoluter Kauftipp. Auch der Preis von 59 Euro (Stand: Februar 2010) geht aufgrund der Qualität in Ordnung. In Deutschland kann die Lampe bei www.taschenlampen-papst.de bezogen werden. Weitere Infos sind auf der Herstellerseite www.ferei.com zu finden.

 

Die Beamshots wurden mit Blende 4 bei 2 Sekunden Belichtung aufgenommen.

BeamFerei M8

Ferei M8

 

BeamMTE SSC P7

MTE SSC P7

 

BeamOlight M30

Olight M30

Video Review Fenix TK10

22. Februar, 2010 rautaxe Keine Kommentare

Bei der Fenix TK 10 handelt es sich um eine sogenannte

“taktische Lampe”.

Sprich sie wird auch professionell von Einsatzkräften verwendet.

Dem entsprechend hochwertig und robust ist die Lampe verarbeitet.

Einige Angaben von der Herstellerseite:

LED: Cree Premium (Q5) 7090 XR-E
• 2 Modi (Turbo Mode: 225 Lumen, 1.5 h / General Mode: 60 Lumen, 10 h)
•  Digitale Reglung: konstante Helligkeit über die geamte Laufzeit
• Warnung, wenn die Batterie zu neige geht
• Betrieb mit 2 * 3V CR123A lithium Batterien (keine Akkus)
• Wasserdicht nach IPX-8 Standard

(nachzulesen auf http://www.fenixlight.com/viewproduct.asp?id=78)

Besonderheiten:

Es handelt sich um ein Auslaufmodell, welches von der der TK11

abgelöst wurde.

Vorteile/Änderungen der TK11 vs. TK10

  • Gehäuse in Details überarbeitet
  • Cr123 Batterien oder 1 18650er Li-ion Akkus

Jedoch wer Batterien verwenden will und sie günstig bekommt

(Globetrotter hatte sein Bestand für 35€ verkauft),

kann eigentlich nichts falsch machen.

Review Ledwave XP-1

20. Februar, 2010 Lichtinsdunkel Keine Kommentare

Ledwave XP-1 001

Die Ledwave XP-1 Trooper wird vom Hersteller mit “Military Standard” beworben. Nicht zu Unrecht, denn wenn man im Krieg einem Feind diese Lampe schenkt, wird er einen garantiert am Leben lassen.

 

Verpackung und Lieferumfang:
In einer Papp/Kunststoffverpackung wird nur die nackte Lampe mit zwei CR123A-Batterien geliefert.

Ledwave XP-1 002

Der Lieferumfang ist reichlich spartanisch, “Military standard” halt.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 136 mm
Durchmesser Reflektoröffnung: 26 mm
Durchmesser Kopf: 32 mm
Durchmesser Tail breiteste Stelle: 29 mm
Gewicht: 122 g
Gewicht mit Batterien: 156 g
Anodisierung: HA III, gleichmäßig und sauber ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nur bedingt, bleibt beim Hinlegen liegen.
Löcher für Lanyard: nein.
wasserdicht: ja, bestätigt durch Praxistest.
Besonderheiten: hochwertige Gesamtverarbeitung, komplett durchanodisiert. Der Kopf ist fest mit dem Lampenkörper verklebt. Die Linse ist tief im Kopf versenkt und dadurch auch beim Hinfallen gut geschützt. Zum Schutz gegen unbeabsichtigtes Einschalten kann die Tailcap leicht gelöst werden.

Ledwave XP-1 003

Die Linse ist gut geschützt.

 

Ledwave XP-1 004

Dieser Schalter ist auch mit drei Promille bedienbar.

 

Ledwave XP-1 005

Solide Materialstärke des Bodys. Auch das Gewinde zur Tailcap ist anodisiert.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Zwei CR123-Batterien powern die Lampe. Alternativ kann sie auch mit RCR123/16340-Akkus betrieben werden. Obwohl auf der Lampe selbst ein Aufdruck besagt, sie liefere 85 Lumen, ist sie vom Hersteller mit exakt 122,3 Lumen angegeben bei einer Laufzeit von zwei Stunden. Selbst bei der höheren Angabe dürfte es sich um Torch-Lumen handeln, also das, was tatsächlich vorne aus der Lampe herauskommt. Verglichen mit den Angaben manch anderer Hersteller kann man also ruhig noch ein paar Lumen draufpacken, denn die Ledwave leistet erheblich mehr als 120 “China-Lumen”. Beim Betrieb mit zwei geschützten 16340er-Akkus gibt die Lampe nach 50 Minuten durch Blinkintervalle zu verstehen, dass jetzt Ende mit Military ist und die Akkus schleunigst gewechselt werden sollten, da bei besagten Intervallen mit zunehmender Laufzeit die Dunkelphasen immer länger werden. Eine deutlich längere Laufzeit dürfte beim Betrieb mit CR123-Batterien aufgrund der höheren Kapazität (1600mAh zu 880mAh) drin sein. Auf einen Praxistest mit Batterien habe ich verzichtet, weil ich, nur um die Laufzeit zu testen, keine Batterien verbrate.

 

Reflektor/Linse:
Hinter einer Glaslinse verrichtet eine 3-Watt-LED ihre Arbeit, die nicht exakt zentriert ist. Verteilt wird das Licht durch einen OP-Reflektor, der aus Aluminium gefertigt wurde.

Ledwave XP-1 006

Die LED sitzt nicht ganz mittig. Nichts für Ästheten, der Beam indes wird dadurch nicht beeinträchtigt.

 

Bedienung:
Eingeschaltet wird die XP-1 durch einen taktischen Forward-Clicky mit Momentary on, mit dem auch Morsen möglich ist. Der Clicky ist gut zu erreichen und hat einen relativ harten Druckpunkt. Durch die Tatsache, dass er weit hervorsteht, ist er dennoch problemlos zu bedienen. Die Lampe verfügt über eine Leuchtstufe.

 

Beam:
Der Hotspot geht bereits auf kurze Entfernungen fast fließend in den Spill über. Die leicht dezentrierte LED hat keinen sichtbaren Einfluss aufs Lichtbild. Beim Ausleuchten des Nahbereichs bis zu 40 Metern ergibt sich ein homogenes und sehr angenehmes Gesamtleuchtbild.

 

 

Resümee:
Die Ledwave XP-1 Trooper spielt in der Champions League. Wer die Lampe einmal in der Hand gehalten hat, wird das bestätigen. Sie liegt fantastisch in der Hand, ist einfach zu bedienen und vor allem hochwertig verarbeitet (abgesehen von der LED, die nicht ganz mittig sitzt). Die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung im Nahbereich ist für eine Lampe mit Single-LED ungewöhnlich gut. Die Art der Blinkintervalle gegen Ende der Laufzeit, die einen die meiste Zeit im Dunkeln stehen lassen, ist zwar nicht optimal, aber zumindest geht die Lampe nicht direkt ohne Vorwarnung aus. Dass die Lampe in Deutschland recht unbekannt ist, nutzen einige Verkäufer offenbar aus: Die Preisspanne (Stand: Februar 2010) bewegt sich zwischen 60 und 130 Euro. Weitere Infos unter www.ledwave.eu auf der Herstellerseite.

Ledwave XP-1 007

Größenvergleich: Fenix TK11, Ledwave XP-1, Raidfire Spear, Olight M30.

 

Die Beamshots wurden mit Blende 4 bei 2 Sekunden Belichtung aufgenommen. Die orangenen Reflektoren sind 20 bzw. 40 Meter entfernt, der rote 60 und der weiße 70 Meter.
Von oben nach unten:
Ledwave XP-1 (angegeben mit 122 Lumen)
Fenix LD 10 (angegeben mit 120 Lumen)
Fenix LD 20 (angegeben mit 180 Lumen)
Mini-Maglite mit Dittmann-Replacement (angegeben mit 130 Lumen)

BeamLedwave XP-1

Ledwave XP-1

 

BeamFenix LD10

Fenix LD 10

 

BeamFenix LD20

Fenix LD 20

 

BeamMini-Maglite Dittmann

Mini-Maglite mit Dittmann-Replacement

Review Lumapower Signature

12. Februar, 2010 Lichtinsdunkel Keine Kommentare

Lumapower Signature001

Wer sich urplötzlich und unerwartet auf einer Zeitreise aus dem letzten Jahrtausend in die heutige Zeit wiederfindet, wird mit der Lumapower Signature auf Anhieb klarkommen, denn sie wird fast wie eine der guten alten Taschenlampen bedient. Aber nur fast.

Lieferumfang:
Die Lampe wird mit einem “Turbo Head” mit SMO-Reflektor und einem zusätzlichen Kopf mit OP-Reflektor geliefert. Ferner sind Ersatz-O-Ringe und eine Garantiekarte dabei.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 151 mm
Durchmesser Kopf: 35 mm
Durchmesser Tail: 25 mm
Gewicht: 91 g
Gewicht mit Akku: 138 g
Anodisierung: HA III, gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: möglich.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: ja, bestätigt durch Praxistest.
Besonderheiten: zusätzlicher Schalter zum Durchschalten der Modi, Glow-in-the-dark-Schaltergummi.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die Signature mit einem 18650-Akku. Im High-Modus, der von Lumapower mit 260 Lumen angegeben wird, soll die Lampe zweieinhalb bis drei Stunden leuchten. Was die Lumenangabe betrifft, hat Lumapower ein wenig gestrunzt. Im direkten Vergleich mit der Fenix TK11 R2 (angegeben mit 240 Lumen) und der Eastward XGR2 (angegeben mit 220 Lumen) hat die Signature keine Chance. Sie ist etwas heller als die Fenix LD 20 und die Led Lenser P7, die beide mit 180 Lumen angegeben sind. Wohlgemerkt: Dies sind keine tatsächlich ermittelten Werte; vielmehr resultieren sie aus einem “Decken-Anstrahl-Reflektionstest”, bei dem die Helligkeit lediglich mit den Augen “gemessen” wurde. Was die Laufzeit betrifft: Beim Test mit einem 2400mAh-Akku bleibt die Lichtausbeute im Dauerbetrieb auf der hellsten Stufe für rund 90 Minuten nahezu konstant, danach wird “Stufe 2″ für eine weitere halbe Stunde gehalten, bevor der Lichtabbau langsam, und zwar gaaaanz langsam weiter geht. Auch nach mehr als fünf Stunden liefert die Lampe immer noch ein richtig gutes Lauflicht in der hellsten Stufe.

 

Reflektor/Linse:
Hinter einer Glaslinse verteilt ein Smooth-Reflektor aus Aluminium das Licht einer Cree XR-E Q5-LED.

 

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Signature über einen taktischen Forward-Clicky. Der Clicky ist gut zu erreichen und relativ schwergängig. Die verschiedenen Helligkeitsstufen werden mittels eines weiteren Schalters durchgeschaltet, der am Body direkt hinter dem Kopf sitzt und leicht zu drücken ist. Insgesamt stehen vier Stufen zur Verfügung, die in der Reihenfolge hell-mittel-dunkel-Strobe aktiviert werden. Nach dem Ausschalten schaltet die Lampe im zuletzt gewählten Modus wieder ein. Die Anordnung der beiden Schalter lässt sowohl die Bedienung in der “normalen” Taschenlampenhaltung, als auch die Einhandbedienung mit der “taktischen” Fausthaltung zu. In diesem Fall übernimmt der kleine Finger das Durchschalten der Modi. Obwohl die Lampe relativ glatt ist, liegt sie bei beiden Haltungen gut in der Hand.

Lumapower Signature002

Mit dem Zusatzschalter werden die Helligkeitsstufen angewählt.

 

Beam:
Der Hotspot setzt sich klar definiert vom Sidespill ab. Der Übergang vom Hotspot zum Spill wird – SMO-Reflektor-typisch – durch einige Ringe abgegrenzt. Im Gegensatz zu vielen anderen Lampen mit SMO-Reflektor halten sich diese Ringe in Grenzen, wodurch die Lampe ein noch homogenes Lichtbild abgibt. Der Vorteil des Turbo-Heads mit SMO-Reflektor liegt auf der Hand: Die Lampe erreicht dadurch eine höhere Reichweite. Der zum Lieferumfang dazugehörige zweite Kopf mit Orange Peel-Reflektor stand beim Test nicht zur Verfügung. Erfahrungsgemäß dürfte das Lichtbild damit noch mal deutlich gleichmäßiger ausfallen bei etwas geringerer Reichweite.

IndoorBeamLumapower Signature

“White Wall Beamshot” der Signature. Auch, wenn es nicht so aussieht: Der Hotspot ist in der Mitte, wo er hingehört. Nachdem ich eine ganze Reihe Beamshots verschiedener Lampen gemacht und auf den Rechner überspielt hatte, war dieses Phänomen bei allen Bildern zu sehen. Offensichtlich lag der Fehler bei der Ausrichtung der Kamera.

 

Resümee:
Nicht nur Zeitreisende, sondern auch ganz normale Taschenlampen-Nutzer werden an der Lumapower Signature ihre Freude haben. Sie ist leicht, handlich, einfach zu bedienen und hat eine gute Reichweite. Gäbe es einen Wettbewerb “Wer kann am längsten hell mit einem 18650er?”, wäre die Lumapower Signature ganz vorne dabei. Und da man sie in der Praxis wohl eher selten ständig auf der höchsten Stufe betreibt, dürften mehrere Nachtwanderungen mit einem Akku problemlos möglich sein. Der Preis von rund 75 Euro (Stand: Februar 2010) ist für eine Lampe dieser Qualität durchaus angemessen, zumal ein zusätzlicher Kopf mit OP-Reflektor im Lieferumfang inbegriffen ist. Alle Infos zur Lampe sind auf der Herstellerseite www.lumapower.com zu finden.

Die Beamshots wurden mit F4 und 2 Sekunden Belichtungszeit aufgenommen. Die orangenen Reflektoren sind 20 bzw. 40 Meter entfernt, der rote 60 und der weiße 70 Meter.

BeamLumapower Signature

Lumapower Signature

 

BeamEastward XGR2

Eastward XGR2

 

BeamFenix TK11 R2

Fenix TK11 R2

 

BeamLEDLenser P7

Led Lenser P7, fast komplett fokussiert.

 

BeamFenix LD20

Fenix LD 20

Test Zebralight H60 vs Ultrafire H2

5. Februar, 2010 Lichtinsdunkel 5 Kommentare

Bei Schuhen und Klamotten kopieren die Chinesen gerne europäische Produkte. Bei Lampen kopieren die Chinesen sogar sich selbst. Zum fröhlichen Kopiertest treten an: die Zebralight H60 und die Ultrafire H2.

Zebralight H60 001

Zebralight H60

Ultrafire H2 001

Ultrafire H2

 

Lieferumfang:
Zebralight H60
Neben der Lampe sind im Lieferumfang ein Stirnband mit Halter, ein zusätzlicher nachleuchtender Halter fürs Stirnband, ein Trageclip, ein nachleuchtendes Ersatzgummi für den Schalter, Ersatz-O-Ringe und Ersatzschrauben enthalten.

Ultrafire H2
Neben der Lampe ist lediglich noch ein Stirnband mit einer flexiblen Stoffhalterung für die Befestigung der Lampe dabei.

 

Beschreibung der Lampen:
Zebralight H60
Länge: 92mm
Durchmesser Kopf breiteste Stelle: 24 mm
Durchmesser Fuß: 23,5 mm
Gewicht: 33 g
Gewicht mit Akku: 81 g
Gewicht mit Kopfband und Akku: 104 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt
Tailstand: ja
Rollschutz: ja
wasserdicht: ja

Ultrafire H2
Länge: 80 mm
Durchmesser Kopf: 20 mm
Durchmesser Fuß: 20 mm
Gewicht: 31 g
Gewicht mit Akku: 58 g
Gewicht mit Kopfband und Akku: 78 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt
Tailstand: ja
Rollschutz: ja
wasserdicht: nach IP 65 gegen Strahlwasser geschützt

 

Stromversorgung:
Gespeist wird das Zebra von einem 18650-Akku. Allerdings passen nur kurze Akkus (65-66 mm). Die Lampe verfügt über sechs Leuchtstufen, die vom Hersteller wie folgt angegeben werden: 0,5 Lumen (624 Stunden), 3 Lumen (216 Stunden), 15 Lumen (50 Stunden), 45 Lumen (10 Stunden), 110 Lumen (4 Stunden), 190 Lumen (1,5 Stunden).

Bei der Ultrafire sorgen ein kurzer 14500-Akku oder – bei geringerer Leuchtleistung – eine AA-Batterie (Akku) für die Erleuchtung. Die Lampe hat nur eine Leuchtstufe, die mit 230 Lumen für 2 Stunden angegeben ist.

Reflektor/Linse:
Verbaut wurde bei beiden Lampen eine Cree XR-E-Q5-LED, die hinter einer Polycarbonat-Linse sitzt. Beide Lampen haben keinen Reflektor. Dadurch streuen sie das gesamte Licht gleichmäßig auf eine große Fläche.

Zebralight H60 003

Zebralight H60

Ultrafire H2 003

Ultrafire H2

 

Bedienung:
Zebralight H60
Eingeschaltet wird die H60 mit einem Clicky oben am Lampenkopf. Der Clicky ist sehr leichtgängig und reagiert bereits auf sensibelsten Druck. Gegen unbeabsichtigtes Einschalten kann die Lampe durch leichtes Lösen der Endkappe geschützt werden. Die Lampe verfügt über drei Modi mit jeweils zwei Helligkeitsstufen. Low: 0,5 und 3 Lumen; Medium: 15 und 45 Lumen; High: 110 und 190 Lumen. Drückt man den Schalter kurz, kommt man in den hellsten Modus. Drückt man den Schalter etwas länger, startet die Lampe im dunkelsten Modus. Hält man den Schalter gedrückt, durchläuft die Lampe nacheinander alle drei Modi. Durch Doppelklicken im Low- und Medium-Modus kann jeweils eine der beiden Helligkeitsstufen gespeichert werden und ist dann beim nächsten Einschalten verfügbar. Im High-Modus startet die Lampe immer in der dunkleren Stufe. Durch Doppelklicken erreicht man die volle Lichtausbeute. Als Schutz vor Überhitzung beim Dauerbetrieb mit 190 Lumen schaltet die Lampe nach 10 Minuten automatisch auf die dunklere Leuchtstufe mit 110 Lumen zurück. Werksseitig programmiert sind 110, 15 und 3 Lumen.

Ultrafire H2
Auch hier befindet sich der Clicky oben am Lampenkopf. Im Gegensatz zur Zebralight ist er jedoch nicht versenkt, sondern steht heraus. Er ist nicht ganz so leichtgängig wie beim Zebra, aber immer noch ziemlich weich zu drücken. Auch bei der Ultrafire kann die Endkappe zum Schutz gegen unbeabsichtigtes Einschalten leicht gelöst werden. Der Schalter hat exakt zwei Funktionen: an und aus.

Zebralight H60 004

Beim Zebra ist der Clicky sehr leichtgängig.

Ultrafire H2 004

Der hervorstehende Clicky der Ultrafire.

Beam:
Wer das Prinzip der Zebralight-Lampen (und der Ultrafire-Kopie) nicht kennt, mag angesichts der angegebenen Lumenzahlen überrascht sein. Denn das, was vorne aus den Lampen an sichtbarem Licht herauskommt, scheint im Vergleich zu herkömmlichen Taschenlampen verschwindend gering. In Wirklichkeit jedoch ist die abgegebene Lichtmenge immens, verteilt sich aber dadurch, dass kein Reflektor verbaut wurde, auf eine große Fläche. Der gesamte Nahbereich im Bereich von etwa 80 Grad wird dadurch gleichmäßig ausgeleuchtet.

 

Resümee:
Beide Lampen verfolgen das Prinzip, ohne Reflektor einen größtmöglichen Bereich gleichmäßig auszuleuchten. Die Zebralight ist etwas wertiger verarbeitet und kann mit dem besseren Lieferumfang aufwarten. Durch die verschiedenen Leuchtstufen bietet sie auch deutlich mehr Einsatzmöglichkeiten. Dafür kann die Ultrafire mit dem wesentlich günstigeren Preis punkten. Das Gewicht beider Lampen ist beim Tragen kaum zu spüren. Die Halterung der Ultrafire wirkt auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig, erfüllt aber durchaus ihren Zweck. Preislich liegen die Lampen bei rund 75 bis 80 Euro (Zebralight) und 35 Dollar (Ultrafire) (Stand: Februar 2010). Weitere Infos sind auf den Herstellerseiten www.zebralight.com und www.ultrafire.net zu finden.

Zebralight H60 002

Alternative zur Stirnbandhalterung: der Trageclip der Zebralight.

Ultrafire H2 002

Die Ultrafire wird mit einem flexiblen Stoffhalter direkt am Stirnband befestigt.

Die Beamshots wurden mit Blende 4 bei einer Belichtungszeit von 1/15 Sekunde aufgenommen. Bild 1 zeigt die Fenix P1D Q5 mit vom Hersteller angegebenen 180 Lumen, die mit ihrem kleinen OP-Reflektor auch bereits ein relativ “floodiges” Lichtbild liefert. Bild 2 zeigt die Zebralight, Bild 3 die Ultrafire mit AA-Akku. Leider stand zum Test kein passender 14500-Akku zur Verfügung. Meine geschützten Trustfires sind etwas zu lang. Die tatsächlich mögliche Helligkeit der Ultrafire dürfte deutlich höher sein, das Bild zeigt also nur den “Notbetrieb”.

Indoor Beam Fenix PD1

Fenix P1D Q5

 

Indoor Beam Zebralight H60

Zebralight H60

 

Indoor Beam Ultrafire H2

Ultrafire H2 mit AA-Akku

Review Raidfire Spear

30. Januar, 2010 Lichtinsdunkel Keine Kommentare

Raidfire Spear001

Mit der Raidfire Spear kommt heute ein Klassiker der Firma Edgetac auf den Prüfstand. Ist diese Lampe zwei Jahre nach Markteinführung noch Up-to-date?

 

Verpackung und Lieferumfang:
Die Lampe wird in einem stabilen Pappkarton mit Schnappverschluss ausgeliefert. Enthalten sind noch ein kompletter Ersatz-Clicky, ein Ersatz-Schalterkappengummi, Ersatz-O-Ringe, eine Bedienungsanleitung (englisch) in Booklet-Form und eine Garantiekarte.

Raidfire Spear002

In diesem Köfferchen wird die Lampe geliefert.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 160 mm
Durchmesser Reflektoröffnung: 36 mm
Durchmesser Kopf: 44,5 mm
Durchmesser Tail: 36 mm
Gewicht: 193 g
Gewicht mit Akku: 242 g
Anodisierung: HA III, Kopf matt anodisiert, Body und Tailcap glänzend anodisiert. Die Anodisierung wurde gut und gleichmäßig ausgeführt, die Lampe ist komplett durchanodisiert.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: Loch in der Tailcap.
wasserdicht: nach IPX-8-Standard, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: ungewöhnliche Optik durch Löcher im Bezel. Unbeabsichtigtes Einschalten kann durch leichtes Drehen der Tailcap gegen den Uhrzeigersinn vermieden werden.

Raidfire Spear003

Die Löcher im Lampenkopf sollen der besseren Wärmeableitung dienen.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Ein 18650-Akku (geschützt) betreibt die Lampe, die vom Hersteller mit 250 Lumen angegeben ist bei einer Laufzeit von 110 Minuten. Alternativ gibt es einen dunklen Modus mit 5 Lumen, in dem die Spear 200 Stunden leuchten soll. Der Betrieb mit zwei CR123A-Batterien ist nicht möglich. Die Wärmeableitung übers Gehäuse funktioniert gut. Ob die Löcher im Kopf tatsächlich, wie vom Hersteller beschrieben, ebenfalls zur besseren Wärmeableitung dienen, wage ich zu bezweifeln, da LEDs die meiste Hitze nicht nach vorne, sondern nach hinten abgeben. Allenfalls könnten die Löcher zur Kühlung durch die Luft beim Laufen dienen. (Halten wir das dem Hersteller mal zugute, sonst würde hier stehen, dass sie einzig und allein aus optischen Gründen vorhanden sind). Mit einem 2400mAh-Akku ist die Lampe fast pünktlich: Nach 107 Minuten Laufzeit ohne merklichen Helligkeitsverlust schaltet sie in einen schnellen Blinkmodus, der anzeigt, dass die Akkulaufzeit sich dem Ende zuneigt. Die Blinkintervalle werden innerhalb der nächsten paar Minuten langsamer. Wenige Minuten später geht die Lampe aus.

 

Reflektor/Linse:
Den Leuchtjob übernimmt eine Cree Q5-LED, die ihr Licht mittels eines OP-Reflektors aus Aluminium verteilt. Die Frontlinse besteht aus zweifach beschichtetem Glas.

Raidfire Spear004

Statt des ursprünglich verbauten SMO-Reflektors sorgt bei den neueren Modellen ein OP-Reflektor für die Lichtverteilung.

 

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Raidfire mit einem Forward-Clicky, der durch Antippen auch Momentlicht und Morsen ermöglicht. Der Druckpunkt ist mittelhart und der Clicky gut zu erreichen. Durch Drehen des Kopfes werden die beiden Leuchtstufen erreicht. Beim Praxisbetrieb offenbart sich hier ein Schwachpunkt: Die LED samt Elektronik sitzt in einem separaten Verbindungsstück zwischen Bezel und Body. Eigentlich eine gute Idee, denn so kann man die LED-Einheit im Bedarfsfall komplett austauschen. Dreht man jedoch den Kopf auf dem Verbindungsstück fest, leuchtet gar nix mehr, egal, wohin man dreht. Nach entsprechender Justierung (die durch leichtes Lösen des Kopfes schnell gefunden ist) kann man alternativ auch direkt am Verbindungsstück drehen. Sicherheitshalber sollte man dies auch tun, denn das Problem, das beim Festdrehen des Kopfes auftritt, ist folgendes: Der Reflektor liegt auf der LED-Platine auf, lediglich durch eine dünne Isolierfolie getrennt. Dreht man den Kopf komplett fest, wird die Folie durchgedrückt, und es entsteht ein Kurzschluss.

Raidfire Spear005

Gut gedacht, schlecht gemacht: Der Kopf kann nicht komplett festgedreht werden, ohne einen Kurzschluss zu verursachen.

 

Raidfire Spear006

Doppelt genäht hält besser: Zur Abdichtung hat Edgetac der Raidfire vorne und hinten am Body jeweils zwei O-Ringe spendiert.

 

Beam:
Durch den Orange-Peel-Reflektor geht der Hotspot ohne störende Ringe in den Spill über. So ergibt sich bereits ab wenigen Metern eine gute und ziemlich homogene Ausleuchtung im Nahbereich. Bedingt durch den tiefen und großen Reflektor verfügt die Lampe auch über einen guten Throw.

 

Resümee:
Mit der Raidfire Spear bietet Edgetac eine Lampe, die auch zwei Jahre nach Markteinführung noch locker mit der Konkurrenz mithalten kann. Obwohl die Lampe als Thrower konzipiert wurde (die ersten Serien wurden mit SMO-Reflektor ausgeliefert, der meines Wissens mittlerweile nicht mehr erhältlich ist), macht der OP-Reflektor sie zu einem guten Allrounder. Wünschenswert wäre ein mittlerer Modus, denn der Unterschied zwischen 250 Lumen und 5 Lumen ist schon sehr gravierend. Für die einen ein Nachteil, für die anderen ein Vorteil: Wer nur zwischen hellem Licht und einem Licht zur Schlüssellochsuche wechseln möchte, kann dies durch einfaches Drehen des Lampenkopfs tun. Dass man den Kopf nicht komplett festdrehen kann, ohne einen Kurzschluss zu verursachen, führt allerdings bei einer Lampe dieser Preiskategorie zur Abwertung. Der Modus “Wenn ich schnell blinke, gebe ich gleich den Geist auf” ist zwar nicht wirklich überzeugend, stellt aber gegenüber vielen anderen Lampen, bei denen man beim Betrieb mit einem geschützten Akku von einer Sekunde auf die andere im Dunkeln steht, einen entscheidenden Vorteil dar. Für Flashaholics ist die Raidfire Spear aufgrund ihres außergewöhnlichen Designs eigentlich ein Muss, auch wenn der Preis von rund 110 Euro (Stand: Januar 2010) ziemlich überzogen ist. Wer an dieser Stelle einen Link zum Hersteller vermisst: Eine aktuelle Adresse ist mir nicht bekannt.

 

Die Beamshots wurden mit Blende 4 bei ISO 800 und einer Belichtungszeit von 2 Sekunden aufgenommen. Die beiden orangenen Reflektoren sind 20 bzw. 40 Meter entfernt, der rote 60 Meter, der weiße 70 Meter. Da es im Wald nach 70 Metern steil bergab geht, können in den Bildern nur die Beamcharakteristiken, nicht aber die tatsächlich möglichen Reichweiten dargestellt werden. Als Vergleichslampen dienen die Fenix TK11 R2, die Eastward XGR2 als Thrower und die Epsilon P71 als Fluter.

BeamRaidfire Spear

Raidfire Spear

 

BeamFenix TK11 R2

Fenix TK11 R2

 

BeamEastward XGR2

Eastward XGR2

 

BeamEpsilon P71

Epsilon P71

Review Eastward XGR2

24. Januar, 2010 Lichtinsdunkel Keine Kommentare

Eastward XGR2 001

Mit ihrem großen Kopf ist die Eastward YJ XGR2 ziemlich helle und schweift mit einem enormen Strahl so richtig in die Ferne.

 

 

Lieferumfang:
In Deutschland sind derzeit zwei Ausführungen erhältlich: Bei Ausführung 1 sind lediglich die Lampe und ein Lanyard enthalten, bei Ausführung 2 wird ein Komplettset angeboten, das Lampe, Lanyard, Ladegerät, zwei 18650-Akkus, eine Aufbewahrungsbox für die Akkus, ein Holster, Ersatz-O-Ringe, einen Ersatz-Clicky und einen komplett montierten Ersatzschalter beinhaltet.

 

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 151 mm
Durchmesser Kopf: 45 mm
Durchmesser Tail: 30 mm
Gewicht: 142 g
Gewicht mit Akku: 190 g
Die Eastward XGR2 ist aus Aluminium gefertigt und nach Typ II gleichmäßig anodisiert. Der Tailstand ist möglich. Einen richtigen Rollschutz hat die Lampe nicht, doch bedingt durch die Ecken am Kopf und die Ausbuchtungen an der Tailcap bleibt sie meist nach ein paar Umdrehungen liegen. Zur Befestigung des Lanyards dient ein Loch in der Endkappe. Eine negative Überraschung gab es beim Unterwassertest. Durch die Tailcap drang jede Menge Wasser in die Lampe ein. Der Fehler fand sich am Clicky, respektive der Gummikappe, die ein kleines Loch aufwies. Angesichts der ansonsten guten Verarbeitung der Lampe dürfte dies allerdings ein Einzelfall sein. Mit heiler Gummikappe dürfte die Lampe wasserdicht sein. Auffällig ist der verhältnismäßig große Lampenkopf mit tiefem SMO-Reflektor.

Eastward XGR2 003

Nicht immer ist ein großer Kopf besonders helle. Im Fall der Eastward XGR2 allerdings schon.

 

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Für die nötige Power sorgt ein 18650er-Akku. Alternativ ist auch der Betrieb mit zwei CR123-Batterien oder zwei 16340er-Akkus möglich. Angegeben ist die XGR2 werksseitig mit 220 Lumen für zwei Stunden im hellen Modus und fünf Stunden im dunklen Modus, über dessen Lichtstrom der Hersteller keine Angaben macht. Im Praxisbetrieb in der hellen Stufe mit einem 2400mAh-Akku liefert die Lampe nach einem leichten Lichtverlust in der ersten halben Stunde über insgesamt 90 Minuten ein nahezu konstantes Licht, bevor sie dunkler wird. Doch auch nach zweieinhalb Stunden Dauerbetrieb kommt die Eastward mit reduzierter Leuchtkraft immer noch weiter als die zum Vergleich herangezogenen Testmodelle ähnlicher Größe (Fenix TK11, LED Lenser P7, Olight M 30) mit frischen Akkus. Wenn sich die Akkuladung dem Ende zuneigt, zeigt die Lampe dies durch Blinkintervalle an. Durch Schalten in den dunklen Modus kann man so noch den Weg zurück finden.

 

 

Reflektor/Linse:
Verbaut wurde eine Cree R2-LED, die ihr Licht mit einem Smooth-Reflektor aus Aluminium verteilt, der hinter einer Glaslinse sitzt.

 

 

Bedienung:
Einfacher geht’s kaum: Die Lampe verfügt über zwei Modi, die durch Drücken des Reverse-Clickys durchgeschaltet werden. Die Schaltreihenfolge ist hell-dunkel-aus. Der Clicky ist zwar gut zu erreichen, allerdings bedarf es einiges an Kraft, um ihn durchzudrücken. Morsen ist mit der Lampe möglich.

 

 

Beam:
Die Eastward ist sicherlich nichts für Lampenästheten. Auf kurze Entfernungen wird der extrem ausgeprägte Hotspot durch mehrere Ringe vom Spill abgegrenzt. Auch auf weitere Entfernungen liefert die Lampe kein homogenes Licht; der Hotspot bleibt deutlich von Spill getrennt. Dafür ist die Reichweite immens und fast unglaublich für eine Lampe dieser Größe.

Eastward XGR2 002

Obwohl die XGR2 billig ist, ist sie keine Billiglampe. Die Verarbeitung ist gut und die Lampe sehr robust.

 

 

Resümee:
Das Konzept, eine handliche Lampe fast ausschließlich auf Reichweite auszulegen, ist Eastward mit der XGR2 hervorragend gelungen. Im direkten Reichweiten-Vergleich haben Lampen ähnlicher Größe aus meinem Fundus (LED Lenser P7, Fenix TK11 und auch die Raidfire Spear mit OP-Reflektor) nicht den Hauch einer Chance. Entfernungen von 250 bis 300 Meter stellen für die Eastward kein Problem dar. Einen Beweis für die Robustheit der Lampe lieferte ein unfreiwilliger Crash: Als ich die Lampe schwungvoll in die Tasche stecken wollte, entglitt sie mir, schlug hart auf Asphalt auf und rollte noch mehrere Meter. Dabei litt zwar die Anodisierung an einigen Stellen, die Lampe indes leuchtete davon unbeeindruckt munter weiter. Wer einen zuverlässigen Thrower mit guter Verarbeitungsqualität zu einem günstigen Preis sucht, kann bei der Eastward XGR2 aufhören zu suchen. Für rund 35 Euro (Lampe und Lanyard) bzw. 65 Euro im eingangs beschriebenen Set dürfte es zur Zeit kaum etwas Besseres geben. (Stand: Januar 2010) Darüber hinaus dürfte es bei einer Lampe dieser Größe auch kaum etwas Helleres geben. Das Loch in der Gummikappe des Testprobanden sollte angesichts der ansonsten guten Verarbeitung der Lampe ein Einzelfall sein. In Deutschland kann die Lampe über www.taschenlampen-papst.de bezogen werden und ist alternativ gegen Aufpreis auch mit fünf Modi (high-medium-low-Strobe-SOS) erhältlich. Weitere Infos gibt es unter www.eastward.com.cn/ auf der Herstellerseite.

 

 

Die Beamshots wurden mit Blende 4 bei einer Belichtungszeit von 2 Sekunden aufgenommen. Zur Orientierung: Die beiden ersten Reflektoren (orange) sind bei 20 und 40 Metern angebracht, der dritte (rot) bei 60 Metern, der letzte (weiß) bei 70 Metern. Danach ist zwar noch lange nicht das Ende der (Leucht-) Fahnenstange erreicht, aber der Wald zuende.

BeamLEDLenser P7

Led Lenser P7

 

 

BeamFenix TK11 R2

Fenix TK11

 

 

BeamRaidfire Spear

Raidfire Spear

 

 

BeamEastward XGR2

Eastward XGR2

Lumapower Vantage vs Fenix-Armee

20. Januar, 2010 Lichtinsdunkel 4 Kommentare

Lumapower vs Fenix-Armee 001

Nachdem ich vor einiger Zeit die Lumapower Vantage getestet habe, stellt sie sich heute dem Kampf mit einer kleinen Fenix-Armee. In den Leuchtkrieg ziehen (von links nach rechts): Fenix LD10, Fenix TK10, Fenix LD20, Lumapower Vantage.

Abmessungen, Gewicht und Herstellerangaben Helligkeit:

Fenix LD 10
Länge: 99,5 mm
Durchmesser Kopf: 21,5 mm
Gewicht: 49 g
Gewicht mit Akku: 76 g
angegebene Helligkeitsstufen: 120lm; 94lm; 47lm; 9lm; sowie Strobe + SOS.

Fenix TK10
Länge: 135,5 mm
Durchmesser Kopf: 34,1 mm
Gewicht: 136 g
Gewicht mit Batterien: 170 g
angegebene Helligkeitsstufen: 225lm; 60lm

Fenix LD20
Länge: 148,5 mm
Durchmesser Kopf: 21,5 mm
Gewicht: 55 g
Gewicht mit Akkus: 115 g
angegebene Helligkeitsstufen: 180lm; 94lm; 47lm; 9lm; sowie Strobe + SOS.

Lumapower Vantage
Länge: 162 mm
Durchmesser Kopf: 25,5 mm
Gewicht: 104 g
Gewicht mit Akkus: 150 g
angegebene Helligkeitsstufen: 200lm; 80-85lm; dunkelster Modus: keine Angabe.

Stromversorgung:
Während die Lumapower und die LD20 mit 2 AA-Batterien (Akkus) betrieben werden, läuft die LD10 mit einer AA-Batterie (Akku). Die TK10 wird von 2 CR123-Batterien gespeist. Zum Laufzeit-Praxistest (Dauerbetrieb im hellsten Modus) traten die AA-Modelle mit neuen und randvollen Varta “Ready 2 Use”-2100 mAh-Akkus (ähnlich Eneloops) an. Einen Laufzeit-Test mit der TK10 habe ich nicht durchgeführt. Werksseitig ist die TK10 mit einer Laufzeit von 1,5 Stunden angegeben. Und bloß, um festzustellen, ob die Lampe jetzt tatsächlich 90, 86 oder nur 77 Minuten läuft, sind mir die 2 CR123s, die ich anschließend wegschmeißen kann, zu schade. Da jedoch meiner Erfahrung nach die Werte, die Fenix angibt, halbwegs realistisch sind, dürfte die effektive Laufzeit zwischen 80 und 90 Minuten liegen. Im Wettbewerb “Wer kann am längsten?” hat die LD20 mit einer Laufzeit von 90 Minuten die Nase bei den getesteten Lampen vorn. LD10 und Lumapower liefern für rund eine Stunde helles Licht, bevor es mit der Entladekurve schnell abwärts geht. Im tatsächlichen Praxisbetrieb dürften bei allen Lampen deutlich längere Laufzeiten erreicht werden, da alle Lampen über brauchbare Zwischenstufen verfügen und somit wohl in den seltensten Fällen so lange auf der hellsten Stufe betrieben werden. Da für die getesteten AA-Lampen mehrere Stromversorger verwendet werden können, sei an dieser Stelle folgender Link http://yeswecache.de/18.batteriewahlcreeled/ gestattet. Hier wird neben generellen Informationen auch über den Laufzeitbetrieb mit verschiedenen Batterien/Akkus informiert.

Reflektor/Linse:
Alle Fenix-Modelle sind mit einem OP-Reflektor ausgestattet. Die Lumapower wird werksseitig mit einem SMO-Reflektor geliefert, ein OP-Reflektor samt dazugehörigem Kopf ist im Lieferumfang enthalten. Alle Reflektoren sind aus Aluminium gefertigt, ebenfalls verfügen alle Lampen über eine Glaslinse.

Lumapower vs Fenix-Armee 003

Bedienung:
Bei den Fenix-Lampen werden die verschiedenen Leuchtstufen durch eine Kombination aus Schalten und Drehen des Lampenkopfs erreicht. Am einfachsten funktioniert die TK10. Sie wird mit einem Forward-Clicky eingeschaltet, durch Drehen des Kopfs wechselt man zwischen den beiden verfügbaren Helligkeitsstufen. Die LD10 und die LD20 sind von der Bedienung her identisch. Einmaliges Drücken des Reverse-Clickys schaltet die Lampen im Turbo-Modus ein. Tippt man den Schalter nun an, wechseln die Lampen in den Strobe-Modus, bei erneutem Antippen wird wieder in den Turbo-Modus geschaltet. Auch hier wird durch Drehen des Kopfs zwischen den Helligkeitsstufen gewechselt. Im eingeschalteten Zustand der Lampen im dunkelsten Modus werden durch mehrmaliges leichtes Drücken des Clickys (ohne ganz durchzudrücken) die verschiedenen Leuchtstufen durchgeschaltet, und zwar in der Reihenfolge dunkel-mittel-hell-SOS. Die Lumapower verfolgt ein gänzlich anderes Konzept. Sie verfügt über drei Leuchtstufen. Wenn man den Clicky leicht drückt und innerhalb einer Sekunde erneut drückt, erreicht man die nächste Leuchtstufe, bei weiterem Drücken innerhalb einer Sekunde die dritte. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-mittel-hell. Hält man den Schalter länger als eine Sekunde gedrückt oder drückt ihn ganz durch, wird die entsprechende Leuchtstufe gespeichert und ist beim nächsten Einschalten aktiviert. Darüber hinaus verfügt die Lumapower über einen “Tactical lock”. Wenn man den Clicky im favorisierten Modus länger als eine Sekunde gedrückt hält, dann kurz loslässt und innerhalb einer Sekunde viermal schnell drückt, wird dieser “gelockt”. So bleibt auch bei mehrmaligem schnellen Ein- und Ausschalten hintereinander immer der gewählte Modus gespeichert.

Lumapower vs Fenix-Armee 002

Beam:
Mit dem SMO-Reflektor sind bei den Wand-Beamshots der Lumapower einige SMO-typische Ringe erkennbar, die jedoch ab einer Entfernung von wenigen Metern nicht störend wirken. Mit dem OP-Reflektor ist der Beam auch auf kurze Distanzen ähnlich homogen wie bei den Fenix-Modellen.

Resümee:
Die Frage nach dem Testsieger ist schnell beantwortet: Alle Lampen haben gewonnen. Die LD10 kann als einzige mit einer echten “Hosentaschengröße” punkten, dafür ist sie nicht so hell wie ihre Mitstreiter. Was die Helligkeit angeht, liegt die TK10 knapp an der Spitze. Im direkten Vergleich der Fenix LD20 und der Lumapower Vantage kann die Fenix mit dem geringeren Gewicht, der geringeren Größe und der längeren Laufzeit auftrumpfen. Die Lumapower ist einen Tick heller und im Lieferzustand mit SMO-Reflektor der bessere Thrower. Durch den optionalen Kopf mit OP-Reflektor, der zum Lieferumfang gehört, ist sie auch flexibler. Was die Verarbeitungsqualität betrifft, braucht sich die Lumapower nicht hinter ihren Konkurrenten zu verstecken. Ob Fenix oder Lumapower – beide Bedienkonzepte sind auf ihre Art durchdacht, auch hier entscheidet letztendlich der persönliche Geschmack. Preislich macht nur die TK10 mit einem Preis von rund 75 Euro einen “Ausrutscher” nach oben. Allerdings ist fürs gleiche Geld auch die TK11 erhältlich, die beim Test nicht mitgemischt hat. Sie ist bis auf den Ring am Kopf identisch mit der TK10, kann jedoch alternativ auch mit einem 18650er-Akku betrieben werden und hat damit eine getestete Laufzeit von mehr als zweieinhalb Stunden. Die anderen Lampen liegen preislich zwischen 55 und 60 Euro. (Stand Januar 2010)

Beamshots:
Die Indoor-Beamshots wurden bei ISO 200 mit Blende 4 und einer Belichtungszeit von 1/15-Sekunde aufgenommen. Dass die Beamshots ein wenig ungewohnt aussehen, liegt daran, dass ich kaum weiße Wände habe und die Kamera nach oben gerichtet habe, da das Stativ nur bis 1,50 Meter geht. Bild 1 zeigt die Fenix LD10, Bild 2 die Fenix TK10, Bild 3 die Fenix LD20 und Bild 4 die Lumapower Vantage.

Fenix LD10 001

Fenix TK10 001

Fenix LD20 001

Lumapower Vantage001

Die Einstellungen für die Outdoor-Beamshots: Blende 4, Belichtungszeit 2 Sekunden bei ISO 800. Auch hier ist die Reihenfolge: Fenix LD10, Fenix TK10, Fenix LD20, Lumapower Vantage.

Fexix LD10 Outdoor 001

Fenix TK10 Outdoor 001

Fenix LD20 Outdoor 001

Lumapower Vantage Outdoor 001

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