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Dear manufactures / Dear sellers, all lights we test are free samples from you, so if you are interested in having a charge free test of your product, please feel free to contact us and/or send us a free samples of your product. See the impressum page for contact information.

Xeno E03 V3 XM-L

Xeno E03 XM-L 001
Dieser Test ist der längeren einer. Denn es gilt, nicht nur die XM-L-Variante der Xeno E03 zu testen, sondern diese auch noch in allen verfügbaren Lichtfarben. Euch erwartet ein feines Testili mit vielen bunten Bilden. Schmiert euch also ein paar Butterbrote, bevor ihr weiterlest, und dann ab dafür!

 

Xeno E03 XM-L 002
Die Lampe ist gleich in drei neckischen Farbvarianten erhältlich.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Plastik/Pappverpackung finden sich die Lampe mit nachleuchtendem Tailcap-Gummi, ein Ersatzschalter, ein Ersatz-Tailcap-Gummi in Schwarz, ein Ersatz-O-Ring, ein Lanyard und eine englischsprachige Bedienungsanleitung.
Ausnahme: Bei der Ausführung in “Deep-Sea Blue” ist kein Ersatz-Tailcap-Gummi dabei, da bereits ein schwarzes Tailcap-Gummi verbaut wurde.

Xeno E03 XM-L 003
Lieferumfang der Xeno E03 V3 XM-L.

 

Xeno E03 XM-L 004
Während bei der Ausführung in Schwarz und “Rose Red” nachleuchtende Schaltergummis verbaut sind und jeweils ein schwarzes Ersatz-Schaltergummin im Lieferumfang enthalten ist, hat man bei der Ausführung in Blau darauf verzichtet. Selbst, wenn man das Schaltergummi nicht aus optischen Gründen tauschen möchte, kann es nicht schaden, Ersatz zu haben. Hier wurde am falschen Ende gespart.


Beschreibung der Lampe(n)/erster Eindruck:
Länge: 97,5 mm
Reflektoröffnung: 17 mm
Durchmesser Kopf: 21,5 mm
Durchmesser Tail: 21 mm
Gewicht: 50 g
Gewicht mit Akku: 76 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Loch in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Insgesamt gesehen, machen alle Testkandidaten einen guten Eindruck, sowohl, was die Verarbeitung, als auch die Anodisierung angeht.

Xeno E03 XM-L 005
Die Wandstärke ist angemessen.

 

Xeno E03 XM-L 006
Das Gewinde ist von Werk aus nicht gefettet. “Out of the Verpackung” läuft es zwar spielfrei, aber nicht sonderlich weich. Ein wenig Schmierfett wirkt hier Wunder.

 

Xeno E03 XM-L 007
Innenansicht Tailcap.

 

Xeno E03 XM-L 008
Selbstverständlich dürfen die Xeno-typischen “Griffmulden” nicht fehlen.


Leuchteinheit:
Alle Modelle haben eine beschichtete Mineralglaslinse und verwenden einen OP-Reflektor aus Alu.
Zu den verwendeten LEDs:
Bei der “Cool-white”-Version ist eine XM-L 1B T6 mit einer Farbtemperatur von 5.000-8.300 K verbaut.
Bei der “Neutral-white”-Version ist eine XM-L 3C T5 mit einer Farbtemperatur von 4.750-5.000 K verbaut.
Bei der “Warm-white”-Version ist eine XM-L 7B T4 mit einer Farbtemperatur von 2.600-3.700 K verbaut.

Xeno E03 XM-L 009
Eine Cree XM-L-LED sorgt bei allen drei Varianten für Licht. Die Unterschiede liegen in den Farb- und Helligkeits-Bins. Das Bild zeigt eine XM-L 7B T4, die das wärmste Licht aller drei Lampen liefert. Das Schöne an diesem Bild: Ich könnte euch hier auch jede andere der oben genannten LEDs verkaufen, und keine Sau würd’s merken…

 

Xeno E03 XM-L 010
Schön anzusehen: Der silberne Bezelring.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben werden kann die E03 V3 mit einem 1,2-Volt NiMh-Akku, einer 1,5-Volt-Batterie oder (bei höherer Leistung und kürzerer Laufzeit) mit einem LiIon 14500-Akku. Da die verbaute Elektronik bei allen Modellen identisch sein dürfte, habe ich mich darauf beschränkt, den Test nur mit der Cool-white-Version durchzuführen.

Laufzeitmessung NiMh-Akku (Sanyo Eneloop, 2.000mAh):
Beim Einschalten: 1.160 Lux
nach 5 Minuten: 870 Lux
nach 10 Minuten: 850 Lux
nach 15 Minuten: 840 Lux
nach 20 Minuten: 840 Lux
nach 30 Minuten: 810 Lux
nach 40 Minuten: 760 Lux
nach 45 Minuten: 700 Lux
nach 50 Minuten: 600 Lux
Innerhalb der nächsten Minuten sank der Wert drastisch. Nach 54 Minuten wurden noch 190 Lux gemessen. Der Akkus wurde mit einer Leerlaufspannung von 0,93 Volt gemessen – Ende des Tests.

Laufzeitmessung LiIon 14500 (Trustfire, angegeben mit 900mAh):
Beim Einschalten: 3.690 Lux
nach 5 Minuten: 2.870 Lux
nach 10 Minuten: 2.640 Lux
nach 15 Minuten: 2.420 Lux
nach 20 Minuten: 2.080 Lux
Anschließend sanken die Werte schnell. Nach 20 Minuten betrug die Leerlaufspannung des Akkus 3,61 Volt, fünf Minuten später lag sie bei 3,17 Volt. Testabbruch, da ich den Akku nicht in die Schutzschaltung treiben wollte.

Fazit: Eine Regelung ist offenbar nicht vorhanden. Mit beiden Stromversorgern wird die Lampe mit zunehmender Laufdauer dunkler. Auch, wenn mich das persönlich bei einer EDC-Lampe, die meist immer nur kurzfristig betrieben wird, nicht sonderlich stört: Ideal sieht sicher anders aus. Mehr stört mich allerdings, dass die Lampe über keine Abschaltung verfügt. Sie saugt munter an den Akkus und nuckelt sie leer, wenn man nicht aufpasst. Beim Betrieb mit einem NiMh-Akku sollte man den Akku spätestens dann wechseln, wenn die Lampe fürs Auge sichtbar erheblich dunkler wird. Gleiches gilt bei Verwendung eines LiIon-Akkus. Hier sollten am besten ausschließlich geschützte Akkus zum Einsatz kommen.

Der Vollständigkeit halber hier noch die gemessenen Luxwerte mit vollen Akkus:

Xeno E03 XM-L 011

Dazu gesagt werden muss allerdings, dass es sich hier nur um Annäherungswerte handelt, da der Lichteinbruch bei allen Modellen, gerade in den ersten Sekunden nach dem Einschalten, drastisch ist und bereits vor der optimalen Ausrichtung der Lampe auf den Sensor des Messgeräts begonnen hat.
Dazu kommt, dass es sich beim verwendeten LX1330B um ein Luxmeter handelt, bei dem die Farbtemperatur Einfluss auf das Messergebnis haben und die Messung somit zusätzlich leicht verfälschen könnte.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem leichtgängigen Reverse-Clicky. Insgesamt stehen drei Leuchtstufen zur Verfügung, die in der Reihenfolge Low – Ultra Low – High angewählt werden. Durchdrücken des Clickys schaltet die Lampe ein, durch Antippen werden die Leuchtstufen gewechselt. Die Lampe hat keine Memory-Funktion und startet immer in der mittleren Stufe.
Die Stufen sind von Xeno für die Cool-white-Version wie folgt angegeben:

Xeno E03 XM-L 012

Für die Neutral-white- und die Warm-white-Version gibt Xeno nur die maximale Leistung beim Betrieb mit einem LiIon-Akku an. Bei der NW-Variante sind das 400 Lumen, bei der WW-Variante 350 Lumen.
Interessant ist in jedem Fall die dunkelste Stufe beim Betrieb mit einem LiIon-Akku: 80 Lumen und die Bezeichnung “Ultra Low” entbehrt nicht einer gewissen Komik, und mit einem “Low” mit 280 Lumen ist die Lampe, zumindest für Einbrecher, nicht das geeignete Werkzeug. Abgesehen von der etwas unglücklich gewählten Bezeichnung der Leuchtstufen (auch mit 20 Lumen beim Betrieb mit einem NiMh-Akku) ist ein “Low” nicht wirklich “Ultra”, finde ich die Abstufungen von Xeno nicht gut gewählt. Beim Betrieb mit einem LiIon-Akku sind die beiden dunklen Stufen einfach zu hell, und der Unterschied zwischen der mittleren und der hellen Stufe ist fürs Auge eher marginal.

Beam:
Bedingt durch die Kombination aus kleinem Lampenkopf, OP-Reflektor und XM-L-LED liefern alle drei Testkandidaten ein ausgewogenes Lichtbild. Der Nahbereich wird homogen ausgeleuchtet. Dass die Lampen nicht für größere Reichweiten ausgelegt sind, versteht sich von selbst.
Die Lichtfarbe der NW-Version wirkt schon eine ganze Ecke wärmer als die der CW-Variante. Die 30 “Mehr-Lumen” der Cool-white-LED fallen fürs Auge nicht sonderlich ins Gewicht.
Ziemlich aus dem Rahmen fällt das Modell mit der warmweißen LED. Die Helligkeit, die das Auge wahrnimmt, liegt deutlich unter der der anderen beiden Lampen. Die Lichtfarbe ist dabei so warm, dass man glauben könnte, eine Glühbirnen-Lampe in der Hand zu haben.

Xeno E03 XM-L 013
“White-wall-beamshot” Xeno E03 XM-L cool white.

 

Xeno E03 XM-L 014
“White-wall-beamshot” Xeno E03 XM-L neutral white.

 

Xeno E03 XM-L 015
“White-wall-beamshot” Xeno E03 XM-L warm white.


Resümee:
Die Xeno E03 V3 XM-L ist eine brauchbare EDC-Lampe zum kleinen Preis. Sie liefert in allen drei Lichtfarben viel Licht für eine Lampe ihrer Größe, wobei die warmweiße Version die mit Abstand dunkelste ist – so man denn 350 Lumen als “dunkel” bezeichnen will.
Die Verarbeitung geht in Ordnung. Dass auf eine Regelung verzichtet wurde, ist meiner Ansicht nach bei einer EDC-Lampe zu verschmerzen. Unschön ist die Tatsache, dass auch auf eine Abschaltung verzichtet wurde – hier ist aktives Aufpassen des Benutzers gefordert.
Für welches Modell man sich entscheidet, ist letztlich reine Geschmackssache – sowohl bei der Wahl der Gehäuse- als auch der Lichtfarbe, hier sind alle Kombinationen möglich.
Mir persönlich gefällt die warmweiße Version am besten – vielleicht auch, weil ich mit dieser Lichtfarbe groß geworden bin und das Gefühl habe, eine extrem helle Lampe mit Glühbirne in der Hand zu halten. Und nicht zuletzt liegt die gefühlte Umgebungstemperatur beim warmweißen Licht gleich um ein paar Grad höher (was wissenschaftlich allerdings nicht belegbar ist). Der Preis für die E03 V3 XM-L liegt bei allen Modellen bei 32 Euro (Stand: Mai 2012). Zur Verfügung gestellt wurden die Lampen freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich sind.

Xeno E03 XM-L 016
Größenvergleich. Von links: 4Sevens Q-Mini AA, Spark SL5, Xeno E03 V3 XM-L, Fenix LD10, Led Lenser P5R.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Xeno E03 XM-L 017
Xeno E03 XM-L cool white 1,2 Volt-Akku

 

Xeno E03 XM-L 018
Xeno E03 XM-L neutral white 1,2 Volt-Akku

 

Xeno E03 XM-L 019
Xeno E03 XM-L warm white 1,2 Volt-Akku

 

Xeno E03 XM-L 020
Xeno E03 XM-L cool white 4,2 Volt-Akku

 

Xeno E03 XM-L 021
Xeno E03 XM-L neutral white 4,2 Volt-Akku

 

Xeno E03 XM-L 022
Xeno E03 XM-L warm white 4,2 Volt-Akku

 

Xeno E03 XM-L 023
Spark SL5 190 NW 4,2-Volt-Akku

 

Xeno E03 XM-L 024
HDS Systems EDC High CRI

 

Xeno E03 XM-L 025
Vergleich mit einer “richtig” warmen Lampe mit Birnchen: Surefire G2 Nitrolon mit Diffusor, Belichtungszeit: 4 Sekunden.

 

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Keenwin HR01

Keenwin HR01 001
Die Keenwin HR01 kostet ungefähr so viel wie ein Abendessen in einem günstigen Restaurant, ist aber bedeutend heller.


Verpackung/Lieferumfang:
Allerliebst! In einem süßen kleinen Pappschächtelchen sind die Lampe, ein Lanyard und ein Clip zur Befestigung des Lanyards oder eines Schlüsselrings enthalten.

Keenwin HR01 002
Lieferumfang der Keenwin HR01.

 

Keenwin HR01 003
Warum mit einem langweiligen Review die Leser quälen, wenn bereits auf der Verpackung steht, ob die Lampe etwas taugt oder nicht? Ich mache trotzdem einfach mal weiter.

 

Keenwin HR01 004
Ein “Sprengring-Clip” dient zur Befestigung des mitgelieferten Lanyards oder eines Schlüsselrings.

 

Keenwin HR01 005
Der Clip sitzt bombensicher. Verlieren kann man die Lampe damit garantiert nicht.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 65 mm
Durchmesser Kopf:14,5 mm
Durchmesser Tail: 14 mm
Gewicht: 14 g
Gewicht mit Akku: 25 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Loch für Lanyard: nur bei montiertem Trageclip.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.

Keenwin HR01 006
Das Gewinde läuft sauber und spielfrei.

 

Keenwin HR01 007
Innenansicht Lampenkopf.

 

Keenwin HR01 008
Größenvergleich Fenix E01 und Keenwin HR01.


Leuchteinheit:
Verbaut wurde eine Cree XP-E-R3-LED. Ob hinter der extrem texturierten Linse, die blickdichter ist als jene Damen-Strumpfhosen, die vor gefühlten Tausend Jahren mit dem Begriff “blickdicht” beworben wurden, ein Reflektor sitzt, weiß ich nicht. Aber zumindest liegt die Vermutung nahe. Dafür sprechen das Lichtbild, das sehr homogen ist, aber nicht so homogen wie bei einer reflektorlosen Lampe und die Tatsache, dass es bei einer Lampe ohne Reflektor wenig bis keinen Sinn machen würde, vor die LED eine Linse zu setzen.

Keenwin HR01 009
Die blickdichte Frontlinse ist vielleicht nicht ganz so sexy wie seinerzeit viele Trägerinnen der blickdichten Strumpfhosen, aber bedeutend heller. Das darf jetzt jeder verstehen, wie er will.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die HR01 mit einer AAA-Batterie oder wahlweise mit einem AAA-Akku. Sie verfügt über eine Leuchtstufe, die mit 30 Lumen bei einer Laufzeit von drei Stunden angegeben ist.

Laufzeitmessung AAA-Alkaline-Batterie:
Beim Einschalten: 106 Lux
nach 5 Minuten: 106 Lux
nach 15 Minuten: 106 Lux
nach 30 Minuten: 109 Lux
nach 45 Minuten: 109 Lux
nach 60 Minuten: 85 Lux
nach 75 Minuten: 7 Lux
nach 90 Minuten: 6 Lux
nach 105 Minuten: 5 Lux
nach 120 Minuten: 4 Lux
nach 135 Minuten: 3 Lux
nach 150 Minuten: 2 Lux
nach 165 Minuten: 2 Lux
nach 180 Minuten: 2 Lux

Laufzeitmessung AAA-Akku (Sanyo Eneloop):
Beim Einschalten: 106 Lux
nach 5 Minuten: 106 Lux
nach 15 Minuten: 106 Lux
nach 30 Minuten: 106 Lux
nach 45 Minuten: 106 Lux
nach 60 Minuten: 106 Lux
nach 75 Minuten: 106 Lux
nach 90 Minuten: 106 Lux
nach 105 Minuten: 106 Lux
nach 120 Minuten: 105 Lux
nach 135 Minuten: 105 Lux
nach 150 Minuten: 14 Lux
Da der Akku zu diesem Zeitpunkt entnommen und nur noch mit einer Leerlaufspannung von 0,88 Volt gemessen wurde, habe ich den Test abgebrochen. Das deutliche Einknicken in der Leistung begann nach 140 Minuten. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte man den Akku in der Praxis entnehmen, wenn man längerfristig Spaß an ihm haben möchte.

Fazit: Die Lampe verfügt über eine ausgezeichnete Regelung, was für eine Schlüsselbundlampe, die nicht mehr kostet als ein Abendessen und heller ist als sämtliche Trägerinnen blickdichter Strumpfhosen, ungewöhnlich ist. Beim Akkubetrieb steht die maximale Leistung länger zu Verfügung als beim Batteriebetrieb, da die Batterie irgenwann einknickt. In der Praxis dürfte man mit einer Batterie-/Akkuladung lange auskommen, da eine Schlüsselbundlampe in der Regel immer nur kurzfristig eingesetzt wird.

Bedienung:
Ein Twisty schaltet die Lampe ein und aus. Bei einer Leuchtstufe kann dieser Punkt daher schnell abgehakt werden.

Beam:
Bereits auf kürzeste Entfernungen ist das Lichtbild sehr ausgewogen. Der Nahbereich und leicht erweiterte Nahbereich werden gleichmäßig ausgeleuchtet.

Keenwin HR01 010
“White-wall-beamshot” Keenwin HR01.


Resümee:
Die Keenwin HR01 ist eine rundum gelungene Schlüsselbundlampe. Angefangen von der Verarbeitung übers Lichtbild bis hin zu einer guten Regelung, die bei den meisten Schlüsselbundlampen dieser Preisklasse eher die Ausnahme ist, offenbart diese Lampe keine Schwächen. Bei einem Preis, der in Deutschland zwischen 10 und 20 Euro liegen dürfte (Stand: Mai 2012), ist die Keenwin HR01 ein echtes Schnäppchen. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Tachenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de

Keenwin HR01 011
Keenwin HR01 auf 10 Meter Entfernung.

 

Keenwin HR01 012
Die Distanz bis zum ersten Pfosten beträgt etwa 10 Meter, bis zum zweiten etwa 14, bis zu dritten etwa 18.

Vorstellung der Fenix E21 und Vergleich mit der LD20

1. Mai, 2012 Keine Kommentare

Hallo zusammen,

die Fenix E21 gehörte während des Tala-Events in Reinstorf am 17.03.2012 auf der Teststrecke – das war die abgedunkelte Schießbahn im Keller unter dem Vereinsgebäude – ohne Zweifel zu den populären Talas.

Grund genug, sich diese Lampe einmal genauer anzusehen.

Ermöglicht hat dies wieder einmal der Taschenlampenpapst, denn er hat mir diese Lampe für’s review zur Verfügung gestellt.

Vielen Dank!

 

Hier zunächst einmal einige recherchierte technische Daten zur E21:

Digital geregelte Cree XP-E LED für weitgehend konstante Helligkeit
2 Lichtstärken:
- max. 150 Lumen für ca. 2 Std.
-48 Lumen für ca. 11 Std.
Stromversorgung: 2x 1.5V AA Mignon (Alkalisch, Ni-MH,)
Material: Hochwertiges Aircraft Grade Aluminium
Type III Hard-Anodized Finish
Wasserdicht nach IPX-8
Leuchtweite: 134m

Leuchtintensität: 4510cd
Klare und verstärkte Glaslinse, Anti-Reflex – beschichtet
Smoothreflektor
Taktischer Tailcap-Schalter
Abmessungen: 164 mm (L) x 25,4 mm (D)
Nettogewicht: ca. 90 Gramm

 

Die Fenix E21 besteht aus 3 Teilen, head, body und tailcap, die durch Schraubgewinde miteinander verbunden werden können, wobei das headseitige Gewinde blank ausgeführt wurde, wärend das Tailcapseitige über die gleiche Anodisierung, wie die restliche Lampe, verfügt.

Der Grund dafür findet sich in dem der Fenix E21 zugrunde liegenden Bedienkonzept:

Das Ein- und Ausschalten erfolgt über den Tailswitch, der im übrigen auch Momentlicht und Morsen ermöglicht.
Bereits ein leichtes Lösen der tailcap unterbricht die Stromversorgung der Lampe und bietet so aufgrund der elektrisch isolierenden Wirkung der Anodisierung des Gewindes ein sog. safety-lock-out, also eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Einschalten, z.B. wärend eines Transports.

Die Anwahl der modes – high und low – hingegen wird über einen kleinen Dreh am head erledigt.
Dieser benötigt zum Betrieb, sowohl im fest angezogenen = high, als auch im leicht gelösten Zustand = low, elektrischen Kontakt, den das blanke Gewinde problemlos zur Verfügung stellt.

 

Das Verarbeitungsniveau der E21 liegt, wie von Fenix gewohnt, auf hohem Niveau.
Dies gilt für die Gewinde und deren Abdichtung ebenso, wie für die Materialstärke des Batterietubus, die Tailcap mit ihrer vergoldeten Kontaktfeder und dem gut zu erreichenden, sowie bequem zu bedienenden switch, oder den head mit seiner sauber eingefassten Glaslinse und perfekt zentrierten LED.

Beide modes sind völlig frei von PWM – flackern und liefern angenehmes, gleichmäßiges Licht.

Hier wieder einmal in unserem 6m langen Kellerflur:

E21 low:

 

E21 high:

 

Die E21 beleuchtet mit ihrem spill einen recht großen Bereich.
Der Helligkeitsunterschied zum spot mit weichem Übergang ist ziemlich hoch.
Ergo ist die Reichweite für einen so kleinen Reflektor nicht zu unterschätzen und dürfte die angegebenen 134m locker erreichen.

Auf der Schießbahn in Reinstorf wurde die E21 sehr oft mit der LD20 aus gleichem Hause verglichen, und das aus gutem Grund, denn schließlich bedienen sich beide Lampen der gleichen Stromversorgung (2xAA) und weisen daher ähnliche Abmessungen auf.

 

Der head, und damit die Reflektoröffnung der LD20, ist allerdings ein wenig kleiner.

 

Links die E21:

 

Außerdem ermöglicht die Bauweise der LD20 Tailstandbetrieb, was aufgrund der exponierten Schalterposition der E21 unmöglich ist.

Die in Reinstorf anwesenden cacher interessierten sich allerdings hauptsächlich für die Unterschiede in den Leuchtbildern beider Lampen.
Der Fairness halber sei angemerkt, dass in Reinstorf eine LD20 R5 zum Vergleich verfügbar war, hier ist’s die etwas ältere R4 -Version.
Rein subjektiv hatte ich auf der Schießbahn den Eindruck, dass die R4 etwas heller als die R5 strahlte, aber das könnte auch an meinen Akkus gelegen haben, schließlich wurden dort alle Fenixe mit Alkalines betrieben.

E21 high:

 

LD20R4 turbo:

 

Die E21 erfasst mit ihrem Lichtstrahl den insgesamt etwas größeren Bereich.

Der spill der LD20 ist etwas heller, der Übergang zum spot vllt. noch etwas weicher, der spot selbst deutlich größer, aber klar dunkler, als der der E21.

Spot der E21 links, Distanz 2,5m:

 

Damit reicht der Strahl der E21 weiter, als der der LD20, der trotz eines etwas kleineren spills auf mich den flutigeren Gesamteindruck macht.
Das liegt wohl zu einem guten Teil eben an dem größeren, dunkleren spot.

Übrigens bezieht sich die Laufzeitangabe der E21 von ca. 2 Stdn. auf high auf die Verwendung von NiMh 2500mAh.
Bei einem Laufzeittest mit 2 der unter Tala-usern weit verbreiteten 2000mAh – Eneloops begann die Helligkeit nach 90min. kontinuierlich abzufallen.
Man steht also nicht aprupt im Dunklen, die Akkus sollten aber im Interesse einer langen Lebenserwartung derselbigen schleunigst gewechselt werden, da die gemessene Spannung unter Last nun bei für die Elektroden der Zellen auf die Dauer schädlichen 0,8V, und weniger, angelangt ist.
Im Zweifelsfall also lieber eher wechseln und einen Reservesatz Akkus mitnehmen.

Viele cacher in Reinstorf haben sich zur Reflektorensuche für die E21 entschieden.
Ich denke, sie haben eine gute Wahl getroffen.

Gruß
Roland

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Keenwin HR 30

19. April, 2012 Keine Kommentare

Der heutige Review befasst sich mit  der Keenwin HR 30.  Diese Lampe vom chinesischen Hersteller  wurde  mir vom Taschenlampenpapst für diesen Test zur Verfügung gestellt.

Für mich ist diese Lampe der erste Kontakt zu einem Produkt von diesem Hersteller, die anderen Tester hier haben ja bereits einige Tests  zu anderen Keenwin  Lampen veröffentlicht.

In Gegensatz zu den anderen Testern ist, zumindest bei diesem Model, mein erster Eindruck etwas zwiegespalten.  Mehr dazu jetzt im Rewiew.

Verpackung und Lieferumfang

Die Lampe kam in einer Pappschachtel verpackt an. Der äußere Eindruck ist ganz ok, auf der Vorderseite werden schon mal die Leistungsdaten beworben.  Die Rückseite gibt mehr Informationen  über die technischen Daten und Laufzeit. 
Packungsinhalt:
-  Taschenlampe Keenwin HR 30
- 1  Haltering mit Handschlaufe
- 1 Taschenclip
- 1 Ersatztastergummi
- 2 O-Ringe
- 2 Pappkärtchen (Garantie und Information  in Englisch)Technische Daten
Die Lampe macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck, auch haptisch fühlt sie sich sehr angenehm an. Lediglich im Bereich Größe zu Gewicht paßt etwas nicht 100% für mich – irgendwie wirkt die Lampe zu leicht.
Der Weg auf die Waage bestätigt diesen Eindruck: Leergewicht 59 Gramm; mit einem 18650 Akku 105 Gramm.
Nach dem abschrauben der Tailcap ist schnell klar woher dieses „Leichtgewicht“ kommt. Die Tube ist sehr dünnwandig ausgeführt (Materialstärke unter 1mm).  Ob die Lampe so härtere Behandlungen schadfrei überleben wird wage ich persönlich zu bezweifeln.
Der Body der Lampe ist aus Aluminium gefertigt, und mit einer Anodisierung Type III versehen. Die Anodisierung ist gleichmäßig und fehlerfrei ausgeführt.
Die Gewinde sind sauber geschnitten und leichtgängig, aber das einfetten wurde vergessen.
Länge der Lampe 120mm, Durchmesser Kopf 26mm , Durchmesser Body 22mm.
Laut Hersteller soll die Lampe wasserdicht nach IPX8 sein; Spritzwasser und kurzfristiges untertauchen machten der Lampe im Praxistest keine ProblemeReflektor, Linse, Emitter

Die Frontscheibe ist aus beschichtetem Glas und der der Reflektor aus Aluminium gefertigt.
Der Reflektor  bei diesem Modell ist ein OP-Reflektor (nur leicht texturiert), der einen guten Kompromiss aus Throw und Flood darstellt. Zum Einsatz in der Keenwin HR 30  kommt eine Cree R3 LED.

Stromversorgung und Laufzeit

Den Laufzeittest hab eich bei dieser Lampe mit einem 18650 Akku mit 2400 mAh durchgeführt. Mann kann die Lampe alternativ auch mit 2 CR123 Batterien betreiben.

Der Hersteller gibt die Helligkeit mit 245 Lumen an, diesen Wert halte ich aber für etwas sehr  überzogen. Ich würde die Helligkeit bei etwa 180-190 Lumen ansetzen.
Die Leuchtstufen sidn mit LOW (45 Lumen/ 15 Stunden), HIGH (245 Lumen/ 2,5 Stunden) und SOS (100 Lumen) angegeben.

Der Praxistest ergab eine etwas geringere Laufzeit als der Hersteller verspricht. Dafür beweist die Lampe wie eine sehr gute  Helligkeitsreglung aussehen kann. Bei ausreichender Kühlung (im Test Ventilator, in der Praxis reicht die Umgebungsluft/Blutkühlung) bleibt die Lampe bis fast zum Ende der Laufzeit auf einem gleichmäßig hellen Level. Bei Temperaturen größer 40°C nimmt die Helligkeit konstant ab.

  18650 protected
  HIGH
Zeit Lux Temp.
Start

9.880

23°C
0:01

9.840

23°C
0:02

9.810

24°C
0:05

9.750

25°C
0:10

9.750

25°C *
0:15

9.750

25°C *
0:20

9.750

25°C *
0:25

9.750

25°C *
0:30

9.750

25°C *
0:35

9.750

25°C *
0:40

9.750

25°C *
0:45

9.750

25°C *
0:50

9.750

25°C *
0:55

9.750

25°C *
1:00

9.750

25°C *
1:15

9.750

25°C *
1:30

9.750

25°C *
1:45

9.200

25°C *
1:50

8.800

25°C *
2:00

7.290

24°C *
2:05

5.730

23°C *
2:07

4.900

23°C *

*Mit aktivem Lüfter

Sobald die Lampe gegen Laufzeitende dunkler wird sollte man sich um den Akkuwechsel kümmen.  Die 2:08 h packte die Lampe nicht mehr sondern der protected Akku machte das Licht aus. Aber mit einem Vorlauf  von über 10 Minuten reicht die Zeit um nicht plötzlich im Dunkeln zu stehen. Ein effektiver Akkuschutz währe bei dieser Regelung noch das I-Tüpfelchen was ein Hersteller der Lampe mit auf den Weg geben könnte.

 

Bedienung

Der Schalter im Tailcap ist Reverse Clicky mit  mittel hartem Druckpunkt. Mit Hilfe des Clicky werden bei dieser Lampe die 3 Leuchtstufen LOW-HIGH-SOS durchgeschaltet. Die Lampe hat leider eine Memoryfunktion und schaltet somit immer eine Stufe weiter .  Die Reihenfolge LOW-HIGH- SOS finde ich super, aber die Memoryfunktion stört schon gewaltig, da das lästige Blinken nicht übergangen werden kann. Ein Tailstand ist nicht möglich da der Schalter ca 2 mm hervorsteht. Der Rollschutz ist mit angebautem Gürtelclip oder Handschlaufe gegeben.

 

Ausleuchtung und Leuchtcharakteristik

Die Lampe ist als mehr als  Thrower ausgelegt, aber leuchtet mit ihrem Spill den Weg vor den Füßen noch ausreichend aus. Auch im LOW-Modus reicht es im Dunkeln den weg auf einigen Metern voraus problemlos zu finden.

Die von mir in 1m Entfernung gemessen Helligkeitswerte (mit 18650 Akku):

Modus Spot Spill
HIGH

9.880Lux

3.100 Lux

LOW

2.500 Lux

1.000 Lux

Die Werte wurden jeweils mit einer  frischen Zelle gemessen.

mitgeliefertes Zubehör

Der abnehmbare Gürtelclip ist solide konstruiert und persönlich finde ich ihn auch ganz praktisch. Beim Halten der Lampe stört er kaum. Der Halter der Handschlaufe ist als Halbring ausgelegt, im Auslieferungszustand hält er schön stramm , wie er aber nach einiger Zeit ausleiert wird sich erst im Langzeittest zeigen.

Praxistest

Die Keenwin HR 30 ist eine Lampe die für den Alltagsgebrauch gut zu nutzen ist. Einige Schwächen hat die Lampe, z.B. in Form der Memoryfunktion bei den Leutstufen und der geringen Materialdicke. Die konstante Helligkeitreglung ist einer der Glanzpunkte der Lampe.
Der Testlauf auf der Reflektorstrecke zeigt was an Lichtleistung in der Lampe steckt! Im LOW-Modus ist der 70m Reflektor noch problemlos zu erkennen im High-Modus ist der Testtunnel ordentlich hell.

 LOW-Mode, HIGH-Mode (beide ISO400 F11, 4sec)

Schlußwort , Fazit und Preis

Die Kennwin HR30  ist eine Taschenlampe die bei mir nicht nur Sonnenschein hinterlässt.  Ein paar Schatten hat die Lampe zwar aber alles in allem überwiegen ihre positiven Aspekte doch.
Einen Preis in Europa konnte ich bislang noch nicht ermitteln, in asiatischen Raum wird die Lampe für umgerechnet  etwa 35-40 EUR angeboten. Wenn der Hersteller bei der nächsten Version der Lampe die kleinen Fehler noch ausbessert ist der Preis auch gerechtfertigt.

Größenvergleich Ultrafire 18WG-T60 – Ultrafire WF-501B; Keenwin HR30

Kurzwertung:

Positiv:
- Lichtleistung
- Reglung
- Haptik
Neutral:
- Qualität (Funktionsumfang, allgemeine Verarbeitung)
- Lieferumfang (Zubehör)
Negativ:
- (leicht) übertriebene Angaben in Bezug auf Lichtleistung
-  Qualität  ( Materialdicke)


PowerTac Cadet

PowerTac Cadet 001
Die PowerTac Cadet ist eine EDC-Lampe, die ihren Besitzer durchaus überleben könnte.


Verpackung/Lieferumfang:
Im Blister sind die Lampe, Ersatz-O-Ringe, ein Holster, ein Lanyard und eine englischsprachige Bedienungsanleitung enthalten.

PowerTac Cadet 002
Lieferumfang des Kadetten.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 90 mm
Reflektoröffnung: 19 mm
Durchmesser Kopf: 25,5 mm
Durchmesser Tail: 21 mm
Gewicht: 59 g
Gewicht mit Batterie: 75 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: Loch in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Die Lampe wirkt robust verarbeitet. Die Gewinde laufen spielfrei und sauber. Auf den ersten Blick sind keine Schwächen erkennbar.

PowerTac Cadet 003
Das Gewinde zur Tailcap wurde von Werk aus bereits ausreichend gefettet.

 

PowerTac Cadet 004
Solide Wandstärke.

 

PowerTac Cadet 005
Lampenkopf abgeschraubt.

 

PowerTac Cadet 006
Auch zum Lampenkopf hin ist der Body äußerst solide.

 

PowerTac Cadet 007
Der Trageclip ist fester Bestandteil der Lampe. Ich persönlich bin kein Freund von nicht abnehmbaren Clips, andere Nutzer mag das weniger stören.


Leuchteinheit:
Eine Cree XP-G-R5-LED sitzt hinter einem SMO-Reflektor. Die Frontscheibe ist eine “High transparent optical lens”.

PowerTac Cadet 008
Frontansicht der Cadet.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die Lampe mit einer CR123A-Batterie. Der Akkubetrieb ist ebenfalls möglich. Obwohl vom Hersteller nicht explizit erwähnt, können auch LiIon-16340-Akkus mit einer Nennspannung von 3,7 Volt verwendet werden.
Beim zweigeteilten Test kamen eine CR123A-Batterie und ein LiIon-16340-Akku von AW mit einer angegebenen Kapazität von 750mAh ins Batterierohr. Zur Kühlung diente bei beiden Testläufen ein Ventilator. Angegeben ist die Lampe beim Batteriebetrieb mit 300 Lumen bei einer Stunde Laufzeit.

Laufzeitmessung CR123A:
Beim Einschalten: 6.000 Lux
nach 5 Minuten: 5.200 Lux
nach 10 Minuten: 5.200 Lux
nach 20 Minuten: 5.000 Lux
nach 30 Minuten: 4.700 Lux
nach 40 Minuten: 4.300 Lux
nach 50 Minuten: 3.900 Lux
nach 60 Minuten: 2.900 Lux
nach 70 Minuten: 1.400 Lux
nach 80 Minuten: 200 Lux, Testende wegen Verdunklungsgefahr.

Laufzeitmessung LiIon 16340:
Beim Einschalten: 11.300 Lux
nach 5 Minuten: 8.100 Lux
nach 10 Minuten: 7.100 Lux
Nach 15 Minuten wurden noch 5.000 Lux gemessen. Nach 18 Minuten ging die Lampe aus. Die Leerlaufspannung des Akkus betrug zu diesem Zeitpunkt 3.62 Volt. Ob für die Abschaltung die Lampe oder der Akku verantwortlich waren, weiß ich nicht, da ich keine ungeschützten Akkus dieser Größe habe, um das herauszufinden.

Fazit:
Die Regelung beim Batteriebetrieb ist nicht das, was man herausholen könnte, stellt für eine EDC-Lampe in meinen Augen aber einen guten Kompromiss zwischen Leistung und Laufzeit dar. Beim Betrieb mit 4,2 Volt ist die Lampe zwar deutlich heller, allerdings geht die Leistung schnell in den Keller, und die Laufzeit ist extrem kurz. Diese Lösung ist eher etwas für Leuchtjunkies, die aus jeder Lampe alles herausholen wollen. In der Praxis stellt der vom Hersteller angedachte Betrieb mit einer 3-Volt-Batterie sicherlich die sinnvollere Lösung dar, zumal 300 Lumen für eine EDC-Lampe vollkommen ausreichen.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Forward-Clicky mit weichem, konkreten Druckpunkt. Momentlicht und Morsen sind möglich. Durch Lösen und Festziehen des Lampenkopfs werden nacheinander die Leuchtstufen “Moonlight” (angegeben mit 0,5 Lumen für 100 Stunden, (Low (angegeben mit 30 Lumen für 10 Stunden), Medium (angegeben mit 150 Lumen für 130 Minuten) und High (angegeben mit 300 Lumen für 60 Minuten). Die Lampe verfügt über Memory und startet somit immer in der Leuchtstufe, die vor dem letzten Ausschalten aktiviert war.
Bei gelöstem Lampenkopf gelangt man in den Strobe-Modus. Und zwar IMMER. Ich bin ein bekennender Feind davon, jeden Mist in Versalien zu schreiben, aber an dieser Stelle musste das einfach sein. Denn wann immer man zwischen den Leuchtstufen wechselt, strobt die Lampe mit 300 Lumen munter vor sich hin. Der Vorteil: Man hat immer den direkten Zugriff auf Strobe. Der Nachteil: Es nervt gewaltig. Zumindest mir als normaler Taschenlampen-Nutzer (auch wenn das manche Leute anzweifeln mögen) geht das ständige Geblinke beim Umschalten gehörig auf den Sack. Die in Relation zur Gesamtbevölkerung verhältnismäßig große Zahl an Dschungelkämpfern, Elitesoldaten und Geheimagenten wird es dagegen sehr zu schätzen wissen.
Um ein versehentliches Einschalten zu verhindern, verfügt die Lampe über einen Tailcap-Lockout.

PowerTac Cadet 009
Der Druckpunkt des Clickys ist weich aber konkret. Momentlicht wird bereits durch leichtes Antippen erreicht, der Weg bis zum Einrasten ist relativ lang, sodass ein versehentliches Einschalten kaum möglich sein dürfte. Wer ganz sicher sein will, kann den Tailcap-Lockout nutzen, Hier reicht schon leichtes Aufdrehen.

 

PowerTac Cadet 010
Innenansicht Tailcap.


Beam:
Der Hotspot setzt sich auf kurze Distanzen mit einigen Ringen vom Sidespill ab. Auf die Entfernung liefert die Lampe dennoch eine relativ homogene Ausleuchtung mit leichter Betonung des Spots.

PowerTac Cadet 011
“White-wall-beamshot” der PowerTac Cadet.


Resümee:
Was Verarbeitung und Robustheit angeht, spielt die PowerTac Cadet sicherlich weit vorne mit. Der Kompromiss aus maximaler Leistung und Laufzeit ist gelungen, die einzelnen Leuchtstufen sind sinnvoll gewählt. Über die Tatsache, dass die Lampe bei jedem Wechsel der Leuchtstufen im Strobe-Modus landet, kann man geteilter Meinung sein. Der Preis von 69 Euro (Stand: April 2012) ist sicherlicht von Pappe, aber als Gegenwert bekommt man eine hochwertige und zuverlässige Lampe.
Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich ist.

PowerTac Cadet 012
Größenvergleich. Von oben: Spark SL5, Ledwave MC-1 Elite, PowerTac Cadet.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

PowerTac Cadet 013
PowerTac Cadet CR123A

 

PowerTac Cadet 014
PowerTac Cadet LiIon 16340

 

PowerTac Cadet 015
Lumintop L1C LiIon 16340

 

PowerTac Cadet 016
Lumapower D-Mini VX XP-G LiIon 16340

 

PowerTac Cadet 017
Armytek Predator OP

Fenix LD12

8. April, 2012 Keine Kommentare

Hallo zusammen,

heute möchte ich Euch mal eine kleine EDC näherbringen, nämlich diese hier:

 

Und da seht Ihr auch schon den gesamten Packungsinhalt, die Lampe, das bekannte Fenix – Holster, Laynyard, 2 O-Ringe, Bedienungsanleitung, Garantiekarte und Werbebroschüre.

Erhältlich ist die neue kleine Fenix unter anderem beim Taschenlampenpapst, und von ihm habe ich sie für dieses review geliehen bekommen.
Vielen Dank dafür!

Wie alle Fenixe der LD-Serie, so wird auch die neue LD12 mit AA-Zellen betrieben, wahlweise natürlich auch mit AA-Akkus.
Aufgrund ihrer geringen Größe findet in ihrem Batterietubus eine AA-Zelle Platz.

Verbaut wurde die gängige Cree XP-G R5, und zwar in einem smooth-Reflektor.

 

Blick direkt in den head:

 

 

Die Fenix LD12 en detail:

Typ III hartanodisiertes Aluminiumgehäuse
Gehärtete und antireflexbeschichtete Glaslinse
Anti-roll – Design
Verpolungsschutz
Digital reguliert – gleichbleibende Helligkeit bis zur völligen Entladung der Zelle
Wasserdicht nach IPX-8, bis max. 2m Wassertiefe
Leuchtweite: ca. 80m

Länge: 105mm
Breite: 21,5mm
Nettogewicht: 54g

Bedienung:

Momentlicht durch Antasten des Tailswitch (neu)
Dauerlicht durch Durchdrücken des Tailswitch

Leuchtstufenanwahl durch Betätigung des grauen, rechteckigen Sideswitch (das ist die eigentliche Neuerung gegenüber den Vorgängern) in der Reihenfolge: turbo (115lm für max. 2,15Stdn.),
low (3lm für max. 97Stdn), mid (27lm für max. 11Stdn.) und high (60lm für max. 4,9Stdn).

 

Wird in einem beliebigen mode der Sideswitch länger als 2sec. gedrückt, wechselt die LD12 in einen alternierenden strobe, beim 2.mal länger Drücken stellt sie den SOS-mode bereit. Durch kurzes Drücken des sideswitch wechselt die LD12 zurück in den vorher eingestellten Helligkeitsmode.
Auf diese Art und Weise ist es möglich, die Blinkmodes komplett zu meiden.

Die LD12 speichert übrigens den zuletzt verwendeten Leuchtlevel und startet auch wieder in selbigem. Dieser level steht ebenfalls dem Momentlicht zur Verfügung, wohingegen die Blinkmodi immer mit der Helligkeit der Turbostufe ablaufen.

Beim Auseinanderschrauben, hier ist lediglich die tailcap abschraubbar, fällt die respektable Wandungsstärke des Batterietubus auf.

 

Entgegen der Abbildung habe ich die beamshots und den Laufzeittest mit einem frisch geladenen Ansmann MAXe+ 2500mAh AA durchgeführt.
Dabei hat sich die Laufzeitangabe des Herstellers, die sich lt. Bedienungsanleitung auf die zur Verwendung in der LD12 empfohlenen 2500mAh – Zellen bezieht, zumindest auf turbo nicht bestätigt, denn die für diesen mode angegebenen 2Stdn und 9 min. konnten nicht erreicht werden.
Nach 1 Stde und 45min. erreichte die Zelle 0,9V Lastspannung – höchste Zeit, den Test zu beenden.

Ein praktische Clip ist zudem bereits vormontiert – er wird mittels einer Feder am Lampenbody befestigt – und hält die Lampe sicher z.B. an einer Hosentasche fest.
So hat man auf praktische Art und Weise beide Hände frei, um z.B. in einem abgedunkelten Kellerflur ein Beamshotequipment aufzubauen.

 

In diesem konkreten Fall handelte es sich um unseren Kellerflur.

Distanz bis zur Wand: 6m

 

Fenix LD12, low:

 

Fenix LD12, mid:

 

Fenix LD12, high:

 

Fenix LD12, turbo:

 

Zum Vergleich die Fenix LD20R4, turbo:

 

Spotverleich auf 2,5m Distanz, links der spot der LD12:

 

 

Fazit:
Mit der LD12 bietet Fenix die nächste, in meinen Augen gelungene Evolutionsstufe eines hauseigenen Klassikers an.
Die Bedienung per sideswitch gefällt mir persönlich ausgezeichnet.
Kein Gedrehe mehr am head, kein Angetaste des taillswitch mehr.
Die 4 Leuchtlevel und die Möglichkeit des Momentlichts gefallen mir sehr gut und sind meiner Meinung nach praxisgerecht gewählt.
Die Laufzeit von eindreiviertel Stunde ist – für eine AA-Zelle – durchaus in Ordnung, bei meiner LD20 steht bei Dauerbetrieb auf turbo schon nach etwas mehr als einer Stunde der Akkuwechsel an.
Die Verarbeitung der Schalter und des Gehäuses befindet sich auf gewohnt hohem Fenix-Standard.
Ich kann das gute Stück nur empfehlen.

Gruß
Roland

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Keenwin A11 und P11

4. April, 2012 Keine Kommentare

Hallo zusammen,

heute hab’ ich hier die neuen Keenwin A11 und P 11 für Euch.

 

JoFrie, in der Szene als Taschenlampenpapst wohlbekannt, hat sie mir eigens dafür zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!

Diesmal gestaltet sich der auszupackende Inhalt als sehr übersichtlich, denn eine Bedienungsanleitung ist lediglich auf der Packung aufgedruckt, auch ein Holster sucht man vergebens, lediglich jeweils 2 Ersatz – O – Ringe und je eine Reserveschalterkappe befinden sich, außer der Lampe selbst, an Bord.

 

Die Keenwin P11

Die Anfassqualität ist jedenfalls schon einmal sehr gut, die Lampengehäuse machen einen sehr robusten Eindruck.

 

Die kleinere Keenwin A11

 

Dieser setzt sich beim Auseinanderschrauben fort,
hier die A11 in Einzelteilen:

 

Head der A11:

 

Headseitiges Gewinde der A11, beeindruckende Materialstärke des Tubus:

 

Die Einzelteile der P11:

 

Unterseite des head:

 

Die Keenwin A11 en detail:

Alubody, Typ III-Anodisierung, jeweils einfach durch O-Ring abgedichtete und vorgefettete Schraubgewinde.
Wasserdicht nach IPX 8

Länge: 100,5mm,
Headdurchmesser: 25,5mm
Tubusdurchmesser: 21,5mm

Gewicht (ohne Batterien): 58,3g

Stromversorgung: 1xAA
Arbeitsspannungsbereich: 1,2 – 3,6V
Arbeitsstromfluß: zwischen 0,5 und 1A

LED: Cree XP-G R5
Reflektor: smooth

 

Bedienung:

Die Mignonzelle, wahlweise auch Akku, mit dem + Pol headwärts in die Lampe einschieben, zuschrauben und am Tailswitch einschalten.
Kein Momentlicht.
Über schnelles Auf- und Zudrehen des heads können insgesamt 4 modes angewählt werden: low, mid, high, SOS, low!

Die letzte Einschaltstufe wird gespeichert, außer, die Lampe wird unmittelbar nach erfolgtem Ausschalten direkt wieder eingeschaltet, dann wechselt sie in den nächsten mode.

Tailstandfähig!

 

Interessant ist die Laufzeit auf high (150lm lt. Herstellerangabe):
Mit einem frisch geladenen Ansmann MAXe+ 2500mAh erreicht sie zwar nicht ganz die angegebenen 2 Stunden Laufzeit, aber 1,7 Stdn. (102min.) schafft sie damit mühelos.
Dabei kann sie das am Stück und ohne Unterbrechung, da sie nie mehr als gut handwarm wird.
Der Akku übrigens auch nicht, was für einen sehr schonenden Betrieb spricht.
Die Keenwin A11 beginnt nach diesen 102 min. kontinuierlich dunkler zu werden, was den anstehenden Akkuwechsel signalisiert, schließlich wollen wir unsere guten Akkus ja nicht tiefentladen.

Die 3 Helligkeitsstufen der A11 in unserem völlig abgedunkelten Kellerflur auf 6m Distanz zur Wand:

low

 

mid

 

high

 

Fenix LD20R4 turbo

 

Spot der A11 links, LD20 rechts, Distanz zum Boden = 2,5m

 

Die Herstellerangabe von 150lm auf max für die Keenwin A11 ist für mich angesichts des Vergleichs der Helligkeit mit der Fenix LD20 R4 (205lm, kein ANSI!) glaubhaft.

Der Übergang von spot zu spill ist recht weich, die Lampe bietet meines Erachtens einen guten Kompromiss zwischen throw und flood und ist damit für viele Anwendungen, bei ordentlicher Laufzeit, gut – sehr gut geeignet, gerade auch als EDC.
Befände sich ein passendes Holster im Lieferumfang, wär’ sie für mich perfekt.
Sie passt aber auch so in jede Hosen – oder Jackentasche und stört dort nicht im geringsten.
Hell, robust und handlich, was will man mehr?

Die Keenwin P11 en detail:

Alubody, Typ III-Anodisierung, jeweils einfach durch O-Ring abgedichtete und vorgefettete Schraubgewinde.
Wasserdicht nach IPX 8

Länge: 136mm,
Headdurchmesser: 34,5mm
Tubusdurchmesser: 25,5mm

Gewicht (ohne Batterien): 160g

Stromversorgung: 1x 18650 oder 2x CR123
Arbeitsspannungsbereich: 2,5 – 6V
Arbeitsstromfluß: zwischen 0,5 und 1A

LED: Cree XP-G R5
Reflektor: smooth

 

Bedienung:

Den18650er, oder die 2 CR123, mit dem + Pol headwärts in die Lampe einschieben, zuschrauben und am Tailswitch einschalten.
Momentlicht! Morsefähigkeit!
Über Auf- und Zudrehen des heads kann zwischen insgesamt 2 modes umgeschaltet werden: low und high!
Angezogener head = high
gelöster head = low

Das geht zur Not aufgrund der Größe des heads auch ganz bequem mit einer Hand, da dafür nicht allzuviel Kraft aufgewendet werden muß.

Für mich persönlich sehr angenehm: Kein Geblinke!

Nicht tailstandfähig!

 

Die angegebene Laufzeit auf high von 2,5Stdn bei 280lm halte ich für minimal zu hoch angesetzt, zumindest für die weit verbreiteten 18650er mit 2400mAh.
Nach 85-minütigem Dauerbetrieb auf max betrug die Leerlaufspannung des von mir zum Laufzeittest verwendeten Solarforce 18650 2400mAh 3,74V, nach 95min. immer noch 3,70V.
Nach 108min. waren wir bei 3,64 angelangt, nach 111min. bei 3,62.
Bis auf 3,5V reize ich ungern aus.

Ich betrachte einen Li-Ion Akku bei einer Leerlaufspannung von 3,5V zwar als im grünen Bereich entladen. Bewegt sich diese Spannung immer zwischen 4,2V nach Aufladung und 3,5V nach Gebrauch, kann der Akku viele Jahre problemlos treue Dienste tun.
Je eher man aber den Akku wieder lädt, um so mehr Ladezyklen werden eben auch möglich, warum also ohne Not weit entladen?

Man kann aber schon mit einem 2400er 18650er locker 2 Stden Dauerbetrieb realisieren, mit einem 3100er (2900mAh realistisch) dürften die 2,5 Stden dann risikolos möglich sein.

Auch die Keenwin P11 erwärmt sich auf max. nie mehr als gut handwarm, ebensowenig der Akku, den ich nach spätestens 2-stündigem Dauerbetrieb auf max wechseln würde.

Die 2 Helligkeitsstufen der Keenwin P11 in unserem völlig abgedunkelten Kellerflur auf 6m Distanz zur Wand:

low

 

high

 

Fenix LD20 R4 turbo

 

P11 links, LD20 rechts

 

Auch hier ist der Übergang von spot zu spill weich gehalten, aber die Lampe hat das Zeug zu einem guten thrower.
Knallhell im spot, wird sie ordentliche Reichweiten erreichen können, ich schätze mal so bis zu praxisgerechten 150m maximal.
Reflektoren kann sie natürlich in noch viel größeren Entfernungen aufleuchten lassen, da dürften wohl locker 300m drin sein, vllt. auch mehr.

Fazit:

Mit der P11 ist dem chinesischen newcomer Keenwin meines Erachtens ein großer Wurf gelungen.
Vor allem die Bedienung gestaltet sich aufgrund ihrer Einfachheit sehr angenehm, ebenso der Verzicht auf alles, was blinkt.
In der Energieversorgung zeigt sich die Keenwin P11 recht flexibel, die Laufzeiten sind aus meiner Sicht praxisgerecht.
Die Lampe ist außerordentlich handlich und liegt sehr gut in der Hand.
Übrigens ist der Ring am Ende des Batterietubus abschraubbar. Ich persönlich würde ihn dranlassen, da er einen ordentlichen Halt bietet, wenn man die Lampe in Cigar-grip – Technik hält.

Tailstand wäre zwar auch schön gewesen, aber die Möglichkeit des Momentlichts bei leichtem Antasten des Tailswitch und die bequeme Erreichbarkeit desselbigen machen das in meinen Augen wieder wett.

Gruß
Roland

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Brontelight RA10

26. März, 2012 Keine Kommentare

Hi flashies,

seit kurzem befindet sich diese Brontelight auf meinem Reviewtisch:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Verfügung gestellt wurde sie von: http://www.taschenlampen-papst.de
Vielen Dank dafür!

Also packen wir dieses Schätzchen jetzt mal aus:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sehen den üblichen Lieferumfang, eine Bedienungsanleitung, 2 Ersatz – O – Ringe,
Eine Ersatzschalterkappe, ein Holster aus Stretch-Material und natürlich die Bronte RA10.

Lt. Beschreibung leistet sie maximal 200lm, ist wasserdicht nach IPX-8, übersteht einen Fall aus 1m Höhe und leuchtet bis zu 61Stden.

Genau wie die Erzeugnisse anderer Markenhersteller verfügt die RA10 über eine gehärtete und beschichtete, kratzunempfindliche Glaslinse.
Verbaut wurde, im Zentrum eines light Orange-Peel – Reflektors sitzend, die bewährte Cree XP-G R5.

 

Die Bronte RA10 besteht, wie ihre Schwesterlampen RC10 und RC20, ebenfalls aus 3 Teilen: Head, Body und Tailcap, alle miteinander verschraubt und durch O-Ringe abgedichtet!


Beim Zusammenschrauben der Teile noch schnell die Batterie mit hinein, doch halt, die CR 123 passt nicht! Ein kleiner Absatz im Inneren des Batterietubus verhindert das Einschieben von Selbiger!

 

Ein Blick in die Betriebsanleitung bestätigt den Verdacht, ganz im Gegensatz zu Bronte RC10 und RC20 arbeitet die RA10 mit konventionellen AA, oder Mignon – Batterien / Akkus.

 

Das hat durchaus seine Vorteile, sinken doch die Betriebskosten bei Verwendung von Einwegzellen – vorteilhaft bei vorwiegend gelegentlichem Gebrauch – ungemein.

Selbst bei Akkuverwendung sehe ich hier Vorteile, da die NiMh Akkus, wie z.B. der sehr empfehlenswerte Eneloop, in der Handhabung deutlich unkritischer sind, als die LiIons des Typs 16340.
Zum einen steht mehr Kapazität zur Verfügung, 2000-2500mAh statt 600-700mAh, zum anderen reagieren die NiMhs nicht ganz so allergisch auf Über-bzw. Tiefentladung.

Leider gestaltete sich das Zusammenschrauben der Testlampe an der Tailcap zum Geduldsspiel, da sich der O-Ring dabei standhaft weigerte, in seiner Nut zu verbleiben.
Anstatt dessen klemmte er – eine kleine Schlaufe bildend – jedesmal zwischen Tailcap und Body fest. Der Einfachheit halber habe ich ihn schließlich entfernt.

Da die ansonsten baugleichen RC10 und RC20 in diesem Punkt problemlos funktionieren, spricht hier einiges für einen einmaligen Ausrutscher.

Anodisierung und Gehäusequalität liegen auf bekannt hohem Niveau und sind durchaus mit dem einer zum Leuchtvergleich herangezogenen Fenix LD20 R4 vergleichbar.

Die Tailcap verfügt über ein kleines Loch zur Laynyardaufnahme:

 

Der Schalter ragt weit nach hinten hinaus. Dadurch ist die Lampe recht komfortabel ein und aus zu schalten, der in manchen Situationen recht praktische Tailstand ist allerdings leider nicht mehr möglich.
Dafür offferiert die RA10 beim Antippen ihres Tailswitch ein Momentlicht, so wäre z.B. Morsen möglich, auch das kurze Leuchten, z.B. auf eine Armbanduhr, gestaltet sich so sehr angenehm.

Die Bronte RA10 bietet 4 Modes, die durch ein schnelles Lösen und Festziehen des Heads geschaltet werden können: Mid (100lm für max. 3 Stden), high (200lm für max.1 Stde), low (20lm für max. 61 Stden) und strobe, dann wieder in gleicher Reihenfolge von vorn.

Ein Laufzeittest mit einem 2500mAh Ansmann MAX e+ bestätigte die Richtigkeit der Herstellerangabe zumindest im Max – mode, denn der Akku war nach exakt einer Stunde komplett entladen.
Das bedeutet bei einem NiMh – Akku eine Lastspannung von 0,9V und eine Leerlaufspannung von 1,2V!
Unterhalb dieser Werte würde er einen Kpazitätsverlust erleiden. Das muß ja nicht sein!

Die RA10 erwärmte sich dabei bei einer Zimmertemperatur von 18,5°C lediglich etwas über handwarm. Die Lampe ist also in der Max – Stufe als dauerbetriebsfest einzustufen.

Für die Entladung des Akkus ziehe ich immer folgende 2 Kriterien zur Beurteilung heran, denn im praktischen Betrieb läuft man ja auch nicht ständig mit einem Meßgerät herum, um die Akkuspannung zu messen:

Die Erwärmung der Lampe: Nimmt diese im gleichen Modus leicht ab, liefert der Akku nicht mehr genug Strom. Hier ist sofortiges Abschalten Pflicht.

Der Helligkeitsvergleich mit einer 2. Lampe, in diesem Falle der Fenix LD20R4.

Diese war zu Beginn des Laufzeittests im turbo-mode etwas heller, als die Bronte RA10.
Ich habe die Helligkeit beider Lampen alle 15min. visuell verglichen.
Nach einer Betriebsstunde fiel die RA10 leicht ab.
Dies geht Hand in Hand mit der sinkenden Erwärmung der Lampe.
Beide Indikatoren signalisieren meiner Erfahrung nach recht zuverlässig und rechtzeitig einen anstehenden Akkuwechsel.

Eine Unart hat diese Lampe allerdings, genau wie ihre Schwestern, die RC10 und RC20:

Im low- und mid- mode tritt ein recht deutlich sichtbares PWM-Flackern auf.
Leuchtet man dann auf bewegte Gegenstände, oder bewegt sich mit der leuchtenden Lampe in einem ansonsten statischen Umfeld, kann dies, je nach persönlicher Empfindlichkeit, schon recht störend werden.

Der Max-mode jedoch ist bei allen Lampen flackerfrei!

 

Die Bronte RA10 misst in der Länge 107mm und im Duchmesser 24mm.
Sie bringt ohne Batterien 70g auf die Waage.

Der abschraubbare Clip hält die Lampe zuverlässig und sicher z.B. an einer Hosentasche, o. Ä. fest. Der unmittelbar vor einem liegende Bereich wird dann sehr gut ausgeleuchtet, und man hat die Hände praktischrweise frei.

Der Leuchtvergleich fand in unserem Kellerflur – Distanz bis zur Wand: 6m – statt.
Neben der RC10 und RC20 habe ich zum Vergleich wegen ihrer hohen Bekanntheit die Fenix LD20 mit herangezogen.

Zunächst die modes der RA10:
low

mid

max

LD20R4 max

RA10 max

RC10 max

RA10 max

RC20 max

Nun ein Helligkeitsvergleich der Spots, Entfernung 2,5m.
Der spot der RA10 ist in allen Aufnahmen links!

RA10 RC10

RA10 RC20

RA10 LD20R4

Die 200lm der RA10 auf max halte ich, angesichts der ebenfalls angegebenen 205lm der Fenix, genau, wie bei dieser, für etwas zu hoch gegriffen.
Um die 180 otf lm sollten es allerdings schon sein.
Das reicht erfahrungsgemäß für fast alle erdenklichen Anwendungen und Situationen.

Fazit:

Mit der RA10 bringt die Firma Brontelight eine Lampe an den Markt, die sich, im Gegensatz zu ihren Schwestern RC10 und RC20 / -25, aufgrund ihrer Energieversorgung an die breite Masse der unbedarften Anwender richtet.

Dies geht etwas zu Lasten der maximalen Helligkeit, wie die Helligkeitsvergleiche belegen.
Für die Zielgruppe sollte die geringe Helligkeitseinbuße im Vegleich zu den Li- betriebenen Schwesterlampen ohne Bedeutung bleiben.

Störender könnte da schon das PWM – Flackern in den schwächeren Modes auffallen.

Da dies bisher alle von mir reviewten Brontelights aufweisen, sollte Bronte hier schnellstens nachbessern, denn von einem Einzelfall kann hier nicht mehr gesprochen werden.
In diesem Punkt zeigt sich die zum Vergleich herangezogene Fenix LD20 überlegen, denn die ist in allen modes völlig flimmerfrei.

Ebenfalls für überarbeitungswürdig halte ich persönlich die Aufnahme des Tailcap – O-Rings. Er sollte beim Zuschrauben der Lampe auf seinem Platz verbleiben können.

Abgesehen von diesen 2 Kritikpunkten erweist sich die Bronte RA10 als praxistaugliche Qualitätslampe mit hohem Gebrauchswert, nicht zuletzt dank des aufschraubbaren Clips.
So hat man ganz nebenbei ein prima Arbeitslicht, die Hände immer frei und Ersatzbatterien gibt’s wirklich an fast jeder Ecke! :)

Gruß
Roland

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Ultrafire L2 XM-L

Ultrafire L2 XM-L 001
Mit der L2 mit XM-L-LED wurde unter dem Ultrafire-Label ein günstiges Päckchen aus einer handlichen Lampe und jeder Menge Licht geschnürt.


Verpackung/Lieferumfang:
Pappschachtel, Knisterfolie, Lampe, fettich.

Ultrafire L2 XM-L 002
Nennen wir die Verpackung einfach mal “schlicht” und den Lieferumfang “aufs Nötigste beschränkt.”


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 143,5 mm
Reflektoröffnung: 24,5 mm
Durchmesser Kopf: 32 mm
Durchmesser Tail: 25 mm
Gewicht: 109 g
Gewicht mit Akku: 155 g
Anodisierung: gleichmäßig ausgeführt, nicht schnittfest.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: nein.
wasserdicht: spritzwassergeschützt.
Die Modellbezeichnung “L2″ kommt nicht von ungefähr. “Wenn schon geklaut, dann auch richtig” muss sich Ultrafire gesagt haben, denn die Lampe ist optisch eine 1:1-Kopie der Solarforce L2, die wiederum, nennen wir es mal “eng an die Surefire 6P angelehnt” ist. Bei der Verarbeitung fällt auf, dass alles ein wenig “billiger” wirkt als bei der Solarforce. Das beginnt bei der Anodisierung und hört beim kratzenden Gewinde des Bodys zur Tailcap auf. Die Tailcap ist übrigens Solarforce- (und Surefire-) kompatibel, der Lampenkopf hingegen nicht.

Ultrafire L2 XM-L 003
Zugeschaut und mitgebaut! Oben: Solarforce L2, unten: Ultraforce …ähm …fire L2.

 

Ultrafire L2 XM-L 004
Lampenkörper.

 

Ultrafire L2 XM-L 005
Das Gewinde läuft ein wenig kratzig.


Leuchteinheit:
Beim verwendeten Drop-in sitzt eine Cree XM-L-T6-LED in einem SMO-Reflektor. Die Frontlinse der Lampe besteht aus Glas.

Ultrafire L2 XM-L 006
Drop-in mit XM-L-LED.

 

Ultrafire L2 XM-L 007
Der Beweis: In China herrscht definitiv kein Lötzinn-Mangel.

 

Ultrafire L2 XM-L 008
Bezelring, Frontscheibe, Dichtring, Lampenkopf.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die Lampe mit einem 18650-Akku. Zum Test wurde sie in der hellsten Stufe eingeschaltet, mit einem AW-2.600mAh-Akku betrieben und dabei durch einen Ventilator gekühlt.
Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 4.070 Lux
nach 5 Minuten: 3.970 Lux
nach 15 Minuten: 3.970 Lux
nach 30 Minuten: 3.970 Lux
nach 45 Minuten: 3.970 Lux
nach 60 Minuten: 3.970 Lux
nach 75 Minuten: 3.970 Lux
nach 90 Minuten: 3.970 Lux
Unmittelbar darauf begann die Lampe zu blinken. Der Akku wurde entnommen und mit 3,73 Volt Leerlaufspannung gemessen.
Fazit: Das Drop-in ist ausgezeichnet geregelt. Die Warnung, dass der Akku gewechselt werden sollte, kommt an einem “akkuschonenden” und somit sinnvollen Punkt.
Auch beim Dauerbetrieb in der hellsten Stufe wird die Lampe nicht mehr als handwarm. Meine (aufgrund billiger Messtrippen sicherlich nicht exakte) Messung ergab, dass die LED mit 1A bestromt wird. Dadurch ist die Lampe zwar dunkler als manch anderer Vertreter mit Single-XM-L-LED, aber auf jeden Fall dauerbetriebsfest.

Bedienung:
Ein Reverse-Clicky schaltet die Lampe ein und die Leuchtstufen Dunkel-Hell-Geblinke beim Antippen durch. Wirklich “dunkel” ist der dunkle Modus übrigens nicht. Nach meiner vorsichtigen Schätzung nach Bouncing-Vergleich dürften es zwischen 150 und 200 Lumen sein. Das Drop-in verfügt über ein – ich nenne es mal – “Timer-Memory”. Wenn die Lampe länger als etwa eine Minute ausgeschaltet war, startet sie beim Einschalten wieder in der Leuchtstufe, die vor dem Ausschalten zuletzt aktiviert war. Wird sie allerdings nach dem Ausschalten innerhalb von etwa einer Minute wieder eingeschaltet, wechselt sie in die nächste Stufe. Praxisorientiert ist das sicherlich nicht; ob man es verschmerzen kann, muss jeder selbst entscheiden.

Ultrafire L2 XM-L 009
Der Reverse-Clicky verfügt über einen mittelharten Druckpunkt und ist aich mit Handschuhen gut zu bedienen.

 

Ultrafire L2 XM-L 010
Innenansicht Tailcap.


Beam:
Ein verhältnismäßig großer Hotspot setzt sich auf kurze Distanzen weich vom Sidespill ab. Auf mittlere und weitere Entfernungen liefert die Lampe ein ausgewogenes Lichtbild.

Ultrafire L2 XM-L 011
“White-wall-beamshot” der Ultrafire L2 XM-L.


Resümee:
Wunderdinge darf man von der Ultrafire L2 XM-L nicht erwarten, weder, was die Verarbeitung, noch die Leistung, noch das UI angeht. Dafür bekommt man die Lampe allerdings auch fast “hinterhergeschmissen”. In Deutschland kostet die Lampe gerade mal 29 Euro (Stand: März 2012), und für diesen Preis kann man nun wirklich nicht meckern. Das, was die Lampe an Licht “raushaut” ist für die meisten Situationen mehr als genug, und auch, wenn das Gehäuse qualitativ nicht in der ersten Liga spielt, ist es doch robust und sollte auch den ein- oder anderen Sturz überleben. Die Regelung ist exzellent, die Warnung, dass der Akku gewechselt werden muss, kommt zu einem sinnvollen Zeitpunkt. Für Einsteiger in die LiIon-Technologie, die eine günstige, helle Lampe suchen, ist die Ultrafire L2 XM-L auf jeden Fall eine Empfehlung.
In verschiedenen Fachzeitschriften gibt es das Urteil “Preis-Leistungssieger”. Als seriöses Testlabor fängt Taschenlampen-Tests mit einem solchen Unfug gar nicht erst an. “Und wenn doch?”, mögen einige fragen. “Dann”, würde ich antworten, “wäre die Lampe Preis-Leistungssieger. Aber als seriöses Testlabor fängt Taschenlampen-Tests mit einem solchen Unfug gar nicht erst an.” Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich ist.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Ultrafire L2 XM-L 012
Ultrafire L2 XM-L dunkler Modus

 

Ultrafire L2 XM-L 013
Ultrafire L2 XM-L heller Modus

 

Ultrafire L2 XM-L 014
Solarforce L2m XM-L

 

Ultrafire L2 XM-L 015
Zebralight SC600

 

Ultrafire L2 XM-L 016
Spark SL6-740NW

Golfballsuche mit UV

Testbericht: Suche von Golfbällen mittels UV-Lampen

Von Harald Tröstl

Testgrund:
Es sollte geprüft werden, inwieweit UV-Lichtlampen bei der Suche nach verlorenen und im Rough versteckten Golfbällen helfen können. Am Markt wird ein Produkt mit dem Namen “Golfball-Uhu” für € 29,90. angeboten und groß beworben. Das Prinzip scheint so genial wie auch simpel zu sein, denn durch UV-Licht werden Stoffe zur Luminiszenz angeregt und leuchten dann auf. Wenn man in der Dämmerung oder Dunkelheit auf dem Platz nach Bällen sucht, dann erkennt man die Bälle im Rough, auch wenn das Auge sie nicht wahrnimmt.
Soweit die Theorie. Da ich Werbeversprechungen nicht immer glaube, denn es soll auch eine Art Videokamera geben, die Bälle erkennt, die kaum sichtbar sind, weil die Weißanteile erkannt werden, was aber gar nicht funktioniert, wendete ich mich an den Experten, in Sachen UV-Lampen, Taschenlampen-Papst. Da man aber mit Suche und Leuchtverhalten von Golfbällen noch nie was zu tun hatte, stellte mir die Firma obige Lampen zu Testzwecken zur Verfügung.

Getestet wurden folgende UV-Lichtquellen:
1. Taschenlampen-Papst mit Nichia NCSU033B P8
2. Tank 007 TK-566 3W UV LED 365nm
3. Tank 007 TK-566 3W UV LED 395nm
4. 1 Watt UV WF-502B + 5 Mode-XP-G R5 Drop-in
5. 9 LED UV Licht 365-370 nm
6. 21 LED UV Licht “Talapa.de”
7. 12 LED UV Licht “Taschenlampen-Papst.de”

Testanordnung:
Der Ball wurde soweit mit Gras etc. bedeckt, dass er unmittelbar nahezu unsichtbar war. Nur einige Dimples des Balles waren noch zu sehen. Die zu durchsuchende Fläche wurde durch schnelles Hin- und Herschwenken der Lampen gescannt. Dabei blitzte die Reflexionsfläche des Balles immer wieder auf und der Ball konnte so auch aus den Augenwinkeln erkannt werden. Natürlich leuchtet der Ball umso mehr, je mehr Fläche zu sehen ist. Gelbe und orange Bälle glühen noch wesentlich stärker, werden aber seltener verwendet.

Es sollte nach einer Lampe gesucht werden, die maximal den Preis des Golfball-Uhus hat. Ich habe den Golfball Uhu selbst nicht getestet und gehe davon aus, dass er LEDs enthält, die nicht speziell angefertigt wurden, sondern dass es sich um handelsübliche UV-LEDs handelt.
Wie festgestellt werden konnte, ist die Frequenz maßgeblich, aber auch offenbar der Hersteller der LEDs, und es kommt dabei offenbar auch zu produktionsbedingten Abweichungen.

Es wurde ein Abstand zum Ball von ca. 3 Metern gewählt.

Ergebnis:
Natürlich ist Lampe 1 über jeden Zweifel hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit erhaben, aber aufgrund der starken Bündelung des Lichts muss man sehr genau arbeiten. Der Preis bewegt sich auch in einem Rahmen, der für viele Käufer abschreckend ist. Der Ball leuchtet stark, wenn er angestrahlt wird.

Lampe 2 hat relativ wenig Rückstrahlung trotz 3 W. Die Frequenz von 365 nm eignet sich nicht optimal zur Ballsuche.

Auch Lampe 3 streut aufgrund des kleinen Reflektors zu wenig und daher kann mit der Scannmethode die abzusuchende Fläche nicht optimal bestrahlt werden. Das Ergebnis war überraschend, da man eigentlich aufgrund der hohen Wattzahl eine stärkere Reflexion erwarten würde.

Lampe 4 sieht zwar toll aus, bringt aber auch nicht das optimale Ergebnis.

Lampe 5 mit echten 365 nm stellte sich als gänzlich ungeeignet heraus. Beinahe keine Reflexionswirkung.

Lampe 6 mit 21 LEDs strahlt violett und leuchtet das Feld großflächig aus. Die Reflexionswirkung ist gut und geeignet zur Ballsuche.

Aber am Erstaunlichsten war das Ergebnis bei Lampe 7 mit nur 12 LEDs. Der Lichtschein ist vom Farbwert eine Spur anders und kräftiger als bei Lampe 6. Offenbar ist das Ergebnis immer besser, je blauvioletter der UV-Strahl ist. Bälle sind sehr gut zu lokalisieren und das bei einem Preis von € 8.

Würde man 2 oder 3 Lampen miteinander verbinden, was aufgrund der Größe kein Problem ist, dann könnte man die Wirkung noch steigern.

Alles in allem erstaunte das Ergebnis, betrachtet man den Preisunterschied zwischen Lampe 1 und 7.

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